EHF Cup: Knapp aber verdient in Piräus gewonnen

 

Die MT Melsungen hat im Men’s EHF Cup gegen den griechischen Vertreter Olympiacos SFP den Einzug in die Gruppenphase geschafft. Nach dem 32:28-Hinspielsieg eine Woche zuvor in Kassel gelang am Sonntag in Piräus ein 20:19-Erfolg. Beste Torschützen vor ca. 1000 Zuschauern in der Melina Mercouri Halle waren Patrick Lemos (7) für die Gastgeber und Lasse Mikkelsen (6/1) für die MT. Die Auslosung der Spiele der im Februar beginnenden Gruppenphase findet am Donnerstag in der Zentrale der Europäischen Handballfederation in Wien statt.

Die Prognose des Veranstalters einer ausverkauften Spielstätte trat zwar nicht ein, aber das hatte keine Auswirkung auf die Stimmung oder gar den Geräuschpegel während des Spiels. Die offizielle Zuschauerzahl der 1.600 Plätze bietenden Melina Mercouri Halle wurde mit 1.000 angegeben, davon allein 140 Schlachtenbummler aus Nordhessen. Die beiden Fanparteien puschten nicht nur ihr jeweiliges Team, sondern sich auch gegenseitig. Die Atmosphäre hätte auch einer weitaus größeren Arena zur Ehre gereicht.

Eine andere Vorhersage indes bewahrheitete sich in Gänze: Olympiacos würde aufgrund der verhältnismäßig knappen Hinspielniederlage vor eigenem Publikum alles geben, um den Spieß vielleicht doch noch umzudrehen, hieß es aus dem Umfeld des Gastgebers. Und das zeigte sich schon in den ersten Minuten nach dem Anpfiff durch das rumänische Schiedsrichtergespann Mihai Pirvu und Radu Potirniche. Hatten die Griechen in Kassel noch relativ verhalten, mit gemäßigter Angriffsgeschwindigkeit und auf der Torhüterposition oftmals auch glücklos agiert, so waren sie jetzt kaum wiederzuerkennen – auch ohne den wegen Achillesbeschwerden fehlenden Ex-MT’ler Grigorios Sanikis. Großes Selbstbewusstsein aussendende Körpersprache, bissige Abwehr und ein hellwacher Konstantinos Tsilimparis zwischen den Pfosten machten das Vorhaben der Hausherren mehr als deutlich.

Die MT eröffnete das Spiel mit Michael Allendorf, Julius Kühn, Domagoj Pavlovic, Marino Maric, Kai Häfner und Dimitri Ignatow, der wie schon zuletzt gegen Göppingen den mit einer Bänderdehnung angeschlagenen Tobias Reichmann ersetzte. Im Tor stand Nebojsa Simic.  Der Auftaktangriff fruchtete nicht – Kühn fand in Konstantinos Tsilimparis seinen Meister. Im Gegenzug schafften es die Griechen dann, den Ball einschließlich zweier Einwürfe fast drei Minuten lang in den eigenen Reihen zu halten. Allerdings ebenfalls ohne ein Tor zu erzielen. Den Knoten zum Platzen brachte dann Marino Maric nach genau 03:08 gespielten Minuten, nach schönem Anspiel von Kai Häfner.

Das Spiel als solches wurde in der Folge zwar auf beiden Seiten mit großem körperlichen Einsatz geführt, blieb aber zunächst verkrampft.  Mit einer 5:1-Abwehr mit Michael Allendorf auf der Spitze versuchte die MT, den Spielaufbau des Gegners im Rückraum zu stören. Das klappte phasenweise gut, aber eben nicht immer. Olympiacos suchte den direkten Zweikampf, aber die jeweiligen Angreifer vermochten nicht, den Ball im Tor unterzubringen. Nach vier gescheiterten Versuchen wurden sie von Rechtsaußen Dimitrios Tziras erlöst, der in der 7. Minute zum 1:1 ausglich.

Nach zwei Toren von Michael Allendorf, davon eines per Strafwurf, konnten sich die Nordhessen zunächst auf 2:4 (11.) und nach raschem Wechselspiel auf 3:5 (14.) absetzen. Aber eben auch nicht deutlicher. Denn die Gastgeber agierten weiterhin mit viel Körpereinsatz im Angriff und hatten mit den Rückraumspielern Patrick Lemos und Petros Kandylas sowie Rechtsaußen Dimitrios Tziras nun auch treffsichere Schützen in ihren Reihen. Die MT-Abwehr wurde so ein ums andere Mal hart gefordert, nahm aber folgerichtig den Kampf an.

Neuen Schwung in den Angriff brachte dann Lasse Mikkelsen, der Julius Kühn ablöste und im Zusammenspiel mit Domagoj Pavlovic und Kai Häfner das Geschehen im Rückraum mitbestimmte. Schon kurz nach seiner Einwechslung erzwang der Däne mit einem trockenen Wurf die 6:7-Führung (20.). Um nach Lemos’ Ausgleich zum 7:8 nachzulegen. Am Kreis und in der Abwehr rackerte indes Timm Schneider, der für Marino Maric aufs Feld beordert wurde.  

Bis zum Halbzeitpfiff sollten in einem offenen Schlagabtausch noch fünf Treffer fallen, erzielt von fünf verschiedenen Schützen und bis zum 9:10 abwechselnd auf jeder Seite. Die Abfolge “Dimitrios Tziras – Kai Häfner –  Charalampos Mallios – Dimitri Ignatow” krönte Lasse Mikkelsen mit einem verwandelten Strafwurf zum 9:11.

Wie dieser Zwei-Tore-Vorsprung für die MT zur Pause einzuordnen war, zeigt der Blick auf die Geschehnisse in den 10 vorangegangenen Minuten. Beide Kontrahenten hatten mit widrigen Umständen zu kämpfen, das Grimm-Team sogar noch etwas verschärfter. Dennoch ließ es sich nicht von seinem Weg abbringen, den es mit starker physischer Präsenz deutlich auf dem Spielfeld markierte. Die gut leitenden Referees blieben konsequent und ahndeten hüben wie drüben die entsprechenden Vergehen mit Zeitstrafen, Bei Olympiacos mussten Patrick Lemos und Dimitrios Tziras jeweils zwei Minuten lang zuschauen bei der MT Felix Danner und gleich zweimal in kurzen Abständen Stefan Salger. Zudem vergab Michael Allendorf einen Strafwurf.

Wohltuend übrigens für beide Mannschaften in dieser durchaus hitzigen Phase waren die genommenen Timeouts der Trainer. In der 24. Minute hatte Georgios Zaravinas den Grünen Karton gelegt, in der 27. sein Melsunger Pendant Heiko Grimm. Die 9:11-Führung hatten sich die Bartenwetzer in der Lautstärkehölle der Melina Mercouri-Halle jedenfalls redlich verdient.

