ZDF-Politbarometer Oktober II 2020: Klare Mehrheit glaubt, dass Deutschland eher gut durch die Pandemie kommt


Forderung nach mehr Kontrollen bei der Einhaltung der Corona-Maßnahmen

(ots) Wie zu Beginn der Pandemie dominiert das Thema „Corona“ auch jetzt die politische Agenda fast vollständig: Nach 56 Prozent im September und 68 Prozent Anfang Oktober sagen jetzt 78 Prozent aller Befragten, dass Corona zurzeit das wichtigste Problem in Deutschland ist. Aktuell glauben 56 Prozent, dass ihre Gesundheit durch das Coronavirus gefährdet ist, und 43 Prozent meinen das nicht (Rest zu 100 Prozent hier und im Folgenden jeweils „weiß nicht“).

Wachsender Anteil fordert härtere Corona-Maßnahmen

Weiterhin nur eine Minderheit (14 Prozent) findet die geltenden staatlichen Schutzmaßnahmen übertrieben, aber nur noch 54 Prozent halten sie für gerade richtig, denn inzwischen sind 30 Prozent für weitergehende Maßnahmen. Für härtere Regeln sprachen sich im September nur 18 Prozent und Anfang Oktober 23 Prozent aus, obwohl die Maßnahmen seither bereits verschärft worden sind.

Bewertung einzelner Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie

Für Risikogebiete in Deutschland gelten jetzt strengere Schutzmaßnahmen. Dies findet zumeist deutliche Zustimmung: So halten 87 Prozent die Ausweitung der Maskenpflicht für richtig (nicht richtig: 13 Prozent). Dass in den Risikogebieten deutlich weniger Personen an privaten Feiern teilnehmen dürfen, finden 86 Prozent richtig (nicht richtig: 12 Prozent), ähnlich wie die Begrenzung der Zahl der Teilnehmer von Treffen in der Öffentlichkeit (richtig: 79 Prozent; nicht richtig: 20 Prozent). Umstrittener hingegen ist es, dass Bars und Restaurant früher schließen müssen als bisher. Das befürworten 54 Prozent während es 42 Prozent ablehnen.

Was die Bürger am meisten stört

Unabhängig von der Notwendigkeit der Corona-Maßnahmen stören die meisten (33 Prozent) die Einschränkungen beim Treffen mit Freunden und Familie, gefolgt von denen bei Kultur- und Sportveranstaltungen (24 Prozent). Für 19 Prozent sind es die Einschränkungen beim Reisen, für 7 Prozent die beim Einkaufen und für 4 Prozent die beim Restaurantbesuch.

Verhalten in der Krise, Kontrollen und Strafen

Zwar glauben 52 Prozent, dass sich die Menschen in der Corona-Krise allgemein eher vernünftig verhalten (unvernünftig: 45 Prozent), dennoch fordern 71 Prozent aller Befragten, dass die Einhaltung der Schutzmaßnahmen stärker kontrolliert wird (dagegen: 28 Prozent). 62 Prozent sprechen sich für höhere Strafen aus als bisher, wenn jemand die Corona-Vorschriften nicht einhält. 35 Prozent sind gegen härtere Strafen.

Trotz allem viel Optimismus für die nächsten Monate

Obwohl die Meinungen geteilt sind, ob diese Maßnahmen ausreichen, einen zweiten Lockdown zu vermeiden (reichen: 49 Prozent; reichen nicht: 42 Prozent), glauben 81 Prozent aller Befragten, dass Deutschland in den nächsten Monaten eher gut durch die Corona-Pandemie kommen wird. Pessimistisch sind dabei nur 15 Prozent. Dieser Optimismus wird mehrheitlich in allen Partei-Anhängergruppen geteilt, wenn auch in unterschiedlichem Umfang. Am zuversichtlichsten sind dabei die Anhänger der CDU/CSU (86 Prozent) und am wenigsten die der AfD (60 Prozent).

Projektion Bundestagswahl

Wenn am nächsten Sonntag wirklich Bundestagswahl wäre, ergäben sich im Vergleich zu vor zwei Wochen einige Veränderungen: Die Union käme jetzt auf 38 Prozent (plus 1), die SPD nur noch auf 15 Prozent (minus 1), die AfD auf 9 Prozent (minus 1), die FDP auf 5 Prozent (unverändert), die Linke auf 8 Prozent (plus 1) und die Grünen auf 20 Prozent (unverändert). Die anderen Parteien zusammen lägen bei 5 Prozent (unverändert). Damit hätte eine Koalition aus CDU/CSU und Grünen ebenso eine Mehrheit wie eine aus CDU/CSU und SPD. Nicht reichen würde es für Grün-Rot-Rot.

Top Ten: kaum Veränderungen

Bei der Beurteilung nach Sympathie und Leistung („Was halten Sie von?“) liegt Angela Merkel weiter auf Platz eins. Auf der Skala von +5 bis -5 erhält sie einen Durchschnittswert von 2,6 (Okt. I: 2,5). Es folgen Markus Söder mit 1,6 (Okt. I: 1,5), Jens Spahn mit 1,5 (Okt. I: 1,5), Olaf Scholz mit 1,3 (Okt. I: 1,4), Heiko Maas mit 1,2 (Okt. I: 1,2), Robert Habeck ebenfalls mit 1,2 (Okt. I: 1,2), Annalena Baerbock mit 0,7 (Okt. I: 0,8), Armin Laschet mit 0,6 (Okt. I: 0,7) und Horst Seehofer mit 0,3 (Okt. I: 0,3). Schlusslicht ist weiter Friedrich Merz mit minus 0,1 (Okt. I: minus 0,1).

US-Präsidentschaftswahl

Die Deutschen wünschen sich fast einhellig (89 Prozent) Joe Biden als nächsten US-Präsidenten (Donald Trump: 4 Prozent). Allerdings glauben nur 56 Prozent, dass es Biden auch schaffen wird, während 35 Prozent erwarten, dass Trump die Wahl gewinnt.

Die Umfrage zum Politbarometer wurde wie immer von der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen durchgeführt. Die Interviews wurden in der Zeit vom 20. bis 22. Oktober 2020 bei 1.297 zufällig ausgewählten Wahlberechtigten telefonisch erhoben. Dabei werden sowohl Festnetz- als auch Mobilfunknummern berücksichtigt. Die Befragung ist repräsentativ für die wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland. Der Fehlerbereich beträgt bei einem Anteilswert von 40 Prozent rund +/- drei Prozentpunkte und bei einem Anteilswert von 10 Prozent rund +/-zwei Prozentpunkte. Daten zur politischen Stimmung: CDU/CSU: 40 Prozent, SPD: 15 Prozent, AfD: 5 Prozent, FDP: 4 Prozent, Linke: 8 Prozent, Grüne: 23 Prozent. Das nächste Politbarometer sendet das ZDF am Freitag, 13. November 2020.

Weitere Informationen zur Methodik der Umfrage und zu den genauen Frageformulierungen finden Sie auch auf https://forschungsgruppe.de.

http://ZDFheute.de

 





Tier der Woche


Der 5-jährige Mikel   ist ein äußerst lieber Vierbeiner, der mit Sicherheit viel Freude in deine Familie bringt.

https://shelta.tasso.net/Hund/327867/MIKEL

Er liebt es, nah bei seinen Menschen zu sein und genießt jede Form von Zuwendung.

Sicher hätte der witzige Kobold   auch viel Spaß beim Besuch einer Hundeschule.

Mikel ist äußerst aufmerksam und lässt sich von Mensch und anderen Hunden gerne zum Spielen animieren. #suchstieraus

 

 





Weiter so für Europas Landwirtschaft

 

Das Europäische Parlament hat in der finalen Abstimmung das zur Endabstimmung vorliegende GAP-Gesamtpaket angenommen. Damit zieht das Europäische Parlament mit einem unambitionierten eigenen Entwurf in die abschließenden Verhandlungen mit Rat und Kommission (Trilog). „Das EU-Parlament verweigert sich einer Erneuerung der Europäischen Agrarpolitik. Nach dem EU-Agrarrat missachten auch die Europaabgeordneten sämtliche Klimaschutz- und Biodiversitätsziele der Europäischen Union. Damit droht dem Green Deal der Kommission die Bankrotterklärung. Die EU-Kommission muss eingreifen, denn wir steuern auf die Fortsetzung der bisherigen europäischen Landwirtschaftspolitik zu, die nachweislich der Natur, dem Klima und letztlich auch den Landwirtinnen und Landwirten massiv schadet“, fordert WWF-Naturschutzvorstand Christoph Heinrich.

Während der EU-Agrarrat Mittwoch seinen auf ganzer Linie enttäuschenden Entwurf für die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) nach 2020 vorgelegt hat, stimmte das Europäische Parlament am Freitagmittag final über das eigene Gesamt-Paket ab für die abschließenden Verhandlungen mit Rat und Kommission (Trilog). Zuvor hatten die Europaabgeordneten in einer Reihe von Abstimmungen unter anderem Anträge abgelehnt, die eine stärkere Kopplung der EU-Agrarreform an die Ziele des European Green Deal vorgesehen haben. Die für den Erhalt von Direktzahlungen verbindlichen Auflagen (die sog. „Neue Konditionalität“) wurden immer weiter verwässert. Zahlreiche Umweltverbände, darunter der WWF, hatten daher die Abgeordneten bei der finalen Abstimmung zum Nein aufgefordert, um das Gesamt-Paket zurück an die eigenen Ausschüsse zu geben.

 

Original Content von WWF Deutschland




Rund um den Tag des Einbruchschutzes: Polizei Nordhessen mit Infostand in Vellmar


Am Sonntag, dem 25. Oktober ist der „Tag des Einbruchschutzes“.

Am morgigen Montag bietet die Polizei eine kostenlose Beratung in Vellmar an.

Dort können sie Fragen zum Einbruchschutz, beispielsweise zur technischen Sicherheit, zum „Smart Home“ oder zur staatlichen Förderung von Einbruchschutz beantwortet bekommen.

Das Team des Polizeiladens aus Kassel wird im Eingangsbereich des Einkaufsmarktes mit einem Stand vertreten sein.

Montag, 11:00 bis 13:00 Uhr: -> Vellmar, im Herkules-Einkaufscenter (Lange Wender)

 





Opfer von Schienensuizid: „37°“ lässt zwei Lokführer zu Wort kommen


Lokführer Sören hat während seiner Bahnfahrt einen tödlichen Personenunfall erlebt.
Copyright: ZDF/Volker Schmidt-Sondermann

Schienensuizid ist ein Tabuthema. Aus Sorge vor Nachahmern folgen die Medien einer freiwilligen Selbstbeschränkung und berichten nicht darüber. Lokführende haben wenig Chancen, nach dem Erlebten über ihre enormen psychischen Belastungen zu sprechen. Die „37°“-Reportage „Schatten im Gleis – Wenn Lokführer sich schuldig fühlen“ am Dienstag, 27. Oktober 2020, 22.15 Uhr im ZDF, gibt diesen Lokführenden eine Stimme. Die Autoren Katja Aischmann und Volker Schmidt lassen Sören und Wolfgang zu Wort kommen, die ganz unterschiedlich mit ihrer Traumatisierung umgehen. Die Sendung steht am Sendetag ab 18.00 Uhr in der ZDFmediathek zur Verfügung. 

„Es gibt bei Schienensuizid zwei Opfer. Das Opfer, das den Tod wollte, und das Opfer, das in diese Situation hineingezogen wurde“, sagt Sören. Er war erst seit einem Jahr Lokführer, als er einen tödlichen Personenunfall erlebte. Seither plagt ihn die Frage: Bin ich schuld an dem Tod des Mädchens? 

Wolfgang ist seit 30 Jahren Lokführer. In diesem Zeitraum hat er bereits fünf Schienensuizide erlebt. Er gerät in eine Spirale aus Schuldgefühlen und Selbstzweifeln und begibt sich schließlich in eine psychosomatische Fachklinik am Chiemsee. „Lokführer können unvorhergesehen mit sehr schwer zu verarbeitenden Erlebnissen konfrontiert werden, für die sie sich auch verantwortlich fühlen. Es kann zu vorübergehenden Anpassungsstörungen kommen, oder zu belastenden posttraumatischen Belastungsstörungen,“ so Andreas Bock, stellvertretende Chefarzt der Klinik. 





