Kater Oskar in Borken weggelaufen


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Deutscher Tierschutzbund kürt Tierheimtier des Monats: Hundesenior „Luis“ sucht liebevolles Zuhause


© TIER-RETTUNGS-DIENST-FRANKFURT e.V.

Im Rahmen der Kampagne „Tierheime helfen. Helft Tierheimen!“ kürt der Deutsche Tierschutzbund erneut ein Tierheimtier des Monats. Mit der Aktion will der Verband seinen angeschlossenen Mitgliedsvereinen dabei helfen, Tierheimbewohner, die schon lange auf Adoption warten, zu vermitteln. Im Dezember sucht der TIER-RETTUNGS-DIENST-FRANKFURT e.V. eine Endpflegestelle als Zuhause für den liebenswerten Hundesenior „Luis“. Interessierte Hundeliebhaber können sich direkt bei der Tierherberge Egelsbach des Tier-Rettungsdiensts melden.

„Luis ist ein großer Hunde-Opa mit liebenswürdigem Charakter, der gerne schmust“, sagt Corinna Michaelis, 1. Vorsitzende beim TIER-RETTUNGS-DIENST-FRANKFURT e.V. „Er läuft gut an der Leine und auch wenn er kleine Hunde mal kurz anblafft, lässt er sich durch ein Leckerli davon überzeugen, es doch sein zu lassen. In letzter Zeit macht Luis das Alter zu schaffen – ebenso das nass-kalte Wetter. Lange Spaziergänge braucht er keine mehr. Wir suchen für ihn daher ein gemütliches warmes Plätzchen und Menschen, die ihn mit vielen Schmuseeinheiten verwöhnen.“

Der 12 Jahre alte Labrador-Mischling Luis lebt seit Mai 2016 in der Tierherberge Egelsbach. Er mag Kinder genauso wie ältere Menschen, da er sich optisch wie charakterlich als großer Kuschelbär sieht. In der Tierherberge lebt Luis ohne Probleme mit anderen Hunden in einem Gehege. Ein Zweithund wäre daher kein Problem und könnte Luis vielleicht sogar dabei helfen, besser allein zu bleiben. Weitere Informationen sowie die Kontaktdaten der Tierherberge finden Interessierte auf www.tierheime-helfen.de.

„Tierheime haben es oftmals schwer Interessenten zu finden, die einen tierischen Senioren aufnehmen möchten“, erklärt Caterina Mülhausen, Leiterin Campaigning beim Deutschen Tierschutzbund. „Viele Menschen fürchten sich davor, das neue Tier allzu bald wieder gehen lassen zu müssen. Dabei haben es gerade diese Tiere verdient, die ihnen verbliebene Zeit noch in einem richtigen Zuhause zu verbringen, wo sie geliebt werden.“

©Marion Büttner

Tierheime helfen. Helft Tierheimen!

Mit der Kampagne „Tierheime helfen. Helft Tierheimen!“ macht der Dachverband der deutschen Tierheime auf die wertvolle Leistung der Tierheimmitarbeiter und -helfer aufmerksam. Der Fokus auf die vielen außergewöhnlichen Bewohner der Tierheime soll Tierliebhabern die falsche Scheu vor dem Gang ins Tierheim nehmen und ihnen bewusst machen, dass sie hier einzigartige Freunde fürs Leben finden können. Dem Deutschen Tierschutzbund sind über 740 Tierschutzvereine mit rund 550 vereinseigenen Tierheimen angeschlossen.

 

Deutscher Tierschutzbund e.V.





FDP Hessen bezieht Stellung zur Verlegung der IAA


  DR. NAAS zur IAA

  • IAA in Berlin nicht willkommen
  • Leitmesse gehört nach Frankfurt
  • Thema muss Chefsache sein

WIESBADEN – „In Berlin ist die IAA offenkundig nicht willkommen“, sagt Dr. Stefan NAAS, wirtschafts- und verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion der Freien Demokraten im Hessischen Landtag, und fordert deswegen von der Landesregierung und Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann umso größere Anstrengungen, die Internationale Automobil-Ausstellung in Frankfurt zu halten. Hintergrund ist ein Beschluss der Berliner Grünen, die Autos konsequent aus der Berliner Innenstadt zurückdrängen wollen und eine Bewerbung Berlins um die Austragung der Messe ablehnen. „Auch beim Verband der Automobilindustrie (VDA) dürfte angekommen sein, dass zumindest ein Teil der Berliner Landesregierung autofeindlich ist“, sagt Naas. „Von Hessen sollte ein anderes Signal ausgehen. Leider zeigt sich Hessens Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir bislang aber ähnlich autofeindlich wie seine Berliner Parteifreunde“, kritisiert Naas.

Die Freien Demokraten setzen sich mit Nachdruck dafür ein, dass die IAA als namhafte Leitmesse und wichtiger Wirtschaftsfaktor auch zukünftig in Frankfurt stattfindet. Nach Protesten in diesem Jahr hatte die Automobilindustrie einen Umzug in eine andere Stadt in Erwägung gezogen, seither sind mehrere Städte im Gespräch. Der VDA hatte aber die Stadt Frankfurt aufgefordert, sich zu bewerben. „Das muss Chefsache sein: Wir erwarten, dass OB Feldmann für die IAA kämpft und die Aufgabe nicht wie angekündigt an Wirtschaftsdezernent Markus Frank delegiert.“

  Dr. Stefan Naas

Sprecher für Wirtschafts-, Industrie-, Arbeitsmarktpolitik und den Finanzplatz Frankfurt

 




Enkeltrickbetrüger bringen Seniorin in Hertingshausen um ihr Erspartes: Polizei sucht Zeugen

 


Beispielbild

(ots) Baunatal-Heringshausen: Betrüger haben mit der miesen Enkeltrickmasche am gestrigen Montagnachmittag eine Seniorin aus Baunatal um ihr Erspartes gebracht. Die hilfsbereite Frau übergab in dem Glauben, ihrer Enkeltochter beim Kauf einer Immobilie zu helfen 67.000 Euro an einen Geldabholer. Später stellte sich jedoch durch das Gespräch mit Angehörigen heraus, dass es sich um einen Betrug gehandelt hatte. Die Ermittler der EG SÄM der Kasseler Kripo, die für Straftaten zum Nachteil älterer Menschen zuständig sind, erhoffen sich nun durch Veröffentlichung des Falls, weitere Hinweise auf den Geldabholer aus der Bevölkerung zu bekommen.

Der erste Anruf der Betrüger war gegen 14 Uhr bei der betagten Frau eingegangen. Durch die geschickte Gesprächsführung ließ die Täterin am anderen Ende der Leitung die Seniorin glauben, sie würde tatsächlich mir ihrer Enkeltochter sprechen. Die vermeintliche Enkelin gab vor, dringend eine größere Summe für einen Hauskauf zu benötigen. Hilfsbereit stellte die Rentnerin die 67.000 Euro in Aussicht, über die sie unglücklicherweise tatsächlich kurzfristig verfügen konnte. Der Unbekannte, der angeblich von der Enkeltochter geschickt worden war, war dann gegen 15 Uhr bei der Seniorin in der Großenritter Straße, nahe der Straße „Auf der Heide“, erschienen und hatte das in einer Plastiktüte verstaute Geld in Empfang genommen. Anschließend verließ der Mann das Grundstück und ging zurück auf die Großenritter Straße. Die weitere Fluchtrichtung und das Fluchtmittel sind derzeit nicht bekannt.


