Neue Elektrofahrzeuge für Umwelt- und Gartenamt

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Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur fördert die Anschaffung von zwei Elektroautos und einer Schnellladesäule für das Umwelt- und Gartenamt mit ca. 92.000 Euro. „Ich freue mich sehr, dass wir mit dieser Unterstützung einen weiteren Schritt gehen können, die Mobilität des Umwelt- und Gartenamtes umweltfreundlich zu organisieren“, sagt Stadtbaurat Christof Nolda.

In den vergangenen Jahren wurden neben mehreren Elektrofahrrädern auch schon ein Lastenrad mit Elektromotor und vier Elektro-PKWs angeschafft. Nun soll die Fuhrparkflotte um ein weiteres Elektroauto ergänzt werden.

Besonders groß ist die Freude darüber, dass mit den Fördermitteln erstmals auch der Nutzfahrzeugpool erneuert und ein Pritschenfahrzeug mit Elektroantrieb angeschafft werden kann. Das Kolonnenfahrzeug mit Ladepritsche wird in der Grünflächenpflege im Innenstadtbereich zum Einsatz kommen und damit in diesem durch Autoverkehr besonders belasteten Bereich einen Beitrag zur Lärmminderung und Luftreinhaltung leisten.

 

Hintergrund

Elektroautos sind leiser als herkömmliche PKW und abgasfrei. Damit wird ein Beitrag zur Luftreinhaltung geleistet. Zudem kann mit Elektroautos Mobilität klimafreundlich gestaltet werden. Fahrzeuge mit Elektromotor setzen Energie deutlich effizienter um

als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. 95 Prozent des Stroms werden in Vortrieb umgesetzt. Ein Verbrennungsmotor kann hingegen nur rund 30 Prozent des Kraftstoffs in Bewegung verwandeln. Der größte Teil der umgesetzten Energie wird als Wärme an die Umwelt abgegeben. Bei der Verbrennung von Benzin oder Diesel entsteht zudem klimaschädliches CO2. Die konkrete CO2-Bilanz eines Elektroautos hängt davon ab, wie der getankte Strom hergestellt wird. Weil immer mehr Strom in Deutschland aus erneuerbaren Energien stammt, verbessert sich die CO2-Bilanz der Elektromobilität kontinuierlich.

documenta-Stadt Kassel


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