ROCK – Gewalt gegen Beschäftigte im Öffentlichen Dienst muss geächtet werde


WIESBADEN/FRANKFURT – „Gewalt gegen Polizeibeamte, Rettungskräfte und generell gegen Beschäftigte im Öffentlichen Dienst muss gesellschaftlich geächtet werden.

Der Rechtsstaat muss sich zum Schutz seiner Bediensteten handlungsfähig zeigen.“, erklärt der Fraktionsvorsitzende der Freien Demokraten im Hessischen Landtag René ROCK anlässlich der Veröffentlichung der Studie des Beamtenbundes.

Inzwischen diskutieren wir seit Jahren über die Frage, wie man Gewalt gegenüber Polizeibeamten und allgemein Bediensteten im Öffentlichen Dienst begegnen soll.

Leider hat die Landesregierung bislang keine Maßnahmen über die ewige Forderung nach Strafverschärfung hinaus ergriffen. 

Rock weiter: „Wir brauchen endlich konkrete Maßnahmen, um die Beschäftigten im Öffentlichen Dienst vor Übergriffen zu schützen und solche Übergriffe konsequent zu ahnden.“

Die Analyse des Beamtenbunds hat die enormen Belastungen aufgezeigt, die Betroffene von Beleidigungen oder tätlicher Gewalt erleiden.

Erste Maßnahmen müssen Aufklärung und Schulung der Mitarbeiter im Öffentlichen Dienst sein, aber auch die schnelle und konsequente Ahndung von Übergriffen.“

Die Landesregierung ist außerdem aufgefordert endlich das erhebliche Dunkelfeld aufzuklären.

René Rock
Fraktionsvorsitzender

 


 




Auswirkungen extremer Wind- und Wetterlagen auf den Wald


WIESBADEN – Als unmittelbare Folgen des Orkans „Sabine“ blieben zu Beginn dieser Woche vielerorts die Schulen geschlossen, zahlreiche Züge und Flüge fielen aus. Erst zeitverzögert zeigen sich weitere Auswirkungen von extremen Wetterlagen: Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, lag im Jahr 2018 der durch Wind- und Sturmschäden verursachte Holzeinschlag bei 18,5 Millionen Kubikmeter, und damit fast viermal so hoch wie im Jahr 2017 (4,7 Millionen Kubikmeter aufgrund von Wind- und Sturmschäden geschlagenes Holz). Zuvor waren die Stürme „Xavier“ (Anfang Oktober 2017) und „Herwart“ (Ende Oktober 2017) sowie „Friederike“ (Januar 2018) über das Land gezogen.

Laut der amtlichen Statistik wurden 2018 insgesamt 65 Millionen Kubikmeter Holz geschlagen. Dass der Schadholzeinschlag mit 31,9 Millionen Kubikmeter besonders hoch war, wurde 2018 auch durch die Hitze sowie Trockenheit und der damit einhergehenden Anfälligkeit bestimmter Baumarten für Schädlinge wie etwa den Borkenkäfer bedingt. So betrug der durch Insektenschäden verursachte Holzeinschlag 2018 gut 11,3 Millionen Kubikmeter.

Dem Deutschem Wetterdienst zufolge war „Sabine“ ein Sturmtief wie es in Deutschland alle zwei bis drei Jahre auftritt, aber kein „Spitzenorkan“ wie „Kyrill“. Nachdem „Kyrill“ im Januar 2007 mit Windgeschwindigkeiten von über 140 Stundenkilometern über das deutsche Flachland und mit über 180 Stundenkilometern über die Zugspitze gezogen war, mussten im Jahr 2007 aufgrund von Wind- und Sturmschäden 31,3 Millionen Kubikmeter Schadholz geschlagen werden, und damit zwanzig Mal so viel wie im Jahr 2006 (1,5 Millionen Kubikmeter). Insgesamt lag der Schadholzeinschlag im Jahr 2007 bei 34,9 Millionen Kubikmeter.