Aufgrund der Vernehmung eines Zeugen, der den Geldabholer im Bereich des Tatorts gesehen hatte, kann folgende Beschreibung abgeben werden:

   - 38 bis 45 Jahre alt, 1,70 bis 1,75 Meter groß, osteuropäisches 
     Äußeres, stämmige Figur, rundliches Gesicht, dunkle Haare, 
     schwarze Pudelmütze (allerdings ohne Bommel, unten aufgerollt) 
     blaue Jeansjacke, dunkle Hose 

Zudem besteht aufgrund der Zeugenaussage der Verdacht, dass der Täter nach der Geldabholung nicht auf der Großenritter Straße, sondern über die Stichstraße gegenüber der Straße „Auf der Heide“ in Richtung Friedhof geflüchtet sein könnte.

Zeugen, die gestern in Hertingshausen verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben und den Ermittlern der EG SÄM Hinweise zu dem Fall geben können, melden sich bitte unter Tel. 0561 – 9100 bei der Kasseler Polizei.


Tipps zum Schutz vor dem Enkeltrick

Auch wenn die Betrüger bei diesen Maschen sehr geschickt vorgehen und der Seniorin im vorliegenden Fall kein Vorwurf gemacht werden soll, möchte die Polizei Tipps zum Schutz vor der Enkeltrickmasche geben:

   - Seien Sie misstrauisch, wenn sich jemand am Telefon nicht selbst
     mit Namen vorstellt.
   - Legen Sie einfach den Telefonhörer auf, sobald Ihr 
     Gesprächspartner Geld von Ihnen fordert.
   - Vergewissern Sie sich, ob der Anrufer wirklich ein Verwandter 
     ist: Rufen Sie die jeweilige Person unter der bisher bekannten 
     und benutzten Nummer an und lassen Sie sich den Sachverhalt 
     bestätigen.
   - Geben Sie keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen 
     Verhältnissen preis.
   - Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.
   - Informieren Sie sofort die Polizei über die 110, wenn Ihnen ein 
     Anruf verdächtig vorkommt.
   - Wenn Sie Opfer geworden sind: Wenden Sie sich an die Polizei und
     erstatten Sie Anzeige.

Polizeipräsidium Nordhessen





Neuer Behandlungsansatz bei Neurodermitis: Entzündung direkt in den Immunzellen bekämpfen


(ots) Neurodermitis ist mehr als eine Hauterkrankung, die auf einer gestörten Hautbarriere beruht. Sie ist auch die Folge eines überaktiven Immunsystems, das schon auf harmlose Einflüsse reagiert – und beispielsweise Ekzeme auf der Haut provoziert. Dank intensiver Forschung kann nun die Reaktionskette vom Reiz bis zur Hautreaktion besser verstanden werden. So genannte Typ-2-Entzündungen spielen dabei eine Schlüsselrolle.

Wenn die Haut niemals ganz zur Ruhe kommt

Ein gesundes Immunsystem reagiert auf Schadstoffe und Keime mit einer Entzündung. Diese klingt ab, sobald die Eindringlinge vernichtet sind. Bei atopischen Erkrankungen wie Neurodermitis ist das anders: Das überaktive Immunsystem löst auch dann Entzündungen aus, wenn es zum Schutz des Körpers gar nicht nötig ist – etwa bei einem Kältereiz oder wenn Allergene wie zum Beispiel Pollen auf die Haut treffen. Dies macht sich durch Rötungen, Ekzeme und Hautjucken bemerkbar. Das Tückische daran: Auch wenn die Hauterscheinungen verschwunden sind, läuft die Entzündung auf kleiner Flamme weiter und es werden weiterhin juckreizfördernde Botenstoffe freigesetzt. Daher juckt die Haut, auch wenn sie gesund aussieht. Kratzen verschlimmert das Krankheitsgeschehen, weil es die ohnehin geschädigte Hautbarriere zusätzlich beeinträchtigt. Reizstoffe, Allergene und Keime können leichter eindringen und die Entzündungsvorgänge weiter schüren. Ein Teufelskreis beginnt.

Den Signalweg unterbrechen

Die Aufklärung der Typ-2-Entzündung hat den Weg für einen neuen Behandlungsweg mit so genannten Biologika geebnet. Diese unterbrechen das Entzündungsgeschehen, indem sie die Wirkung zweier entscheidender Botenstoffe hemmen. Das Immunsystem kommt zur Ruhe, die Hautbarriere kann wieder aufgebaut werden und der Juckreiz klingt ab. Der Teufelskreis hat ein Ende.

Tipps und Infos

Die Broschüre „Behandlung schwerer Formen der Neurodermitis“, erstellt von der Deutschen Haut- und Allergiehilfe und mit finanzieller Unterstützung der Sanofi-Aventis Deutschland GmbH realisiert, kann kostenfrei postalisch oder im Internet angefordert oder heruntergeladen werden: DHA e.V., Heilsbachstraße 32, 53123 Bonn, www.dha-schwere-neurodermitis.de.  /Deutsche Haut- und Allergiehilfe e.V.





Bad Zwestener Meisterkonzerte 2020 – Beethovens Jubiläumsjahr

 

Die Konzertreihe Bad Zwestener Meisterkonzerte kann im kommenden Jahr seinen 31. Geburtstag feiern. Kulturfreund und Mäzen Dr. med. dent. Ferhat Derman organisiert die klassische Konzertreihe auch im Jahr 2020 für Bad Zwesten.

2020 feiert Deutschland mit der ganzen Welt den 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven, so auch Bad Zwesten. In einem einzigartigen Schulterschluss haben sich die Bundesrepublik Deutschland, das Land Nordrhein-Westfalen, der Rhein-Sieg-Kreis und die Bundesstadt Bonn zur Errichtung der gemeinnützigen Beethoven Jubiläums GmbH zusammengefunden, die dieses bedeutende Jubiläum koordiniert und unter der Dachmarke BTHVN2020 bewirbt. Denn Beethoven signierte Briefe und Partituren gelegentlich mit „Bthvn“. An diesen Buchstaben orientieren sich die Leitthemen von BTHVN2020.

Die Beethoven Jubiläums GmbH gründete sich am 1. Juli 2016 als Tochtergesellschaft der Stiftung Beethoven-Haus. Getragen von den vier Gebietskörperschaften hat sie den Auftrag, das Beethoven Jubiläumsjahr als nationales Ereignis mit internationaler Strahlkraft in regionaler Verankerung zu gestalten, zu fördern, zu koordinieren und zu verantworten. Seit dem 1. September 2017 können auf dieser Website Förderanträge für kulturelle Projekte im Jubiläumsjahr gestellt werden. Auch der Kurort Bad Zwesten hat einen Förderantrag zum besonderen Ereignis gestellt. Die Veranstaltungsvielfalt im Jubiläumsjahr 2020 bietet ganzjährig großartige Musikerlebnisse in unterschiedlichen Projektformen. In Konzerten, Ausstellungen, Opern, Tanz-, oder Theaterproduktionen, aber auch in Symposien und Bildungsprogrammen werden Beethovens Werke aus verschiedenster Perspektive beleuchtet: Von historisch-kritischen Aufführungen bis zu zeitgenössisch-künstlerischen Aktivitäten.

Zu diesem besonderen Anlass hat Beethoven-Liebhaber Dr. med. dent. F. Derman wieder zahlreiche, großartige Konzerte organisiert. Kulturfreunde in Nordhessen können sich im Jahr 2020 auf insgesamt 21 hochwertige Konzerte freuen.

