Abendnachrichten 04.02.2020


SAT.1 Nachrichten
 
Lebensgefährlicher Virus: Jeder 50te Corona-Kranke stirbt an der Infektion.
 
Verhängnisvolle Panne: Eine verhaftete Kinderkrankenschwester in Ulm ist vermutlich unschuldig, die Ermittler machten Fehler.
 
Nasskalte Überraschung: Winter meldet sich zurück
 
 

 
 




Übertragbar durch Handschlag: Coronavirus „hoch ansteckend“


buzzroom
 
Keine Krankheit wird aktuell mehr in den Medien
diskutiert als das Coronavirus.
Doch das ist nicht nur hoch ansteckend,
sondern auch sehr leicht übertragbar.
 
 

 




+++Aktuell+++ Nordhessische Polizei warnt: Wieder vermehrt Enkeltrickanrufe im Landkreis Kassel


(ots) Landkreis Kassel:

Artikelbild

Aktuell kommt es im Landkreis Kassel vermehrt zu betrügerischen Anrufen mit der sogenannten Enkeltrickmasche. Im Laufe des heutigen Dienstags meldeten sich bereits mehrere Seniorinnen und Senioren aus Calden, Grebenstein und Fuldatal, die Anrufe von angeblichen Enkeln, Angehörigen, Freunden oder Bekannten erhalten hatten, die vorgaukelten, in einer finanziellen Notsituation zu sein und dringend Geld zu benötigen. Aus diesem aktuellen Anlass warnt die Kasseler Polizei vor derartigen Anrufen. Glücklicherweise hatten die Betrüger in den bislang bekannt gewordenen Fällen vom heutigen Tag keinen Erfolg.

Rate mal, wer dran ist?

Die Masche, derer sich die Betrüger beim Enkeltrick bedienen, war auch heute bislang die altbekannte. Mit geschickten Fragen wie „Rate mal wer dran ist?“ oder „Erkennst Du mich denn nicht?“, entlocken die Täter den überwiegend älteren Menschen am anderen Ende der Leitung den Namen eines Enkels, Angehörigen oder Bekannten. Danach täuschen die Betrüger eine dringende finanzielle Notsituation vor, beispielsweise der Kauf einer einmalig günstigen Immobilie, die sonst weg wäre. Auch die Masche, bei der die vermeintlichen Verwandten vorgeben, soeben einen Verkehrsunfall gehabt zu haben und deshalb Geld zu benötigen, grassiert derzeit. Um die Hilfe der Angerufenen bittend, loten die Täter dann im weiteren Gesprächsverlauf aus, was auf dem Konto oder im Haus zu holen ist. Die Geldbeträge oder wertvollen Schmuck holt dann meistens eine den Opfer unbekannte Person, die angeblich der selbst verhinderte Enkel etc. als seine Vertrauensperson schickt.

Tipps der Polizei

   - Seien Sie misstrauisch, wenn sich jemand am Telefon nicht selbst
     mit Namen vorstellt.
   - Legen Sie einfach den Telefonhörer auf, sobald Ihr 
     Gesprächspartner Geld von Ihnen fordert.
   - Vergewissern Sie sich, ob der Anrufer wirklich ein Verwandter 
     ist: Rufen Sie die jeweilige Person unter der bisher bekannten 
     und benutzten Nummer an und lassen Sie sich den Sachverhalt 
     bestätigen.
   - Geben Sie keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen 
     Verhältnissen preis.
   - Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.
   - Informieren Sie sofort die Polizei über die 110, wenn Ihnen ein 
     Anruf verdächtig vorkommt.
   - Wenn Sie Opfer geworden sind: Wenden Sie sich an die Polizei und
     erstatten Sie Anzeige.

