Sommer 2020: Sonne, Strand und Covid-19


Euronews World News
In #Spanien können die Küstenbewohner wieder an
den #Strand, in #Italien sind #Fitness-Center und
#Schwimmbäder wieder geöffnet.
 
 

 
 




Corona-App: Deutsche Version soll bis zu den Sommerferien fertig sein


Das Softwareunternehmen SAP und die Deutsche Telekom arbeiten

gerade an der Entwicklung der Corona-App. Mit Beginn der Sommerferien

soll die Anwendung fürs Smartphone auch in Deutschland startklar sein, heißt es.

Die Details haben wir hier.

 

 

 





Staatsgeld darf nicht in Steueroasen fliessen


Das ist nun wirklich bitter, keine Offshorekonten mehr auf den Caymans, Virgins oder in Delaware? Wohin jetzt mit der Kohle?

Schlechte Zeiten für deutsche Unternehmen, denen es bislang gut gefiel, Steuern zu hinterziehen.

Pardon – Alternative Investionsprogramme zu finden.

Ein ziemlich großes Unternehmen Deutschlands wurde nun als so wichtig angesehen, dass der deutsche Staat dieses unbedingt retten muss.

Die Rede ist von der einzigen FLuglinie die bislang nicht in den roten Zahlen steckt – die müssen wir jetzt partout retten.

Es spielt dabei keine Rolle, dass dieses Unternehmen bislang auch mal alternative Investionsmöglichkeiten genutzt hat um dem Staat und seinen Bürgern die zustehenden Steuern zu entziehen.

HALT – es spielt doch eine Rolle – aber nur eine untergeordnete, denn für die kitzekleine Unternehmenshilfe von 9.000.000.000,00 € macht man dies zur Auflage.

Das darf es nicht mehr geben, mit Steuergeldern.

Ob man es auch gewillt ist zu kontrollieren, ist eine ganz andere Frage- klingt aber zunächst mal gut für den Bürger.


Auch soll es finanzielle Beschränkungen für die kreativen Investitionsjongleure des  Managments geben.

Bis immerhin Ende September, das sind noch fette 4 Monate (wie ist sowas durchzustehen?) – verzichten Vorstandsmitglieder auf immerhin ein Fünftel ihrer Grundvergütung.

Man kann leicht erkennen, dass das Vergütungsmodell der Lufthansa aus 5 Teilen besteht.

1) Schematische Darstellung – prozentualer Anteil bezogen auf die Zielwerte von Grundvergütung, variabler Vergütung und betrieblicher Altersversorgung. Annahme: individueller Leistungsfaktor 1,0. 2) Share Ownership Guidelines: Jährliche Investition in Lufthansa Aktien in Höhe von 15 % der variablen Vergütung (brutto), bis 100 %/200 % (OVM/VV) der Grundvergütung gehalten werden. 3) Adjusted EBIT-Wachstum gegenüber 4-Jahres-Durchschnitt. Quelle Lufthansa

 

Von CDU Kreisverband Saarlouis/Jan Kopetzky – https://www.cducsu.de/abgeordnete/peter-altmaier, CC BY-SA 3.0 de, Link

Dies bedeutet, bei einem Vorstandsmitglied für die nächsten 4 Monate auf monatlich 14333.20 € des Grundgehaltes zu verzichten.

Klingt erstmal viel, allerdings sollte man bedenken, dass das Grundgehalt nur ein Teil ist von einer 5 stufigen Vergütung.

Wenn man nun alles zusammenrechnet kommt man auf ein jährliches Gehalt von rund 3,1 Millionen pro Jahr(ohne Boni und Dividenden), da fällt der Verzicht von 57332 € sicher nicht so ganz so doll ins Gewicht.

Die Bundesrepublik in Persona Altmaier hat sich wieder einmal als knallharter Verhandlungspartner erwiesen und diesen Burschen endlich mal so richtig die Zähne gezeigt. 

Prösterchen auf das gemeinsame Glas Schampus dass man sicher zusammen getrunken hat.

 


Umwelt- ja die Umwelt wollen wir doch nicht vergessen- Habeck und Konsorten wird es freuen-  man solle doch mehr auf die Umwelt achten. Sicher ein ganz wichtiges Ziel.

Die selbst gesetzte Verpflichtungen von Lufthansa seien unterstrichen worden – dazu gehöre der sukzessive Austausch der Flugzeugflotte durch CO2- und Lärm sparende Flugzeuge.

Vorgaben an den Konzern, beispielsweise Kurzstreckenflüge zu reduzieren, und vielleicht das eigene auf Zuschüsse angewiesene Staatsunternehmen Bahn damit zu fördern – erteilte Altmaier eine klare Absage. Das es ja gerade in diesem Punkt schon irgendwie um die Umwelt gehe, spielte anscheinend nicht so die riesengroße Rolle.

Dazu sagte der wackere Mann noch den folgenschweren Satz für den deutschen Steuerzahler:

 

„Der Staat sollte sich da raushalten, er ist kein guter Unternehmer.
Das unternehmerische Risiko trägt nach wie vor die Lufthansa“

 


Es war mal die Rede von zwei Aufsichtsratsposten die die Bundesrepublik in Vertretung ihrer Bürger ausüben soll – für 9 Milliarden kann man auch was verlangen.

Dagegen sträubte sich das Unternehmen doch sehr, möchte man sich doch nicht allzusehr auf die Finger schauen lassen.

Nun also kommen diese beiden Aufsichtsratsposten, die mit unabhängigen Experten besetzt werden sollen aber doch.

 
Prösterchen für euch beide und 3,1 Millionen zusätzlich pro Jahr  und denkt bitte dran was Altmaier gesagt hat:

“ Der Staat werde keine operativen Vorgaben machen. „  – also schön die Bälle flach halten und mal irgendwohin in den Urlaub jetten als Kontrolle der Offshorefirmen deklariert. Die beste Reisezeit zu den Caymans liegt zwischen Dezember und April – bis dahin geht wieder was.

 







Spanien: Keine Quarantäne für Einreisende ab 1. Juli


Spanien will seine Grenzen für Touristen

ab Juli wieder öffnen.

Die Quarantäne-Pflicht soll dann fallen.

 

 

 





Der Deutschlandtourismus ist noch nicht über den Berg


DTV fordert Wirtschaftsminister zum Handeln auf

(lifePR) ( Berlin, ) Der Tourismus in Deutschland läuft schrittweise wieder an. Mit regional unterschiedlichen Regelungen und Standards ist es deutschen Gästen wieder erlaubt, in Deutschland Urlaub zu machen. Von einer Normalität und wirtschaftlicher Sicherheit ist der Deutschlandtourismus aber nach wie vor weit entfernt.