Das Jahresprogramm enthält neben dem Publikum bereits vertrauten und sehr geschätzten Künstlern wie z.B. Alexander Urvalov auch hochkarätige Auftritte von Künstlern, die erstmalig in Bad Zwesten gastieren. Neben Klavierrecitals und Kammerkonzerten sind sechs große Sinfoniekonzerte mit hervorragenden Solisten vorgesehen. Aufgrund des überwältigenden Zuspruchs wird auch abermals ein großes Open-Air-Konzert im Kurpark stattfinden. Fast alle Konzerte im Jahr 2020 sind mit Beethoven-Meisterwerken versehen. „Das Programm der Bad Zwestener Meisterkonzerte übertrifft unsere Erwartungen. Wir sind stolz und dankbar ein so engagierten und positiv verrückten Kulturschaffenden wie Dr. Derman in unserer Gemeinde zu wissen,“ so Bürgermeister Michael Köhler.

31 Jahre Meisterkonzerte, das bedeutet für Dr. Ferhat Derman vor allem, dass er seine Leidenschaft an tausende Besucher weitergegeben hat. Dass er mit ungezählten Musikern, Sängern, Dirigenten zusammenarbeiten konnte. Es bedeutet aber vor allem, dass er viel Zeit, Nerven und Geld in die Organisation investiert hat. Der Ludwig van Beethoven Verehrer und Träger des Bundesverdienstkreuzes und des Kulturpreises der Paul Diederichs -Stiftung möchte mit seinem Engagement hochwertige klassische Musik zu fairen Preisen in seinem geschätzten Wohnort Bad Zwesten anbieten. Ich bin stolz darauf, dass meine Idee über eine so lange Zeit hinweg gut beim Publikum ankam und ich durch die Meisterkonzerte so vielen Menschen einen Zugang zur klassischen Musik ermöglicht habe. So Dr. Derman.

Bildunterschrift: Bürgermeister Michael Köhler, Leiterin der Kurverwaltung Natascha Rath und Kulturfreund Dr. med. dent Ferhat Derman

Die Leiterin der Kurverwaltung „Natascha Rath“, freut sich über die Fortsetzung und den langen Bestand der Veranstaltungsreihe und die Kooperation mit Dr. Ferhat Derman. „Für die Kulturarbeit in unserer Region und vor allem in unserer Kurgemeinde ist sein Engagement unverzichtbar! Wir freuen uns, ein Teil des besonderen Beethoven-Jubiläums zu sein“, so Rath.

Das Jahresprogramm kann auch auf der Homepage: www.badzwesten.de oder www.badzwestener-meisterkonzerte. eingesehen werden.

 




Azubis zeigen Spitzenleistung: Drei aus dem IHK-Bezirk sind Deutschlands Beste


DIHK zeichnet 206 Preisträger in Berlin aus

IHK, Landesbestenehrung

Drei frühere Prüflinge aus dem IHK-Bezirk Kassel-Marburg haben am Montagabend in Berlin abgeräumt: In ihrem Berufsbild sind sie deutschlandweit spitze. Bei einem Festakt unter dem Motto #GemeinsamAusbilden ehrte der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) im MARITIM-Hotel die Nachwuchskräfte mit Pokalen und Urkunden. Bundesbildungsministerin Anja Karliczek und DIHK-Präsident Dr. Eric Schweitzer gratulierten den 206 Top-Absolventen zu ihren außergewöhnlichen Leistungen, die sie mit Unterstützung ihrer Ausbilder, Ausbildungsbetriebe und Berufsschullehrer erbracht haben.

Die Super-Azubis hatten in ihren Abschlussprüfungen bei den Industrie- und Handelskammern die höchsten Punktzahlen in ihren Berufen erreicht – und das bei knapp 300.000 Prüfungsteilnehmern.


Die bundesbesten Prüflinge und Ausbildungsbetriebe aus dem IHK-Bezirk Kassel-Marburg heißen:      

 
Laura Zenke: Kauffrau im Groß- und Außenhandel, Fachrichtung Außenhandel (Ausbildungsbetrieb: KoCoS Messtechnik AG, Korbach)    
Stephan Sickel: Bergbautechnologe, Fachrichtung Tiefbautechnik (Ausbildungsbetrieb: K+S Kali GmbH, Werk Neuhof Ellers)  
–  Andreas Bubenhagen: Zerspanungsmechaniker (Ausbildungsbetrieb: Volkswagen AG, Baunatal)

 


Schweitzer dankte in seiner Rede der Bildungsministerin für die hervorragende Zusammenarbeit bei der Modernisierung des Berufsbildungsgesetzes im zurückliegenden Jahr. Dieses, so Schweitzer, bringe unter anderem Erleichterungen für die Prüfer in der Beruflichen Bildung. „Besonders freuen wir uns, dass es gelungen ist, die neuen Begriffe ‚Geprüfter Berufsspezialist‘ sowie ‚Bachelor Professional‘ und ‚Master Professional‘ für die Beruflichen Fortbildungsabschlüsse im Gesetz zu verankern. „Das war alles andere als einfach, und wir mussten vor allem in den Bundesländern noch viel Überzeugungsarbeit leisten. Das konnten wir nur gemeinsam schaffen. Dafür und für den Mut, den Sie persönlich an dieser Stelle bewiesen haben, danke ich Ihnen im Namen der gesamten IHK-Organisation ganz herzlich“, so der DIHK-Präsident.        
Die duale Ausbildung sei entscheidend dafür, dass den Unternehmen nicht die betrieblich qualifizierten Fachkräfte ausgehen, betonte Schweitzer: „Sie bietet spannende Karriere­chancen für junge Menschen und sorgt für die niedrigste Jugendarbeitslosigkeit in Europa.“ An der Preisverleihung nahmen rund 1.000 Gäste teil – neben Eltern und Angehörigen der Besten auch Vertreter der Ausbildungsbetriebe, Berufsschullehrer, Bundestagsabgeordnete sowie Präsidenten und Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammern. Entertainerin Barbara Schöneberger führte mit Schwung durch die Veranstaltung, die live im Internet übertragen wurde: www.dihk.de/bestenehrung

Bereits Ende November hatten IHK-Präsident Jörg Ludwig Jordan und IHK-Hauptgeschäftsführerin Sybille von Obernitz diese überragenden Leistungen bei einem festlichen Dinner im Haus der Wirtschaft in Kassel im Zuge der Ehrung der landesbesten Prüflinge gewürdigt. Zugleich zeichneten sie die Ausbildungsbetriebe aus, die – neben den Eltern, Lehrern und ehrenamtlichen IHK-Prüfern – diese Einser-Absolventen auf dem Weg an die Bundesspitze unterstützt und gefördert haben.  

