Tier der Woche


#NotfalltierDesMonats: Der 2-Jährige Mirko ? ist ein sozialer und verspielter Kater,

der jetzt ein Zuhause mit passenden Spielkameraden sucht.

Leider hat der Kater in der Vergangenheit seine Geschwister durch Panleukopenie verloren.

Bei Mirko ist davon eine leichte Ataxie zurückgeblieben, ansonsten ist er rundum gesund.

Kannst du ihm ein Für-Immer-Zuhause geben? 

Tierhilfe Anubis e.V., 26160 Bad Zwischenahn

 

 





Mysteriöse Signale aus dem All: Wer funkt uns alle 16 Tage an?


Energieschübe schießen durchs All und treffen auf die Erde.

Sie werden „Fast Radio Bursts“ genannt.

Die Wissenschaft hat keine Ahnung, wer sie aussendet.

In einer Regelmässigkeit von 16,35 Tagen treffen sie auf die Erde um danach für 12 Tage

nichts mehr zu senden.

Sehr misteriös und die WIssenschaft hat verschiedene Thesen aufgestellt.

 

 





Breitband Nordhessen GmbH plant Anschluss von Schulen ans Glasfasernetz


(BNG) KASSEL. Die Breitband Nordhessen GmbH (BNG) plant 90 Schulen in Nordhessen mit einem direkten Glasfaseranschluss für schnelles Internet zu versorgen. Das hat die Geschäftsführerin der Gesellschaft, Kathrin Laurier, in Kassel mitgeteilt. Die entsprechenden Mittel habe der Bund in Aussicht gestellt. Für den Ausbau stehen 8 Millionen Euro zur Verfügung.

Dr. Michael Koch, Vorsitzender der BNG-Gesellschafterversammlung und Landrat des Kreises Hersfeld-Rotenburg sagt: „Unser Ziel ist es, alle Schulen in unserem Ausbaugebiet schnellstmöglich mit Glasfaseranschlüssen zu versorgen, wenn möglich noch im Laufe dieses Jahres.“

Die BNG konnte damals den Breitbandausbau im Herbst 2016 in ihrem „Ausbaugebiet“ erst beginnen, nachdem nachgewiesen war, dass kein privater Anbieter dort das Netz ausbauen würde. Damit war jenes Gebiet definiert, in dem die mehr als 570 Orte und Ortsteile liegen, die die BNG in nur drei Jahren bis Ende 2019 mit einem Glasfaseranschluss erschlossen hat. Um das Glasfasernetz in Nordhessen in diese Orte auszubauen war ein europäisches Notifizierungsverfahren nötig, um die rechtliche Grundlage für den Ausbau durch eine öffentliche Gesellschaft zu schaffen. Es waren zwei europaweite Ausschreibungen nötig, in denen sich die Weigand Bau GmbH als Generalunternehmer und die Netcom Kassel als Netzbetreiber durchgesetzt haben.

Innerhalb dieses Ausbaugebietes kann die BNG nun mit der Weigand Bau GmbH in einem Zusatzprojekt die Schulen und das Krankenhaus unmittelbar an das Glasfasernetz anschließen. Mit dem Bau soll voraussichtlich im zweiten Quartal 2020 begonnen werden, sofern es die Witterung zulässt und alle Planungen und Genehmigungen vorliegen.

Für die Schulen und Krankenhäuser, die nicht im Ausbaugebiet der BNG liegen, sondern in einer Region, in der auch private Anbieter am Markt sind, muss eine andere Vorgehensweise gewählt werden. „Die Ausschreibungsphase läuft derzeit noch“, so Kathrin Laurier. Jetzt einen genauen Zeitpunkt zu nennen, wann die Institutionen angeschlossen sein werden und ob sich überhaupt ein Marktteilnehmer findet, sei derzeit nicht möglich, sagte Kathrin Laurier.


Die Breitband Nordhessen GmbH wurde im Februar 2014 von den fünf nordhessischen Landkreisen Hersfeld-Rotenburg, Kassel, Schwalm-Eder, Waldeck-Frankenberg und Werra-Meißner gegründet. Sie setzt sich für den flächendeckenden Ausbau eines Hochgeschwindigkeitsinternets ein. Die Breitband Nordhessen GmbH koordiniert die gesamte Abwicklung und den Ausbau der Glasfaservernetzung in den nordhessischen Landkreisen. Sowohl Gewerbetreibende als auch Privathaushalte profitieren im Ausbaugebiet von Breitbandanschlüssen mit Geschwindigkeiten von bis zu 100 Megabit pro Sekunde.


 




Ausverkauft: Gastspiel Ballettschule Dushevin’s „Der Nussknacker“ am Sonntag, 23. Februar, 19.30 Uhr, Opernhaus


GASTSPIEL

 

Ballettschule Dushevin’s: Der Nussknacker

Ballett in 2 Akten nach Marius Petipa mit der Musik von Pjotr Iljitsch Tschaikowski

nach dem Märchen von E.T.A. Hoffmann „Nussknacker und Mäusekönig“

 

Mit Schüler*innen der Ballettschule Dushevin’s, Leitung und Choreografie: Jana und Valery Dushevin

 

Sonntag, 23. Februar, 19.30 Uhr, Opernhaus                  – ausverkauft –                       

 

Mit »Der Nussknacker« nach dem Libretto von Marius Petipa und mit der Musik von P. I. Tschaikowski bringt die Ballettschule Dushevin’s am Sonntag, den 23. Februar, wieder eines der berühmtesten Ballette auf die Bühne des Opernhauses.

Das Gastspiel ist nach derzeitigem Stand ausverkauft. Restkarten sind evtl. nach Verfügbarkeit an der Abendkasse erhältlich.

 





Neue Elektrofahrzeuge für Umwelt- und Gartenamt


Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur fördert die Anschaffung von zwei Elektroautos und einer Schnellladesäule für das Umwelt- und Gartenamt mit ca. 92.000 Euro. „Ich freue mich sehr, dass wir mit dieser Unterstützung einen weiteren Schritt gehen können, die Mobilität des Umwelt- und Gartenamtes umweltfreundlich zu organisieren“, sagt Stadtbaurat Christof Nolda.

In den vergangenen Jahren wurden neben mehreren Elektrofahrrädern auch schon ein Lastenrad mit Elektromotor und vier Elektro-PKWs angeschafft. Nun soll die Fuhrparkflotte um ein weiteres Elektroauto ergänzt werden.

Besonders groß ist die Freude darüber, dass mit den Fördermitteln erstmals auch der Nutzfahrzeugpool erneuert und ein Pritschenfahrzeug mit Elektroantrieb angeschafft werden kann. Das Kolonnenfahrzeug mit Ladepritsche wird in der Grünflächenpflege im Innenstadtbereich zum Einsatz kommen und damit in diesem durch Autoverkehr besonders belasteten Bereich einen Beitrag zur Lärmminderung und Luftreinhaltung leisten.

 

Hintergrund

Elektroautos sind leiser als herkömmliche PKW und abgasfrei. Damit wird ein Beitrag zur Luftreinhaltung geleistet. Zudem kann mit Elektroautos Mobilität klimafreundlich gestaltet werden. Fahrzeuge mit Elektromotor setzen Energie deutlich effizienter um

als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. 95 Prozent des Stroms werden in Vortrieb umgesetzt. Ein Verbrennungsmotor kann hingegen nur rund 30 Prozent des Kraftstoffs in Bewegung verwandeln. Der größte Teil der umgesetzten Energie wird als Wärme an die Umwelt abgegeben. Bei der Verbrennung von Benzin oder Diesel entsteht zudem klimaschädliches CO2. Die konkrete CO2-Bilanz eines Elektroautos hängt davon ab, wie der getankte Strom hergestellt wird. Weil immer mehr Strom in Deutschland aus erneuerbaren Energien stammt, verbessert sich die CO2-Bilanz der Elektromobilität kontinuierlich.

documenta-Stadt Kassel





Digitale Inklusion: Jetzt. Für alle.