Unterstützung während und nach der Schwangerschaft für Rücken, Bauch und Beine

 

(ots) Medizinische Hilfsmittel während und nach der Schwangerschaft – zugegeben, das hört sich erstmal unsexy an. Aber: Mit Unterstützung für den Rücken und die Beine können werdende Mütter die Zeit während und nach der Schwangerschaft rundum genießen. Dafür gibt es clevere Lösungen mit Rückenorthesen und medizinischen Kompressionsstrümpfen (beispielsweise vom Hersteller medi).

Unterstützung und Entlastung für den Rücken und den Babybauch

Durch den wachsenden Babybauch verändert sich das Gewicht und der Körperschwerpunkt verlagert sich nach vorne. Zudem lockert die Hormonumstellung in Vorbereitung auf die Geburt die Bänder, die das Becken stabilisieren. Deshalb sind Rückenbeschwerden ein häufiger Begleiter in der Schwangerschaft. Beim Aufstehen, Bücken, längerem Sitzen und Stehen machen sie sich besonders bemerkbar. Beim Autofahren und im Büro hilft es, regelmäßig Pausen zu machen, die Sitzhaltung zu wechseln oder aufzustehen. Bei Rückenbeschwerden kann die neue Lumbalorthese Lumbamed maternity stabilisieren und Schmerzen lindern. Sie stützt den Bauch, entlastet das Becken sowie die Wirbelsäule und wirkt auch dem Hohlkreuz entgegen. Der Gurt aus einem weichen hautsympathischen Material wächst mit dem Bauchumfang stufenlos mit. Er schränkt weder die Bewegungsfreiheit des ungeborenen Kindes ein noch übt er Druck auf den Bauch aus.

Bei einer Beckenringinstabilität nach der Geburt (wie einer Symphysenlockerung) mit Beschwerden im Iliosakralgelenk (ISG) kann eine modulare Orthese wie die Lumbamed sacro von medi helfen. Sie stabilisiert das Becken, entspannt die Muskeln und lindert Schmerzen. Flexibel positionierbare Massage-Pelotten therapieren die Schmerzpunkte im Bereich des Iliosakralgelenks punktgenau. Die modulare Konstruktion vereint die Vorteile von Orthese, Beckenspange und Bandage und lässt sich dem Aktivitätsgrad des Patienten anpassen.

Kompressionsstrümpfe: Leichte Beine während und nach der Schwangerschaft

Auch müde und geschwollene Beine begleiten häufig die Schwangerschaftsmonate. Die werdende Mutter nimmt an Gewicht zu. Der Körper produziert mehr Blut und der Druck in den Venen steigt. Wenn die Venen sich weiten, schließen die Venenklappen nicht mehr richtig. Es kommt zum Rückstau des Blutes in den Beinvenen. Die Beine sind müde und schwer und viele Frauen stellen erstmals Besenreiser oder Krampfadern fest. Dann können medizinische Kompressionsstrümpfe wie mediven von medi helfen. Der Druck des Strumpfes wirkt der Beinmuskulatur von außen entgegen und unterstützt die Venen, damit die Venenklappen wieder besser schließen und das Blut zielgerichtet zum Herzen fließt. Schwellungen klingen ab, die Beine fühlen sich leichter und entspannter an. Die Kniestrümpfe, Oberschenkel-Varianten oder Strumpfhosen mit einem weichen Leibteil gibt es in vielen Farben und Designs.

Außerdem können medizinische Kompressionsstrümpfe das Risiko reduzieren, während und nach der Schwangerschaft an einer Thrombose zu erkranken.

Der Arzt kann bei medizinischer Notwendigkeit medizinische Hilfsmittel verordnen. Bei der Verordnung der Lumbamed maternity sowie der erstmaligen Verordnung von medizinischen Kompressionsstrümpfen sind Schwangere von der gesetzlichen Zuzahlung befreit.