„Ein weiteres Mal haben Nordhessen und der Altkreis Marburg ihren guten Ruf als starke Ausbildungsregion unter Beweis gestellt“, hatte Jordan betont, der selbst Inhaber eines stark in der Ausbildung engagierten Familienunternehmens ist. Er warb bei den Berufseinsteigern dafür, künftig als Fachkräfte den Wirtschaftsstandort zu stärken und ihren Teil zu den unternehmerischen Erfolgsgeschichten beizutragen: „Nordhessen und der Altkreis Marburg sind eine dynamische, gut aufgestellte Wirtschaftsregion, die im Wettbewerb mit allen anderen Regionen in und um Deutschland erfolgreich besteht.“

Prüfungen in der Aus- und Weiterbildung sind eine der wichtigsten Aufgaben der Industrie- und Handelskammern – sie entlasten in diesem Bereich den Staat, er hat den IHKs diese hoheitliche Aufgabe übertragen. Die IHK Kassel-Marburg betreut pro Jahr im Schnitt rund 12.700 Ausbildungsverhältnisse in über 2.700 Ausbildungsbetrieben. Die regionalen Unternehmen stellen rund 2.300 ehrenamtliche Prüfer für die Aus- und Weiterbildung frei.

https://www.ihk-kassel.de/





NABU: Die Verkehrswende gemeinsam gestalten

 

NABU – Anlässlich seiner heutigen Konferenz „Sozialverträgliche Verkehrswende“ drängt der NABU auf die Entwicklung einer Roadmap für die anstehenden Umwälzungen des Mobilitätssektors. Der NABU startete einen entsprechenden Dialogprozess und rief dazu auf, die Verkehrswende als gesamtgesellschaftliches Großprojekt zu begreifen, das nur im Verbund wesentlicher Akteure gelingen kann. Dabei kommt der Zivilgesellschaft dabei eine entscheidende Rolle als Vermittler zwischen den unterschiedlichen Interessenlagen zu, die es aktiv auszufüllen gelte. Ziel soll sein, die teilweise unterschiedlichen Positionen von Gewerkschaften, Umwelt- und Sozialverbänden einander weiter anzunähern und so einen gerechten Übergang in ein zukunftsfähiges Mobilitätssystem zu organisieren. Nur so kann auch einer zunehmenden Spaltung der Gesellschaft angesichts der enormen Herausforderungen vorgebeugt werden.

Die Verkehrswende kann nur gemeinsam gelingen. Und sie lässt sich nicht von Berlin aus am Reißbrett planen. Es müssen zentrale Weichenstellungen wie der Abbau umweltschädlicher Subventionen für fossile Kraftstoffe oder ein Ende der Vorrangstellung des Autos vorgenommen werden. Das Entscheidende aber wird sein, den Transformationsprozess und den damit verbundenen Strukturwandel in der Fläche zu organisieren.

Der NABU möchte seinen Teil zum Gelingen dieses großen Vorhabens beitragen. Dabei müssen die Anliegen der Hunderttausend Beschäftigten der Automobilindustrie ebenso berücksichtigt werden, wie die Frage nach inklusiver, verlässlicher und bezahlbarer Mobilität. Dann können die Klimaschutzmaßnahmen im Verkehrssektor schnellstmöglich und umfassend wirksam werden. Eine sozial gerechte Verkehrswende muss und kann diesen gleichberechtigten Ansprüchen entsprechen.

Bisher war die politische Debatte vor allem von einem gegeneinander Ausspielen von Klimaschutz- und Arbeitnehmerinteressen geprägt. Auch die Frage nach der Sozialverträglichkeit von Klimaschutzmaßnahmen wurde teils dazu instrumentalisiert, am bestehenden System festzuhalten, obwohl dieses selbst erhebliche soziale Verwerfungen zementiert. Das Ergebnis davon lässt sich heute besichtigen: Beim Umbau des Mobilitätssektors gibt es kaum Fortschritte. Die Verkehrspolitik hinkt beim Klimaschutz massiv hinterher und diskriminiert sozial Benachteiligte und schwächere Verkehrsteilnehmer*innen. Währenddessen setzt die Autoindustrie durch ihr zögerliches Vorgehen beim Umstieg auf emissionsfreie Antriebe ihre Zukunftsfähigkeit aufs Spiel. Über die enormen Kosten eines solchen Umbaus, geschweige denn eine effiziente Gegenfinanzierung der nötigen Investitionsprogramme, ist dabei noch gar nicht gesprochen worden. Die Roadmap, die auf der Konferenz von allen Partnern entwickelt werden soll, sieht der NABU als einzigen erfolgsversprechenden Ansatz.

An der NABU-Konferenz „Die Verkehrswende sozialverträglich gestalten“ nehmen unter anderem Vertreter*innen von IG Metall und ver.di, vom Sozialverband Deutschland, dem Deutschen Städtetag, der evangelischen Kirche und Umweltverbänden sowie Wissenschaftler*innen teil.

 




SMS Scharnhorst wiedergefunden


Vizeadmiral Graf Spee und das Ende des Ostasiengeschwaders 1914 vor den Falklands

Lesedauer: 5 min

„Der letzte Mann“ von Hans Borth

Der letzte Mann“ von Hans Borth ist ein Gemälde, das in zigtausenden deutschen Wohnzimmern hing. Es zeigt einen Signalgast der sich mit der Kriegsflagge in der Hand, auf dem Kiel des gekenterten kleinen Kreuzers SMS Leipzig gestellt hat und dann mit ihm untergegangen sein soll. Im Hintergrund die noch kämpfende aber schon brennende Scharnhorst, das Flaggschiff des kaiserlichen Ostasiengeschwaders unter Vizeadmiral Maximilian Reichsgraf von Spee.

Doch wie kam es zu dem Bild, das als das Marinepropagandagemälde schlechthin Einzug in deutsche Wohnstuben hielt? Und was war dieses Ostasiengeschwader überhaupt?

Als das kaiserliche Deutschland nach 1870/71 seinen Aufstieg als neue europäische Großmacht begann stellte es fest, dass in Sachen Kolonialmacht die Welt schon aufgeteilt war. Fast schon komplett. Und was übrig blieb war weit entfernt, an sich wirtschaftlich unbedeutend oder komplett uninteressant und insgesamt eine Investition, die sich erst langsam auszahlen würde. Dennoch musste man vor Ort Flagge zeigen. Und mit dem 1897 annektierten chinesischen Tsingtau hatte man eine geeignete Flottenbasis, in der bei Kriegsausbruch 1914 die beiden Panzerkreuzer SMS Scharnhorst (Flaggschiff) und SMS Gneisenau, sowie die Kleinen Kreuzer SMS Emden, SMS Leipzig, SMS Dresden und SMS Nürnberg stationiert waren.

Ein Blick auf die Karte zeigt, dass solch ein Verband in China auf verlorenem Posten stand. Auch wenn mit den beiden Panzerkreuzern Schiffe vor Ort waren, die deutlich moderner waren als alles andere, was sonst von Europäern in diesen Gewässern vor Ort war.
Doch mit dem Kriegseintritt Japans gegen Deutschland war dieses Geschwader der modernen kaiserliche japanischen Marine, die 1905 im russisch-japanischen Krieg nicht nur die komplette russische Flotte versenkte hatte sondern auch die moderne Seekriegsführung revolutionierte, deutlich unterlegen.

Die beiden Panzerkreuzer wurden 1908 und 1907 in Dienst gestellt. Bei einer Länge von 144,60 Metern hatten sie eine Maximaltonnage von 12.895 Tonnen und benötigten 764 Mann Besatzung. Bewaffnet mit acht 21cm-, sechs 15cm und achtzehn 8,8cm-Schnellfeuerkanonen waren sie gut bewaffnet und können als Vorläufer späterer schwerer Kreuzer angesehen werden.

 

(diverse) Abb: SMS Scharnhorst

Doch mit dem Aufkommen der englischen Dreadnoughts und den daraus entwickelten Schlachtkreuzern waren diese Panzerkreuzer genauso veraltet wie die Linienschiffe. Die Scharnhorst-Klasse war also mit dem Stapellauf schon technisch überholt. Die später gebaute SMS Blücher, der letzte reine Panzerkreuzer, versank dann auch 1915 im Seegefecht auf der Doggerbank gegen überlegene englische moderne Schlachtkreuzer. Ein Schicksal, das vor ihr schon den Kreuzern des Ostasiengeschwaders zu Teil wurde.