Schwalm-Eder-Kreis – Corona Ampel steht auf Rot

 

Der sieben Tage Inzidenzwert im Schwalm-Eder-Kreis ist mit 51,67 über den kritischen Wert von 50 gestiegen. Somit steht die Corona-Ampel steht jetzt auf Rot und der Landkrise verschärft die Maßnahmen.

Schwalm-Eder – Gestern stieg der Sieben Tage-Inzidenzwert über 51,67 und somit liegt er über der kritischen Marke von 50. Daher musste der Landkreis die Maßnahmen verschärfen. Eine weitere Verschärfung wird bei einem Anstieg über 75 geschehen. Daher gelten ab heute folgende Maßnahmen.

  • Öffentliche Veranstaltungen dürfen nur noch mit maximal 100 Personen und private Feiern im öffentlichen Raum nur noch mit maximal zehn Personen – oder zwei Haushalten – stattfinden. Diese Anzahl wird auch für Feiern in privaten Räumen empfohlen.
  • Mund-Nasen-Bedeckungen müssen bei öffentlichen Veranstaltungen sowie Trauerfeiern und auch Sportveranstaltungen am eigenen Sitz- oder Stehplatz getragen werden (ausgenommen hiervon sind Kinder unter sechs Jahren oder Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen).
  • Gastronomische Betriebe müssen um 23 Uhr (bis 6 Uhr) schließen. Und: Der Konsum und die Abgabe von Alkohol zum Sofortverzehr ist zwischen 23 und 6 Uhr verboten.
  • An besonders belebten Straßen und Plätzen besteht nun die Pflicht, Mund-Nasen-Bedeckungen zu tragen.
  • Außerdem sind ab sofort in Schulen und sonstigen Ausbildungseinrichtungen auch während des Präsenzunterrichts im Klassen- oder Kursverband Mund-Nasen-Bedeckungen zu tragen.

Maskenpflicht in Schulen und sonstigen Ausbildungseinrichtungen

Mit dieser Anordnung geht der Landkreis über die Anordnungen des Bundes hinaus und versucht somit die Dynamik des Verlaufes in Schulen und Bildungseinrichtungen einzudämmen. Zwar gibt es noch keine Infektionszahlen aus den Bildungseinrichtungen, doch Vorsicht ist hier die Mutter der Porzellan Kiste. Mit der Anordnung für die Schulen geht der Kreis über das hinaus, was das Land Hessen. Weitere Verschärfungen wird es ab einem Inzidenzwert von 75 geben. Die Maßnahmen gelten vorerst bis zum 30. November, können aber auch abgeschwächt werden wenn der Sieben-Tages Inzidenzwert unter 50 sinken sollte.  

 

Original Content von: Schwalm-Eder-Kreis




MÜLLER (FDP) : Polizei nicht unter Generalverdacht stellen


  • Aufruf zu Demonstration rückt Beamtinnen und Beamte in falsches Licht
  • Stimmungsmache ist verantwortungslos
  • Bundesweite Studie kann helfen

WIESBADEN – Anlässlich der für Samstag in Wiesbaden geplanten Demonstration „Gegen rechte und rassistische Strukturen in Polizei und Behörden“ warnt Stefan MÜLLER, innenpolitischer Sprecher der Fraktion der Freien Demokraten im Hessischen Landtag, davor, sämtliche Polizistinnen und Polizisten sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Sicherheitsbehörden unter Generalverdacht zu stellen. „Der Aufruf zur Demonstration rückt die Polizei in ein falsches Licht. Der weit überwiegende Teil der Beamtinnen und Beamten vertritt die Werte unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung und macht vorbildlich seine Arbeit zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger. Diese Polizeikräfte haben selbst ein Interesse daran, dass sämtliche Rechtsextremismus-Verdachtsfälle schnellstmöglich aufgeklärt werden“, betont Müller mit Bezug auf die Drohmail-Affäre. Personen des öffentlichen Lebens hatten Drohungen per E-Mail bekommen, für die zuvor in drei Fällen Daten aus hessischen Polizeicomputern abgerufen worden waren.

„Rechtes und extremistisches Gedankengut hat in der hessischen Polizei nichts zu suchen, erst recht nicht entsprechende Strukturen. Mit dem Demo-Aufruf entsteht aber der Eindruck, dass die aktuelle Debatte genutzt werden soll, um pauschal Misstrauen gegen die Polizei und staatliche Behörden zu schüren. Das ist verantwortungslos gerade auch gegenüber der Polizei und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Behörden“, sagt Müller. „Die Polizei-Bediensteten werden schon jetzt viel zu häufig beleidigt und angegriffen.“ Umso unverständlicher sei es, dass die hessische Linke zur Teilnahme an der Demonstration aufrufe, da sie damit auch all denjenigen eine Ohrfeige verpasse, die täglich mit großem Engagement ihren Dienst und ihre Arbeit verrichten.

Müller fordert, zu einer sachlichen Debatte zurückzukehren. In diesem Zusammenhang begrüßt er die angekündigte bundesweite Studie zu Rassismus in der Polizei. „Wir müssen wissen, an welchen Stellen es extreme Gesinnungen gibt und welche Ursachen dem zugrunde liegen können. Eine solche Studie kann die Polizei gerade vor pauschalen Verdächtigungen schützen“, erklärt Müller. Ebenso wichtig sei, dass die Studie auch untersuchen solle, welche Probleme die Beamtinnen und Beamten im Berufsalltag haben und wie sich extreme Positionen möglicherweise entwickeln.

 


Anmerkung der Redaktion:

In Deutschland arbeiten ca. 256000 Polizeibeamte!

Sofern man also wirklich wegen einer Prozentzahl die bei 0,03 liegen dürfte, gleich eine mehrere Millionen teure Studie in Auftrag geben möchte, so muss man feststellen, dass Deutschland wohl keine anderen Probleme hat aktuell.

Ein Prosit also auf das hervorragend aufgestellte Deutschland – oder klingt das jetzt schon wieder zu rechts, wenn man Deutschland zu prostet? 


 




KSV Hessen Kassel – 2:1 Sieg gegen Mainz 05 II

 

Zuhause nicht verloren und drei Punkte eingesackt. Der KSV hat wieder nicht verloren.

Von der ersten Minute an konnte man sehen, dass Tobias Damm seine Jungs richtig heiß gemacht haben musste, denn sie gingen giftig in die Zweikämpfe was auch den 763 Zuschauern sichtlich gefiel. Die Mannschaft kompensierte die vielen Ausfälle mit einem hohen Pensum an Laufarbeit. Mit diesem harten Pressing zeigten Sie wer Herr im Auestadion ist. Das führte auch zu einigen Torchancen in der ersten Halbzeit, doch konnte Gästetorwart Marius Liesegang den Fallrückzieher von „Siggi“ Merle halten und auch die anderen Bälle waren für Ihn keine Probleme. Der Ball landete zwar einmal auch im Tor doch, ging ein Foulspiel dem Treffer voraus und daher reagierte Liesegang auch nicht. Dasselbe ereignete sich auch auf der Gegenseite, als ein Mainzer Spieler den Ball ins Tor drosch, nach dem Abseitspfiff. Das war auch schon alles Nennenswerte, denn mit dem Verlauf der ersten Halbzeit egalisierten sich beide Mannschaften und das Spiel fand mehr im Mittelfeld als vor den Toren statt. Daher ging es mit 0:0 in die Halbzeit.

Nach dem Wiederanpfiff merkte man, dass die Löwen hungrig waren und sich mit dem 0:0 nicht zufriedengeben wollten. Ein schöner Konter über Marco Dawid wurde in letzter Sekunde zur Ecke geklärt, welche aber in der Folge ohne Torgefahr blieb. „Siggi“ Merle scheiterte an den Mauer bei einem Freistoß aus aussichtsreicher Position. Doch dann zeigten auch die Mainzer, dass sie Fußball spielen können. Mit einer großartigen Pass Kombination steht der Mainzer Oliver Wähling vor Torhüter Maximilian Zunker, welcher den Ball gerade so noch aus dem Winkel fischen kann. Nur zwei Minuten später haben die Löwen wieder Glück denn der beste Freund des Torwarts hat den Ball gehalten, doch das Gehäuse von Maximilian Zunker erzitterte nach dem Schuss von Matondo Papelas.

Was des einen Glück ist des anderen Pech, denn Maximilian Zunker macht den Ball schnell und brüllt förmlich seine Mannschaftskollegen nach vorne. Die Mainzer können sich nur mit einem Foulspiel helfen. Alban Meha ist dieses Mal an der Reihe. Er trat an und Liesegang lenkte den Ball an die Latte, doch Saglik war zur Stelle und drückte den Ball doch noch ins Tor. Endlich die Führung zum 1:0 (65). Ein Stich in die Mainzer aufkommende Offensive. Diese wollten diesen Fehler schnell korrigieren und drückten den KSV in die eigene Hälfte. Mahir Saglik eroberte den Ball im Mittelfeld und mit einem traumhaften Pass schickte er den Dauerläufer Bravo Sanchez auf die Reise. Dieser läuft frei auf Liesegang zu und überwindet ihn mit einem Lupfer zur 2:0 (71.) Führung. Ein Sieg lag in der Luft. Doch die Gäste aus Mainz steckten noch längst nicht auf und bei den Löwen schlichen sich ein paar Nachlässigkeiten ein, so dass die Gäste noch einmal Oberwasser bekamen. Aus diesen Fehlern schlugen dann die Gäste Kapital und verkürzten nach einem Freistoß von Tobias Mißner durch Jonas Fedl zum 2:1 (85.). Jetzt schwamm die Mannschaft von KSV Trainer kurz vor Schluss richtig. Die Fehler häuften sich doch am Ende retten die Löwen dann die Führung über die Ziellinie und holen drei wichtige Punkte.

ngg_shortcode_0_placeholderKSV Hessen Kassel – Mainz 05 II 2:1 (Endstand)

  1. Halbzeit 2. Halbzeit
Kassel 0 2
Mainz 0 1

KSV Hessen Kassel: Zunker – Najjar, Merle, Nennhuber, Brandner – Schwechel – Dawid (62. Pichinot), Meha, Bravo Sanchez, Iksal (73. Mogge) – Saglik (79. Schmeer)

FSV Mainz 05 II: Liesegang – Tauer, Modica (55. Fedl), Akoto, Mißner – Wähling, Fürstner, Rekdal (72. Hermes), Papela – Kersthold (45. Rösch), Mustapha

Tore

: 1:0 Saglik (65. Minute), 2:0 Bravo Sanchez (71.), 2:1 Fedl (85.)

Zuschauer: 763

Schiedsrichter: Satriano

Gelbe Karten: Nennhuber – Wähling, Tauer, Kersthold, Papela, Rösch

 




EU Umweltrat setzt wichtiges Zeichen gegen die weitere Zerstörung der Natur

 

(ots) Der EU-Umweltrat hat sich heute auf die Annahme politischer Leitlinien für die Umsetzung einer ehrgeizigen EU-Biodiversitätsstrategie für 2030 verständigt. Im Gegensatz zu den natur- und klimaschädlichen Entscheidungen des EU-Agrarrates vom Montag dieser Woche setzte der Umweltrat damit wichtige Leitlinien, um den schlechten Zustand der Natur in Europa zu verbessern und mehr Verantwortung beim Kampf gegen die globale Biodiversitätskrise zu übernehmen.

Einer der Eckpfeiler der neuen EU-Biodiversitätsstrategie ist das gemeinsame Ziel aller EU Staaten, mindestens 30 Prozent der gesamten Land- und Meeresflächen bis 2030 wirksam zu schützen. 10 Prozent davon sollen sogar streng geschützt werden. „Der EU-Umweltrat folgt damit den Empfehlungen renommierter Wissenschaftler, die dies als absolut notwendigen Beitrag zur Bewältigung der Biodiversitäts- und Klimakrise sehen“, unterstreicht Georg Schwede, Europachef der Campaign for Nature.

Dass dieses Ziel auch ökonomisch und finanziell sinnvoll ist, zeigte eine unabhängige Studie zu den ökonomischen Leistungen von Schutzgebieten vom Juli dieses Jahres. Die Studie belegt, dass deren Nutzen die Kosten in einem Verhältnis von mindestens 5:1 überwiegen. Demzufolge fördern Schutzgebiete das Wirtschaftswachstum mehr und nachhaltiger als andere Nutzungsformen wie Landwirtschaft, Fischerei und Forstwirtschaft. Sie bieten zudem wichtige nicht monetäre Vorteile, wie besseren Schutz vor den Auswirkungen des Klimawandels.