 

(ots) Die Digitalisierung ist ein Gewinn für Politik, Wirtschaft Gesundheit und Gesellschaft, doch 13 Mio. Menschen in Deutschland sind nicht online, also hinter digitalen Mauern und profitieren nicht von den Vorteilen. Das hat enorme Auswirkungen auf das Gesundheitssystem, den Ausgang von Wahlen aber auch die Belastung der Kommunen und das Verhalten der nachwachsenden Generationen. Wir müssen handeln und die digitale Inklusion der Älteren und Nicht-Digitalen jetzt anpacken!

Paul Lunow, Geschäftsführer von Nepos, kritisiert die aktuelle Situation der digitalen Inklusion aller Teile und Altersschichten in unserer Gesellschaft: „Eine nicht-digitale Gesellschaft können wir alle uns nicht mehr leisten. Also brauchen wir kurzfristig konkrete Konzepte, um dieses Thema auf die Tagesordnung in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft zu bringen.“ Die Bedienoberfläche von Nepos bietet eine von vielen Möglichkeiten, diesen notwendigen Schritt mit der gesamten Gesellschaft zu gehen.

Eine analoge Generation in einer digitalen Welt – gesellschaftlich, politisch und wirtschaftlich eine Herausforderung.

Über 13 Mio. Menschen in Deutschland werden zu den „digital Abseitsstehenden“ gezählt (1). 10 Mio. von ihnen haben laut D21 Digital Index 2018/19 gar keinen Zugang zur digitalen Welt. Die Mehrheit der sogenannten Offliner fühlen sich von der Dynamik und Komplexität des Internets überfordert. Noch immer ist für viele die Angst vor dem Versagen oder Kaputtmachen größer als die Neugier. Oder es mangelt schlicht an Bezugspersonen im eigenen Umfeld, die bei Fragen unterstützen könnten.

Für die digitale Inklusion der Älteren und Nicht-Digitalen besteht dringender Handlungsbedarf.

1. Digitale Inklusion minimiert drastisch die Kosten des Gesundheitssystems.

„Die Einsamkeit im Alter ist so schädlich wie 15 Zigaretten am Tag“, so Prof. Dr. Maike Luhmann der Ruhr-Universität Bochum, die eine Studie mit über 16.000 Probanden zum Thema Einsamkeit durchführte (2). Alterseinsamkeit heißt nicht mehr vorhandene Kontakte, mangelnde Interaktion und weniger Bewegung. Die soziale Isolation vermindert die Selbstregulierung und soziale Kontrolle genauso wie die Stressresistenz und sorgt außerdem für einen schlechten Schlaf. Menschen, die ins Abseits der Gesellschaft gedrängt werden und in Isolation leben, sind anfälliger für Krankheiten wie Übergewicht, Depression, Brustkrebs, Herzprobleme, Schlaganfall und Demenz (3). Funktionierende soziale Beziehungen, die durch eine digitale Inklusion gefördert werden, wirken dem entgegen und erhöhen die Lebensdauer um bis zu 50% (2).

2. Digitale Inklusion bietet finanzielle Entlastung für die Folgegenerationen.

Die Daseinsvorsorge wird zunehmend digitalisiert, was den Ausschluss der Älteren und Nicht-Digitalen bedeutet. Doch für eine lange Übergangsfrist werden Auskünfte, Anträge und Hilfsangebote sowohl online als auch analog vom Staat zur Verfügung gestellt. Die Altenquote (Anteil der Generation 65+ im Verhältnis zu den Erwerbstätigen) wird laut der Kommission zur Nachhaltigkeit in der Finanzierung der sozialen Sicherungssysteme unter Vorsitz von Prof. Bert Rürup weiter stark steigen (2000: 24,2 %; 2030: 34,9 %; 2040: 52,6 %) (4). Diese finanzielle Belastung und Herausforderung für die Staatsdienste kann die digitale Inklusion abmildern, wenn die Älteren der Gesellschaft befähigt werden, öffentliche Dienste und Services online zu nutzen. So wird die Verwaltung beschleunigt, die öffentlichen Finanzen und damit auch die Steuerzahler der Zukunft entlastet.

3. Mit der digitalen Inklusion erreicht die Politik wirklich die gesamte Bevölkerung.

Auch wenn die Stimmabgabe zu 100% analog erfolgt, findet die politische Willensbildung und Entscheidungsfindung zunehmend digital durch Social Media, Online-Medien, digitale Meinungsumfragen und zahlreiche Diskussionen im Internet statt. Die großen Volksparteien setzen vermehrt auf digitale Wahlkampagnen: ca. 20 Mio. Euro (5) werden jeweils für einen Bundestagswahlkampf ausgegeben, wovon ein wachsender Anteil an Google, Facebook & Co. geht. Im Wahlkampf 2019 belief sich das Facebook-Werbebudget pro Woche auf über 200.000 Euro (6). Die Kosten für persönliche und gedruckte Kommunikation werden eingespart und die Älteren und Nicht-Digitalen von der Interaktion ausgeschlossen.

Die ältere Generation ab 60 Jahren macht einen erheblichen Teil der Wählerschaft aus (in der EU sind es 25 %, in D = 34 % (7)). Ihre Teilhabe am politischen Austausch setzt eine Gleichberechtigung beim Informationszugang voraus und ermöglicht einen Dialog mit allen Gesellschaftsgruppen. Die digitale Inklusion aller Menschen sollte daher das erklärte Ziel der Politik sein.

4. Nur mit der digitalen Inklusion funktioniert die digitale Kommune für alle.

Das Onlinezugangsgesetz (OZG) verpflichtet Bund, Länder und Kommunen bis Ende 2022 alle 575 Leistungen in Verwaltungsportalen digital zugänglich zu machen (8). Viele Kommunen ächzen schon heute unter dem umfangreichen Maßnahmenpaket für die sehr unterschiedlichen Zielgruppen. Laut „Zukunftsradar Digitale Kommune 2019“ (9) haben 55% der Deutschen Städte und Kommunen noch keine Digitalstrategie entwickelt und nur 7% (von 538) geben an, sich in der Umsetzungsphase zu befinden.

Bei allen bisher bekannten Maßnahmen steht auch die Stärkung der Kompetenzen der Älteren im Mittelpunkt. Portale wie https://www.wissensdurstig.de können zusammen mit Informationsmaterialien und Veranstaltungen unterstützen. Dem Wunsch nach vermehrt digitaler Nutzung steht auch der komplizierte Aufbau und Aufbereitung der kommunalen Angebote im Weg, die die Älteren überfordern. Eine radikale Vereinfachung der existierenden komplizierten Angebote ist notwendig, um den Abbau von Zugangsbarrieren und die erleichterte Handhabung für Ältere und Digital-Unerfahrene zu erreichen. Zur Unterstützung dieser Ziele ist Nepos bereits mit den ersten Kommunen in Deutschland im Gespräch.

5. Je digitaler, desto mobiler und interaktiver im Alter.

Auch die Bertelsmann Stiftung attestiert digitalen Innovationen vielfältige Chancen für das soziale Leben, das Wohnen und die Gesundheit (10). Sie bringen verloren gegangene Wertschätzung zurück und sorgen für die Integration in eine Gemeinschaft, für aktive soziale Kontakte aber auch mehr Bewegung, Interaktion, Nachbarschaft, Reisen und Kommunikation über Entfernungen. Für ein zufriedeneres und gesünderes Leben.