 




Gefahren zu Hause minimieren: Kindliche Perspektive einnehmen


(ots) Für Babys und Kleinkinder steckt ihr Zuhause oft voller Gefahren. „Viele Eltern unterschätzen das Risiko eines Unfalls in den eigenen vier Wänden“, betont Andreas Kalbitz, Geschäftsführer der Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder e.V. in Bonn, im Apothekenmagazin „Baby und Familie“. Dabei verletzen sich Kinder bis fünf Jahre am häufigsten daheim. Mama und Papa sollten daher die Risiken soweit es geht minimieren. „Wir raten Eltern dazu, die kindliche Perspektive einzunehmen.“ Also sich auf den Boden zu begeben und die Welt aus der Höhe des Kindes zu betrachten: Wo sind scharfe Kanten in Kopfhöhe des Kleinen? Welche Möbel laden zum Klettern ein? Erst ab vier Jahren entwickeln Kinder überhaupt ein Bewusstsein für gefährliche Situationen, Verhaltensweisen oder Gegenstände.

Stürzen vorbeugen

Stürze stellen laut Kalbitz das mit Abstand verbreitetste Unfallrisiko für Kinder dar. Das kann der Sturz vom Wickeltisch oder aus dem Hochbett sein – oder noch dramatischer vom Balkon oder aus dem Fenster. „Immer darauf achten, dass keine Steighilfen bestehen, etwa ein leicht zu erklimmendes Balkongeländer oder ein Regal oder ein Stuhl unter dem Fenster“, sagt der Experte. An Balkontüren und Fenstern kann man abschließbare Griffe anbringen, vor Treppen gehört ein Schutzgitter. Am Wickeltisch gilt: immer eine Hand am Kind, keine Sekunde loslassen! Und: „Hochbetten eignen sich erst für Kinder ab fünf oder sechs Jahren, vorher sind sie zu gefährlich“, warnt Kalbitz.

Im aktuellen „Baby und Familie“-Heft finden Eltern Tipps weitere Tipps zum Schutz ihrer Kinder – zum Beispiel vor Strom, Feuer, giftigen Substanzen und schweren Gegenständen.

Das Apothekenmagazin „Baby und Familie“ 2/2020 liegt aktuell in den meisten Apotheken aus. // Wort & Bild Verlag – Gesundheitsmeldungen,





Endspiel für die Artenvielfalt

 

Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) wartet gemeinsam mit Partner WWF erneut mit einer vorbildlichen Aktion im Kontext des Umwelt- und Naturschutzes auf. Im Rahmen des WWF-Aktionsspieltags zwischen der Düsseldorfer EG und den Kölner Haien (16.02.20, 16.30 Uhr) wird umfangreich auf die Artenvielfalt sowie bedrohte Tierarten hingewiesen.

Beide Teams werden bei sämtlichen Kommunikationsanlässen auf die jeweiligen Tiere in ihren Logos verzichten; bei den Düsseldorfern ist es ein Löwe, bei den Kölnern ein Hai. Die DEG wird zudem in einem besonderen Trikot auflaufen, auf dem auch der Löwe im Logo fehlt.

„Besondere Ideen sind eines der Markenzeichen der DEG. Deswegen haben wir diese außergewöhnliche Aktion für den Arten- und Naturschutz gerne mit initiiert. Schön, dass auch die Kölner Haie sofort mitgemacht haben. Die punktuelle Herausnahme der Tiere aus den Club-Logos verdeutlicht das Artensterben sehr eindrucksvoll“, so Stefan Adam, Geschäftsführer der Düsseldorfer EG.

„Wir sind froh, dass wir mit dem WWF einen so engagierten Partner an unserer Seite haben, was dieses wichtige Thema angeht. Ein großer Dank geht zudem an beide Teams, die sich sofort bereit erklärt haben, aktiv durch mehrere Aktionen auf das Thema Artenvielfalt aufmerksam zu machen“, pflichtet Gernot Tripcke, Geschäftsführer der DEL, bei.

Nach aktuellen Schätzungen der UN könnten in den nächsten Jahrzehnten eine Million Tier- und Pflanzenarten für immer verschwinden. „Als DEL sowie in enger Abstimmung mit den DEL-Clubs wollen wir einen Beitrag leisten, der Biodiversitätskrise entgegen zu treten und zudem die Eishockey-Fans für diese Thematik sensibilisieren“, so Tripcke weiter.