Polizeipräsidium Nordhessen





„Lebensstiländerung statt Selbstoptimierung“ Prof. Glaeske begleitet Frühjahrskur

 

(ots) Die Themen Prävention und Gesundheitsförderung haben Hochkonjunktur – und finden sich häufig in den gerade zum Jahresanfang vielfach formulierten „Guten Vorsätzen“ wieder. Prof. Gerd Glaeske, wissenschaftlicher Leiter des „Länger besser leben.“-Instituts, einer Kooperation von der Universität Bremen und der Krankenkasse BKK24, sieht den Gesundheitstrend aber nicht nur positiv: „Oft wird dies mit Selbstoptimierung und Gesundheitswahn in Verbindung gebracht, wobei fast täglich neue Moden und Wundermeldungen durch die Medien gehen.“ Dabei seien die „alten Botschaften“ immer noch die besten und wirksamsten: vernünftige und überlegte Ernährung, ausreichend Bewegung, Verzicht auf das Rauchen, eingeschränkter Alkoholkonsum. Aber wie gelingt der Schritt von der guten Absicht zur Lebensstiländerung? „Immer wieder gibt es eine Diskrepanz, dass die Menschen, die am dringendsten etwas ändern müssten, am meisten Schwierigkeiten mit der Umsetzung der Präventionsziele haben“, bezieht sich Prof. Glaeske auf diverse Studien. Dies könne verschiedene Gründe haben: Die Bedingungen, in denen Menschen leben und arbeiten, seien nach wie vor unterschiedlich und beeinträchtigten so die Gesundheit vieler Personen. Es gebe aber auch Unterschiede bei den Menschen. Manche seien erblich vorbelastet oder hätten nicht dieselbe Widerstandskraft wie andere.

Unter anderem vor diesem Hintergrund hat das „Länger besser leben.“-Institut die Frühjahrskur entwickelt. Die Frühjahrskur soll „Fit für den Frühling“ machen und hält dafür – gerade auch für diejenigen, die ihren Lebensstil verändern möchten – viele motivierende Angebote parat. Dazu zählen vor allem Inhalte rund um Bewegung und Ernährung: körperliche Aktivitäten im Freien, schmackhafte Kochideen zum Nachmachen, viele wertvolle Informationen als Grafiken, Videos, Präsentationen und als Online-Coach. Es wird erklärt, warum „Gesundes Trinken“ so wichtig ist, welche Rolle Bitterstoffe und Kräuter spielen und weshalb Gesundheit im Darm beginnt. „Nur einige von vielen Aspekten, die auf die Teilnehmer warten und echte Mehrwerte im Alltag bieten. Sie können sich auf uns verlassen, dass Sie sich etwas Gutes tun, wenn Sie mitmachen. Viele kleine Maßnahmen können eine große Wirkung entfalten“, freut sich Prof. Glaeske auf den Start der Frühjahrskur Mitte Februar.

Prof. Glaeske begleitet die Frühjahrskur nicht nur, der Gesundheitsexperte ist auch derjenige, der den Teilnehmern während des Aktionszeitraums einmal in der Woche eine E-Mail mit frischen Inhalten für einen fitten Start in den Frühling schickt. Mitmachen kann jeder, unabhängig von einer Mitgliedschaft bei der BKK24. Einfach anmelden unter www.bkk24.de/fruehjahrskur.

 




Steuererklärung: So berechnen Berufstätige ihre Arbeitstage

 

(ots) Das Jahr hat 365 Tage, doch an wie vielen Tagen hat ein Arbeitnehmer gearbeitet? Die Antwort darauf ist entscheidend für die Berechnung der Pendlerpauschale: Je mehr Arbeitstage umso höher die Pendlerpauschale und umso größer die zu erwartende Steuerrückerstattung. Der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe e. V. (VLH) zeigt, wie Arbeitstage korrekt berechnet werden und warum das so wichtig ist.

Korrekte Berechnung der Arbeitstage: So geht’s

   1. Ziehen Sie die Wochenenden von den 365 Tagen ab. Übrig bleiben 
      etwa 260 Arbeitstage.
   2. Rechnen Sie die Feiertage, Urlaube, Krankheitstage, 
      Fortbildungen, Dienstreisen und Betriebsausflüge heraus.
   3. Das Ergebnis ist die Anzahl der Arbeitstage, an denen Sie als 
      Arbeitnehmer gearbeitet haben.