Die zweite Hälfte begann die MT so energisch, wie sie die erste beendet hatte, setzte gleich vom Anpfiff weg auf Tempo. Allein der gewünschte Erfolg sollte sich nicht gleich einstellen. Das Gegenteil warf zunächst der Fall. Die Hausherren übernahmen nach einem von Lasse Mikkelsen verworfenen Siebenmeter und zwei weiteren vergeblichen Angriffsversuchen das Kommando und setzten durch Charalampos Mallios, Patrick Lemos und Dimitrios Tziras zu einem sauberen 3:0-Lauf an (12:11, 35.). Damit unterstrichen die Griechen einmal mehr ihre Absichten, das vermeintlich Unmögliche doch noch möglich machen zu wollen. Zwei vorangegangenen Fehlangriffe der MT nährten deren Ziel zusätzlich.

Und wer gedacht hatte, dass Olympiacos in der zweiten Halbzeit angesichts des kraftaufwändigen Spiels, oft genug im Zweikampf Mann gegen Mann mündend, die Puste ausgehen würde, sah sich getäuscht. Sie blieben der MT nicht nur auf den Fersen, sondern erarbeiteten sich sogar kleinere Vorteil e. Wie etwa beim 13:12 (38.) durch Andreas Arapakopoulos vom Kreis oder beim 14:13 (40.) durch Patrick Lemos nach erfolgreichem Eins-gegen-Eins.

Das Gute aus nordhessischer Sicht: Die MT fand stets de passende Antwort. Und zwar von beinahe allen Positionen. Ob aus der Mitte vom inzwischen hereingekommenen Roman Sidorowicz, vom an den Kreis zurückgekehrten Marino Maric, oder wiederum aus dem Rückraum von Lasse Mikkelsen oder Domagoj Pavlovic. Sie hatten nun die Aufgabe als Vollstrecker übernommen, ihre Würfe fanden jeweils auf Anhieb ihr Ziel. Über die Zwischenstände 14:16 (43.), 16:16 (47.) und 17:17 (53.) ging es in die Crunchtime.
 
Und die nutzte die MT mit einem 3:0-Lauf zur 17:20-Führung: Zweimal Lasse Mikkelsen als erfolgreicher Schütze, dazwischen fungierte er als kluger Passgeber – diagonal auf Dimitri Ignatow – der ebenfalls verwandelte. Mit ausschlaggebend für die Vorentscheidung knapp vier Minuten vor dem Ende der Begegnung war auch, dass Nebojsa Simic zwei sehr gefährliche Situationen entschärfte, nachdem er zuvor schon dem völlig freistehenden Kreisläufer Andreas Arapakopoulos einen Ball abgekauft hatte. So gelang es dem MT-Keeper auch noch spektakulär die unbedrängt vor ihm auftauchenden Patrick Lemos und Dimitrios Tziras zu entzaubern.

Olympiacos steckte dennoch nicht auf und erkämpfte sich nach einem Timeout noch zwei Tore zum 19:20 Endstand. Der Weg für die MT zu diesem knappen Sieg war erwartet steinig, aber die Nordhessen ziehen damit verdient in die im Februar beginnende Gruppenphase des EHF Cups ein.  

Stimmen zum Spiel

Heiko Grimm, Trainer MT: Das war heute ein typisches, weil heftig umkämpftes Europapokalspiel. Noch dazu in einer großartigen Atmosphäre. Wir freuen uns natürlich sehr über unseren Sieg und unser Weiterkommen in diesem Wettbewerb. Aber wir haben auch großen Respekt für unseren Gegner. Mit dem engagierten Einsatz von Olympiacos haben wir gerechnet. Entsprechend hart war die Arbeit für uns – sowohl in der Abwehr als auch im Angriff. Ich muss meiner Mannschaft auch deshalb ein Kompliment machen, weil sie in dieser heißen Atmosphäre die Nerven behalten und sich diesen Sieg redlich verdient hat.  

Finn Lemke, Kapitän MT: Solch enthusiastische Zuschauer wie hier erleben wir auch nicht alle Tage. Wir erkennen die starke Leistung unseres Gegners an und sind deshalb besonders froh, heute gewonnen zu haben. Ich denke auch, wir waren gut vorbereitet, wussten, dass Olympiacos stark im Zweikampfverhalten ist und durch die Nationalspieler in dieser Mannschaft auch über entsprechende Erfahrung verfügt. Unser Ziel in der Abwehr war es, die jeweiligen Angreifer möglichst zu doppeln. Das hat leider nicht immer geklappt, aber am Ende doch gereicht.

Giorgos Zaravinas, Trainer Olympiacos: Glückwunsch an die MT Melsungen und viel Erfolg weiterhin im EHF Cup. Schon nach der Auslosung wussten wir, dass hier ein großer Gegner auf uns zukommt. Wir wollten dagegenhalten und ein möglichst gutes Spiel zeigen. Das ist uns in der Abwehr eigentlich gelungen. Wenn wir im Angriff noch etwas cleverer gespielt hätten, wäre vielleicht sogar für uns etwas drin gewesen.

Konstantinos Tsilimparis, Kapitän Olympiacos: Mit der MT hatten wir einen Gegner, der aus einer anderen Handballwelt kommt. Die hat einen ganzen anderen Spielstil als wir. Als klarer Außenseiter haben wir versucht, das auszubalancieren. Das ist uns insgesamt auch ganz gut geglückt.

Statistik

Olympiacos SFP: Tsilimparis (12 Paraden / 16 Gegentore), Spikic (1 P. / 4 G.), Terlecki (n.e.) – Bogunovic, Tziras 4, Karampourniotis 1, Toniazzo 7, Mougits, Mallios 4, Kandylas 1, Bagios 1, Delichristos, Liapis, Arapakopoulos 1, Michallidis – Trainer Giorgos Zaravinas.

MT Melsungen: Simic (13 P. / 19 GT.) Sjöstrand (n.e.) – Maric 4, Kühn 1, Lemke, Reichmann, Ignatow 2, Kunkel, Mikkelsen 6/1, Danner, Schneider, Allendorf 2/1, Sidorowicz 2, Häfner 2, Salger, Pavlovic 1 – Trainer Heiko Grimm.

Schiedsrichter in Piräus:
Mihai Marian Pirvu / Radu Mihai Potirniche (ROM), EHF Delegierter: Leopold Kalin (SLO)

Zeitstrafen: 12 Min. – 10 Min. (Lemos, Tziras, 2x Karampourniotis, Liapis, Delichristos – 2x Danner, 2x Salger, Pavlovic)

Strafwürfe: 2/2 – 2/4 (Allendorf scheitert an Tsilimparis, 12. Min., Mikkelsen scheitert an Spikic, 31. Min.)  

Zuschauer: 1.000, Melina Mercouri Hall, Piräus.

 




Feuerwehr Kassel gibt Sicherheitstipps zur Advents- und Weihnachtszeit


Durch Unachtsamkeit gehen jedes Jahr nicht wenige Adventskränze und Weihnachtsbäume in Flammen auf. Sie verursachen Zimmer- und Wohnungsbrände, bei denen nicht nur erhebliche Sachschäden zu beklagen sind, sondern häufig auch Menschen verletzt werden.