Überhaupt lief es zu Kriegsanfang nicht gut für das deutsche Kaiserreich. Schnell wurde offensichtlich, dass die weltweite maritime Aufrüstung an zu alten Vorstellungen hing. Eine Erfahrung, die man auch schon aus dem russisch-japanischen Krieg mitgenommen aber taktisch und strategisch kaum beherzigt hatte.
So kam es gleich in den ersten Monaten zu verheerenden Verlusten. Gerade unter und bei den kleinen und geschützten Kreuzern. Gleich im August verlor die kaiserliche Flotte vor Helgoland drei Kreuzer samt kommandierendem Admiral. Der Untergang der SMS Cöln war ein Fanal, dem alljährlich in Köln noch gedacht wird (HIER).

Der Panzerkreuzer SMS Yorck lief am 4. November auf eine Mine und sank mit 336 Mann an Bord.

Auch die Engländer büßten am 22.9.14 drei ihrer veralteten Panzerkreuzer in der Schelde-Mündung ein. U9 unter Kapitänleutnant Otto Weddigen versenkte sie mit einer Waffe, die bis dato keiner in seinen Planungen hatte: dem U-Boot.

Dass England ein vitales Interesse daran hatte alle außerhalb der Nord- und Ostsee stehenden deutschen Überwasserkampfschiffe auszuschalten war klar. Nur gestaltete es sich schwierig. Der moderne deutsche Schlachtkreuzer SMS Goeben mit dem kleinen Kreuzer SMS Breslau im Mittelmeer isoliert, schaffte den Durchbruch zum Osmanischen Reich, wo er fortan unter osmanischer Flagge mit deutscher Besatzung weiterkämpfte. Später sogar noch Teil der NATO-Reserveflotte wurde, bevor er 1972 in der Türkei verschrottet wurde. Der angebotene Rückkauf zum Erhalt als Museumsschiff wurde von Deutschland nicht wahrgenommen.

Und der zweite starke Verband, das Ostasiengeschwader, lichtete ebenfalls die Anker und verschwand mit allen Trossschiffen in das weitläufige deutsche Mandatsgebiet im Pazifik, dessen Atolle und Inselketten zunächst die Versorgung sicherten.
Der zum Kaperkrieg entlassene kleine Kreuzer SMS Emden schrieb Kriegsgeschichte. Die Rückkehr von Teilen der Besatzung über den indischen Ozean, Arabien und dem osmanischen Reich nach Deutschland, nachdem die SMS Emden versenkt wurde, wurde verfilmt.

 

Abb: Kleiner Kreuzer SMS Emden

Daher war die Aufbringung eben dieses Geschwaders für die Engländer eine absolute Notwendigkeit, um ihre Handelsrouten zu schützen. Man vermutete zu Recht, dass Admiral v. Spee Südamerika anlaufen würde. Versuchen würde Feuerland zu umrunden und via dem Atlantik versuchen würde Deutschland zu erreichen.
Das englische Geschwader unter Rear-Admiral Cradock wurde bei Coronel am 1.November nicht gerade von Spee überrascht, war aber mit seinen völlig veralteten Schiffen den moderneren Panzerkreuzern unterlegen. Diese versenkten zwei Panzerkreuzer ohne eigene Verluste, verschossen dabei aber fast fünfzig Prozent ihrer schweren Granaten. Daher waren weitere schwere Seegefechte nicht mehr möglich, wenn man die Heimat erreichen wollte. Admiral von Spee schlich also weiter. Mied gängige Seewege und klärte immer vorweg auf. So dann auch bei den Falklandinseln, einer Basis am Ende der südlichen Welt, die vom Geschwader möglichst nah passiert werden musste. Der schwindende Kohlevorrat als Brennstoff zwang den Verband auf einen möglichst geradlinigen Kurs.

Damit hatten die Engländer unter ihrem Ersten Seelord, Sir Winston Churchill, aber gerechnet und zwei ihrer neuen Schlachtkreuzer entsandt exakt an dieser Stelle dem Verband aufzulauern. Admiral Fredrick D. Sturdee erreichte am 7. Dezember 1914 gerade noch rechtzeitig mit seinen Schlachtkreuzern HMS Invincible und HMS Inflexible die Falklands, lief in den Hafen ein und versorgte nach. Zusammen unterstanden ihm weitere drei Panzerkreuzer und zwei leichte Kreuzer.
Als deutsche Spähkräfte den Hafen von Port Stanley in Augenschein nahmen, entwickelte sich die Seeschlacht langsam. Admiral Spee, dem die Gegenwart starker Verbände im Hafen liegend gemeldet wurde suchte sein Heil in der Flucht. Drehte nach Südosten ab.

Ein Manöver, das mit Sicherheit geklappt hätte, zumal die englischen Schiffe bedingt einsatzbereit im Hafen langen und nicht gefechtsklar waren. Mit mehr Munition an Bord hätte er vermutlich auch seine Chance genutzt und hätte den Hafen samt dort liegenden Schiffen selbst angreifen können. Eine historisch einmalige Gelegenheit, die Admiral Nelson 1799 vor Aboukir gegen die ankernde französische Flotte zum Ruhm verhalf. Ähnlich wie vor Kopenhagen schon. Ankernde Flotten waren noch nie ein Ziel, das man aussparte.

Doch der akute Munitionsmangel und die Unmöglichkeit gerade die 21cm-Granaten anderswo zu bekommen zwangen zu Flucht.
Und genau für diesen Fall hatte man in England eben diese Schlachtkreuzer konstruiert. Sie sollten gegnerische Aufklärungsverbände vernichten, Fühlung mit der gegnerischen Schlachtflotte auf artilleristischer Augenhöhe halten und Seegebiete vor starken Störverbänden schützen.

Diese Schiffe waren mit 171 Metern und 20.000 Tonnen schwerer als die deutschen Panzerkreuzer. Dazu auch noch schneller und mit acht 30,5cm-Geschützen bewaffnet. Sie konnten also ihre Gegner einholen und auf Reichweiten bekämpfen, die ein Gegenfeuer unmöglich machte. Und sich dabei durch ihre überlegene Geschwindigkeit außerhalb der gegnerischen Reichweite halten. Das Todesurteil für den deutschen Verband, der nicht kämpfen aber auch nicht fliehen konnte (HIER).

So befahl Vizeadmiral von Spee, dem Verband sich auflösen und in verschiedene Richtungen abzulaufen. Den Gegner so auch zu Einzelgefechten zu drängen, um wenigstens ein paar seiner Schiffe zu retten.
Gleichzeitig befahl er seinem schon mehrfach getroffenen Flaggschiff SMS Scharnhorst umzukehren, den überlegenen Gegner direkt anzugreifen. So der schon übel zugerichteten SMS Gneisenau das Ablaufen zu ermöglichen.
Das Manöver überraschte die Engländer und brachte ihren eigenen Angriff ins Stocken. Für ein paar Minuten. Dann konzentrierte sich das überlegene Feuer auf die vorstürmende Scharnhorst, die um 16:17 Uhr, knapp acht Stunden nach der Sichtung englischer Verbände im Hafen von Port Stanley, als erstes deutsches Schiff am 08. Dezember sank. Der Kreuzer SMS Leipzig sank dann als letztes Schiff um 21:23 Uhr, was das o.g. Gemälde dann so dramaturgisch unmöglich macht; zumal beim Untergang der SMS Nürnberg britische Seeleute einige deutsche Matrosen beobachtet haben wollen, die an einem Bootshaken auf dem Achterdeck ihres sinkenden Kreuzers stehend, eine Seekriegsflagge schwenkten. Daher rührt die Legende.