Ausdrücklich zu begrüßen sei auch die größere Verantwortung, die die EU weltweit bei der Bewältigung der Biodiversitätskrise übernehmen will, so Schwede. So sei es das erklärte Ziel der EU, bei den derzeitigen Verhandlungen über eine neue globale Strategie zur Umsetzung des UN-Abkommens zum Schutz der Biologischen Vielfalt (CBD) mit gutem Beispiel voranzugehen und sich für die Verabschiedung einer Strategie mit transformativen Charakter einzusetzen. Dabei soll auch der enorme ökologische Fußabdruck der EU adressiert werden, der maßgeblich für den Verlust biologischer Vielfalt insbesondere in den Tropen verantwortlich ist.

Wie der erst in der letzten Woche veröffentlichte Bericht der Europäischen Umweltagentur (EEA) zum Zustand der Natur in Europa erneut dokumentierte, gibt es gravierende Umsetzungsdefizite im Naturschutz. So wird auch für diese Strategie vor allem die Umsetzung auf nationaler Ebene der wichtigste Prüfstein sein. Dies zeigt auch eine aktuelle Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen-Fraktion, derzufolge allein in Deutschland bis knapp eine Milliarde Euro jährlich zur Umsetzung wichtiger EU Richtlinien im Naturschutz fehlt.

Vor diesem Hintergrund und aufgrund der Rolle der Landwirtschaft als Hauptverursacher des Verlusts biologischer Vielfalt sind die Beschlüsse des EU-Agrarrates von Anfang dieser Woche ein schlechtes Omen. „Sollte es nicht gelingen, diese desaströsen Beschlüsse zu verbessern, wird weiterhin mit hunderten Milliarden an Steuergeldern Natur- und Umweltzerstörung gefördert, und zentrale Ziele der EU-Biodiversitätsstrategie werden sich nicht umsetzen lassen“, so Georg Schwede von der Campaign for Nature. Er forderte eine konsequente und konsistente Politik zur Bewältigung der Biodiversitätskrise, statt rückwärtsgewandte Partikularinteressen der Agrarlobby weiter zu bedienen.

 

Original-Content von: Campaign for Nature




Gemarkung Felsberg: Tödlicher Verkehrsunfall auf der BAB 7


(ots) Am Samstagabend verstirbt ein 58-jähriger Mann bei einem Alleinunfall auf der Autobahn.

Nach bisher vorliegenden Erkenntnissen befuhr der 58-Jährige gegen 21:50 Uhr die Bundesautobahn 7 in Richtung Norden.

In Höhe Kilometer 333 in der Gemarkung Felsberg, Schwalm-Eder-Kreis, verlor er vermutlich aufgrund eines medizinischen Notfalls die Kontrolle über seinen PKW Smart und kam nach links von der Fahrbahn ab.

Hier streifte er mit der linken Fahrzeugseite die Mittelschutzplanke und kam 50 m weiter unbeleuchtet auf dem mittleren von 3 Fahrstreifen zum Stillstand.

Durch unmittelbar dahinter eintreffende Ersthelfer konnte der 58-Jährige aus dem verschlossenen Smart geborgen werden.

Sofortige Reanimationsmaßnahmen der Ersthelfer und in der Folge eintreffender Rettungskräfte verliefen aber erfolglos.

In einem nahegelegenen Krankenhaus konnte nur noch der Tod des 58-jährigen Mannes festgestellt werden.

Den entstandenen Sachschaden beziffern die am Unfallort eingesetzten Beamten der Polizeiautobahnstation Baunatal auf etwa 4000 Euro.

Polizeipräsidium Nordhessen





Streitigkeiten enden in Schussabgabe – Polizei sucht Zeugen, die Hinweise auf den flüchtigen Schützen geben können


Nur ein Beispielbild

(ots) Am frühen Sonntagmorgen wird der Polizei in Kassel eine angeschossene Person vor einem Lebensmittelmarkt gemeldet.

Nach ersten Ermittlungen gerieten am Sonntag gegen 0:40 Uhr zwei Männer in der Friedrich-Ebert-Straße in Streit.

In Folge der Auseinandersetzung gibt einer der beiden mindestens drei Schüsse auf seinen Kontrahenten, einem 18-jährigen Mann aus Fuldatal, ab und flüchtet anschließend zu Fuß vom Tatort. Der Geschädigte wird mit Schussverletzungen am Bein und Unterleib in ein Kasseler Krankenhaus eingeliefert.

Lebensgefahr besteht nicht.

Der Täter kann wie folgt beschrieben werden:

  • Männlich,
  • Südländer,
  • ca. 1,75 m groß,
  • etwa 20 bis 25 Jahre alt,
  • muskulös,
  • kurze dunkel Haare,
  • Bart.
  • Bekleidet war er mit einer hellen Strick- oder Trainingsjacke,
  • evtl. mit roter Aufschrift.

Vom Tatort in der Friedrich-Ebert-Straße flüchtete der Täter in Richtung Königstor.

Zeugen, die Hinweise auf die Tat oder den flüchtigen Täter geben können, werden gebeten, sich unter 0561-9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden.

Die Ermittlungen führt das zuständige Kommissariat K 11 der Kasseler Kriminalpolizei.

Polizeipräsidium Nordhessen





60 Jahre Antibabypille: Aktionsbündnis fordert bessere Aufklärung über Thromboserisiko


(ots) Junge Frauen in Deutschland wissen zu wenig über Risiken und Nebenwirkungen vor der Pilleneinnahme. Sprechende Medizin ist aufzuwerten, um bessere Beratung zu gewährleisten.

Die Antibabypille ist nach wie vor eines der gebräuchlichsten Kontrazeptiva in Deutschland – 35 Prozent aller Frauen im Alter zwischen 18 und 45 Jahren nehmen sie ein. Doch 60 Jahre nach ihrer Einführung werden die Risiken, eine venöse Thromboembolie (VTE) zu erleiden – insbesondere bei kombinierten Pillen, die Östrogen und Gestagen enthalten – bei der Erstverordnung noch zu wenig thematisiert. „Das liegt unter anderem auch an der geringen Vergütung für umfassende Beratungsgespräche“, so Prof. Dr. Rupert Bauersachs, Wissenschaftlicher Leiter des Aktionsbündnisses Thrombose. Gerade bei der Verordnung kombinierter Kontrazeptiva empfehlen die Leitlinien aber eine umfängliche Erfassung des VTE-Risikos. In der Praxis findet das aber nicht ausreichend statt.“

Vielfach sind Symptome, wie beispielsweise Wadenschmerzen und Luftnot, den Patientinnen, aber auch den Fachkräften in den Notaufnahmen zu wenig bekannt. „Die Pille ist und bleibt ein Medikament“, so Bauersachs, „und die Vielfalt der auf dem Markt befindlichen Pillen sollte mit den individuellen gesundheitlichen Merkmalen einer Frau sorgfältig erhoben werden. Unser Nachbar Frankreich hat bestimmte Pillen aufgrund des Thromboserisikos bei jungen Frauen vom Markt genommen. Deutschland geht einen anderen Weg und stellt die gesamte zugelassene erhältliche Kontrazeptivapalette den Frauen zur Verfügung. Das ist gut und richtig so, wenn wir die Patientinnenaufklärung weiter forcieren.“

Aktionsbündnis Thrombose





Bundeswehr: Putschversuch unterstellt!


Gestern ging durch die Medien, dass einige Kreise daran denken die Bundeswehr anzufordern, damit sie vor Schulen die Schüler hinsichtlich der Maskenpflicht ermahnen/kontrollieren kann.
#Covidioten und anders Verunsicherte von links und rechts denkend machten daraus eine Vorbereitung à la Stauffenberg-Putsch, um die Bundeswehr in einen aktiven Umsturz zu verwickeln. Ja, echt. Das ging aus den Kommentaren der Social Media deutlich hervor.

Der Autor, selbst nicht ganz ungedient aber inzwischen BW-abstinent, kann hier beruhigen. Möchte auch beruhigen. Gern auch mit Vorurteilen aufräumen und dem Bürger versichern, i.e.S. von GARANTIEREN, dass die Bundeswehr das niemals tun wird!

 

Der Beweis erfolgt in mehreren Punkten, der jeder für sich selbst betrachtet schon ein Ausschlusskriterium darstellt.

 

  • Die Bundeswehr hat nur eine einzige Waffengattung, die ohne Zusatzausbildung und ohne weitere Einweisung samt ATN (Art Zertifizierung für eine Bw-Tätigkeit wie z.B. Computerbediener…) in der Lage wäre den Job zu machen: die Feldjägertruppe!
    Altdeutsch als Kettenhunde bezeichnet wegen der Halskette mit Amtsschild, die sie früher einmal trugen. So zu Adolfs Zeiten. Inzwischen heißen sie truppenintern bewaffnete Schülerlotsen. Welch ein begeisternder Zufall!! – SIC!
  • Alle anderen müssen erst ausgebildet werden, denn die Wachausbildung allein reicht hier nicht, um ATN-relevante Handlungen ausführen zu dürfen!
  • Bei öffentlichkeitswirksamen Handlungen wäre ein Presseoffizier beizustellen. Einerseits gibt es davon weniger als Schulen und andererseits kann man nicht jeden nehmen und die, die dann noch übrig bleiben, müssen auch erst ausgebildet werden.
  • Der letzte Putsch einer deutschen Armee ist nun schlappe 76 Jahre her. Eine Bande verkappter adliger Möchtegernmonarchisten wollte Hitler stürzen, um ihn gegen eine Militärjunta auszutauschen mit ausgesonderten Feldmarschällen als Kanzler und Präsident.
    Dieser höchst demokratische Ansatz scheiterte und ist bis dato in der Bundeswehr umstritten, da Eidbruch nicht gern gesehen wird. Noch nicht mal unter opportunistischen Karrieristen und uniformierte Verwaltungsbeamtendarstellern.
  • Andererseits kann sich der Autor auch nicht vorstellen, dass die Masse der Soldaten sich an ihre Eidesformel genau erinnern kann.Zum Mitlesen:
    Ich schwöre, der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen (so wahr mir Gott helfe!)!

    Allein das müsste dann noch mal ausdiskutiert werden. Was heißt denn „treu“, wenn man putschen will? Und welches „Recht“ ist denn da gemeint? Und dann die echt beschissene Frage nach dem „deutschen Volk“? Die klingt doch schon im Ansatz rassistisch. Und wenn wir dann schon ganz ehrlich sind, ist bei soviel Unsicherheit im Text schon mal gemeinsames Abwarten angesagt. Der Putsch fällt also aus, da die Semantik des Eides nicht (mehr) geklärt ist.

  • Und mit der Tapferkeit hat der Autor in gewissen Einsätzen auch so seine Erfahrung gemacht…
    Ein Zahlmeister wollte anno 2006 in Kabul nicht aus Camp Warehouse (dt. HQ) raus, um die Außenstellen mit Geld zu versorgen. Das konnte geklärt werden. Das in Aussicht gestellte Vorhaben das gemeinsam zu Fuß zu machen – also ohne Panzerschutz von gepanzerten Autos, wirkte belebend, zumal der Rangunterschied gravierend war.
    Oder der Stabsoffizier, der das PRT nicht verlassen wollte. Kein Einzelfall, denn in jedem PRT und jedem Kontingent gibt es solch tapfere Mannen aller Dienstgrade, die aber totgeschwiegen werden.
    Ergo wird das nix…
  • Ausrüstung. Eine Frage, die sich bei der Bundeswehr immer stellt. Immerhin besteht an Winkerkellen und Warnwesten kein Mangel, denn die sind in den nicht fahrfähigen Autos und Panzern reichlich vorhanden. Nur wer bringt die Soldaten mit welchen fahrbereiten Fahrzeugen zu den Schulen? Oder gar zum Putsch? – Mal ehrlich: selbst linke Verschwörungstheoretiker und begeisterte Reichsbürger müssen doch jetzt lachen!
  • Und dann blicken wir uns die Kommandostruktur an. Goldbetresste Bedenkenträger, Halbpolitologen, Verwaltungsdiletanten und Ja-Sager wollen was genau? Das ging schon 1944 schief. Die waren noch nicht mal in der Lage die Treppenaufgänge zu ihrem HQ im Bendler-Block zu verteidigen und sollen nun putschen wollen? – Obwohl es draußen regnet??2000 einsatzgestählte Polizisten waren nötig um 35 Antifa-Helden aus einer besetzten Wohnung zu räumen und da will die deutsche Generalität WAS genau machen, sollen oder gar können???

