Huskies spielen doppelt gegen Kaufbeuren


Kassel, 13. Februar, 2020. Die Kassel Huskies sind bereit für den nächsten – und letzten – Doppelspieltag der Saison 2019/2020.

Am heutigen Freitag treffen die Schlittenhunde um 19.30 Uhr in der heimischen Halle auf den ESV Kaufbeuren. Am folgenden Sonntag steht direkt das Rückspiel auswärts auf dem Programm (17 Uhr).

Nach dem vergangenen Wochenende hat sich das Team intensiv auf die beiden wichtigen Spiele vorbereitet.

Unter der Woche stellte Trainer Tim Kehler seine Mannschaft auf diese Spiele ein und die Jungs brennen darauf, vor den eigenen Fans drei Punkte in der heimischen Eissporthalle zu behalten. „Ich erwarte eine starke Mannschaft aus Kaufbeuren“, sagt Huskies-Stürmer Patrick Klöpper vor dem Spiel. „Aber ich erwarte auch starke Huskies, die all‘ das zeigen werden, was sie auszeichnet.“

Vor den Spielen ist die Bilanz gegen den Gast vom Freitag in dieser Saison ausgeglichen: Nach dem 7:3 im Heimspiel im Oktober, folgte eine knappe 2:3-Niederlage auswärts. Doch im Kampf um die Playoffs werden die Süddeutschen alles in die Waagschale werfen: Die letzten drei Spiele hat das Team von Trainer Andreas Brockmann verloren, jedoch gab es zwei knappe 2:3-Niederlagen gegen die Top-Teams aus Freiburg und Frankfurt. Nur das 3:7 im Derby gegen Landshut war eine deutlichere Niederlage – die Huskies müssen also aufpassen. „Kaufbeuren hat sich aus dem Tabellenkeller hochgearbeitet“, warnt Klöpper.

„Sami Blomqvist ist vielleicht einer der besten Angreifer der Liga,“ sagt Huskies-Trainer Tim Kehler über den Mann, der bereits 33 Tore erzielt und 62 Punkte gesammelt hat. „Außerdem spielen sie um die direkte Qualifikation für die Playoffs. Diese beiden Spiele sind also sowohl für uns, als auch für Kaufbeuren extrem wichtig.“

Kehler wird am Wochenende auf Topscorer Ben Duffy verzichten müssen, der sich im Training verletzt hat und über dessen Einsatzbereitschaft von Tag zu Tag entschieden werden muss. Mit an Bord sind aber wieder Michi Christ und Noureddine Bettahar, nach dessen Länderspielreise mit Polen, sowie Eric Valentin und Maximilian Adam, der am Donnerstag einen Vertrag bis Saisonende mit den Kassel Huskies abgeschlossen hat.





Tourismusrekord in der GrimmHeimat NordHessen


Region wächst wieder stärker als der Landesdurchschnitt – Regionale Angebote, Kultur und Welterbestätten sind bei Touristen gefragt

Das Tourismusjahr 2019 hat mit einem Rekordergebnis geendet. Die aktuellen Zahlen des statistischen Landesamtes belegen, dass Nordhessen mit 2,54 Mio. Gästeankünften (+2,5%) und 7,71 Mio. Übernachtungen (+2,7%) zu den Siegern im hessischen Tourismus zählt. Die Region liegt damit über dem Landesdurchschnitt mit 2,3% Steigerung bei den Gästeankünften und 2,5% bei den Übernachtungen.

Treiber der positiven Entwicklung sind Stadt und Landkreis Kassel mit einem Plus von 9,1% bzw. 7,8% bei den Übernachtungen. Die Ederseeregion kämpft hingegen mit den Folgen des Klimawandels. Der schon im Frühsommer niedrige Wasserstand sowie die Sperrung von Wanderwegen und Straßen wegen der Gefahr umstürzender Bäume haben vor allem im Campingbereich zu Einbußen geführt. Trotzdem konnte der Landkreis leichte Steigerungen verzeichnen.

Die meisten Übernachtungen zählte Bad Wildungen mit 1,4 Mio. Nächten, wobei auch die Übernachtungen in den Kur- und Rehaklinken mitgezählt werden. Kassel hat mit 1,016 Mio. Übernachtungen erstmals die Millionenmarke außerhalb eines documenta-Jahres geknackt. Auch Willingen übersteigt mit 1,038 Mio. Übernachtungen die Millionengrenze, obwohl der ausbleibende Schnee im Dezember für weniger Gäste sorgte.

In den Landkreisen Hersfeld-Rotenburg (+1,4%), Werra-Meißner (+2,4%) und Schwalm-Eder (+1,5%) konnten ebenfalls Zuwächse bei den Gästeübernachtungen erzielt werden. Dabei werden in der Tourismusstatistik nur die Beherbergungsbetriebe und Campingplätz ab 10 Betten/Stellplätzen gezählt. Übernachtungen in Ferienwohnungen oder bei Freunden und Verwandten, der sogenannte Sofatourismus, zählen nicht in die Statistik, machen jedoch im ländlichen Raum einen wichtigen Anteil am Tourismusaufkommen aus.

