Neues Video: Schauspieler Jürgen Tonkel appelliert an alle Tierfreunde: „Tiere sind keine Weihnachtsgeschenke“

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Jürgen Tonkel und Cosmo sind Freunde fürs Leben. / Foto: Marc Rehbeck für PETA Deutschland 

München / Stuttgart, 6. Dezember 2019 – Freunde fürs Leben: Jürgen Tonkel posiert zusammen mit Hund Cosmo unter einem festlich geschmückten Weihnachtsbaum. Der Münchner Schauspieler und seine Frau fanden den Vierbeiner 2010 schwer verletzt und völlig entkräftet auf den Straßen Kroatiens. Heute ist Cosmoaus der Familie nicht mehr wegzudenken. Nun appelliert Jürgen Tonkel gemeinsam mit PETA an alle Tierfreunde, zu Weihnachten keine Tiere zu verschenken.

„Ein Tier ist kein Spielzeug, das man sich anschafft und es dann wieder zurück ins Regal stellt. Man gibt es nicht einfach im Januar im Tierheim ab“, so Jürgen Tonkel. „Ein tierischer Mitbewohner bedeutet Verantwortung – vielleicht zehn Jahre, vielleicht zwanzig Jahre. Ein Tier begleitet einen. Überlegt euch das bitte gut.“

Über Jürgen Tonkel

Jürgen Tonkel lebt in München. Er spielt die Hauptrolle in der ZDF-Serie „Die Chefin“ und ist einer der bekanntesten deutschen TV-Schauspieler. So war er bereits mehrfach in bekannten TV-Krimis wie dem „Tatort“ und dem „Bullen von Tölz“ zu sehen. Auch in zahlreichen Filmen hat er bereits mitgewirkt, unter anderem in der TV-Komödie „Wer früher stirbt, ist länger tot“. 

Hintergrundinformationen 
Gerade in der Vorweihnachtszeit werben Zoohandlungen, Baumärkte und Züchter mit Tieren. Eine Fellnase unter dem Weihnachtsbaum bringt Kinderaugen im ersten Moment sicherlich zum Leuchten. Nach kurzer Zeit folgt jedoch häufig die Ernüchterung: Die tierischen Mitbewohner sind doch zu laut, zu teuer, zu anstrengend, zu zeitaufwendig oder schlichtweg nicht mehr interessant. Schnell landet das gut gemeinte „Geschenk“ in einem der ohnehin bereits überfüllten Tierheime, wird ausgesetzt oder bei einem Umzug einfach zurückgelassen. Tierische Mitbewohner bringen zweifelsohne Freude mit sich, doch viele Menschen unterschätzen den Aufwand und denken beispielsweise nicht an Tierarztbesuche, auf die hohe Rechnungen folgen können. Wer sich dennoch dafür entscheidet, übernimmt für viele Jahre Verantwortung. So können Hunde und Katzen im Schnitt bis zu 16 Jahre alt werden, Kaninchen acht bis zehn.

Immer eine gute Wahl sind tierfreundliche Geschenke, die Zwei- und Vierbeinern Freude bereiten. Viele Tierheime, Lebenshöfe und Tierschutzvereine bieten beispielsweise Tierpatenschaften an. Außerdem freuen sich Kinder oftmals über Tiere aus Stoff oder entsprechende Sachbücher, in denen sie Wissen über Vierbeiner erlangen können.

Wer auch nach Weihnachten noch bereit ist, einen tierischen Begleiter bei sich aufzunehmen, sollte ein Tierheim besuchen und einen Vierbeiner adoptieren. Dabei werden Interessierte schnell herausfinden, dass dort Tiere mit den unterschiedlichsten Eigenschaften und Vorlieben auf ein neues Zuhause warten – es gibt ruhige, aktive, schüchterne und aufgeschlossene Tiere sowie Welpen und Senioren. Es sollte die Möglichkeit wahrgenommen werden, den Vierbeiner zunächst einmal ausreichend kennenzulernen. Bei Hunden bieten sich gemeinsame Spaziergänge an, bei Katzen kann es sinnvoll sein, einige Stunden im Katzenhaus zu verbringen und sich langsam mit der Samtpfote vertraut zu machen. Hierbei zeigt sich, ob die Chemie zwischen beiden Partnern stimmt und einem gemeinsamen Leben nichts im Wege steht.

PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Weltanschauung, die den Menschen als allen anderen Lebewesen überlegen einstuft.

 


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