Letztlich entkam keines der deutschen Schiffe, zwei Trossschiffe wurden am Tag darauf aufgebracht und versenkt. Das Lazarettschiff des Verbandes ließ sich internieren. Und der einzig entkommene Kleine Kreuzer, die SMS Dresden, wurde bei der Robinson-Crusoe-Insel in neutralen chilenischen Gewässern von den Engländern gestellt und entgegen allen Seerechts versenkt. Die Besatzung wurde interniert, kehrte 1919 nach Deutschland zurück. Doch einigen gelang vorher die Flucht ins weit entfernte Deutschland. Unter ihnen ein Leutnant, der dann zur U-Bootwaffe ging. Später in Berlin an maßgeblicher Stelle saß und seinen Widerstandswillen erneut zeigte: Admiral Wilhelm Canaris.

Mit dem Untergang des deutschen Ostasiengeschwaders verschwand für die englischen Handelsrouten eine enorme Gefahr. Man atmete in England und im gesamten Empire auf. Sah die Schmach der Niederlage von Coronel nur einen Monat früher als gerächt an. Und man verkannte die Gefahr für eben diese nun offen scheinenden Handelsrouten durch U-Boote. Das sollte sich dann auch rächen.

Für die deutsche Flotte war es wieder ein Schicksalsschlag. Des Kaisers liebstes Spielzeug hatte wieder 2.200 Tote zu beklagen. Und das nur ein viertel Jahr nach der Katastrophe von Helgoland. Zu einer Zeit, wo sich die Westfront festgelaufen hatte und im Osten die Russen auf Tannenberg zumarschierten.

Als ein besonderes Drama kann man diese von Anfang an verlorene Seeschlacht für die Familie von Spee (HIER) ansehen. Die beiden Söhne des Admirals, Söhne Otto (* 1890) und Heinrich (* 1893), dienten als Leutnants z. See an Bord der Schiffe des Geschwaders. Damit starb dieser Arm der Familie mit Sitz in Düsseldorf komplett aus. Eine Gedenktafel erinnert dort daran.

Dem Admiral zu Ehren sollte ein Schlachtkreuzer der Mackensen-Klasse benannt werden, doch wurde das Schiff nach dem Stapellauf 1917 abgebrochen.
Das erste Panzerschiff der Weimarer Republik wurde aber nach ihm benannt. 1939 am Rio de la Plata gegen drei englische Kreuzer kämpfend lief es beschädigt nach Montevideo ein und versenkte sich dort selbst. Der Kapitän verweigerte sich gegen überlegene britische Verbände kämpfend untergehen zu sollen. Ein Kinofilm darüber, zum Teil mit den Originalschiffen, füllte nach dem Krieg die Kassen.

Die Nachkommen der 1100 Mann starken Besatzung der Admiral Graf Spee erinnern jährlich an diese Tat. Nur „unweit“ dem Grab derer, die mit der SMS Scharnhorst fielen.

105 Jahre nach ihren Untergang wurde ihr Wrack in 1610 Metern Tiefe gefunden (HIER).

Auch wenn dieses Seegefecht ein sehr kleiner Fußabdruck in der Seekriegsgeschichte ausmacht, hat es dennoch Spuren hinterlassen. Es waren Männer beteiligt, die später noch in Erscheinung treten sollten. Hat Ereignisse losgetreten, die anderswo bis heute nachwirken. Nicht umsonst suchte man das Wrack des Schiffes, dessen Admiral aus China kommend mit seinem Verband um den halben Globus herum kämpfend nach Hause wollte. Wie er das schaffen wollte bleibt sein Geheimnis. Aber der Anspruch es dennoch zu versuchen, gegen alle Chancen, führte zu dem verklärenden Bild „Der letzte Mann“. Und ist deshalb auch Teil dessen, was deutsche Marinegeschichte – zu Recht! – ausmacht.

Anzumerken ist, dass die neue Scharnhorst, ein Schlachtschiff der späteren Kriegsmarine, am 26. Dezember 1943 am Nordkap gegen überlegene britische Kräfte kämpfend versenkt wurde. Fast die gesamte Besatzung von 1600 Mann ging mit ihr unter.

Auch daran sollte man sich erinnern. Besonders in Zeiten, wo man politischerseits gewillt ist Matrosen mit Schiffen in Einsätze zu schicken, die bestenfalls genauso tauglich dafür sind, wie es das Ostasiengeschwader war. An sich modern, aber irgendwie schon überholt, mies versorgt und ohne nötige Ersatzteile und Munition.

 





Besser lesen und schreiben lernen mit legastheniker.de

 

Wuppertal (ots) Allein in Deutschland sind nach Schätzungen des Bundesverbandes Legasthenie und Dyskalkulie (BVL) bis zu 8 % der Kinder und Erwachsenen von einer Legasthenie (Lese-Rechtschreib-Störung) betroffen. Die Zahl derer, die unter einer Lese-Rechtschreib-Schwäche leiden, ist sogar noch weitaus höher. Die Betroffenen erfahren oft Nachteile in der Schule und der weiteren Bildung, was wiederum die beruflichen Chancen beeinträchtigen, zu Schwierigkeiten am Arbeitsplatz und nicht selten auch zu psychischen Problemen führen kann.

Die New Media Supporters GmbH aus Wuppertal hat mit legastheniker.de nun ein Konzept entwickelt, das mithilfe digitaler Technologien die LRS-Therapie auf das Internet überträgt und den Betroffenen neue Behandlungsalternativen erschließt. Das Angebot richtet sich sowohl an Menschen mit expliziter Legasthenie-Diagnose als auch an Personen mit Lese-Rechtschreib-Schwäche. Darüber hinaus können grundsätzlich alle Kinder und Erwachsenen, die ihre Lese- und Rechtschreibleistung verbessern möchten, von dem neuen Programm profitieren.

Therapie setzt exakt dort an, wo Hilfestellung notwendig ist

Das Programm wurde unter der Leitung einer Lerntherapeutin mit mehr als 20 Jahren Erfahrung in der Behandlung der Lese-Rechtschreib-Schwäche entwickelt und basiert auf Erkenntnissen aus Pädagogik, Psychologie, Linguistik und Fachdidaktik Deutsch. Neben der ausgeprägten wissenschaftlichen Orientierung gibt es bei legastheniker.de weitere Besonderheiten. Das Konzept verfolgt einen strikt symptombezogenen Ansatz, bei dem das Lese- und Rechtschreib-Training nun auch in der Online-Therapie ganz individuell auf die konkreten Fähigkeiten und Schwierigkeiten des Lernenden zugeschnitten ist. Darüber hinaus wird der Lernfortschritt durch die Therapeuten begleitet und kontrolliert und die Teilnehmer haben die Möglichkeit, bei Problemen Hilfe anzufordern. Die zuständigen Therapeuten nehmen per E-Mail oder Telefon Kontakt auf und klären die Fragen persönlich mit dem Teilnehmer. Legastheniker.de kombiniert also das selbständige Online-Lernen mit der Betreuung durch erfahrene Therapeuten.

