Derbysieger – Huskies schlagen Löwen 7:5

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Kassel, 21. Januar, 2020. Was für ein Derby! Was für ein Schlussdrittel! Dank fünf Treffer im dritten Abschnitt drehen die Kassel Huskies das Hessenderby gegen die Löwen Frankfurt und schlagen den Rivalen aus dem Süden mit 7:5 (präsentiert von Sparda Bank Hessen). Die Schlittenhunde bleiben damit in dieser Saison in eigener Halle gegen die Löwen ungeschlagen – und natürlich Tabellenführer der DEL2.
Huskies-Trainer Tim Kehler setzte auf denselben Kader wie beim Derby in Frankfurt am Freitag. Somit fehlten mit Derek Dinger, Richie Mueller, Patrick Klöpper, Nick Walters und Curtis Gedig weiterhin fünf Spieler. Im Tor startete wie vor vier Tagen in Südhessen Jerry Kuhn.

Vor 4864 Zuschauern in der stimmungsvollen, lauten Kasseler Eissporthalle starteten die Huskies noch bedachter als am Freitag in Frankfurt. So hatten die Löwen nach 20 Sekunden durch MacAulay die erste Chance des Spiels. Jerry Kuhn konnte aber in Zusammenarbeit mit Alex Karachun den Gegentreffer verhindern. In Folge kamen die Hausherren besser ins Spiel und erarbeiteten sich erste Chancen. Die beste davon hatte Lois Spitzner, als er aus halblinker Position nur den Pfosten traf (6.). Besser machte es gut zwei Minuten später Ryon Moser. Zunächst war der Deutsch-Kanadier bei einem Alleingang regelwidrig gestoppt worden, den fälligen Penalty verwandelte er dann höchstpersönlich zur 1:0-Huskies-Führung (8.). Nach einigen ausgeglichenen Minuten, setzten die Huskies das nächste Ausrufezeichen. Nach einem Scalzo-Schuss von der blauen Linie tauchte die Scheibe direkt vor Corey Trivino auf und der hatte freistehend keine Probleme sie an Torwart Klein zum 2:0 vorbeizubringen (18.).

Frankfurt dreht im Mittelabschnitt auf

Nach dem starken ersten Drittel und einer verdienten Führung kam nun Frankfurt so richtig in Schwung: Lewandowski kam frei vor Kuhn zum Abschluss und überwand den Kasseler Schlussmann (29.) – der Anschlusstreffer. Sechs Minuten vor der zweiten Pause konnten die Löwen das Spiel ausgleichen: Corey Trivino saß wegen hohen Stocks auf der Strafbank, als Buchwieser einen Faber-Schlenzer von der blauen Linie zum 2:2 abfälschte (33.). Doch das war es noch nicht für die Huskies in einem sehr durchwachsenen zweiten Drittel. 67 Sekunden vor Drittelende lenkte Max Eisenmenger eine Hüttl Hereingabe unhaltbar für Kuhn zur erstmaligen Löwen-Führung in die Maschen – 2:3 in der 40. Minute.

Huskies erzielen fünf Tore im finalen Durchgang

Angetrieben von einer lautstarken Kulisse ging es im finalen Abschnitt gleich heiß her. Ganze sechs Sekunden waren gespielt, da checkte Denis Shevyrin Manuel Strodel. Der Löwen-Spieler musste nach kurzer Unterbrechung vom Eis, konnte später aber weiterspielen. Nicht weiterspielen durfte dagegen Löwe Mike Mieszkowski, der von der Bank kommend Shevyrin mit den Fäusten bearbeitete. Dafür wurde der 1,97 m Hüne von den Schiedsrichtern zum Duschen geschickt. Für die Schlittenhunde war dies ein Weckruf. In nur fünf Minuten drehten die Huskies das Spiel: Zunächst schob Alex Karachun die Scheibe zum 3:3-Ausgleich über die Linie (41.). Gut zwei Minuten später tunnelte Justin Kirsch Löwen-Spieler Strodel und versenkte den Puck unhaltbar im Winkel – die Führung für Kassel (43.). Und wiederum nur gut zwei Minuten später erhöhte Ben Duffy bei einer Fünf-gegen-Drei-Überzahl sogar auf 5:3 (45.).

Doch die Führung der Nordhessen hielt nicht lange. In der 49. Minute markierte Suvanto per Schlagschuss von der blauen Linie den Anschlusstreffer für Frankfurt. Anderthalb Minuten später war es dann Lewandowski, der mit seinem zweiten Treffer des Tages das Spiel wieder auf null setzte (51.). Wer dachte, die Huskies seien nun auf der Verliererstraße sah sich getäuscht. Denn dieses verrückte letzte Drittel hatte noch eine Wendung parat. Viereinhalb Minuten vor dem Ende musste Löwen-Kapitän Mitchell für zwei Minuten auf die Strafbank und in dieser Überzahl zog Denis Shevyrin von der blauen Linie einfach Mal ab. Sein Schlenzer fand den Weg zum umjubelten 6:5 ins Tor (58.). 84 Sekunden vor dem Ende des Spiels machte Alex Karachun mit dem 7:5 ins verwaiste Löwen-Tor den zweiten Derby Heimsieg gegen die Löwen Frankfurt perfekt.

Freitag Heimspiel gegen Landshut

Für die Huskies geht es bereits am Freitag mit dem dritten Heimspiel in Serie weiter. Dann gastiert der EV Landshut ab 19.30 Uhr in der Kasseler Eissporthalle, bevor am Sonntag circa 850 Huskies-Fans ihre Mannschaft per Sonderzug nach Landshut begleiten.

Tickets für das Heimspiel gibt es im Vorverkauf, sowie am Spieltag an der Abendkasse, drei Stunden vor Spielbeginn im Fanshop, sowie jederzeit HIER




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