Mit exzellenter Bildung und Forschung der Krise die Stirn bieten

Bundesministerin Anja Karliczek in einer Videokonferenz mit dem Ausschuss für Kultur und Bildung (CULT) des Europäischen Parlaments. / Karliczek: Mit exzellenter Bildung und Forschung der Krise die Stirn bieten / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/67245 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Bundesministerium für Bildung und Forschung/BMBF/Hans-Joachim Rickel"

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(ots) Bundesministerin Karliczek stellt im Europäischen Parlament die Schwerpunkte der deutschen Ratspräsidentschaft für Bildung und Forschung vor.

Die Bundesministerin für Bildung und Forschung Karliczek hat heute im Ausschuss für Kultur und Bildung (CULT) sowie im Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie (ITRE) des Europäischen Parlaments ihr aktuelles Präsidentschaftsprogramm vorgestellt. Wegen der Corona-Pandemie fand der Austausch mit den Abgeordneten als Videokonferenz statt. Der thematische Schwerpunkt der Vorstellung und Diskussion lag auf der Digitalisierung in der Bildung, dem Ausbau der beruflichen Bildung sowie der Stärkung des europäischen Forschungsraums. Hierzu erklärt Bundesministerin Anja Karliczek:

„Ich habe mich sehr über den offenen und konstruktiven Austausch heute mit den Abgeordneten des Europäischen Parlaments gefreut. Ich bin der festen Überzeugung, dass wir gemeinsam die Weichen für ein europäisches Jahrzehnt der Bildung und Forschung stellen können. Uns eint das gemeinsame Ziel, dass die Europäische Union stärker aus dieser Krise hervorgeht, als wir hineingegangen sind. Mit exzellenter Bildung und Forschung können wir der Krise die Stirn bieten. In enger Abstimmung mit unseren Trio-Partnern Portugal und Slowenien haben wir uns ein ambitioniertes Programm vorgenommen, das mit vielen Maßnahmen und Projekten auf dieses Ziel ausgerichtet ist.

In der Bildung:

– Wir wollen die Bildung in sämtlichen Bildungsbereichen digitaler machen. Denn wer digital kompetent ist, kann am sozialen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben teilhaben. Im September veröffentlicht die Europäische Kommission den neuen Aktionsplan für digitale Bildung. Ich halte dies für einen wichtigen weiteren Schritt. Wir streben entsprechend Schlussfolgerungen des Rates an, die auf die Aktualisierung des Aktionsplans reagieren. Dabei werden wir auch die Bedeutung von vernetzter Bildung in den Blick nehmen.

– Wir wollen zeigen, dass die berufliche Bildung eine gleichwertige Alternative zur akademischen Bildung ist. Die höherqualifizierende Berufsbildung sehen wir als attraktive Alternative zu einem Karriereweg über die Hochschule. Hierzu werden wir Ratsempfehlungen auf den Weg bringen. Außerdem bereiten wir eine „Osnabrücker Erklärung“ zur Berufsbildung vor. Sie soll den Kopenhagen-Prozess wiederbeleben und stärken, der die berufsbildungspolitische Agenda in Europa bestimmt.

– Wir wollen uns außerdem für eine schnelle Einigung zum Programm Erasmus+ stark machen. Wir streben an, die Verhandlungen mit dem Europäischen Parlament zügig abzuschließen. Hier tragen wir eine gemeinsame Verantwortung. Denn das Erasmus-Programm ist eine der wichtigsten und zugleich erfolgreichsten europäischen Zukunftsinitiativen.

In der Forschung:

– Wir wollen uns für einen starken und zukunftssicheren Europäischen Forschungsraum einsetzen, denn er ist das Herz der europäischen Forschungs- und Innovationspolitik. Deshalb wollen wir Kooperationen im Europäischen Forschungsraum thematisch besser aufeinander abstimmen. Konkret schlagen wir gemeinsame Initiativen vor, insbesondere zum grünen Wasserstoff. Gemeinsam wollen wir die Erforschung voranbringen und die wirtschaftliche Nutzbarmachung von Wasserstoff bis 2030 ermöglichen. Grüner Wasserstoff hat großes Potenzial die Energieversorgung nachhaltiger zu gestalten.

– Außerdem wollen wir uns für Horizont Europa einsetzen. Das ist das weltweit größte Förderprogramm für Forschung und Innovation. Unser gemeinsames Ziel sollte sein, dass dieses Programm rechtzeitig Anfang 2021 gestartet werden kann.“

 

Original-Content von: Bundesministerium für Bildung und Forschung

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