*** Wie die digitale Inklusion gelingt! ***

Der Schlüssel für eine umfassende digitale Inklusion ist ein stärkeres Bewusstsein für die Bedürfnisse der Älteren, eine einheitliche Bedienung der zahlreichen Angebote und eine zielgruppengerechte Anleitung. Nepos Geschäftsführer Paul Lunow dazu: „In den letzten vier Jahren haben wir gemeinsam mit Hunderten Seniorinnen und Senioren Erkenntnisse gewonnen, die wertvoll für die Produkte und Dienstleistungen der Zukunft sind.“

*** Die digitale Inklusion schaffen wir nur gemeinsam. ***

Viele Unternehmen und Startups arbeiten im Sinne einer digitalen Inklusion aller Menschen in unserer Gesellschaft, um gemeinsam digitale Mauern einzureißen, die noch immer die Älteren unserer Gesellschaft vom Geschehen ausgrenzen. Beispiele für Unternehmen, die Produkte und Services für die digitale Inklusion bieten:

   - https://nebenan.de
   - https://www.digitaler-engel.org
   - https://www.wegeausdereinsamkeit.de/
   - https://lumenapp.com
   - https://growwisr.com
   - https://www.grandpal.co
   - https://ada.com/de/

 




Mit Medikamenten ans Steuer – Vorsicht bei Erkältung und Schmerzen


(ots)

Quälende Kopfschmerzen, labiler Kreislauf, Allergien, Erkältungen und grippale Infekte – es gibt viele Leiden, die den Alltag manchmal beschwerlich machen. Um Gesundheit und Verkehrstauglichkeit wiederherzustellen, werden leider oft die Signale des Körpers ignoriert. Die Auswirkungen der Erkrankung sind ebenso ernst zu nehmen, wie Nebenwirkungen eingenommener Medikamente. Der ACE, Deutschlands zweitgrößter Autoclub, rät bei Schmerzen oder Erkältung zu besonderer Vorsicht im Straßenverkehr. Sind Schmerzen oder Erkältung besonders stark, empfiehlt der ACE, Auto und Fahrrad stehenzulassen. Jeder Verkehrsteilnehmende ist für seine Fahrtauglichkeit eigenverantwortlich. Es gibt kein Gesetz, das die Teilnahme am Straßenverkehr bei Einnahme von Medikamenten generell verbietet oder einschränkt. Viele Verkehrsteilnehmenden wissen oft nicht, dass sie nach Einnahme bestimmter Medikamente nicht mehr fahrtüchtig sind. Neben zahlreichen verschreibungspflichtigen Arzneimitteln zählen zu diesen einschränkenden und verkehrsrelevanten Medikamenten auch viele der frei verkäuflichen, wie Schmerzmittel, Schnupfenspray, Hustensaft, Appetitzügler und weitere. Bei einigen pflanzlichen Medikamenten kommt der beträchtliche Alkoholgehalt, der unter Umständen im zweistelligen Prozentbereich liegen kann, noch hinzu.

Ist ein Verkehrsteilnehmender in medikamentöser Behandlung, empfiehlt der ACE sich in der behandelnden Arztpraxis oder der Apotheke zu informieren, ob man unter der eingenommenen Medikation verkehrstüchtig ist. Wichtig auch: Dabei ehrlich über die Einnahme aller Medikamente, auch der rezeptfreien, Auskunft geben. Manchmal können durch die gleichzeitige Einnahme von unterschiedlichen Medikamenten Wechselwirkungen hervorgerufen werden. Ratsam ist es in jedem Fall, den Beipackzettel zu überprüfen. Dort werden Wirkstoffe und Warnhinweise aufgeführt.

Laut ACE gilt ein generelles Fahrverbot selbst wenn sich der Verkehrsteilnehmende fit fühlt:

   - 24 Stunden nach einer Narkose, auch bei ambulanten Operationen.
   - nach Augenuntersuchungen, bei denen die Pupillen durch die Gabe 
     von Tropfen erweitert wurden und so durch Lichteinfall das 
     räumliche Sehen beeinträchtigt ist.
   - bei Neu- oder Umstellung einer chronischen Schmerzmedikation.

ACE





NABU: Flächenverbrauch muss bis 2030 auf Netto-Null gesenkt werden

 

Berlin – Der NABU fordert, dass ab 2030 keine neuen Flächen mehr zur Bebauung ausgewiesen werden, wenn nicht an anderer Stelle ein Ausgleich für die Natur geschaffen wird. Das ist eine der Kernforderungen des jetzt vorgelegten NABU-Grundsatzprogramms zum nachhaltigen Planen und Bauen in Deutschland. Notwendig ist die Erweiterung der Baugesetzgebung um ein Flächenspargesetz, welches verbindlich regelt, wie diese „Netto-Null“ des Flächenverbrauchs zu erreichen ist. Es muss die Länder verpflichten, ihren Städten und Gemeinden verbindliche Ziele vorzugeben, so dass der Flächenverbrauch wirksam verringert wird. Tag für Tag werden in Deutschland rund 58 Hektar Landschaft für Gewerbe, Wohnungsbau, Verkehr und Erholungsflächen verbraucht – das entspricht jährlich einer Flächengröße der Dimension zwischen Duisburg und Frankfurt/Main.

„Naturschonendes Planen und Bauen sind wichtige Bausteine im Kampf gegen die Arten- und Klimakrise. Eine zeitgemäße Raum- und Stadtplanung nimmt den Druck von den Ökosystemen, unterstützt die Energie- und Verkehrswende und bildet die Grundlage dauerhaft lebenswerter Siedlungen“, so NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger. „Netto-Null“ bedeutet nicht, dass nach 2030 keine neuen Bauflächen mehr ausgewiesen und bebaut werden dürfen. Vielmehr sollen als Ausgleich für Bebauung anderenorts versiegelte Flächen entsiegelt und vor erneuter Bebauung freigehalten werden. Dazu ist ein generelles Umdenken nötig: „Nicht der Schutz einer Fläche vor Bebauung muss zukünftig besonders begründet werden, sondern ihre Inanspruchnahme durch Bebauung“, fordert Krüger weiter. Die kommunale Planung müsse sich mehr und mehr auf die sogenannte „doppelte Innenentwicklung“ konzentrieren, also auf die Nachverdichtung im Ort bei gleichzeitigem Erhalt von Grünflächen, um so den Flächenfraß an den Stadträndern zu begrenzen.

Um die „Netto-Null“ zu erreichen, müssen steuerliche Anreize, die Grundstückspekulation finanziell belohnen, ebenso wie fehlleitende Subventionen abgeschafft werden. So sollte beispielsweise Baukindergeld nur noch für Bauen im Bestand statt für Neubau gezahlt werden. Zudem sendet die Pendlerpauschale ein vollkommen falsches Signal.

Eine nachhaltige Siedlungsentwicklung muss eine räumliche Kombination von Wohnen, Arbeiten und Gewerbe zum Ziel haben. Eine solche „Stadt der kurzen Wege“ schont die umgebende Landschaft und reduziert Kosten für aufwändige Ver- und Entsorgungsinfrastruktur.

„Aus dem autogerechten Siedlungsraum muss ein menschengerechter Siedlungsraum werden“, so Stefan Petzold, NABU-Siedlungspolitikexperte. „Fuß- und Radverkehr müssen bevorzugt behandelt und gefördert werden, da sie flächensparend, lärm- und abgasfrei und gesund sind.“

Das Grundsatzprogramm zum Download: www.nabu.de/siedlungsentwicklung

 




Corona-Quarantäne: Was ist rechtlich zu beachten?


Berlin (DAA). Das Corona-Virus verbreitet sich – und die Welt trifft Vorsichtsmaßnahmen, um die Menschen vor der Krankheit zu schützen. Wer krank ist oder unter dem Verdacht steht, sich angesteckt zu haben, wird meist isoliert. So soll verhindert werden, dass sich das Virus ausbreitet. Das Rechtsportal anwaltauskunft.de erklärt, was eine Quarantäne rechtlich für die Betroffenen bedeutet. 

 

Wer ordnet die Quarantäne an? Muss ich dem folgen?

