Soroptimistinnen spenden 4000 Euro für das Ausbildungsprojekt „Sozialwirtschaft integriert“

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Den Erlös in Höhe von 4000 Euro einer gemeinsamen Veranstaltung haben der Soroptimist International Club Kassel-Kurhessen-Waldeck sowie Kassel-Bad- Wilhelmshöhe für das Projekt „Sozialwirtschaft integriert“ gespendet und an Anette Trayser von der Plansecur Stiftung übergeben. Die Mittel werden dort für das von Bürgermeisterin Ilona Friedrich initiierte Projekt eingesetzt. Frauen mit Migrationshintergrund können in einer Schulungsmaßnahme der Plansecur Stiftung im sogenannten HASA-Kurs nach einem erprobten Konzept den Hauptschulabschluss machen, um anschließend eine Ausbildung in sozialen Berufen oder in der Hauswirtschaft zu beginnen. Im Termin dankte Bürgermeisterin Friedrich für die Unterstützung und erläuterte die Zielsetzungen von „Sozialwirtschaft integriert“ als ein speziell für Migrantinnen zugeschnittenes Förderangebot der Stadt Kassel. Sie sollen damit einen Zugang zum Ausbildungs- und Arbeitsmarkt erhalten, zudem sei es ein zentrales Ziel, dringend benötige Fachkräfte zum Beispiel für die Berufsfelder Altenpflegehelferin und Pflegefachfrau, Krankenpflegerin sowie Hauswirtschafterin auszubilden.  Benefiz-Kino-Abend im Bali Kino Zusammengekommen war die Spendensumme im Dezember 2019 am „Tag der Menschenrechte“ im Rahmen eines Benefiz-Kino-Abends im Bali Kino. Festrednerin war Dr. Ruth Düring, Vorsitzende Richterin am Bundessozialgericht. Wie die Präsidentin des Soroptimist International Club Kassel-Kurhessen-Waldeck, Julia Dummer, erläuterte, widmen sich die Soroptimistinnen schwerpunktmäßig weltweit der Bildung und Förderung von Frauen und Mädchen. Daher – und auf Empfehlung von Dr. Düring – sei das Projekt „Sozialwirtschaft integriert“ ausgewählt worden. Anette Trayser unterstrich für die Plansecur Stiftung, dass die Spende ein wichtiger Baustein bei der Durchführung der Schulungsmaßname sei. Die Mittel sollen vor allem zur Finanzierung der Ferienbetreuung der Kinder der Kursteilnehmerinnen genutzt werden, damit die Mütter ihren Unterricht ohne Unterbrechung fortsetzen können. Auch die Themen Gesundheit und individuelle Gesundheitsvorsorge, die nicht zum eigentlichen Lehrplan gehören, doch für die Integration von großer Bedeutung sind, können damit angesprochen werden.    


Über die Stadt Kassel

Kassel ist mit über 205.000 Einwohnerinnen und Einwohnern die größte Stadt in der Mitte Deutschlands. Rund 111.000 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte sind am Wirtschaftsstandort tätig. Gut 25.000 Menschen studieren an der Universität. Kassel ist die Stadt der documenta, der weltweit bedeutendsten Ausstellung zeitgenössischer Kunst, der Brüder Grimm und des UNESCO-Welterbes Bergpark Wilhelmshöhe mit dem Herkules, dem weithin sichtbaren Wahrzeichen der Stadt. Rund 3.500 Menschen sind direkt bei der Stadtverwaltung beschäftigt. Zudem ist die Stadt an weiteren großen Unternehmen beteiligt, darunter die Gesundheit Nordhessen Holding sowie die Kasseler Verkehrs- und Versorgungs-GmbH mit dem Verkehrsunternehmen KVG und dem Energieversorger Städtische Werke AG.


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