    Oder die Bundeswehr insgesamt mit ihren 75% Bürosoldaten, 15% Kranken und 10% Einsatzwilligen? Letztere sind aber genau die, die immer sonstwo in der Welt verteilt sind und AKKs Träumereien an Einsatzarmee am Laufen halten…
    230 Generäle und Admiräle zuzüglich 780 Generalstäbler (allesamt natürlich völlig karriereaversiv eingestellt…) können sich noch nicht mal darauf einigen, was ein Speiseplan hergeben soll und diese Haufen soll nun was genau machen?
    Einfach mal einen der Stauffenbergfilme ansehen und man weiß, wie das ablaufen würde.

  • Dann die Geheimhaltung… Das ist nicht gerade das Steckenpferd der Bundeswehr, die selbst schützenswerte Planübungen gern mal in öffentliche Server lädt (HIER). Wenn die BW etwas via IT plant, dann ist das so geheim, wie ein Fischernetz Wasser aufhält.
    Eben weil es da immer (!) ein oder zwei Gestalten gibt, die so treu wie opportunistisch sind. Gerade unter denen, die das planen müssten. Mitmachen(!) müssten… Und das bei fraglichem Ausgang. Mal ehrlich, soviel persönlichen Mut und integre Tapferkeit einem deutschen Goldfasan zu unterstellen ist doch fast ehrenrührig.

An all dem sieht man, ob von links oder rechts verängstigt, dass ein Putsch mit der Bundeswehr nicht in Frage kommt. Dem THW in Zusammenarbeit mit der freiwilligen Jugendfeuerwehr Hintertupfingen mag das gelingen, wenn die so clever wären die Antifa mit ins Boot zu holen.
Natürlich würde das auch Karsten „unser Held Siegfried“ Bonack, der ruhmreiche Verteidiger des Reichstages, schaffen (HIER), aber der wurde gerade erst vom Bundespräsidenten für die Putschabwehr ausgezeichnet. Und Chuck Norris ist zu alt, sonst wäre das eine Angelegenheit von zwei Sekunden inklusive Pause.

Aber uniformierten Schülerlotsen, die seit Jahren noch nicht mal mit funktionierenden Waffen ausgestattet werden können, zu unterstellen an einem Putsch beteiligt zu sein ist… schlicht abwegig.
Man schafft es auf Bw-Seite noch nicht einmal Waffen überhaupt zu kaufen! Sic!
Mit Verlassen der Kasernen sind unsere vollversorgten Soldaten schlicht im Feindesland. Und der Begriff „Feind“ überfordert schon geistig die allermeisten Kameraden in Uniform. Die Bundeswehr tut sich mit dem Begriff insgesamt schwer. Man will ja keinem wehtun. Fragt die Taliban. Die wissen das.

Nein. Da besteht absolut keinerlei Gefahr. Unsere Soldaten sind verfassungstreu. Putschen nicht links oder rechts, solange monatlich vorschüssig das Geld auf dem Konto ist. Daher spielen sie auch gern Schülerlotse und Maskenkontrolleur.
Es wird alles beim Alten bleiben. Garantiert.

Daher seid lieb zu den Soldaten, die jetzt mal wieder Personalersatzreserve für bekloppte Ideen sind. Sie tun ihr Bestes. Oder das, was sie dafür halten. Und das dann auch nur auf Befehl. Und diese sind zunehmend verwirrend. Also lasst sie da in Ruhe mit Winkerkelle und Warnweste im Regen stehen und freut Euch, dass man nun wenigstens etwas gefunden hat, was sie ohne teures Material einkaufen zu müssen sinnvoll tun können. Zwar nicht wollen, aber man braucht sie ja auch nicht zu bitten. Man befiehlt es ihnen einfach.

Liebe Öko-Marxisten, Reichsbürger, Aluhutträger und anders Begeisterte. Die Bundeswehr kann nicht putschen. Noch nicht mal wenn sie wollte. Wer an eine wie auch immer geartete Wehrhaftigkeit der Bundeswehr glaubt, der glaubt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten.

Viel wichtiger wäre die Frage, wie die Soldaten über den Tag verpflegt werden sollen. Täglich abwechselnd EPA Typ I bis VI oder kommt der Spieß mit der Suppenkelle rum? Oder essen die in der Schule mit? Und wenn ja, wie wird das abgerechnet? Durch wen? Und wer darf das entscheiden? Und muss der Truppenarzt den Schulspeiseplan dann mitgenehmigen? Darf er das überhaupt? Und was sagt das Jugendamt dazu, wenn Uniformierte vor Schulen stehen?

DAS sind RELEVANTE Fragen, meine lieben Mitbürger! Nicht ob die Bundeswehr putscht… SIC!





Alltagsmasken – sinnvoll zum Eigenschutz und zum Schutz von anderen

 

(ots) Die aktuelle Evidenz aus vielfältigen Studien spricht für einen Nutzen des Mund-Nasen-Schutzes. Die Studien weisen darauf hin, dass sowohl die Übertragung auf andere als auch die Selbstansteckung durch Alltagsmasken reduziert wird. Trotz aller noch bestehender Unsicherheit resultiert aus den Daten aus Sicht der Unterzeichner die klare Empfehlung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes.

Die Präsidentinnen und Präsidenten der Landesärztekammern und Mitglieder des Vorstandes der Bundesärztekammer sowie die Präsidenten und Vorsitzenden der nachfolgenden Fachgesellschaften und Institutionen/Organisationen stellen ausdrücklich fest: Weder die Maßnahmen gegen die Pandemie noch die Pandemie selbst sollten bagatellisiert werden. Selbst wenn die statistische Gesamtsterblichkeitsrate vermutlich unter ein Prozent ist, sind die negativen Folgen durch die SARS-CoV2-Pandemie gravierend. Diese resultieren für die Bürgerinnen und Bürger, Patientinnen und Patienten und für unser Gesundheitswesen aus der großen Zahl der Erkrankten, dem Fehlen einer wirksamen Behandlung und der deswegen drohenden Überlastung unseres Gesundheitswesens. Auch durch nicht aufrecht zu erhaltende bzw. nicht in Anspruch genommene medizinische Leistungen kommen Patientinnen und Patienten zu Schaden. Höchstes Ziel muss daher die Vermeidung von Erkrankungs- und Todesfällen sein, egal in welchem Alter. Ein korrekt getragener Mund-Nasen-Schutz und das Einhalten der AHA-L-Regeln sind ein wichtiger Beitrag, den jede und jeder leisten kann. Für alle und auch im eigenen Interesse.

 

Original-Content von: Bundesärztekammer




Online-Lesung „Klassenfoto mit Massenmörder: Das Doppelleben des Artur Wilke“


Seien Sie herzlich eingeladen zur kostenfreien Online-Lesung mit Autor Jürgen Gückel am 11. November 2020 um 19 Uhr

Niedersachsen, August 1961. Der Klassenlehrer Walter Wilke wird in seiner Dorfschule aus dem Unterricht abgeholt und später in einem der ersten großen Prozesse über deutsche Verbrechen in Osteuropa verurteilt. In seinem kleinen Ort wird über die Sache nicht gesprochen. Später kehrt der Mann zurück und lebt bis zu seinem Tod 1989 zurückgezogen im Dorf.

Jürgen Gückel, mehrfach ausgezeichneter Gerichtsreporter, geht in diesem Buch einer Spur nach und rekonstruiert einen einzigartigen Lebensweg, den Lebensweg seines ersten Lehrers Walter Wilke: „Walter“ war in Wahrheit Artur Wilke, der die Identität seines gefallenen Bruders angenommen hatte. Artur selbst war studierter Theologe und Archäologe, im Dritten Reich der SS beigetreten, nachweislich an Massenerschießungen von Juden beteiligt, galt als gefürchteter Partisanen-Jäger und wurde nach dem Krieg dann – Volksschullehrer. Sein Name ist mit grauenhaften Kriegsverbrechen verbunden, doch zur Rechenschaft gezogen wurde er für seine Taten im Partisanenkampf nie.

Eine wahre Geschichte über Bigamie und Theologie, Verbrechen und Vertuschung, über die deutsche Nachkriegsgesellschaft und über eine familiäre Tragödie.

Zum Format

Die Buchlesung findet als Zoom-Videokonferenz statt (https://zoom.us/) und steht allen Interessierten offen. Bitte registrieren Sie sich bis zum 6. November 2020. Die Zoom-Einwahldaten werden registrierten Teilnehmer*innen rechtzeitig vor der Konferenz per E-Mail zur Verfügung gestellt.

 

 

 

 

 


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Eishockey startet wieder: MagentaSport bietet umfangreiches Liveangebot

 

(ots) Der Start der Penny DEL Saison 2020/21 wurde bis Mitte Dezember verschoben. Die Telekom bietet ihren Kunden dennoch ab November ein hochkarätiges und umfangreiches Eishockeyprogramm. Zum Auftakt steht vom 5.-8. November in Krefeld der Deutschland Cup mit der deutschen Nationalmannschaft sowie Norwegen und Lettland auf dem Programm. Der DEB prüft aktuell die Option eines vierten Teilnehmers. MagentaSport zeigt wie bereits in den letzten Jahren alle Partien des Turniers live.

8 DEL Teams zurück auf dem Eis beim MagentaSport Cup

Ein zusätzliches Angebot gibt es für die Fans der DEL Teams. Ab dem 11. November wird der MagentaSport Cup gespielt. In Gruppe A treffen in Hin- und Rückspielen die Teams der Krefeld Pinguins, Düsseldorfer EG, Grizzlys Wolfsburg und Pinguins Bremerhaven aufeinander. EHC Red Bull München, Schwenninger Wild Wings, Adler Mannheim und Eisbären Berlin bilden die Gruppe B. Nach jetzigem Stand wird der Sieger im MagentaSport Cup dann in Halbfinals und Finale ermittelt. Erstmals seit dem Corona-bedingten Saisonabbruch im März stehen sich die DEL-Teams damit wieder im direkten Wettbewerb gegenüber. Auf Initiative der Telekom erhalten die teilnehmenden Teams die Chance, Matchpraxis unter professionellen Bedingungen zu erlangen. Und die Fans haben nach langer Pause die Gelegenheit, die Spieler zurück auf dem Eis zu erleben.

Die DEL begrüßt, dass der Eishockey-Sport wieder zurück und bei MagentaSport zu sehen ist. DEL Geschäftsführer Gernot Tripcke: „Mit dem MagentaSport Cup bietet die Telekom unseren Clubs und den Spielern die Möglichkeit, auf höchstem Niveau Eishockey zu spielen – und den Fans endlich Eishockey-Übertragungen. Das ist in diesen Zeiten ein wichtiger Schritt. Wir alle freuen uns, somit unseren Sport zurück auf die Bildfläche zu bringen.“

Erstmals bei MagentaSport: Übertragungen der DEL2

Am 6. November überträgt MagentaSport erstmalig den Saisonstart der DEL2 mit dem Derby Löwen Frankfurt gegen Kassel Huskies. In Kassel spielt mit Moritz Müller ein aktiver Nationalspieler. Er ist nicht der einzige Top-Star, der sich für Wettbewerbs-Praxis einem Zweitligisten angeschlossen hat. Die DEL2 ist interessanter denn je. MagentaSport zeigt an den darauffolgenden 6 Sonntagen jeweils ein Top-Spiel aus der DEL, regelmäßig um 17:00 Uhr.

Rene Rudorisch, Geschäftsführer der DEL2: „MagentaSport ist auch die Heimat für hochklassigen Eishockeysport. Wir freuen uns, dass die DEL2 in der ersten Saisonphase mit wöchentlich einem Topspiel bei MagentaSport live auf einem festen Programmplatz gezeigt wird. Erstmals wird die Liga einen sportlichen Aufsteiger für die höchste deutsche Spielklasse, der Penny DEL, ausspielen. Die vielen eishockeybegeisterten Zuschauer können sich somit auf spannende und hochklassige Partien aus der DEL2 freuen.“

MagentaSport mit attraktivem Paket aus National-Teams, Tradition und Spitzen-Klubs mit echtem Wettbewerbscharakter

„Ein großer Dank gilt den Eishockey-Fans bei MagentaSport für ihre Treue“, betont Henning Stiegenroth, Leiter Content & Sponsoring. „Die Umstände lassen es derzeit nicht zu, dass die DEL ihren Spielbetrieb rechtzeitig aufnimmt. Dennoch war es für uns ein wichtiges Ziel , dass wir den Eishockey Fans bereits jetzt ein attraktives Live-Angebot zusammenstellen. Unser Angebot reicht von der Nationalmannschaft beim Deutschland Cup über den Magenta Sport Cup mit 8 Top DEL-Teams bis hin zu attraktiven Top-Spielen der DEL2. Damit bieten wir auch weiter das beste Eishockey Live-Angebot in Deutschland“, so Stiegenroth weiter.