 Ob man im Krankenhaus isoliert wird oder zuhause bleiben muss: Das Gesundheitsamt entscheidet, über wen Quarantäne verhängt wird. „Die Betroffenen müssen dann Folge leisten und dürfen die Quarantäne nicht verlassen“, warnt Rechtsanwalt Dr. Rudolf Ratzel von der Arbeitsgemeinschaft Medizinrecht im Deutschen Anwaltverein (DAV). Andernfalls könne die Anordnung des Gesundheitsamtes gerichtlich vollstreckt werden. Betroffene können dann von der Polizei abgeholt werden. Besteht die Gefahr, dass eine Person die Quarantäne-Station auf eigene Faust verlässt, darf das Krankenhaus sie dort einschließen. Auch hierfür bedarf es jedoch einer richterlichen Anordnung.

 

Ich muss in Quarantäne: Bekomme ich weiterhin mein Gehalt?

 Das kommt darauf an: „Ist eine Person tatsächlich krank und wird krankgeschrieben, gelten die normalen Regeln für Lohnfortzahlung im Krankheitsfall“, erklärt Rechtsanwältin Doris-Maria Schuster von der Arbeitsgemeinschaft Arbeitsrecht im DAV. Man bekomme dann sechs Wochen lang sein Gehalt vom Arbeitgeber und danach Krankengeld. Wird eine Person hingegen nur vorsorglich unter Quarantäne gestellt, greift das Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten. Das Nettogehalt kommt dann weiterhin vom Arbeitgeber. Dieser kann sich den Betrag aber später von der Behörde zurückholen, die die Quarantäne angeordnet hat.

 

Muss ich in der Quarantäne arbeiten, wenn mein Unternehmen mobiles Arbeiten erlaubt?

 „Wenn man arbeiten kann und die Arbeitsmittel dabei hat, dann ja“, sagt Rechtanwältin Schuster. Wer also gerade von einer Geschäftsreise kommt, seinen Laptop und seine Unterlage dabei hat und (noch) nicht krank ist, müsse auch auf der Isolierstation ran. Das gebiete die Treuepflicht zum Arbeitgeber. Ist man krank oder muss beispielsweise an Maschinen arbeiten, kann man in Quarantäne natürlich nicht tätig werden.

 

Wer kommt bei Selbstständigen für den Verdienstausfall auf?

 Wenn Selbstständige oder Freiberufler unter Quarantäne gestellt werden, erhalten sie Verdienstausfall nach dem Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten. Die Entschädigung bemisst sich nach den letzten Jahreseinnahmen, die dem Finanzamt gemeldet wurden.

 

Ich war im Risikogebiet oder hatte Kontakt mit einer infizierten Person: Darf ich einfach von der Arbeit zuhause bleiben?

 „Auch wer vermutet, sich angesteckt zu haben, sollte auf gar keinen Fall in Eigenregie zuhause bleiben“, warnt die Rechtsanwältin aus Hamburg. Das sei Arbeitsverweigerung, im schlimmsten Fall drohe dafür die Kündigung. Wichtig ist aber, den Arbeitgeber über eine mögliche Ansteckung zu informieren. „Er kann dann entscheiden, ob der den Beschäftigten freistellt“, fügt Doris-Maria Schuster hinzu.

Ich muss in Quarantäne: Was passiert, wenn ich in dieser Zeit zu einer Reise aufbrechen wollte? Kann ich kostenfrei von der Reise zurücktreten?

 Wie bei den meisten reiserechtlichen Fragen kommt es darauf an, ob die Reisenden eine Pauschalreise gebucht haben oder auf eigene Faust unterwegs sind. Pauschalreisende habe in der Regel bessere Chancen, ihre Reisepläne – kostenfrei – ändern zu können oder Geld zurückzubekommen.

Personen, die aus medizinischen Gründen isoliert werden und für diese Zeit eine Reise gebucht haben, hätte aber so oder so schlechte Karten: „Personen, die in Deutschland unter Quarantäne gestellt werden, können eine Pauschalreise deshalb nicht kostenlos stornieren“, erklärt Rechtsanwältin Dr. Stefanie Bergmann vom DAV. Der Reiseveranstalter könne schließlich nichts dafür, dass der Reisende den Urlaub nicht antreten kann. „Eine Reiserücktrittversicherung würde hier aber in den meisten Fällen einspringen“, sagt Rechtsanwalt Jan Bartholl vom DAV. Eine Erkrankung oder eine Quarantäne auf Anweisung der Behörden sei ein schwerwiegender und nicht vorhersehbarer Grund, eine Reise nicht anzutreten.

 

Was passiert, wenn ich im Ausland in Quarantäne muss, wie es Passagieren eines Kreuzfahrtschiffes in Japan passiert ist?

Individualreisende sind auch hier selbst für ihren Transport verantwortlich: Wenn sie den geplanten Rückflug verpassen, weil sie das Schiff nicht verlassen dürfen, müssen sie ihren Flug selbst umbuchen. Oder eben einen neuen Flug aus eigener Tasche zahlen. „Bei Pauschalreisenden hat der Veranstalter die Fürsorgepflicht“, erklärt Rechtsanwalt Bartholl. Er sei erster Ansprechpartner für die Reisenden in Quarantäne und helfe dabei, einen Rückflug für die Zeit nach der Quarantäne zu finden.

 „Die Mehrkosten für den Flug muss aber wahrscheinlich der Reisende selbst tragen, wenn der Flug nach Ende der regulären Pauschalreise stattfindet“, schätzt Rechtsanwältin Bergmann. Das sei etwa der Fall, wenn ein Reisender fünf Tage vor Ende seines Urlaubs für zwei Wochen in Quarantäne muss. Die Quarantäne beziehungsweise das Virus sei ein unvermeidbarer, außergewöhnlicher Umstand, für den der Reiseveranstalter nicht im Wege von Schadensersatz aufkommen muss.

 

Darf ich eine Reise nach China jetzt kostenfrei stornieren und mein Geld zurückbekommen?

Von geplanten Reisen in die Provinz Hubei, in der das Corona-Virus ausgebrochen ist, können Reisende in der Regel kostenlos zurücktreten. Das Auswärtige Amt hat für dieses Gebiet eine Teilreisewarnung ausgesprochen. Nach Erfahrung von Jan Bartholl sind Reiseveranstalter derzeit aber generell kulant, wenn es um Chinareisen geht: „Sie erlauben es Reisenden, auch Reisen in andere Gebiete Chinas kostenlos zu stornieren oder umzubuchen.“ Nicht möglich ist das allerdings bei Reisen in andere Länder – auch wenn die Fluggesellschaft den Flug storniert. „Wer etwa einen Flug nach Malaysia und die Rundreise vor Ort separat bucht, kann die Reise nicht kostenlos stornieren, wenn die Airline den Flug absagt“, warnt Rechtsanwältin Bergmann aus Hamburg.

www.anwaltauskunft.de

 





Mit den Kleinen in die Sauna? Mit diesen acht Tipps machen Eltern alles richtig

 

(ots) Wie heißt es im Volksmund so schön: „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.“ Deshalb planen viele Eltern, im Skiurlaub in den Faschings- oder Osterferien ihren Kindern das Saunabaden erstmals näherzubringen.

Fest steht: Ausgewogene Ernährung, ausreichend Bewegung und das richtige Verhältnis zwischen Anspannung und Entspannung sind die drei goldenen Regeln, die der Nachwuchs verinnerlichen sollte. Denn je früher Kinder an einen gesunden Lebensstil herangeführt werden, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie diesen Stil ein Leben lang beibehalten.

In Finnland, dem „Mutterland“ der Sauna, werden Kinder deshalb schon im 1. Lebensjahr zum ersten Mal mit in die Sauna genommen. Aufgrund des Wärmemechanismus, der bei Kindern genauso ausgebildet ist wie bei Erwachsenen, hat ein Saunabad bei Kindern den gleichen positiven Effekt wie bei den „Großen“. Das Saunieren tut den „Kleinen“ sogar ausgesprochen gut. Es stärkt das Immunsystem von klein auf, so dass es Infekte schneller abwehren kann.

