Bürgerinformationsveranstaltung zur DB Ausbaustrecke ‚Kurve Kassel‘


Am 28. Januar 2020 findet von 18 Uhr bis ca. 20 Uhr im Saal des Philipp-Scheidemann-Hauses, Holländische Straße 72-74 (Haltestelle Halitplatz), eine öffentliche Bürgerinformationsveranstaltung zum Abschnitt ‚Kurve Kassel‘ der DB Ausbaustrecke Paderborn–Halle statt.

Nach der Begrüßung durch Stadtbaurat Christof Nolda werden auf Einladung der Stadt Kassel Vertreter der Deutschen Bahn über den aktuellen Stand des Projekts berichten und für Nachfragen zur Verfügung stehen.

Einlass ist ab 17.30 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Hintergrund

Aufgrund von eingeschränkten Streckenkapazitäten und damit verbundenen Engpässen mit Überlastungen und Wartezeiten im Schienennetz plant die Deutsche Bahn, im Rahmen des Programms „Frankfurt RheinMain plus“ nördlich von Kassel eine Verbindungskurve ausschließlich für den Güterverkehr zwischen den Eisenbahnstrecken Warburg – Kassel und Kassel – Hann. Münden zu bauen.

Im Bundesverkehrswegeplan 2030 wurde dieses Vorhaben als sog. „Vordringlicher Bedarf“ zur Engpassbeseitigung aufgenommen. So sollen für den Schienengüterverkehr zwischen dem Ruhrgebiet und Halle (Saale)/Mitteldeutschland zeit- und kostenintensive Fahrtrichtungswechsel im Rangierbahnhof Kassel entfallen. Derzeit befindet sich das Projekt zum Abschnitt ‚Kurve Kassel‘ im Vorplanungsstadium.

documenta-Stadt Kassel





Bad Zwestener Meisterkonzerte am 25. Januar mit Geigerin Malwina Sosnowski und Pianist Benyamin Nuss.

 

In diesem Jahr wird Ludwig van Beethovens 250. Geburtsjahr weltweit gefeiert. Auch die Bad Zwestener Meisterkonzerte würdigen den großen Komponisten mit zahlreichen Konzerten. Den Auftakt macht ein Duo-Abend mit der Geigerin Malwina Sosnowski und dem Pianisten Benyamin Nuss.

Malwina Sosnowski, Konzertmeisterin im Baseler Sinfonieorchester, gilt als eine der profiliertesten Solistinnen der Schweiz (SpiegelOnline). Sie konzertiert als Solistin sowohl auf der Geige als auch auf der Bratsche mit renommierten Orchestern, wird als begeisterte Kammermusikerin zu namhaften Festivals eingeladen und unterrichtet an Meisterkursen. Für den Kinofilm „Shana – The Wolf’s Musik“ spielte sie die Musik ein.

Benyamin Nuss entstammt einer Musikerfamilie und ist im Klassik- und Jazzfach gleichermaßen zu Hause. Er konzertiert weltweit in den schönsten Konzerthäusern und ist bei dem Klassiklabel Deutsche Grammophon unter Vertrag. Sein Debütalbum „Nuss plays Uematsu“ schaffte es auf Anhieb in die Klassikcharts.

Zu Beginn spielen die beiden Künstler die Sonate g-Moll BWV 1020 von Johann Sebas-tian Bach und dann die beiden schönsten und bekanntesten Sonaten von Ludwig van Beethoven: die „Frühlingssonate“ F-Dur op. 24 und die Kreutzer-Sonate A-Dur op. 47.

Samstag, 25. Januar 2020, 19.30 Uhr, Kurhaus Bad Zwesten

Eintritt: 14,-; 12,- u. 8,- €

Kinder bis einschl. 12 Jahren haben freien Eintritt

Tel.: 05626/525 o. 727




Fridays gegen Altersarmut: Sind demonstrierende Rentner nun – auch – Nazis?


Lesedauer: 5min

 

Demographie ist keine Hexerei.

Hat nichts mit Alchemie zu tun. Noch weniger mit Zufall, unglücklichen Spontanumständen oder gar unvorhersehbaren Ereignissen. Veränderungen in demographischen Gegebenheiten zeichnen sich mit einer Vorwarnzeit von bis zu 30(!) Jahren ab.

Also durchschnittlich 26 Jahre länger als der Politiker gewillt ist zu denken.

Und wer in den dann unbetrachtet gelassenen 26 Jahren dauerhaft, wiederholt und wenig intelligent falsch, zusammenhanglos und nicht ganzheitlich zu handeln gewillt ist, hat dann am Ende dieser Zeitspanne ein Problem. So wie wir nun. Es droht für immer mehr Menschen Altersarmut.

Das Problem wurde anderswo fachlich im Zusammenhang als Stresstest umfassender betrachtet (Stresstest Altersarmut: https://conplore.com/stresstest-altersarmut-in-deutschland-wirtschaftliche-soziale-und-politische-folgen/ )

Und dass dieses Thema nicht nur uns, sondern auch bei unseren Nachbarn in Frankreich aktuell ist, zeigen die anhaltenden Bürgerproteste dort, die bisweilen immer gewalttätiger zu eskalieren scheinen. Ein Indiz dafür, was auch hier noch kommen könnte, wenn die Not erst mal groß genug ist.

