Sicherer Corona-Schutz für Schulen möglich: Wissenschaftliche Studie bestätigt Wirksamkeit von leistungsstarken Luftreinigern

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(ots) Sicheres Lernen und Arbeiten in geschlossenen Räumen ist die große Herausforderung, vor der nicht nur Schulen, sondern auch viele Unternehmen im kommenden Corona-Herbst und -Winter stehen. Verschiedene Optionen werden diskutiert – aber welches Konzept ist wirklich sicher, realisierbar und ökologisch vertretbar, um Menschen vor Ansteckung zu schützen und die Gefahr neuer Lockdown-Maßnahmen zu minimieren? Eine aktuelle Studie der Universität der Bundeswehr München bestätigt jetzt: Hocheffektive Luftreiniger sind dafür ein entscheidender Baustein. Denn es sind Hochleistungsgeräte verfügbar (wie der TAC V+ von Trotec), die die Gefahr einer indirekten Infektion in geschlossenen Klassenräumen auf nahezu Null senken.

Eine klare Empfehlung: leistungsstarke Luftreiniger und transparente Schutzwände

Professor Dr. Christian Kähler, Leiter des Instituts für Strömungsmechanik und Aerodynamik an der Hochschule der Bundeswehr München, hat verschiedene Schutzkonzepte analysiert, vom freien Lüften über die CO2-Ampel, Sicherheitsabstände, Masken, Visiere, transparente Schutzwände bis hin zu mobilen Raumluftreinigern. Seine klare Empfehlung: ein Konzept aus leistungsstarken Luftreinigern in Kombination mit transparenten Schutzwänden. „Aus unserer Sicht bietet dieses Schutzkonzept eine hohe Sicherheit, ist einfach zu realisieren, relativ kostengünstig, wenn man die Kosten der anderen Konzepte ernsthaft berücksichtigt, und ökologisch nachhaltig.“

Hohe Anforderungen für größtmögliche Sicherheit

Nicht alle Luftreiniger eignen sich für den Einsatz in Schulen. Günstige Geräte, die bereits ab 100 Euro angeboten werden, erzielen nicht annähernd die notwendige Leistung und Wirksamkeit. Für Klassenräume in üblicher Größe sind sie laut Professor Kähler daher nicht geeignet. Für größtmögliche Sicherheit müssen Luftreiniger drei Anforderungen erfüllen:

-  Sie müssen mindestens sechs Luftwechsel pro Stunde ermöglichen: für einen 80 m² großen Raum mit einem Volumen von 200 m3 also mindestens 1.200 m3/h. Geringere Luftwechselraten von 1-2, wie sie zum Teil empfohlen werden, reichen nicht aus, um gefährliche Viren sicher zu beseitigen. Sie werden in der Studie als "fahrlässig" bezeichnet. "Eine Luftwechselrate vom Sechsfachen des Raumvolumens pro Stunde stellt bereits einen Kompromiss zwischen Sicherheit und technischer Realisierbarkeit dar." Und: "Sollte sich erweisen, dass dieser Wert nicht ausreicht, weil z.B. zu viele Menschen infiziert sind, dann muss er weiter angehoben werden." 
-  Um 99,995 Prozent der mikroskopisch kleinen Aerosolpartikel sicher abzuscheiden, brauchen Luftreiniger eine hohe Filterleistung. Die Studie rät, wie die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), ausdrücklich zu Heat-Resistant (HEPA)-Filtern der Klasse H14 nach DIN EN 1822-1. 
-  Die Geräte müssen geräuscharm sein, damit sie störungsfreies Lernen und Unterricht ermöglichen. "Stört der Lärm, dann besteht die Gefahr, dass das Gerät ganz abgeschaltet oder nicht mit dem erforderlichen Volumenstrom betrieben wird." Kleine Geräte mit hohen Drehzahlen sind bei gleichem Volumenstrom lauter als Geräte mit großen Filtern.

Die Empfehlung der Studie lautet, nur Luftreiniger mit nachgewiesener Wirkung anzuschaffen und vorsichtig zu sein bei vermeintlichen Qualitätssiegeln. „Nur wenn die drei Kriterien erfüllt sind, bieten die Geräte einen sehr guten Schutz vor einer indirekten SARS-CoV-2 Infektion in Schulen und anderen Umgebungen.“

Investition in Corona-Prävention – was ist uns die Gesundheit der Schulkinder wert?

Investitionen in neue Technologien sind für Schulen heute ein Muss – das gilt auch für die so wichtige Prävention vor Corona. Die Studie betont, dass effektive Luftreiniger im Verhältnis nicht mehr Kosten verursachen als andere Maßnahmen: „Die laufenden Kosten sind aufgrund der Langlebigkeit der Filter (mehrere Jahre) gering und Wartungskosten fallen bei Geräten, die auf Filterbasis arbeiten, nicht an. Staatliche Programme sollten aufgelegt werden, um eine schnelle Ausstattung der Schulen zu ermöglichen.“

Auch SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat bereits mobile Luftfilter für jeden Klassenraum gefordert. Er beziffert die Kosten auf maximal 100 Euro pro Schüler – eine vergleichsweise geringe Summe, verglichen mit den durch Erkrankungen oder Schließungen verursachten Folgekosten, den Energiekosten durch stromintensive Maßnahmen und häufiges Lüften in der kalten Jahreszeit – und den hohen Investitionen gegen die Corona-Pandemie allgemein. „Dabei dürfen die Kosten für den Einsatz der Geräte kein K.o.-Kriterium sein“, fordern die Vorsitzenden von Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Verband Bildung und Erziehung (VBE) und Bundeselternrat (BER): „Wenn Unternehmen mit Milliarden gerettet werden, sollten uns die Zukunft dieses Landes, die Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern mindestens genauso viel wert sein.“

L-AHA: Wissenschaftliche Argumente für einen effektiven Infektionsschutz

Auf dem von Kanzlerin Angela Merkel am Montag, den 21. September 2020 einberufenen Bildungsgipfel wurde das Thema „Hygieneplan“ noch vertagt, aber ein Fachgespräch der Kultusminister soll noch heute über die Lüftungshygiene beraten, um Entscheidungen gut begründet fällen zu können. Eine wissenschaftliche Grundlage für solche Entscheidungen liegt mit der Studie von Professor Kähler jetzt vor. Hochwertige Luftreiniger wie der TAC V+ von Trotec sind daher der neue entscheidende Teil der L-AHA-Formel: Luft reinigen – Abstand halten – Hygiene beachten – Alltagsmaske tragen.

 

Original-Content von: Trotec GmbH

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