Auf der Roten Liste der bedrohten Arten stehen auch die Wappentiere der Düsseldorfer (Löwe) und der Kölner (Haie). Jedes Jahr werden bis zu 100 Millionen Haie gefangen. Auch die Zahl der Löwen schwindet dramatisch. In Westafrika stehen die Tiere vor dem Aussterben, in Indien gibt es nur noch wenige Restbestände. „Wir müssen die Ursachen für das schlimmste Massenaussterben seit dem Verschwinden der Dinosaurier angehen“, fordert Eberhard Brandes, Geschäftsführender Vorstand des WWF Deutschland. Neben dem Verlust des Lebensraumes, abgeholzten Wäldern oder verschmutzten Meere, mache der Klimawandel und die Übernutzung z.B. vieler Fischbestände der Tierwelt das Überleben schwer. „Wir können alle dazu beitragen, den Druck auf die Ökosysteme zu verringern. Die Partnerschaft mit der DEL bietet für uns die Chance, das Thema auf aufmerksamkeitsstarke Weise zu vermitteln und mit Sport und Lust das Interesse an Natur- und Umweltschutz zu wecken.“

Bevor es für beide Teams auf Tore- und Punktejagd geht, übernimmt der WWF Panda das Eröffnungsbully. Im Düsseldorfer ISS Dome werden die Zuschauer zudem an einem Informationsstand über die Thematik und die Kooperation mit der DEL informiert.

 

Original Content von WWF Deutschland, präsentiert vom Nordhessen Journal




„Sabine“ setzt auch der ADAC Luftrettung zu


An 26 der 37 ADAC Luftrettungsstationen mussten die Rettungshubschrauber zeitweise aus Sicherheitsgründen am Boden bleiben

(ADAC Luftrettung gGmbH) Sturmtief „Sabine“ hat bundesweit auch die notfallmedizinische Versorgung aus der Luft beeinträchtigt. Das berichtet die gemeinnützige ADAC Luftrettung in München.

An den vergangenen beiden Tagen mit orkanartigen Windgeschwindigkeiten mussten die ADAC Rettungshubschrauber an 26 der 37 ADAC Luftrettungsstationen zeitweise aus Sicherheitsgründen am Boden bleiben – insgesamt zusammen fast 130 Stunden lang.

An den Stationen in Straubing in Bayern, Bremen, Ulm und Siegen waren die Ausfallzeiten mit rund 50 bis 100 Minuten am kürzesten. Am stärksten erwischte es die Crew in Fulda mit mehr als elf Stunden, die beiden Hubschrauber in Leipzig mit jeweils mehr als zehn Stunden sowie Bayreuth mit ebenfalls knapp zehn Stunden. Stark betroffen war auch die Station in Sanderbusch in Niedersachsen, von wo aus auch Einsätze an der Nordsee geflogen werden – mit knapp neun Stunden.

Gefährlich für die Piloten sind vor allem starke Windboen bei Starts und Landungen. Verboten ist das Starten des Hubschraubers ab 50 Knoten (ca. 90 km/h).

Das Fliegen bei Sturm ohne Starten und Landen bereitet den ADAC Rettungshubschraubern mit einer durchschnittlichen Einsatzgeschwindigkeit von rund 230 Stundenkilometern meistens kaum Probleme. Der Einsatz gleicht laut ADAC Luftrettung bei orkanartigen Windgeschwindigkeiten einer Achterbahnfahrt, die schwer verletzten oder kranken Patienten nicht zugemutet werden kann.

Die ADAC Luftrettung fliegt bundesweit jährlich mehr als 50.000 Einsätze. Sie ist mit mehr als 50 Rettungshubschraubern an 37 Stationen eine der größten Luftrettungsorganisationen Europas. // ADAC





Mehrheit empfindet Coronavirus als große Bedrohung

 

 (ots) Für eine Mehrheit der Menschen in acht Ländern stellt das sich ausbreitende Coronavirus eine große oder sogar sehr große Bedrohung für die Welt dar. Knapp ein Drittel aller Befragten sieht in der neuartigen Lungenerkrankung eine mäßige Gefährdung, nur eine Minderheit geht von einem geringen Risiko für die Welt aus. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Ipsos, die vom 07. bis 09. Februar 2020 in acht verschiedenen Ländern durchgeführt wurde – darunter auch Deutschland.

