Moria: 400 unbetreute Kinder umfassend schützen

Nach dem Brand im griechischen Flüchtlingslager auf Moria liefen Kinder, Jugendliche, Familien buchstäblich um ihr Leben. Die SOS-Kinderdörfer weltweit bitten die Bundesregierung dringend, rasche humanitäre Hilfe zu leisten, um vorrangig jenen 400 unbetreuten Kindern vollen Schutz zu gewähren, die nun auf das Festland gebracht werden. Greece/Lesbos/ Sept 9, 2020. Moria camp in fire. / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/1658 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/SOS-Kinderdörfer weltweit/Giorgos Moutafis"

image_pdfimage_print

 

(ots) Nach dem Brand im griechischen Flüchtlingslager auf Moria liefen Kinder, Jugendliche, Familien buchstäblich um ihr Leben. Die SOS-Kinderdörfer weltweit bitten die Bundesregierung dringend, rasche humanitäre Hilfe zu leisten, um vorrangig jenen 400 unbetreuten Kindern vollen Schutz zu gewähren, die nun auf das Festland gebracht werden.

„Ein Tropfen auf den wahrlich heißen Stein ist es, 400 Kinder aus der Lebensgefahr in Lesbos ans Festland zu bringen. Seit Jahren hat sich Europa dem Schicksal dieser Kinder nicht angenommen, die EU-Staaten haben keine humanitären Lösungen gefunden. Jetzt müssen die griechischen Behörden und NGOs massiv unterstützt werden, um im ersten Schritt für unbetreute Kinder und alleinerziehende Mütter Schutz und Rehabilitation nach dem Trauma des Brands zu leisten. Nicht mehr darüber reden, handeln!“, sagt Boris Breyer, Sprecher der SOS-Kinderdörfer weltweit.

Darüber hinaus sei die Bundesregierung am Zug, ihrer humanitären Verantwortung gerecht zu werden und im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft darauf hinzuwirken, dass eine dauerhafte Lösung für schutzbedürftige Kinder in Flüchtlingslagern gefunden wird.

 

Original-Content von: SOS-Kinderdörfer weltweit

Diese Seite verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Mit der weiteren Verwendung stimmst du dem zu. Datenschutzerklärung