Coronavirus: Das Klopapier oder warum Politik und Gesellschaft versagt


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Das Coronavirus breitet sich aus und die Fallzahlen schnellen nach oben. Es fällt zunehmend jedem auf, dass hier etwas nicht stimmt. Nicht stimmen kann. Und auch eigentlich nicht stimmen darf.

Toilettenpapier wurde zum Indikator für viele verschiedene Zustände in unserem Land. In der Wirtschaft wäre das schon eine Kennzahl für den Managementreport, der Anlass zur Sorge geben würde. Zumindest im Vorsatnd und Aufsichtsrat mit Blick auf die Hauptversammlung der Gesellschafter.

Die Hamsterkäufe bei Klopapier erinnern an die „Gute alte Zeit“, als man im Hype des Neuen Marktes das allgemeine Recht an Neuemmissionen am Aktienmarkt postulieren wollte.

Im richtigen, neutralen und sachlichen Licht betrachtet zeigt der Run auf Klopapier nur eines auf: den absoluten Vertrauensverlust in das politische Management dieser Republik!

Inzwischen ist es doch offensichtlich so, dass was immer die Politik via geneigten Medien mit vorgeschobenen Experten verkündet sehr zügig zu genau dem gegenteiligen Verhalten führt. Mediale Beruhigungstabletten führen eher zu erhöhter Panik. Der Glaube an das mantraartige „Wir schaffen das“, was früher mal ein gutes Argument war, ist komplett weg.

Stellt sich die Frage nach dem warum? Gerade in einem Land, das mal für seine Disziplin, Durchhaltefähigkeit und sein Rückgrad berühmt, geachtet und mitunter auch gefürchtet war. Warum bildet dieses Land nun weltweit das erbärmliche Schlusslicht in der Coronabekämpfung? Vom Ausland nicht mehr nur missmutig betrachtet, sondern inzwischen als Gefahr für die Bekämpfung der Seuche erkannt?

Wenn wir den Blick auf die politische Krisenführung werfen, sehen wir zwei Dekaden merkelscher Prägung. Die „Epoche“ zeichnet sich durch Abwarten, Nichtstun, andere machen lassen und Durchhalteparolen aus, deren Problemlösung immer von anderen kam und dann mit dem Scheckbuch finanziert wurde. Manchmal auch in einer Nacht-und-Nebel-Politik ausartend, wo eine Clique Gleichgesinnter, aber kaum demokratisch legitimierter Gestalten, dann mal eben Atomausstieg oder Willkommenskultur propagierten. Wider allen möglichen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und/oder finanziellen Folgen. – Gänzlich ohne Volk, ohne Debatte und inzwischen auch ohne tragbare Argumente; gern als „alternativlos“ bezeichnet.

Dass mit solchen Vorgaben eine Gesellschaft irgendwann abschaltet ist klar. Zumal ihr auch nie etwas abverlangt wurde. Staatsverschuldung, Schattenhaushalte, Inflation, Demographie und andere durchaus das Sozialwesen gefährdende Entwicklungen waren und sind dabei genauso auffällig gefährlich wie das Coronavirus. Man sieht und sah sie nicht.
Daher auch kein Protest, als die jährlich dynamisierte Erneuerbare Energieumlage (EEG) mal eben beschlossen wurde. Deren Dynamik kam Anfang des Jahres durch zusätzliche Klimaaufschläge spürbar beim Verbraucher an. Nach nur neun (9!) Jahren, was in der Politik schon zur antiken Geschichte gehört, die keiner mehr zu verantworten hat.

Wie soll bei einer solchen Denke denn das Gefahrenpotential von etwas begriffen werden, was alle 24 Stunden ein Wachstum an Fallzahlen von 15-25% aufweist? Wie will man so das Coronavirus als Gefahr erkennen?