Dazu Norbert Kunz, Geschäftsführer des Deutschen Tourismusverbands (DTV): „Zusätzliche Auflagen und Hygienemaßnahmen sowie die teilweise Beschränkung der Belegungskapazität führen zu enormem Mehraufwand und gleichzeitig zu Einbußen für die Anbieter. Wenn eine Umfrage dann auch noch zeigt, dass 50 % der Deutschen diesen Sommer gar nicht erst in Urlaub fahren wollen, ist das alarmierend.“

Der DTV fordert daher die Wirtschaftsminister von Bund und Ländern auf, einen Rettungsschirm für den Deutschlandtourismus auf den Weg zu bringen. Er soll unter anderem ein Soforthilfeprogramm des Bundes mit nicht rückzahlbaren Zuschüssen für alle existenzbedrohte Tourismusakteure mit 11 bis 249 Arbeitnehmern enthalten, um Liquiditätsengpässen entgegenzuwirken und Arbeitsplätze zu erhalten. Darüber hinaus sieht der DTV auch den von Bundesfinanzminister Scholz ins Spiel gebrachten Rettungsschirm für die Kommunen als wesentlichen Baustein zum Erhalt der touristischen Infrastruktur in Deutschland.

Auch die vor Wochen angekündigten bundesweit einheitliche Regelungen von Standards und Vorschriften stehen immer noch aus. Deshalb ergänzt Norbert Kunz: „Auch wenn regionale Unterschiede vor Ort notwendig und richtig sind, braucht es gemeinsame Abstands- und Hygienekonzepte für die schrittweise Öffnung touristischer Betriebe – zum Wohl von Gastgebern wie auch zur Sicherheit und Klarheit der Gäste. Die Wirtschaftsminister haben es bei ihrer Konferenz am Donnerstag in der Hand, den Deutschlandtourismus, seine wirtschaftliche Bedeutung und seine Rolle als Arbeitgeber gerade auch in ländlichen Regionen zu sichern und zu stärken.“





Die Gartenrowdys: Die Schleifenblume

 

Moin moin, meine Freunde der Gartenkunst, wir gehen heute mal wieder ins Beet und um genau zu sein in den Steingarten. Dort kommt es drauf an, dass Ihr geeignete Blumen einpflanzt, die mit den etwas kargeren Bedingungen umgehen können. Daher habe ich euch heute die Schleifenblume mitgebracht.

Standort

Wenn Ihr euch dazu entschließt, Schleifenblumen in euren Steingarten einzupflanzen, dann achtet bitte darauf, dass Ihr genügend Abstand zu den anderen Pflanzen lasst, denn Sauerklee braucht etwas platz, denn sie wird ca. 60 Zentimeter breit. Sie wird 20 Zentimeter hoch und ist daher optimal für den Mittelgrund eures Steingartens. Die Schleifenblume darf auf gar keinen Fall in einem Steingarten fehlen, denn sie ist eine Augenweide. Sie bietet durch Ihre Anspruchslosigkeit und hohe Robustheit auch den Vorteil, dass wenn Ihr keinen Steingarten habt, die Schleifenblume auch auf dem Balkon in einem Topf oder Kasten anpflanzen könnt. Wie viele andere Blumen liebt Sie die Sonnige Seite des Lebens und kann daher in der prallen Sonne angepflanzt werden. Falls Ihr die Gefleckte Taubnessel in eurem Steingarten haben solltet, dann wisst Ihr auch immer wann Ihr die Pflanzen gießen müsst. Der Boden sollte nicht zu fest sein. Daher gebt falls notwendig Kies oder Blähton in die Erde, damit eine gute Durchlüftung vorhanden ist.

Pflege

Die Pflege ist bei der Schleifenblume eigentlich relativ simpel. Sie brauchen etwas Wasser und müssen, es sei denn Ihr liebt einen weißen Blütenteppich, nach der Blüte zurückgeschnitten werden. Die Pflanzen überstehen den Winter problemlos, außer Sie sind im Topf auf dem Balkon. In dem Fall bitte den Topf mit einer Decke einschlagen, um das Wurzelwerk etwas zu schützen. Wer auf Nummer sicher gehen will kann die Schleifenblumen dann mit dem Topf auch nach drinnen stellen. Achtet aber dann drauf das ein sonniger Standort gewählt wird. Wenn Ihr mehr Schleifenblumen im Steingarten haben wollt, könnt Ihr aus den Samen auch neue Pflanzen ziehen. Das funktioniert auch sehr gut. Bevor Ihr die Pflanzen aus der Samenzucht dann in eurem Steingarten einsetzt, härtet sie ab.

 




Man fasst es nicht – welch brutales Schicksal: Estefania Wollny – Blutiger Unfall auf der Treppe


Estefania Wollny (18) hat sich im eigenen Haus verletzt.

Eigentlich wollte sie nur die Treppe hochgehen.

Dabei riss sie sich jedoch den Fingernagel ein, der daraufhin heftig blutete und schmerzte.

Manche Menschen haben schon ein wirklich hartes Schicksal zu tragen.

Ob dieses allerdings dazu gehört, ist eher fraglich.

Ebenso müsste sich die junge Dame die Frage gefallen lassen,

ob das Ganze nicht vielleicht selbst verschuldet war, wenn man den anderen Fingernägel im Videobeitrag

betrachtet, so findet sich dort aufgeklebte Nagelverlängerungen die sicher nicht geeignet sind, Unfälle zu verhüten

und irgendwelche Tätigkeiten auszuführen.

Vielleicht kommt die junge Dame ja irgendwann auch auf den Trichter oder aber sie wird irgendwelche Sitcoms

bei RTL abdrehen. Man weiss es nicht.

 

 

 





Greenpeace – Erweiterung des Braunkohle-Tagebaus Garzweiler energiewirtschaftlich unnötig

 

Die Zerstörung weiterer Dörfer am Braunkohle-Tagebau Garzweiler II ist energiewirtschaftlich nicht notwendig. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) und seiner Expertengruppe Coalexit im Auftrag von Greenpeace.