Die Region Nordhessen hat sich in den vergangenen Jahren durch die Entwicklung zielgruppengerechter Angebote in den Bereichen Wandern, Radfahren und Kultur sowie der konsequenten Qualitätsentwicklung zu einem attraktiven Reiseziel für Urlaubsgäste entwickelt“, erläutert Ute Schulte, Geschäftsführerin der Regionalmanagement Nordhessen GmbH, die die Tourismusaktivitäten der Region koordiniert.

Zugpferde im Tourismus sind die UNESCO-Titel, mit denen die Region wirbt. Das Weltkulturerbe Bergpark Wilhelmshöhe, das Weltnaturerbe Nationalpark Kellerwald-Edersee sowie die Handexemplare der Grimm’schen Märchen als Weltdokumentenerbe sind für Gäste aus dem Inland, aber vor allem auch internationale Gäste attraktiv.

Gleichzeitig konnte der Tagestourismus weiter ausgebaut werden, der lt. Berechnungen der dwif-Consulting GmbH über 50 Mio. Gäste pro Jahr ausmacht. Insgesamt erwirtschaftet die Region Nordhessen im Tourismussektor einen Umsatz von mehr als 2,5 Mrd. Euro pro Jahr und sichert Arbeitsplätze in einem Umfang von 48.000 Vollzeitäquivalenten.

Regionalmanagement Nordhessen GmbH


 




Meilenstein im Kampf gegen den illegalen Welpenhandel – Europaparlament trifft zukunftsweisende Entscheidung


Sulzbach/Ts.,13. Februar 2020 – Es könnte ein wichtiger Meilenstein für Hunde und Katzen in ganz Europa sein. Mit großer Mehrheit hat das Europaparlament am Dienstag über einen Entschließungsantrag des Umweltausschusses abgestimmt, der ein wichtiges Zeichen im Kampf gegen den illegalen Welpenhandel setzt. Diese Entschließung fordert von der EU-Kommission mehrere Maßnahmen. Allem voran eine verpflichtende Kennzeichnung und Registrierung von Hunden und Katzen in Europa. Für die Tierschutzorganisation TASSO e.V., die Europas größtes kostenloses Haustierregister betreibt, ist dies eine sehr zu begrüßende nochmalige deutliche Zeichensetzung des Europaparlaments, das bereits im Februar 2016 eine ähnliche Entschließung verabschiedet hat. 

Nun ist es Aufgabe der EU-Kommission und des Rates, sich mit den Forderungen des Parlaments auseinanderzusetzen. Von der EU-Kommission sollte ein konkreter Vorschlag erarbeitet werden. „Wir freuen uns sehr über diesen wichtigen Vorstoß und auch darüber, dass es bei der Abstimmung lediglich drei Gegenstimmen gab“, zeigt sich Philip McCreight, Leiter von TASSO e.V. erfreut. Endlich bestehe die Chance, dass jeder Hund und jede Katze in allen EU-Mitgliedstaaten verpflichtend mit einem fälschungssicheren Transponder gekennzeichnet werden muss und damit einwandfrei identifizierbar wird. Mit der Pflicht der Registrierung wird sichergestellt, dass jedes Tier seinem Halter zuzuordnen ist. „Fast alle anderen europäischen Länder haben bereits entsprechende Regelungen eingeführt. Doch diese unterscheiden sich in ihrer Ausgestaltung sehr. In Deutschland gibt es diese Pflicht trotz massiven politischen Drucks und obgleich dies zahlreiche Vorteile hätte, noch immer nicht“, erläutert McCreight die derzeitige Situation. 

Zur praktischen Umsetzung einer solchen Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht gibt es bereits konkrete Vorschläge: Das Netzwerk K&R, ein interdisziplinärer Arbeitskreis von allen Tierschutzbeauftragten Deutschlands sowie weiteren Experten (darunter auch TASSO) unter der Leitung des Landesbeauftragten für Tierschutz des Saarlandes, Dr. Hans-Friedrich Willimzik, hat ein Lösungsmodell erarbeitet, das eine europäische K&R-Pflicht sogar unterstützen würde. Dieses Modell macht eine kostenintensive und aufwändige Einrichtung eines neuen staatlichen Registers überflüssig. Es setzt auf einen Registerverbund pro Mitgliedstaat mit einem Heimtier-Abfrage-Service (kurz HABS). Mithilfe dieses Konstruktes könnten sämtliche bereits bestehende Register und ihre unterschiedlichen Funktionen gebündelt werden. Dies erleichtert es nicht nur im Falle eines Fundtieres, rasch den Halter zu ermitteln, sondern ist insbesondere auch eine Erleichterung für Behörden, die über HABS nur eine Ansprechstelle haben, anstatt ein Register nach dem anderen abfragen zu müssen.