Jeder zweite Deutsche ist ernsthaft besorgt

Knapp jeder zweite Bundesbürger (47%) empfindet das Coronavirus als eine große oder sogar sehr große weltweite Bedrohung, mehr als jeder Dritte (35%) sieht zumindest eine mittlere Gefährdungslage. Nur etwa jeder sechste Deutsche (16%) vertritt die Meinung, dass die weltweiten Auswirkungen durch die vor allem in China auftretende Virusinfektion „eher“ oder „sehr“ gering sind.

In einigen anderen Ländern ist die Angst vor dem Virus allerdings noch deutlich größer. Vor allem in Japan (66%), Australien (61%) und den USA (55%) glaubt eine klare Mehrheit der Bevölkerung an eine (sehr) hohe Bedrohung für die Welt durch den Ausbruch der Epidemie. In Kanada (42%) und Russland (42%) und Großbritannien (43%) ist das Bedrohungsempfinden der Menschen dagegen deutlich niedriger.

Nur jeder Fünfte glaubt an baldiges Ende der Epidemie

Global gesehen geht nicht einmal jeder Fünfte (19%) davon aus, dass der Coronavirus-Ausbruch bereits eingedämmt wurde oder zumindest bald vorbei sein wird. Auch in Deutschland stimmen dieser Aussage nur 20 Prozent der Befragten zu, mehr als doppelt so viele Deutsche (42%) glauben nicht an ein baldiges Ende der Epidemie. In Großbritannien (55%), Kanada (51%) und Australien (50%) sind sogar mehr als die Hälfte der Befragten dieser Meinung, in Russland dagegen nur jeder Dritte (33%).

Starke Unterstützung für obligatorische Untersuchungen und Reiseverbote

Mehr als vier von fünf Personen (86%) aus den acht befragten Ländern geben an, sie hätten bereits viel oder sogar ziemlich viel über den Ausbruch des Coronavirus gesehen, gehört oder gelesen. Entsprechend breit ist die Unterstützung für einige öffentlich diskutiere Maßnahmen zur Eindämmung der Epidemie. Mehr als drei Viertel der deutschen Bevölkerung (78%) befürwortet z. B. die obligatorische Untersuchung aller Personen, die aus betroffenen Ländern einreisen. Beinahe ebenso viele Bürger (74%) sind der Ansicht, dass die Bundesregierung eine gesetzliche Quarantäne für Personen verfügen sollte, die sich potentiell mit dem Virus infiziert haben könnten.

Sechs von zehn Befragten (59%) sind zudem der Auffassung, dass deutsche Fluggesellschaften Flüge nach China vorübergehend einstellen sollten. Jeder zweite Bundesbürger (50%) fordert sogar, dass die Regierung Reisen nach und aus betroffenen Ländern verbieten sollte. In den sieben anderen untersuchten Nationen ist der Ruf nach Reiseverboten sogar noch deutlich größer als in Deutschland, vor allem in Australien (73%), Japan (71%) und den USA (70%).

Methode:

Die Ergebnisse stammen aus einer Ipsos Global Advisor-Studie, die vom 07. bis 09. Februar 2020 unter 8.001 Erwachsenen im Alter von 18 bis 74 Jahren in Kanada und den Vereinigten Staaten bzw. 16 bis 74 Jahren in Australien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Japan und Russland durchgeführt wurde.

Die Stichprobe besteht aus etwa 1000+ Personen in jedem Land. Die Stichproben in Australien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Japan, Kanada und den USA können als repräsentativ für die allgemeine erwachsene Bevölkerung unter 75 Jahren in diesen Ländern angesehen werden. Die Stichprobe in Russland ist urbaner, gebildeter und/oder wohlhabender als die allgemeine Bevölkerung und sollte so betrachtet werden, dass sie die Ansichten der stärker „vernetzten“ Bevölkerungsgruppe widerspiegelt. Die Daten werden so gewichtet, dass die Zusammensetzung der Stichprobe jedes Landes das demographische Profil der erwachsenen Bevölkerung gemäß den jüngsten Volkszählungsdaten am besten widerspiegelt.