Eishockey in 2020 LIVE bei MagentaSport im Überblick:

-  ab 5. November: Deutschland Cup in Krefeld mit den Nationalteams Deutschland, Norwegen, Lettland. Der DEB prüft aktuell die Option eines vierten Teilnehmers. 
-  Ab 6. November: 7 Topspiele der DEL2: Auftakt mit Spiel Löwen Frankfurt gegen Kassel Huskies 
-  ab 8. November DEL2 Regelprogrammierung sonntags 17:00 Uhr 
-  ab 11. November: MagentaSport Cup mit Adler Mannheim, Eisbären Berlin, Pinguins Bremerhaven, Grizzlys Wolfsburg, Schwenninger Wild Wings, EHC Red Bull München, Krefeld Pinguins und Düsseldorfer EG

 

Original-Content von: MagentaSport




17 Monate im Einsatz: Korvette wieder zurück aus dem Mittelmeer


Korvette LUDWIGSHAFEN AM RHEIN

(ots)Am Samstag, den 24. Oktober 2020 um 10 Uhr, wird die Korvette „Ludwigshafen am Rhein“ unter dem Kommando von Fregattenkapitän Thorsten Vögler (39) in ihren Heimathafen Warnemünde zurückkehren.

Die Korvette war über 17 Monate im UNIFIL-Einsatz (United Nations Interim Force in Lebanon) eingesetzt und legte dabei über 67.000 Seemeilen zurück. In dieser Zeit erfolgten drei Crewwechsel. Die Besatzung „Delta“ verbrachte zuletzt 101 Tage auf der Korvette vor der libanesischen Küste. Die 60 Mann starke Crew hatte den Auftrag, in Zusammenarbeit mit anderen internationalen Partnern, die libanesischen Behörden bei der Überwachung des Seeverkehrs und der Unterbindung von Waffenschmuggel zu unterstützen.

„Ich bin stolz auf meine Besatzung, dass sie neben den normalen Einsatz- und Seefahrtsbelastungen alle zusätzlichen Entbehrungen mit Disziplin und Verantwortung getragen und den Auftrag mit Herzblut erfüllt hat“, so der Kommandant, Fregattenkapitän Vögler. Aufgrund der COVID-19-Pandemie mussten während des gesamten Zeitraumes strenge Hygieneauflagen eingehalten werden. Das schloss auch das Verbot auf Landgang mit ein. Trotz der Widrigkeiten ist die Mission der „Ludwigshafen am Rhein“ ein voller Erfolg und zeigt die Durchhaltefähigkeit der Einheiten auch bei längeren Einsatzzeiträumen.

Die Marinesoldaten waren vor Ort der brasilianischen Führung unterstellt. Neben Deutschland beteiligen sich weiterhin Schiffe und Boote aus Brasilien, Griechenland, Bangladesch, Indonesien und der Türkei an der UN-Mission im Mittelmeer. Seit Anfang Oktober patrouilliert die Korvette „Magdeburg“ an ihrer Stelle vor der libanesischen Küste. Ab Januar 2021 soll der gesamte Flottenverband deutscher Führung unterstellt werden.

Hintergrundinformationen

Seit 1978 setzen sich Blauhelmsoldaten der UNIFIL-Mission (United Nations Interim Force in Lebanon) für Frieden zwischen Libanon und Israel ein. Anfangs zählten die Überwachung eines angestrebten Waffenstillstands und die Bestätigung des Abzugs israelischer Streitkräfte aus dem Libanon zu ihren Aufgaben. Heute sind die UNIFIL-Blauhelme rund 10.500 Mann stark und kommen aus rund 40 Nationen.

Nach dem Zweiten Libanonkrieg im Jahr 2006 wurde das Mandat ergänzt. Seitdem unterstützt UNIFIL die libanesische Regierung dabei, die Seegrenzen zu sichern und Waffenschmuggel von See zu verhindern. Der Maritime Einsatzverband UNIFIL war der erste Flottenverband unter Führung der Vereinten Nationen – deutsche Schiffe und Boote operieren von Beginn an in diesem Verband. Die Schiffe unterbinden Waffenschmuggel auf dem Seeweg in den Libanon und tragen so zu Stabilität und Sicherheit in der Region bei. Die Libanesische Marine hat wertvolle Ausrüstung von Deutschland erhalten, darunter Wachboote und Küstenradarstationen. Deutsche Marinesoldaten engagieren sich außerdem seit mehreren Jahren in der Ausbildung ihrer libanesischen Kameraden.

Informationszentrum Marine





NABU: EU-Biodiversitätsstrategie erhält grünes Licht der Mitgliedstaaten

 

Am heutigen Freitag erteilen die EU-Umweltminister unter Vorsitz von Bundesumweltministerin Svenja Schulze der EU-Biodiversitätsstrategie grünes Licht. Erstmals legt die EU damit die für den Natur- und Klimaschutz erforderliche Renaturierung von Mooren, Grünlandflächen, naturnahen Wäldern und Meeresgebieten verbindlich fest. Die Strategie ist ein wesentlicher Teil des Europäischen Green Deal und wurde von der Europäischen Kommission am 20. Mai 2020 veröffentlicht. Sie gilt bis 2030.

Leif Miller, NABU-Bundesgeschäftsführer: „Endlich bekennen sich die EU-Staaten zu einem neuen Masterplan zur Rettung der Biodiversität mit dem sie die Artenkrise bekämpfen wollen und Schäden an Natur und Landschaft heilen. Es ist ein starkes Zeichen und wichtiger Rückenwind für den Green Deal. Doch bei aller Freude: Dieser Beschluss trägt einen bitteren Beigeschmack. Während sich die Umweltminister zur Rettung der Artenvielfalt aufmachen, boykottieren die Agrarminister unter Julia Klöckner sowie das Europäische Parlament diese Ziele mit ihren Beschlüssen zur Agrarpolitik. Die Agrarminister nehmen sehenden Auges in Kauf, dass Landschaften und Lebensräume zerstört werden und sich die Arten- und Klimakrise weiter verschärfen. So wird der Green Deal beerdigt.“

Ein wesentlicher Streitpunkt: Der Raum, der künftig für die Natur auf Wiesen und Feldern zur Verfügung stehen soll. Die EU-Biodiversitätsstrategie sieht dies auf zehn Prozent der Agrarflächen vor. Dieser Anteil ist nach wissenschaftlichen Studien mindestens nötig, um das Überleben zahlreicher Feldvogelarten und bestäubender Insekten zu sichern. „Wenn wir zehn Prozent Platz für die Natur schaffen, wird die Zahl der stark dezimierten Feldvögel um 60 Prozent zunehmen“, so Miller unter Berufung auf eine Studie des Bundesamts für Naturschutz und des Dachverbands Deutscher Avifaunisten.

Die Agrarminister jedoch wollen bislang lediglich fünf Prozent Biodiversitätsflächen zustimmen. Diese sollen zudem weiter bewirtschaftet werden können. „Dies ist eine katastrophale Nachricht für bestäubende Insekten und Feldvögel“, warnt der NABU-Bundesgeschäftsführer. Am heutigen Freitag stimmt das EU-Parlament über die EU-Agrarpolitik ab und es drohen weitere Verschlechterungen für Biodiversität und Klima. Unter dem Motto #VoteDownThisCAP rufen Greta Thunberg, Luisa Neubauer, der NABU und viele weitere zur Ablehnung der Beschlüsse auf, um einen Neuanfang in der Agrarpolitik herbeizuführen. Nach Ansicht des NABU muss die EU-Kommission darauf bestehen, auch in der Agrarpolitik den Europäischen Green Deal umzusetzen.

„Angesichts dieser schwierigen Verhandlungsbedingungen ist es ein großer Erfolg von Bundesumweltministerin Svenja Schulze ein solch starkes Bekenntnis aller Länder zum Naturschutz zu erreichen. Nun muss die hundertprozentige Umsetzung in Deutschland erfolgen, um echte Verbesserung für den Klima- und Artenschutz zu erreichen“, so Raphael Weyland, Leiter des Brüsseler NABU-Büros.

 

Original Content von NABU




„Konsequentes Vorgehen gegen Einbruchsdiebstahl“


Hessische Polizei intensiviert Kontrolldruck zum Start der dunklen Jahreszeit

Polizeiliche Kriminalprävention
der Länder und des Bundes
Umfangreiches Informationsangebot
unter http://www.polizei-beratung.de.

Wiesbaden. Mit der Zeitumstellung von Sommer- auf Winterzeit am kommenden Sonntag verstärkt die hessische Polizei ihre Kontroll- und Präventionsmaßnahmen zur Bekämpfung des Wohnungseinbruchsdiebstahls (WED). In den kommenden Wochen und Monaten wird sie mit den verschiedensten Präventionsangeboten und konsequenten Maßnahmen gegen Einbrecher vorgehen. Im vergangenen Jahr verzeichnete die hessische Polizei im Bereich Wohnungseinbruchsdiebstahl einen deutlichen Rückgang von fast zehn Prozent.

„Aufgrund der Corona-Pandemie sind die Menschen öfter zuhause, deshalb wurde auch im laufenden Jahr deutlich weniger eingebrochen. Wir werden aber in unserem Kampf gegen Wohnungseinbrecher nicht nachlassen und wollen die Bürgerinnen und Bürger in Hessen weiterhin bestmöglich schützen. Deswegen bleibt der Kontrolldruck weiter hoch. Wohnungseinbrecher verursachen nicht nur Sachschäden. Sie hinterlassen auch verängstigte Menschen, die sich in ihren eigenen vier Wänden nicht mehr sicher fühlen. Um solche Taten zu verhindern wird insbesondere in der dunklen Jahreszeit präventiv informiert sowie mit konsequentem polizeilichen Vorgehen gegen Einbruchsdiebstahl vorgegangen“ so Innenminister Peter Beuth.

Bei der Bekämpfung des Deliktfelds setzt die Polizei auf einen Mix aus Prävention, Repression und modernster Technik. So sind verstärkte Polizeikontrollen und Fahndungsaktionen geplant, bei der auch die Prognosesoftware „KLB-operativ“ zum Einsatz kommen wird. Sie leitet die aus polizeilichen Datenbeständen räumliche und zeitliche Schwerpunkte ab und erkennt damit Verhaltensmuster reisender Täter. Darüber hinaus wird die Polizei durch eine verstärkte Präsenz der Einsatzkräfte das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung stärken. Gezielte Präventionsveranstaltungen und Beratungsangebote runden das Portfolio ab und tragen im Idealfall dazu bei, dass Wohnungen und Häuser besser geschützt und die Menschen sensibler und wachsamer werden.

 

Jeder kann zum Einbruchschutz beitragen

Damit ungebetene Gäste erst gar nicht hineinkommen, empfiehlt die Polizei neben einem sicherheitsbewussten Verhalten einen soliden Grundschutz von Fenstern und Türen. Dieser steht an erster Stelle und wird im Idealfall um Einbruchmeldetechnik ergänzt. Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterstützt seit 2017 Bürgerinnen und Bürger, die mit kleineren Sicherungsmaßnahmen ihr Zuhause schützen möchten. Ein Zuschuss kann so bereits ab einer Investitionshöhe von 500 Euro bei der KfW beantragt werden.

Einbrüche auf dem Rückgang

Dass die Strategie der hessischen Polizei gegen Einbruchsdiebstahl erfolgreich ist, belegen die Zahlen aus den vergangenen Jahren. Allein 2019 war im Bereich des Wohnungseinbruchsdiebstahls (WED) ein Rückgang der Fallzahlen von 7.502 auf 6.768 (davon 3.038 Versuche) und damit von fast zehn Prozent festzustellen. Pro 100.000 Einwohner wurden im Jahr 2019 damit in Hessen nur noch 108 Einbrüche in Wohnungen verübt. 2018 waren es noch 120.