Sie sind unsicher, wie viele Wochenend- und Feiertage es in Ihrem Bundesland gibt? Der VLH-Arbeitstage-Rechner hilft weiter: https://www.vlh.de/wissen-service/steuerrechner/arbeitstage-berechnen.html

Zu viel oder zu wenig Arbeitstage berechnet: das passiert

Finanzbeamte schauen gerne genau hin: Sind in der Steuerklärung zum Beispiel viele Fortbildungskosten eingetragen? Oder etliche Arztrechnungen? Passt das zu der Anzahl der angegebenen Arbeitstage?

Im Zweifel kann das zuständige Finanzamt Sie dazu auffordern, die Anzahl Ihrer Arbeitstage nachzuweisen. Zum Beispiel durch ein Schreiben vom Arbeitgeber. Im schlimmsten Fall kann sogar ein Strafverfahren drohen, beispielsweise wenn wiederholt zu viele Arbeitstage angegeben wurden.

Umgekehrt gilt: Wer zu wenige Arbeitstage angibt, hat Pech gehabt und erhält für seine Fahrten zur Arbeit weniger Steuern zurück als ihm zustehen.

 




Die politischen Lippenbekenntnisse zum „Tag gegen Genitalverstümmelung“

 

(ots) In wenigen Tagen – am 06. Februar – wird der achte „Internationale Tag gegen Genitalverstümmelung“ an die andauernde Misshandlung weiblicher Kinder durch die Verstümmelung ihrer Genitalien erinnern. Mehr als vier Millionen Mädchen weltweit könnten allein in diesem Jahr Opfer dieser Gewalt werden, schätzen die UN. In Deutschland mussten schon vor der enorm steigenden Migration aus den entsprechenden arabischen und afrikanischen Ländern zwischen 25.000 und 50.000 Mädchen als akut gefährdet gelten.

Anlässlich dieses Aktionstages werden Regierungsbehörden und Politiker aller Fraktionen in zahlreichen medialen Äußerungen der Öffentlichkeit ein ums andere Mal versichern, wie furchtbar diese Praxis sei und dass man alles daran setzen müsse, sie endlich zu beenden. Dabei verhindern sie selbst seit über zwei Jahrzehnten wirksame Maßnahmen zum Schutz gefährdeter Mädchen und spielen das Ausmaß dieser Gewalttaten vor unserer Haustür herunter:

– Parlamentarier und Bundesregierung verharmlosen die Genitalverstümmelung immer wieder als „Beschneidung“ und lehnen eine statistische Erfassung der Genitalverstümmelungen – und damit verlässliche Zahlen über die Zahl der Opfer in Deutschland ab. So hatte die Fraktion der AfD im Jahr 2018 einen entsprechenden Antrag in den Bundestag eingebracht, der ohne Begründung von allen anderen Parteien abgelehnt wurde. In Großbritannien können mit dieser Maßnahme pro Jahr bereits tausende Verstümmelungsfälle dokumentiert werden.

– Deutsche Politiker haben im Jahr 2013 entgegen jede Notwendigkeit einen Straftatbestand „weibliche Genitalverstümmelung“ geschaffen (§226a, StGB) und damit die Interessen der Täter gestärkt: Denn das Eingangsstrafmaß wurde absichtlich so niedrig angesetzt, dass die Verstümmelungstäter vor einer möglichen Abschiebung geschützt werden. Außerdem hatten in der Debatte um dieses Gesetz Politiker wie Siegfried Kauder (CDU) sogar Straffreiheit für die Haupttäter, mithin die anstiftenden Familienmitglieder, gefordert.

– Politiker, Regierung und Ärzteschaft verhindern mit ihrem anhaltenden Boykott einer gesetzlichen Meldepflicht von Genitalverstümmelungen an minderjährigen Opfern jede Möglichkeit, die Strafverfolgung für Verstümmelungstäter überhaupt erst einzuleiten und schaffen damit optimale Täterschutzbedingungen.