Zahlreiche Studien zeigen: Gerade bei Kindern lässt sich ein positiver Einfluss des Saunabadens auf die körperliche und psychische Gesundheit relativ schnell erkennen. Infektionen der oberen Atemwege sind seltener und wenn Kinder doch erkranken, regenerieren sie etwa doppelt so schnell. Aufgrund der beruhigenden Wirkung der Sauna werden Nervosität, Anspannung, und Konzentrationsschwäche gemindert bzw. behoben. Kinder sind nach einem Saunagang entspannter und schlafen sogar besser. Mit diesen Tipps machen Eltern in Sachen Saunabaden mit Kindern alles richtig:

1. Das Kind sollte in erster Linie gesund sein, besprechen Sie den Saunagang am besten vorher mit ihrem Kinderarzt.

2. Optimal ist es, das Kind in der intimen Umgebung des eigenen Zuhauses an die Sauna zu gewöhnen. Die positiven Wirkungen von regelmäßigen Saunagängen lassen sich zum Beispiel mit der innovativen und schon vielfach preisgekrönten Zoom-Sauna S1 von KLAFS, ganz neu auch als extraschmale (142 cm) Variante S1 XS mit 230-Volt-Anschluss, besonders leicht in die eigenen vier Wände holen. Der führende Hersteller im Bereich Sauna, Pool und Spa bietet darüber hinaus attraktive Gestaltungsmöglichkeiten für jede Raumsituation und jeden Anspruch.

3. Bei den ersten Besuchen sollten Sie das Kind gewähren lassen, wie es will. Rein in die Sauna und wieder raus aus der Sauna, zappeln, rumhampeln: Alles ist möglich, denn das Kind sollte den Saunagang spielerisch erfahren.

4. Für die ersten Saunagänge empfiehlt sich das „Sanarium“ mit niedrigeren Temperaturen und seiner sanften Wärme. Auch sollte das Kind immer erst mit der unteren Bank beginnen, um sich so langsam an die Wärme gewöhnen zu können.

5. Es wird empfohlen, Kinder erst mit in die Sauna zu nehmen, wenn sie in der Lage sind sich mitzuteilen bzw. sprechen können.

6. Achten Sie darauf, dass die Kinder genug trinken – vor, während und nach dem Saunagang.

7. Wasserspaß mit den Kindern rundet den ersten Saunabesuch optimal ab.

8. Und zu guter Letzt: Achten Sie auf die Signale der Kinder. Nicht die Uhr sagt, wann die Sauna verlassen werden sollte, sondern die Kleinen selber.

Wenn Sie diese Tipps beherzigen, werden Ihre Kinder sicher Spaß am Saunabaden finden – und auch in späteren Jahren regelmäßig durch den Gang in die Sauna ihrer körperlichen und psychischen Gesundheit etwas Gutes tun.

 




MT empfängt Stuttgart – Sind die Schwaben ein Angstgegner?


Die Liqui Moly Handball-Bundesliga bittet zum 23. Spieltag, was der MT Melsungen den TVB Stuttgart als Heimgegner beschert. Die Nordhessen haben allerdings aufgrund ihrer europäischen Verpflichtung erst 22 Spiele absolviert. Das Aufeinandertreffen mit Minden ist auf Ende März verschoben. Am Donnerstag gastieren also zunächst die Schwaben in Kassel. Die sind zwar von Sorgen um den Klassenerhalt geplagt, haben aber dennoch das Zeug dazu, der MT als “Angstgegner” größten Respekt abzunötigen. Anwurf in der Rothenbach-Halle ist um 19:00 Uhr. Es gibt noch Tickets im Vorverkauf und am Spieltag an der ab 17:30 Uhr geöffneten Hallenkasse.

Besser kann es nicht laufen. Nach Beendigung der EM-bedingten Ligapause startete die MT gleich durch. Dem nicht unbedingt erwarteten Erfolg in der Liga bei den Rhein-Neckar Löwen ließen die Rotweißen einen weiteren Sieg im EHF Cup folgen. Zum Einstieg in die Gruppenphase wurde am Sonntag der polnische Vertreter Gwardia Opole bezwungen. Am Donnerstag, im dritten Spiel innerhalb von nur acht Tagen, liegt das Augenmerk nun wieder auf einem Liga-Gegner. Der TVB Stuttgart kommt! Die Frage: Kann die MT den positiven Trend gegen die Schwaben fortsetzen?

Ein kurzer Blick auf die Tabelle scheint die Antwort zu geben: Ja! Denn der in guter Form befindliche Tabellensiebte empfängt in diesem Spiel den sich mit Abstiegssorgen plagenden Drittletzten in heimischer Umgebung. – Und nun kommt das “Aber”: Das ist die Mannschaft, die der MT bereits im Hinspiel eine nie erwartete Niederlage beigebracht hat. In der Saison zuvor, aus MT-Sicht das gleiche Malheur. Doch nicht nur einmal, sondern gleich in beiden Spielen wurden die Nordhessen von den Schwaben düpiert. Mit einer solchen Serie haben sich schon ganz andere Mannschaften das Prädikat “Angstgegner” erworben. Da passt auch das Remis des TVB zuletzt gegen Leipzig ins Bild. Nun liegt es also an der MT, zu beweisen, dass dem nicht so ist. Klar ist: Gegen “Jogi” Bitter & Co. müssen zwei Punkte her!

Um gegen Stuttgart ausreichend Power entfachen zu können, gönnte Heiko Grimm gleich mehreren Spielern, die man ansonsten in der “Starting Seven” findet, gegen EHF-Cup Kontrahent Gwardia Opole Verschnaufpausen. Während für Kai Häfner und Tobias Reichmann mit ihren Blessuren an Finger und Knie ohnehin Schonung angezeigt war, durften sich am Sonntag auch Julius Kühn, Michael Allendorf und Nebojsa Simic über einen geruhsamen Banknachmittag freuen. Gänzlich passen muss derzeit Felix Danner, der vor Kurzem am Knie operiert wurde.

“Man darf angesichts dieser schnellen Abfolge von Spielen innerhalb so kurzer Zeit keine hohen Ansprüche stellen und besonders schönen Handball erwarten”, hatte Heiko Grimm nach dem Abpfiff des EHF-Cup-Spiels erklärt. Denn nicht zu übersehen war da, dass die MT-Cracks gegen Opole zwischenzeitlich schon mal in eine Phase des “Durchwurschtelns” geraten waren. Aus der sie sich dann aber zum Glück wieder herausarbeiten konnten. Insofern gilt die alte Binse: “Es zählt, was am Ende unterm Strich steht!”. Und das ist am Donnerstag gegen die Bittenfelder hoffentlich mit einem Pluszeichen versehen. Schöner Handball hin oder her.

Aif Seiten der Gäste wird in Kassel wohl David Schmidt fehlen. Der Halblinke, seines Zeichens Neu-Nationalspieler und bei der EM kurzfristig ins DHB-Aufgebot gerutscht, verletzte sich im letzten Spiel des TVB gegen die Leipziger. Damit hat sich die Mannschaft von Trainer Jürgen Schweikardt das 25:25-Remis gegen den favorisierten Gast aus Sachsen teuer erkauft. Zumal Schmidt mit seinen acht Toren wesentlicher Erfolgsgarant war.

Apropos Nationalspieler: Außer dem Halblinken hat der TVB bei der EM mit Torhüterzerberus Johannes Bitter und Linksaußen Patrick Zieker genauso viele Profis ins DHB-Team entsandt, wie die MT Melsungen mit Julius Kühn, Kai Häfner und Tobias Reichmann.  