Die Daten werden so gewichtet, dass die Stichprobenzusammensetzung jedes Landes das demographische Profil der erwachsenen Bevölkerung gemäß den jüngsten Volkszählungsdaten am besten widerspiegelt.

Wenn die Ergebnisse sich nicht auf 100 aufsummieren, liegt das an Rundungen durch die computerbasierte Zählung, erlaubte Mehrfachnennungen oder dem Ausschluss von „weiß nicht/keine Angabe“ Nennungen.

Für diese Studie gab es keine externen Sponsoren oder Partner. Sie wurde von Ipsos mit der Absicht initiiert und durchgeführt, etwas zum tieferen Verständnis der Welt in der wir leben und der Gefühle der Menschen auf dieser Welt beizutragen.

 




Preise an den Tankstellen nur leicht gesunken Kräftiger Rückgang der Rohölnotierungen


(ots) Die Spritpreise an den Tankstellen sind gegenüber der Vorwoche leicht gesunken. Laut aktueller Auswertung des ADAC kostet ein Liter Super E10 im Bundesmittel 1,378 Euro, das sind 0,1 Cent weniger als in der Vorwoche. Diesel verbilligte sich um 0,3 Cent auf durchschnittlich 1,240 Euro je Liter. Dies ist der fünfte wöchentliche Preisrückgang in Folge.

Bemerkenswert ist die Entwicklung am Rohölmarkt. In den letzten drei Wochen fiel der Preis für ein Barrel der Sorte Brent um circa zehn Dollar auf aktuell rund 54 Dollar. Günstiger war Rohöl zuletzt im Dezember 2018. Im selben Drei-Wochen-Zeitraum sanken die durchschnittlichen Kraftstoffpreise nur um rund drei Cent bei Benzin und rund fünf Cent bei Diesel. Trotz des derzeit eher schwachen Euros besteht hier das Potenzial für einen deutlich stärkeren Preisrückgang an den Tankstellen.

Der ADAC empfiehlt Autofahrern, vor dem Tanken die Preise zu vergleichen. Wer die teilweise erheblichen Preisunterschiede zwischen verschiedenen Tankstellen und Tageszeiten nutzt, spart bares Geld und stärkt zudem den Wettbewerb zwischen den Anbietern. So tankt man nach einer aktuellen Auswertung des ADAC in der Regel am günstigsten zwischen 18 und 22 Uhr. Unkomplizierte und schnelle Hilfe bietet die Smartphone-App „ADAC Spritpreise“. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es auch unter www.adac.de/tanken. // ADAC





Vermeintlich harmlose Anzeichen deuten auf einen Schlaganfall hin


Ein Schlaganfall kann buchstäblich schlagartig das ganze

Leben verändern – oder sogar tödlich sein.

Doch oft kündigt er sich durch harmlose Anzeichen an,

die man nicht ignorieren sollte.

 

 





Holländische Straße 42: Stadt Kassel genehmigt Abbruch


Fassade der Holländischen Straße 42.

Die Stadt Kassel hat den durch die Eigentümervertretung am 6. Februar 2020 vorgelegten Abbruchantrag für die Holländische Straße 42 jetzt genehmigt.

Nach intensiver Prüfung der entsprechenden Vorgaben des Hessischen Denkmalschutzgesetzes (HDSchG)

sowie auf der Grundlage der vorgelegten statischen Nachweise durch den Eigentümer musste seitens der Stadt Kassel leider die Abbruchgenehmigung

auf Grund der akuten Einsturzgefahr erteilt werden.

Die Stadt Kassel geht davon aus, dass die Umsetzung der Abbruchgenehmigung – mit entsprechenden Auflagen –

durch die Vertreter des Eigentümers schnellstmöglich erfolgen wird.

documenta-Stadt Kassel





Forschungsprojekt gestartet: Kann Alzheimer mit cortisonähnlichem Wirkstoff behandelt werden?

