Wiederaufnahme des Spielbetriebs // Spielplan des Staatstheaters Kassel bis Ende der Spielzeit 2019-20

image_pdfimage_print

Das Staatstheater Kassel nimmt am 30. Mai 2020 den Spielbetrieb auf und spielt bis zum Ende der Spielzeit 2020-21 am 6. Juli 2020 eine Auswahl von Stücken, Konzerte und eine Liederabend-Reihe sowie Gastspiele und den traditionellen Resonanzboden „Rückblick – Ausblick“.

Es werden weiterhin nur das Schauspielhaus und das Opernhaus bespielt und dabei Abstandsregelungen eingeführt, die sowohl das Publikum als auch das Ensemble Abstandsregelungen betreffen.

Im Opernhaus finden unter dem Titel „Konzerte im Opernhaus“ am Wiedereröffnungs-Wochenende die Konzerte „Kassel Opera Brass“ am 30. Mai um 18 Uhr mit Werken von J. S. Bach, Victor Ewald Malcolm Arnold u.a. gespielt vom Kammermusikensemble Kassel Opera Brass mit Michael Siegel (Tuba), Valentin Hammerl, Max Westermann (Trompete), Olaf Schade (Posaune) und Joachim Pfannschmidt (Horn) und am 31. Mai um 16 Uhr das Konzert „Der nächtliche Tanz – Musikalische Geschichten für Familien“ statt. In diesem abwechslungsreichen Konzert für alt und jung trifft Musik von Béla Bartók auf traditionelle türkische und internationale Volksmusik. Als roter Faden dienen hierzu Geschichten, Märchen und Erzählungen von den Brüdern Grimm bis hin zu 1001 Nacht. Es spielen Elvan Schumann, Katja Geismann (Violine), Tobias Geismann (Klavier) und Laura Wikert (Erzählerin).

Am 8. Juni findet um 19:30 Uhr das „Konzert im Opernhaus: Kammerkonzert der Orchesterakademie“ statt, bei dem die Akademist*innen der Orchesterakademie Werke von Debussy, Dvořák, Schubert, Schostakowitsch u.a. spielen. Zudem findet am 15. Juni um 19:30 Uhr das „Konzert im Opernhaus: Kammermusik für Flöte und Streicher“ mit Werken von Devienne, Haydn, Kodaly und Spohr statt.

Am 5. Juni beginnt mit „Auf Flügeln des Gesanges“ eine fein abgestimmte Liederabend-Reihe im Opernhaus, in der, neben Werken von Hugo Wolf, Gustav Mahler, Richard Strauss und weiteren auch Mozarts bekannteste Opernarien ihren Platz finden. Solist*innen des Opernensembles interpretieren die Poesie des Gesangs der Kunstlieder von Hugo Wolf, Gustav Mahler, Richard Strauss, die das Kunstlied im 19. Jahrhundert, von Franz Schubert, Robert Schumann und Felix Mendelssohn Bartholdy kommend, auf je eigene Weise weiter schrieben und dennoch dem romantischen Ton verpflichtet blieben: immer spricht ihre Musik davon, was die Menschen im Innersten bewegt, mit den Pianist*innen des Hauses und Musiker*innen des Staatsorchesters Kassel. Es klingt von unaussprechlichem Sehnen, tönt vom Aufruhr der Leidenschaften oder ruft von der Begeisterung des Herzens.

Den Auftakt macht am 5. Juni um 19:30 Uhr „Es war, als hätt der Himmel die Erde still geküsst“, ein Liederabend mit Werken von Schumann und Brahms mit Ulrike Schneider (Mezzosopran), Yorck Felix Speer (Bass), Susy Riminucci (Bratsche) und Serena Stella (Klavier). Dieser Liederabend wird am 13. Juni um 19:30 Uhr wiederholt.

Der zweite Liederabend, »LIEBE, LEID UND LUST«, wartet mit Werken von Beethoven, Schubert und Mahler auf und wird am 6. und 21. Juni jeweils um 19:30 Uhr zu Gehör gebracht. Es singen Vero Miller (Mezzosopran) und Daniel Holzhauser (Bariton), begleitet von Richard Schwennicke (Klavier).

Am 7. und 19. Juni, jeweils um 19:30 Uhr folgt mit „Auf Flügeln des Gesanges“ der dritte Liederabend der Reihe, mit Werken von Schubert, Mendelssohn, Wolf, Debussy, Ravel und Strauss. Es singen Elizabeth Bailey (Sopran), Lena Langenbacher (Sopran), Vero Miller (Mezzosopran), Ani Yorentz (Sopran), Younggi Moses Do (Tenor), Marc-Olivier Oetterli (Bassbariton), Cozmin Sime (Bariton) und Hansung Yoo (Bariton). Begleitet werden die Solist*innen von Johanna Gödecke (Flöte), Yu-Hsuan Feng (Cello), Deniola Kuraja, Paul Lugger (Klavier).

Den Abschluss der Reihe bildet „ERST EINEN PAPAGENO, DANN EINE PAPAGENA …“ mit Auszügen aus Wolfgang Amadeus Mozarts großen Wiener Opern am 14. und 20. Juni sowie am 4. Juli, jeweils um 19:30 Uhr. Es singen Elizabeth Bailey (Sopran), Maren Engelhardt (Mezzosopran), Lena Langenbacher (Sopran), Ani Yorentz (Sopran), Younggi Moses Do (Tenor), Daniel Jenz (Tenor), Marc-Olivier Oetterli (Bassbariton), Yorck Felix Speer (Bass). Sie werden begleitet von Giulia Glennon und Alexander Hannemann am Klavier.