Die Anzahl von Strafanzeigen bei Wohnungseinbrüchen und weiterer gemeldeter Straftaten sind ist seit Inkrafttreten der hessischen Verordnungen zur Bekämpfung des Corona-Virus stark zurückgegangen. Die Polizei stellte jedoch neue Betrugsmaschen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie fest, über die sie durch Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie auf ihren Social-Media-Kanälen aufklärt. Zuverlässige Hinweise auf Betrüger erhalten die Bürgerinnen und Bürger auch über die Sicherheitsapp hessenWARN, die in bestimmten Landkreisen zielgerichtet informiert und warnt, wenn es zu einer besonderen Häufung von Vorfällen kommt.

 

Weiterführende Informationen finden Sie unter https://www.polizei.hessen.de/praevention/sicher-in-hessen-gegen-wohnungseinbruchdiebstahl/





Startschuss für sicheres Einkaufen: Lichtdesinfektion von Einkaufswägen

 

Die regelmäßige Reinigung von Flächen ist gerade in Supermärkten essentiell, wo Einkaufswägen laufend von vielen Kunden benutzt werden. Die Desinfektion mit UV-C Licht setzt hier einen neuen Standard. Oberflächen werden ohne chemische Mittel in kürzester Zeit keim- und virenfrei gemacht und damit eine ausreichende Hygiene sichergestellt. Ausgeführt wird diese Art der Reinigung mit dem einzigartigen „seCUBE“ der Firma CARE BY LIGHT, einem Joint Venture von MCI | Die Unternehmerische Hochschule® und PLANLICHT. Eine innovative benutzerfreundliche Lösung weit über Corona-Zeiten hinaus.

Die erste Anlage im Lebensmittelhandel kommt nun bei Marktführer SPAR zum Einsatz, wo gleich mehrere Einkaufswägen gleichzeitig und rückstandsfrei desinfiziert werden. „Unsere lichttechnische Expertise brachte uns gleich zu Beginn der Corona-Pandemie auf die Idee, mit UV-C-LED-Technologie markttaugliche Desinfektionslösungen zu entwickeln“, so Felicitas Kohler, CEO von PLANLICHT.

In Zusammenarbeit des MCI | Die Unternehmerische Hochschule® mit PLANLICHT, dem Institut für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie der Medizinischen Universität Innsbruck und BERGERecotrail entwickelte CARE BY LIGHT in nur sieben Wochen den ersten Prototyp „seCUBE“. Eine Woche lang wurde dieser bei einem SPAR-Supermarkt in Wattens (Tirol) erfolgreich getestet. „Das Feedback unserer Kundinnen und Kunden war sehr gut. Hygiene ist besonders in diesen Zeiten ein wichtiges Anliegen und für viele Kunden entscheidend für die Wahl ihres Einkaufsortes. Daher sind wir für derartige Innovationen immer offen“, so Dr. Christof Rissbacher, Geschäftsführer der SPAR-Zentrale Wörgl. Nach weiteren Verbesserungen wurde nun die zweite Anlage in Zirl als zweiter Testlauf mitten im Echtbetrieb eröffnet.

Desinfektion mit Licht

In dem vom Land Tirol geförderten Projekt wurde gemeinsam mit dem Institut für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie der Medizinischen Universität Innsbruck die Wirksamkeit der Desinfektion untersucht. Die Direktorin des Institutes, Univ.-Prof. Dr.med.univ. Cornelia Lass-Flörl, bestätigt aus der evidenzbasierten Medizin, dass: „Rund zehn Prozent der generellen Infektionswege über Oberflächen (exogen) stattfinden können. Die Desinfektion mit UV-C-Licht war bereits vor der Pandemie als relevante Lösung bekannt. Schließlich können mit dieser Technologie alltägliche Keime, sowie Noroviren bzw. Schimmelpilzsporen auf Oberflächen deaktiviert werden.“ Der seCUBE ist ein quaderförmiges Gerät, in dem Oberflächen mobiler Gegenstände mit Licht desinfiziert werden. Dabei ist es möglich, die Größe, Beleuchtungsintensität und Dauer des Geräts auf den jeweiligen Einsatzbereich anzupassen. Die Oberflächenreinigung durch UV-C Licht verzichtet durch das Weglassen von Quecksilber oder Ozon vollständig auf den Einsatz von Chemie und ist 100% rückstandsfrei. Zudem wird dadurch eine Unempfindlichkeit auf eine hohe Anzahl von Schaltzyklen erreicht, was die anwendungsbezogene Lebensdauer dieser Anlagen enorm verlängert.

Einfache Bedienung

Die seCUBE-Desinfektionsanlage in Zirl funktioniert halbautomatisch und ist mit einem mehrstufigen Sicherheitssystem ausgestattet. Kunden holen und retournieren die Einkaufswägen aus dem Desinfektionstunnel, der mit Hinweisleuchten die Entnahmemöglichkeit der bereits desinfizierten Wägen anzeigt. Ist eine Wagenstraße mit benutzten Einkaufswägen voll, schließt sich automatisch ein Rolltor und der Desinfektionsvorgang beginnt. Den Kunden wird somit ein desinfizierter Einkaufswagen bereitgestellt, welcher schnell und rückstandsfrei allfällige Infektionsübertragungen von Oberflächen beim Einkaufserlebnis eliminiert.

„In Zeiten wie diesen, ist schnelle und professionelle Innovation gefragt, sodass gewohnte Situationen in unserem Alltag weiterhin sicher ermöglicht werden. Diese Innovationsprozesse sind für unsere Projektpartner essentiell und bedürfen einer wissenschaftlich fundierten und raschen Problemlösung“, erläutert FH-Prof. DI Dr. Michael Kraxner, welcher die F&E am MCI leitet.

 

Original-Content von: MCI Management Center Innsbruck




PETA fordert Tönnies auf, Schlachthof an Halloween für Besucher zu öffnen


Was könnte gruseliger sein, als während des globalen Kampfes gegen ein Fleischmarkt-Virus das Töten verängstigter Tiere mit anzusehen?

 

©Bildrechte bei PETA

Rheda-Wiedenbrück / Stuttgart, 23. Oktober 2020 – Coronabedingt wird Halloween in diesem Jahr etwas anders ausfallen. Da das Virus seinen Anfang Experten zufolge auf einem Fleischmarkt nahm, forderte PETA das Unternehmen Tönnies nun in einem Schreiben auf, seine Schlachthöfe am 31. Oktober für öffentliche Führungen zu öffnen. Allein in dem Betrieb in Rheda-Wiedenbrück werden täglich 20.000 Schweine getötet. Nach Ansicht der Organisation dürften auch hartgesottene Horrorfans schockiert sein, wenn sie dabei zusehen, wie Schlachthofmitarbeiter Schweinen vor den Augen ihrer Artgenossen die Kehlen durchtrennen, um sie anschließend zu Schinken und Speck zu verarbeiten.

 

„Die Schlachthöfe von Tönnies sind wahr gewordene Horrorhäuser und wir fordern das Unternehmen auf, seine Vorliebe für Blut und Eingeweide an Halloween mit den Menschen zu teilen“, so Ilana Bollag, PETAs Fachreferentin für Klima und Ernährung. „Mit dem Appell möchte PETA vor allem zum Nachdenken anregen. Denn würden Menschen dabei zusehen, wie verängstigt schreiende, teils unzureichend betäubte Schweine in mit Blut, Kot und Urin verschmierten Räumen getötet und anschließend zerstückelt werden, würden sie wohl kein Fleisch mehr essen. Doch auch für Milch und andere tierische Produkte werden jährlich Milliarden Tiere gequält und getötet – nur vegane Lebensmittel sind tierfreundliche Lebensmittel.“

 

Tönnies’ Skrupellosigkeit zeigt sich im Umgang mit Tieren und Menschen

Das Leid der Tiere aufgrund der bei Tönnies angewandten qualvollen Kohlenstoffdioxid-Betäubung ist seit Jahren bekannt: Es dauert bis zu 30 Sekunden, bis die narkotisierende Wirkung des Gases einsetzt. In dieser Zeit erleiden die Schweine Todesqualen: Unter Atemnot schreien sie laut, springen in den Betäubungsgondeln wild übereinander und recken verzweifelt die Nasen in die Höhe, um dem Gas zu entkommen, das ihre Schleimhäute reizt. Darüber hinaus sorgte das Unternehmen in den vergangenen Monaten mit Corona-Ausbrüchen sowie den schlechten Arbeits- und Lebensbedingungen seiner Mitarbeiter für Negativschlagzeilen.

Neben Tönnies fordert PETA auch Vion, die Müller Gruppe und Westfleisch auf, ihre Schlachthöfe an Halloween für die Augen der Öffentlichkeit zu öffnen. „Die anhaltende Pandemie zeigt, wie wichtig es ist, zu wissen, wie Fleisch, Milch und andere tierische Produkte ‚hergestellt‘ werden und warum es notwendig ist, auf eine vegane Ernährung umzusteigen“, so Bollag.

 

Tierische Produkte bergen Risiken für menschliche Gesundheit

Bereits 2004 nannte die Weltgesundheitsorganisation WHO die steigende Nachfrage nach tierischen Produkten als eine der Hauptursachen für die Entstehung von Zoonosen. [1] COVID-19, die Vogelgrippe H5N1, die SARS-Pandemie, das MERS-CoV, das gefährliche Ebolafieber, unzählige Opfer durch multiresistente Keime und sogar Aids – sie alle haben einen gemeinsamen Nenner: die Ausbeutung von Lebewesen für den Konsum von Fleisch, Milch und Eiern. [2] Der Wissenschaftliche Beirat für Agrarpolitik des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft betonte schon 2015 in einem Gutachten: „Tierische Lebensmittel bergen grundsätzlich Risiken für die menschliche Gesundheit. Mögliche Beeinträchtigungen der Gesundheit ergeben sich zum einen durch Erreger von Zoonosen, die in den Tierbeständen vorkommen und auf unterschiedlichen Wegen zu den Konsumenten/Konsumentinnen gelangen können, zum anderen durch verschiedene stoffliche Belastungen aus der Tierhaltung sowie durch die Entstehung von Resistenzen gegenüber Medikamenten.“ [3]

 

PETAs Motto lautet in Teilen: Tiere sind nicht dazu da, dass wir sie essen oder sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Weltanschauung, die den Menschen als allen anderen Lebewesen überlegen einstuft.

 





Bundespolizei bittet um Mithilfe:Streckensperrung – Fahrradfahrer fährt zwischen den Gleisen


(ots) Für kurzeitige Aufregung und zahlreiche Verspätungsminuten sorgte Donnerstagmittag ein bislang Unbekannter Fahrradfahrer. Der Radler soll, nach Zeugenaussagen, verbotenerweise zwischen den Gleisen von der Tannenwaldbrücke in Richtung Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe unterwegs gewesen sein.

Frau alarmiert die Polizei

Eine Zeugin hatte den Unbekannten entdeckt und die Bundespolizei verständigt. Der Streckenabschnitt musste für eine Absuche rund 45 Minuten gesperrt werden. Den unbekannten Fahrradfahrer trafen die Beamten allerdings nicht mehr an. Der Biker trug einen weißen Helm und soll ein rotes Fahrrad mit braunen Satteltaschen gefahren haben. Nach etwa 45 Minuten wurde die Streckensperrung aufgehoben. Vierzig Züge verspäteten sich durch den Vorfall jeweils um rund 25 Minuten.

Bundespolizei sucht Zeugen

Wer Hinweise zu dem unbekannten Fahrradfahrer machen kann, wird gebeten, sich bei der Bundespolizeiinspektion Kassel unter der Tel.-Nr. 0561 81616-0 oder über www.bundespolizei.de zu melden.

Bundespolizeiinspektion Kassel


 

 




Wo ist der Grippe-Impfstoff? Es gibt keine Engpässe, sagt das Bundesgesundheitsministerium


Doch in vielen Apotheken und Arztpraxen fehlt Grippe-Impfstoff, berichtet apotheken-umschau.de

(ots) Noch nie war die Grippe-Impfung so wichtig wie jetzt. Denn ältere Menschen, Personen mit chronischen Grunderkrankungen oder Mitarbeiter in medizinischen Einrichtungen sind nicht nur Risikogruppen für Covid-19, sondern auch für Influenza. Hinzu kommt: „Wer geimpft ist, schützt nicht nur sich, sondern auch andere vor Ansteckung“, sagt Fritz Becker, Vorsitzender des Deutschen Apothekerverbandes. Doch Apotheken und Arztpraxen berichten aktuell verstärkt von Engpässen beim Grippe-Impfstoff, so das Gesundheitsportal apotheken-umschau.de.