Während die MT Melsungen durch den Sieg bei den Rhein-Neckar Löwen den Kontakt zum vorderen Tabellendrittel hält, schaut der TVB Stuttgart mit bangem Blick hinter sich. Mit seinen 13 Zählern ist er nur noch einen Punkt vom ersten Abstiegsrang entfernt, den derzeit die Eulen aus Ludwigshafen innehaben. Das Schlusslicht bildet Aufsteiger Nordhorn-Lingen.

Brandgefährlich nennt das Spiel gegen einen solchen Kontrahenten, dem man auf den ersten Blick wohl nur wenig zutraut, der aber das Zeug zum Angstgegner hat. Die MT ist gegen Stuttgart jedenfalls mehrfach gewarnt.

Bisherige Vergleiche MT – TVB
9 Spiele, davon 5 Siege MT, 4 Siege TVB
Das letzte Spiel:
12.12.2019, TVB Stuttgart -– MT Melsungen 31:28

Schiedsrichter in Kassel:
Jannik Otto (Syke-Barrien) / Raphael Piper (Kiel); DHB-Aufsicht: Nils Szuka

Weitere Gegnerinfos:
www.tvbstuttgart.de

 





Wohneigentum: Viele Mieter überschätzen Probleme beim Immobilienkauf

 

(ots) Wer mit dem Kauf oder Bau einer Immobilie liebäugelt, sollte Befürchtungen ernst nehmen, aber sich von ihnen nicht allzu sehr verunsichern lassen. Das legen die Ergebnisse der aktuellen Wohntraumstudie der Interhyp AG nahe. Im Rahmen der repräsentativen Erhebung unter 2.600 Bundesbürgern wurden die Ängste von Mietern rund um den Wohneigentumserwerb mit den tatsächlichen Erfahrungen von Käufern und Bauherren verglichen. „Wer eine Immobilie kaufen möchte, macht sich vorab viele Gedanken. Für die Befragten, die den Schritt gewagt haben, stellten sich Bedenken jedoch oft als unbegründet heraus“, erklärt Mirjam Mohr, Vorständin bei der Interhyp AG, Deutschlands größtem Vermittler privater Baufinanzierungen. Die Expertin stellt dabei aber klar: „Ein Immobilienkauf sollte immer wohlüberlegt sein.“ Um auf der sicheren Seite zu sein, rät die Baufinanzierungsexpertin zu einer vorsichtigen Kalkulation.

Die Befürchtungen betreffen sowohl finanzielle Aspekte als auch Themen wie den Kauf selbst oder die Marktlage. Laut Studie glauben im deutschlandweiten Schnitt 84 Prozent der Mieter, dass die hohe Nachfrage das Finden einer geeigneten Immobilie erschwert. Im Nachgang sagen aber nur 24 Prozent der Eigentümer, dass sie kein Objekt finden konnten, das ihren Vorstellungen entsprach, und dass sie deshalb Kompromisse eingehen mussten.

Diskrepanzen gibt es auch bei der Finanzierung. Laut Studie fürchten 83 Prozent der Mieter eine hohe finanzielle Belastung durch den Kredit. Bei den Käufern war eine hohe Darlehensbelastung bei 32 Prozent tatsächlich ein Thema. Und während 68 Prozent der Mieter im Vorfeld die Finanzierung als kompliziert einschätzen oder Angst vor Fehlern haben, bestätigen im Nachhinein nur 12 Prozent der Eigentümer diese Erfahrung. Mirjam Mohr: „Vielen Mietern ist nicht bewusst, dass sich die aktuell niedrigen Bauzinsen von oft unter einem Prozent sehr günstig auf die Gesamtbelastung auswirken.“ Dennoch sei es auch im Zinstief weiterhin wichtig, die Finanzierung wohlüberlegt zu gestalten und, etwa im Gespräch mit einem Baufinanzierungsexperten, die finanziellen Möglichkeiten genau einzuschätzen. Das bedeutet zum Beispiel für Eigennutzer, die Einnahmen und Ausgaben genau zu ermitteln. Kapitalanleger sollten bei ihrer Kalkulation die aktuellen gesetzlichen Vorgaben zu erzielbaren Mieten beachten.

Wie aus der Studie außerdem hervorgeht, werden unkalkulierbare Zusatz- und Nebenkosten mit 79 Prozent häufiger angenommen, als sie auf Käufer tatsächlich zugekommen sind (30 Prozent). Zudem sorgen sich 71 Prozent, dass ein vereinbarter Preis nicht eingehalten wird – was in der Realität in 15 Prozent der Fälle eingetreten ist.

Expertin Mirjam Mohr rät auch angesichts dieser Zahlen, das Thema Kosten weiterhin ernst zu nehmen. „Besonders beim Kauf von Bestandsimmobilien mit Umbaumaßnahmen oder beim Bau in Eigenregie kann eine zu knappe Kalkulation problematisch werden. Die Studie zeigt, dass eine nicht passgenaue Kalkulation und unerwartete Kosten in etwa jedem dritten Fall vorkommen und der Immobilienerwerb dann teurer wird als geplant. Wer von Anbeginn realistisch kalkuliert und den Kauf oder Bau sowie die Kreditsumme entsprechend plant, kann eine Nachfinanzierung von vornherein umgehen.“

Für die Wohntraumstudie hat der Baufinanzierungsvermittler Interhyp zusammen mit dem Rheingold Institut den Entscheidungsprozess bei der Immobiliensuche detailliert betrachtet. Für die Studie wurden die Ergebnisse aus 20 qualitativ-psychologischen Tiefeninterviews in einen quantitativen Fragebogen überführt. Mehr als 2.600 Menschen in Deutschland wurden dann in einem bundesweiten und repräsentativen Online-Panel befragt. Mehr Informationen unter https://wohntraumstudie.interhyp.de/.

 




Umfrage zum Safer Internet Day: Bürger wünschen sich Hilfe beim sicheren Umgang mit Computern


BMI und BSI: Informationskampagne zur IT-Sicherheit Umfrage zum Safer Internet Day: Bürger wünschen sich Hilfe beim sicheren Umgang mit Computern

Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) werden in diesem Jahr eine gemeinsame bundesweite Informations- und Sensibilisierungskampagne starten.

Sie geht zurück auf den Doxing-Vorfall Ende 2018/Anfang 2019, bei dem persönliche Daten zahlreicher Personen des öffentlichen Lebens massenhaft im Internet veröffentlicht wurden.

Das BSI hat jetzt zum Thema Internetsicherheit eine repräsentative Online-Umfrage mit Civey durchgeführt, um zu erfahren, welche Gefahren von Internetnutzern in der Cyber-Welt als relevant wahrgenommen werden. Daran haben 20.000 Bürgerinnen und Bürger teilgenommen. Das Ergebnis: Mehr als 70 Prozent der Befragten wünschen sich mehr Informationen über Risiken im Netz und eine größere Unterstützung im Bereich der digitalen Sicherheit.

Dabei nehmen sie den unbefugten Zugriff Dritter auf sensible Daten und persönliche Informationen als größte Bedrohung im Internet wahr. Horst Seehofer, Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat: „Mit der Informationskampagne zur IT-Sicherheit wollen wir das Risikobewusstsein unserer Bürgerinnen und Bürger und ihre Fähigkeiten zur Problemlösung stärken, damit sie sich sicher im Netz bewegen. Die Umfrage zeigt, dass der Wunsch nach Unterstützung groß ist. Mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik verfügen wir in unserer Bundesverwaltung über erstklassige Spezialisten, mit denen wir diese Unterstützung leisten werden.“ Arne Schönbohm, Präsident des BSI: „Als die Cyber-Sicherheitsbehörde des Bundes ist der digitale Verbraucherschutz fester Bestandteil unserer täglichen Arbeit.