Das wird auch unseren Politikern zunehmend klarer. Die Zahl von bis zu elf (11!) Millionen Rentnern in der Altersarmutsfalle geistert durch die Medien, die das aber geschickt unter den Teppich kehren wollen. Am besten ganz ausblenden, obwohl alle Indikatoren darauf hindeuten, dass gerade für Senioren in Ballungsgebieten die Luft immer dünner wird. Besonders dann, wenn ein Ehepartner verstirbt und die Rente dann noch weiter fällt.


Armutsfalle Rente?

Die Gründe für die Zunahme der Gefahr sind allgegenwärtig und verstärken sich sogar gegenseitig noch.

Und das nicht nur für Rentner an sich, sondern für alle:

  • sinkendes Rentenniveau bei gleichbleibenden/steigenden Lebenshaltungskosten;
  • Kopplung der Rente an Lohnkosten, die in den letzten fünfzehn Jahren aber stagnierten;
  • verstärkt durch die Ausdehnung des Billiglohnsektors seit der Agenda 2010;
  • sukzessive Vollversteuerung der Rente;
  • Mietfalle in Ballungsgebieten durch nicht stattgefundene Baumaßnahmen, gerade auch unter dem Aspekt Migration;
  • Niedrigzinspolitik der EZB und damit Wegfall der Zins-und-Zinseszinsentwicklung von privaten Lebens- und Rentenversicherungen gerade für Selbständige;
  • überdurchschnittlich steigende Lebenshaltungskosten bei Grundnahrungsmitteln (siehe z.B.: Milchprodukte);
  • steigende Energiekosten hier vor allem die Zins-und-Zinseszinswirkung der EEG-Umlage zur Finanzierung des Atomausstiegs, des Kohleausstiegs und der Klimasteuer auf Energie;
  • Konkurrenz der unterversorgten Leistungsempfänger/Bedürftigen und damit einhergehende Verdrängungseffekte in/bei nichtstaatlichen Hilfsorganisationen zu Lasten Schwächerer, die somit noch weniger Geld zur Verfügung haben (Sozialdarwinismus; DIE TAFELN);
  • zusätzliche Steuern wie z.B. die Erhöhung der Grundsteuer, die das mietfreie Wohnen im Alter ad absurdum führen könnte;
  • das Nichterreichen von 45 Beitragsjahren durch eine zu oft unterbrochene „Erwerbsvita“, was gerade alleinerziehende Mütter, allein pflegende Familienangehörige und Arbeitslose betrifft. Aber auch Menschen, die durch Unmöglichkeit (Gesundheit/Berufsunfähigkeit) 45 Beitragsjahre nicht erreichen werden können;
  • frühzeitige Entlassung aus dem Berufsleben ohne Chance auf Wiedereinstellung aufgrund des alleinigen Alters (ein Aspekt, der völlig untergeht!);
  • Frühzeitige Entlassung / Wegfall der Berufsaussichten durch die Digitalisierung;
  • Gerade beginnende Rezession;
  • Politisches Nichthandeln / Desinteresse.

In der o.a. Liste findet fast jeder von uns einen Punkt, der ihn persönlich betreffen wird. Und das hoch bis in das, was als gutbürgerlicher Mittelstand sich einst sicher fühlen konnte. Wo eine mögliche Altersarmut nie ein Thema war. Doch die drei Geister der Wirtschaft treffen nun als geballte Macht auf uns (HIER: https://nordhessen-journal.de/2019/09/13/frei-nach-charles-dickens-die-drei-geister-der-wirtschaft/).


Alles Nazis oder was?

Jetzt sollte man meinen, dass die Medien zumindest den Ernst der Lage begreifen, doch stattdessen beginnen einige damit, jetzt die Fridays gegen Altersarmut –Bewegung in die rechte Ecke zu drücken. Nun wirklich besorgte Bürger mit Existenzängsten als Nazis darzustellen. Rechtsextreme Demonstranten.

Es war schon immer schlimm alle Menschen, die nicht links genug sind, Kritiker und Mahner, als Nazis zu verunglimpfen. Die Nazikeule als finales Instrument gegen Andersdenkende zu schwingen. So sogar die richtigen Nazis von einst, die wirklich Millionen umgebracht haben, mit Menschen gleichzusetzen, auf das Niveau derer hinaufbefördert haben, die auf demokratischen Boden standen und stehen. Den Begriff NAZI an sich durch ideologische Dauerverblendung entwertet haben. So Millionen von realen Genozidopfern von ideologisch vollendetem Rassismus verhöhnt, verunglimpft und auch verraten haben.

Dass Nazis nun auch Klimakritiker sind, Migrationskritiker waren und wohl bald auch besorgte Bürger sein werden, die Angst um ihre Altersexistenz haben ist nicht nur perfide. Es ist schlicht schon asozial zu nennen.

Auch der Vorwurf, der berechtigt ist, dass zunehmend rechte Parteigänger das Problem nach Euro und Migration nun für sich entdecken, vermag eben nicht die Diffamierung zu rechtfertigen. Das Thema war seit 30 Jahren(!) auf dem Tablett derer, die es ignorierten. Meinten es ignorieren zu können oder gar zu dürfen. Und das waren durch die Bank die, die es jetzt immer noch nicht sehen wollen. Sie hatten alle Chancen hier politisch gestaltend, rechtzeitig und ganzheitlich wirken zu können. Taten es aber nicht. Oder nur ungenügend. Konterkarierten mit Null-Zinspolitik (bald auch Negativzinsen) auch die propagierte und geforderte private Altersvorsorge der Menschen. Vernichtet seit zehn Jahren ihre Ersparnisse und freut sich über eine staatliche Haushaltsnull.

