Sechs-Punkte-Wochenende gegen Ravensburg perfekt: Huskies siegen auf eigenem Eis 4:1

image_pdfimage_print

Kassel, Das erste Heimspiel des Jahres 2020 haben die Huskies am Sonntagabend in eigener Halle mit 4:1 gegen die Ravensburg Towerstars gewonnen.

Durch den Doppelspieltag der DEL2 war es das zweite Aufeinandertreffen innerhalb von 48 Stunden und der zweite Sieg für die Huskies. Für Kassel spielte erstmals Neuzugang Curtis Gedig vor heimischer Kulisse, Austin Carroll, Patrick Klöpper und Derek Dinger fehlten angeschlagen.
Die Tore für die Schlittenhunde erzielten vor 3535 Zuschauern Ryon Moser, Richie Mueller, Alexander Karachun und Spencer Humphries.

Huskies starten mit frühem Treffer

Die Gäste um Trainer Rich Chernomaz kamen nach der 2:4-Heimniederlage gegen die Huskies vom Freitag wie die Feuerwehr aus der Kabine. Hoch motiviert stürmten sie gegen das Tor von Leon Hungerecker an, Kassel konnte in den ersten Minuten eher reagieren, als agieren. Doch als die Huskies das erste Mal gefährlich vor Ravensburgs Tor auftauchten, konnten sie auch umgehend jubeln: Am linken Bullykreis kam Ryon Moser an den Puck, drehte sich fix um die eigene Achse, schoss, und ohne Sicht auf das Geschehen rutschte die Scheibe am Ravensburger Goalie Marco Wölfl vorbei ins Tor (5.). Das gab Kassel Sicherheit
und stoppte den frühen Angriffswirbel der Gäste – ein Tor also zu einem sehr günstigen Zeitpunkt. Und Kassel ließ in der Folge auch nichts mehr zu, erarbeitete sich durch Duffy, Moser und Karachun jedoch weitere gute Möglichkeiten. Mit der knappen Führung ging es in die erste Pause.


Zwei Tore in Überzahl im Mittelabschnitt

Offizielle Tabelle der DEL-2

Das Mitteldrittel begann mit einer kalten Dusche für die Huskies. Keine zwei Minuten waren gespielt, da umkurvte Ravensburgs Shawn O’Donnell Hungereckers Tor, legte die Scheibe ab auf Tero Koskiranta und der konnte aus kürzester Distanz egalisieren (22.). Doch die Huskies hatten auf das frühe Gegentor die richtige Antwort parat. In einem starken Powerplay – Maximilian Kolb saß in der Kühlbox – legte sich das Kasseler Special Team die Gäste-Defensive gut zurecht, die Scheibe wanderte über Top-Scorer Ben Duffy und Mario Scalzo zu Richie Mueller und der wuchtete die Scheibe aus halb-linker Position zum 2:1 ins Netz (25.).
Und die Zuschauer konnten kurz darauf erneut das Rama-Lama-Ding-Dong anstimmen: Nach einem heftigen Ellenbogencheck gegen Spencer Humphries musste Thomas Brandl auf die Strafbank, Scalzo schlenzte die Scheibe vor das Tor, dort lauerte Karachun und fälschte den Puck ab – 3:1 (27.). Und jetzt waren die Huskies voll drin im Spiel. Erneut dauerte es keine drei Minuten, da zappelte der Puck im Gehäuse der Towerstars. Diesmal bedienten Karachun und Duffy ihren Kollegen Spencer Humphries der die Vorentscheidung besorgte (30.).


Ravensburg kann das Spiel nicht mehr drehen

Mit dem Drei-Tore-Polster konnten die Huskies das dritten Drittel mit Selbstvertrauen starten und spielten nun auch genau so: Wie ein seit Wochen überzeugender Tabellenführer hielten sie die Gäste vom eigenen Tor fern, konnten durch Humphries nach Spitzner-Vorlage fast das fünfte Tor erzielen und hatten bei einem Towerstars-Treffer nach 49 Minuten Glück, dass Schiedsrichter Fynn-Marek Falten den Treffer nicht anerkannte, da zuvor das Tor verschoben worden war. Letztlich spielte Kassel die Partie cool und überzeugend herunter – und sicherte sich so das Sechs-Punkte-Wochenende.
Erstmals gab es in der Eissporthalle so genannte Powerbreaks, 90-sekündige Unterbrechungen, die es in der DEL und anderen Ligen bereits länger gibt und die seit dem Jahreswechsel auch in der DEL2 gelten.

Weiter geht es am Freitag gegen Bayreuth
Das nächste Heimspiel findet bereits am kommenden Freitag statt. Dann gastieren die Bayreuth Tigers in der heimischen Eissporthalle (19.30 Uhr).
Tickets für die Heimspiele der Kassel Huskies gibt es im VVK, an der Abendkasse, im Fanshop und online.





NordHessen-Journal Nachrichten und Berichte von NordHessen für NordHessen