Diese Umfrage zeigt deutlich: Die Befragten nehmen Cyber-Kriminalität nicht mehr als etwas Abstraktes wahr, sondern sehen sie als reale Gefahr an. Wir wollen die Bürgerinnen und Bürger in ihrem sicherheitsorientierten und selbstbestimmten Handeln in der digitalen Welt mit unseren Informationen unterstützen.“

Die repräsentative und gestützte Online-Umfrage wird in einem nächsten Schritt durch eine offene Umfrage im Netz (Link: https://indivsurvey.de/Themenumfrage/1211440/mLFINp) ergänzt.

Hierbei sollen weitere Themenwünsche von Bürgerinnen und Bürgern abgefragt werden, die durch die erste Civey-Umfrage nicht identifiziert wurden. Auf Grundlage dieses sehr umfassenden Bilds werden das BSI und das BMI mit einer breit und mehrstufig angelegten Informationskampagne im Herbst 2020 an die Öffentlichkeit gehen, um dem Informations- und Unterstützungswunsch nachzukommen.

Die wichtigsten Ergebnisse der Umfrage im Überblick: Gefragt wurde, ob sich die Bürgerinnen und Bürger mehr Informationen als Unterstützung in bestimmten Bereichen ihrer digitalen Sicherheit wünschen. Rund drei Viertel der Befragten bejahten dies. Die meisten (mehr als jeder Dritte) wünschen sich Informationen zur Absicherung des Online- und Mobile-Bankings.

Auf dem zweiten Platz landete der Schutz von Geräten wie Notebooks und Smartphones (fast jeder Vierte). Dazu äußerte fast jeder Zweite seine Sorge vor dem Fremdzugriff auf Geräte im Smart Home – also vernetzte Fernsehgeräte oder der Kühlschrank oder intelligente Sprachsysteme.

Hier zeigt sich: Je stärker Vernetzung im Eigenheim voranschreitet, desto größer wird die Relevanz der Sicherheit dieser Geräte.

Als die wichtigsten Bereiche wurden der Zahlungsverkehr, Endgeräte wie Rechner und Handy und das Smart Home identifiziert. Im Online- und Mobile-Banking waren den Befragten vor allem Informationen zur Datensicherheit (mehr als jedem Dritten) und zur Reaktion im Notfall z.B. bei Hacks (fast jedem Dritten) wichtig.

Die Umfrage zeigt aber auch, dass das Bedürfnis nach Informationen zur sicheren Kommunikation per E-Mail oder zum Umgang mit Social Media vergleichsweise gering ist. Doch gerade hier ist besondere Aufmerksamkeit geboten. Bei der klassischen E-Mail sind die Angriffe beispielsweise durch gefälschte E-Mails (Phishing) vielfältig. Auch hierzu möchte die Informationskampagne Aufklärungs- und Sensibilisierungsarbeit leisten. Pressekontakt: Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik





Warum will Terre des Femmes tausende Mädchen der Genitalverstümmelung überlassen?

 

 (ots) In einem offenen Brief kritisiert die Kinderschutzorganisation „TaskForce für effektive Prävention von Genitalverstümmelung“ scharf die aktuellen Forderungen von Terre des Femmes hinsichtlich der Genitalverstümmelung an Mädchen: Dem Deutschlandfunk hatte Terre des Femmes Anfang Februar erklärt, als Maßnahme zur besseren Prävention die Ausstattung von Familien aus Gefährdungsländern mit einem bundesweiten „Schutzbrief“ zu fordern, wenn diese mit ihren minderjährigen Töchtern in die Herkunftsländer reisen.

Die Vorstandsvorsitzende der TaskForce, Ines Laufer, sagt zu dieser Forderung:

„Ein solches Papier ist als Präventionsmaßnahme absolut ungeeignet, denn ein Großteil dieser Reisen wird von vornherein mit der expliziten Absicht unternommen, die Mädchen der Verstümmelung zu unterziehen. Die Familien in den Herkunftsländern werden sich zudem kaum von einem Papier beeindrucken lassen, das auf die Strafbarkeit der Genitalverstümmelungen in Deutschland verweist, wenn in der Praxis überhaupt keine Strafverfolgung umgesetzt wird – trotz tausender Opfer in unserem Land. Vor allem aber stellt sich Terre des Femmes mit dieser Forderung gegen die gängige Rechtsprechung zum Schutz von Mädchen vor der Verstümmelung im Herkunftsland, die sich eindeutig zum unbedingten Schutz der körperlichen Unversehrtheit der Kinder bekennt und als ebenso gebotene wie verhältnismäßige Schutzmaßnahme die Einschränkung des Aufenthaltsbestimmungsrechts vorsieht – also Schutz davor, überhaupt erst in ein Gefährdungsland gebracht zu werden. Wenn Terre des Femmes sich jetzt für solche Risikoreisen stark macht anstatt die Umsetzung des Rechtsnormen für alle gefährdeten Mädchen zu fordern, trägt der Verein auch eine Mitschuld an den resultierenden Opfern.“

In ihrem Brief kritisiert die TaskForce außerdem das rassistische Täterbild, das Terre des Femmes in der Forderung offenbart, noch mehr (Steuer)Gelder für „Aufklärungs- und Bildungsprojekte“ bereitzustellen, während die empirischen Fakten schon lange belegen, dass die Täter keinesfalls – wie in dieser Forderung suggeriert – „dumm und ungebildet“ sind, sondern zum einen genau wissen, was sie tun und zum anderen ebenso gut mit der Tatsache vertraut sind, dass sie – weder in den Herkunftsländern noch in Deutschland/Europa strafrechtliche Konsequenzen zu fürchten haben.

„Terre des Femmes bezeichnet sich als Frauenrechtsorganisation, doch beim Thema „Genitalverstümmelung“ scheint es mehr um Political Correctness und die Interessen der migrantischen Tätergruppen zu gehen als um den wirksamen Schutz der gefährdeten Mädchen. Besonders fatal ist, dass diese opferfeindliche Politik auch noch mit Steuergeldern gefördert wird“ so Ines Laufer.

Die TaskForce fordert Terre des Femmes auf, die täterfreundliche Politik beim Thema Genitalverstümmelung zu stoppen, ebenso die Verbreitung sinnfreier Forderungen sowie rassistischer Bilder und sich stattdessen ernsthaft für den Schutz der gefährdeten Kinder einzusetzen.

Bereits in der Vergangenheit die TaskForce den Verein heftig kritisiert, u.a. dafür, in mindestens einem konkreten Fall die Täter mehrfacher Genitalverstümmelung vor strafrechtlicher Verfolgung geschützt zu haben, mit einem frei erfundenen Fall die Spender getäuscht zu haben, einem gefährdeten Mädchen Schutz vor der Verstümmelung in Guinea verweigert zu haben und ein strafrechtlich relevantes Film-Machwerk promotet zu haben.

 




Real wollte schwere Hygienemängel bei Supermarkt-Filiale verheimlichen – Amtliche Kontrollberichte auf Online-Plattform „Topf Secret“ veröffentlicht


– Real-Filiale verstieß wiederholt gegen etliche Hygienevorgaben
– Supermarktkette wollte Veröffentlichung gerichtlich stoppen
– foodwatch und FragDenStaat fordern bundesweites Transparenz-System 

Berlin, 11. Februar 2020. Schimmel an der Fischtheke, eine stark verdreckte Wand in der Metzgerei, massive Verunreinigungen im Lager für Obst und Gemüse – bei einer Real-Filiale in Langenfeld bei Düsseldorf haben Lebensmittelkontrolleure wiederholt zahlreiche Hygienemängel festgestellt. Das geht aus amtlichen Kontrollberichten hervor, die ein Verbraucher Anfang 2019 über die Online-Plattform „Topf Secret“ bei der zuständigen Überwachungsbehörde beantragt und ein Jahr später erhalten hat. foodwatch hat die Kontrollberichte nun auf www.t1p.de/topf-secret veröffentlicht. Die Supermarktkette hatte die Herausgabe der Dokumente zuvor gerichtlich verhindern wollen, war jedoch in letzter Instanz vor dem Oberverwaltungsgericht NRW gescheitert.