Von einer Gesellschaft, die gern ihre Rechte sieht, darin auch immer bestärkt wurde, aber Pflichten komplett auf andere abschob? Gern mit Geld bezahlend, das eigentlich nie da war. Wie die finanzielle Unterstützung der Türkei als Vorstopper in der Flüchtlingskrise, weil man zu bequem, unfähig und auch unwillig war die eigene Grenze zu schützen. Es wurde uns sogar eingeredet, dass das nicht ginge! Wie das geht, zeigen nun die Länder ringsherum, die ihre Grenzen dicht machen. Dicht gemacht haben, während man im Kanzleramt genau was macht? Genau: Fernsehansprache von Mutti im gesetzten Ton vom Teleprompter ablesend mit der Bitte(!) den Ernst der Lage zu verstehen!

Wenn China im Januar immernoch diese Nummer gefahren wäre, und die Fallzahlen waren damals weit niedriger als heute hier und zur totalen Abschottung einer 11-Millionenstadt führten, sollen wir doch bitte Ruhe bewahren und auf soziale Kontakte verzichten…

Schulen und Kitas wurden geschlossen. Kinder und Schüler treffen sich auf Spielplätzen und in Parks.
Homeoffice wurde eingerichtet, und man flaniert auf Promenaden in der schönen Sonne.
Restaurants, Pubs und Kinos werden geschlossen, doch es werden sogar Corona-Partys gefeiert.

Im Rahmen einer Pandemie natürlich alles vollkommen straffrei. Denn jede Strafe, ausser natürlich die Nichtzahlung von GEZ-Gebühren für den öffentlichen Rundfunk, kann in Deutschland nicht durchgesetzt werden. Genauso wenig wie kriminelle Ausländer abgeschoben werden können, so können solche Mißstände in Zeiten einer Pandemie(!) natürlich nicht bestraft werden. Man bittet darum solches Verhalten einzustellen. Der Bürger, der Wähler, könnte bei Strafandrohung sonst böse werden. Psychisch überfordert sein, wie der Präsident der Bundesärtzekammer, Klaus Reinhard, heute sagte (https://www.focus.de/politik/deutschland/gesundheit-aerztepraesident-warnt-vor-ueberforderung_id_11792612.html). Kann die eigene Inkompetenz als Verbandsführer ausgerechnet der Ärzte anschaulicher dargestellt werden? Während diese völlig überfordert sind, Zusatzschichten schieben, am Rande der Erschöpfung unter Vollschutz ihre Gesundheit und ihr Leben für uns(!!) aufs Spiel setzten redet dieser umlagefinanzierte Parteigänger, von der Überforderung des Bürgers, der nochmal was selbst machen soll? – Genau: Er soll eigentlich NICHTS machen, zu hause bleiben und die Füsse stillhalten! Und damit ist er nun auch schon psychisch überfordert?

Wenn dem so ist, dann sind wir alle schon tot! Alle. Nicht sofort, aber auf Raten, der Ansteckungswelle folgend. Wir setzen uns mal besser die Raute bildend in die nächste Corona-Party und erwarten das unvermeidliche Ende. Vollgedröhnt mit sonstwas und dabei seelig grinsend das verhasste Wohlstandsystem endlich an die Wand fahrend!

Das mag hart formuliert sein. Aber Nettikette ist hier überflüssig geworden. Genderspeech und political correctness sind hier genauso überflüssig die noch den/die Idiot*in zu schonen.

Wir fragen uns warum wir bei der Klimadebatte abgerutscht sind. In die Lager Pro und Contra und eine Diskussion versagte?
Kann es sein, dass es ein Lager derer gibt, die noch denken können und wollen und es dann auch ein anderes Lager gibt, denen es genügt, wenn sich etwas schön/gut/richtig anfühlt? Notfalls auch jenseits von Wissenschaft, Naturgesetzen und auch Recht und Verfassung? Weil es moralisch richtig ist, wenn auch mit sonst nichts abgefedert? Weder mit Ressourcen und/oder Wissen?