– Parlamentarier und Bundesregierung lehnen seit mehr als einer Dekade die Diskussion um wirksame und messbare Schutzmaßnahmen für die gefährdeten Mädchen in Deutschland ab – weil sie die Wahrung der „political correctness“ priorisieren und sich der starken Täterlobby beugen, die in Migrantenverbänden gut organisiert ist und nicht selten mit Steuergeldern gefördert wird – während die potentiellen Opfer (kleine Mädchen mit Migrationshintergrund) auf keine Lobby zählen können.

– Politiker und Bundesregierung offenbaren mit ihrer Fokussierung auf wirkungslose Strategien wie „Aufklärungsarbeit“ ein zutiefst rassistisches Bild der migrantischen Tätergruppen, das ihnen „Unschuld aufgrund fehlender Bildung bzw. Kenntnis“ unterstellt und ihnen die Verantwortung für das Verbrechen an den eigenen Kinder abspricht, während die Empirie das Gegenteil belegt und zeigt: Die Täter sind weder unwissend noch dumm und weder Bildung noch Aufklärung halten sie von dieser spezifischen Misshandlung ihrer Kinder ab.

Dabei ist ein Ende dieser Gewalt unmittelbar, nachhaltig, wirksam und messbar möglich, mit der Umsetzung der folgenden drei Maßnahmen:

+ Untersuchungspflicht, einschließlich regelmäßiger Überprüfung der genitalen Unversehrtheit (entweder nur für die Mädchen der genau bestimmbaren Risikogruppen oder für alle in Deutschland lebenden Kinder bis zum 18. Lebensjahr) kombiniert mit:

+ Gesetzlicher Meldepflicht (im Fall bereits verübter als auch bei Kenntnis bevorstehender Verstümmelungen);

+ Kollektive familienrechtliche Maßnahmen für alle 30.000 bis 50.000 minderjährigen Mädchen der Risikogruppe, um die Taten in den Herkunftsländern der Eltern effektiv zu unterbinden (in Anlehnung an den Beschluss des BGH aus 2004, XII ZB 166/03).

So lange die politischen Entscheider diese Maßnahmen verhindern, tragen sie eine Mitverantwortung für jedes Mädchen, das in unserem Land diesem Gewaltverbrechen zum Opfer fällt.

 




Spektakuläre Bilder: Cyborg-Quallen sollen für Meeresforschung eingesetzt werden


buzzroom
 
Halb-Tier, Halb-Roboter: Das ist die sogenannte Cyborg-Qualle.
 
US-Forscher haben lebende Quallen mit einer Art Schrittmacher
 
ausgestattet, um sie fernzusteuern und in den Ozeanen Daten sammeln zu lassen.
 
Die ersten Test verliefen sehr erfolgreich. Den Forschern gelang es damit wichtige
 
Daten für die Erforschung der Meere zu sammeln.
 
 

 
 



Toyota Brennstoffzellenantrieb sticht in See

 

Köln. Mit einem Toyota Brennstoffzellenantrieb sticht jetzt die Energy Observer in See: Der elektrisch angetriebene Katamaran startet Mitte Februar auf die nächste Etappe. Toyota hat für das Wasserstoffschiff das vom Mirai (Kraftstoffverbrauch Wasserstoff kombiniert 0,76 kg/100 km; Stromverbrauch kombiniert 0 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert 0 g/km) bekannte Antriebssystem binnen kürzester Zeit angepasst und weiterentwickelt. Nach einer ersten Erprobung in der Werft Ende 2019 stehen nun finale Tests an, ehe es auf die Weltmeere geht.

Toyota begleitet die Energy Observer von Anfang an: Seit 2017 unterstützt der japanische Mobilitätskonzern das erste energieautarke Schiff bei seinem auf sechs Jahre angelegten Weltreiseprojekt. Das elektrisch angetriebene Schiff der Zukunft arbeitet mit einem Mix aus erneuerbaren Energien und einem System, das kohlenstofffreien Wasserstoff aus Meerwasser erzeugt.

