Greta Thunberg – das Wundermädchen erreicht wieder festen Boden…

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Lesedauer: 2 min

Nach all den Hindernissen hat es Greta nun geschafft, haarscharf am Sturm vorbei wieder festen Boden zu erreichen. Wie schon auf der stürmischen Überfahrt nach New York wieder sicher an Land zu kommen.
Und das will etwas heißen. Der Nordatlantik war noch nie eine seefahrerfreundliche Pfütze. Auch wenn seit den Wikingern und Christoph Kolumbus die Schiffstechnik gravierende Fortschritte machen konnte, ist so ein Zwanzigmeterboot immernoch nur ein Boot von zwanzig Metern Länge.

Die modernen neuen Materialien, ein besseres Design und auch sicherheitstechnische Parameter lassen diese Boote heute aus einer anderen Dimension kommend erscheinen, wenn man die Santa Maria, Nina und Pinta des Kolumbus betrachtet, die allesamt auch nicht länger waren als diese modernen Segelboote.

Daher ist es für solche Boote/Schiffe, modern oder antik, auch immer noch eine Herausforderung sich gegen Welle auf Welle zum Ziel vorzukämpfen. Egal ob diese Wellen nun drei, fünf, zehn oder fünfzehn Meter hoch sind.
Der Frachter München, ein 200m-Schiff wurde in den 70gern von einer vermutlich 35m-Welle unter Wasser gedrückt. Und solche Wellen sind nicht einmalig, wie inzwischen wissenschaftlich bewiesen wurde. Die Freakwaves, altdeutsch Kaventsmann genannt, sind eine ständige und spontan auftretende Gefahr.

Daher auch die Versuche Seegebieten aus dem Weg zu segeln, wo solche Wellen durch Wetter – oder Klima –  vermehrt entstehen könnten.

Es ist ohnehin für die Besatzung solcher kleinen Boote schwierig über Wochen gesund zu bleiben. Das ständige Kränken, Rollen und Gieren des Bootes hat so seine gesundheitlichen Folgen. Die anfangs zu Seekrankheit führen, und später dann, im bestmöglichen Fall, das hervorbringen, was da Seemannsbeine heißt.

Schon in New York konnten wir sehen, wie Greta kerzengerade von Bord ging. Wie nun auch in Lissabon. Gerade wie ein waschechter Preuße auf dem Exerzierplatz, schritt sie an Land. Starkste nicht. Torkelte nicht. Taumelte nicht. Ging geradewegs über die Planke an Land. Das Schild mit immerwährender Klimabotschaft unter dem Arm schritt sie ihrer klimatischen Bestimmung entgegen.

Tja, und da wird es nun komisch.

Diese Seemannsbeine entstehen dadurch, dass das Innenohr, beim Menschen gemeinhin für das Gleichgewicht zuständig, sich nach beispielsweise drei Wochen auf See so angepasst hat, dass es mit Gieren, Rollen und anderen Bewegungen von Booten auf See klarkommt.

Leider aber nicht mehr mit festem Boden an sich. Das dauert ein paar Stunden, bis es wieder funktioniert, und die Seemannsbeine wieder zu Landbeinen werden.
Und bis zu diesen Zeitpunkt eiert der Mensch eigentlich nur wie auf Gummibeinen stehend herum.

Gerade die ersten Schritte sind da sehr auffällig.

Besonders, wenn man von kleinen Booten kommt, die im Wasser über längere Zeit großen Wellen ausgesetzt waren.

Natürlich glauben viele, dass Greta ohnehin schon bald auf Boote verzichten könnte und dann über Wasser wandeln wird.

Aufgeklärtere Charaktere sehen hier aber womöglich einen eklatanten Regiefehler, der erklärungsbedürftig ist. Eigentlich in New York schon war.

Oder wir glauben halt an ein Wunder. Wie immer, wenn wir naturwissenschaftlich nicht überzeugt, dafür aber verarscht werden. Das nennt sich dann Religion. Und danach sieht diese „Bewegung“ nun auch immer mehr aus. Und auch der Ablasshandel läuft schon wieder. Um sich wohl und behütet zu fühlen opfert man einfach ein paar IQ-Punkte…


Sascha Rauschenberger, geboren 1966 in Wattenscheid, ging nach dem Abitur zur Bundeswehr, wo er als Panzeraufklärer und Nachrichtenoffizier Dienst tat.

Er diente, unter anderem als Reservist, in vier Auslandseinsätzen, zuletzt als Militärberater in Afghanistan.

Seit 2000 ist er als Unternehmensberater im Bereich Projektmanagement und Arbeitsorganisation (Future Work) tätig.


 

NordHessen-Journal Nachrichten und Berichte von NordHessen für NordHessen

Ein Gedanke zu „Greta Thunberg – das Wundermädchen erreicht wieder festen Boden…

  • 7. Dezember 2019 um 11:40
    Permalink

    Physik, Biochemie und überhaupt den ganzen naturwissenschaftlichen Quatsch kann man getrost vernachlässugen, wenn es um moralische Überlegenheit und die Erreichung eines hehren Ziels geht.

    meint Kermit, der Frosch

    Antwort

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