Über die Gefahren und den sachgerechten Umgang mit Weihnachtsbäumen und Kerzen informieren folgende Brandschutztipps:

  • Adventskränze und Weihnachtsbäume möglichst weit weg von Gardinen und anderen leicht brennbaren Gegenständen aufstellen.
  • Nur nichttropfende Kerzen verwenden und so befestigen, dass keine Zweige oder Bänder in Brand geraten können.
  • Erhöhte Vorsicht beim Anzünden der Kerzen. Stets mit den Kerzen an der Spitze des Baumes beginnen.
  • Kleine Kinder und Haustiere von Tannenbäumen mit brennenden Kerzen zurückhalten.
  • Halten Sie vorsorglich einen Eimer Wasser oder Feuerlöscher griffbereit.
  • Lassen Sie brennende Kerzen nie unbeaufsichtigt.
  • Tannenbäume bis zum Fest im Freien oder kühl aufbewahren.
  • Der Baum muss einen festen und sicheren Stand erhalten (wenn möglich durch Anbinden sichern).
  • Tannenbäume mit dem Fuß ins Wasser stellen um ein schnelles Austrocknen zu verhindern.
  • Elektrische Baumbeleuchtung muss VDE-geprüft sein. Innerhalb der Lichterkette darf die Spannung nur 24 V betragen.

Rauchwarnmelder retten Leben

Rauchwarnmelder in der Wohnung verringern das Risiko der unbemerkten Brandentstehung und -ausbreitung enorm, indem sie rechtzeitig Alarm geben. Sie sind mittlerweile in Hessen verpflichtend.

Die kleinen Lebensretter gibt es günstig im Fachhandel – übrigens passen sie perfekt als Geschenk auf den Gabentisch.

Stadt Kassel





Die „Uberkalypse“ stoppen – NABU startet Kampagne gegen Fahrdienstvermittler Uber


Miller: Wir erwarten Autoschwemme in unseren Städten

Berlin/Brüssel – Unter dem Motto „Stoppt die Uberkalypse!“ hat der NABU heute gemeinsam mit anderen Umweltverbänden eine Kampagne gegen den Mobilitätsdienstleister Uber gestartet. In der Kritik steht das Geschäftsmodell des amerikanischen Unternehmens: Die auto-basierte Mobilität wird zu einem zeitgemäßen Lifestyle-Produkt verklärt, tatsächlich führt sie aber zu einer unkontrollierbaren Zunahme von Pkw in den Innenstädten. Auch in den USA, Frankreich, Großbritannien, Belgien und den Niederlanden wenden sich Umweltverbände öffentlich gegen das Unternehmen.

Wie eine heute veröffentlichte Studie des europäischen NABU-Partnerverbandes Transport & Environment (T&E) belegt, wurden durch Uber allein in London und Paris zusammen innerhalb eines Jahres rund eine halbe Million Tonnen C02 produziert. Auch die offizielle Statistik des Londoner Verkehrsdezernats, Transport for London, weist für den Zeitraum von 2012 bis 2017 ein um fünf Prozent erhöhtes Verkehrsaufkommen im Vergleich zu den Vorjahren aus, welches die Behörde vornehmlich auf Uber-Dienste zurückführt.

NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller: „Diese Studie und die Zahlen widerlegen die Behauptung, dass Mobilitätsdienste wie Uber zu einer Entlastung des Stadtverkehrs beitragen. Uber kommt im Schafspelz des neuen Mobilitätanbieters daher, macht aber mit der Vermittlung möglichst vieler Autofahrten im Innenstadtbereich Kasse. Wir erwarten eine regelrechte Autoschwemme in unseren Städten, wenn dieser digitale Fahrdienstvermittler weiter ungehemmt wachsen darf.“  Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer müsse die Notbremse ziehen und die anstehende Novelle des Personenbeförderungsgesetzes nutzen, um die neuen Mobilitätsdienste deutlich stärker zu regulieren.

Der Mehrverkehr durch Uber steigert die CO2-Emissionen fördert Staus und trägt zu einer gesteigerten Abgas- und Lärmbelastung in den ohnehin schon stark belasteten Ballungsgebieten bei. Aktuell haben die zuständigen kommunalen Behörden weder eine Übersicht, wie viele dieser Fahrzeuge bereits auf ihren Straßen unterwegs sind, noch haben sie eine Handhabe, die Zahl der zusätzlichen Autos effektiv zu begrenzen.

Darüber hinaus stellt sich Uber gerne als Ergänzung zum Umweltverbund dar, es ist aber fraglich,  ob es die weniger dicht besiedelten und damit kaum rentablen Endhaltestellen von S- und U-Bahnen erschließt.

Justyna Wladarz, NABU-Expertin für städtische Mobilität: „Uber stürzt sich auf die lukrativen Innenstadtlagen und steht damit in direkter Konkurrenz zum öffentlichen Nahverkehr. Die Beförderungstarife sind in der Regel etwas teurer als ein Ticket für den Verkehrsverbund, jedoch günstiger als für ein reguläres Taxi. Damit erhöht sich die Attraktivität, ein individuelles Fahrzeug zu buchen statt umweltfreundliche Verkehrsmittel wie Bahnen, Bussen und Fahrräder zu nutzen.“ Hier zeige sich der wahre Charakter des Fahrdienstvermittlers, dessen intransparente Geschäftspraktiken keine verlässliche Grundlage für die Mobilität von morgen darstellten.

Der NABU fordert, dass so ausgerichtete Fahrdienste nicht länger als Mietwagen zugelassen werden dürfen. Kommunen müssten klare Vorgaben für Art und Umfang neuer Beförderungsservices erlassen können, die umweltfreundlichen Verkehrsträgern stets Vorrang einräumen.


Hintergrund:

Uber ist derzeit in sieben deutschen Städten aktiv: Berlin, Hamburg, Köln, Düsseldorf, Frankfurt am Main, München, Stuttgart. Wie viele Fahrzeuge das Unternehmen dabei im Einsatz hat, bleibt ebenso im Unklaren wie die Zusammensetzung der Fahrzeuge oder die Zahl der Fahrerinnen und Fahrer. Da die gegenwärtige Fassung des Personenbeförderungsgesetzes digitale Fahrtdienstvermittler nur per Sondergenehmigung berücksichtigt, firmieren Ubers Partnerunternehmen als „Mietwagen“, obwohl sie letztlich wie klassische Taxis agieren, die ihre Fahrgäste zum Zielort bringen.

Bereits im Juli hat das Landgericht Köln ein deutschlandweites Verbot des Fahrdienstleisters per einstweiliger Verfügung ausgesprochen. Dennoch bietet Uber seinen Service „Uber X“ als Teil einer aggressiven Expansionsstrategie weiterhin an.

Weitere Infos: www.nabu.de/uber 

 Zur T & E-Studie: http://www.transportenvironment.org/sites/te/files/publications/T%26E_Europe s giant taxi company is Uber part of the problem or the solut… (1).pdf





StreitZeit [9]: Kann wirklich jeder sein Glück machen?


Es diskutieren: Dr. Michael Lacher (Wirtschaftswissenschaftler, Autor, und ehem. Leiter Volkswagen Coaching), Diana Ivanova (Journalistin, Autorin, Dokumentarfilmerin und Kulturmanagerin) und Professor Dr. Berthold Vogel (Soziologe, Geschäftsführender Direktor des Soziologischen Forschungsinstituts Göttingen)
Moderation: Wolfram Bremeier

Montag, 2. Dezember, 19.30 Uhr, Opernfoyer         6,50 Euro

 

In der Reihe „StreitZeit“ bietet das Staatstheater Kassel eine Diskussionsplattform für brisante und kulturpolitische Themen, die von den Stücken des Spielplans inspiriert sind.