Hat Frau Merkel, die ehemalige FDJ-Sekretärin für Propaganda und Agitation es sogar richtig erkannt, und wollte nie (und will es auch jetzt nicht!) das Volk überfordern? Schätzte Merkel die kollektive Dummheit der Gesellschaft richtig ein? Die Trägheit, die Gleichgültigkeit und den Egoismus des individuellen Rechts auf … verblödende Freiheit?“

Wenn eine Gesellschaft es bei Androhung des möglichen Todes, und eine Coronaansteckung endet zu 10% tödlich wie sich leicht errechnen lässt, nicht schafft aus ihrer sozialen Lethargie aufzuwachen und es lieber den Bewohnern des ebolagebeutelten Kongos nachmacht, die Krankheit als Einbildung betrachten und dabei über die Kongolesen lacht, der hat einen Zenith an Dekadenz erreicht, den Merkel vielleicht dann sogar richtig einschätzt.

So können Coronaleugner und Klimaaktivisten gemeinsam im Biergarten über die Notwendigkeit weltweit alles CO2 abzuschaffen debattieren und dabei die Vorteile rein veganer Ernährung genderneutral, aufgeschlossen und politisch korrekt in ihrer Blase aus Nichtwissen, Einbildung und Egomanie diskutieren. Hofiert von sich widersprechenden „Experten“, medial begleitet von „Fachjournalisten“ deren Studium nie über so mathematikaffine Fächer wie Politik und Germanistik hinausgekommen ist und berieselt von Politikern, deren Berufsausbildung bestensfalls der Zusatz „vielleicht auch“ richtig ausdrückt.

Da hat ein Volk von offensichtlich langsam Verblödenden Parlamente gewählt, deren Mitglieder die Gunst der Stunde erkannt haben und sich als Trendsetter ihrer Wählerschaft so profilieren konnten. Die eine kämpft für Schmetteringe und Bienen, andere für die Deindustrialisierung eines Industrielandes und die Masse hüpft mit FFF-Aktivisten im Kreis und verkündet den nahen Klimatod. – Nur der kommt nicht. Vorher hat uns Corona erwischt. Ganz nebenbei die Wirtschaft gekillt und dadurch das Klima gerettet. Und das alles, während wir wie immer nichts taten und uns jetzt um 3-4lagiges Klopapier sorgen, dass unseren verwöhnten Hintern umschmeichelt.

Der Autor ist sich absolut sicher, dass der, der diesem Land nun hinreichend Klopapier besorgt, der nächste Bundeskanzler wird. Und er ist genauso sicher, dass sobald das geschehen ist, der Robert und die Greta samt Aktivistenbande um die Ecke kommen und die ökologische Nichtverträglichkeit des verbrauchten Scheisspapiers als zusätzliches und tödlichstes Klimaproblem anprangern werden.

Dekadenz war für eine Gesellschaft nie gut. Zu keiner Zeit. In keiner Epoche. Mit keiner Regierungsform. Und schon gar nicht mit Laiendarstellern, die ihre Gunst von gleichgültigen und fast schon komatösen Wohlstandsnutznießern beziehen. Von Leuten, die vergessen haben, dass alles einen Preis hat. Frieden, Freiheit und auch Wohlstand. Bis hin zur ureigenen Gesundheit an sich.

Wenn hier keine Gefahr für andere wäre, würde der Autor jeden Tag begeisterte Artikel darüber schreiben, dass Corona-Partys stattfinden müssen. Unbedingt. Er wäre bereit Wissenschaft und sonstwas zu biegen, zu verdrehen und zu negieren, wenn er damit all diese Gestalten zusammen bringen könnte, die das Idealpublikum für Merkel&Co bilden. Würde sogar für Freibier sorgen. Shuttlebusse und viruskonforme Räumlichkeiten organisieren. 24/7/365,25. Mein Wort drauf!