Um die globale Erhitzung auf maximal 1,75 Grad zu begrenzen, dürfen aus den Tagebauen Hambach und Garzweiler II laut Studie ab Januar 2020 nur noch insgesamt 280 Millionen Tonnen Braunkohle gefördert werden. Aus klimapolitischen Gründen müssen Nordrhein-Westfalen und die Bundesregierung daher neu über den Kohleabbau im nordrhein-westfälischen Braunkohlerevier entscheiden. „Ministerpräsident Laschet darf sich nicht vor den Karren von RWE spannen lassen. Er muss die Leitentscheidung für die Tagebaue anpassen“, sagt Greenpeace-Klimaexperte Karsten Smid. „Die sinnlose Zerstörung der Dörfer für Kohle muss endlich aufhören.“

Die DIW-Studie setzt die Empfehlungen des Sachverständigenrates für Umweltfragen (SRU) für ein nationales CO2-Budget um, das mit den Pariser Klimazielen vereinbar ist. Der SRU kritisiert die zu schwachen Ziele der deutschen Klimapolitik – sie müssten zügig an die mit dem Pariser Klimaabkommen eingegangenen internationalen Verpflichtungen angepasst werden. Aus dem CO2-Budget wird die Höchstmenge an Braunkohle errechnet, die in Nordrhein-Westfalen noch gefördert werden darf, um dem Pariser Ziel gerecht zu werden. Für die daraus errechnete Gesamtfördermenge muss laut Studie kein einziges weiteres Dorf den Baggern weichen.

Abbau reißt Pariser Ziele für den Klimaschutz

Die Studie betrachtet zwei Szenarien mit unterschiedlichem Böschungswinkel am Tagebaurand. Ein Abbau-Szenario mit gefahrlosem Rekultivierungsbetrieb und Nachfolgenutzung, ein weiteres Szenario mit steilerem Böschungswinkel und einer größeren Fördermenge. Die Szenarien überschreiten die klimapolitisch noch vertretbare Fördermenge jedoch bis um das Dreifache.

Der Bedarf an Braunkohle sinkt: Niedrige Gaspreise und eine hohe Einspeisung von Erneuerbaren Energien drosseln aktuell die Verstromung des besonders klimaschädlichen Energieträgers. In den ersten vier Monaten des Jahres ging die Braunkohleverstromung um 37,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zurück, entsprechend weniger Kohle wurde gefördert. Smid: „Die von RWE geplanten Kohleabbaumengen sind maßlos überhöht und ignorieren die beschlossenen Klimaziele. Hier muss die Politik einschreiten und die Profitgier des Energiekonzerns bremsen.“

Die Studie finden Sie unter https://act.gp/2Xdzgjd

 

Original Content von Greenpeace e.V




Karliczek: Mit Antikörpertests und neuen Wirkstoffen gegen SARS-CoV-2

 

 (ots) Bundesforschungsministerin Karliczek und der Niedersächsische Wissenschaftsminister Björn Thümler informieren sich am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung über aktuelle Studien zu COVID-19

Bundesforschungsministerin Karliczek und der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur Thümler waren heute zu Gast am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig. Die Wisschenschaftlerinnen und Wissenschaftler des HZI gaben einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand zu COVID-19, inbesondere über eine neue bundesweit angelegte epidemiologische Antikörper-Studie. Dazu erklärt Bundesforschungsministerin Karliczek:

„Forschung ist der Schlüssel im Kampf gegen das Corona-Virus. Und dass dies in vielfältiger Weise gilt, kann man an den unterschiedlichen Studien sehen, die am HZI in Braunschweig in kurzer Zeit mit Blick auf COVID-19 gestartet haben. Das HZI als Infektionsforschungszentrum leistet damit bei der Forschung zum Corona-Virus einen großartigen Beitrag. Die Forschung am HZI ist Grundlage für die Beratung der Politik, die gerade in diesen Zeiten evidenzgeleitet erfolgen muss.

Vor allem ist hier die geplante bundesweite Antikörper-Studie unter Leitung von Professor Gérard Krause zu nennen. Ziel dieser Studie ist es, zu erfahren, wie hoch in der Bevölkerung der Prozentsatz derer ist, die bereits immun sind.

Die Daten dieser Studie bilden auch die Grundlage für verlässliche Berechnungen der Wirkung verschiedener Maßnahmen. Damit werden Fragen aufgegriffen, die uns in diesen Tagen besonders bewegen. Insbesondere im Hinblick auf die Einschränkungen unseres täglichen Lebens, sind solche Studien von besonderer Bedeutung. Die Erfolge, die wir durch die breite Unterstützung in der Bevölkerung erzielt haben, sollen nicht gefährdet werden.

Ich freue mich, dass das vom HZI vorgeschlagene epidemiologische Projekt nun auch von seiner Finanzierung her gesichert ist. Es wird uns helfen, weitere Erkenntnisse zu gewinnen und Entscheidungsgrundlagen der Politik zu verbessern.

Auch die mathematischen Modellierungen von Professor Michael Meyer-Hermann, die wir ebenfalls heute auf dem Programm hatten, geben uns wichtige Hinweise. Diese Studie ist vor allem deshalb interessant, weil sie interdisziplinär ist. Sie bildet damit eine wichtige Grundlage für die volkswirtschaftliche Risikoabwägung in Zeiten der Pandemie.

Zuletzt haben wir zum Thema Impfstoff- und Medikamentenentwicklung einen aktuellen Einblick über den Forschungsstand am HZI bekommen. Eine besondere Stärke des HZI liegt in der Wirkstoff-Forschung. Hierauf kann in diesen Zeiten zurückgegriffen werden.

Die Corona-Pandemie ist eine Herausforderung, wie wir sie uns vor einigen Monaten nicht hätten vorstellen können. Der heutige Tag hat aber wieder einmal gezeigt: Wir werden diese Herausforderung vor allem mit der Wissenschaft bewältigen. Da bin ich mir sicher. Allen beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und auch den Studienteilnehmern hier am HZI danke ich für Ihr Engagement.“

Professor Dirk Heinz, Wissenschaftlicher Geschäftsführer des HZI, stellte die aktuelle Forschungsstrategie des HZI insbesondere im Lichte von COVID-19 vor: „Viren und Bakterien zu erforschen, die Antwort des menschlichen Immunsystems zu verstehen und neue antiinfektive Wirkstoffe zu entwickeln – das sind unsere Schwerpunkte. Gemeinsam mit Kooperationspartnern, etwa im Deutschen Zentrum für Infektionsforschung (DZIF), deckt das HZI zunehmend die gesamte Innovationskette von der Grundlagenforschung bis zur Anwendung in der Infektionsmedizin ab. Zu unseren Zukunftsthemen zählt die personalisierte Infektionsmedizin, um auf Basis einer Vielzahl biomedizinischer Daten individuell zugeschnittene Therapien zu ermöglichen.“ Während das gesellschaftliche Leben in der Corona-Pandemie weitgehend gebremst war, lief die Corona-Forschung am HZI auf Hochtouren. „So konnten schon erste wichtige Forschungsbeiträge erzielt werden, wie neue antivirale Wirkstoff- und Antikörperkandidaten gegen SARS-CoV-2, der nationale und internationale Einsatz des Seuchenüberwachungstools SORMAS, neue Studien zu Immunantworten in Geheilten sowie die kompetente Beratung von Politik und Gesellschaft durch unsere Experten in Virologie, Epidemiologie und den Datenwissenschaften“, sagte Heinz.