Am Montag, den 2. Dezember, wird mit Blick auf Arthur Millers berühmtes Drama „Tod eines Handlungsreisenden“ die Frage gestellt, ob wirklich jede*r – gemäß des amerikanischen Traums – das eigene Glück machen kann. Willy Loman in Arthur Millers Stück sieht angesichts seines Scheiterns am Ende keinen anderen Ausweg, als sich selbst zu töten. In der Diskussionsrunde sollen die gesellschaftlichen Strukturen betrachtet werden, mit denen Menschen wie Loman in ihrem Leben zurechtkommen müssen. Am Ende geht es darum zu fragen, wie eine Gesellschaft beschaffen sein muss, damit ein gutes Leben nicht nur ein Fantasiegebilde bleibt. Wie erleben wir in Kassel, in den westlichen Ländern oder in dem ärmsten EU-Land Bulgarien wirtschaftliche Krisen? Wie gehen wir damit um?

Über ökonomische Brüche und ihre sozialen und individuellen Folgen diskutieren Dr. Michael Lacher, Wirtschaftswissenschaftler und Autor von „Arbeit und Industrie in Kassel: Zur Industrie- und Sozialgeschichte von 1914 bis heute“, Diana Ivanova, Journalistin aus Bulgarien, und Professor Dr. Berthold Vogel, geschäftsführender Direktor des Soziologischen Forschungsinstituts, des SOFI, in Göttingen. Moderiert wird die Diskussion von Wolfram Bremeier.

StreitZeit ist eine Kooperation mit dem Kulturnetz Kassel und gefördert von der Gerhard-Fieseler-Stiftung. Initiatoren sind Wolfram Bremeier und Ernst-Dieter Lantermann.

Beginn ist um 19:30 Uhr im Opernfoyer. Karten für 6,50 Euro sind erhältlich an der Theaterkasse, Tel. (0561) 1094-222, und online unter www.staatstheater-kassel.de.

Michael Lacher lebt in Kassel, hat in Kassel Wirtschaft studiert, war wissenschaftlicher Mitarbeiter an der hiesigen Universität und am Forschungsinstitut für Arbeiterbildung an der Uni Bochum, schließlich mehrere Jahre im Mittelmanagement von VW in Kassel und Wolfsburg beschäftigt. Lacher hat kürzlich ein umfangreiches Buch zur Industrie- und Sozialgeschichte Kassels in der Zeit von 1914 bis heute veröffentlicht (Arbeit und Industrie in Kassel, Schüren-Verlag, 2018). In diesem Werk werden die zahlreichen Brüche und schleichenden Veränderungen im wirtschaftlichen und sozialen Leben unserer Stadt penibel dargestellt. Aber die Statistiken sind Abstraktionen vom wirklichen Leben, nach dem wir fragen wollen.

Diana Ivanova ist eine bulgarische Journalistin, Autorin, Dokumentarfilmerin und Kulturmanagerin. Ihr Interesse gilt dem interkulturellen Dialog zwischen den Menschen Bulgariens und anderer Länder, vor allem Deutschland. Sie lebt in Sofia und Bonn. Als Bulgarin kommt sie aus dem – statistisch gesehen – ärmsten Land der Europäischen Union. Ein Land, das sich nach 500 Jahren Zugehörigkeit zum Osmanischen Reich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts überhaupt erst zum Nationalstaat entwickelt und sich befreit hat. Und sie kommt aus einem Land, das erst nach dem 2. Weltkrieg in der Zeit des Kommunismus forciert industrialisiert und schon nach der Wende wieder de-industrialisiert wurde.

Professor Berthold Vogel ist geschäftsführender Direktor des Soziologischen Forschungsinstituts, des SOFI, in Göttingen. Er hat sich an der Universität Kassel habilitiert, unterrichtet in Kassel sowie in Sankt Gallen. Seine Arbeitsschwerpunkte sind die Soziologie staatlicher Ordnung, die Analyse öffentlicher Güter, die Diagnostik der vielfältigen Welt der Erwerbsarbeit





Weihnachtsmärchen 2019 in HOG


Von BuchhändlerEigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link

Am 09. Dezember 2019 Jahr präsentieren das Kaufunger Kindertheater und die Stadt Hofgeismar wieder ein Weihnachtsmärchen in der Stadthalle Hofgeismar.

Schon seit vielen Jahren begeistert das Kaufunger Kindertheater große, aber vor allen kleine Zuschauer, mit bunten und fröhlichen Bühnenstücken.

In diesem Jahr wird Zwerg Nase aufgeführt, nach einem Märchen von Wilhelm Hauff.

Nett sein ist so eine Sache. Es macht vieles einfacher  – und die Welt ein bisschen freundlicher. Das heißt aber nicht, dass man sich alles gefallen lassen muss. Aber zwischen nett und gemein gibt es ja glücklicherweise noch ganz viel anders. Am sichersten ist höflich. Aber das wusste Jakob wohl nicht.

Mit viel Liebe zum Detail und viel Herzblut, wird die Geschichte von Jakob erzählt, den eine Hexe wegen seiner Unhöflichkeit in einen hässlichen Zwerg mit langer Nase und einem Buckel verwandelt. Es geht turbulent zu und bis sich alles zum Guten wendet und bis die geheimnisvolle letzte Zutat zur Rückverwandlung gefunden ist … das dauert…

Die Vorstellung beginnt um 15.00 Uhr. Einlass ist um 14.30 Uhr. Karten für die Vorstellung können im Vorverkauf für 5,00 €  in der Tourist-Information Naturpark Reinhardswald, Tel. 05671-999222, in der Stadtbücherei sowie im Ticketshop der Stadt Hofgeismar www.hofgeismar.de  erworben werden.

Freuen Sie sich auf das Weihnachtsmärchen 2019. Ein großer Spaß und jede Menge Spannung und Abenteuer sind garantiert. Die Stadt Hofgeismar und das Kaufunger Kindertheater wünschen viel Vergnügen.

Bitte beachten Sie, dass das Parken direkt an der Stadthalle nur begrenzt möglich ist. Wir empfehlen, auch umliegende Parkplätze zu nutzen. Ausreichend Parkplätze bietet u.a. das Viehmarktfestgelände auf dem Reithagen.


 




FIRE&FOOD-Herausgeber Elmar Fetscher: Wir brauchen ein verändertes Bewusstsein für Fleisch

 

Berg (ots) Der Gänsebraten zu Weihnachten, deftige Würste für nahrhafte Eintöpfe in der Winterzeit, der Lammbraten zu Ostern und Steaks & Co. beim Grillen und Barbecue rund ums Jahr: Der Genuss von Fleisch gehört zu unserer Kultur. Wobei – der Genuss kann einem buchstäblich im Halse stecken bleiben, wenn man an die neuesten Fleischskandale denkt. Auch die teils katastrophalen Lebensbedingungen der Nutztiere, die wir mit unserem hohen Fleischkonsum zumindest unterstützen, sowie die nicht mehr zu ignorierenden ökologischen Auswirkungen einer industriellen, auf immer mehr Wachstum bedachten Landwirtschaft machen nicht gerade Appetit. Von der Politik sind als Antwort auf diese negativen Begleiterscheinungen oftmals nur Lippenbekenntnisse zu hören. Echter Veränderungswille scheint Mangelware zu sein oder scheitert an fehlenden Mehrheiten.

