Brexit egal: Migranten wollen weiter über den Ärmelkanal


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Migranten in Calais: „Frankreich widert uns an“
De Migranten kümmern sich auch wenig um den BREXIT.
Mit oder ohne Brexit, sie wollen nach Großbrittanien.
Viele der Migranten haben in Frankreich einen Asylantrag gestellt,
der aber abgelehnt wurde.
 
 

 

 



DR. NAAS (FDP) ZUR IAA


 
  • Wirtschaftsmotor abgewürgt
  • Ökonomische Folgen sind immens
  • Schwerer Schlag für Hessen

WIESBADEN – „Ein Motor der hessischen Wirtschaft wurde abgewürgt“, ärgert sich
Dr. Stefan NAAS, wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion der Freien Demokraten im Hessischen Landtag, über das Aus der Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt. Nachdem am Mittwoch bekanntgeworden war, dass Frankfurt für die Ausrichtung der IAA 2021 nicht mehr im Rennen ist, haben die Freien Demokraten heute im Landtag einen dringlichen Antrag gestellt. „Die wirtschaftlichen Folgen des IAA-Wegzugs für die Messe Frankfurt sind immens“, sagt Naas. „Wir Freie Demokraten fordern daher, dass die Landesregierung die Einberufung einer außerordentlichen Gesellschafterversammlung beantragt.“

„Die Entscheidung des Verbands der Automobilwirtschaft ist ein schwerer Schlag für Hessen und die Region Frankfurt, aber sie ist auch eine krachende Niederlage für Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir und die gesamte Landesregierung“, betont Naas. Belehrende Aussagen und mangelnde Unterstützung durch die Landesregierung seien gewiss nicht hilfreich gewesen, um den VDA vom Messestandort Frankfurt zu überzeugen. „Es ist bedauerlich, dass diese Leitmesse für die Mobilität der Zukunft hier nicht mehr willkommen ist – und das in einem Land, an dessen wirtschaftlichem Wohlstand die Automobilindustrie einen großen Anteil hat“, stellt Naas fest. „Die Landesregierung, aber auch Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann haben sich nicht im erforderlichen Maße für die Messe eingesetzt. Im Gegenteil: Sie haben sie durch kritische Äußerungen und eine autofeindliche Politik bekämpft und dadurch enormen Schaden verursacht“, kritisiert Naas. „Nicht nur die Automobilindustrie ist betroffen, sondern zum Beispiel auch Hotellerie und Gastronomie sowie Taxifahrer“, erklärt der wirtschaftspolitische Sprecher und ergänzt: „Ich hoffe, dass die Landesregierung nun endlich aufwacht und merkt, dass sie ihren auto- und wirtschaftsfeindlichen Kurs verlassen muss.“

 

Dr. Stefan Naas

Sprecher für Wirtschafts-, Industrie-, Arbeitsmarktpolitik und den Finanzplatz Frankfurt




Germersheim: So leben die Rückkehrer aus Wuhan in der Corona-Virus-Quarantäne


Bis zu 128 Menschen werden noch am Samstagabend in der Südpfalz-Kaserne in Germersheim erwartet.

Sie alle sind bundesdeutsche Rückkehrer aus Wuhan (China) mit ihren Familienangehörigen.

In dieser Stadt haben sich die meisten Menschen mit dem Corona-Virus infiziert, das eine lebensgefährliche Lungenkrankheit auslösen kann.

Am späten Nachmittag kam der Bundeswehr-Airbus mit den Rückkehrern in Frankfurt an, wo die Betroffenen zunächst medizinisch untersucht wurden.

Jene Rückkehrer, die völlig symptomfrei sind, sollten nach Germersheim gebracht werden.

Dort werden sie zwei Wochen in nüchtern eingerichteten Zimmern verbringen, bis die Inkubationszeit vorbei ist.

 

 





Karneval: Spezielle Fahrzeuggutachten für Umzüge sind Pflicht


TÜV Rheinland: Brauchtumsverordnung regelt Ausnahmen bei Volksfesten
Strenge Prüfkriterien für größtmögliche Sicherheit

(ots) Für Karnevalsgesellschaften und -vereine sind Rosenmontagszüge ein Höhepunkt der Karnevalssession. Damit ihre Themenwagen und Kutschen am bunten Treiben auf den Straßen teilnehmen können, bedarf es einiger Genehmigungen. So dürfen ausschließlich Fahrzeugkombinationen mit Gutachten, das unter anderem TÜV Rheinland ausstellt, an den Umzügen teilnehmen. Sie sollen die größtmögliche Verkehrssicherheit gewährleisten. Da aber beispielsweise der Personentransport auf Anhängern grundsätzlich untersagt ist und die meist stark veränderten Wagen und Fahrzeuge nicht für den Straßenverkehr zugelassen würden, wird nach Brauchtumsverordnung geprüft. „In der Brauchtumsverordnung sind Ausnahmeregelungen für Karneval und andere Volksfeste genau definiert. Die Prüfkriterien sind streng, um diese Ausnahmen so sicher wie möglich zu gestalten“, erklärt Thorsten Rechtien, Kfz-Experte bei TÜV Rheinland.

Maximale Personenzahl pro Wagen wird bei Prüfung festgelegt

Zum einen müssen die Gespanne so geschützt werden, dass niemand unter die Fahrzeuge geraten kann. Damit Personen nicht eingequetscht werden, darf der Lenkeinschlag nicht mehr als 60 Grad betragen. Aufstiege zu den Wagen sollten nach hinten ausgerichtet sein. Auf- und Einbauten, wie beispielsweise Tische und Bänke, gehören mit dem Wagen fest verbunden. Rutschfeste Stehflächen, Haltevorrichtungen sowie Brüstungen mit einer Mindesthöhe von einem Meter sind ebenfalls verpflichtend – die maximale Personenanzahl eines Wagens wird bei den Prüfungen festgelegt. Zudem werden neben der Kippsicherheit auch Bremsanlagen, Achsen und Beleuchtung untersucht. Anforderungen, die auch für Kutschen gelten, die außerdem über einen Wagenpass verfügen müssen, der die Teilnahme am Straßenverkehr gestattet.  //  TÜV Rheinland AG


 




Jeder kann kochen, man braucht nur Mut: Quarkbällchen

 

Moin liebe Lecker Schmecker. Am Herd des Nordhessen Journals steht Nils Kreidewolf, Koch und Inhaber des Bürgerhof Bad Zwesten. Passend zur Bundesliga Rückrunde dreht es sich bei uns auch um Bälle oder eher Bällchen. Denn wenn der Herr des Hauses seine kreativen Wortfindung, zur Kommentation des Spiels, frönt, kann die regierenden Dame, in den knapp zwei Stunden auch kreativ sein und deswegen gibt es für euch in unserer Kategorie, jeder kann kochen, man braucht nur Mut: „Quarkbällchen“

Als Zutaten braucht Ihr:

  • 500g Mehl
  • 500g Quark
  • 1 Tl Salz
  • 250g Zucker
  • 1 Pck Backpulver (ca. 15g)

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und gut vermengen. Am besten Maschinell mit Knethaken. Die Konsistenz des Teiges ist recht zäh und klebrig, also nicht wundern. Den Teig in kleine Bälle formen. Dies kann man mit einem Eisportionierer oder 2 Löffeln tun.

In der Zwischenzeit sollte man schon das Frittierfett, in einem Topf erhitzen. Die Temperatur kann mit einem Holzstäbchen getestet werden. Wenn sich Bläschen daran bilden, ist es heiß genug.

Die Quarkbällchen vorsichtig in das Öl geben und backen bis sie goldbraun sind. Nach dem Backen die Bällchen, auf einem Sieb abtropfen lassen. Zum Abschluss in Zucker wenden und fertig ist eure Kaffee Beilage

 




Final4-Tickets: Innerhalb von zwei Stunden waren alle weg


Die Menschenschlange war beeindruckend. Schon vier Stunden vor dem Start des Sonderverkaufs hatten sich die ersten Fans der MT Melsungen am Samstagmorgen vor der Geschäftsstelle postiert. Schließlich galt es, eines der begehrten Tickets zum REWE Final4, dem Endrundenturnier um den DHB-Pokal, zu ergattern. Punkt 10:00 Uhr öffneten sich die Türen in der Melsunger Mühlenstraße 7, nur zwei Stunden später war schon wieder alles vorbei und das Kartenkontingent erschöpft. Nur wenige Interessenten schauten in die Röhre, trugen es aber mit Fassung, keine Karten für das Top-Event im April in Hamburg bekommen zu haben.