Wie sind denn die Mehrheiten?

Könnte es sein, dass der besorgte Bürger mit Existenzangst nur deshalb ein Nazi ist, weil er bald die absolute Mehrheit der Wähler stellen wird? Verzweifelte Bürger die Gelegenheit nutzen könnten bei Wahlen Verantwortliche abzustrafen? Man nun seine Felle wegschwimmen sieht? Gerade auch für die nächsten Bundestagswahlen?

Wenn man diese Bewegung für ein würdevolles Leben im Alter rechte Geister anzieht, dann nur weil man ihnen die Bühne überlassen hat. Kampflos. Und nun auch durch kollektive Diffamierung fördert. Menschen ignoriert, die den Wohlstand aufgebaut haben, der gerade verspielt wird. Menschen, die für all das gearbeitet haben, was andere mit vollen Händen verprassen und ihr Eigen glauben nennen zu dürfen.

Kritische Bürger politisch und medial als Nazis zu diffamieren hat nichts gebracht. Im Gegenteil: es hat eine wohl dauerhafte Spaltung der Gesellschaft gefördert. Die kriselnde Debattenkultur, die nun gern wieder eingefordert wird, erst zur Krise gemacht hat. Menschen mit zunehmenden Existenzsorgen nun auch in die rechte Ecke zu stellen und weiter nichts zu machen, wird dann wohl was genau bringen? – Eine liberalere Gesinnung? Klar…

Auf Facebook hat diese Gruppe innerhalb von ein paar Monaten es auf über 300.000 Follower geschafft (aktuell: 309.427). Über 3.000 Beiträge und Kommentare pro Tag sind die Regel. Fridays for Future hat hier noch nicht mal 100.000 Follower…

Und nun mal ein Gedanke als Fakt: in Thüringen kam die FDP mit nur 73 Stimmen zu viel in den Landtag!

…(sic!)


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Steuererklärung 2019: Kürzerer Mantelbogen, mehr Anlagen

 

(ots) Wer seine Steuererklärung abgibt, muss den Hauptvordruck ausfüllen, auch Mantelbogen genannt. Bislang waren das vier Seiten, aber für die Steuererklärung ab 2019 sind es nur noch zwei. Wie der neue Mantelbogen aufgebaut ist, was aus den weggefallenen Seiten wird und welche Daten überhaupt nicht mehr eingetragen werden müssen, darüber informiert der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe e. V. (VLH).

Die persönliche Steuernummer, das zuständige Finanzamt, die eigene Adresse, Name und Anschrift des Ehegattens oder Lebenspartners, die persönliche Bankverbindung: Auf der ersten Seite des Mantelbogens bleibt alles beim Alten.

Interessant wird es erst ab Seite zwei, denn der neue Mantelbogen für die Steuererklärung ab 2019 will nur noch Antworten auf folgende Fragen:

   - wohin der Steuerbescheid geschickt werden soll,
   - ob ein Antrag auf Festsetzung der Arbeitnehmer-Sparzulage 
     gestellt wird,
   - ob es Einkommensersatzleistungen gibt
   - und ob ergänzende Angaben zur Steuererklärung zu machen sind.

Damit ist der neue Mantelbogen auf zwei Seiten zusammengeschrumpft.

Weniger Mantelbogen, neue Anlagen

Alle weiteren Informationen, die bislang im vierseitigen Mantelbogen einzutragen waren, sind zu eigenen Anlagen geworden. Hier die Namen der vier neuen Anlagen und was darin einzutragen ist:

1. Anlage Sonderausgaben

– Kirchensteuer, Spenden und Mitgliedsbeiträge, Berufsausbildungskosten, weitere Aufwendungen wie gezahlte Versorgungsleistungen und Unterhaltsleistungen

2. Anlage Außergewöhnliche Belastungen/Pauschbeträge

– Behinderten-Pauschbetrag, Hinterbliebenen-Pauschbetrag, Pflege-Pauschbetrag und andere Aufwendungen wie Krankheitskosten, Pflegekosten oder Bestattungskosten

3. Anlage Haushaltsnahe Aufwendungen

– Ausgaben für haushaltsnahe Beschäftigungsverhältnisse (Minijobs), Handwerkerleistungen und anderes.

4. Anlage Sonstiges

– Steuerermäßigungen bei Belastung mit Erbschaftssteuer, Verlustabzüge und anderes.

Neu ab Steuererklärung 2019 ist auch, dass Daten, die dem Finanzamt bereits elektronisch übermittelt wurden wie Lohn oder Rente, nicht mehr eingetragen werden müssen.

 




Videosprechstunde kann Zeit sparen – stößt aber an Grenzen


(ots) Videosprechstunden können Patienten in manchen Fällen den Weg in die Arztpraxis ersparen. „Ärzte können zum Beispiel den Heilungsverlauf von Wunden begutachten, mit Diabetikern die Blutzuckerwerte besprechen oder Erkältungen behandeln“, erklärt der Vorsitzende des Ausschusses Telematik der Bundesärztekammer, Erik Bodendieck aus Wurzen, im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. Es ist von Vorteil, wenn der Arzt den Kranken bereits kennt. Mediziner dürften Patienten in den meisten Bundesländern mittlerweile aber auch ohne vorherigen persönlichen Kontakt per Videosprechstunde behandeln, sagt Bodendieck.

