DU UND DAS TIER 4/2019 zeigt die Welt der Fische

image_pdfimage_print

Fische – die mit am meisten unterschätzten Tiere dieser Erde – stehen im Fokus der neuen Ausgabe von DU UND DAS TIER. Das Mitgliedermagazin des Deutschen Tierschutzbundes taucht in ihre Unterwasserwelt ab und stellt das menschengemachte Bild dieser faszinierenden Lebewesen auf den Kopf.

Fische leiden unter Vorurteilen: Sie gelten als stumm, gefühllos und einfältig. Dabei gibt es längst Belege dafür, dass Fische Schmerzen empfinden und leidensfähig sind. Man weiß sogar, dass sie Werkzeuge nutzen, im Team arbeiten oder Kunstwerke erschaffen. DU UND DAS TIER informiert zudem über den bedrohten Lebensraum Meer, der immer mehr zur Müllhalde verkommt. Auch über das Schicksal der Speisefische, die als Massenware auf unseren Tellern landen und der Fische, die als Dekoration in Aquarien der Freizeitunterhaltung dienen sollen, berichtet das Magazin in seinem Titelthema.

 

Für viele Besucher sind Wildtiere im Zirkus die vermeintlich glücklichen Stars in der Manege. Doch Elefanten, Tigern und Co. bleibt eine artgerechte VIP-Behandlung verwehrt. Es ist überfällig, ihnen das Leid der Zirkushaltung zu ersparen. DU UND DAS TIER berichtet, was hinter den Kulissen passiert und wie sich der Deutsche Tierschutzbund für ein bundesweites Verbot von Wildtieren im Zirkus einsetzt.

Weil ein tierischer Freund, der verspielt und treu ist, vielen Heimtierhaltern nicht mehr ausreicht, entscheiden sich immer mehr Menschen bei der Wahl des Haustieres für Exoten – manche schmücken sich sogar mit giftigen Tieren. In den meisten Fällen fehlt jegliche Sachkenntnis und es wird unterschätzt, dass exotische Tierarten kaum artgerecht zu halten sind und schnell aus ihren kleinen Terrarien herauswachsen. Die Leidtragenden sind die Tiere. Auch die Tierheime, die Exoten von überforderten Tierhaltern oder im schlimmsten Fall sogar ausgesetzte Tiere aufnehmen müssen, kommen an ihre Grenzen.

Die Bullenmast in der konventionellen Landwirtschaft führt zu enormen Tierschutzproblemen: Die männlichen Kälbchen der Milchkühe sind wertlos und werden zur Mast oft ins Ausland verkauft. Aber auch die Tiere, die in Deutschland verbleiben, erwartet ein trauriges Leben. Die meisten Tiere leben ausschließlich im engen Stall auf einem Spaltenboden aus Beton. DU UND DAS TIER berichtet, wie sehr die rund eine Million Mastbullen infolge von Platzmangel und fehlenden Beschäftigungsmöglichkeiten leiden.


NordHessen-Journal Nachrichten und Berichte von NordHessen für NordHessen