Für die nächste Etappe der Reise haben Energy Observer und Toyota eng zusammengearbeitet. Das Toyota Technical Center Europe hat das Brennstoffzellensystem mit den vom Mirai bekannten Komponenten weiterentwickelt und in ein kompaktes, für den maritimen Einsatz geeignetes Modul eingebaut. Es bietet nun mehr Leistung und Effizienz, aber auch eine hohe Zuverlässigkeit – die Grundvoraussetzung für eine sichere Überquerung von Atlantik und Pazifik. In nur sieben Monaten wurden die Komponenten entwickelt, produziert und in den Katamaran integriert. Diese Schnelligkeit beweist die Flexibilität und Anpassungsfähigkeit der Toyota Brennstoffzellentechnologie.

„Wir freuen uns, die Vielseitigkeit des Toyota Brennstoffzellensystems einmal mehr demonstrieren zu können. Unser europäisches Forschungs- und Entwicklungsteam hat zusammen mit den Kollegen der Energy Observer dieses Modul weiterentwickelt und in das Schiff eingebaut“, erläutert Dr. Johan van Zyl, Präsident und CEO von Toyota Motor Europe. „Dieses Projekt zeigt, dass die Toyota Brennstoffzellentechnologie in jeder Umgebung eingesetzt werden kann und sich in unterschiedlichsten Geschäftsbereichen nutzen lässt.“

In der Serienlimousine Mirai, aber auch in verschiedenen Bussen und Lkw beweist der Brennstoffzellenantrieb bereits seit einigen Jahren seine Alltagstauglichkeit. Der Einsatz im Seeverkehr ist der nächste Schritt auf dem Weg zu einer Wasserstoffgesellschaft und zu einer weiteren Senkung der CO2-Emissionen.

„Wir sind sehr stolz, das Toyota Brennstoffzellensystem auf unseren Ozeanpassagen unter den rauesten Bedingungen zu testen. Nach drei Jahren und fast 20.000 Seemeilen Entwicklungszeit ist das Energieversorgungs- und Speichersystem der Energy Observer nun äußerst zuverlässig“, erklärt Victorien Erussard, Gründer und Kapitän der Energy Observer. „Wir freuen uns auf den nächsten Schritt des Projekts: ein zuverlässiges und erschwingliches System für unsere maritime Gemeinschaft zur Verfügung zu stellen. Wir glauben, dass das Toyota Brennstoffzellensystem die perfekte Lösung dafür ist, industriell hergestellt, effizient und sicher.“

Im Einklang mit der „Toyota Environmental Challenge 2050“ demonstriert die Energy Observer, wie sich der ökologische und energetische Wandel vorantreiben lässt. Dabei zeigt das Schiff auch die Anforderungen an die Energienetze von morgen, um sie effizient und in großem Maßstab zu verwirklichen. Als erster französischer Botschafter der Nachhaltigkeitsentwicklungsziele („Sustainability Development Goals“ – SDG) sucht die Energy Observer nach innovativen Umwelt- und Zukunftslösungen – und beweist damit, dass eine sauberere Welt möglich ist.

 

 




Solarienverbot für Deutschland gefordert


Deutsche Krebshilfe und ADP verweisen auf potenziell tödliche Hautkrebsgefahr

Bonn (sts) – Nach der Präsentation von „Spectrum. The most dangerous artwork“, einer eindrucksvollen UV-Lichtinstallation, die am 22. und 23. Januar in den Berliner Reinbeckhallen gezeigt wurde, fordert die Deutsche Krebshilfe nun gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP) ein bundesweites Verbot von Solarien. Denn: Künstliche UV-Strahlung ist ein Krebsrisikofaktor. Jährlich verursacht der Gebrauch dieser Geräte europaweit bei etwa 3.400 Menschen den gefährlichen schwarzen Hautkrebs. In etwa 800 Fällen führt dies zum Tod.

Impressionen des Kunstwerks „Spectrum. The most dangerous artwork“ sowie des flankierenden Experten-Talks in den Berliner Reinbeckhallen werden derzeit von vielen Interessierten in den Sozialen Medien und im Internet unter www.krebshilfe.de aufgerufen. Die gefährliche Lichtinstallation des Berliner Künstler-Duos „LOW BROS“ bestand aus 65 handelsüblichen UV-Röhren, wie sie auch in Solariengeräten eingesetzt werden. Es verdeutlicht das von vielen unterschätzte Hautkrebsrisiko, dass durch UV-Strahlen ausgelöst wird. Im Rahmen der Ausstellung erhielten die Besucherinnen und Besucher nur in Schutzkleidung für maximal fünf Minuten Zutritt. In direkter Nähe der überdimensionalen Konstruktion entsprach die Strahlung der, der Äquatorsonne zur Mittagszeit – einer für Solarien typischen Bestrahlungsstärke.