Wissenschaftsminister Thümler sagte im Anschluss an den Besuch: „Covid 19 ist immer noch eine Erkrankung die viele Frage aufwirft. Daher macht es Sinn die Anstrengungen bei der Forschung zu forcieren und breit anzulegen. Darin sind die Forscherinnen und Forscher in Niedersachsen sehr erfolgreich. Auch das HZI ist im Rahmen seiner Forschungsstrategie sehr gut vorbereitet und ausreichend flexibel, um auf Krankheitsausbrüche wie die aktuelle Corona-Pandemie rasch zu reagieren. So kann es seine wissenschaftliche Expertise und Infrastrukturen in relevanten Bereichen wie der Virologie, Epidemiologie, Immunologie und Wirkstoffforschung interdisziplinär einsetzen und gezielt reagieren. Ich freue mich sehr, dass wir durch die schnelle und kurzfristige finanzielle Förderung zahlreicher Forschungsprojekte zur Grundlagenforschung am neuartigen Coronavirus und zur effektiven Eindämmung der aktuellen Pandemie am HZI schon erste sichtbare Erfolge erzielen konnten, wie z.B. Hochdurchsatztests potenzieller Wirkstoffe oder Laboratorien der Sicherheitsstufe 3. “

Hintergrund

Im Fokus des Besuches stand die Präsentation der neuen lokalen Antikörperstudien, die am HZI durchgeführt werden und unter Leitung von Professor Gérard Krause, Leiter der HZI-Abteilung Epidemiologie, koordiniert werden. Wissenschaftliche Daten deuten bisher darauf hin, dass aufgrund milder oder symptomloser Infektionsverläufe viele Covid-19 – Fälle gar nicht erfasst werden.

Ziel dieser örtlich begrenzten „Hot-Spot-Studien“ ist es, durch die Bestimmung von Antikörpern gegen SARS-CoV-2 in repräsentativen Stichproben der Einwohner die Immunität in der Bevölkerung vor Ort abzuschätzen. „Da unsere Antikörperstudie mit vergleichbarer Methodik in mehreren Regionen Deutschlands und teils auch mehrfach durchgeführt wird, werden wir sowohl geographische Unterschiede als auch die zeitliche Entwicklung bewerten können,“ sagte Krause. „Wir hoffen durch den von uns speziell für diesen Einsatz entwickelten Mehrfach-Antikörpertest (Multiplex) auch ein besseres Bild über die Häufigkeit anderer Atemwegsinfektionen zeichnen zu können und so auch die Verbreitung des neuen Coronavirus mit der weiterer Viren vergleichen zu können, die ebenfalls Atemwegsinfektionen auslösen.“

Ein weiterer Schwerpunkt des Besuches am HZI war die Präsentation der Ergebnisse der mathematischen Modellierungen zur Risikoeinschätzung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie gemeinsam mit dem ifo-Institut durch Professor Michael Meyer-Hermann, Leiter der Abteilung System-Immunologie.

Abschließend informierten sich die Gäste auf einem Rundgang auf dem Science Campus Braunschweig-Süd über die Forschungsaktivitäten mit lebenden SARS-CoV-2-Viren im S3-Hochsicherheitslabor des HZI und besuchten das in Fertigstellung befindliche neue Wirkstoffzentrum

 

Original-Content von: Bundesministerium für Bildung und Forschung




Arbeitslosengeld und Steuererklärung: Das sollten Sie wissen

 

(ots) Die Corona-Pandemie wirkt sich auch auf den Arbeitsmarkt aus: Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung sind erstmals in einem April gestiegen, wie die Bundesagentur für Arbeit kürzlich berichtete (30.4.). Wichtig für Betroffene: Wer mehr als 410 Euro Arbeitslosengeld im Jahr erhalten hat, muss zwingend eine Steuererklärung abgeben. Der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe e. V. (VLH) gibt einen Überblick und Tipps zum Steuern sparen.

Wer Arbeitslosengeld 1 (I) bezieht, erhält in der Regel 60 Prozent seines Gehalts, mit Kindern sind es 67 Prozent. Für Empfänger von Arbeitslosengeld 2 (II) – auch Hartz 4 (IV) genannt – liegt der aktuelle Regelsatz bei 432 Euro monatlich. Die Kosten für Wohnung und Heizung werden von den Jobcentern nach den örtlichen Richtlinien gezahlt, und es gibt Zuschüsse für Kinder.

Kurz gesagt: Für Bezieher von Arbeitslosengeld kann jeder Euro zählen, vor allem für Empfänger von Arbeitslosengeld 2.

Keine Steuern fällig für Arbeitslosengeld 2

Für das Arbeitslosengeld 2 (II), auch ALG 2 (II) oder Hartz 4 (IV) genannt, gilt: Wer es bekommt, zahlt darauf keine Steuern, da es sich um eine sogenannte Grundsicherungsleistung handelt. Das ALG 2 unterliegt auch nicht dem Progressionsvorbehalt wie zum Beispiel ALG I (1), Kurzarbeitergeld oder Mutterschaftsgeld. Somit erhöht es auch nicht den persönlichen Steuersatz.

Unser Tipp: Wer in einem Jahr ausschließlich Hartz 4 bezieht, kann sich Zeit, Geld und Mühe sparen, denn er muss keine Steuererklärung abgeben.

Steuererklärung: Nur einen Teil des Jahres arbeitslos

Hat ein Arbeitnehmer nicht das gesamte Kalenderjahr, sondern lediglich für ein paar Monate Arbeitslosengeld 1 bezogen und war ansonsten in Anstellung, hat er in der Regel Lohnsteuer bezahlt. Diese gezahlte Steuer kann teilweise zurückgeholt werden, wenn der Arbeitnehmer eine Steuererklärung abgibt und darin alle absetzbaren Kosten aufführt.