Kostengünstig, zeiteffektiv, „anonym“ – Online-Therapie bietet viele Vorteile

Im Vergleich zur Therapie vor Ort liegt die Hemmschwelle für den Therapieeinstieg bei legastheniker.de sehr viel niedriger, da der Erstkontakt quasi anonym stattfindet und beim Lernen am heimischen PC keine „Bloßstellung“ wie möglicherweise in der Gruppentherapie empfunden wird. Da ein Start jederzeit auch kurzfristig möglich ist, muss niemand auf seine Therapie warten, und die örtliche und zeitliche Flexibilität erleichtern es, die Lerneinheiten mit Beruf, Schule, Familie, Hobbys etc. zu vereinbaren. Es entsteht kein finanzieller und zeitlicher Aufwand für den Weg zur Praxis, und das Angebot kann auch von Menschen wahrgenommen werden, in deren Wohnumgebung es keine Therapiemöglichkeiten gibt.

Motivation und Lernfreude stehen im Mittelpunkt

Zum Lernprogramm gehören eine kostenlose und unverbindliche erste Kontaktaufnahme und Lernstandsbestimmung (Anamnese und Tests). Wer sich für legastheniker.de entscheidet, bekommt auf Basis der Auswertungen einen individuellen Förderplan mit täglichen Online-Übungseinheiten von etwa 15 bis 30 Minuten Dauer. Gearbeitet wird in kleinen Lernschritten und mit dem Ziel, in kurzer Zeit wahrnehmbare Lernerfolge zu erzielen, um die Lernfreude und Motivation zu fördern. Die Dauer der Therapie richtet sich nach dem Umfang der Schwierigkeiten.

Weitere Informationen finden Sie unter http://www.legastheniker.de

 




Briketts aus recyceltem Kaffeesatz sind das perfekte Brennmaterial, das Sie über die Feiertage warm hält


(ots)

Neue Öko-Briketts aus Kaffeesatz, jetzt auch bei Hornbach erhältlich:

   - ideal für Holz- und Mehrstofföfen
   - brennen 20% länger und erreichen höhere Temperaturen als Holz
   - ein Brikett enthält recycelten Kaffeesatz aus ca. 25 Tassen 
     Kaffee

Europa ist der größte Kaffeemarkt der Welt, auf den im Jahr 2018 33% des weltweiten Kaffeekonsums entfielen und damit Hunderttausende Tonnen Kaffeesatz verschwendet wurden. bio-bean schafft eine Kreislaufwirtschaft, indem wir diese Abfälle zu umweltfreundlichen Briketts recyceln: Coffee Briketts – eine nachhaltige Alternative zu herkömmlichen fossilen Brennstoffen, mit 25 Tassen Kaffeesatz in jedem Brikett.

Als innovative, zukunftsweisende und nachhaltige Wahl sind Coffee Briketts ideal für den Einsatz in Holz- und Mehrstofföfen und damit der perfekte Brennstoff zum Heizen Ihres Zuhauses über die Feiertage. Coffee Briketts brennen 20% länger und erreichen dabei höhere Temperaturen als kammergetrocknetes Holz. Sie können entweder allein oder mit trockenem Holz verbrannt werden, um jedem kalten Winterabend ein warmes Glühen zu verleihen. Ihr hoher Brennwert (19 MJ/kg) und ihr niedriger Feuchtigkeitsgehalt (10%) machen sie zu einem effizienten Brennstoff mit einem hochwertigen Brennprofil.

Hergestellt aus Kaffeesatz, der von bestehenden Entsorgungsunternehmen in Cafés, Büros, Fabriken und Verkehrszentren eingesammelt wird, stammen Coffee Briketts von bio-bean, dem weltweit größten Recycler von Kaffeesatz. Das Verfahren, das bio-bean zum Recycling von Kaffeesatz zu Briketts anwendet, erzeugt 70% weniger schädliche Emissionen als bei einer anaeroben Vergärung des Kaffeesatzes. Somit haben unsere Kunden die Möglichkeit, beim Heizen ihres Zuhauses einen Beitrag zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen zu leisten.

George May, Chief Commercial Officer bei bio-bean, sagt: „Wir sind stolz darauf, jedes Jahr Tausende von Tonnen Kaffeesatz zu recyceln und unseren Kunden ein einzigartiges Produkt anzubieten. Coffee Briketts sind eine umweltfreundliche Alternative zu herkömmlichen fossilen Brennstoffen. Sie sind das Ergebnis einer Kreislaufwirtschaft, die auf unserer wachsenden Liebe zu Kaffee basiert. Sie sind eine ausgezeichnete Wahl für diejenigen, die das warme Glühen des Holzofens wollen, ohne dass es dabei die Welt kostet.“

Erhältlich in einer einfach zu tragenden, praktischen und vollständig recycelbaren Tasche, sind Coffee Briketts perfekt dafür geeignet, ein einladendes Ambiente in Ihrem Zuhause zu schaffen oder an Ihre Liebsten und Freunde zu verschenken. Und keine Sorge, Ihr Zuhause wird nicht nach dem Café von nebenan riechen, da Coffee Briketts bei der Verbrennung nicht nach Kaffee riechen.

Weitere Hinweise:

bio-bean Limited ist der weltweit größte Recycler von Kaffeesatz. Mit seinem Hauptsitz in Großbritannien sammelt bio-bean Kaffeesatz bei den größten Unternehmen des Landes ein, verwertet ihn in industriellem Maß und gibt diesem Material, das zuvor als Abfall angesehen wurde, neues Leben. bio-bean stellt nachhaltige Produkte aus Kaffeesatz für eine Reihe von Märkten her, sowohl für Verbraucher als auch für Industrie, und ermöglicht dabei Unternehmen Kosteneinsparungen, reduziert Treibhausgasemissionen und trägt zur Kreislaufwirtschaft bei.





Vorweihnachtszeit: Hilfsorganisationen der Apotheker sammeln Spenden für Menschen in aller Welt

 

Berlin (ots) In der Vorweihnachtszeit rufen die Hilfsorganisationen der Apotheker auch in diesem Jahr zu Spenden für Projekte in aller Welt auf, in denen sie Arzneimittel beschaffen, Personal schulen und Apotheken ausstatten. Viele Pharmazeuten zwischen Greifswald und Freiburg engagieren sich ehrenamtlich für die Gesundheit von notleidenden Menschen in Asien, Afrika und Lateinamerika. Das können akute Katastropheneinsätze wie nach dem Hurrikan „Idai“ in Mosambik sein – oder Projekte der langfristigen Entwicklungszusammenarbeit wie beim Betrieb eines lokalen Gesundheitszentrums in Tansania. Je nach Art und Umfang des Projekts sind einzelne Apotheker aus Deutschland selbst für eine gewisse Zeit vor Ort oder unterstützen lokale Partnerorganisationen von hier aus mit Geld und Hilfsgütern. Dazu spenden viele Apotheker selbst, manche Apotheken stellen Sammelbüchsen auf und bitten auch ihre Kunden um Mithilfe. Arzneimittelspenden von Patienten sind dagegen nicht hilfreich, schon weil sie dem Bedarf vor Ort in anderen Teilen der Welt nicht entsprechen.

Mehrere Hilfsorganisationen sind weltweit tätig. Apotheker ohne Grenzen Deutschland e.V. aus München unterstützen beispielsweise ein neues Gesundheitszentrum im Armenviertel Maluku der kongolesischen Hauptstadt Kinshasa mit der Einrichtung der Apotheke, der Schulung des Personals und der Finanzierung geeigneter Medikamente. Auch aus München kommen Apotheker helfen e.V., die zum Beispiel die medizinische und pharmazeutische Versorgung von Gefangenen im Zentralgefängnis von Freetown (Sierra Leone) unterstützen und fördern. Das Hilfswerk der Baden-Württembergischen Apothekerinnen und Apotheker e.V. aus Stuttgart hat in den vergangenen zehn Jahren zusammen mit dem Medikamentenhilfswerk action medeor dringend benötigte Medikamente und Verbandsmaterialien nach Nepal, Haiti, Syrien, Jemen und Malawi geliefert. Das Projekt „Eine Dosis Zukunft“ der Apothekerkammer Westfalen-Lippe aus Münster engagiert sich in den Slums von Kalkutta (Indien), um dort Kinder, die in bitterster Armut leben, gegen Masern, Mumps, Röteln und Polio zu impfen. Mehr als 180.000 Kinder konnten in den vergangenen zehn Jahren dort geimpft werden.