Einen solchen Auflauf gab es beim heimischen Bundesligisten zuletzt in 2007. Anlässlich des Premierenspiels in der Kasseler Rothenbach-Halle, dem “Weihnachtsmärchen” gegen den THW Kiel, stürmten Fans in die damalige Vorverkaufsstelle in der Kasseler Kurfürsten-Galerie. Für die Geschäftsstelle in Melsungen hingegen war es am Samstag das erste Mal, dass sich Karteninteressenten auf einen Schlag in so großer Zahl einfanden.

Eine Frau hatte sich bereits um 5:45 Uhr vor die Tür gestellt, ein Mann mit einigen Kilometern Anreise war zuhause sogar schon um 5:30 Uhr losgefahren. Richtig lebhaft wurde es dann gegen 8:00 Uhr, die Schlange auf dem Bürgersteig in der Melsunger Mühlenstraße wurde länger und länger. Die letzten mussten sogar erst um die Ecke biegen, ehe sie überhaupt das MT-Schild über der Geschäftsstelle erblicken konnten.

Die gute Laune ließen sich die Wartenden auch durch den ständigen Nieselregen nicht verderben. Schließlich gab es genügend Gesprächsstoff rund um den Handball und die Tatsache, dass das MT-Team nach längerer FinalFour-Abstinenz endlich wieder bei dem Top Event des deutschen Handballs in Hamburg vertreten ist.
 
Derweil gingen drinnen die begehrten Tickets weg wie warme Semmeln. Das Geschäftsstellenteam war in großer Besetzung angetreten, die Interessenten konnten an drei Terminals gleichzeitig bedient werden. Viele von ihnen nutzten auch die Gelegenheit, gleich das exklusiv designte Shirt mitzunehmen, um sich am 04./05. April beim REWE Final4 2020 in der Barclaycard Arena als echte MT-Fan zu zeigen.

Eigentlich war die Öffnungszeit der MT-Geschäftsstelle an diesem Tag bis auf 13:00 Uhr angesetzt, aber bereits um 12:00 Uhr waren alle Tickets vergriffen. Lediglich etwa 15 Interessenten hatten kein Glück, ihr Warten war vergebens, was sie aber mit Verständnis hinnahmen.

“Wir bedanken uns bei allen, die sich heute auf den Weg nach Melsungen gemacht haben, um sich für Tickets anzustellen. Vielen Dank auch für die Geduld und die große Disziplin. Das war angesichts der widrigen Witterung und längeren Wartezeit im Freien nicht selbstverständlich. Das für uns als teilnehmender Verein am REWE Final4 zur Verfügung stehende Ticketkontingent ist damit vergriffen”, sagt Axel Geerken. Und der MT-Vorstand ergänzt: “ Wer hier nicht zum Zuge gekommen ist, hat mit dem Besuch unserer Spiele im EHF Cup eine gute Alternative. Auch in diesem Wettbewerb werden wir alles dransetzen, bis ins Endrundenturnier vorzustoßen. Und wenn uns das gelingt, gibt es für unsere Fans ja eine weitere Gelegenheit, ein FinalFour zu besuchen”.

Apropos EHF Cup: Der Vorverkauf für die drei Heimspiele der Gruppenphase läuft bereits. Das besondere Angebot lautet: „3 Spiele besuchen, aber nur zwei bezahlen!“ So kostet in Sitzplatzkategorie 1 die Karte 46 € statt 69 €. Und auf einem Stehplatz kann man sogar schon für 18 € bei allen drei Spiele mitjubeln.

Die Termine der EHF Cup-Heimspiele in der Rothenbach-Halle Kassel:
So., 09.02.20, 15:00 Uhr, MT Melsungen – KPR Gwardia Opole (Polen)
Sa., 29.02.20, 20:45 Uhr, MT Melsungen – Bjerringbro-Silkeborg (Dänemark)
Sa., 28.03.20, 20:00 Uhr, MT Melsungen – SL Benfica (Portugal)

Alle Ticketpreise auf einen Blick: Bitte hier klicken!




Mehr Unterstützung, große Herausforderungen

 

Berlin: Der WWF Deutschland hat seinen Bericht über das abgelaufene Geschäftsjahr vorgelegt. Getragen von einem Zuwachs bei Förderern und Einnahmen konnten die Umweltschützer ihre Arbeit erneut ausweiten. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Unterstützer um rund fünf Prozent auf 635.000, die Einnahmen kletterten um etwa acht Prozent auf über 92 Millionen Euro. „Der Rückhalt für unsere Arbeit ist fantastisch. Wir spüren eine große Aufbruchsstimmung und den Willen, das Miteinander von Mensch und Natur zu gestalten“, sagt Eberhard Brandes, Vorstand beim WWF Deutschland. „Gleichzeitig ist die Lage des Planeten dramatisch, das zeigt allein der Blick auf die Buschbrände in Australien. Der WWF hat keine Sekunde gezögert und einen Notfallfonds eingerichtet, um die dringend benötigte Hilfe für Tiere und den Wiederaufbau ihrer Lebensräume zu leisten.“

Auch im vergangenen Jahr zogen unkontrollierbare Brände die Aufmerksamkeit auf sich: Die Amazonasregion stand monatelang in Flammen. Der größte Regenwald der Erde brannte allein bis Ende September an 120.000 Stellen. Überraschend sei diese Katastrophe nicht gekommen, denn mit dem neuen Präsidenten sei die sogenannte „Erschließung des Amazonas“ nun wirtschaftspolitisches Regierungsprogramm. „Die Arbeit des WWF in Brasilien ist schwieriger geworden, aber wichtiger als je zuvor“, so Brandes. „Zusammen mit dem Indigenen-Dachverband COICA und anderen Gruppen kämpfen wir dafür, dass Umweltgesetze, Schutzgebiete und indigene Territorien erhalten bleiben. Gleichzeitig sind wir in den Schutzgebieten vor Ort aktiv und entwickeln mit der lokalen Bevölkerung alternative Einkommensquellen, mit denen Wald und Natur erhalten bleiben.“

Neben dem Waldschutz stand für den WWF Deutschland auch der nationale und internationale Klimaschutz erneut im Fokus. Mit konstruktiven Vorschlägen gehe man auf die Entscheider in Politik und Wirtschaft zu. Der WWF bereitete den Klimagipfel in New York im September 2019 mit vor. Nun arbeite man daran, innerhalb eines Jahres ein Staatenbündnis zu schmieden, das entschiedenere Schritte für das Pariser Abkommen unternimmt. Gleichzeitig unterstützt der WWF die friedlichen Proteste auf der Straße. In Deutschland entstand eine neue Klimabewegung, die ihren vorläufigen Höhepunkt am globalen Klimastreiktag am 20. September 2019 mit rund 1,4 Millionen Menschen erreichte. Umso enttäuschender sei es, dass die Große Koalition weiter ihr eigenes Ziel verfehle, den Verbrauch von Kohle, Öl und Erdgas bis 2030 zu halbieren. Für den WWF gehe es daher auch in den kommenden Monaten und Jahren darum, auf eine echte Energiewende zu drängen.

Dass menschliche Entwicklung und Naturschutz in Einklang zu bringen sind, zeige das Beispiel Tiger: Aus der neuesten Großkatzen-Zählung in Indien im Juni 2019 ging hervor, dass die Population auf dem Subkontinent auf fast 3.000 gewachsen ist – ein Plus von rund 700 Tieren innerhalb von fünf Jahren. Auch in anderen Tiger-Staaten wie Nepal oder Russland gehe es voran. Seit dem Start der globalen Kampagne zur Rettung der Tiger „Tx2“ in 2010 hat sich die Zahl aller wildlebenden Tiger damit um über 20 Prozent auf rund 3.900 erhöht. Das sei ein großer Erfolg, auch wenn es zur anvisierten Verdopplung noch ein weiter Weg sei. Positive Nachrichten aus dem Artenschutz gab es auch in Deutschland zu vermelden: 2018 wurde an der deutschen Ostsee erstmals seit 100 Jahren wieder eine Kegelrobbe geboren. Im Frühjahr 2019 tummelten sich über 200 der Tiere im Greifswalder Bodden. Der Erfolg gehe vor allem zurück auf das ostseeweite Jagdverbot und die Verbannung bestimmter Umweltgifte, für das der WWF jahrelang gekämpft habe.