Unser Tipp: Betroffene sollten alle Belege zu den beruflichen Ausgaben sammeln und die Summe als Werbungskosten in Anlage N der Steuererklärung eintragen. Dazu zählen zum Beispiel Bewerbungskosten, Fortbildungskosten, Ausgaben für Schreibmaterial oder die Fahrtkosten zu Arbeit.

Erstattung wird auf Hartz 4 angerechnet

Wer eine Steuererstattung erhält und zeitgleich Hartz 4 bezieht, dem wird das erstattete Geld auf die ALG-2-Bezüge angerechnet. Entscheidend ist der Zeitpunkt, zu dem die Erstattung auf dem Konto des Arbeitslosen ankommt, und nicht, wann der Steuerbescheid per Post eintrifft.

Unser Tipp: Im Idealfall kommt die Steuererstattung in einem Monat, in dem keine Hartz-IV-Leistungen empfangen werden. Übrigens: Von der Abgabe der Steuererklärung bis zu Bescheid und Rückerstattung dauert es in der Regel fünf bis acht Wochen.

 

Original Content von  Vereinigte Lohnsteuerhilfe e.V. – VLH




Tourismus in MV läuft langsam wieder an


Die wichtige Wirtschaftsbranche Tourismus kann zumindest

etwas aufatmen. Seit Montag dürfen Gäste aus anderen

Bundesländern wieder nach MV kommen.

 

 





Klimaschutz als Kompass

 

Bundesumweltministerin Svenja Schulze hat am Montag die Studie „Sozial-ökologisch ausgerichtete Konjunkturpolitik in und nach der Corona-Krise“ vorgestellt. Das Papier von vier Forschungsinstituten fordert, dass der Neustart der Wirtschaft genutzt werden muss, um die Gesellschaft klimafreundlicher und krisenfester zu machen. Die Wissenschaftler:innen geben die Richtung für Konjunkturprogramme und alle weiteren Maßnahmen zum Ankurbeln der Wirtschaft vor. Das vorgestellte Paket setzt als Herzstück des Klimaschutzes in allen Sektoren auf die Erhöhung des Ausbauziels für erneuerbare Energie auf 75 Prozent bis 2030. Der WWF Deutschland begrüßt diesen Weg, der eine Energie- und Mobilitätswende bis auf die kommunale Ebene im Blick hat. Mit den anstehenden Konjunkturprogrammen veraltete und klimaschädliche Wirtschaftsstrukturen zu festigen ist der falsche Weg.

Viviane Raddatz, Klima- und Energieexpertin beim WWF Deutschland, kommentiert:

„Die entscheidende Frage bei der Wiederbelebung der Wirtschaft ist: Wie gehen Klimaschutz und Wirtschaft zusammen gestärkt aus der Corona-Krise hervor? Die Antwort: Nur mit einem klaren Kompass, der Konjunktur- und Klimapolitik verzahnt. Dieser Kompass zeigt den Weg, auf dem sich die Gesellschaft und die Wirtschaft klimaneutral und krisenfest aufstellen können. Entscheidend ist, dass alle Maßnahmen geeignet sind, die Transformation von Energie-, Industrie und Mobilitätssektor zu beschleunigen. Dies gelingt mit einem Maßnahmenpaket, wie es Umweltministerin Schulze vorgestellt hat. Für die geplanten Konjunkturpakete der Bundesregierung ist eine solche Ausrichtung an den deutschen Klimaschutzzielen und dem European Green Deal zwingend. Sie muss Voraussetzung für die Gewährung von Konjunkturhilfen sein.“

 

Original Content von WWF Deutschland




Kuba meistert die Corona-Krise medizinisch so hervorragend wie kaum ein anderes Land


Die Sorgen um die Folgen des ausbleibenden Tourismus bleiben

Kuba beweist erneut ein ausgezeichnetes Gesundheitssystem und große internationale Solidarität / Ohne Touristen im Land fällt der stärkste Wirtschaftszweig Kubas jedoch weg

( Berlin, ) Den karibischen Inselstaat erwarten aufgrund von Covid-19 schwere wirtschaftliche Einbrüche. Kubas große internationale Solidarität ändert sich dadurch nicht, zehntausende kubanische Mediziner sind bereits in über 60 Ländern im Einsatz. Christopher Trinczek, der sich 2014 mit der Gründung des Unternehmens Cuba Buddy auf individuelle Rundreisen durch Kuba spezialisiert hat, steht in engem Kontakt mit seinem Team in Havanna. Mehr denn je spürt er, wie das Land und die Leute vom Tourismus abhängen. Nie waren Touristen in Kuba erwünschter als nach der Corona-Krise.

Kubas Gesundheitssystem bewährt sich während der Corona-Pandemie erneut

Kaum ein Land verzeichnet im weltweiten Vergleich so gute Fallzahlen, wie der karibische Inselstaat Kuba. Mit 1.941 registrierten Fällen und 82 Todesfällen (Stand: 25. Mai 2020) scheint das kubanische Gesundheitssystem auf Notlagen und Krisen optimal vorbereitet zu sein. Im weltweiten Vergleich stellt Kuba das Land mit den meisten Medizinern pro Einwohner dar. “Auf 1.000 Einwohner kommen in Kuba acht Ärzte und somit doppelt so viele wie in Deutschland”, ergänzt Christopher Trinczek dazu.

Nicht nur zahlenmäßig ist das kubanische Gesundheitssystem gut aufgestellt. Es gilt auch als flächendeckend, sodass Einwohner und Reisende jederzeit und an jedem Ort der Insel Zugang zu medizinischer Versorgung finden. Nicht ohne Grund gilt das Gesundheitssystem in Kuba als bestes in ganz Lateinamerika.

Der ausbleibende Tourismus sorgt für starke wirtschaftliche Einbrüche in Kuba

Doch auch wenn die Fallzahlen verhältnismäßig gering sind, wird es das Land wirtschaftlich schwer treffen. Der Tourismus als stärkster Wirtschaftszweig Kubas verzeichnet bereits massive Einbrüche. Noch hinzu kommen die Auswirkungen der US-Blockade, die bereits seit über 60 Jahren besteht und während der Corona-Pandemie sogar verschärft wurde. Die UN-Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik Cepal geht in Kuba von einem Einbruch der Wirtschaft um 3,7 Prozent aus.

