Kryptowährung: IRS bietet 625.000 USD um Monero zu knacken – Lohnt sich ein Monerokauf?

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Die Bundesbehörde lädt die Teilnehmer ein, zu versuchen, die berühmte Privatsphäre des Monero-Netzwerks zu durchbrechen. Die US-Steuerbehörde IRS (Internal Revenue Services) wird laut einem offiziellen Vorschlag, der letzte Woche veröffentlicht wurde, bis zu 625.000 Dollar für jeden auszahlen, der den Privacy Coin Monero knacken kann.

Monero gilt als sicherste Kryptowährung, da Transaktionen bislang nicht zurückverfolgt werden können. Dementsprechend genießt Monero (XMR) unter Investoren einen guten Ruf, um dem aktuellen Finanzsystem den Kampf anzusagen. Viele Experten der Kryptobranche sehen in Monero eine gute Möglichkeit im Jahr 2020 eine Kryptowährung mit großem Potenzial zu kaufen. Auch Bitcoin Trader Josh Rager hat zuletzt etwa 10% seines Vermögens in Monero investiert. Dem IRS ist Monero deswegen ein Dorn im Auge (frei übersetzt):

„IRS-CI sucht eine Lösung mit einem oder mehreren Auftragnehmern, um innovative Lösungen für die Rückverfolgung und Zuordnung von Datenschutzmünzen anzubieten, wie z.B. Experten-Tools, Daten, Quellcode, Algorithmen und Software-Entwicklungsdienste“,

so der Vorschlag.

Datenschutzmünzen wie Monero ermöglichen es Benutzern, ihre Gelder mit starker Privatsphäre zu transferieren. Dazu verwenden sie verschiedene Methoden, wie zum Beispiel die Verschleierung der Transaktionsbeträge und der Brieftaschenadressen von Sender und Empfänger. Dies steht im Gegensatz zu Bitcoin oder Ethereum, bei denen die Adressen zu bekannten Brieftaschen und zu Krypto-Tauschvorgängen zurückverfolgt werden können, und in der Folge zur eigenen Identität.

„Gegenwärtig gibt es nur begrenzte Ermittlungsressourcen für die Rückverfolgung von Transaktionen, bei denen es um private Kryptowährungen wie Monero oder andere Off-Chain-Transaktionen geht, die illegalen Akteuren Privatsphäre bieten“, fügte die IRS hinzu.

Eine Belohnung, um Monero zu knacken

Unter diesen Bedingungen werden private Auftragnehmer und Einzelpersonen aufgefordert, einen funktionierenden Prototyp einzureichen, wie sie Monero knacken wollen.

Diese könnten von einem System reichen, das Informationen zur Identifizierung eines Monero-Brieftaschenbenutzers liefert, über die genaue Zeit, das Datum und den Betrag für eine bestimmte Transaktion im Netzwerk bis hin zu noch ausgefeilteren Tools, die statistisch vorhersagen können, wann eine bestimmte Adresse wahrscheinlich eine Transaktion durchführen wird.

Die IRS nimmt Anträge für den Vorschlag bis zum 16. September entgegen. Diejenigen, die sich der Herausforderung stellen, erhalten ihre Belohnung in zwei Phasen: Zunächst eine erste Zahlung in Höhe von 500.000 Dollar für die Entwicklung und den Nachweis eines funktionierenden Konzepts für ein Tool zum Crack der Privatsphäre (fällig acht Monate nach Annahme des Antrags) und später eine Zahlung in Höhe von 125.000 Dollar nach Abschluss und Genehmigung eines Pilotversuchs durch die Regierung.

Wachsende Cyberkriminalität ist ein Faktor

Die Agentur bemerkte die zunehmende kriminelle Nutzung von Datenschutzmünzen wie Monero als eine ihrer Beweggründe für den Vorschlag und erklärte, dass Datenschutzmünzen immer beliebter werden und vermehrt von illegalen Akteuren verwendet werden.

Sie erklärte: „Im April 2020 erklärte eine Lösegeldgruppe namens Sodinokibi, dass künftige Lösegeldzahlungen aufgrund von Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes bei Transaktionen in Monero (XMR) und nicht in Bitcoin (BTC) erfolgen würden.

Bisher haben Firmen wie die On-Chain-Tracking-Lösung Chainalysis mit der US-Regierung zusammengearbeitet, um kriminelle Aktivitäten in beliebten Krypto-Netzwerken wie Bitcoin aufzudecken. Erst letzten Monat wurde die Firma von der IRS beauftragt, drei berüchtigte Terrororganisationen zur Strecke zu bringen.

Aber selbst Chainalysis hatte Schwierigkeiten, die Datenschutzmechanismen herauszufinden, die Münzen wie Monero zu dem machen, was sie sind. Die Blockchain-Analytikfirma CipherTrace behauptet, sie habe eine Lösung, aber dies wurde von Mitgliedern der Monero-Gemeinschaft bestritten.



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