In vielen Fällen ist ein Praxisbesuch nötig

Sind die Beschwerden aus der Ferne nicht eindeutig zu beurteilen, muss der Patient nach wie vor in die Praxis kommen. Ärzte haben vor Ort ganz andere Untersuchungsmöglichkeiten. Sie können zum Beispiel tasten, riechen, Blut abnehmen, einen Ultraschall machen. Und solange das elektronische Rezept nicht eingeführt wird, muss der Patient ohnehin weiter in die Praxis kommen, um sich seine Verordnung ausstellen zu lassen.

Gesetzliche Kasse trägt Kosten

Bisher führen erst wenige Mediziner Videosprechstunden durch. Ein Register gibt es dafür noch nicht. Patienten können bei ihrem Arzt nachfragen, ob er den Service anbietet. Die Kosten für Videosprechstunden trägt im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung die Kasse. Privatpatienten sollten mit ihrer Versicherung klären, ob diese zahlt. Bei Angeboten aus dem Internet sollte man genau schauen, ob sie seriös sind. Am besten erkundigt man sich vorher bei der Krankenkasse danach und fragt zudem, ob sie die Kosten übernimmt.

Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 1/2020 B liegt aktuell in den meisten Apotheken aus. // Wort & Bild Verlag – Gesundheitsmeldungen





Frustrierte Landwirte, gestresste Natur

 

Angesichts des anhaltenden Höfesterbens in Deutschland und der fortschreitenden Artenkrise auf Feld und Flur fordert der WWF Deutschland von der Bundesregierung finanzielle Unterstützung und Planungssicherheit für Landwirte beim Klima- und Umweltschutz auf dem Acker und im Stall. Sonst blieben „Landwirte und Natur gleichermaßen dauerhaft auf der Strecke“, so der WWF zum Start der Internationalen Grünen Woche (IGW) in Berlin. „Die nationale und europäische Landwirtschaftspolitik nach der Maxime Wachse oder Weiche schafft immer mehr Verlierer unter Landwirten und in der Natur “, urteilt Christoph Heinrich, Vorstand Naturschutz des WWF Deutschland. „Dass Landwirte sich frustriert vom Staat abwenden, ist auch Folge einer jahrzehntelangen Agrarpolitik, die kleine, oft familiengeführte Betriebe und die Natur abgehängt hat. Hinzu kommt ein ruinöser Preisdruck durch die Lebensmittelindustrie.“

In den letzten 30 Jahren hat etwa die Hälfte der landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland aufgegeben – bei etwa 70 Prozent ist die Hofnachfolge ungeklärt. Die bisherige deutsche und europäische Landwirtschaftspolitik hat diesen Trend nicht gestoppt, so der WWF. Der Großteil der EU-Subventionen richtet sich nach der Flächengröße. Je mehr Fläche ein Betrieb bewirtschaftet, desto mehr Geld aus Brüssel – mit dem kuriosen Ergebnis, dass die 20 Prozent der größten Landwirtschaftsbetriebe in der EU 80 Prozent der Fördermittel erhalten. Der WWF kritisiert, dass die Bundesregierung bisher nur sechs Prozent von den bestehenden flächengebundenen EU-Subventionen in die Förderung von Artenvielfalt auf dem Acker umleiten will. Bis zu 15 Prozent wären möglich. „Von diesem Geld gehört mehr in die Hände von Landwirtinnen und Landwirten, die betrieblich nachweislich gegen die Nitrat- und Klimakrise aktiv werden und biologische Vielfalt auf ihren Betrieben fördern“, unterstreicht Heinrich vom WWF.

EU-weit ist seit 1980 jeder zweite in der Agrarlandschaft beheimatete Vogel verschwunden, das sind 300 Millionen Tiere. In Deutschland sank die Masse von Fluginsekten wie Hummel, Biene oder Falter in den letzten 30 Jahren um durchschnittlich 76 Prozent. 30 Prozent aller Ackerwildkräuter stehen auf der Roten Liste des Bundesamtes für Naturschutz (BfN). „Überdüngte und flächendeckend mit Pestiziden behandelte Anbauflächen verdrängen artenreiche Wiesen und Weiden sowie Äcker mit vielfältigen Fruchtfolgen. Mit ihnen verschwinden Wiesenvögel, Schmetterlinge und Ackerwildkräuter“, warnt Christoph Heinrich.

Angesichts der doppelten Krise für Landwirte und Natur erwartet der WWF von der Bundesregierung in 2020 eine konsequente Abkehr vom „Klein-Klein des geringsten Widerstandes“ in der Agrarpolitik. Mit der Überarbeitung der Düngeverordnung kann die Bundesregierung innenpolitisch und gegen Brüssel entsprechende Zeichen setzen, so der WWF. Derzeit auf dem Tisch liegende Vorschläge zu Änderungen der Umsetzung der EG-Nitratrichtlinie reichten nicht aus, um Deutschland bei Trinkwasser- und Gewässerschutz dauerhaft aus dem roten Bereich zu holen.

Dazu benötige es ein System, das betriebliche Stoffkreisläufe ohne Schlupflöcher geschlossen bestimmt und entsprechend nur jene finanziell belastet, die tatsächlich Stickstoffüberschüsse produzierten. Wer die Nährstoffeinträge senkt oder niedrig hält, kann im Gegenzug finanziell entlastet werden. Außerdem gilt es, die Haltung von Milch- und Schlachtvieh wieder an die regional zur Verfügung stehende Fläche zu binden. Schrumpfen müssten entsprechend vor allem die Nutztierbestände in den viehstarken Regionen, so der WWF. Die Bundesrepublik ist einer von acht EU-Mitgliedstaaten, bei denen die Probleme mit Nährstoff- und Pestizideinträgen aus der Landwirtschaft in die Gewässer am größten sind.

