Kein Verzehr von lebenden Insekten bei UK-Dschungelcamp: PETA appelliert an Produktionsfirma, Tiere bei deutscher Sendung ebenfalls in Ruhe zu lassen und ausschließlich vegane Speisen zu servieren

PETA Deutschland e.V. ist mit über einer Million Unterstützern die größte Tierrechtsorganisation des Landes und setzt sich durch Aufdecken von Tierquälerei, Aufklärung der Öffentlichkeit und Veränderung der Lebensweise dafür ein, jedem Tier zu einem besseren Leben zu verhelfen.

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Tierleid ist keine Unterhaltung: Anfang 2019 mussten auch bei der 13. Staffel der RTL-Show „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus“ wieder zahlreiche Tiere leiden und sterben. Bei einigen „Dschungelprüfungen“ wurden Insekten lebend verzehrt und zerquetscht. Empfindliche Tiere, wie ein junger Wombat oder Krokodile, wurden außerdem als TV-Kulissen missbraucht. Nun gab der britische TV-Sender ITV Medienberichten zufolge bekannt, dass bei der britischen Version des Dschungelcamps keine lebenden Tiere mehr im Rahmen von „Prüfungen“ von den Prominenten gegessen werden sollen. PETA forderte nun die deutsche Tochtergesellschaft ITV Studios Germany in einem Schreiben auf, nachzuziehen und die Tiere bei der kommenden 14. Staffel ebenfalls in Ruhe zu lassen, also weder lebende noch tote Tiere zu benutzen.

„Tiere sind nicht dazu da, dass sie für unsere Unterhaltung leiden. Nach ITV in Großbritannien sollte auch das deutsche Tochterunternehmen nach  endlich ein Zeichen für den Tier- und Umweltschutz setzen und ausschließlich vegane Speisen servieren.“, so Peter Höffken, Fachreferent bei PETA. „Schließlich gibt es neben dem Essen von Tieren noch genug andere ekelige Aufgaben, die sich als Dschungelprüfung eignen würden.“

Hintergrundinformationen

Exotische Wildtiere können durch den Stress am ungewohnten TV-Set in Todesangst versetzt werden und dauerhafte Schäden davontragen. Bei den vermeintlichen Mutproben im „Dschungelcamp“ wurden in der Vergangenheit zudem Kakerlaken und Maden gezielt als Ekelfaktor dargestellt. Durch derartige TV-Formate werden Zuschauer im Umgang mit Tieren desensibilisiert und abgestumpft – Mitgefühl für das Leiden und die Bedürfnisse von Tieren bleiben dabei auf der Strecke. PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Tierrechtsorganisation appelliert an die Kandidaten, nicht an Dschungelprüfungen mit Tieren teilzunehmen und sich gegen tierquälerische Aktionen auszusprechen.

 

 

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