„Da ist in den letzten Jahrzehnten etwas gewaltig in Schieflage geraten“, ist Elmar Fetscher überzeugt. Der Herausgeber und Chefredakteur von FIRE&FOOD – das deutschlandweit erste und mittlerweile wieder einzige Grill- und Barbecue-Magazin, das viermal im Jahr als Print- und Digital-Ausgabe erscheint, liebt Fleisch – aber nicht um jeden Preis. Er appelliert an das Verantwortungsbewusstsein und den gesellschaftlichen Gestaltungswillen von uns Verbrauchern: „Jeder von uns hat es durch sein Einkaufsverhalten selbst in der Hand zu entscheiden, wie das von uns konsumierte Fleisch erzeugt wird und unter welchen Bedingungen die dafür notwendigen Tiere aufwachsen sollen. Wir müssen nicht erst darauf warten, dass sich etwas politisch verändert. Stimmen wir mit unseren Füßen ab und demonstrieren auf diese Weise jeden Tag aufs Neue, was uns beim Thema Fleisch wirklich wichtig ist.“

Es geht Fetscher dabei nicht um irgendwelche Verbote oder do’s and don’ts in Sachen Fleischgenuss und auch dogmatische Zwänge, wie beispielsweise nur beim Bio-Bauern oder -Metzger zu kaufen, voll und ganz nur auf Wild- statt auf Zuchtfleisch zu setzen oder sich am besten gleich nur rein vegetarisch oder vegan zu ernähren, empfindet er nicht als zielführend. „Ich bin leidenschaftlicher Verfechter einer lebendigen Vielfalt, die auf ethisch vertretbaren Grundsätzen beruht. In puncto Fleisch bedeutet das für mich, dass ich keine ideologischen Grabenkämpfe führen will. Es ist doch viel wichtiger, dass jeder einzelne von uns dem Tier, das uns vom Filetstück bis zur Beinscheibe herrliche kulinarische Genüsse beschert, aber auch dem Landwirt und dem Metzger wieder die Wertschätzung entgegenbringt, die es bzw. er verdient. Je mehr Verbraucher mit diesem Bewusstsein handeln, desto schneller wird den skandalträchtigen Strukturen in der Fleischindustrie der Boden entzogen. Es ist Zeit für konsequentes Handeln. Nutzen wir unsere Macht.

 




makro: Ausgefischt – Die Nordsee und der Brexit


(ots)

Freitag, 29. November 2019, 21.00 Uhr 
Erstausstrahlung

Der Brexit bedeutet für die Fischerei diesseits und jenseits der Nordsee Ungewissheit für die Zukunft. Wie können deutsche und britische Fischer, Verarbeiter und Händler ihre Unternehmen auf Kurs halten? Dieser Frage geht die „makro“-Dokumentation „Ausgefischt – Die Nordsee und der Brexit“ am Freitag, 29. November, um 21.00 Uhr nach.

Schon im März 2019 waren die Filmautoren Markus Böhnisch und Roman Mischel für „makro“ in Großbritannien und haben sich dort ein Bild von der Stimmung der englischen Fischer zum Brexit gemacht – denn diese zählten zu den stärksten Brexit-Befürwortern. Ein halbes Jahr nach ihrer ersten Dokumentation sind die beiden Filmautoren wieder an der Nordsee unterwegs um herauszufinden, ob und wie sich die Haltung der Betroffenen verändert hat. Welche Hoffnungen haben sie, und welche Unterstützung fordern sie von der Politik?

Der Chef der letzten rein deutschen Hochseefischereiflotte „Kutterfisch“ bereitet sich auf eine unsichere Zukunft vor. Er kann zwar verstehen, dass die Briten die Hand auf ihrem Fisch haben und mehr Geld verdienen wollen. Aber er fragt sich auch, wohin sie die 200.000 Tonnen Hering verkaufen wollen, die bislang auch von deutschen und niederländischen Fischern gefangen werden. Gerade hat sein Unternehmen eine millionenschwere Investition getätigt und zwei neue, hochmoderne Schiffe in Dienst gestellt.. Wie können sie künftig ausgelastet werden, wenn der Zugang zu britischen Gewässern nicht mehr möglich ist?

Im schottischen Peterhead ist die Brexit-Euphorie gedämpfter als noch vor ein paar Monaten: Sehr viel Fisch geht von Schottland aus auf den europäischen Kontinent. Doch wird dies weiter so möglich sein? Die Forderung „Raus um jeden Preis“ wollen die Fischer nicht mehr so einfach unterschreiben. Denn zunächst müssten alternative Märkte erschlossen werden wie zum Beispiel Asien oder die USA.

Zweites Deutsches Fernsehen





NABU: Minensprengung im Meeresschutzgebiet katastrophal für Natur

 

Berlin – Im August sprengte die Bundesmarine bei einem NATO-Manöver 42 Grundminen in der deutschen Ostsee, 39 davon im Naturschutzgebiet Fehmarnbelt. Der NABU verurteilte das Vorgehen scharf und kritisierte die fehlende Einbindung der Naturschutzbehörden als Verstoß gegen das Bundesnaturschutzgesetz. Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen stellte daraufhin eine Kleine Anfrage mit dem Titel „Sprengungen von Munitionsaltlasten und Kampfmitteln in Meeresschutzgebieten“ an die Bundesregierung. Nach mehr als sechs Wochen kam eine erste sehr vage Antwort. Dazu NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller:

 

„Die Antwort der Bundesregierung offenbart die ganze Katastrophe der Sprengungen: Mitten in einem Meeresschutzgebiet hat jede Mine einen fünf Meter breiten und 1,5 Meter tiefen Krater in streng geschützte Riffe gerissen. In einem Umkreis von jeweils zehn bis 30 Metern wurde alles Leben vernichtet. Noch weiß niemand, wie viele Schweinswale tatsächlich während der Fortpflanzungszeit verletzt oder getötet wurden. 18 Totfunde dieser streng geschützten Meeressäuger sind im fraglichen Zeitraum bekannt geworden. Der Vorfall ist unerträglich und offenbart das Ignorieren geltenden Naturschutzrechts und unzureichende Umweltstandards der Marine ebenso wie das Komplettversagen der Politik im Umgang mit dem Problem der Kriegsaltlasten.“

 

Die Lage der Grundminen war den verantwortlichen Behörden seit 2016 bekannt. Das vorgeschobene Argument der Bundesregierung, die Sprengung im Sommer 2019 böte die „sofortige Möglichkeit zur Abwehr von Gefahr für Leib und Leben“ greift nach Ansicht des NABU daher nicht. Das Nato-Manöver sei vermutlich eher eine gute Gelegenheit gewesen, kostengünstig zu sprengen und aufwändige Abstimmungsprozesse mit Naturschutzbehörden zu umgehen.