„Seit einem Jahrzehnt sind Solarien als eindeutig krebserregend eingestuft. Das Nutzungsverbot für Minderjährige wird jedoch völlig unzureichend eingehalten“, erläutert Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe die Forderung nach einem generellen Solarienverbot. Das Nutzungsverbot für Kinder und Jugendliche existiert seit 2009. Doch allein im Jahr 2018 gelang es schätzungsweise 140.000 Minderjährigen, Zugang zu Solariengeräten zu erhalten. Tendenz steigend, wie Zahlen der repräsentativen, bundesweiten Beobachtungsstudie „Nationales Krebshilfe-Monitoring zur Solariennutzung (NCAM)“ belegen. Professor Dr. Eckhard Breitbart, Dermatologe und Vorsitzender der ADP ergänzt: „Welch ein wahnwitziger Trugschluss, dass gebräunte Haut immer noch als gesund und schön gilt. Der Bräunungsprozess ist immer ein Hilfeschrei der Haut. Jede Solariennutzung führt zu gesundheitlichen Schäden.“

Jährlich erkranken etwa 37.000 Menschen in Deutschland an einem malignen Melanom, dem gefährlichen schwarzen Hautkrebs. Die internationale Krebsforschungsagentur (IARC) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) stuft sowohl die natürliche UV-Strahlung der Sonne als auch die künstlich erzeugte in Solarien in die höchste Risikogruppe der krebsauslösenden Faktoren ein. Die WHO und andere wissenschaftliche Gremien raten daher dringend von jeglicher Solariennutzung ab. Denn UV-Strahlung verursacht neben der gewünschten Bräunung binnen Sekunden Schäden im Erbgut der Hautzelle. Aus Zellen mit solch geschädigtem Erbgut kann sich auch Jahrzehnte später noch Hautkrebs entwickeln. Die Hautbräune stellt lediglich eine Schutzreaktion der Haut dar und ist kein Zeichen von Gesundheit. Besonders die Haut von Kindern und Jugendlichen ist empfindlich gegenüber UV-Strahlung und das Risiko einer Hautkrebserkrankung ungleich höher als bei Erwachsenen.

„Trotz gewisser gesetzlicher Vorgaben ist die Nutzung von Sonnenbänken niemals unbedenklich. Denn laut der IARC gibt es keinen Schwellenwert für ungefährliche künstliche UV-Bestrahlung, wodurch kein Solarium als gesundheitlich sicher betrachtet werden kann“, untermauert Nettekoven die Verbotsforderung, die von der ADP unterstützt wird, so Breitbart. Mit der eindrucksvollen Installation „Spectrum“ in den Berliner Reinbeckhallen wurden die gesundheitlichen Gefahren von Solariengeräten veranschaulicht und Aufmerksamkeit für das gesellschaftliche Problem der Solariennutzung geschaffen. „Ein Sonnenstudio ist in unseren Augen eine Kultstätte, in dem sich ein wiederkehrendes Ritual vollzieht. In unserer Installation „Spectrum“ heben wir den Aspekt der Sonnenanbetung heraus und legen den Fokus auf das Objekt der Anbetung: Eine Sonne aus echten UV-Röhren, von der eine reale Bedrohung ausgeht“, erklären die LOW BROS ihr Werk.

Weitere Informationen zu „Spectrum. The most dangerous artwork“ sowie das Thema UV-Strahlung und Hautkrebs erhalten Interessierte im Internet unter www.unserehaut.de und hier.