„Ich danke den Europaabgeordneten für ihr klares Votum und die deutliche Positionierung für die Tiere. Mit den eingeforderten Maßnahmen wird nicht nur erhebliches Tierleid vermindert, sondern auch Gesundheitsrisiken für Mensch und Tier reduziert, die Verbraucher geschützt, der organisierten Kriminalität Einhalt geboten und der faire Wettbewerb gestützt. Ein EU-weit funktionierendes und interagierendes System der K&R für Hunde und Katzen wird die Rechtslücken schließen, die den illegalen Handel von Hunden- und Katzenwelpen so leicht machen“, betont Philip McCreight. Erst im November 2019 wurde im Rahmen einer Fachkonferenz des Netzwerks K&R in Berlin unter Beteiligung eines Europaabgeordneten und mehrerer Repräsentanten von EU-Verbänden die Notwendigkeit und Dringlichkeit einer nationalen und EU-weiten K&R bestätigt. Begleitend zu den Entwicklungen auf EU-Ebene sieht McCreight die Bundesregierung nun im Zugzwang: „Die seit mindestens zehn Jahren bestehende Verweigerungshaltung ohne fundierte Argumentation ist nicht mehr hinnehmbar“, macht er deutlich. „Das mindeste Gebot der Stunde ist es, mit uns in einen lösungsorientierten Dialog zu treten. Denn: unser Modell hat nur Gewinner“.

Zusätzlich zu der Forderung einer verpflichtenden Kennzeichnung und Registrierung von Hunden und Katzen in Europa fordert das Parlament einen Aktionsplan gegen den illegalen Handel mit Heimtieren, Kontrollen und eine bessere Durchsetzung der Rechtsvorschriften der EU sowie mehr Zusammenarbeit, Kommunikation und Schulungen der Kommission und der Mitgliedstaaten. 

 





NABU: Über 75.000 Menschen fordern Ende der Turteltaubenjagd


Krüger übergibt am Valentinstag Petition zum Schutz der gefiederten Liebesboten an Umweltministerium

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Berlin – Die Jagd auf die Turteltaube in der EU muss endlich gestoppt werden! Das fordern 75.351 Menschen mit einer Petition, die NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger am 14. Februar, dem Valentinstag, an das Bundesumweltministerium übergibt. Bundesumweltministerin Svenja Schulze wird damit aufgefordert, sich gegenüber der EU-Kommission für einen Jagdstopp in den Mitgliedstaaten für die gefiederten Liebesboten einzusetzen.

„Die Turteltaube gilt als Symbol für Liebe und Romantik. Doch ohne effektiven Schutz könnte es sie bald nur noch auf Valentinskarten, aber nicht mehr in unserer Natur geben. Deshalb freuen wir uns sehr, dass sich so viele Naturfreundinnen und Naturfreunde für den Vogel des Jahres und gegen die Jagd stark machen“, so Krüger. „Die Turteltaube ist der erste  Jahresvogel, der als global gefährdete Art auf der weltweiten Roten Liste steht. Daher ist es völlig unbegreiflich, dass die kleine Taube in zehn Ländern der EU immer noch legal getötet werden darf.“ Die Jagd ist derzeit in Spanien, Griechenland, Italien, Bulgarien, Portugal, Frankreich, Österreich, Rumänien, Zypern und Malta erlaubt. Bis zu 2,2 Millionen Turteltauben werden dabei insgesamt pro Jahr getötet.

Heute brüten in Deutschland nur noch 12.500 bis 22.000 Paare, das sind 89 Prozent weniger als 1980. Die meisten der höchstens noch 5,9 Millionen Paare Europas leben in Spanien, Frankreich, Italien und Rumänien. Alle Turteltauben überwintern südlich der Sahara und überqueren auf ihrem Zug mindestens ein EU-Land, in dem sie durch Abschüsse oder Fang bedroht sind.

„Wissenschaftler konnten nachweisen, dass die jährlich mehr als 1,4 Millionen in der EU legal getöteten Turteltauben von der Art nicht mehr verkraftet werden können. Der Art geht es bei uns schon schlecht genug, weil sie durch Nahrungsmangel immer weniger Junge aufziehen können. Darum wiegt jeder Abschuss besonders schwer. Zudem dient er heute meist als ,Sport‘ nur dem eigenen Vergnügen“, so Eric Neuling, NABU-Vogelschutzexperte.

Gegen Spanien und Frankreich wurden im Juli 2019 bereits Vertragsverletzungsverfahren der Europäischen Kommission wegen des schlechten Erhaltungszustands der Art eingeleitet. In Frankreich wurde nun die Jagdquote erstmalig von 90.000 auf 18.000 reduziert. Gegen vier weitere EU-Länder liegen offizielle Beschwerden vor – und das, obwohl auf einem Treffen aller Mitgliedsstaaten im Mai 2018 ein Aktionsplan zum Schutz der Europäischen Turteltaube verabschiedet wurde.

 Weitere Infos unter www.Vogel-des-Jahres.de


 




Auftritt! – mit Studierenden der Musikakademie


Margharita Novosad ©Stadt Kassel, Fotograf: Michael Kravtchin

Zum letzten Konzert der Reihe „Auftritt!“ mit Studierenden lädt die Musikakademie am

Donnerstag, 20. Februar, ab 19 Uhr

in ihren Konzertsaal am Karlsplatz.