Parallel zum Jahresbericht hat der WWF Deutschland erstmals einen Report über „Naturschutz und menschenrechtliche Sorgfalt“ veröffentlicht, der einen Überblick über die Verankerung von Menschenrechten in seinen Aktivitäten und Projekten gibt. „Auch wenn der WWF an einigen der schwierigsten und gefährlichsten Orte im Einsatz ist, stellen wir uns unserer menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht“, sagt Eberhard Brandes. Im vergangenen Jahr habe der WWF Deutschland seine internen Prozesse und Strukturen weiterentwickelt, in die Stärkung der Menschenrechte in seiner Projektarbeit investiert und unter anderem den Auf- und Ausbau von Menschenrechtszentren und Beschwerdemechanismen in verschiedenen Projektregionen gefördert. Dies sei in Abstimmung mit dem ehemaligen Menschenrechtsbeauftragten der Bundesregierung, Markus Löning, erfolgt, der im Auftrag des WWF 2019 eine unabhängige Untersuchung der menschenrechtlichen Sorgfaltsprozesse beim WWF vorgenommen und entsprechende Empfehlungen formuliert habe.

WWF-Jahresbericht




Neue Generation des Hyundai Veloster


Das Design des neuen Veloster entstand in enger Zusammenarbeit der

Hyundai Designzentren in Seoul, Südkorea und Irvine, USA.

Neben dem markanten Design mit dem Kaskaden-Kühlergrill an der Front

wurden insbesondere die Antriebs- und Fahrwerkstechnik sowie das

Infotainmentsystem weiterentwickelt.

Der Veloster ist mit bis zu 275 PS erhältlich.

Erstmals wird es auch eine N Version des Coupés geben: den Hyundai Veloster N.

 

 




Keine Sorge, wenn es mal über einen längeren Zeitraum Durststrecken in der Beziehung gibt!


Beziehungen sind ein Marathon und kein Sprint.

Immer wieder bringt es der Alltag und das ganz normale Leben mit sich, dass andere Dinge mehr Priorität haben, als die wunderbare Zweisamkeit als Paar.

Da wird man zum Beispiel als Eltern extrem gebraucht und von den Kindern alle Aufmerksamkeit benötigt.

Also spielt man sich als Elternteam die Bälle zu und ist eine Zeitlang (das tritt immer wieder, im Laufe eines Kinderlebens in Phasen auf) sehr massiv mit den Kindern beschäftigt und durch diese gefordert.

Auch der Job, die Arbeitsstellen beider, fordern immer wieder intensive Aufmerksamkeit und ist mal mehr, mal weniger beliebtes Thema in den Gesprächen mit dem, der Partner*in.

Bei anderen Paaren ist es eventuell das Thema Gesundheit, bzw. Krankheit, welches die gemeinsame Beziehung mit Sorgen belastet.

Oder die Finanzen?!

Auch die eigene Persönlichkeit will ausgelebt und verwirklicht werden.


So gibt es diese 5 Säulen im Leben eines Jeden von uns, die gelebt, verwirklicht und in ein gesundes Gleichgewicht gebracht werden wollen:

*Gesundheit

*Beziehungen

*Finanzen

*Beruf/Berufung

*Emotionen – Persönlichkeit


Ja, und das Leben beweist uns täglich, dass wir uns nicht immer aussuchen können, welcher Lebensbereich gerade besonderer Aufmerksamkeit bedarf.

 

Es gibt doch diesen schönen Spruch: „Wenn du Gott lachen sehen willst, mach Pläne!“

Natürlich hält uns das nicht davon ab, trotzdem welche zu machen und das ist auch gut so.

Doch hin und wieder zwingt uns das Leben, unsere Aufmerksamkeit auf anderes, als geplant zu richten.

Das ist es wohl, dass das Leben so spannend macht, uns immer wieder über uns hinaus wachsen lässt und uns dazu bringt flexibel zu sein.

Immer wieder offen für Neues!

So bleibt man lebendig, auch als Paar.

Ihr habt euch entschieden ein Stück des Lebensweges gemeinsam zu gehen.

Mal geht ihr diesen Weg glücklich, lächelnd Hand in Hand, macht eine kurze Rast zum Knutschen auf der Parkbank.

Mal trägt, oder schiebt, der Eine, den Anderen und wieder umgekehrt.

Mal muss einer rennen und der Andere ganz langsam gehen und der Abstand zwischen Euch, auf dieser Straße wird immer größer und größer.

Doch keine Angst, ihr geht trotzdem gemeinsam auf dieser Straße und so schnell verliert ihr Euch nicht aus den Augen, hinter der nächsten Kurve wartet schon die Parkbank auf Euch und ihr könnt gemeinsam den Sonnenuntergang betrachten.

Denn ihr passt beide auf eure Beziehung auf, Durststrecken gehören einfach dazu und eure Beziehung hält es locker aus, wenn sie nicht permanent im Fokus ist.

Weil ihr entschieden habt, den Weg gemeinsam zu gehen.

Herzlichst Miriam Welteken (Beziehungscoach für Männer und Paare)


Mehr über Miriam Welteken und ihre Arbeit findest du unter: www.facebook.com/MiriamWelteken

Komm auch gerne in die kostenfreie facebook Gruppe: „Einfach Liebe – Führe die Beziehung, die Dich glücklich macht!“   https://www.facebook.com/groups/1459529854195546/

Kontakt per Mail, unter: miriam.welteken@gmx.de





Die beiden Terrierschwetsern Lissi und Ronja sind wieder da


Wie die Tierschutzorganisation TASSO  soeben mitteilte,

sind die beiden Terrierschwestern Lissi und Ronja aus Hofgeismar,

auch endlich aufgefunden worden.

Nach einer anständigen Dusche oder Bad, mit anschließendem gefüllten Freßnapf,

werden die beiden sicherlich zufrieden einschlafen und noch den einen oder anderen 

Traum ihrer vergangenen Abenteuer träumen.

Daheim ist es doch am schönsten.

 




Weißer Wanderer bei GoT: Er steckte hinter der Maske


Ross Mullans Figur kennen alle Game of Thrones-Fans, sein Gesicht aber wohl nur die wenigsten.

Der Schauspieler verkörperte in der erfolgreichen Fantasy-Serieeinen der gefürchteten Weißen Wanderer.Für diese Rolle nahm er einige Strapazen auf sich, wie er Promiflash auf der German Comic Con verrät:

„Wir haben um 1 Uhr morgens angefangen: fünf Stunden für das Make-up, zwölf Stunden gedreht und dann zwei Stunden,um das Make-up wieder runterzukriegen.

Ich hatte also sehr wenig Schlaf.“

 

 





Soroptimistinnen spenden 4000 Euro für das Ausbildungsprojekt „Sozialwirtschaft integriert“


Den Erlös in Höhe von 4000 Euro einer gemeinsamen Veranstaltung haben der Soroptimist International Club Kassel-Kurhessen-Waldeck sowie Kassel-Bad- Wilhelmshöhe für das Projekt „Sozialwirtschaft integriert“ gespendet und an Anette Trayser von der Plansecur Stiftung übergeben. Die Mittel werden dort für das von Bürgermeisterin Ilona Friedrich initiierte Projekt eingesetzt. Frauen mit Migrationshintergrund können in einer Schulungsmaßnahme der Plansecur Stiftung im sogenannten HASA-Kurs nach einem erprobten Konzept den Hauptschulabschluss machen, um anschließend eine Ausbildung in sozialen Berufen oder in der Hauswirtschaft zu beginnen. Im Termin dankte Bürgermeisterin Friedrich für die Unterstützung und erläuterte die Zielsetzungen von „Sozialwirtschaft integriert“ als ein speziell für Migrantinnen zugeschnittenes Förderangebot der Stadt Kassel. Sie sollen damit einen Zugang zum Ausbildungs- und Arbeitsmarkt erhalten, zudem sei es ein zentrales Ziel, dringend benötige Fachkräfte zum Beispiel für die Berufsfelder Altenpflegehelferin und Pflegefachfrau, Krankenpflegerin sowie Hauswirtschafterin auszubilden.  Benefiz-Kino-Abend im Bali Kino Zusammengekommen war die Spendensumme im Dezember 2019 am „Tag der Menschenrechte“ im Rahmen eines Benefiz-Kino-Abends im Bali Kino. Festrednerin war Dr. Ruth Düring, Vorsitzende Richterin am Bundessozialgericht. Wie die Präsidentin des Soroptimist International Club Kassel-Kurhessen-Waldeck, Julia Dummer, erläuterte, widmen sich die Soroptimistinnen schwerpunktmäßig weltweit der Bildung und Förderung von Frauen und Mädchen. Daher – und auf Empfehlung von Dr. Düring – sei das Projekt „Sozialwirtschaft integriert“ ausgewählt worden. Anette Trayser unterstrich für die Plansecur Stiftung, dass die Spende ein wichtiger Baustein bei der Durchführung der Schulungsmaßname sei. Die Mittel sollen vor allem zur Finanzierung der Ferienbetreuung der Kinder der Kursteilnehmerinnen genutzt werden, damit die Mütter ihren Unterricht ohne Unterbrechung fortsetzen können. Auch die Themen Gesundheit und individuelle Gesundheitsvorsorge, die nicht zum eigentlichen Lehrplan gehören, doch für die Integration von großer Bedeutung sind, können damit angesprochen werden.    


