KSV Hessen Kassel – Punktgewinn in Stadtallendorf sichert Platz 2 in der Tabelle

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Aktuell ist der KSV Hessen Kassel in einer beeindruckenden Verfassung. Die ersten beiden Spiele gewonnen und in der Offensive stark wie selten zuvor. Auch im dritten Spiel gegen Stadtallendorf war es vor allem die Offensiv Abteilung des KSV, die für atemberaubende Szenen sorgte. Dies galt auch für die Heimmannschaft aus Stadtallendorf. Insgesamt sechs Tore standen am Ende zu Buche und das Spiel endete 3:3.  

Für die Abwehrreihen beider Teams bedeutete es aber, dass sie nicht besonders auf der Höhe waren, denn die Angriffe beider Mannschaften zeigten immer Lücken im Abwehrverbund beider Teams auf. Zwar ist es dann nach einer alten Fußballer Weisheit „… um zu gewinnen musst du nur ein Tor mehr schießen als der Gegner…. „sehr leicht ein Tor zu schießen, doch wenn dein eigenes System offen wie ein Scheunentor steht, ist das nicht unbedingt leicht ein Tor mehr zu schießen als der Gegner. Das Schöne an dem Spiel war, es war rasant und es wurde mit offenem Visier Fußball gespielt

Schon in der dritten Minute rappelte es im Gehäuse der Löwen, denn nach einer Ecke köpfte Ben-Luca Fisher den Ball frei ins Tor. Torhüter Zunker hatte nicht den Hauch einer Chance den Ball zu halten. Aber von Schockstarre konnte man nicht sprechen, denn nur sieben Minuten später war es Pichinot, der ebenfalls mit dem Kopf nach einer maßgenauen Flanke den Ball im Tor der Hausherren unterbringen konnte. Die erneute Führung der Gastgeber war dann einfach Pech für den KSV, denn Maximilian Zunker hält einen Schuss aus der zweiten Reihe traumhaft, der Ball fliegt in Richtung Nael Najjar und prallt von Ihm ins eigene Tor. Doch die Mannschaft von Tobias Damm schüttelt sich nur kurz, denn 30 Sekunden später ist es dann wieder Pichinot, der für den verdienten Ausgleich sorgt.

Nach dem Spektakel versuchten beide Teams erst einmal etwas Ruhe ins Spiel zu bringen. 15 Minuten passiert fast gar nichts, doch dann bekam Tim Brander den Ball vor die Füße und preschte die linke Seite herunter, drang in den Strafraum ein und als er in Schuss Position ist, wird er unsanft von den Füßen geholt. Der Pfiff des Schiedsrichter ertönte und die Entscheidung war klar, Elfmeter. Das ließ sich Mahir Saglik nicht zweimal sagen. Er legte sich den Ball zurecht, nahm Anlauf und versenkte den Ball zur 3:2 Führung im Tor. Das war aber quasi die letzte Szene von Mahir, denn er musste Verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Das ist bitter, auch Sebastian Schmeer ist verletzt (Muskelfaserriss). Alban Meha hätte mit einem Freistoß den Sack zumachen können, doch der Ball strich knapp am linken Pfosten vorbei. Umso bitterer war, dass nach diesem Freistoß der direkte Gegenangriff für den Ausgleich sorgte. Dann war auch schon die erste Halbzeit vorbei, die wie im Flug verging.

Die zweite Halbzeit war dann ein taktisches Geplänkel der feinsten Art und nur etwas für Freunde von Rasenschach. Erst in der Schluss Viertelstunde zeigten beide Mannschaften das es im Nordhessischen Duell einen Sieger geben muss. Erst vergaben Bravo Sanchez und Frederic Brill für den KSV, dann Philips für die Hausherren aus Stadtallendorf. Neuzugang Pichinot hatte die Megachance doch der Ball wollte einfach nicht über die Linie. Die nächste Großchance hatte dann Iksal, doch auch er vergab diese. Der KSV war bis kurz vor Schluss die Spielbestimmende Mannschaft und hätte das Spiel gewinnen müssen. Zwar kam Damijan Heuser für Stadtallendorf noch einmal Abschluss, doch Zunker im Tor war zur stelle und entschärfte gekonnt den gefährlichen Schuss. Dann war Schluss und die Partie endete 3:3. Ein gewonnener Punkt für Stadtallendorf und zwei verlorene Punkte für den KSV, wenn man den Spielverlauf betrachtet.

  1. Halbzeit 2. Halbzeit
Stadtallendorf 3 3
Kassel  3 3

Tore: 1:0 Ben-Luca Fisher (4.), 1:1 Pichinot (11.), 2:1 Najjar (16./Eigentor.), 2:2 Pichinot (17.), 2:3 Saglik (30./Foulelfmeter), 3:3 Williams (45.) 

Zuschauer: 580

 

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