Anspruchsvolle Werke für Klavier solo, aber auch Oboe oder Violine und Klavier unter anderem von Claude Debussy,

Henryk Wienawski und in diesem Jahr natürlich auch Ludwig van Beethoven stehen auf dem Programm.

 

Der Eintritt ist frei.

 

 

documenta-Stadt Kassel

 





Standheizungen im ADAC-Härtetest


Vergleich zu Komfort, Verbrauch und Umweltverhalten

Im Winter in ein mollig warmes Auto mit eisfreien Scheiben einsteigen: Das bieten Standheizungen. Wie effektiv sie sind, hat der ADAC in einem Vergleich von kraftstoff- mit strombetriebenen Standheizungen untersucht. Das Ergebnis: Kraftstoff-Standheizungen erhöhen Fahrkomfort und -sicherheit, wirken sich positiv auf den Verbrennungsprozess und – zumindest beim Benziner – den Schadstoffausstoß aus. Elektrische Standheizungen sind nur mit Ökostrom sinnvoll.

Testobjekte waren ein Mazda CX-3 (Abgasnorm Euro 6b), an dem sich eine Benziner-Standheizung und eine elektrische beweisen mussten, sowie ein Audi A6 Diesel (Abgasnorm Euro 6d-TEMP) mit einer Kraftstoff-Standheizung. Die Autos wurden in der Kältekammer auf -10 Grad Celsius heruntergekühlt, dann die Standheizungen aktiviert und gemessen, wie lange es dauert, bis 21 Grad im Innenraum erreicht wurden. Die kraftstoffbetriebenen Heizungen schafften den Temperatursprung in 18 (Mazda) bzw. in 12 Minuten (Audi). Dass es beim Audi schneller ging, liegt an der so genannten „Insel-Lösung“ – die Standheizung wird mit dem „kleinen Heizkreislauf“ verknüpft und erwärmt lediglich den Innenraum, nicht aber den Motor wie die „Inline-Lösung“ des Mazda, die an den „großen“ Kühlwasserkreislauf angeschlossen ist. Weit abgeschlagen dahinter landete mit knapp 60 Minuten Heizzeit die Strom-Standheizung, deren maximale Leistung durch das Stromnetz (230 V) auf 3 kW beschränkt ist.

Beim Thema Schadstoffe kann die elektrische Standheizung nur punkten, wenn sie mit umweltfreundlichem Ökostrom betrieben wird. Andernfalls schlägt ein nicht unerheblicher CO2-Ausstoß durch den deutschen Strommix zu Buche. Mit Kraftstoff betriebene Standheizungen emittieren in der Vorheizphase neben CO2 zwar Schadstoffe, allerdings fallen diese nicht ins Gewicht. Im Gegenteil: Bei der anschließenden Fahrt (23 km gemäß Zulassungszyklus WLTC) stößt zumindest der vorgewärmte Benziner ca. 50 Prozent weniger Kohlenmonoxid und ca. 80 Prozent weniger Kohlenwasserstoff aus als beim Kaltstart ohne Standheizung. Der Euro-6d-Temp-Diesel hat mit seiner modernen Abgasnorm wenig Verbesserungspotenzial beim Schadstoffausstoß, die Standheizung bringt hier keine Vorteile.

Auffällig: Insbesondere beim Ein- und Ausschalten der Standheizung wurden durchgehend erhöhte Partikelemissionen festgestellt. Ein Problem, das Standheizungshersteller angehen sollten, selbst wenn alle gesetzlichen Grenzwerte eingehalten werden.

Übrigens: Wer keine Standheizung hat, sollte sein Auto auf keinen Fall im Stand warmlaufen lassen. Das ist nicht nur aus Umweltgründen verboten, sondern auch nutzlos. Ein Benzin-Fahrzeug müsste man in der beschriebenen Versuchsanordnung 38 Minuten im Stand laufen lassen und den Diesel immerhin 28 Minuten – bei erheblichem Schadstoff- und CO2-Ausstoß.

Alle Informationen zum Thema Standheizungen finden Sie hier.

ADAC





GBA:Festnahme wegen mutmaßlicher Verstöße gegen das Außenwirtschaftsgesetz


(ots) Die Bundesanwaltschaft hat am (12. Februar 2020) beim Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs einen Haftbefehl gegen

den deutschen Staatsangehörigen Alexander S.

erwirkt. Der Beschuldigte war am 11. Februar 2020 in Augsburg durch Beamte des Zollkriminalamtes vorläufig festgenommen worden. Gegen ihn besteht der dringende Tatverdacht des Verstoßes gegen das Außenwirtschaftsgesetz in sieben Fällen, wobei er jeweils gewerbsmäßig und für den Geheimdienst einer fremden Macht gehandelt haben soll (§ 18 Abs. 1 Nr. 1a, Abs. 7 Nr. 1 und 2 AWG i.V.m. Art. 2 Abs. 1, Art. 1a der Russlandembargo-Verordnung (EU) Nr. 833/2014 (veröffentlicht im ABl. der EU L229/1 am 31. Juli 2014). Zudem wurden gestern auf Grundlage von Beschlüssen des Ermittlungsrichters des Bundesgerichtshofs die Wohnung des Beschuldigten in Augsburg sowie insgesamt zwölf Räumlichkeiten von Unternehmen sowie nicht tatverdächtiger Personen in Bayern, Berlin und Sachsen durchsucht.