Über die Stadt Kassel

Kassel ist mit über 205.000 Einwohnerinnen und Einwohnern die größte Stadt in der Mitte Deutschlands. Rund 111.000 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte sind am Wirtschaftsstandort tätig. Gut 25.000 Menschen studieren an der Universität. Kassel ist die Stadt der documenta, der weltweit bedeutendsten Ausstellung zeitgenössischer Kunst, der Brüder Grimm und des UNESCO-Welterbes Bergpark Wilhelmshöhe mit dem Herkules, dem weithin sichtbaren Wahrzeichen der Stadt. Rund 3.500 Menschen sind direkt bei der Stadtverwaltung beschäftigt. Zudem ist die Stadt an weiteren großen Unternehmen beteiligt, darunter die Gesundheit Nordhessen Holding sowie die Kasseler Verkehrs- und Versorgungs-GmbH mit dem Verkehrsunternehmen KVG und dem Energieversorger Städtische Werke AG.





HI, Co-Preisträger des Friedensnobelpreises, empört über die bevorstehende Entscheidung der Trump-Administration, Minen einzusetzen

 

 (ots) Die Trump-Administration wird voraussichtlich heute einen tödlichen Wechsel in der Landminenpolitik ankündigen. Danach sollen sich die USA dazu bereit erklären, die Produktion, den Einsatz und die Lagerung von Antipersonenminen wieder aufzunehmen. Landminen sind verheerende Waffen, die von ihren Opfern selbst ausgelöst werden und dabei nicht zwischen den Schritten eines Kindes oder eines Soldaten unterscheiden. Die humanitäre Organisation Handicap International (HI), Co-Preisträger des Friedensnobelpreises für das Verbot der Landminen, prangert einen historischen Rückschlag für den Schutz der Zivilbevölkerung in bewaffneten Konflikten an.

„Die künftige Landminenpolitik von Trump kann zum Todesurteil für unschuldige Menschen werden“, sagt Eva Maria Fischer, Leiterin der politischen Abteilung von Handicap International Deutschland (HI). „Es gibt Kriegshandlungen, die heute nicht mehr zulässig sind. Auch Supermächte dürfen bestimmte Waffen aufgrund des übermäßigen zivilen Leids, die sie verursachen, niemals einsetzen. Antipersonenminen fallen in diese Kategorie, weshalb die überwiegende Zahl der Staaten diese Waffen mit einem Vertrag verboten hat.“

Scharfe Abkehr von Obamas Verpflichtungen

Sollte dies bestätigt werden, ist dieser Schritt der Trump-Regierung eine scharfe Umkehrung von Präsident Obamas Verpflichtung von 2014, die eine Annäherung der USA zur Einhaltung des Ottawa- Minenverbotsvertrag von 1997 darstellte. Präsident Obamas Verpflichtung ließ den USA nur noch die koreanische Halbinsel als Ausnahme, da in der entmilitarisierten Zone weiterhin Minen eingesetzt werden.

„Intelligente Landminen sind absurd“

Nach letzten Informationen befindet sich laut der US-Politik eine neue Landmine in Entwicklung, die sich nach 30 Tagen deaktiviert und dadurch sicherer wird. „Wir haben ernste Bedenken hinsichtlich der „Intelligenz“ jeder Waffe, wenn unsere Mitarbeitenden aus erster Hand sehen, wie als „präzise“ und „intelligent“ vermarktete Waffen täglich Zivilist/-innen auf der ganzen Welt verletzen, verstümmeln und terrorisieren“, sagt Fischer. „Die Vorstellung, dass so genannte „intelligente“ Landminen sicherer sind als ältere Typen, ist absurd. Wer wird der Mutter einer Tochter, die durch eine Landmine getötet wurde, erklären, dass 20 Tage nicht genug waren, um auf dem freien Feld wieder Fußball zu spielen? Wer wird die „akzeptable Fehlerquote“ intelligenter Landminen dem Vater eines Jungen erklären, der auf dem Schulweg beim Durchforsten eines Waldes verstümmelt wurde?“

Humanitäres Völkerrecht

Die USA sind eines der wenigen Staaten, die dem Ottawa-Vertrag von 1997 noch nicht beigetreten sind. Sie befinden sich hier in Gesellschaft von China, Ägypten, Indien, Israel, Pakistan und Russland. Es gibt 164 Vertragsstaaten, die das Verbot von Anti-Personen-Minen zu einer universellen Norm des humanitären Völkerrechts machen. Das große Paradoxon dieses Politikwechsels besteht jedoch darin, dass die USA seit fast 30 Jahren auf den Einsatz oder den Handel verzichten.

„Die USA behaupten, dass der Schutz der Zivilbevölkerung im Mittelpunkt ihrer Verteidigungspolitik steht“, bemerkt Dr. Inez Kipfer Didavi, Geschäftsführerin von Handicap International Deutschland. „In den letzten vier Jahrzehnten hat Humanity & Inclusion, die internationale Dachorganisation von Handicap International, die unterschiedslose Bedrohung der Zivilbevölkerung durch Landminen dokumentiert. Dieser Rückschritt in der Landminenpolitik würde daher im Widerspruch zur vorgegebenen US-Politik stehen.“ Darüber hinaus würde der Politikwechsel ein sehr negatives Signal senden, indem er im Wesentlichen einen Blankoscheck an andere Staaten oder nicht-staatliche Kampftruppen ausstellt, die bereit sind, ihren Einsatz von Antipersonenminen, der nach dem Inkrafttreten des Ottawa-Vertrages deutlich zurückgegangen war, fortzusetzen oder auszuweiten.

Die jahrzehntelange Erfahrung von Humanity & Inclusion bei der Räumung von Landminen sowie der Betreuung von Überlebenden von Landminenexplosionen führt zu dem Schluss, dass ein Einsatz nie sicher ist. „Wir lehnen es aufs Schärfste ab, dass sich die Militärkommandeure wieder zum Einsatz von Minen ermächtigt fühlen“, stellt Fischer fest. „Die sicherste Landmine ist die, die nie produziert wird.“

Humanity & Inclusion wird mit ihren Partnern für das Verbot von Landminen zusammenarbeiten, um die US-Behörden zu ermutigen, diesen tödlichen Plan in den kommenden Monaten rückgängig zu machen.

HI leitet oder unterstützt Projekte, um die Folgen von Landminen auf die Zivilbevölkerung in Dutzenden von Ländern zu verringern: d.h. Land durch Minenräumung für die Gemeinden wieder nutzbar zu machen, die Menschen durch Risikoaufklärung zu lehren, explosive Kriegsmunitionsrückstände zu erkennen, zu umgehen und zu melden, und die Überlebenden von Landminenunfällen zu unterstützen und zu betreuen. Gemeinsam mit den Partnern in der internationalen Landminenkampagne erinnert HI regelmäßig an das Leid der Betroffenen und engagiert sich für die konsequente Umsetzung des Ottawa-Vertrags und eine minenfreie Welt.