Dementsprechend schnell möchte Miguel Díaz-Canel, aktueller Präsident Kubas, handeln. Am 15. Juni 2020 öffnet Kuba die Flughäfen und ermöglicht den Tourismus innerhalb der Landesgrenzen. Die Wiederaufnahme des internationalen Tourismus soll etappenweise erfolgen. Entscheidend sind dabei insbesondere die Fallzahlen der einzelnen Länder. Im Umgang mit der Corona-Pandemie hat die Gesundheit der kubanischen Bevölkerung für Díaz-Canel oberste Priorität.

Kubas Krisenmanagement hilft weltweit

Die schnelle und gute medizinische Versorgung behält sich Kuba nicht nur für die eigene Bevölkerung vor. Wie schon in zahlreichen Auslandseinsätzen zuvor beweist Kuba in der Corona-Pandemie wieder seine ausgeprägte internationale Solidarität. Gleich Mitte März, zu Beginn der globalen Ausbreitung der Lungenkrankheit, entsandte Kuba medizinisches Personal nach Italien. Mittlerweile sind zehntausende kubanische Mediziner als sogenannte „Armee der weißen Kittel“ in über 60 Ländern im Einsatz. Zu den Einsatzländern zählen neben Italien auch Argentinien, Venezuela, Togo und Jamaika.

Kubas ausgereiftes Krisenmanagement greift auch in den eigenen Landesgrenzen. Wie die deutsche Botschaft in Kuba verkündete, wurden innerhalb von zwei Wochen mehr als 1.500 Rückkehrer in ihr Heimatland zurückgebracht.

Den idealen Reisezeitpunkt erkennen

Viele, die ihre Reise nach Kuba für einen Zeitraum gewählt hatten, der durch Covid-19 nicht mehr möglich ist, haben ihre Reise einfach auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Gerade jetzt unterstütze das Reisen die Bevölkerung vor Ort sehr, da es den tiefen wirtschaftlichen Einbruch minimieren könnte. Für Reiseveranstalter wie Cuba Buddy heißt es nun die Situation genau zu beobachten und mit Kollegen und Partnern vor Ort alle Vorkehrungen zu schaffen, damit Reisende wieder Kuba entdecken können und  das Reiselustige wieder mit Ihren Buddies und mit Planungssicherheit sich auf Ihren ersten Urlaub auf Kuba freuen können.

 





Covid-19: Griechen erobern Inseln und Tavernen zurück


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Griechenland hat nach der Corona-Sperre den regulären Fährverkehr
zu seinen Inseln wieder aufgenommen.
 
Der Tourismus – er steht für rund ein Viertel aller Jobs – beginnt auf kleiner Flamme
 
 
 





Verwaltungsgericht Kassel stoppt Windpark Katzenstirn


( Stölzinger Gebirge/Nordhessen, )

Auf der Katzenstirn in Nordhessen wurde durch das Regierungspräsidium Kassel die Errichtung von vier Windenergieanlagen genehmigt. Die Katzenstirn ist Teil des Stölzinger Gebirges. Betroffen von der Industrialisierung dieses Höhenrückens wären neben dem Wespenbussard auch der Rotmilan, Schwarzstörche, Mäusebussard und Waldschnepfen.

Die Naturschutzinitiative e.V. (NI) hatte daher bereits Ende 2019 Klage gegen die Genehmigung vor dem Verwaltungsgericht Kassel eingereicht und auch einen Eilantrag gestellt mit dem Ziel, den angeordneten Sofortvollzug aufzuheben.

Das Verwaltungsgericht Kassel ist in seinem Beschluss vom 20.05.2020 dem Antrag der Naturschutzinitiative (NI) gefolgt. Es hat durch die Aufhebung des Sofortvollzuges die Errichtung der Ablagen gestoppt, da die Genehmigung durch das Land Hessen, vertreten durch das Regierungspräsidium Kassel, offensichtlich rechtswidrig erteilt worden sei. Insbesondere sei beim windenergiesensiblen Wespenbussard von einem signifikant erhöhten Tötungsrisiko auszugehen, wie dies auch im Helgoländer Papier der Staatlichen Vogelschutzwarten (LAG VSW 2015) festgestellt sei.

 

„Der Bescheid erweist sich nämlich jedenfalls in materiell-rechtlicher Hinsicht als offensichtlich fehlerhaft, da die Genehmigungsvoraussetzungen des § 6 Abs. 1 BImSchG nicht vorliegen“, so die 7. Kammer des Verwaltungsgerichtes in ihrem Beschluss vom 20.05.2020. Und weiter: „Das Aussetzungsinteresse des Antragstellers überwiegt das Interesse an der sofortigen Vollziehung, will sich der angegriffene Bescheid nach summarischer Prüfung der Erfolgsaussichten des Rechtsbehelfs in der Hauptsache als offensichtlich rechtswidrig erweist … und der Antragsteller hierdurch in seinen nach dem UmwRG rügefähigen Rechten verletzt wird.“

Das Gericht stellt deutlich heraus, dass auch der Wespenbussard eine geschützte Tierart sei, „denn alle europäischen Vogelarten haben Anteil an dem durch § 44 Abs. 1 Nr. 1 BNatSchG begründeten Schutz, unabhängig davon, ob sie besonders gefährdet sind oder zu den ‚Allerweltsvogelarten‘ gehören“.

„Da die Genehmigung rechtswidrig erteilt wurde und die Aufhebung der Genehmigung das Interesse des Antragstellers an der sofortigen Vollziehung überwiegt, fordern wir die Firma PNE AG auf, ihren Antrag umgehend zurückzunehmen. Als unabhängiger Naturschutz- und Umweltverband werden wir uns auch weiterhin dafür einsetzen, dass der Natur-, Arten- und der Landschaftsschutz nicht noch weiter unter die Räder kommen. Die aktuellen Bestrebungen der Bundesregierung und der Landesregierungen im Schulterschluss mit der Windindustrielobby, den Artenschutz durch weitere unionsrechtswidrige Ausnahmeregelungen auszuhebeln und die Bürger- und Verbandsrechte zu beschneiden, werden wir nicht klaglos hinnehmen,  so Harry Neumann, hessischer Landesvorsitzender der NI und Ingo Kühl, NI- Länder- und Fachbeirat Hessen.