Weitere Informationen und Angaben zu den Spendenkonten unter http://ots.de/OcHXz5

 




Drei junge Fuldaer sammeln in wenigen Tagen Spenden und bringen sie auf den Weg.


Hilfsgüter Lkw Ladung für Albanien

‚,Für uns ist das ein sehr emotionales Thema‘‘, sagen Ilirijana Malici und ihre zwei Schwägerinnen, Qendresa Berisha und Nathalie Bott. 

 

Nachdem das Ausmaß des Unglücks bekanntwurde, haben wir beschlossen, dass wir helfen müssen“, erzählt Malici. Über die sozialen Netzwerke starteten sie einen Spendenaufruf und boten gleichzeitig an, die Gegenstände bei den Spendern persönlich abzuholen. Die Reaktion war enorm: Menschen mit und ohne persönliche Bindungen zu Albanien meldeten sich. Es sammelten sich Säcke und Pakete, die befülllt sind sie mit Babynahrung, Klamotten und Hygieneartikeln. Gegenstände, die nach Albanien gebracht werden sollen.

 

Zwei der jungen Fuldaer haben albanische Wurzeln, aber auch alle übrigen Teammitglieder und viele weitere Personen, die sich von dem Aufruf angesprochen fühlten, stellten sich sofort in den Dienst der guten Sache und brachten innerhalb kürzester Zeit enorme Mengen an Hilfsgütern zu den eingerichteten Sammelplätzen. 

 

Hilfsgüter Lkw Ladung für Albanien

Die Welle der Hilfsbereitschaft sei überwältigend gewesen, so Ilirijana Malici. „Viele Leute gingen eigens einkaufen, um für die Menschen im Katastrophengebiet das Nötigste zu besorgen“.

 

Bestens organisiert war auch die Lagerung und der Abtransport der Hilfsgüter. Ukë Blakaj, Vorsitzender des Albanischen Kulturvereines in Fulda, stellten den jungen Damen Lagerräume seiner Firma zur Verfügung. Der Abtransport wurde von  der Firma Gashi Garten- und Tiefbau GmbH aus Peine und dem Inhaber, Bejtulla Gashi übernommen. 

 

Das Erdbeben und die zahlreichen Nachbeben, deren Epizentrum westlich der Hauptstadt Tirana lag, forderten mehr als 40 Menschenleben, Hunderte wurden verletzt und Unzählige verloren Haus, Hof und einen Großteil ihres materiellen Besitzes. Ihre Not etwas zu lindern, war das Anliegen der Fuldaer. Unauffällig im Hintergrund bleiben, aber immer da zu sein, wenn sie gebraucht werden – diese Leitlinie galt auch für die Sammelaktion.







Feuerwehr hilft brandverletzten Kindern mit Spendenaktion


Tobias Winter (stellvertretender Leiter Feuerwehr Kassel, von links), Thomas Schmidt (Feuerwehr Kassel) und Brandschutzdezernent Dirk Stochla übergaben im Beisein von Dr. Andreas Strack (Zentrum für schwerbrandverletzte Kinder, Gesundheit Nordhessen Holding) eine Spende an Elfriede Filker (Verein Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder).

Mehr als 6000 Kinder kommen jährlich mit Brandverletzungen in ein Krankenhaus. Die meisten von ihnen leiden ein Leben lang unter den oftmals entstellenden Verletzungen. Seit 1993 unterstützt der Verein „Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder“ brandverletzte Kinder. Diese wichtige Arbeit des Vereins fördert die Feuerwehr Kassel mit einer Geldspende von knapp 1500 Euro.
Im Jahr 2017 hatte die Feuerwehr für den Verein Paulinchen eine Spendenaktion ins Leben gerufen – der Titel: „Kasseler Feuerwehr-Bär hilft. Helfen Sie mit“. Wer mindestens zwölf Euro an den Paulinchen-Verein spendet, erhält von der Feuerwehr Kassel als Dankeschön ein flauschiges Feuerwehr-Bärchen. Unterstützt wird die Feuerwehr dabei vom Feuerwehrverein Kassel e.V.
Auch beim Tag der offenen Tür der Feuerwehr Kassel im August 2019 wurden die Feuerwehr-Bärchen verkauft. Den Erlös in Höhe von 1476,10 Euro hat die Feuerwehr nun übergeben.
„Schwere Brandverletzungen bedeuten für die Betroffenen neben der körperlichen Verletzung immer auch eine große psychische Belastung – das gilt insbesondere für Kinder. Denn die Brandverletzungen sind in der Regel dauerhaft für andere Menschen sichtbar“, erklärt Kassels Brandschutzdezernent Dirk Stochla. „Mit der Bärchen-Aktion unserer Feuerwehr wollen wir einen Beitrag leisten, um dem Verein und damit letztlich den betroffenen Kindern zu helfen. Wir bedanken uns bei allen, die die Spendenaktion unserer Feuerwehr durch den Kauf eines Feuerwehr-Bären unterstützt haben.“
Die Spendenaktion läuft nicht nur an besonderen Ereignissen wie dem Tag der offenen Tür, sondern dauerhaft. Wer die Aktion unterstützen möchte, kann jederzeit einen Feuerwehr-Bären auf der Feuer- und Rettungswache 1, Wolfhager Straße 25, 34117 Kassel, im Vorzimmer der Amtsleitung gegen eine Spende für den Verein „Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V.“ erhalten.





Pürsün (FDP) zu Ausländerbeiräten


  • Ausländer-Rechte werden eingeschränkt 
  • Beiräte werden de facto abgeschafft

WIESBADEN – „Die Landesregierung schränkt die Rechte der Ausländerinnen und Ausländer ein, statt Integration zu fördern“, kritisiert der integrationspolitische Sprecher der Fraktion der Freien Demokraten im Hessischen Landtag, Yanki PÜRSÜN.

Er nimmt Bezug auf das von der schwarz-grünen Landesregierung geplante Optionsmodell, das Kommunen die Möglichkeiten geben soll, Integrationskommissionen einzusetzen statt Ausländerbeiräte wählen zu lassen.

An diesem Vorhaben hat der Landesausländerbeirat jetzt heftige Kritik geübt – nach Ansicht Pürsüns zu Recht. „Man kann Menschen nicht das Wahlrecht wegnehmen, das man ihnen einmal gegeben hat“, betont Pürsün.

„Es ist zu befürchten, dass der Landesausländerbeirat richtig liegt mit seiner Vermutung, dass die geplante Änderung einer De-facto-Abschaffung der Ausländerbeiräte gleichkommt.“

Der Landesausländerbeirat hat zudem erklärt, in einem Hau-Ruck-Verfahren mit den Plänen der Landesregierung konfrontiert worden zu sein. „Ein wertschätzender Umgang und Beteiligung sehen anders aus“, betont Pürsün und ergänzt: „Ohne einen im Koalitionsvertrag vorgesehenen Dialog mit den Beteiligten will die Koalition ihr Modell gegen Widerstände durchdrücken.“

  Yanki Pürsün

Sprecher für Soziales, Gesundheit und Integration

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