Gerne vermitteln wir Ihnen ein Interview mit Dr. Eva Maria Fischer, Leiterin der politischen Abteilung Handicap International Deutschland

 




Coronavirus: Erster Todesfall außerhalb Chinas


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Erstmals gibt es eine tödliche Erkrankung
mit dem Coronavirus außerhalb Chinas.
Ein Mann verstarb auf den Philippinen.
 
 

 




Der BMW Motorrad Vision DC Roadster Neuer Antrieb, bekanntes Erscheinungsbild


„Seit über 90 Jahren ist der Zweizylinder-Boxermotor wesentlicher Bestandteil der technischen wie optischen Identität von BMW Motorrad.

Doch im Zuge der zunehmenden Elektrifizierung der BMW Group stellt sich auch hier die Frage: Wie könnte ein BMW Motorrad mit elektrischem Antrieb aussehen?

Und wie macht man es auf den ersten Blick als BMW Motorrad erkennbar?

Eine mögliche Antwort gibt der BMW Motorrad Vision DC Roadster, ein hoch emotionales Naked-Bike mit elektrischem Antrieb.

Bei einem Motorrad ist der Motor der Kern, ein tragendes Funktionselement.

Er bildet die Basis für die komplette Architektur.

Elektrische Antriebskomponenten stellen jedoch völlig andere Anforderungen an die Bauräume.

Während beim Verbrenner die Motorgröße vor allem durch den Hubraum bestimmt wird, ist bei E-Antrieben der Akkumulator das raumgreifendste Element.

Der E-Motor selbst ist verhältnismäßig kompakt.

Auf Basis dieser neuen Voraussetzungen schafft der BMW Motorrad Vision DC Roadster den Transfer, das ikonische Aussehen eines Boxers zu erhalten und mit neuer Funktion zu füllen.

Das Vision Bike ist daher auf den ersten Blick als BMW Motorrad erkennbar und offenbart bei genauerem Hinsehen seine elektrische Natur.“

 

 





Kirschessigfliege Drosophila suzukii und Solve Problem: Einnetzen der Obstkulturen gegen die Kirschessigfliege

 

(ots) Seit 2011 hat sich die Kirschessigfliege (KEF) als invasiver Schädling in Deutschland etabliert und befällt ein breites Spektrum an weichschaligem Obst, wie Kirschen, Himbeeren, Brombeeren oder Heidelbeeren. Das Resultat sind befallene Früchte, die nicht mehr vermarktungsfähig sind und damit in der Saison zu Verlusten von 40-60.000 Euro/ha je Fruchtart und Vermarktungssystem führen können.

Um den Maßnahmenpakten des Nationalen Aktionsplanes zur nachhaltigen Anwendung von Pflanzenschutzmitteln gerecht zu werden und den Sorgen und Nöten der Anbauer nachzugehen, wurde 2017 das Demonstrationsvorhaben: Einnetzen der Obstkulturen zum Schutz gegen die Kirschessigfliege Drosophila suzukii vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft ins Leben gerufen. Das Ziel dieses Vorhabens besteht in der Einführung und Etablierung von Einnetzung im Obstbau, um die KEF gezielt von der reifenden und intakten Frucht abzuhalten. Die KEF kann nicht gänzlich eliminiert und ferngehalten werden, durch die Einnetzung wird aber ein Zeitfenster geschaffen, in dem eine befallsfreie Ernte möglich ist und der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln reduziert werden kann.

Das Demonstrationsprojekt wird durch das Julius Kühn-Institut geleitet. Die Bundesländer Niedersachsen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen (NRW), vertreten durch die Pflanzenschutzdienste, betreuen die 22 Demonstrationsbetriebe. Die Landwirtschaftskammer NRW betreut und berät sieben konventionelle wie auch Biobetriebe, die als Vorzeige- und Demonstrationsbetriebe ihre Kirsch-, Himbeer-, Brombeer- oder Heidelbeerkulturen eingenetzt haben. Es erfolgt eine komplette Einnetzung, wobei das Netz zumeist seitlich am Tunnel oder der Regendachanlage angebracht wird. Die Netze sind nur während des Reifezeitraums der Früchte geschlossen, d. h. beispielsweise bei Kirschen nach der Blüte bis Ende Ernte und bei Himbeeren mit Eintritt der sich verfärbenden Frucht bis Ernteende. Jede Anlage verfügt über eine Netzbespannung mit einer Maschenweite von 0,8 x 0,8 mm, die ein Durchschlüpfen der KEF verhindert.

Die Kirschessigfliege kann innerhalb von 8-10 Tagen eine Generation entwickeln, wobei ein Weibchen bis zu 300-400 Eier legen kann. Hierdurch wird ersichtlich, wie sie in kürzesten Abständen ganze Anlagen vernichten und hohe Verluste verursachen kann. Die Netze haben relativ geringe Investitionskosten für den Anbauer. Der Einsatz der Netze inkl. Montage, führt beim Konsumenten zu erhöhten Kosten von ca. 10-30 Cent je kg Früchte.

Die Landwirtschaftskammer NRW möchte weitere Anbauer animieren und überzeugen, dass mit den Netzen eine nicht chemische Pflanzenschutzmaßnahme zur Verfügung steht, die der wachsenden Nachfrage nach reduzierter Pflanzenschutzmittelanwendung entgegenkommt und effektiv gegen den nur 3 mm großen, gefährlichen Schädling eingesetzt werden kann. Gleichzeitig soll die Bevölkerung darüber informiert werden, dass vermeintliche Sichtbarrieren durch die Netze zeitlich begrenzt sind und damit ein Zuflug von weiteren Insekten oder Vögeln später wieder möglich ist. Außerdem können auf diese Weise Früchte mit minimalem Insektizideinsatz produziert werden. Präsentationen auf Veranstaltungen und Hoftagen dienen zum Erfahrungsaustausch zwischen den Anbauern und der Aufklärung der Bevölkerung:

 




Spielplanvorschau März 2020


DER RING DES NIBELUNGEN

Bühnenfestspiel in drei Tagen und einem Vorabend

Dritter Tag

Götterdämmerung

Von Richard Wagner, Dichtung vom Komponisten

Musikalische Leitung: Francesco Angelico, Inszenierung: Markus Dietz, Bühne: Mayke Hegger, Kostüme: Henrike Bromber, Video: David Worm, Dramaturgie: Christian Steinbock

Mit: Daniel Frank (Siegfried), Hansung Yoo (Gunther), Thomas Gazheli (Alberich), Albert Pesendorfer (Hagen), Kelly Cae Hogan (Brünnhilde), Jaclyn Bermudez (Gutrune), Ulrike Schneider (Waltraute), Marta Herman (1. Norn, Floßhilde), Vero Miller (2. Norn, Wellgunde), Elizabeth Baily (Woglinde), Doris Neidig (3. Norn), Dalia Velandia (Tänzerin des Waldvogels) sowie Bürger*innen aus Kassel und Umgebung

Die Kluft zwischen Macht und Liebe, bestimmendes Motiv in Wagners Tetralogie, bricht in „Götterdämmerung“ immer weiter auf, bis auch der „freie Held“ Siegfried dem Fluch des Rings erliegt. Den Ring vertraut Siegfried zunächst als Liebespfand Brünnhilde an, bevor er sich auf große Fahrt begibt, die in der Halle der Gibichungen endet. Die Geschwister Gunther und Gutrune und ihr Halbbruder Hagen, gierig nach Macht und dem Ring, sorgen dafür, dass Siegfried durch einen Trank Brünnhilde vergisst und stattdessen in Liebe zu Gutrune entbrennt. Gunther hingegen, so ist der Plan, soll Brünnhilde zur Frau nehmen. Da nur Siegfried den Feuerring um Brünnhilde überwinden kann, nimmt er mithilfe des Tarnhelms Gunthers Gestalt an und entreißt ihr mit Gewalt den Ring, um sie zur Ehe mit Gunther zu zwingen.

Erst als Brünnhilde am nächsten Tag den Ring an Siegfrieds Hand erblickt, erkennt sie den Betrug. Außer sich vor Verzweiflung und Zorn, nimmt sie Hagens Angebot an, Rache zu üben für den Verrat: Aus dem Hinterhalt heraus tötet Hagen Siegfried. Als Gunther den Ring an sich nehmen will, wird auch er von Hagen ermordet.