NABU: Lebensmittel dürfen nicht verramscht werden

 

Berlin – Zum heutigen Spitzentreffen von Klöckner, Altmaier und Vertretern des Lebensmitteleinzelhandels im Kanzleramt kommentiert NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger:

 

„Landwirtinnen und Landwirte müssen für verantwortungsbewusst produzierte Lebensmittel angemessen und fair bezahlt werden. Es darf nicht sein, dass Lebensmittel verramscht werden. Die Verantwortung für angemessene Preise kann auch nicht allein auf die Verbraucherinnen und Verbraucher geschoben werden. Einzelinitiativen von Handelsketten zur fairen Bepreisung sind erfreulich, werden aber nicht die Lösung sein – hier ist Politik gefragt. Wir brauchen ein systemisches Umsteuern hin zu einer Preispolitik, die den Wert der Lebensmittel und die damit verbunden Umweltfolgekosten in den Fokus stellt.“

 




Schlafender wird plötzlich aggressiv


(ots)

Angriff auf Bundespolizisten

Für Ärger sorgte am vergangenen Samstag ein 27-Jähriger aus dem Irak im Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe. Beamte der Bundespolizeiinspektion Kassel fanden den Mann, gegen 22 Uhr, schlafend und mit einer blutenden Platzwunde am Bahnsteig 4 des ICE-Bahnhofes. Der hilflos wirkende Mann wurde plötzlich aggressiv und ging auf die Bundespolizisten los, als diese ihn weckten.

Mann hatte über zwei Promille

Nicht nur eine deutliche Alkoholfahne schlug den Beamten entgegen. Mit Schlägen und versuchten Griffen ins Gesicht der Ordnungshüter attackierte der 27-Jährige die Polizisten. Zudem versuchte der Mann die Einsatzmittel der Uniformierten zu ergreifen. Verletzt wurde niemand. Mittel einfacher körperlicher Gewalt konnte der betrunkene Angreifer überwältigt und gefesselt werden. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,3 Promille.

Zur Ausnüchterung in die Zelle

Nach den polizeilichen Maßnahmen kam der 27-Jährige, zwecks Ausnüchterung, bis zum nächsten Morgen (2.2.) in die Gewahrsamszelle der Bundespolizei. Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat gegen den 27-Jährigen ein Strafverfahren wegen eines „Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte“ (§ 114 StGB) eingeleitet. // Bundespolizeiinspektion Kassel





Spektakuläre Premiere: Boeing 777X faltbare Flügel kommen erstmals zum Einsatz


Die neue Langstreckenmaschine Boeing 777X ist nach Angaben

des Flugzeug-Herstellers Boeing das erste Passagierflugzeug mit Flügelspitzen,

die eingeklappt werden können.

Um 10:09 Uhr Ortszeit hob sie ab.  Die erste Boeing 777-9, besser bekannt unter dem Codenamen 777X, startete zu seinem Erstflug.

Mehrfach hatte das Wetter die Starts verzögert, so dass erst am Samstag der Erstflug möglich geworden ist.

Nach einem 4stündigen Testflug landete die Maschine wieder.

 

 





Freie Demokraten fordern mehr Personal für die Polizei


MÜLLER zur Polizeistudie
  • Freie Demokraten fordern mehr Personal für die Polizei
  • Bekenntnis zur Demokratie ist selbstverständlich

 

WIESBADEN – „Die interne Umfrage in der Polizei hat unsere Kritik an der mangelnden Personalausstattung der Polizei in Hessen bestätigt“, sagt Stefan MÜLLER, innenpolitischer Sprecher der Fraktion der Freien Demokraten im Hessischen Landtag. Er nimmt Bezug auf die heute von Innenminister Peter Beuth (CDU) vorgestellten ersten Ergebnisse einer Polizeistudie. Danach seien auch fehlende Aufstiegs- und Beförderungsmöglichkeiten Grund für Unzufriedenheit bei der Polizei, ebenso Gewalt gegen Polizeibeamtinnen und -beamte im Dienst. „Das sind Themen, die wir Freie Demokraten seit langem bemängeln. Nicht umsonst fordern wir eine personelle Aufstockung der Polizei“, sagt Müller.