In dem Haftbefehl wird dem Beschuldigten im Wesentlichen folgender Sachverhalt zur Last gelegt:

Alexander S. ist Geschäftsführer eines in Süddeutschland ansässigen Unternehmens. In diesem Zusammenhang lieferte er Werkzeugmaschinen an militärische Endempfänger in Russland. Um diesen Umstand zu verschleiern und die Ausfuhrkontrollen zu umgehen, führte der Beschuldigte seine Geschäfte über wechselnde Scheinempfänger durch. Zudem wurden die erforderlichen Ausfuhrgenehmigungen durch unzutreffende Angaben zum vorgesehenen Verwendungszweck der Maschinen erschlichen. Auf diese Art und Weise erfolgten im Zeitraum Januar 2016 bis Januar 2018 sieben Ausfuhren mit einem Auftragsvolumen in Höhe von insgesamt rund 8 Millionen Euro.

Sämtliche gelieferten Maschinen waren objektiv für eine Verwendung im militärischen Bereich geeignet und als sogenannte Güter mit doppeltem Verwendungszweck von der Liste in Anhang I der EG-Dual-Use-Verordnung erfasst. Die Ausfuhr derart gelisteter Waren ist nach den Vorschriften der Russlandembargoverordnung verboten, wenn diese ganz oder teilweise für militärische Zwecke oder für einen militärischen Endnutzer bestimmt sind oder bestimmt sein können.

Der Beschuldigte wurdevorgestern (12. Februar 2020) dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs vorgeführt, der Haftbefehl erlassen und den Vollzug der Untersuchungshaft angeordnet hat.

Der Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof (GBA)





Unter Vertrag: Maximilian Adam ist nun ein Husky


Kassel, 13. Februar, 2020. Die Kassel Huskies haben sich bis Saisonende die Dienste von Maximilian Adam fest gesichert (präs. von Volksbank Kassel Göttingen).

Unter der Woche unterschrieb der 21-Jährige einen Vertrag mit den Schlittenhunden und steht daher nicht mehr als Förderlizenzspieler aus Wolfsburg, sondern als fester Teil des Huskies-Rudels zur Verfügung.

„Wir bedanken uns bei unserem Kooperationspartner Wolfsburg für die tolle Zusammenarbeit“, so Huskies-Geschäftsführer Joe Gibbs. „Wir schätzen Maximilian sowohl sportlich als auch menschlich und er ist ein wichtiger Teil der Mannschaft.“

Auch Trainer Tim Kehler ist zufrieden, dass der junge Spieler nun fest im Kader der Huskies zu finden ist: „Das ist für uns eine super Verstärkung. Er ist ein sehr guter, junger Spieler, der mit Geschwindigkeit spielt und mit Energie und Talent unsere Verteidigung verstärken wird.“

„Ich freue mich, dass ich hier bin, denn ich glaube, dass wir Großes erreichen können“, so der Ex-Wolfsburger selbst. „Ich wurde wirklich gut aufgenommen und erlebe die Huskies als sehr professionell.“

Wer Adam spielen sehen möchte kann dies bereits am Freitag: Um 19.30 Uhr spielen die Schlittenhunde in der Eissporthalle gegen Kaufbeuren.

Tickets für das Spiel gibt es online auf www.kassel-huskies.de, im VVK, an der Abendkasse und im Sportshop, der drei Stunden vor Spielbeginn am Freitag geöffnet haben wird.

Kassel Huskies





Miese Gauner vor der Wohnungstür


(ots) Zuletzt kam es im Landkreis Kassel wieder zu einem Trickdiebstahl an der Haustür. Am Freitag, dem 7. Februar, wurden Senioren in Baunatal von falschen Pflegedienstmitarbeitern getäuscht und in ihrem Zuhause bestohlen.

Die falsche Pflegekraft und ihre mutmaßlichen Komplizen erbeuteten einen fünfstelligen Bargeldbetrag. In jüngster Vergangenheit traten in unserer Region zudem falsche Polizeibeamte oder falsche Handwerker auf, in einigen Fällen leider erfolgreich. Die Betrogenen oder Bestohlenen erleben einen großen Einschnitt in ihrem Leben und sind nach der Tat nicht selten traumatisiert.