Brünnhilde, die schließlich die Zusammenhänge durchschaut, durchbricht die Gewaltspirale, indem sie sich und die Götterwelt auslöscht: Sie lässt einen Scheiterhaufen für Siegfried und sich errichten und nimmt den Ring an sich, um ihn, durch das Feuer geläutert, den Rheintöchtern zurückzugeben. Walhall brennt, die Götter gehen unter. Am Ende steht die Zerstörung der Welt, wie wir sie kennen, und Gold und Ring finden zurück an ihren Ursprung – nur damit alles von Neuem beginnen kann?

Premiere: Samstag, 7. März, 16 Uhr, Opernhaus


Das Gesetz der Schwerkraft

Von Olivier Sylvestre in der Übersetzung von Sonja Finck

für alle ab 13 Jahren

Inszenierung: Martina van Boxen, Bühne und Kostüme: Sibylle Pfeiffer, Animationen: Katrin Nicklas, Komposition: Manuel Loos, Dramaturgie: Julia Hagen

Mit Marius Bistritzky und Tim Czerwonatis

Der Weg zum Erwachsenwerden ist dreckig, steil und matschig und alles andere als gerade. Vor allem wenn man, wie Fred, ständig umzieht. Dom ist vierzehn, genau wie Fred, und trotzdem ganz anders. Dom verkleidet sich gerne als Pop-Sängerin mit Schnurrbart, manchmal wäre Dom auch gerne ein Kaktus oder eine Möwe. Und auch Fred fühlt sich eher unwohl in seiner Haut. Wenn man wenigstens mit dem eigenen Spiegelbild nicht auf Kriegsfuß stehen würde …

Einfühlsam und verschmitzt erzählt Sylvestres Jugendstück von den Unwägbarkeiten einer Welt, die zwischen männlich und weiblich nicht viel kennt. Es ist ein langer Winter für Dom und Fred, doch gemeinsam haben sie die Kraft, inmitten der Kälte den Sommer heraufzubeschwören und alle bekannten Gesetze aufzuheben.

Premiere: Samstag, 7. März 18 Uhr, tif – Theater im Fridericianum


URAUFFÜHRUNG

Welcome to Paradise Lost
Von Falk Richter

Inspiriert von „Die Konferenz der Vögel“ von Farid Ud-Din Attar

Inszenierung: Gustav Rueb, Bühne und Kostüme: Isabell Heinke, Daniel Roskamp, Video: Frieder Weiss, Choreografie: Mona Kloos, Dramaturgie: Thomaspeter Goergen

Mit Meret Engelhardt, Eva-Maria Keller, Amelie Kriss-Heinrich, Alexandra Lukas, Christina Thiessen, Christina Weiser

Extinction Rebellion! Tausende Vögel steigen auf, unseren Planeten zu retten, vor dem Feuer, der Gier, vor uns. Der Himmel brennt schwarz vom Kapital, doch die tapferen Vögel geben nicht auf: Falk Richter entfesselt den Aufschrei eines großen und verzweifelten Schwarms, lässt ihn aufsteigen aus den Seiten eines uralten orientalischen Buches, der „Konferenz der Vögel“. Vor tausend Jahren ahnten die Vögel schon einmal, wir Menschen reißen die Welt zur Hölle; so suchten sie bis ans Ende der Welt nach einem König und Retter. Heute fliegen Rotkehlchen, Eulen, Dohlen, Kolibris über Wachstumshype, Tankersklav*innen, Salz gewordene Korallen, Elendsflüchtlinge, Steueroasen, Amazonasfeuer, Ein-Euro-T-Shirts, erstickte Meere und bis auf die Knochen abgenagte Gletscher: sechs Vögel, sechs Frauen, sechs Stimmen, eine Klage: Mant.iq at-t.air, Fly for Future!

Kostprobe: Dienstag, 17. März, 20.15 Uhr, tif – Theater im Fridericianum

Kostprobe: Dienstag, 17. März, 20.15 Uhr, tif – Theater im Fridericianum

Uraufführung: Donnerstag, 19. März, 20.15 Uhr, tif – Theater im Fridericianum



Medea

Von Euripides

Inszenierung: Johanna Wehner, Bühne: Benjamin Schönecker, Kostüme: Miriam Draxl, Musik: Ole Schmidt, Dramaturgie: Michael Volk

Mit Caroline Dietrich, Rahel Weiss, Hagen Bähr, Uwe Steinbruch, Lukas Umlauft

Aietes, König der dunkelhäutigen Kolcher*innen, soll einen Garten mit Heil- und Giftpflanzen besessen haben und der Zauberkünste mächtig gewesen sein. Seine Tochter Medea verriet ihn jedoch – sie hatte sich in Jason verliebt, der nach Kolchis gekommen war, um das berühmte Goldene Vlies zu rauben. Die Flucht mit der Beute gelingt dank der schnellen »Argo«, Jason bringt Medea in seine Heimat Korinth und heiratet sie, doch die Korinther*innen sehen in ihr nur die Fremde. Euripides’ Version der Argonautensage, beginnt, als Kreon, König von Korinth, Medea und ihre zwei kleinen Kinder in die Verbannung schicken will – Jason hatte sich in Kreons Tochter Glauke verliebt. Medea, die Geflohene, nunmehr selbst Verratene und Heimatlose, schreitet zur Tat. Und ihre Rache fällt maßlos aus.

Kostprobe: Mittwoch, 18. März, 19.30 Uhr, Schauspielhaus

Premiere: Freitag, 20. März, 19.30 Uhr, Schauspielhaus


die entfaltung

Tanztheater: Ein Stück von Johannes Wieland

Choreografie und Inszenierung: Johannes Wieland, Bühne: Matthieu Götz, Kostüme: Stefanie Krimmel, Sounddesign: Donato Deliano, Dramaturgie: Thomaspeter Goergen

Mit Alison Monique Adnet, Chihiro Araki, Morgan Bobrow-Williams, Chris-Pascal Englund Braun, Jordan Gigout, Gotautė Kalmatavičiūtė , Dafni Krazoudi, Niv Melamed, Safet Mistele, Alessia Ruffolo, Shafiki Sseggayi, Olha Mykolayivna Stetsyuk, Cecilia Wretemark, Sebastian Zuber

Die Körper verschwinden aus der Welt, die Körper bluten in die Welt – überall entfalten sich die Bilder, Systeme ohne reale Körper, bunte Schatten aus Dantes Visionen. Aufgerissene Augen als Objektive, aufgerissene Körper als Subjekte. Jedes Foto eine Offenbarung, jede Offenbarung eine Apokalypse, jede Apokalypse eine Utopie. Sind Bilder Schatten, so wie Schatten in der Göttlichen Komödie Seelen? Entfaltet sich die Macht der Schatten in den Dokumentationen der Welt: und richten diese via Thanatos-Effekt (das, was Bild ist, lebt nicht mehr) uns ein Schattenreich im Diesseits ein? „Wer bist du?“ „Ich bin kein Mensch, ich war ein Mensch.“ Wie will ich mich entfalten? Tragicomedia divina.

Kostprobe: Donnerstag, 19. März, 19.30 Uhr, Opernhaus

Uraufführung: Samstag, 21. März, 19.30 Uhr, Opernhaus


Daniel Holzhauser (Papageno)

WIEDERAUFNAME

Die Zauberflöte

Oper in zwei Aufzügen von Wolfgang Amadeus Mozart

Text: Emanuel Schikaneder

Musikalische Leitung: Alexander Hannemann, Inszenierung: Katharina Thoma, Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Sonja Trebes

Mit Younggi Moses Do (Tamino), Lena Langenbacher (Pamina), Elizabeth Bailey (Königin der Nacht), Yorck Felix Speer (Sarastro), Daniel Holzhauser (Papageno), Karola Sophia Schmid / Anna Nesyba (Papagena), Maren Engelhardt (2. Dame), Lin Lin Fan (1. Dame), Marta Herman (3. Dame), Michael Gniffke (Monostatos), Knaben der Chorakademie Dortmund, Rebekka Hottenrott (Ein Mädchen) u.a.m.

„Die Zauberflöte“ birgt eine immense Vielfalt und verzaubert mit einer Musik, die alles enthält: vom Liebeskummer über Glöckchenspiel-Heiterkeit, von Theaterdonner und Vogelfänger-Charme bis zur lebensrettenden Magie der Zauberflöte. Jetzt kehrt das unangefochten beliebteste Werk im Opernrepertoire nach fast zweijähriger Pause auf den Spielplan des Staatstheaters Kassel zurück.