 

(ots) Eine Analyse von Krankenkassendaten hat zu einem spannenden Hinweis geführt: Menschen, die Glucocorticosteroide (GCC) als Nasenspray zu sich nahmen, erkrankten später seltener an Alzheimer. Der Grund könnte in der entzündungshemmenden Wirkung von GCC liegen, zu denen auch Cortison gehört. Denn Forschungsergebnisse zeigen, dass Entzündungsvorgänge im Gehirn eine bedeutende Rolle bei der Alzheimer-Krankheit spielen und den Krankheitsfortschritt beschleunigen. Dr. Kristin Oberländer vom Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) am Standort Bonn geht der Frage nach, ob GCC die Entzündungen im Gehirn tatsächlich hemmen können und ob dadurch Lern- und Gedächtnisvorgänge verbessert und das Nervenzellsterben aufgehalten werden. Gefördert wird das zweijährige Forschungsprojekt von der gemeinnützigen Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI) mit 40.000 Euro.

Die Forscherin arbeitet mit so genannten Alzheimer-Mäusen, die mit wenigen Monaten bereits für Alzheimer typische Symptome zeigen. Eine Gruppe wird bereits nach den ersten sechs Lebenswochen mit GCC-Nasentropfen aus Budesonid behandelt. Zu diesem Zeitpunkt haben sich bei den Mäusen noch keine für die Alzheimer-Krankheit typischen Eiweißablagerungen aus Beta-Amyloid gebildet. Bei einer zweiten Gruppe beginnt die Behandlung nach vier Monaten, wenn bereits erste Symptome zu beobachten sind. Auf diesem Weg soll der beste Zeitpunkt für eine mögliche Therapie ermittelt werden. Neben einem Gedächtnistest werden die Mäuse auf Entzündungsvorgänge, Beta-Amyloid-Ablagerungen und den Gesundheitszustand der Nervenzellen im Gehirn untersucht.

„Wenn diese Untersuchungen positiv verlaufen, könnte im Anschluss eine klinische Studie mit einem GCC-haltigen Wirkstoff folgen, um langfristig eine wirkungsvolle Alzheimer-Therapie entwickeln zu können“, sagt Dr. Oberländer.

 




CDU-Parteivorsitz: Friedrich Merz will’s wieder wissen


Euronews World News
 
Im Dezember 2018 stellte sich der 64-Jährige
 
bereits zur Wahl, damals unterlag er Annegret Kramp-Karrenbauer.
 
 

 




Reallöhne im Jahr 2019 um 1,2 % gegenüber 2018 gestiegen


WIESBADEN – Der Reallohnindex in Deutschland ist im Jahr 2019 um durchschnittlich 1,2 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen der Vierteljährlichen Verdiensterhebung weiter mitteilt, lagen die Nominallöhne 2019 um 2,6 % über dem Vorjahreswert.

Die Verbraucherpreise erhöhten sich im selben Zeitraum um 1,4 %.

 

©Statistisches Bundesamt (Destatis), 2020Entwicklung der Reallöhne

 

Seit 2010 Reallohnzuwachs von durchschnittlich 1,2 % pro Jahr

Damit hat sich der Trend der vergangenen Jahre, in denen die Bruttoverdienste der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer stärker stiegen als die Verbraucherpreise, im Jahr 2019 weiter fortgesetzt: Gemessen am Reallohnindex stiegen die Arbeitnehmerverdienste seit 2010 im Durchschnitt jedes Jahr ebenfalls um 1,2 %. Die nominalen Verdienste von Vollzeit-, Teilzeit- und geringfügig Beschäftigten erhöhten sich durchschnittlich um knapp 2,6 % und die Verbraucherpreise um gut 1,3 % pro Jahr.

Diese Angaben sind vorläufige Ergebnisse über die nominale (nicht preisbereinigte) und reale (preisbereinigte) Entwicklung der Bruttoverdienste in Deutschland im Jahr 2019. Detaillierte und endgültige Daten für das 4. Quartal 2019 und das Jahr 2019 werden voraussichtlich Ende März 2020 veröffentlicht.

 


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