Marstall: Konstruktive Gespräche – Nahtloser Übergang für Marktbeschicker

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An der Zukunft des historischen Marstalls wird intensiv gearbeitet. Vertreter der Stadt Kassel und der Bietergemeinschaft Antonio Merz und Architekturbüro Sprengwerk mit Michael Majcen und Matthias Tunnemann haben sich jetzt mit zahlreichen Marktbeschickern in konstruktiver Atmosphäre über den Fahrplan der kommenden Monate ausgetauscht.

„Unsere Markthalle – das Schatzkästchen der Kasseler Altstadt – steht vor einer guten Zukunft“, sagte Oberbürgermeister Christian Geselle im Anschluss. „Alle sind sich einig, dass der Marstall eine dringend erforderliche Modernisierung benötigt. Und alle wollen auch, dass die klassische Nutzung der Markthalle erhalten bleibt und weiterhin im Vordergrund steht.“

Vergabekammer: Konzeptverfahren war rechtmäßig

Nachdem die Rechtmäßigkeit des Konzeptverfahrens der Stadt Kassel für einen neuen Betreiber des Marstalls und die Auswahl der Bietergemeinschaft Merz/Sprengwerk durch die Vergabekammer des Landes Hessen bestätigt wurde, kann wieder intensiv an der Zukunft des Marstalls gearbeitet werden. „Wir freuen uns, dass jetzt die Gespräche mit der ausgewählten Bietergemeinschaft über den Abschluss eines Erbbaurechtsvertrages weitergeführt werden können“, so Geselle.

Damit bestehende Vertragsverhältnisse dem beabsichtigten Abschluss des zukünftigen Erbbaurechtsvertrages nicht entgegenstehen, hat die Stadt Kassel die bestehenden Miet- und Pachtverträge mit der Markthalle Kassel GmbH zum 31. Dezember 2020 gekündigt. „Für die Marktbeschicker werden wir einen nahtlosen Übergang sicherstellen“, versicherte der Oberbürgermeister.

 

Neue Mietverträge ab 2021

Deshalb biete die Stadt Kassel allen Marktbeschickern an, bereits jetzt neue Mietverträge abzuschließen, deren Laufzeit zum 1. Januar 2021 beginnt. Die neuen Mietverträge werden sich an den derzeit noch geltenden Konditionen der Verträge zwischen Marktbeschickern und Markthallen GmbH orientieren.

„Wir als Bietergemeinschaft freuen uns, dass das Ergebnis des Bieterverfahrens bestätigt wurde und wir nun die weitere Vertiefung unseres Konzeptes zusammen mit den Marktbeschickern und der Stadt Kassel fortführen können“, sagte Matthias Tunnemann vom Architekturbüro Sprengwerk. „Wie von uns von Anfang an zugesagt, werden wir jetzt die Gespräche mit allen Marktbeschickern führen, die sich auch weiterhin in und für die Markthalle gemeinsam mit uns engagieren wollen. Dies gilt ebenso für Gespräche mit Interessenten für die weiteren Flächen auf den anderen Etagen des Marstalls.“

documenta-Stadt Kassel


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