Wiederaufnahme: Samstag, 28. März, 18 Uhr, Opernhaus (Vorstellung der Uni Kassel, Karten im freien Verkauf, ab 13.3. ), nächster Termin: Samstag, 11. April, 18 Uhr


KONZERTE

Nachholtermin 1. Kammerkonzert: Kassel Opera Brass

Werke von J. S. Bach, Victor Ewald, Malcom Arnold u.a.

Mit Max Westermann, Valentin Hammerl (Trompete), Joachim Pfannschmidt (Horn), Olaf Schade (Posaune), Michael Siegel (Tuba)

Die Besetzung des Blechbläserquintetts erfreut sich immer größerer Beliebtheit und entsprechend wächst das Repertoire. Neben Bearbeitungen von Musik aus früheren Epochen gibt es mittlerweile zahlreiche Originalkompositionen, die den großen klanglichen und stilistischen Möglichkeiten der Instrumente Rechnung tragen – von Barock bis Jazz.

Gleich mit seinem ersten Auftritt im Frühjahr 2019 erntete das Ensemble Kassel Opera Brass stürmischen Beifall und den Wunsch nach Fortsetzung. Das ursprünglich schon für den 9. September geplante Konzert wird jetzt nachgeholt.

Montag, 9. März, 19.30 Uhr, Opernfoyer


  1. Sinfoniekonzert

Manfred Trojahn: „… mit durchscheinender Melancholie“ – Ein Brahms-Porträt

Karol Szymanowski: Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 op. 35

Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 68

Solist: Razvan Hamza (Violine), Dirigent: Francesco Angelico

14 Jahre ließ sich der selbstkritische Johannes Brahms für die Komposition seiner ersten Sinfonie c-Moll op. 68 Zeit. Bis heute ist sie eines der populärsten Werke der romantischen Orchestermusik.

Manfred Trojahn, einer der bedeutendsten Komponisten der Gegenwart, fängt in seinem 1995 entstandenen Brahms-Porträt „… mit durchscheinender Melancholie“ ein nostalgisches Gefühl für die Vergangenheit ein, indem er das Brahms-Lied „Ich sah als Knabe Blumen blühen“ aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet.

Karol Szymanowski, der berühmteste polnische Komponist des frühen 20. Jahrhunderts, ist in unseren Konzertsälen noch immer unterrepräsentiert. In seinen Werken lässt er auf ganz eigene, überraschende Art und Weise Elemente der Spätromantik und des Impressionismus mit polnischer Volksmusik der musikalischen Moderne zusammenfließen. Über sein 1916 entstandenes erstes Violinkonzert meinte Szymanowski, alles klinge „furchtbar fantastisch“. Als Solist wird der 1. Konzertmeister des Staatsorchesters Kassel, Razvan Hamza, zu erleben sein.

Montag, 16. März, 20 Uhr, Stadthalle

Kostprobe: Montag, 16. März, 10.15 Uhr, Stadthalle (Karten für die Kostprobe gibt es ausschließlich im Vorverkauf).



  1. Kammerkonzert: Sounds of Change – Lieder der Freiheit

Werke von Piazzolla, Casals, J .S. Bach u.a.

Mit Sabine Roppel (Gesang und Ukulele), Donato Deliano (Klavier), Detlef Landeck (Posaune und Akkordeon), Christoph Baader (Posaune)

Wo fängt Freiheit an? Wo hört sie auf? Was ist das Gegenteil von Freiheit und was macht uns persönlich frei? Das Ensemble Sounds of Change nimmt das Thema musikalisch in den Fokus, lässt Unabhängigkeitslieder erklingen, verschmilzt Musik von Johann Sebastian Bach mit der von Konstantin Wecker und interpretiert Georg Danzers „Die Freiheit“ neu. Mit der Mischung von Posaunenklang, Stimme und Klavier bietet das Ensemble eine Melange aus lautmalerisch-melancholischen, barocken und groovenden Klängen.

Montag, 30. März, 19.30 Uhr, Opernfoyer

 


GASTSPIELE UND EXTRAS – Auswahl

Resonanzboden [148]: Die Studienleitung und die Repetitor*innen des Staatstheaters Kassel stellen sich vor

Mit Giulia Glennon, Deniola Kuraja, Serena Stella, Donato Deliano, Paul Lugger, Richard Schwennicke

Moderation: Dr. Christiana Nobach, Hansgeorg Kling 

Die Reihe Resonanzboden wird von der Fördergesellschaft Staatstheater Kassel e. V. veranstaltet und ermöglicht es Theaterinteressierten, Hintergründe zu erfahren und mit Mitarbeiter*innen und Ensemblemitgliedern ins Gespräch zu kommen.

Montag, 2. März, 19.30 Uhr, Opernfoyer                                                                     Eintritt frei


Spätschicht [18]: Personal Performance

Von und mit Alison Monique Adnet und Finn Jäger

Finn Jäger, seit 2014 Inspizient am Staatstheater Kassel, und die Tänzerin Alison Monique Adnet laden zur Personal Performance ein und tanzt zu den bewegendsten Lieblingssongs des Publikums – improvisiert und live.
Jede Spätschicht ist absolut einmalig – zusätzlich zum laufenden Programm und oft innerhalb kürzester Vorbereitungszeit zaubern Mitarbeiter*innen des Staatstheaters Kassel einmal im Monat ganz eigene kleine Kreationen zu später Stunde ins tif-Foyer.

Freitag, 6. März, 23 Uhr, tif-Foyer                                                                               6,50 Euro


Body & Soul Dance Academy präsentiert

The Forest – Hänsel & Gretel

Mit Schüler*innen der Body & Soul Dance Academy

Die Body & Soul Academy entführt in den tiefen Wald und lässt das Publikum das ungewollte Abenteuer von Hänsel und Gretel miterleben. Dort zeigen die Hexe ihre Backkünste und wird schließlich ein Geschwisterpaar zu Held und Heldin.

Sonntag, 8. März, 19.30 Uhr, Opernhaus                                                                   10 – 40 Euro


  1. Kasseler Jazzfrühling / Theaterstübchen geht fremd

Klaus Doldinger’s Passport feat. China Moses

CD-Release-Konzert des neuen Albums „Motherhood“

Re-Make oder Neudeutung? Weder noch! In Klaus Doldingers Augen ist sein neues Album „Motherhood“, das er mit Passport, Gesangsgästen und Solist*innen eingespielt hat, gleichsam Rückblick und Standortbestimmung. „Motherhood“ gab es schon mal, Ende der 60er-, Anfang der 70er-Jahre. Allerdings nicht als Albumtitel, sondern als Projektname mit dem vorangestellten Artikel The.

Doldingers besondere Verdienste für Fortbestand und Fortschritt der modernen Musik aus Deutschland sind mehrfach gewürdigt worden. Um mit bald 84 Jahren wieder aufzubrechen und neue Anknüpfungspunkte für seine Komponistenhandschrift zu finden, sei die energetische Standortbestimmung MOTHERHOOD sinnvoll gewesen, erklärt er. Das Publikum muss sich die Sinnfrage hingegen gar nicht stellen. Zuhören, genießen und erkennen zu können, warum Doldinger heute so klingt wie er klingt, ist beinahe ein Segen.

Freitag, 13. März 19.30 Uhr, Opernhaus                                                         44 – 65 Euro


Theaterwerkstatt

Staatstheater Kassel

Generationsübergreifend für alle ab 14

Leitung: Norina Kindermann, Theaterpädagogin

Einmal im Monat lädt die „Theaterwerkstatt“ dazu ein, sich praktisch mit Schauspiel, Dramaturgie, Regie, Theatersport und vielem mehr zu beschäftigen.

Donnerstag, 19. März, 17.30 Uhr, Treffpunkt Opernfoyer, Karten an der Theaterkasse                     2,50 Euro


TanzClub-Premiere: No Vacancy

Leitung: Agnetha Jaunich, mit Mitgliedern des generationsübergreifenden Tanzclubs ab 16 Jahren

Alle sind angefüllt mit eigenen Geschichten. Und gleichzeitig verschmelzen wir mit den Geschichten anderer zu einer großen Erzählung. Fügen uns ein in das Bild, nehmen Farben und Formen an. Passen hinein, passen uns an oder fallen aus dem Rahmen. Ein Motel im Nirgendwo. Eine Gruppe von Menschen, scheinbar wahllos zusammengewürfelt. Jede*r bleibt für sich. Alle suchen nach Verbindungen. Ziehen sich an, stoßen sich ab, kreisen umeinander. Gefangen an einem Ort, in sich selbst, miteinander?