Grippe-Impfstoff dieses Jahr früher nachgefragt

Dabei steht für die diesjährige Grippesaison deutlich mehr Impfstoff zur Verfügung, als in den Vorjahren verbraucht wurde. Nur: Seit die zweite Corona-Welle über Deutschland hinwegrollt, hat die Impfbereitschaft der Menschen deutlich zugenommen – und zwar nicht nur bei den Risikogruppen, sondern auch bei jüngeren, gesunden Erwachsenen. „Grippe-Impfstoffe wurden dieses Jahr früher nachgefragt als sonst“, bestätigt Wolfgang Kempf, Apotheker aus Viernheim. „Die ersten Chargen sind schnell verimpft gewesen, und der Nachschub lässt bislang auf sich warten.“

Experten empfehlen: nur gefährdete Personen impfen

Die Ständige Impfkommission (STIKO), die den saisonalen Grippeschutz vor allem Menschen ab 60 Jahren sowie Patienten mit chronischen Grunderkrankungen empfiehlt, befürchtet mittlerweile eine Unterversorgung der Risikogruppen. Deshalb sollte, so die STIKO, die Impfung nicht standardmäßig für die Gesamtbevölkerung durchgeführt werden, sondern nur bei besonders gefährdeten Personen.

Derweil bittet Apotheker Kempf seine Kunden um Geduld: „Es genügt auch noch, sich Ende November oder Anfang Dezember impfen zu lassen.“ Bis dahin rät er auf apotheken-umschau.de, immer wieder in der Apotheke nachzufragen und die bekannten AHA-Regeln besonders gewissenhaft einzuhalten. Denn Abstand, Hygieneregeln und Alltagsmasken schützen nicht nur vor einer Corona-Infektion, sondern auch vor Grippe.

Wort & Bild Verlag – Gesundheitsmeldungen





Vorerst keine weiteren Einschränkungen geplant – Steigerung der Erkrankungszahlen lässt sich lokal eingrenzen


Landkreis Kassel. Der Landkreis Kassel plant trotz einer Steigerung der Corona-Inzidenz von 36,8 auf 61,3 (Zahl der Neuerkrankungen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen) vorerst keine weitere Verschärfung der ab dem 23. Oktober für zwei Wochen geltenden Regelungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. „Wir können das Infektionsgeschehen und die aktuelle Entwicklung der Inzidenz in großem Umfang auf eine Senioreneinrichtung in Naumburg-Elbenberg zurückführen – ohne die dort erkrankten Menschen wären wir weiter in der 3. Eskalationsstufe und damit bei den bereits angeordneten Regelungen“, erklärt Vizelandrat Andreas Siebert die Entscheidung des Landkreises. Die Entscheidung sei in einer Sitzung des internen Krisenstabes der Kreisverwaltung unter Beteiligung des Gesundheitsamts Region Kassel getroffen worden.
Die Zahl der Neuinfektionen mit COVID-19 ist im Landkreis vom 21. auf den 22. Oktober um 61 Fälle gestiegen. „Allein 33 neue Fälle sind Bewohner und Beschäftigte der Senioreneinrichtung in Naumburg-Elbenberg“, informiert Siebert.

Ab dem 23. Oktober bis 5. November hat der Landkreis per Allgemeinverfügung die Teilnehmer für öffentliche Veranstaltungen auf 150 begrenzt. Bereits genehmigte Veranstaltungen mit höherer Teilnehmerzahl werden vor dem Hintergrund der neuen Regeln überprüft und eventuell widerrufen. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wurde auf Vergnügungsstätten, überall außerhalb des eigenen Sitzplatzes bei öffentlichen Veranstaltungen, in der Gastronomie, in Kirchen und vergleichbaren Räumen ausgeweitet. Patientinnen und Patienten müssen ab dem 23. Oktober bei einem Transport eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Auch für private Feiern gelten ab diesem Zeitpunkt zusätzliche Einschränkungen.
Bei Feiern in angemieteten oder öffentlichen Räumen dürfen nicht mehr als 25 Personen oder zwei Haushalte teilnehmen. Bei Feiern in privaten Räumen wird eine Höchstteilnehmerzahl von 15 Personen oder zwei Haushalte dringend empfohlen.

Um weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens zu verhindern, weißt Siebert mit Nachdruck auf die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregelungen hin: „Es gilt der Grundsatz: Lieber einmal zu viel eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen als zu wenig“, betont der Vizelandrat.

Im Gegensatz zur Situation im Frühjahr zu Beginn der Corona-Pandemie in Deutschland, wisse man heute, dass die Einhaltung bestimmter Regeln ausreicht, um eine Verbreitung des Virus zu verringern. Außerdem hätten Einzelhandel, Gastronomie, Gesundheitseinrichtungen und auch Veranstaltungsorte durch bauliche Maßnahmen wie den Einbau von Spuckschutzvorrichtungen und durch auf die jeweiligen Räumlichkeiten abgestimmte Hygienekonzepte reagiert. Siebert: „Wir wissen mehr und sind besser vorbereitet“. Entscheidend sei, dass sich alle an die einfach einzuhaltenden Regeln halten. „Wenn wir weitere Einschränkungen verhindern wollen, ist das der beste Weg“, macht Siebert klar.

Die AHA-L-Formel – das heißt: Abstand halten, Hygiene beachten und Alltagsmaske (Mund-Nasen-Bedeckung) tragen sowie beim Aufenthalt in geschlossenen Räumen auch das regelmäßige Lüften, „die Einhaltung dieser Regeln ist einfach und keine Einschränkung der Lebensqualität“, betont der Vizelandrat. Auch die Nutzung der Corona-Warn-App könne dabei helfen, Infektionsketten zu unterbrechen.
In den Fällen, wo der Abstand von mindestens 1,5 Metern zu anderen Personen im öffentlichen Raum – beispielsweise an Haltestellen des Öffentlichen Nahverkehrs nicht einhaltbar ist, „ist es besser die Mund-Nasen-Bedeckung auch außerhalb geschlossener Räume oder von Straßenbahn und Bus zu nutzen“, rät der Vizelandrat. Weitere Information zu den Hygiene- und Abstandsregeln bietet die Internetseite www.infektionsschutz.de.

Jeder, der unsicher ist, ob er oder sie sich eventuell mit dem Corona-Virus angesteckt haben könnte, sollte Kontakt mit seinem Hausarzt oder dem ärztlichen Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung unter der Telefonnummer 116117 aufnehmen.
„Hier erhält man kompetente Antworten und hier gibt es auch Informationen, ob und wo eine Corona-Testung erforderlich und möglich ist“, so Siebert abschließend.

LANDKREIS KASSEL





7-Tage-Inzidenz in Kassel sinkt, aber viele neue Fälle – Empfehlung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im öffentlichen Raum


Die 7-Tage-Inzidenz in der Stadt Kassel ist am Donnerstag, 22. Oktober, auf einen Wert von 70,2 gesunken. Der Anstieg auf zuletzt 108,0 war vollem auf ein größeres Ausbruchsgeschehen in der Hessischen Erstaufnahmeeinrichtung (HEAE) in Niederzwehren in der vergangenen Woche zurückzuführen. Die dortigen Infektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 liegen inzwischen mehr als sieben Tage zurück, so dass die Inzidenz gesunken ist.

Trotz der niedrigeren Inzidenz sind in der Stadt Kassel am gestrigen Mittwoch 54 neue Infektionen gemeldet worden. Davon stehen allein 24 nach wie vor in Verbindung mit dem Ausbruchsgeschehen in der HEAE, wie neue Testungen ergeben haben. Betroffen sind außerdem andere Gemeinschaftseinrichtungen wie Senioren- und Pflegeheime.

Insgesamt ist zu beobachten, dass sich das Infektionsgeschehen in Kassel derzeit ändert. In den vergangenen Wochen waren unter den Infizierten vor allem jüngere Menschen. Inzwischen sind auch zunehmend Ältere betroffen, wie die Infektionen in den Altenheimen zeigen.

„Wir alle müssen unseren Teil dazu beitragen, um uns selbst und andere zu schützen“, sagt Oberbürgermeister Christian Geselle. „Gerade für Risikogruppen kann das Coronavirus schwere gesundheitliche Folgen haben. Wir alle haben die Verpflichtung, unsere Mitmenschen wie auch uns selbst durch ein umsichtiges und verantwortungsvolles Verhalten zu schützen.“

Die Stadt Kassel spricht nunmehr für das gesamte Stadtgebiet die dringende Empfehlung aus, dass überall dort eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden sollte, wo der notwendige Mindestabend von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann. Dies gilt insbesondere in der Innenstadt, auf Wochenmärkten, an Haltestellen, in anderen Wartesituationen und auch in Schulen.

 

Hintergrund

Inzwischen ist die vom Land Hessen angekündigte Änderung des Eskalationskonzeptes im Wege eines gemeinsamen Erlasses des Hessischen Ministerium für Soziales und Integration (HMSI) und des Hessischen Ministerium des Innern und für Sport (HMdIS) am Donnerstag, 22. Oktober, in Kraft getreten. Die Stadt Kassel wird nun in Abhängigkeit des Infektionsgeschehens und der 7-Tage-Inzidenz in Kassel über weitere Maßnahmen entschieden werden.

Für die Stadt Kassel gilt aktuell: Die Teilnehmeranzahl bei Zusammenkünften und Veranstaltungen sowie Kulturangeboten wie Theater, Konzerte, Kinos und ähnliches wird von bisher 250 auf 100 Personen reduziert. Eine höhere Teilnehmeranzahl unterliegt dem Vorbehalt einer behördlichen Gestattung. Für private Feiern gilt eine Beschränkung von 10 Personen. Diese Regelungen gelten auf Grund einer entsprechenden Allgemeinverfügung, die am Mittwoch, 21. Oktober 2020, in Kraft getreten ist. Für Feiern in privaten Räumen, insbesondere in Wohnungen, wird eine Höchstteilnehmerzahl von 10 Personen dringend empfohlen.

 





Gleichbleibendes Sitzplatz-Kontingent – Ab sofort Maskenpflicht WÄHREND der Vorstellungen im Staatstheater Kassel!


Gleichbleibendes Sitzplatz-Kontingent – Maskenpflicht WÄHREND der Vorstellungen

 

Das Sitzplatzkontingent im Staatstheater Kassel bleibt ­­– trotz der verschärften Coronaregelungen ­– weiterhin bei ca. 25% im Opernhaus und Schauspielhaus und ca. 30% im tif.

Allerdings müssen Gäste nun auch WÄHREND der Vorstellungen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Es gilt also auch während der Vorstellungen eine Maskenpflicht, die bisher nur in den Foyers galt.

Demnach können, dank des konsequent durchgeführten Hygienekonzeptes, auch weiterhin bis zu 250 Personen eine Vorstellung im Opernhaus besuchen, im Schauspielhaus gleichbleibend ca. 130 Personen und im tif bis zu 30 Personen.

Besucher*innen, die aufgrund dieser neuen Maßgabe vom Besuch Abstand nehmen möchten, haben die Möglichkeit die Karten zurückzugeben und den Eintrittspreis erstattet zu bekommen.





Urwälder zum Anfassen

 

„Der Urwaldpfad Hirschberg ist abwechslungsreich, vielfältig und noch dazu geschichtsträchtig“, erklärt Max Boxleitner, WWF-Projektleiter der Thüringer Urwaldpfade. „Er führt durch das ehemalige deutsch-deutsche Grenzgebiet zwischen Thüringen und Bayern. Hier wurden nach der Grenzöffnung Teile des Waldes, die einst für die Grenzsicherung gerodet wurden, wieder aufgeforstet. Seitdem darf sich der Wald wieder natürlich entwickeln. Das Resultat ist ein Mosaik aus verschiedensten Waldstrukturen, vom jungen Mischwald bis zu jahrhundertealten Altholzbeständen.“ Der WWF lädt im Rahmen einer zweistündigen, geführten Wanderung dazu ein, das Waldwildnisgebiet zu erkunden.