Beim aktuellen Streit um das Aktionsprogramm Insektenschutz hofft der WWF auf „Rückgrat der Bundesregierung“ beim Verbot von Totalherbiziden in Schutzgebieten. „Statt ökologisch dringend gebotene Regelungen wieder zu verwässern, sollten die betroffenen Landwirte beim Einstieg in einen umweltverträglicheren Ackerbau eingebunden sowie finanziell und fachlich bestmöglich unterstützt werden“, so Christoph Heinrich vom WWF.

 

Original Beitrag von WWF Deutschland präsentiert durch das Nordhessen Journal




Einbrüche in zwei Häuser in Fuldatal; Bewohner vertreibt Täter


Kripo sucht Zeugen

(ots) Fuldatal (Landkreis Kassel):

Zwei Einbrüche, die sich am Wochenende in Häuser in den Fuldataler Ortsteilen Ihringshausen und Wilhelmshausen ereigneten, beschäftigen derzeit die Ermittler des Kommissariats 21/22 der Kasseler Kripo. Während unbekannte Täter am vergangenen Freitag in Ihringshausen die kurze Abwesenheit des Hausbewohners ausnutzten und bei seiner Heimkehr die Flucht ergriffen, ist die Tatzeit des Einbruchs in Wilhelmshausen im Verlauf des Wochenendes noch nicht genau bekannt. Die Beamten des K 21/22 bitten um Zeugenhinweise.

In der Straße „Zum Fuchsacker“ vertrieb offenbar der Bewohner, als er nach einer halbstündigen Abwesenheit gegen 17:30 Uhr heimkehrte, die unbekannten Täter. Diese flüchteten nach ersten Erkenntnissen blitzschnell durch den Garten in Richtung des Sommerwegs, können aber nicht näher beschrieben werden. Die Einbrecher waren über ein gewaltsam geöffnetes Kellerfenster in das Haus eingedrungen und erbeuteten Geld, Schmuck und eine Armbanduhr. Mit ihrem brachialen Vorgehen richteten sie einen Schaden von rund 2.000 Euro an. Eine sofort eingeleitete Fahndung durch die alarmierte Polizei führte nicht zum Erfolg.

Ob in der Schillerstraße in Wilhelmshausen dieselben unbekannten Täter agierten, ist bislang noch ungeklärt. In der Zeit zwischen Freitagmorgen, 9 Uhr, und dem gestrigen Sonntagnachmittag, 14 Uhr, gelangten sie offenbar über ein Nachbargrundstück in der Straße „Am Heegeberg“ in den Garten des Hauses und rissen zunächst gewaltsam einen Rollladen heraus. Anschließend öffneten sie brachial das dahinter befindliche Fenster. Die Unbekannten durchsuchten sämtliche Räume und flüchteten letztlich unerkannt. Nach derzeitigem Ermittlungsstand stahlen sie neben einem Laptop und einer Kamera auch Bekleidung und Schmuck. Den angerichteten Sachschaden beziffern die aufnehmenden Polizisten auf knapp 1.000 Euro.

Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen im Zusammenhang mit den beiden Einbrüchen gemacht haben oder Täterhinweise geben können, melden sich bitte unter Tel.: 0561-9100 bei der Kasseler Polizei.  // Polizeipräsidium Nordhessen


 




Heute Abend gilt es: Um 19.30 Uhr großes Hessenderby – vorher Legendentalk in der Championsbar


Kassel, 19. Januar, 2020. Es geht Schlag auf Schlag bei den Kassel Huskies! Diesen Dienstag ist Derby-Zeit in der Eissporthalle Kassel: Nach der 2:4-Heimnierlage gegen Freiburg am Sonntag steht am Dienstag das große Hessenderby gegen die Frankfurter Löwen an (19.30 Uhr). Und der Tabellenführer brennt darauf vor den eigenen Fans drei Punkte einzufahren. Vor dem Spiel wird es in der bereits ab 17.30 Uhr geöffneten Championsbar einen Legendentalk mit den ehemaligen Huskies-Spielern Daniel Kreutzer, Stéphane Robitaille und Ralf Hartfuß geben, dazu eine Getränke-HappyHour (17.30 Uhr bis 18.30 Uhr) für die Fans.

Das Heimspiel am Sonntag gegen bärenstarke Wölfe aus Freiburg ging unglücklich mit 2:4 verloren. Eine sehr kompakte Abwehr und ein überragender Wölfe-Keeper Ben Meisner sorgten für Kopfzerbrechen bei Huskies-Kapitän Alexander Heinrich und seinen Mitspielern. Bei 37:23 Schüssen ist dem blau-weißen Tabellenführer kein Vorwurf zu machen. Auch Wille und Einsatzbereitschaft waren tadellos. Einzig die Chancenverwertung verhinderte nach zuletzt drei Auswärtsspielen einen Sieg im Heimspiel.
Doch die erneute Chance auf einen Erfolg besteht bereits am morgigen Dienstag. Um 19.30 Uhr gastieren die Löwen aus Frankfurt in der Eissporthalle. Erst am Freitag hatten sie mit 4:3 über die Huskies auf eigenem Eis triumphiert, jetzt wollen diese den zweiten Sieg im zweiten Heim-Derby in dieser Saison. „Wir brauchen unbedingt den siebten Mann als Unterstützung: Die Fans auf den Rängen“, hofft Trainer Tim Kehler auf eine volle Halle.