Leider geht das jetzt nicht. Das Virus kommt zu Alten, Schwachen und Vorerkrankten zurück. Gefährdet vor allem die, die helfen: Ärzte, Schwestern, Pfleger, Rettungsdienste, Feuerwehr und Sicherheitskräfte. Allesamt Menschen, deren unsere Achtung, Wertschätzung und Unterstützung gilt. An die Übergriffe auf eben diese Menschen in den letzten Jahren möchte man jetzt besser nicht denken… Auch so ein Punkt von kollektiver Verharmlosung und Ignoranz.

Am 27.1 war der erste Corona-Fall in Deutschland. Jetzt sind es 15.000 mit 2-3000 zusätzlich pro Tag. Bald wohl 5000 pro Tag. Dann 10.000.
Unsere werte Kanzlerin rechnet mit 60% der Gesamtbevölkerung. Diese Zahl taucht immer öfters auf. Dürfte also dem entsprechen, auf das wir wie üblich butterweich eingestimmt werden sollen. Was natürlich keiner zu verantworten hat. Zufällig passierte. Unabwendbar war. Vom Himmel gefallen ist und daher eher religiös determiniert sein könnte, wie Johannes in seiner Offenbarung schon ankündigte. Das schließt bekanntlich jede Verantwortung von wem auch immer und für was auch immer aus.

Es gibt aber einen Verantwortlichen. Den sehen wir mehrfach am Tag. Im Spiegel…

WIR haben es zugelassen, dass unsere Presse, unsere Politik unsere Meinungsführer uns verblöden konnten. Weil es uns gut ging. Mit Geld, was gedruckt wurde. Was gerade wieder nur gedruckt wird aber niemals mehr erarbeitet werden kann. Auch nicht zurückgezahlt werden kann. Auch eine Art Virus, der gerade in der Endphase wirkt.
WIR haben keine krisenfesten Führer zu unserer Regierung gemacht, noch nicht mal Experten, sondern weichgespülte, entscheidungsaversive und opportunistische Sprechpuppen, die nur eines können: dem „mündigen“ und selbstverliebten Wähler das erzählen was er als genehm ansieht. Für ihn bequem und konfortabel ist. Was ihm als sein Recht verkauft wurde. Und exakt das fordern nun eben diese mündigen Wähler ein. Spaziergänge, Partys und was man sonst noch will. Wann man will und mit wem man will. Sic!

Es gibt eine Lösung. Die tut weh. Setzt Rückgrat voraus. Selbstdisziplin als Führer und Verantwortlicher. Und Verantwortungsbewusstsein jenseits dessen, was dann 2021 wiedergewählt wird. Also auch Opferbereitschaft derer, die sie von uns nun wieder mal verlangen.
Die Medizin für heuchlerische Dekadenz ist die drakonische Strafe bei Gefährdung des Gemeinwohls. Exorbitante Strafzahlungen und/oder mit Isolationslagern für unbelehrbare Querulanten. Sofortprozesse ohne Klageweg. Wer auf einer Party erwischt wird geht in die Isolation. Nicht für zwei Wochen. Sondern für die Zeit der Krise zuzüglich zwei Wochen.

Davon dann Live-Bilder via Webcam im Internet für all die, die es erst sehen müssen.

Es würden aber auch Webcam-Bilder von Krematorien reichen, wo wie in Italien alle 30 Minuten ein neuer Sarg verbrennt. In jedem Ofen!

Der Artikel begann mit Klopapier. So soll er auch enden. Mit einem Tipp für alle, die bei weniger als 50 Rollen im Vorrat nun in Panik geraten…

Klopapier gab es mal einlagig. Jetzt ist es mehrlagig. Es gibt also pro Rolle durchaus die Möglichkeit die Verfügbarkeit auf der Zeitachse zu stecken. Einfach die Lagen trennen!
Und für die, die keines mehr haben. Ruhe bewahren. Klopapier gab es im Mittelalter auch nicht und wir haben es als Menschheit überlebt. Einfach waschen. Soll helfen…