Wenig überraschend sei, dass sich aus der Umfrage ergebe, dass sich knapp zwei Drittel der hessischen Polizisten politisch „in der Mitte“ sehen, während sich lediglich 1,7 Prozent als „rechts“ beziehungsweise „ausgeprägt rechts“ verorten. Dies bestätige die Erwartung der Freien Demokraten und ihr Grundvertrauen in die Polizei. Das gelte auch für das Ergebnis, dass der Anteil jener, die die Demokratie als beste Staatsform sehen und die Offenheit und Toleranz als Grundpfeiler unserer Gesellschaft sehen, bei den Polizisten höher liege als in der Allgemeinbevölkerung. „Es ist selbstverständlich, dass sich Polizisten zur Demokratie bekennen, denn sie haben einen Amtseid auf die Verfassung geschworen“, sagt Müller.

Kritisch zu betrachten sei, dass über 10 Prozent der Polizeibeamten eine überzogene Kameradschaft und Abschottung nach außen bestätigen und weitere 44 Prozent diese Ausprägung zumindest als etwas vorhanden bezeichnen. Gleiches gelte für unangemessenes Verhalten unter Kollegen, das nach den Ergebnissen der Umfrage zu oft vorkomme. In diesen Punkten müsse intensiv geprüft werden, wie sich die Ergebnisse verbessern lassen. „Wir werden uns die vollständige Umfrage nach endgültiger Veröffentlichung intensiv anschauen und sie im Hinblick auf weitere Erkenntnisse auswerten“, kündigt Müller an.

 

Stefan Müller

Sprecher für Innen- und Sportpolitik




Betrunkene und verwirrte Frau schlägt Sehbehinderten


Bundespolizei, Polizei des Bundes

(ots) Nach Angaben von Zeugen soll eine 27-jährige Wohnsitzlose einen noch unbekannten Sehbehinderten ins Gesicht geschlagen haben. Der Vorfall ereignete sich demnach am vergangenen Samstagmittag (1.2.;13 Uhr) in der Wartehalle des Gießener Bahnhofes.

Wegen ihres Gesundheitszustandes nahmen Beamte der Bundespolizei die aus Korbach (Kreis Waldeck-Frankenberg) stammende Frau in Gewahrsam. Zudem war die Wohnsitzlose erheblich alkoholisiert. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von rund zwei Promille.

Opfer wird als Zeuge gesucht

Das mutmaßliche Opfer wird noch von der Bundespolizei gesucht. Der bisweilen Unbekannte Mann wird gebeten, sich im Bundespolizeirevier Gießen zu melden. Telefonische Kontaktaufnahme über die Rufnummer der Bundespolizeiinspektion Kassel – Tel.- 0561/81616 – 0.

Ein Strafverfahren wegen Körperverletzung wurde eingeleitet. Nach den polizeilichen Maßnahmen kam die Frau zwecks psychiatrischer Behandlung in die Universitätsklinik Gießen.

Bundespolizeiinspektion Kassel





Vellmar: Schusswaffengebrauch nach Messerangriff


Nach einer harmlosen Verkehrskontrolle, kam es am gestrigen Abend in Vellmar (Bereich Weideweg/Kasseler Straße),

zu einem Schusswaffengebrauch der Polizeibeamten.

Nach ersten Erkenntnissen, griff ein Mann die Beamten mit gezogenem Messer an.

Die Beamten erwehrten sich des Angriffs durch Gebrauch ihrer Dienstwaffe.

Die männliche Person erlitt hierdurch schwere Verletzungen.

Obwohl sofort ein Notarzt und entsprechende Rettungskräfte hinzugezogen wurden, verstarb der Mann einige Zeit später an seinen Verletzungen.

Der Vorfall ereignete sich gegen 20:00 Uhr am gestrigen Abend.

Es ist üblich, dass die Ermittlungen und Auswertungen zu diesem Fall – nicht die örtliche Polizei selbst trifft, sondern, dass dies das Hessische Landeskriminalamt in Wiesbaden durchführt.

Dies geschieht durch Weisung der Staatsanwaltschaft, die ebenfalls hinzugezogen wird und die Ermittlung als Herrin des Verfahrens übernimmt.


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