 

Mehr als 1,6 Millionen Tonnen Weltkriegsmunition liegen als tödliches Erbe in der deutschen Nord- und Ostsee. Die Munitionshülsen korrodieren, gefährliche Giftstoffe reichern sich in der Meeresflora und -fauna an und erreichen über die Nahrungskette auch den Menschen. Zuletzt hatte die Umweltministerkonferenz den Beschluss gefasst, ein gemeinsames Konzept zur Munitionsräumung zu erarbeiten.

 

„Wider besseren Wissen drückt sich die Bundesregierung vor ihrer Verantwortung. Doch die vage Antwort, dass ressortübergreifende Abstimmungsprozesse und Verwaltungsverfahren überprüft und weiterentwickelt werden sollen, macht ein wenig Hoffnung auf einen Sinneswandel. Es ist Zeit für ein effektives Bündnis von Bund und Ländern. Die Wissenschaft hat geliefert, die umweltschonende Räumungstechnik ist da. Jetzt brauchen wir die Strukturen und das Geld für eine verantwortungsvolle nationale Strategie im Umgang mit den Munitionsaltlasten“, so Miller.

 




Blasenschwäche: Auch die Blase kann trainiert werden


(ots)

Viele Menschen mit schwächelnder Blase gehen mehrmals am Tag vorsorglich zur Toilette, auch wenn sie nicht müssen. Damit erreichen sie genau das Falsche: Durch die häufigen vorzeitigen Toilettengänge wird die Regulationsstörung der Blasenfunktion verschärft und die Blasenkapazität nimmt immer weiter ab. Mit einem gezielten Blasentraining können die Betroffenen gegensteuern.

Blasentraining: Gemeinsam mit dem behandelnden Arzt vereinbaren die Patienten feste Toilettenzeiten. Die Abstände werden so gewählt, dass die Betroffenen dem Harndrang für kurze Zeit widerstehen müssen, bevor sie ihre Blase entleeren dürfen. Schrittweise werden dann die Abstände zwischen den Toilettenzeiten vergrößert. So gewöhnt sich die Blase nach und nach an größere Urinmengen und der Harndrang setzt seltener und weniger plötzlich ein.

Toilettentraining: Für Patienten mit nachlassender Merkfähigkeit oder erheblichen Bewegungseinschränkungen eignet sich ein Blasentraining nicht. Sie sollten stattdessen ein Toilettentraining durchführen. Mit Unterstützung durch eine Pflegeperson erlaubt diese Methode selbst sehr alten oder demenzkranken Patienten einen würdevollen Umgang mit der Blasenschwäche. Denn anstatt nur auf Inkontinenzvorlagen zu setzen, suchen die Betroffenen zu festen Zeiten die Toilette auf. Anders als beim Blasentraining werden die zeitlichen Abstände so gewählt, dass es gar nicht erst zu dem typischen überfallartigen Harndrang kommt.

Beckenbodentraining: Der Beckenbodenmuskel ist der Verschlussapparat der Blase. Ist er durch jahrelange Belastung, Geburten, Übergewicht oder chronischen Husten geschwächt, hält er nicht zuverlässig dicht. Wenn hoher Druck auf den Bauchraum ausgeübt wird, etwa beim Niesen, Joggen oder durch plötzlich einsetzenden starken Harndrang, können ungewollt ein paar Tropfen Urin verloren gehen. Ein Beckenbodentraining ist daher vorbeugend und therapiebegleitend auf jeden Fall zu empfehlen. Übungsbeispiele und weiterführende Informationen gibt es bei der Deutschen Seniorenliga unter www.dsl-blasenschwaeche.de.

Deutsche Seniorenliga e.V.





Blinde Flecken beim Klimaschutz

 

Der öffentliche Druck auf Unternehmen steigt, Verantwortung für ihre Lieferketten zu übernehmen. Neben sozialen Standards und der Herkunft von Ressourcen spielt auch die Frage nach dem Klimaschutz eine immer wichtigere Rolle. Der WWF Deutschland hat nun zusammen mit der Unternehmensberatung Sustainable AG ein Diskussionspapier veröffentlicht, das die Hindernisse für erfolgreichen Klimaschutz in Lieferketten identifiziert und Lösungsvorschläge zeigt. Die Analyse wird bei einer Expertenveranstaltung von WWF, dem Deutschen Global Compact Netzwerk und der Sustainable AG mit ca. 60 Unternehmensvertretern am Freitag, den 22. November in München bei der BayWa AG vorgestellt.

Alexander Liedke, Senior Manager für nachhaltige Wirtschaft und Märkte beim WWF, sagt: „Der Fußabdruck der deutschen Industrie geht weit über die Grenzen und die eigene Produktion hinaus. Daraus ergibt sich eine erweiterte Verantwortung, der noch zu wenige Unternehmen nachkommen. Das wollen wir ändern.“ Insbesondere mangele es häufig an einem effektiven Management der sogenannten „Scope-3-Emissionen“. Unter Scope 3 fallen alle Emissionen, die bei vor- und nachgelagerten Tätigkeiten von Unternehmen entstehen, etwa bei Zulieferern und Drittanbietern. Dazu zählen beispielsweise der Abbau von Rohstoffen. Auch die Erzeugung oder der Bezug von erneuerbaren Energien müsse bei Unter-nehmen und auch in der Lieferkette in Zukunft eine wichtigere Rolle spielen.

Jan Krebs, Geschäftsführer der Sustainable AG und einer der Autoren, sagt: „Viele Unternehmen wollen ihre Ambitionen in die Lieferkette ausweiten. Die Komplexität dieser Aufgabe schreckt viele jedoch ab. Das Diskussionspapier zeigt erste Lösungsansätze auf.“ Ergänzend sagt Marcel Engel, Leiter der Geschäftsstelle des Deutschen Global Compact Netzwerks: „Die Zusammenarbeit mit Akteuren in der Lieferkette ist entscheidend, um als Unternehmen einen angemessenen Beitrag zur Lösung der globalen Klimakrise zu leisten.“

 

Original Content von WWF Deutschland präsentiert durch das Nordhessen Journal




Haftung bei schlechter Befestigung eines Verkehrsschilds


Karlsruhe/Berlin (DAV). Das Anbringen von Verkehrsschildern ist eine hoheitliche Aufgabe. Wenn die öffentliche Hand ein privates Unternehmen beauftragt, handeln das im Auftrag der Straßenbaubehörde und somit hoheitlich. Wird ein Fahrzeug durch ein herabfallendes Verkehrsschild beschädigt, weil dieses falsch befestigt war, muss der Halter Schadensersatz von der Straßenbaubehörde verlangen. Ein unmittelbarer Anspruch gegen das private Unternehmen besteht nicht. Die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltvereins informiert über eine Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 6. Juni 2019 (AZ: III ZR 124/18).

Eine private Firma hatte an einer Autobahnbaustelle Verkehrsschilder befestigt.

Hierbei handelte sie auf Anordnung der Straßenbaubehörde. Als sich ein Schild löste, beschädigte es ein Auto. Die Eigentümerin verlangte Schadensersatz.

