Weihnachts-Rekord in Corona-Zeiten: Fast 19 Milliarden Lämpchen erhellen die Festtage

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Hamburg, 10. November 2020 – In der Advents- und Weihnachtszeit 2020 werden rund 18,8 Milliarden Lämpchen die deutschen Haushalte erleuchten.

Das sind 1,8 Milliarden Lichtlein mehr als im Vorjahr – ein neuer Rekord.

Trotz vermehrtem Einsatz sparsamer LED-Technik steigt der Stromverbrauch zu Weihnachten gegenüber dem Vorjahr um vier Prozent auf 532 Millionen Kilowattstunden an.

Das entspricht dem Jahresverbrauch einer mittleren Stadt mit 177.000 Haushalten. Die Kosten belaufen sich auf rund 168 Millionen Euro.

 

Das sind die wichtigsten Ergebnisse der 10. LichtBlick-Weihnachtsumfrage, die das Marktforschungsinstitut YouGov im Auftrag des Klimaschutz-Unternehmens im Oktober 2020 unter 2048 Befragten durchgeführt hat.

„Angesichts der Corona-Pandemie ist es für viele Menschen unklar, ob sie Weihnachten wie gewohnt feiern können. Offenbar nimmt in dieser unsicheren Situation das Bedürfnis zu, das eigene Zuhause gemütlich zu gestalten“, so LichtBlick-Unternehmenssprecher Ralph Kampwirth.

 Trend zur LED-Lichterkette hält an

Dabei setzt sich der Trend zum Einsatz von sparsamen LED-Lichterketten weiter fort. Sie nutzen zwar deutlich mehr Lämpchen als herkömmliche Dekoration, verbrauchen aber deutlich weniger Strom. 80 Prozent der Befragten setzen ganz oder überwiegend auf LED-Lichterketten, das sind 3 Prozent mehr als im Vorjahr.

Insgesamt, so das Ergebnis der LichtBlick-Umfrage, kommen etwa 214 Millionen Lichterketten, blinkende Fensterbilder oder Leuchtbögen zum Einsatz. Das sind im Schnitt mehr als fünf pro Haushalt.

Weihnachten und Klimaschutz

Auch das Klima sollte zur Weihnachtszeit nicht außer Acht gelassen werden. Wird das festliche Licht in Haus oder Wohnung aus konventionellem Strom erzeugt, ist die CO2-Bilanz ernüchternd, stellt LichtBlick-Sprecher Kampwirth fest: „187.000 Tonnen CO2 werden durch die adventliche Beleuchtung erzeugt. Das entspricht der Menge Klimagase, die mehr als 9 Millionen Bäume im Jahr aufnehmen. Das ist eine unnötige Umweltbelastung. Denn durch den einfachen Umstieg auf Ökostrom kann jeder seinen Haushalt festlich und klimaneutral erleuchten.“

Mehr Menschen wünschen öffentliches Festtagslicht

Auch wenn aufgrund der Corona-Krise unklar ist, ob Weihnachtsmärkte überhaupt stattfinden können: Das Interesse an der weihnachtlichen Lichterstimmung auf öffentlichen Plätzen und in Gebäuden hat gegenüber dem Vorjahr leicht zugenommen.
78 Prozent der Befragten (2019: 76 Prozent) gaben an, dass die stimmungsvolle Beleuchtung in Städten und Gemeinden für sie ein wichtiger Bestandteil der Weihnachtszeit ist.

Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 2.062 Personen zwischen dem 14.10. und dem 16.10.2020 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

 Über LichtBlick:

Vor über 20 Jahren fing LichtBlick an, sich als Pionier für erneuerbare Energien stark zu machen. Heute ist Ökostrom das neue Normal und LichtBlick Deutschlands führender Anbieter für Ökostrom und Öko-Wärme. Bundesweit leben und arbeiten über 1,7 Million Menschen mit der Energie von LichtBlick. 450 LichtBlickende entwickeln Produkte und Services für einen klimaneutralen Lebensstil. 2020 erwartet das Klimaschutz-Unternehmen einen Umsatz von 1 Milliarde Euro. LichtBlick gehört zum niederländischen Energiewende-Vorreiter Eneco. Eneco will bis 2022 saubere Energie für 2,5 Millionen Haushalte in eigenen Kraftwerken erzeugen. Info: www.lichtblick.de

 

 


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