Unfall bei Wendemanöver verursacht: Motorradfahrer verletzt


Zeugenhinweise auf braunen VW Passat erbeten

Kassel (ots) Kassel-Unterneustadt: Der bislang unbekannte Fahrer eines braunen VW Passat hat am vergangenen Freitagmorgen in der Kasseler Unterneustadt bei einem verbotenen Wendemanöver einen Motorradfahrer gekreuzt, wodurch dieser die Kontrolle über sein Zweirad verlor und zu Boden stürzte. Ohne sich um den verletzten Mann zu kümmern, flüchtete der Unbekannte anschließend von der Unfallstelle. Die mit den weiteren Ermittlungen betrauten Beamten der Unfallfluchtgruppe der Kasseler Polizei erhoffen sich nun, weitere Hinweise auf den Verursacher zu erhalten.

Wie die zum Unfallort in der Scharnhorststraße gerufene Streife des Polizeireviers Ost berichtet, ereignete sich der Unfall gegen 10:40 Uhr. Der braue VW Passat soll nach Angaben des 50-jährigen Motorradfahrers auf dem mittleren Fahrstreifen der Scharnhorststraße in Richtung Hafenbrücke unterwegs gewesen sein, während er selbst auf der linken Spur in die gleiche Richtung fuhr. In Höhe der Einmündung Sommerweg wendete das Auto plötzlich und querte vor dem Kradfahrer die linke Fahrspur. Der 50-Jährige musste stark abbremsen und stürzte hierbei von seinem Motorrad, während der Verursacher in Richtung Dresdener Straße davonfuhr. Durch den Unfall erlitt der Kradfahrer leichte Verletzungen. Zu einem Zusammenstoß der Fahrzeuge kam es nicht, allerdings entstand an dem Motorrad ein Schaden von rund 600 Euro.

Zeugen, die den Ermittlern der Unfallfluchtgruppe Hinweise auf den braunen VW Passat und den unbekannten Fahrer geben können, melden sich bitte unter Tel.: 0561-9100 bei der Kasseler Polizei.

Polizeipräsidium Nordhessen





Wiederaufnahme des Spielbetriebs // Spielplan des Staatstheaters Kassel bis Ende der Spielzeit 2019-20


Das Staatstheater Kassel nimmt am 30. Mai 2020 den Spielbetrieb auf und spielt bis zum Ende der Spielzeit 2020-21 am 6. Juli 2020 eine Auswahl von Stücken, Konzerte und eine Liederabend-Reihe sowie Gastspiele und den traditionellen Resonanzboden „Rückblick – Ausblick“.

Es werden weiterhin nur das Schauspielhaus und das Opernhaus bespielt und dabei Abstandsregelungen eingeführt, die sowohl das Publikum als auch das Ensemble Abstandsregelungen betreffen.

Im Opernhaus finden unter dem Titel „Konzerte im Opernhaus“ am Wiedereröffnungs-Wochenende die Konzerte „Kassel Opera Brass“ am 30. Mai um 18 Uhr mit Werken von J. S. Bach, Victor Ewald Malcolm Arnold u.a. gespielt vom Kammermusikensemble Kassel Opera Brass mit Michael Siegel (Tuba), Valentin Hammerl, Max Westermann (Trompete), Olaf Schade (Posaune) und Joachim Pfannschmidt (Horn) und am 31. Mai um 16 Uhr das Konzert „Der nächtliche Tanz – Musikalische Geschichten für Familien“ statt. In diesem abwechslungsreichen Konzert für alt und jung trifft Musik von Béla Bartók auf traditionelle türkische und internationale Volksmusik. Als roter Faden dienen hierzu Geschichten, Märchen und Erzählungen von den Brüdern Grimm bis hin zu 1001 Nacht. Es spielen Elvan Schumann, Katja Geismann (Violine), Tobias Geismann (Klavier) und Laura Wikert (Erzählerin).

Am 8. Juni findet um 19:30 Uhr das „Konzert im Opernhaus: Kammerkonzert der Orchesterakademie“ statt, bei dem die Akademist*innen der Orchesterakademie Werke von Debussy, Dvořák, Schubert, Schostakowitsch u.a. spielen. Zudem findet am 15. Juni um 19:30 Uhr das „Konzert im Opernhaus: Kammermusik für Flöte und Streicher“ mit Werken von Devienne, Haydn, Kodaly und Spohr statt.

Am 5. Juni beginnt mit „Auf Flügeln des Gesanges“ eine fein abgestimmte Liederabend-Reihe im Opernhaus, in der, neben Werken von Hugo Wolf, Gustav Mahler, Richard Strauss und weiteren auch Mozarts bekannteste Opernarien ihren Platz finden. Solist*innen des Opernensembles interpretieren die Poesie des Gesangs der Kunstlieder von Hugo Wolf, Gustav Mahler, Richard Strauss, die das Kunstlied im 19. Jahrhundert, von Franz Schubert, Robert Schumann und Felix Mendelssohn Bartholdy kommend, auf je eigene Weise weiter schrieben und dennoch dem romantischen Ton verpflichtet blieben: immer spricht ihre Musik davon, was die Menschen im Innersten bewegt, mit den Pianist*innen des Hauses und Musiker*innen des Staatsorchesters Kassel. Es klingt von unaussprechlichem Sehnen, tönt vom Aufruhr der Leidenschaften oder ruft von der Begeisterung des Herzens.

Den Auftakt macht am 5. Juni um 19:30 Uhr „Es war, als hätt der Himmel die Erde still geküsst“, ein Liederabend mit Werken von Schumann und Brahms mit Ulrike Schneider (Mezzosopran), Yorck Felix Speer (Bass), Susy Riminucci (Bratsche) und Serena Stella (Klavier). Dieser Liederabend wird am 13. Juni um 19:30 Uhr wiederholt.

Der zweite Liederabend, »LIEBE, LEID UND LUST«, wartet mit Werken von Beethoven, Schubert und Mahler auf und wird am 6. und 21. Juni jeweils um 19:30 Uhr zu Gehör gebracht. Es singen Vero Miller (Mezzosopran) und Daniel Holzhauser (Bariton), begleitet von Richard Schwennicke (Klavier).