Sie verklagte die Firma, die die Beschilderung übernommen hatte.Die Frau hat den Falschen verklagt, entschied der Bundesgerichtshof (BGH). Die Mitarbeiter der Firma hätten die Verkehrsschilder in Ausübung eines dem Unternehmen anvertrauten öffentlichen Amtes aufgehängt. Sie hätten also eine hoheitliche Aufgabe wahrgenommen, da sie auf Anordnung der Straßenbaubehörde handelten. Grundsätzlich könnten auch Mitarbeiter eines privaten Unternehmens „Amtsträger“ im Sinne des Haftungsrechts sein. Bei der Abgrenzung komme es darauf an, wie ausgeprägt der hoheitliche Charakter der Aufgabe ist. Je enger die Verbindung zwischen übertragener Tätigkeit und hoheitlicher Aufgabe, desto eher haftet die Behörde. Schadensersatzansprüche müssten dann im Rahmen der Amtshaftung gegen die entsprechende Behörde geltend gemacht werden. Grund hierfür sei, so der BGH, dass die öffentliche Hand sich ihrer Haftung nicht entziehen dürfe, in dem sie für die Durchführung einer hoheitlichen Aufgabe private Firmen beauftragt. Das gilt auch dann, wenn die Mitarbeiter der Firma bei der Befestigung der Verkehrsschilder Fehler machten. Die Behörde muss haften, erläutern die DAV-Verkehrsrechtsanwälte.

Information: www.verkehrsrecht.de




Erdöl: Schwarzes Gold aus Hessen


NEWS
Unweit von Frankfurt fördert Rhein Petroleum Erdöl
in Spitzenqualität. Das Unternehmen setzt weiter auf den
fossilen Rohstoff – aber weniger als Energieträger, sondern
als Grundlage für hochwertige Kunststoffprodukte.
 
 

 




Lassen Sie sich verzaubern vom Hofgeismarer Weihnachtsmarkt


Endlich ist die wohl schönste Zeit des Jahres wieder da – die Weihnachtszeit. Lassen Sie sich verzaubern und inspirieren vom Hofgeismarer Weihnachtsmarkt! Dieser öffnet am 29. November 2019 mit all seinen Attraktionen und Überraschungen seine Türen und wird an jedem Adventswochenende jeweils Freitag bis Sonntag geöffnet sein.

 

 

Viele festlich geschmückte Verkaufsstände gestalten an den Adventswochenenden die Fußgängerzone von der Marktstraße bis hin zum Marktplatz und dieses Jahr wieder auf dem Töpfermarkt und in der Mühlenstraße. Dabei wurde besonderer Wert auf die weihnachtlichen Artikel gelegt. Eine Vielzahl von Kunsthandwerkern und Anbietern mit dem unterschiedlichsten Sortiment laden dazu ein, einen schönen Weihnachtsmarkt zu erleben. Lassen Sie sich inspirieren und stöbern Sie in unseren zum Teil wöchentlich wechselnden, breit gefächerten weihnachtlichen Angeboten.

Für das leibliche Wohl ist mit einer großen Auswahl an leckeren Köstlichkeiten und Spezialitäten aus der Weihnachtszeit gesorgt. Genießen Sie bei einem heißen Glühwein, einem Weihnachtsbier oder Punsch unseren einladend beleuchteten Weihnachtswald, der rund um den Brunnen auf dem Marktplatz aufgebaut ist. Diese weihnachtliche Atmosphäre lädt zum gemütlichen Beisammensein ein und sorgt für eine tolle Einstimmung auf das bevorstehende Weihnachtsfest.

Für die kleinen Gäste haben wir in diesem Jahr ganz besondere Überraschungen, die garantiert für großes Staunen sorgen. Neben dem Karussell, Süßigkeiten und heißem Kinderpunsch werden auch in diesem Jahr wieder viele Kinderattraktionen stattfinden.

Schon am ersten Adventswochenende gibt es ein zauberhaft weihnachtliches Programm. Am 30.11. werden in der Fußgängerzone majestätische Märchenfiguren mit ihrer weißen Eleganz als Walk-Act die Besucher verzaubern. Bei Castellos Puppentheater können die Kids am 01.12. Dornröschen um 16 Uhr erleben und am selben Tag zum Weihnachtsbäcker werden, in der Adventsbäckerei am Würfelturmdenkmal in der Fußgängerzone.

Auch an den folgenden Adventswochenenden warten viele Attraktionen auf die kleinen Gäste. Alles darf natürlich noch nicht verraten werden. Aber den Adventslauf sollten sich die Kinder auf jeden Fall schon mal vormerken. Dieser findet am 07.12. in Kooperation mit der LG Reinhardswald und der HNA beginnend auf dem Marktplatz statt. Weitere Informationen und die Anmeldung unter: http://reinhardswaldcup.de/.

Jeden Samstag und Sonntag findet ein unvergesslich weihnachtliches Bühnenprogramm für Jedermann statt. Bereits am 30.11. wird uns Opernsänger Claus Durstewitz um 16 Uhr auf der Bühne am Marktplatz mit Liedern aus Musical und Film, Cross-Over Stücken sowie Weihnachtsliedern begeistern.

Am Sonntag, den 01.12. lädt dann die Blasmusikkappelle Hofgeismar alle Besucher des Marktplatzes von 14 bis 15 Uhr zum gemeinsamen Singen von Weihnachtsliedern ein.

Merken Sie sich unbedingt schon mal unsere 3. Biathlon-Staffel-Stadtmeisterschaft am Sonntag, den 08.12. vor. Vielleicht haben Sie ja Lust, mit der Familie, Freunden oder Arbeitskollegen an der Staffel teilzunehmen, um ein paar unvergessliche sportliche und unterhaltsame Stunden zur erleben. Keine Angst, jeder ab 12 Jahren kann mitmachen. Nähere Informationen finden Sie auf der Internetseite der Stadt Hofgeismar unter www.hofgeismar.de.

Der Weihnachtsmarkt ist an allen Adventswochenenden geöffnet – freitags von 15.00 bis 19.00 Uhr, samstags von 12.00 bis 19.00 Uhr und sonntags von 12.00 bis 18.00 Uhr.

Freuen Sie sich auf viele weitere Highlights beim Hofgeismarer Weihnachtsmarkt. Das Programm können Sie ab sofort auf unserer Internetseite einsehen.

Wir möchten Sie nun herzlich einladen, unseren diesjährigen Weihnachtsmarkt in Hofgeismar zu besuchen. Genießen Sie das einzigartige weihnachtliche Ambiente und lassen Sie sich von frischen Ideen überraschen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 


 




CAVALLUNA – „Legende der Wüste“ Ein märchenhaftes Abenteuer durch den Orient

 

Tauchen Sie ein in die märchenhafte Welt des Orients und erleben Sie eine spannende Reise voller Abenteuer! Bei CAVALLUNA – „Legende der Wüste“ dreht sich die Geschichte um die wunderschöne Wüstenprinzessin Samira, die zur Königin gekrönt werden soll. Diese Pläne werden allerdings von ihrem bösen Cousin Abdul vereitelt – ein spektakulärer Kampf zwischen Gut und Böse entbrennt. Begleitet von einem magischen Pferd muss die Prinzessin das Geheimnis um die sagenumwobenen Amazonen der Elemente lüften und lernen, das Gleichgewicht zwischen ihnen zu wahren. Nur so kann es ihr gelingen, sich den Machenschaften ihres Cousins entgegenzustellen.