Nach einer Formkrise der Löwen – auch wegen zahlreicher verletzungsbedingter Ausfälle wichtiger Leistungsträger – in der Mitte der Saison, hat sich das Team um Trainer Matti Tiilikainen längst wieder in der Spitzengruppe der Liga etabliert. Aufpassen müssen die Verteidiger der Huskies besonders auf Roope Ranta als besten Torschütze der Löwen und auf Topscorer Max Faber. Dazu kommt das Stichwort „Disziplin“: Zwar sind die Löwen bei eigener Überzahl das drittharmloseste Team der Liga – nur Bad Nauheim und Crimmitschau machen weniger aus personeller Überlegenheit – jedoch fällt bei Unterzahl natürlich das eigene Tore schießen deutlich schwerer. „Wir müssen die Chancen, die wir haben nutzen“, so
Huskies-Stürmer Alexander Karachun, „und aufhören, uns selbst zu besiegen.“ Individuelle Fehler seien es, die zuletzt zu Niederlagen geführt hätten und nicht die Überlegenheit der anderen Teams. Karachun: „Wir müssen gewinnen – mehr gibt es dazu gar nicht zu sagen“.

Das Lazarett der Huskies lichtet sich aktuell noch nicht: Richie Mueller, Patrick Klöpper und Derek Dinger, sowie Curtis Gedig und Nick Walters fallen weiterhin aus, Verstärkung kommt für das Spiel am Dienstag erneut von Kooperationsparter Wolfsburg: Eric Valentin und Maximilian Adam werden für die Huskies auflaufen. Im Tor steht Jerry Kuhn.
Noch gibt es Tickets im Vorverkauf, sowie am Spieltag an der Abendkasse, drei Stunden vor Spielbeginn im Fanshop, sowie jederzeit online auf www.kassel-huskies.de





Geld zurück? Hunderttausende Knöllchen sollen ungültig sein


Gute Nachrichten für Parksünder:
 
Das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt erklärt, dass Tickets
fürs Falschparken ungültig sind –
wenn sie von privaten Dienstleister ausgestellt wurden.
 
Zum Hintergrund: Die Stadt Frankfurt hat es sich sehr leicht gemacht.
Man hat eine private Firma beauftragt fürs Knöllchen schreiben.
Da das ja irgendwie auch nicht geht, hat man sie in Uniformen gesteckt.
 
Also liefen diese herum, gekleidet wie städtische Bedienstete.
ABER
Wer Strafzettel verteilt, muss hoheitliche Befugnisse haben, die haben private Unternehmen eben nicht.
 
Ergo wird die Stadt Frankfurt sehr hohe Summen wieder ausbezahlen müssen.
 
Dumm daran ist eigentlich nur die eigene Dummheit der Stadt Frankfurt.
 
 

 
 

 



Geschwindigkeitsmessungen vor Schulen: Knapp 6% zu schnell unterwegs


(ots) Kassel/ Vellmar/ Kaufungen:

Gemeinsam mit der Stadt Vellmar und der Gemeinde Kaufungen führte das Radarkommando der Direktion Verkehrssicherheit der Kasseler Polizei am heutigen Montag in der Zeit zwischen 7 Uhr und 13 Uhr Geschwindigkeitskontrollen an drei Schulen, vor denen eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h gilt, durch. Bei allen durchgeführten Messungen in Kassel, Vellmar und Kaufungen stellten sie eine Überschreitungsrate von knapp 6 % fest, die im Vergleich zu den letzten Kontrollen in diesen Bereichen, bei denen rund 11 % zu schnell unterwegs waren, erfreulich niedrig ist.

In Kassel wurden im Bereich der Brückenhofschule 131 Fahrzeuge gemessen. Insgesamt überschritten 16 Verkehrsteilnehmer die Höchstgeschwindigkeit. Der schnellste Fahrer war mit 48 km/h unterwegs. Ihn erwartet wegen der Überschreitung eine Strafe von 35 Euro.

In Vellmar fuhren im Bereich der Grundschule Obervellmar 2.100 Fahrzeuge durch die Kontrollstelle. 60 Verkehrsteilnehmer waren zu schnell unterwegs und überschritten die Höchstgeschwindigkeit. „Spitzenreiter“ war ein Autofahrer, der mit 52 km/h gemessen wurde, weshalb ihn nun ein Bußgeld von 80 Euro und ein Punkt erwartet.

In Kaufungen wurden im Bereich der Grundschule Niederkaufungen insgesamt 600 Fahrzeuge gemessen, wovon 85 Verkehrsteilnehmer zu schnell fuhren. Der schnellste Fahrer war an dieser Kontrollstelle mit 47 km/h unterwegs. Wegen der Überschreitung erwartet ihn eine Strafe von 35 Euro.

Auch zukünftig wird das Radarkommando vor Schulen Geschwindigkeitskontrollen durchführen und den Verkehr überwachen.  // Polizeipräsidium Nordhessen

 





IWF-Prognose: Weltwirtschaft steigt 2020 wieder


Euronews Business
 
Nach Schätzung der IWF-Experten soll das Weltwirtschaftswachstum
in diesem Jahr auf 3,3 Prozent ansteigen.
 
Im Vorjahr lag es bei 2,9 Prozent.
 