In Deutschland wird nur ein Bruchteil der Ergebnisse der amtlichen Lebensmittelkontrollen aktiv durch die Behörden veröffentlicht. Auf dem Portal „Topf Secret“ von der Verbraucherorganisation foodwatch und der Transparenz-Initiative FragDenStaat ist es für Bürgerinnen und Bürger jedoch seit rund einem Jahr möglich, amtliche Kontrollergebnisse abzufragen – auch solche, die die Behörden bislang geheim halten. Rechtliche Grundlage ist das sogenannte Verbraucherinformationsgesetz (VIG).

„Wir haben ein Recht darauf zu erfahren, wie es um die Sauberkeit in Restaurants, Bäckereien und Supermärkten bestellt ist. Es ist ein unhaltbarer Zustand, dass Bürgerinnen und Bürger solche Kontrollergebnisse wie beim Real-Supermarkt erst mit einem Jahr Verspätung zu sehen bekommen“, erklärte Rauna Bindewald, Volljuristin und Campaignerin bei foodwatch. foodwatch und FragDenStaat fordern ein Transparenz-System nach dem Vorbild Dänemarks, Norwegens oder Wales. Dort erfahren Verbraucherinnen und Verbraucher direkt an der Ladentür und im Internet – zum Beispiel anhand von Smiley-Symbolen – wie Lebensmittelbetriebe bei Hygienekontrollen abgeschnitten haben und müssen diese Informationen nicht extra beantragen. In Dänemark hat sich wenige Jahre nach Einführung des Smiley-Systems im Jahr 2002 die Quote der beanstandeten Betriebe halbiert.

Bei einer Kontrolle des Real-Supermarkts im nordrhein-westfälischen Langenfeld vom 19. September 2018 hatten Kontrolleure 27 Verstöße gegen lebensmittelrechtliche Vorgaben festgestellt. Unter anderem waren an der Fischtheke „die Silikonfugen am Übergang Wand/Boden sowie Theke/Boden (…) durch Schimmel verunreinigt“. In der Spülküche der Metzgerei war eine Wand „zum Teil massiv, dunkel verunreinigt“. Auch im Fleisch-Kühlhaus gab es „schimmelähnlichen“ Dreck. An der Bedientheke Käse war das Handwaschbecken „massiv verschmutzt“. Zudem waren „Fußboden, Wände und das Spülbecken“ im Lager für Obst und Gemüse „zum Teil massiv verunreinigt“. Besonders kritisch aus Sicht von foodwatch: Der Betrieb hat die Lage offenbar nicht in den Griff bekommen, denn auch bei einer zweiten Kontrolle am 18. Januar 2019 wurden 23 Verstöße festgestellt.

Seit dem Start von „Topf Secret“ im Januar 2019 wurden mehr als 44.000 Anfragen verschickt. Der Großteil der etwa 400 in Deutschland zuständigen Behörden gewährt den Bürgerinnen und Bürgern die beantragten Informationen. Hunderte Betriebe haben jedoch gegen die Herausgabe geklagt – bisher allerdings ohne Erfolg: Vor kurzem haben drei Oberverwaltungsgerichte – der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg, das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht und das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen den Informationsanspruch der Verbraucherinnen und Verbraucher eindeutig bestätigt.


Links:

– Online-Plattform „Topf Secret“: www.fragdenstaat.de/kampagnen/lebensmittelkontrolle/app/
– Alle erfolgreichen Anfragen in Nordrhein-Westfalen auf einen Blick: www.t1p.de/lne1

Quellen und weiterführende Informationen:

– Kontrollergebnisse zum Real-Markt auf „Topf Secret“: www.fragdenstaat.de/anfrage/kontrollbericht-zu-real-langenfeld/459830/anhang/real_langenfeld_geschwaerzt.pdf
– Urteil des OVG NRW: www.foodwatch.org/fileadmin/-DE/Themen/Topf_Secret/05_BeschlussOVGMuenster_22.01.2020_geschwaerzt.pdf
– Übersicht Gerichtsentscheidungen zu Topf Secret: www.fragdenstaat.de/kampagnen/lebensmittelkontrolle/klagen/
– „Topf Secret“-Ranking: In diesen Städten und Bundesländern ist das Interesse besonders groß: www.foodwatch.org/fileadmin/-DE/Themen/Topf_Secret/2020-01-27_Topf-Secret_Daten_und_Zahlen_2020.pdf
– FAQ zu Topf Secret: www.foodwatch.org/de/informieren/topf-secret/fragen-antworten/

 

foodwatch e.V.

 





Unfall mit 2,4 Promille: 37-Jähriger flüchtet und greift Polizisten an; Zeugen in Hofgeismar gesucht


(ots) Hofgeismar (Landkreis Kassel):

Ein betrunkener 37-Jähriger war in der Nacht zum heutigen Dienstag am Steuer eines VW in Hofgeismar unterwegs, erfasste bei seiner Fahrt über einen Bürgersteig beinahe einen Fußgänger und krachte wenige Minuten später in einen geparkten Smart. Als hinzugeeilte Polizisten den geflüchteten Fahrer kurz darauf festnahmen, griff der aggressive Mann die Beamten an, indem er nach ihnen schlug und versuchte, sie zu beißen. Die Polizeibeamten blieben glücklicherweise unverletzt. Da der 37-Jährige auch noch Drogen dabeihatte, muss er sich nun neben Trunkenheit im Verkehr, Unfallflucht, Straßenverkehrsgefährdung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Bedrohung auch wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten.

VW fährt über Bürgersteig

Ein Fußgänger meldete sich gegen 22:50 Uhr aus dem „Unteren Weg“ bei der Polizei, weil er durch einen Sprung zur Seite einem silbergrauen VW ausweichen musste, der über den Bürgersteig gefahren war. Danach verlor der schockierte Zeuge den in Richtung Innenstadt fahrenden Wagen aus den Augen. Eine sofort eingeleitete Fahndung durch die Polizei verlief zunächst ohne Erfolg.

Unfall im Tannenweg

Nur 10 Minuten später rief ein anderer Zeuge aus dem Tannenweg an, weil dort offenbar das gleiche Auto in einen geparkten Smart gekracht war. Der sichtlich unter Alkoholeinfluss stehende Fahrer ließ seinen VW einfach stehen und verschwand kurzerhand in einem Haus. Bei der Festnahme durch die hinzugeeilten Beamten der Polizeistation Hofgeismar war der 37-Jährige vollkommen außer Rand und Band, während er die Polizeibeamten fortwährend beleidigte und bedrohte. Ein Atemalkoholtest hatte 2,4 Promille zum Ergebnis, weshalb ein Arzt eine Blutprobe bei ihm entnahm. Die Polizisten brachten ihn zur Ausnüchterung in das Polizeigewahrsam und beschlagnahmten seinen Führerschein. Auch den Schlüssel für den demolierten VW stellten sie vorsorglich sicher.

Die aufnehmenden Beamten entdeckten an dem Auto des 37-Jährigen mehrere frische Unfallschäden und können aus diesem Grund nicht ausschließen, dass der Betrunkene bei seiner nächtlichen Fahrt durch Hofgeismar noch weitere Unfälle verursacht haben könnte und danach geflüchtet war.

Die Polizei sucht Zeugen, die den silbergrauen VW in der Nacht zum heutigen Dienstag bei seiner Fahrt durch Hofgeismar gesehen haben oder möglicherweise weitere Unfälle beobachtet haben. Hinweisgeber melden sich bitte bei der Polizeistation Hofgeismar unter Tel.: 05671-99280 oder der Kasseler Polizei unter Tel.: 0561-9100.  // Polizeipräsidium Nordhessen


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