Im Schauspielhaus werden „Mephisto“, „Mein verwundetes Herz“, „Moby-Dick oder Der Wal“ und „Der NSU-Prozess. Die Protokolle“ sowie die JUST-Stücke „Die Leiden des jungen Werther“ und „Das Gesetz der Schwerkraft“. „Mephisto“ von Thomas Jonigk nach dem Roman von Klaus Mann wird in einer leicht abgewandelten Inszenierung, die an die Abstandsregelungen angepasst wurde, am 31. Mai um 19:30 Uhr, am 2. Juni um 19:30 Uhr und am 21. Juni um 19:30 Uhr (zum letzten Mal in dieser Spielzeit) gezeigt. „Mein verwundetes Herz“, nach dem gleichnamigen Buch von Martin Doerry in einer Fassung von Thomas Bockelmann und Michael Volk, wird zweimal vor dem Spielzeitende in einer angepassten Inszenierung gezeigt: am 6. Juni um 19:30 Uhr und am 7. Juni, ebenfalls um 19:30 Uhr und zum letzten Mal in dieser Spielzeit. „Moby-Dick oder Der Wal“ nach dem Roman von Herman Melville in einer Inszenierung von Marco Štorman als Monologstück mit Jürgen Wink wird jeweils um 19:30 Uhr am 13. und 14. Juni (zum letzten Mal) gezeigt. „Der NSU-Prozess. Die Protokolle“, Fassung von Janis Knorr und Petra Schiller, wird, ebenfalls angepasst an die Abstandsregelungen, am 26., 27. und 28. Juni sowie am 4. und 5. Juli (zum letzten Mal in dieser Spielzeit) je um 19:30 Uhr im Schauspielhaus zu sehen sein. Die Vorstellung am 5. Juli ist die letzte Vorstellung in der Spielzeit 2019-20.

Zudem werden zwei JUST – Stücke auf die Bühne im Schauspielhaus übertragen. „Die Leiden des jungen Werther“ nach Johann Wolfang Goethe in der Inszenierung von Janis Knorr für alle 14 Jahren, wird am 10. Juni um 19:30 Uhr gezeigt (zum letzten Mal in dieser Spielzeit). „Das Gesetz der Schwerkraft“ von Olivier Sylvestre in der Übersetzung von Sonja Finck und in der Inszenierung von Martina van Boxen richtet sich an alle ab 13 Jahren und hat am 18. Juni um 18 Uhr erst seine zweite Vorstellung: Nach der Premiere am 8. März, konnte aufgrund der Einschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus‘ bisher keine zweite Vorstellung des Stücks, das das Aufwachsen zweier queerer Jugendlicher auf dem Dorf und das Ausbrechen aus Demselbigen lebendig und eindrücklich erzählt, gespielt werden. Am 19. Juni wird es noch ein zweites Mal um 19:30 Uhr zu sehen sein (zum letzten Mal in dieser Spielzeit).

 

Vor den Vorstellungen finden keine Einführungen statt.

Zudem finden zwei Gastspiele im Schauspielhaus statt. Am 3. Juni um 20:15 Uhr gastiert die Reihe „Jazz im tif“ im Schauspielhaus. Der Förderverein Kasseler Jazzmusik e.V. präsentiert Nils Wogram (Posaune) und Joe Sachse (Gitarre) zu den regulären „Jazz im tif“-Preisen (20 / 18 / 7 Euro). Am 11. Juni um 19:30 Uhr gastiert Sabine Wackernagel mit „Goethes dicke Hälfte – Die Lebens- und Liebesgeschichte der Christiane Vulpius“ im Schauspielhaus, im Anschluss wird der Anneliese-Hartleb-Preis verliehen.

Am 22. Juni findet mit dem Resonanzboden [149] der der traditionelle „Rückblick – Ausblick“ mit Intendant Thomas Bockelmann um 19:30 Uhr im Opfernfoyer statt.

Karten für alle Vorstellungen sind ausschließlich an der Theaterkasse erhältlich, die montags bis freitags von 10 bis 16 Uhr mit einem Schalter geöffnet ist. Die Karten können auch telefonisch reserviert und dann an der Abendkasse abgeholt werden, die je eine Stunde vor Vorstellungsbeginn öffnet. Karten für Vorstellungen des Staatstheaters Kassel kosten 15 Euro (ermäßigt 10 Euro) auf allen Plätzen für die Vorstellungen im Schauspielhaus und 20 Euro (ermäßigt 15 Euro) auf allen Plätzen für die Vorstellungen im Opernhaus. Mit dem Kartenkauf erfolgt eine Datenerfassung aller Kund*innen. Ein Online-Kartenkauf ist für die Vorstellungen bis zur Spielzeitpause leider nicht möglich. Für den Verzehr vor der Vorstellung und in der Pause bietet Party Couture ein gastronomisches Angebot an, das auch unter www.theatergastronomie.com vorbestellt werden kann.

Kund*innen werden gebeten Masken zu tragen und sich an die Abstandsregeln zu halten. Auch bei den Vorstellungen werden alle Abstandsregeln durch Sitzplatzsperrungen eingehalten, es gibt nur eine stark reduzierte Anzahl an Sitzplätzen. Ausführliche Informationen zum Theaterbesuch unter Corona-Auflagen finden Sie online unter www.staatstheater-kassel.de.

STAATSTHEATER KASSEL


NordHessen-Journal Nachrichten und Berichte von NordHessen für NordHessen