 

 




Etappensieg und Podiumsplatz für Toyota Gazoo Racing

 

Köln Mit einer starken Schlussoffensive und einem souveränen Etappensieg hat Toyota Gazoo Racing die diesjährige Rallye Dakar beendet. Trotz des abschließenden Triumphs in Saudi-Arabien reichte es für Nasser Al-Attiyah und Navigator Mathieu Baumel nach insgesamt mehr als 5.000 Kilometern nur zum zweiten Platz – gerade einmal sechs Minuten und 21 Sekunden fehlten zum Sieg.

Die Schlussetappe von Haradh in die neu erbaute Vergnügungsstadt Qiddiyah wurde auf nur noch 167 Kilometer halbiert – zu wenig, um den Führenden noch einzuholen. Der Erfolg festigte jedoch den zweiten Podiumsplatz.

Fernando Alonso und Marc Coma lieferten zum Abschluss die viertbeste Zeit. Gerade einmal drei Minuten und 25 Sekunden fehlten auf Al-Attiyah und Baumel, womit sie die zweitbeste Toyota Crew des Tages waren. Am ersten Wegpunkt lag das Duo sogar nur 25 Sekunden hinter ihren Teamkollegen, erlitt aber in der Mitte der Etappe einen Reifenschaden, der sie zurückwarf. In der Gesamtwertung landeten Alonso und Coma auf dem 13. Platz, vier Stunden, 42 Minuten und 47 Sekunden hinter dem Rennsieger. Nachdem sie auf der zweiten Etappe mehr als zwei Stunden verloren, gingen sie auf den folgenden Etappen mit ihrem Toyota Hilux bis an die Grenzen des Möglichen und verbesserten sich auf Rang zehn, ehe ein Überschlag alle Hoffnungen auf eine Top-10-Platzierungen beendete.

Giniel de Villiers und Navigator Alex Haro schlossen die letzte Etappe als Siebter ab. Sie hatten zu Beginn direkt die zweite Etappe gewonnen, ehe sie durch eine Vielzahl von Reifenpannen an Boden verloren. Trotz der verlorenen Zeit konnte das Duo während des gesamten Rennens eine Top-10-Position halten, im Ziel steht ein fünfter Platz mit einer Stunde, sieben Minuten und neun Sekunden Rückstand auf dem Sieger.

Auch Bernhard ten Brinke und Navigator Tom Colsoul zeigten bei der 42. Auflage der Rallye Dakar eine starke Leistung. Bei der zweiten gemeinsamen Teilnahme fuhren sie einen starken siebten Platz und damit ihr bestes gemeinsames Ergebnis ein. Zwar gewann die Crew diesmal keine Etappe, aber sie war jederzeit unter den Top 10 – insbesondere dank der Zuverlässigkeit und Robustheit des Toyota Hilux. Alle vier Besatzungen absolvierten das härteste Automobilrennen der Welt ohne technische Schwierigkeiten. Und das, obwohl die Renndistanz von mehr als 5.000 Kilometern durch eines der härtesten Terrains führte, das Saudi-Arabien zu bieten hat.

Die erstmals in Saudi-Arabien ausgetragene Ausgabe der Rallye Dakar 2020 umfasste zwölf Etappen mit Dünenüberquerungen, felsigen Strecken und Hochgeschwindigkeits-Wüstendurchfahrten. Drei Toyota Gazoo Racing Crews kamen in die Top 10, während Dakar-Neuling Alonso auf einem soliden 13. Platz in der Gesamtwertung landete, was die Qualität, Langlebigkeit und Zuverlässigkeit des Toyota Hilux beweist. Die Crews mussten verschiedene Rückschläge hinnehmen, darunter allein 43 Reifenschäden, durch die sie jeweils mindestens anderthalb Minuten verloren.

„Die heutige Leistung von Nasser und Mathieu war beeindruckend. Sie konnten sich den zweiten Platz sichern und den Rückstand auf die Führenden deutlich verringern. Nach mehr als 5.000 Rennkilometern trennten sie nur knapp über sechs Minuten vom Sieg“, erklärt Teamchef Glyn Hall. „Wir wollten natürlich gewinnen und mussten auf Schritt und Tritt kämpfen, das haben wir ganz im Sinne der Dakar getan. Nasser sagte, er sei noch nie so lange so hart gefahren. Unter Berücksichtigung der Privatteams hatten wir vier Hilux in den Top acht. Außerdem haben wir Fernando trotz einiger Rückschläge auf Platz 13 ins Ziel gebracht.“

Akio Toyoda, Präsident der Toyota Motor Corporation, ergänzt: „Die Rallye Dakar 2020 hat die Ziellinie erreicht! Zunächst möchte ich mich bei allen Teilnehmern bedanken, dass sie diese harte Strecke bewältigt haben. Nasser und Mathieu, herzlichen Glückwunsch zum zweiten Gesamtrang im Hilux. Es ist schade, dass sie den zweiten Sieg in Folge verpasst haben, aber ihr Einsatz in der zweiten Hälfte der Rallye war wirklich beeindruckend. Ich werde einfach noch ein Jahr lang einen Platz neben dem Siegerpokal 2019 in meinem Büro freihalten.