Premiere: Samstag, 21. März, 20.15 Uhr, tif – Theater im Fridericianum                   7 Euro


Theater an der Ruhr: Othello

Inszenierung: Roberto Ciulli, Bühne: Gralf-Edzard Habben (†), Dramaturgie: Helmut Schäfer, Kostüme: Elisabeth Strauss, Licht: Jochen Jahncke, Musik: Klaus Herzog

Mit Dagmar Geppert, Petra von der Beek, Klaus Herzog, Fabio Menéndez, Steffen Reuber, Jubril Sulaimon

Unbemerkt von der Gesellschaft haben Othello und Desdemona geheiratet, der dunkelhäutige Feldherr und die Tochter eines wohlhabenden venezianischen Senators. Nicht allein seine Hautfarbe schließt Othello aus der Shakespeare’schen Gesellschaft aus, sondern auch seine Fremdheit. Venedig wurde ihm zur vertrauten Heimat. Dieses Vertrauen zerbricht jäh, als ihm von seinem Untergebenen Jago eingeflüstert wird, dass Desdemona ihm untreu wäre.

Über Roberto Ciullis Inszenierung von 2018 schrieb die Presse „Ein Abend und eine Inszenierung, die keine Sekunde lang loslassen; auch weil Ciulli ein grandios agierendes Schauspieler-Sextett aufbieten kann. Was bleibt, ist eine Inszenierung, die Ciulli einmal mehr als einen der ernsthaftesten Theater-Zauberer hierzulande ausweist. Ausgestattet freilich mit einer Ernsthaftigkeit, die mit leichter Hand daherkommt. Denn hinter dem Theater-Schein ist stets auch Ciullis Hoffnung erkennbar: dass es nicht so schlimm kommen möge.“ (Theater pur)

Roberto Ciulli, langjähriger Leiter des Theaters an der Ruhr, wurde 2019 mit dem FAUST für sein Lebenswerk ausgezeichnet.

Sonntag, 22. März, 19.30 Uhr, Schauspielhaus                                              8 – 28,50 Euro



Streitzeit [10]: Gesellschaftlich engagiertes Theater und sein Publikum

Mit Markus Dietz, Oberspielleiter, Regisseur, Janis Knorr, Regisseur und Werner Fritsch, Leiter der Kulturredaktion der HNA, Moderation: Ernst-Dieter Lantermann

In Zusammenarbeit mit KulturNetz Kassel e.V., gefördert von der Gerhard-Fieseler-Stiftung

„Der NSU-Prozess. Die Protokolle“, „Mein verwundetes Herz“ oder „Sommergäste“ stehen in dieser Spielzeit für engagiertes Theater, das Probleme der Gegenwart auf der Bühne kritisch reflektieren und Anstöße für eine veränderte Sicht auf die Welt und die eigene Person leisten möchte. Aber an welches Publikum denken die Theatermacher*innen dabei? Und was denkt und fühlt das Publikum, wenn es Zeuge eines politisch engagierten Bühnenstücks wird zwischen Ablehnung und Selbstbestätigung, Erschütterung und Langeweile, Ermutigung und Zumutung?

Darüber diskutieren Oberspielleiter und Regisseur Markus Dietz (u.a. „Sommergäste“, „Der Ring des Nibelungen“), Regisseur Janis Knorr (u. a. „Der NSU-Prozess. Die Protokolle“) und Werner Fritsch, Leiter der Kulturredaktion der Hessisch-Niedersächsischen Allgemeinen (HNA).

Montag, 23. März, 19.30 Uhr, Opernfoyer                                                                   6,50 Euro


TIPPS FÜR FAMILIEN

SchauspielClub-Premiere: Wo das Glück wächst

Eine Stückentwicklung des Club 1 für Kinder von 10 bis 12 Jahren, inspiriert durch „Wo das Glück wächst“ von Cornelia Funke und die Geschichten von Ayla, Carla, Clara, Luca, Manolya, Mira, Nora und Yelda.

Leitung: Sabine Koller, Leonie Schaeling

Mit Ayla Bösel, Carla Torres Florez, Clara Markowsky, Luca Siebert, Manolya Petersen, Mira Triftshäuser, Nora Bardhi, Yelda Bösel

Marie muss umziehen – von der Stadt aufs Land, vom Bekannten ins Unbekannte. Niemand hat sie gefragt und nun sitzt sie da, im fremden Haus und starrt aus dem Fenster. Von hier aus kann Marie alles aus sicherer Entfernung beobachten. Da kreuzt auf einmal dieser Junge auf und erzählt von seiner Uroma. Die muss es ja wissen – wo das Glück wächst. // Eine Stückentwicklung des Clubs 1 mit Spieler*innen im Alter von 10 bis 12 Jahren, inspiriert durch WO DAS GLÜCK WÄCHST von Cornelia Funke und den Geschichten von Ayla, Carla, Clara, Luca, Manolya, Mira, Nora und Yelda.

Premiere: Sonntag, 1. März, 15 Uhr, tif – Theater im Fridericianum                           3 Euro


Einblicke – Führung nur für Kinder (ab 6 Jahren)

Einmal im Monat, immer donnerstags, haben Kinder die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen des Staatstheaters Kassel zu werfen. Geeignet ist die Führung für Kinder ab 6 Jahren. Sie findet ohne Eltern-Begleitung statt.

Die Führung beginnt im Opernfoyer und dauert rund eine Stunde.

Donnerstag, 12. März, 15 Uhr, Treffpunkt Opernfoyer                                                1 Euro


Was soll das?
Klangvoll-tänzerische Stückentwicklung aus dem Koffer

für Kinder von 6 bis 10 Jahren auch für das Klassenzimmer buchbar

Inszenierung: Martina van Boxen, Bühne und Kostüme: Angela Roudaut, Musik: Georgy Vysotsky, Dramaturgie: Julia Hagen

Zwei ulkige Gestalten tauchen da im Raum auf. Urplötzlich sind sie da, mit viel Gepäck und einem Strahlen im Gesicht. Kennen wir uns? ER: klingt. SIE: springt. SIE tanzt, ER klopft. ER braust, SIE saust! SIE lacht, ER kracht! ER rollt – doch SIE schmollt. Und jetzt?

Gemeinsam mit Martina van Boxen, der neuen Leiterin des Jungen Staatstheaters Kassel, begeben sich die Tänzerin Agnetha Jaunich und der Musiker und Schauspieler Georgy Vysotsky auf die Suche. In einem fortlaufenden Prozess aus Herumspinnen, Drauflosmusizieren, Impulstanzen und Freudemachen entsteht eine kleine feine Stückentwicklung voll bewegendem Klang und musischem Tanz über die Begegnung zweier sehr unterschiedlicher Wesen. Sind es Clowns? Woher kommen sie? Woher kennen sie sich? Klar ist: er musiziert und sie tanzt. Die unterschiedlichen Sprachen hindern die beiden aber nicht daran, miteinander zu lachen, zu streiten und zu spielen!

Premiere: Samstag, 28. März, 15 Uhr, tif-Foyer


  1. Kinderkonzert: Expedition Dvořák – Neue Welt

Mit Musik von Antonín Dvořák, für alle ab 8 Jahren

Mit Ani Yorentz (Sopran), Enrique Keil (Antonín Dvořák), Moderation: Laura Wikert, Dirigent: Alexander Hannemann

Ohren auf, Koffer gepackt und los geht die Reise: Gemeinsam mit dem Staatsorchester Kassel begeben wir uns auf die Spuren von Antonín Dvořák. Die musikalische Expedition führt nach Tschechien, Amerika und noch weiter weg, in musikalische Zauberwelten. Ist das etwa eine echte Nixe, die da singt!?

Vormittagskonzerte für Schulklassen: Dienstag, 24. März, 9.15 und 11 Uhr, Schauspielhaus

Nachmittagskonzerte für Familien: Sonntag, 29. März, 15 und 16.45 Uhr, Schauspielhaus


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