Thementag mit Beratung am 20. Februar 2020 im Polizeiladen

Damit Sie nicht zum Opfer eines Trickbetruges werden, bieten die Fachberater für Kriminalprävention des Polizeipräsidiums Nordhessen am Donnerstag, den 20. Februar 2020, einen Thementag im Polizeiladen in der Wolfschlucht 5 in Kassel an. Von 10-17 Uhr können Sie sich mit Ihren Fragen an die Fachberater wenden. Das Team des Polizeiladens berät Sie kostenlos und unbürokratisch zu Ihren Fragen rund um das Thema Trickbetrug und Trickdiebstahl an der Haustür, z.B.:

   - Verhaltenstipps: Wie gehe ich mit Fremden an meiner Haustür am 
     besten um?
   - Wie kann ich meine Haustür sichern, um die Wohnung vor 
     ungewolltem Betreten zu schützen?
   - Wie könnte ich ohne aufzumachen sehen, wer vor meiner Haustür 
     steht?
   - Wo bewahre ich Bargeld und Wertsachen am besten auf?
   - Wie erkenne ich, ob ein Mitarbeiter eines Unternehmens oder der 
     Polizei "echt" ist?
   - Ich wurde bereits Opfer und es belastet mich sehr, wer kann mir 
     helfen?

Den Polizeiladen gibt es bereits seit über 20 Jahren in der Innenstadt von Kassel.

Polizeibeamtinnen und -beamte stehen auch außerhalb des genannten Thementages für Ihre Fragen von Montag – Freitag, von 10-17 Uhr, persönlich oder telefonisch unter Tel. 0561 – 17171 zur Verfügung.

Wir wollen, dass Sie sicher leben!

Polizeipräsidium Nordhessen






Stuttgart wird zum Albtraum: MT verliert 21:26

 

Wie schon im Vorfeld der Partie befürchtet, erwies sich der TVB Stuttgart als Angstgegner für die MT Melsungen. Beim 21:26 (9:13) vermochten die Gastgeber lediglich in der Anfangsphase ein paar Akzente zu setzen, scheiterten dann aber sowohl an eigenen Unzulänglichkeiten als auch vor allem an TVB-Schlussmann Johannes Bitter. Der zog den MT-Angreifern schon vor dem Seitenwechsel den Zahn und avacierte wie schon im Hinspiel zum Matchwinner für die Schwaben. Vor 3.797 Zuschauern in der Kasseler Rothenbach-Halle war Marino Maric mit vier Toren bester Melsunger Schütze, für Stuttgart war Patrick Zieker sechsmal erfolgreich, davon dreimal per Siebenmeter.

Gegensätzlicher hätten die Nachrichten aus beiden Lagern unmittelbar vor dem Spiel nicht sein können. Während Stuttgart auf die Fingerverletzung von David Schmidt kurzfristig mit der Verpflichtung des ehemaligen Weltmeisters Christian Zeitz reagierte, der dann auch sofort in der Startformation auftauchte, mussten die Melsunger neben Felix Danner auch noch auf Michael Allendorf und Timm Schneider verzichten. Wodurch Youngster Fin Backs zwar als Backup für Yves Kunkel in den Kader rücken konnte, Marino Maric aber definitiv der einzige Kreisläufer im Aufgebot war.

Dennoch gehörten die ersten Aktionen dem Gastgeber. Gleich der erste Ballgewinn, gut gespielte erste Welle über Lasse Mikkelsen und Julius Kühn und weil Johannes Bitter dessen Wurf parieren konnte, Yves Kunkel im Nachfassen – 1:0 (1.). Danach allerdings erwies sich der TVB als der erwartet unbequeme Gegner. Dessen Star-Neuzugang gleich mal den ersten Ausgleich markierte und der gute Lösungen gegen Rot-Weiß sowohl in Verteidigung als auch Angriff fand und Melsunger Führungen jeweils ausglich. Dabei immer wieder in Fokus: Christian Zeitz, der zum 4:4 bereits zum zweiten Mal zuschlug (10.).

Es dauerte gar nicht lange, da waren die Schwaben sogar in Vorlage. Nachdem Julius Kühn neben den Kasten gezielt hatte, machte es Rudolf Faluvegi mit einem Wurf genau in den oberen Torwinkel besser. Und Kai Häfners Fahrkarte, bei der er allerdings ungeahndet regelwidrig behindert worden war, beantwortete Robert Markotic. Damit nicht genug: Häfners zweiten Fehlwurf hintereinander nutzte Sascha Pfattheicher zum 5:8 (15.). Erst Marino Maric brach den Bann, doch nach Dominik Weiss‘ unmittelbar darauffolgenden Schlagwurf ins Eck hatte Heiko Grimm Redebedarf: Auszeit MT (17.).

Spielerisch sah es dann mit der Hereinnahme von Domagoj Pavlovic für Julius Kühn besser aus. Jedoch: Jogi bitter entwickelte sich mehr und mehr zum Schreckgespenst der Nordhessen. Einen Wurf von Kai Häfner fing er sogar und der nächste des Linkshänders landete, weil er es besonders gut machen wollte, an der Unterkante der Latte (6:10, 20.). Johan Sjöstrand kam, nachdem der bis dahin glücklose Nebojsa Simic zum dritten Mal von Zeitz düpiert worden war und hielt prompt gleich dessen nächsten Versuch. Doch auch, dass Yves Kunkel vorgezogen die TVB-Angreifer störte, hinderte dir nicht daran, weiter das Geschehen zu bestimmen. Natürlich immer wieder glänzend unterstützt von Jogi Bitter, der gegen Lasse Mikkelsen nach 27 Minuten bereits seine zehnte Parade zeigte. So war der Pausenstand von 9:13 nicht weiter verwunderlich, sondern folgerichtig.