Außerdem feiern wir auch die anderen Hilux Crews, die die Ziellinie erreicht haben: Giniel und Alex, Bernhard und Tom sowie Fernando und Marc. Als ich Fernando Anfang letzten Jahres in Detroit traf, erzählte er mir von seinem Traum, die Rallye Dakar zu bestreiten. Ich sah, wie er die Herausforderung annahm und dabei auf viele Schwierigkeiten stieß: Er lernte, das Auto zu reparieren, Reifenschäden und sogar Überschläge wegzustecken. Als Fernando sich überschlug, entfernte er die zerbrochene Windschutzscheibe und fuhr einfach weiter. Ich wusste, dass er gut ohne Windschutzscheibe fahren kann, wie in der Formel 1. Ich war überzeugt, dass er ohne Scheibe sogar schneller sein könnte! Spaß beiseite, ich glaube, dass Fernando diese Herausforderung und die Fähigkeit, an der Spitze zu kämpfen, genossen hat. Ich bin froh, dass wir ihm diese Möglichkeit geben konnten.

 




photokina bietet neue Konferenz für Fachbesucher


Neue Imaging Innovation Conference (IIC) fokussiert auf innovative und disruptive Themen und Technologien des Imaging

Ob für Industrie, Händler oder Fachanwender: Imagingtechnologien und ihre Einsatzgebiete entwickeln sich derzeit rasend schnell. Mit der Imaging Innovation Conference (IIC) am 26. Mai 2020, dem Vortag der photokina, wird nun im Rahmen der Leitmesse für Imaging ein Format geschaffen, bei dem sich Experten aus allen relevanten Fachgebieten und der ganzen Welt zu diesen Veränderungen austauschen können. In Kombination mit dem Besuch der photokina entsteht so ein ganzheitliches Bild vom Status der Branche – und ein wichtiger Impuls für das eigene Handeln.    

Die Imaging Innovation Conference ist die Weiterentwicklung des jährlichen Business Forums Imaging Cologne, das zuletzt im März 2019 stattfand und sich  seit 2009 als wichtige Plattform für Trends und Innovationen in der internationalen Imaging-Branche etabliert hat. „Mit dem Heranrücken an die photokina spricht die neue Imaging Innovation Conference mit innovativen und disruptiven Themen und Top-Speakern Fachbesucher an, die aus ihrer Reise nach Köln das Maximum herausholen wollen”, so Christoph Werner, Geschäftsbereichsleiter der Koelnmesse. „In Kombination mit dem Besuch der weltweiten Leitmesse entsteht so ein ganzheitliches Bild vom Status der Branche, aus dem sich wichtige Impulse für das eigene Handeln gewinnen lassen.”  

Der Call for Papers ist gestartet, geplant sind neben einer gemeinsamen Auftaktveranstaltung am Morgen mehrere parallele Tracks am Nachmittag. Die Konferenz findet im Kristallsaal im CongressCentrum Ost der Koelnmesse statt. Den Abschluss des Tages bildet ein Networking Dinner in den Kölner Rheinterassen.  

Die Konferenz, die von der Koelnmesse in Kooperation mit der C.A.T.-Publishing Thomas Blömer GmbH organisiert wird, spricht neben dem Einzelhandel, Bilddienstleistern und Lieferanten auch Content Creators, Software-Entwickler, Innovatoren und Trend Scouts an. Diese können schon vor dem offiziellen Messebeginn von hochkarätigen Vertretern der Imaging-Branche, neuen Anbietern, Startup-Unternehmern und unabhängigen Experten erfahren, wie durch neue Technologien wegweisende Innovationen möglich werden. Dabei wird es nicht nur um technologische Entwicklungen und Produkt-Innovationen gehen, sondern auch um innovative Marketing-Strategien und um Konzepte für den Einzelhandel, mit denen dieser den Erwartungen der Kunden in der digitalen Gesellschaft gerecht werden kann.  

Tickets für die Konferenz sind ab 3. Februar im Ticketshop der Koelnmesse erhältlich und berechtigen auch zum Eintritt in die photokina.    

https://www.photokina.de







Nach 4 Jahrzehnten: Gemälde aus legendärem DDR-Kunstraub zurück


Euronews World News
 
Der „Gothaer Kunstraub“ sorgte Ende 1970er-Jahre
für Schlagzeilen.
 
Die damals gestohlenen Bilder sind nun wieder da.
Damit gerechnet hatte niemand.
 
 

 




Aufmerksamer Nachbar verhindert Einbruch in Lasertag-Halle: Tatverdächtiger festgenommen


Beispielbild

(ots) Helsa (Landkreis Kassel): Einen Einbruch in eine „Lasertag“-Halle in Helsa verhinderte am Samstagnachmittag, gegen 14:45 Uhr, ein aufmerksamer Nachbar.

Er hatte den Einbrecher dabei beobachtet, wie dieser eine Tür der Halle in der Bahnhofstraße aufbrechen wollte und den Mann daraufhin angesprochen. Als der Einbrecher die Flucht ergriff, hielt der Zeuge ihn gemeinsam mit dem Besitzer der Halle bis zum Eintreffen der Polizei fest.

Die alarmierte Streife des Reviers Ost nahm dort bei ihrem Eintreffen einen hinreichend bei der Polizei bekannten 40 Jahre alten Tatverdächtigen aus dem Werra-Meißner-Kreis in Empfang. Bei seiner Durchsuchung fanden sie anschließenden entsprechendes Aufbruchswerkzeug. Damit hatte er sich zuvor offenbar an der Tür im Bereich einer Laderampe der Halle zu schaffen gemacht, wobei er von dem Nachbarn gestört worden war und die Flucht ergriff.

Der festgenommene 40-Jährige muss sich nun wegen des Einbruchsversuch verantworten. Die Ermittlungen dauern an. // Polizeipräsidium Nordhessen


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