Taschengeld-Report 2020: Deutsche Eltern setzen auf regelmäßige Beträge

Spielzeug oder Sparen? Ein regelmäßiges Taschengeld fördert die Selbstständigkeit von Schulkindern und lehrt sie den Wert der Dinge. (Fotoquelle: Adobe Stock). Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/63229 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/CosmosDirekt"

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(ots) Mit Geld umzugehen gehört zu den wichtigsten Lektionen, die ein junger Mensch fürs Leben lernen sollte. Das wissen auch die Eltern in Deutschland, die ihren Kindern in der Regel ab der ersten Klasse ein eigenes Taschengeld zur Verfügung stellen. Wieviel das ist und wovon der Betrag abhängt, hat CosmosDirekt, der Direktversicherer der Generali in Deutschland, in Zusammenarbeit mit forsa herausgefunden.

Viele Eltern wissen, wie hartnäckig ihre Sprösslinge sein können, wenn es um die Erfüllung großer und kleiner Kinderwünsche geht. Ein Besuch im Spaßbad, der neue Roller oder ein großer Eisbecher mit Sahne – „Bitte Mama!“ und „Papa, darf ich das haben?“ schallt es durch den Erziehungsalltag. Dabei können sich viele Kinder diese Wünsche selbst erfüllen, wenn sie den verantwortungsvollen Umgang mit ihren Finanzen möglichst früh lernen. Mit einem regelmäßigen Taschengeld können Eltern sie dabei unterstützen. Wie es die Eltern in Deutschland mit dem Taschengeld im Jahr 2020 halten, zeigt eine aktuelle Umfrage[1] des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von CosmosDirekt.

2020 IM DURCHSCHNITT WENIGER TASCHENGELD ALS IN DEN VORJAHREN – HÖCHSTER STAND BEI KINDERN, DIE KEIN TASCHENGELD ERHALTEN

Die durchschnittliche Höhe des Taschengeldes, welches sechs- bis neunjährigen Kindern regelmäßig zur freien Verfügung steht, beträgt demnach in diesem Jahr 3,30 Euro pro Woche bzw. 14,30 Euro pro Monat. 2018 bekamen die Kinder noch durchschnittlich 20 Cent mehr pro Woche bzw. 87 Cent mehr pro Monat. Positiv: Für Mädchen und Jungen ist das durchschnittliche Taschengeld genau gleich hoch. Dagegen haben 45 Prozent der Kinder kein eigenes Geld zur Verfügung – das ist der höchste Stand seit 2013.

Befragt nach den Kriterien für diese Höhe, orientierten sich 67 Prozent der Eltern am Alter ihres Kindes. Weitere Faktoren sind die Klassenstufe (17 Prozent) und das Verhalten der Kinder (zwölf Prozent). Die Taschengeldhöhe von den Schulnoten abhängig zu machen – was früher durchaus üblich war – scheint der Vergangenheit anzugehören: Nur sechs Prozent der Eltern entschieden sich für diese Antwortmöglichkeit. Damit folgen die meisten Eltern den Empfehlungen von Erziehungsexperten, Taschengeld nicht als Erziehungsmittel in Form von Belohnung oder Bestrafung zu nutzen.

WÖCHENTLICHE AUSZAHLUNG BESSER FÜR SELBSTSTÄNDIGKEIT

Seit 2013 untersucht CosmosDirekt neben der Höhe und der Kriterien auch die Frequenz, mit der die Kinder neues Futter für ihr Sparschwein erwarten können. Lediglich ein Prozent der Kinder zwischen sechs und neun Jahren bekommen in 2020 ihr Taschengeld täglich ausbezahlt. Fast drei Viertel (74 Prozent) haben ein wöchentliches Budget und 24 Prozent der Kids dürfen sich einmal im Monat auf Taschengeld freuen. „Die wöchentliche Auszahlung ist ideal für Kinder im Grundschulalter“, weiß Nicole Canbaz, Vorsorgeexpertin bei CosmosDirekt. „Dadurch lernen sie, sich ihr Geld einzuteilen und damit auszukommen. Gleichzeitig ist eine Woche ein überschaubarer Zeitraum, für den auch die jüngsten ABC-Schützen gut planen können.“

[1] Bevölkerungsrepräsentative Umfrage „Taschengeld“ des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von CosmosDirekt, dem Direktversicherer der Generali in Deutschland. Im Juli 2020 wurden in Deutschland 501 Eltern von Kindern zwischen sechs und neun Jahren befragt.

 

Original-Content von: CosmosDirekt,

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