Die zweite Hälfte begann fast wie die erste: zunächst einmal mit einem Tor von Yves Kunkel. Nur die Antwort von Christian Zeitz verhinderte Johan Sjöstrand und vorn legte Marino Maric nach zum 11:13 (32.). Als Kunkel erneut traf und den Anschluss herstellte, wähnte man die MT endlich auf dem Richtigen Weg. Doch unsauber gespielte Angriffe mit Ballverlust und Pech im Abschluss (Pavlovic an den Pfosten) machten alles wieder zunichte. Dreimal in Folge hielten sich die Gäste schadlos und hatten nach Adam Lönns 12:16 den Pausenabstand wieder hergestellt. Natürlich mit der Folge der nächsten Auszeit durch Heiko Grimm (38.).

Es wurde nicht besser, eher im Gegenteil. Riesige Löcher in der Abwehr, durch die Max Häfner vollkommen unberührt spazierte (13:17, 39.) oder haarsträubende Fehler im Vorwärtsgang, die Pfattheicher im Tempogegenstoß nutzte (13:18, 40.). Und als der völlig indisponierte Kai Häfner für Stefan Salger Platz gemacht hatte, handelte der sich sofort eine Strafe ein. Den fälligen Siebenmeter verwandelte Patrick Zieker ebenso sicher wie den nächsten kurz darauf: die MT lag nach knapp drei Vierteln der Spielzeit mit 14:20 hinten (43.).

Der negative Höhepunkt folgte gut zehn Minuten vor Schluss. Marino Maric wollte im Abwehrzentrum einen Pass an den Kreis verhindern und boxte den Ball kurz vor Zarko Pesevski, dem das Tor offiziell zuerkann wurde,  weg – am verdutzten Johan Sjöstrand vorbei ins eigene Tor zum 15:23 (48.). Den nächsten Nachweis, dass an diesem Abend wirklich gar nichts ging, lieferte Lasse Mikkelsen, der von der Siebenmeterlinie am glänzend reagierenden Jogi Bitter scheiterte (18:23, 53.). Und zu allem Überfluss, als Kunkel schon auf der Strafbank saß, wanderte Stefan Salger hinterher, weil ihn ein Stuttgarter auf Max Häfner draufgeschubst hatte. So war der Rest der Partie dann nur mehr statistisch von Wert, auch wenn sich Johan Sjöstrand noch mehrfach auszeichnen konnte. Weil es ihm jedoch auf der Gegenseite Jogi Bitter nachmachte, änderte sich an der ebenso klaren wie verdienten Niederlage Melsungens nichts mehr.

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Stimmen zum Spiel

Heiko Grimm: Glückwunsch dem TVB und Jürgen zum absolut verdienten Sieg. Es ist schlimm, so etwas sagen zu müssen, aber wir waren über 60 Minuten chancenlos. Wir werden dieses Spiel mal wieder analysieren müssen. Wir haben vorn agiert ohne jegliche Intensität und uns hinten auseinander spielen lassen. Heute müssen wir uns bei allen entschuldigen für unsere Leistung, beziehungsweise unsere Nicht-Leistung. Aber wir gewinnen zusammen und verlieren zusammen. Übermorgen geht es schon weiter für uns und dann müssen wir Reaktion zeigen.

Jürgen Schweikardt: Sie alle können die Tabelle lesen und wissen damit, wie wichtig dieser Sieg für uns war. Wir haben diese Saisonschon viele gute Spiele gemacht, aber dann nicht zu Ende gebracht. Heute war unser Paket aus Abwehr und Jogi Bitter sehr gut. Melsungen hat sich dagegen schwer getan, weil wir alles uns Mögliche getan haben. Sicher hatte Melsungen heute auch einen schlechten Tag. Aber man sieht, was wir in der Defensive zu leisten imstande sind. Sehr froh bin ich über den Einstand von Christian Zeitz. Der Mann hat sicher alles erlebt, ist aber vor so einem Spiel dann auch etwas nervös. Insgesamt sind wir sicher glücklich über den Sieg.

Axel Geerken: Auch von mir Glückwünsche an Jürgen und den TVB. Das war eine riesige Enttäuschung und ich bin stinksauer. Weil ich nicht verstehe, wie wir uns nach dem guten Auftakt in den zweiten Saisonteil mit siegen bei den Rhein-Neckar Löwen und gegen Opole so präsentieren können. Heiko hat schon das Wort „Entschuldigung“ gebraucht und auch ich kann mich nur bei unseren Zuschauern entschuldigen. Gleichzeitig aber auch bedanken bei unseren Fans, die uns trotzdem noch fair weiter unterstützt haben trotz dieser schlechten Leistung. Ganz schlecht ist auch, dass wir uns unsere guten Leistungen von zuletzt so nun wieder selbst kaputt machen.