Am 7. und 19. Juni, jeweils um 19:30 Uhr folgt mit „Auf Flügeln des Gesanges“ der dritte Liederabend der Reihe, mit Werken von Schubert, Mendelssohn, Wolf, Debussy, Ravel und Strauss. Es singen Elizabeth Bailey (Sopran), Lena Langenbacher (Sopran), Vero Miller (Mezzosopran), Ani Yorentz (Sopran), Younggi Moses Do (Tenor), Marc-Olivier Oetterli (Bassbariton), Cozmin Sime (Bariton) und Hansung Yoo (Bariton). Begleitet werden die Solist*innen von Johanna Gödecke (Flöte), Yu-Hsuan Feng (Cello), Deniola Kuraja, Paul Lugger (Klavier).

Den Abschluss der Reihe bildet „ERST EINEN PAPAGENO, DANN EINE PAPAGENA …“ mit Auszügen aus Wolfgang Amadeus Mozarts großen Wiener Opern am 14. und 20. Juni sowie am 4. Juli, jeweils um 19:30 Uhr. Es singen Elizabeth Bailey (Sopran), Maren Engelhardt (Mezzosopran), Lena Langenbacher (Sopran), Ani Yorentz (Sopran), Younggi Moses Do (Tenor), Daniel Jenz (Tenor), Marc-Olivier Oetterli (Bassbariton), Yorck Felix Speer (Bass). Sie werden begleitet von Giulia Glennon und Alexander Hannemann am Klavier.

Im Schauspielhaus werden „Mephisto“, „Mein verwundetes Herz“, „Moby-Dick oder Der Wal“ und „Der NSU-Prozess. Die Protokolle“ sowie die JUST-Stücke „Die Leiden des jungen Werther“ und „Das Gesetz der Schwerkraft“. „Mephisto“ von Thomas Jonigk nach dem Roman von Klaus Mann wird in einer leicht abgewandelten Inszenierung, die an die Abstandsregelungen angepasst wurde, am 31. Mai um 19:30 Uhr, am 2. Juni um 19:30 Uhr und am 21. Juni um 19:30 Uhr (zum letzten Mal in dieser Spielzeit) gezeigt. „Mein verwundetes Herz“, nach dem gleichnamigen Buch von Martin Doerry in einer Fassung von Thomas Bockelmann und Michael Volk, wird zweimal vor dem Spielzeitende in einer angepassten Inszenierung gezeigt: am 6. Juni um 19:30 Uhr und am 7. Juni, ebenfalls um 19:30 Uhr und zum letzten Mal in dieser Spielzeit. „Moby-Dick oder Der Wal“ nach dem Roman von Herman Melville in einer Inszenierung von Marco Štorman als Monologstück mit Jürgen Wink wird jeweils um 19:30 Uhr am 13. und 14. Juni (zum letzten Mal) gezeigt. „Der NSU-Prozess. Die Protokolle“, Fassung von Janis Knorr und Petra Schiller, wird, ebenfalls angepasst an die Abstandsregelungen, am 26., 27. und 28. Juni sowie am 4. und 5. Juli (zum letzten Mal in dieser Spielzeit) je um 19:30 Uhr im Schauspielhaus zu sehen sein. Die Vorstellung am 5. Juli ist die letzte Vorstellung in der Spielzeit 2019-20.

Zudem werden zwei JUST – Stücke auf die Bühne im Schauspielhaus übertragen. „Die Leiden des jungen Werther“ nach Johann Wolfang Goethe in der Inszenierung von Janis Knorr für alle 14 Jahren, wird am 10. Juni um 19:30 Uhr gezeigt (zum letzten Mal in dieser Spielzeit). „Das Gesetz der Schwerkraft“ von Olivier Sylvestre in der Übersetzung von Sonja Finck und in der Inszenierung von Martina van Boxen richtet sich an alle ab 13 Jahren und hat am 18. Juni um 18 Uhr erst seine zweite Vorstellung: Nach der Premiere am 8. März, konnte aufgrund der Einschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus‘ bisher keine zweite Vorstellung des Stücks, das das Aufwachsen zweier queerer Jugendlicher auf dem Dorf und das Ausbrechen aus Demselbigen lebendig und eindrücklich erzählt, gespielt werden. Am 19. Juni wird es noch ein zweites Mal um 19:30 Uhr zu sehen sein (zum letzten Mal in dieser Spielzeit).

 

Vor den Vorstellungen finden keine Einführungen statt.

Zudem finden zwei Gastspiele im Schauspielhaus statt. Am 3. Juni um 20:15 Uhr gastiert die Reihe „Jazz im tif“ im Schauspielhaus. Der Förderverein Kasseler Jazzmusik e.V. präsentiert Nils Wogram (Posaune) und Joe Sachse (Gitarre) zu den regulären „Jazz im tif“-Preisen (20 / 18 / 7 Euro). Am 11. Juni um 19:30 Uhr gastiert Sabine Wackernagel mit „Goethes dicke Hälfte – Die Lebens- und Liebesgeschichte der Christiane Vulpius“ im Schauspielhaus, im Anschluss wird der Anneliese-Hartleb-Preis verliehen.

Am 22. Juni findet mit dem Resonanzboden [149] der der traditionelle „Rückblick – Ausblick“ mit Intendant Thomas Bockelmann um 19:30 Uhr im Opfernfoyer statt.

Karten für alle Vorstellungen sind ausschließlich an der Theaterkasse erhältlich, die montags bis freitags von 10 bis 16 Uhr mit einem Schalter geöffnet ist. Die Karten können auch telefonisch reserviert und dann an der Abendkasse abgeholt werden, die je eine Stunde vor Vorstellungsbeginn öffnet. Karten für Vorstellungen des Staatstheaters Kassel kosten 15 Euro (ermäßigt 10 Euro) auf allen Plätzen für die Vorstellungen im Schauspielhaus und 20 Euro (ermäßigt 15 Euro) auf allen Plätzen für die Vorstellungen im Opernhaus. Mit dem Kartenkauf erfolgt eine Datenerfassung aller Kund*innen. Ein Online-Kartenkauf ist für die Vorstellungen bis zur Spielzeitpause leider nicht möglich. Für den Verzehr vor der Vorstellung und in der Pause bietet Party Couture ein gastronomisches Angebot an, das auch unter www.theatergastronomie.com vorbestellt werden kann.

Kund*innen werden gebeten Masken zu tragen und sich an die Abstandsregeln zu halten. Auch bei den Vorstellungen werden alle Abstandsregeln durch Sitzplatzsperrungen eingehalten, es gibt nur eine stark reduzierte Anzahl an Sitzplätzen. Ausführliche Informationen zum Theaterbesuch unter Corona-Auflagen finden Sie online unter www.staatstheater-kassel.de.

STAATSTHEATER KASSEL


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