Auch im Jüchnitzgrund erhalten Naturbegeisterte Einblicke in „die Urwälder von morgen“. Hier in der Kernzone des UNESCO Biosphärenreservates Thüringer Wald wächst ein artenreicher Mischwald, der sich durch einen zunehmenden Anteil an Buchen, Weißtannen und anderen Baumarten auszeichnet. Entlang der sprudelnden Jüchnitz führt der etwa 11 Kilometer lange Pfad durch ein Waldgebiet, in dem der Kontrast zwischen Naturwald und bewirtschafteten Waldbeständen deutlich erlebbar ist.

Hintergrund:

Die Thüringer Urwaldpfade werden vom WWF Deutschland in Kooperation mit dem Naturkundemuseum Erfurt realisiert und aus Mitteln der EU (ELER) über das Förderprogramm des Thüringer Umweltministeriums zur Entwicklung von Natur und Landschaft (ENL) in Höhe von rund 968.000 Euro finanziert.

Mit Eingangsstelen sowie Informationstafeln werden an den Urwaldpfaden die schönsten naturnahen Thüringer Wälder vorgestellt und ihre Bedeutung und Besonderheiten vermittelt.

Die speziellen Waldwildnisgebiete zeichnen sich durch einen hohen Struktur- und Artenreichtum aus. Auf diesen geschützten Flächen hat sich durch pflegliche oder ausgebliebene forstwirtschaftliche Nutzung eine Vielzahl kostbarer Wald-Lebensräume entwickelt. Mit Informationsangeboten und Wanderrouten werden diese Gebiete für den Naturtourismus nutzbar.

Unter www.thueringer-urwaldpfade.de finden Sie Hintergrundinformationen und detaillierte Routenprofile.

 

Original Content von WWF Deutschland




Bauarbeiten in der Fünffensterstraße/Frankfurter Straße


Wie bereits beschrieben, haben am Mittwoch, 21. Oktober 2020, die Vorarbeiten für die Kabelverlegungsarbeiten in der Fünffensterstraße/Frankfurter Straße stattgefunden. Ab Montag, 26. Oktober 2020, bis voraussichtlich 27. November 2020, finden jeweils zwischen 20 und 06 Uhr nunmehr die eigentlichen Arbeiten statt.

Jeweils während der genannten Zeiten muss der Rechtsabbieger von der Fünffensterstraße in die Frankfurter Straße gesperrt werden. Um das Rechtsabbiegen Richtung Frankfurter Straße dennoch zu ermöglichen, kann während der Arbeiten direkt an der Ampelanlage Fünffensterstraße/Frankfurter Straße von der rechten Fahrspur abgebogen werden.

In der Frankfurter Straße werden, je nach Baufortschritt, sowohl in Richtung Altmarkt als auch in Richtung Weinberg Fahrspuren gesperrt. Das Durchfahren des Bereichs bleibt jedoch in jedem Fall möglich.

Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, diese Baustelle bei der Planung ihrer Fahrten zu berücksichtigen.

documenta-Stadt Kassel





Toilettenpapier-Hamsterei: Deutsche horten im Schnitt für drei Monate, Singles fast drei Mal so viel wie Familien

 

(ots)  „Oh nein, geht das schon wieder los?“, denken viele beim Blick auf sich leerende Regale. Doch wie viel Toilettenpapier horten die Deutschen eigentlich genau? Ab wann ist man Super-Hamsterer? Und mit welcher Menge übersteht man eigentlich einen längeren Lockdown?

Blitzrechner.de, Deutschlands größtes Rechenportal für Alltagsfragen, entwickelte im Zuge des ersten Lockdowns einen Toilettenpapier-Bedarfsrechner. Die Daten aus dessen 72.512 Berechnungen des Tools unter https://www.blitzrechner.de/toilettenpapier/ wurden nun ausgewertet. Das Ergebnis: Singles horten im Durchschnitt einen Vorrat für 127 Tage (entspricht ca. 20 Rollen), vierköpfige Familien immerhin noch für 43 Tage (entspricht ca. 25 Rollen).

„Wir wollten mit dem Toilettenpapier-Bedarfsrechner auf eine humorvolle Art zeigen, dass das Hamstern von Toilettenpapier in den meisten Fällen nicht notwendig ist. Seit letzter Woche sind die Zugriffe auf den Rechner wieder sprunghaft angestiegen. Auch die aktuellen Daten zeigen, dass immer noch zu viele Menschen zu einem ungebremsten Kaufreflex zu neigen scheinen. Man möchte fast meinen: Nichts gelernt.“, so Tim Lilling, Projektleiter von blitzrechner.de

Kaufempfehlung: Wie viel Toilettenpapier wird wirklich benötigt?

Natürlich gibt es unterschiedliche Gewohnheiten und Nutzungsverhalten. Aber als Faustregel gilt: Eine Rolle pro Person und Woche. Singles sollten also nur eine Packung à 8 bis 10 Rollen kaufen, die dann für mehr als zwei Monate ausreicht. Eine vierköpfige Familie kommt mit zwei Standard-Packungen einen ganzen Monat aus. Mehrere Großpackungen mit 24 Rollen oder gar Jumbopackungen mit 48 Rollen sind in den seltensten Fällen notwendig.

Herleitung: Im Schnitt verbraucht der Deutsche pro Jahr 48 Rollen, also fast eine pro Woche. Eine Standardpackung enthält 10 Rollen. Wer sich als Single mit neuem Toilettenpapier eindeckt, obwohl er noch eine oder zwei Rollen zuhause hat, hat bereits einen Vorrat für 12 Wochen, also drei Monate.

„Wer als Single zwei Großpackungen kauft, wird also schnell zum Super-Hamsterer. Und leider scheint Hamstern auch ansteckend zu sein. Wer im Laden andere dabei beobachtet, wie sie den Einkaufswagen übermäßig füllen, erliegt schnell selbst einem Kaufdrang. Vielleicht hilft Ihnen folgender Kniff: Berechnen Sie in Ruhe zuhause, wie viel Sie wirklich benötigen. Und kaufen Sie dann auch nur genau diese Menge ein.“, so Tim Lilling weiter.

Rechner und Auswertung finden sich unter https://www.blitzrechner.de/toilettenpapier/ , die Nutzung ist kostenfrei.

 

Original-Content von: Blitzrechner




Hessenderby vor leeren Rängen


Das 31. Hessenderby in der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga zwischen der HSG Wetzlar und der MT Melsungen wird am Sonntag ohne Zuschauer ausgetragen. Die Ränge der 4.400 Plätze bietenden Rittal-Arena bleiben aufgrund der im Lahn-Dill-Kreis angestiegenen Pandemie-Inzidenz leer. Anwurf ist um 13:30 Uhr, live zeigen das „Geisterspiel“ SKY und als Stream der HR auf hessenschau.de

Nachdem die MT ihr letztes Heimspiel gegen GWD Minden schon ohne Hallenpublikum austragen musste, hat es nun auch den Nachbarn in Mittelhessen erwischt. Aufgrund der gestiegenen Pandemie-Inzidenz im Lahn-Dill-Kreis auf 71,42 (Stand: 22.10.20, 07:30 Uhr) muss auch das Hessenderby am Sonntag, MT Melsungen gegen HSG Wetzlar, ohne Fans stattfinden. Das gab die HSG heute auf ihrer Homepage bekannt. Dort heißt es, dass der Gestattungsantrag für 800 Zuschauer, den die Grünweißen bereits vor einiger Zeit beim Landkreis gestellt hatten, am Donnerstag von behördlicher Seite mit Blick auf die aktuelle 7-Tages-Inzidenz abgelehnt wurde.

Das bevorstehende Nachbarschaftsduell ist übrigens das 31. Hessenderby seit der gemeinsamen Zugehörigkeit der beiden Mannschaften zur höchsten deutschen Spielklasse. In der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga standen sie sich zuletzt am 7. März in Kassel gegenüber. Die MT begeisterte damals mit einem 28:26-Sieg ihre 4.300 Fans in der restlos ausverkauften Rothenbach-Halle. Damit feierte gleichzeitig der kurz zuvor als Trainer verpflichtete Gudmundur Gudmundsson ein erfolgreiches Debüt in seiner neuen sportlichen Heimat. – Und dann kam Corona, die Saison musste Knall auf Fall abgebrochen werden.

Wie es sich anfühlt, vor leeren Rängen gegeneinander anzutreten, wissen die MT und die HSG aber schon, seit sie in der Vorbereitung auf die neue Saison zweimal gemeinsam testeten: Am 21. August hatte die Mannschaft von Trainer Kai Wandschneider in Kassel mit 30:25 die Nase vorn, am 11. September revanchierte sich die MT in Dutenhofen mit 32:22 (A. Käsler-Foto).

Diese Trainingsspielresultate sind aber längst Schall und Rauch – am Sonntag in Wetzlar geht es wieder um echte Punkte. Apropos: Davon haben die Mittelhessen in den ersten vier Spieltagen dieser neuen Saison schon reichlich ergattert: Mit 6:2 Zählern rangieren sie derzeit auf Tabellenplatz 3. Ihre Stärke deuteten sie bereits im Auftaktspiel gegen die SG Flensburg-Handewitt an, als sie dem Meisterschaftsaspiranten nur mit zwei Toren unterlagen. In den drei anschließenden Spielen hieß es jeweils “Full House”: in Minden und beim Bergischen HC und zwischendrin sensationell mit neun Toren Unterschied sogar gegen den turmhohen Favoriten THW Kiel. Respekt, HSG!

Die MT hingegen belegt derzeit Platz 11, ist aber punktemäßig mit 5:3 dicht an den Grünweißen dran. Mit einem Sieg am Sonntag würden die Nordhessen also vorbeiziehen können. Aber was heißt das schon in dieser frühen Phase der Saison, in der noch soviel passieren kann – nicht nur auf dem Spielfeld? Wie auch immer, um nach dem glücklichen Punktgewinn zuletzt gegen Minden  die Kurve zu kriegen, muss sich das Gudmundsson-Team auf alle Fälle steigern.

Nicht unbedingt in der Abwehr, denn da stehen die MT-Profis um den Mittelblock Finn Lemke und Arnar Arnarsson jeweils ihren Mann. Die beiden Keeper Silvio Heinevetter und Nebojsa Simic eingeschlossen. Nachholbedarf gibt es vielmehr in der Offensive. Dort gilt es, die Zahl der Ballverluste zu minimieren und die Torwurfgelegenheiten auch tatsächlich in Torerfolge umzumünzen. Wenn die Chance zum schnellen Konter vorüber ist, muss jeweils in Ruhe aufgebaut werden, statt den Angriff überhastet abzuschließen. Gefordert sind da nicht nur die Angreifer auf den Halbpositionen, wie etwa Julius Kühn und Kai Häfner, sondern auch Domagoj Pavlovic und Lasse Mikkelsen als Regisseure.

Auf jeden Fall ist am Sonntag mit einem sehr reizvollen Kräftemessen zu rechnen. Denn die Kontrahenten kennen sich ganz genau, wissen im Grunde genommen alles über den jeweils anderen. Zudem konnten sich beide eine gute Woche lang ausschließlich mit der Spielvorbereitung beschäftigen. Für die Fans ist es natürlich sehr schade, dieses Spiel nicht live in der Halle verfolgen und ihre Mannschaft lautstark anfeuern zu können. Andererseits wird es sehr interessant sein zu beobachten, wie ein solch puristisches Duell von den beiden Teams geführt wird – ohne eigenen Anhang im Rücken und damit unter gänzlich neutralen Bedingungen.

Bisherige Vergleiche MT Melsungen – HSG Wetzlar
HBL: 30 Spiele, davon 17 Siege MT, 9 Siege HSG, 4 Remis
DHB-Pokal: 1 Spiel, Sieger MT
Der letzte Vergleich in der HBL:
07.03.2020: MT Melsungen – HSG 28:26

Schiedsrichter in Wetzlar:
Nils Blümel / Jörg Loppaschewski (beide Berlin); DHB-Spielaufsicht: DHB-Schiedsrichterwart Wolfgang Jamelle.

Liveberichterstattung:
SKY startet mit Vorberichten und Interviews um 13:00 Uhr, Kommentator ist Dennis Baier
Der HR streamt ab 13:28 auf www.hessenschau.de, Kommentator ist Florian Naß

Infos zum Gegner:
www.hsg-wetzlar.de


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