Statistik

MT Melsungen: Simic (1 Paraden / 11 Gegentore), Sjöstrand (9 P. / 15 G.); Maric 4, Kühn 3, Lemke, Reichmann 3/2, Ignatow 1, Kunkel 3, Mikkelsen 1, Sidorowicz 1, Häfner 2, Backs, Salger 2, Pavlovic 1 – Trainer Heiko Grimm.

TVB Stuttgart: Bitter (18 P. / 20 G.), Lehmann (bei einem Siebenmeter, 0 P. / 1 G.); Häfner 3, Asgeirsson, Weiss 2, Faluvegi 1, Späth 1, Lönn 3, Markotic 2, Röthlisberger, Zeitz 3, Foege, Zieker 6/3, Pfattheicher 5, Pesevski, Wieling – Trainer Jürgen Schweikardt.
Schiedsrichter: Jannik Otto (Syke-Barrien) / Raphael Piper (Kiel)

Zeitstrafen: 8 – 8 (Salger 40:57 53:26, Pavlovic 48:29, Kunkel 53:10 – Markotic 18:59 29:02, Lönn 48:01, Zieker 57:47)

Strafwürfe: 3/2 – 3/3 (Mikkelsen scheitert an Bitter 52:17)

Zuschauer: 3.797 in der Rothenbach-Halle, Kassel.

Das nächste Spiel:

Sa, 15.02.20, 17:15    Uhr, SL Benfica (POR) – MT Melsungen, Pav. Luz No. 2, Lisboa

 

 




Karnevalsumzug: Sperrungen und Änderungen im Verkehrsablauf


Störungen sowie Sonderregelungen im Straßenverkehr der Kasseler City ergeben sich am Samstag. 22. Februar, voraussichtlich zwischen 11 und 14 Uhr durch den Umzug der Karnevalisten durch die Innenstadt.

Die Straßenverkehrsbehörde rät, die betreffenden Bereiche gegebenenfalls zu meiden.

Zeitweilige Sperrungen gelten insbesondere für

  • Königstor zwischen Luisenstraße und Wilhelmshöher Allee
  • Wilhelmshöher Allee
  • Königstor
  • Nahlstraße
  • Friedrichsstraße/Wilhelmshöher Allee
  • Wilhelmshöher Allee/Höhe Friedrichsstraße
  • Neue Fahrt/Ausfahrt Parkhaus Kaufhof
  • Neue Fahrt/Treppenstraße
  • Wolfsschlucht/Kölnische Straße
  • Opernstraße zwischen Neue Fahrt und Theaterstraße
  • Theaterstraße zwischen Wolfsschlucht und Ständeplatz
  • Ständeplatz
  • Rathauskreuzung

Die Straßenverkehrsbehörde bittet die Verkehrsteilnehmer, die gesperrten Bereiche weiträumig zu umfahren.

Die Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes wird schrittweise nach Fortschritt des Umzuges erfolgen.

documenta-Stadt Kassel





Kasseler Kripo sucht Zeugen – Exhibitionist entblößt sich vor elfjährigem Mädchen


(ots) Kassel-Bad Wilhelmshöhe:

Artikelbild

Ein bislang unbekannter Mann hat sich am Mittwochmorgen im Kasseler Stadtteil Bad Wilhelmshöhe gegenüber einem elfjährigen Mädchen entblößt. Während die Schülerin schnell ihr Handy griff und die Mutter anrief, flüchtete der Exhibitionist. Die mit den weiteren Ermittlungen betrauten Beamten des für Sexualdelikte zuständigen Kommissariats 12 der Kasseler Kriminalpolizei sind auf der Suche nach Zeugen.

Wie das Mädchen im Beisein ihrer Mutter gegenüber Beamten des Polizeireviers Süd-West berichtete, befand sie sich gegen 06:50 Uhr auf dem Weg zur Schule, als sie auf dem Bürgersteig der Landgraf-Karl-Straße erstmals auf den Mann aufmerksam geworden war. Als er der Elfjährigen an der Haltestelle „Christuskirche“ direkt gegenüberstand, habe er sich dem Mädchen unsittlich gezeigt. Die Schülerin drehte sich schnell weg und lief in Richtung der Christuskirche, während sie die Mutter anrief. Der Exhibitionist, der bislang noch nicht beschrieben werden kann, flüchtete in unbekannte Richtung. Die durch die Mutter der Elfjährigen alarmierte Polizei leitete sofort eine Fahndung nach dem Täter ein. Von dem Unbekannten fehlte jedoch bereits jede Spur.

Die Kriminalbeamten des K 12 suchen Zeugen, die verdächtige Beobachtungen im Bereich der Christuskirche gemacht haben oder Hinweise auf den unbekannten Exhibitionisten geben können. Hinweisgeber werden gebeten, sich unter Tel.: 0561-9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden.  // Polizeipräsidium Nordhessen


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