Bei ihrem Ritt durch die weite Wüste müssen sich Samira und ihr vierbeiniger Begleiter diversen Gefahren stellen. Auf ihrer abenteuerlichen Reise quer durch den Orient bekommt die junge Heldin von einem zweigesichtigen Orakel die Zukunft der Welt vorausgesagt und trifft auf furchtlose Wüstenreiter, die ihr helfen, einen geheimnisvollen Tempel zu erreichen, um in einer feierlichen Zeremonie selbst zur fünften Amazone zu werden. Wird es der einzig wahren Thronfolgerin gelingen, ihr Volk von der Schreckensherrschaft ihres bösen Cousins zu befreien und die Einheit des Lebens und der Natur zu bewahren?

Untermalt wird dieses märchenhafte Abenteuer mit seinen traumhaften Szenen durch atemberaubende Darbietungen, in denen Mensch und Tier in völliger Harmonie zusammenarbeiten und die wundervolle Geschichte zum Leben erwecken. Hier zeigt sich, was aus dem Vertrauen zwischen Pferd und Reiter erwachsen kann: Ob waghalsiges Trickreiten, elegante Dressur oder traumhafte Freiheit – wie immer ist die unvergessliche Show mit diversen Highlights gespickt, die Groß und Klein begeistern! Bis Juni 2020 wird CAVALLUNA – „Legende der Wüste“ mit einer fantastischen Symbiose aus Reitkunst, Akrobatik, Tanz und Musik die Zuschauer in mehr als 30 Städten in ganz Deutschland und Europa begeistern. Erleben Sie höchste Reitkunst, grandiose Bühnenbilder sowie emotionale Musik und freuen Sie sich auf unvergessliche Momente und wunderschöne Pferde!

 




Ehrenamt mit viel Verantwortung: Freiwillige Polizeihelfer


Fritzlar(od). 22 freiwillige Polizeihelferinnen und Polizeihelfer hatten sich für den ehrenamtlichen Dienst in den Kommunen Bad Wildungen, Fritzlar und Gudensberg beworben.

Davon wurden x16 ausgewählt und in Theorie und Praxis unterrichtet.

In der rund 50 Stunden dauernden Ausbildungszeit, unter anderem Recht und Selbstverteidigung schied schon ein Bewerber aus gesundheitlichen Gründen aus, andere nach Dienstantritt, weil sich berufliche oder familiäre Veränderungen ergaben.

 

Nun sind insgesamt fünf Stellen mit freiwilligen Polizeihelfern in Bad Wildungen, Fritzlar und Gudensberg wieder neu zu besetzen. Die freiwilligen Helferinnen und Helfer sind den jeweiligen Polizeistationen beigeordnet und dort werden auch die Einsatzpläne von den erstellt. Maximal 25 Stunden im Monat zeigen die Helfer Präsenz auf den Straßen ausgerüstet mit Uniform. Handy und Pfefferspray. Dabei haben sie erweiterte Befugnisse: sie können Platzverweise aussprechen, die Identität von Personen kontrollieren oder auch erste Befragungen zu Verstößen durchführen.

Bei einer Informationsveranstaltung in Fritzlar erläuterte Polizeihauptkommissar Jan Selchow die Voraussetzungen sowie den Ablauf einer Bewerbung und die Ausbildungen. Anschließend stellen sich Selchow und die anwesenden Polizeihelfer den Fragen der Besucher. Bewerbungen unter: www.polizei.hessen.de oder Stadt Bad Wildungen, Fritzlar und Gudensberg

 


Dieser Artikel erschien zuerst in unserem Partnermagazin:     EDER-DAMPFRADIO  





Nordhessens Weihnachtsmärkte erleben – mit der 11. Auflage der NVV-Weihnachtsmarktkarte „Froh & munter“


Die Adventszeit steht wieder vor der Tür – und mit ihr viele Weihnachtsmärkte in Nordhessen. In der mittlerweile 11. Auflage seiner Weihnachtsmarktkarte „Froh & munter“ stellt der Nordhessische VerkehrsVerbund (NVV) 81 Märkte vor, darunter zahlreiche in diesem Jahr neu vertretene Märkte, beispielsweise in Eschwege, Friedewald, Frielendorf, Hessisch Lichtenau, Naumburg, Niederaula, Twiste oder Waldkappel.

Ein gemeinsamer Bummel über den Weihnachtsmarkt ist für alle etwas Besonderes. Während die Großen die letzten Geschenke kaufen, weihnachtlicher Musik lauschen oder die Atmosphäre bei Glühwein und kulinarischen Köstlichkeiten genießen, fahren die Kleinen Karussell, essen Zuckerwatte – und treffen vielleicht sogar den Weihnachtsmann!

 

Wer die Adventszeit auf diese Art erleben möchte, kommt mit Bahn, RegioTram, Tram oder Bus ganz ohne Parkplatzsuche bequem zu den schönsten Märkten. In der Weihnachtsmarktkarte „Froh & munter“ sind die Besonderheiten und Öffnungszeiten der Märkte beschrieben und natürlich wird die jeweils nächstgelegene Haltestelle genannt. Die große Übersichtskarte auf der Rückseite zeigt zudem alle Ziele auf einen Blick.

Ende November wird die praktische Faltkarte in ausgewählten Innenstädten der Region zusammen mit einer süßen Überraschung verteilt. Wer nicht so lange warten kann, findet die Karte ab dem 22. November in allen NVV-Kundenzentren und NVV-InfoPoints, in der NVV-Mobilitätszentrale in Eschwege, in vielen Rathäusern, Tourist-Informationen und Gasthäusern im gesamten NVV-Gebiet. Sie kann außerdem unter www.nvv.de heruntergeladen werden. Darüber hinaus sind die Weihnachtsmärkte auch in diesem Jahr wieder über die interaktive Fahrplanauskunft des NVV zu finden.

 

Weitere Informationen

Die interaktive Fahrplanauskunft und Antworten auf alle weiteren Fragen rund um Bus & Bahn in Nordhessen gibt es unter www.nvv.de oder beim NVV-ServiceTelefon unter 0800-939-0800 (gebührenfrei).

 

Hintergrund Weihnachtsaktion: Orte und Termine





Blitzer in Kassel


Die Stadt Kassel möchte das gerade sie langsamer fahren und dass die Bürger Kassels sicherer werden.

Deshalb werden die Blitzer in der kommenden Woche bereits vorher angegeben.

Standorte vom 25. November bis 1. Dezember

  • Mattenbergstraße
  • Klenzestraße
  • Ulmenstraße
  • Friedrich-Naumann-Straße
  • Schanzenstraße

Standorte vom 18. bis 24. November

  • Wilhelmshöher Allee
  • Naumburger Straße
  • Helleböhnweg
  • Kölnische Straße
  • Unter dem Steinbruch

Stationäre Geschwindigkeits-Messanlagen

Standorte

  • Wilhelmshöher Allee, Höhe Sophienstraße (Messung in beiden Fahrtrichtungen)
  • Bundesstraße 83, Höhe Lilienthalstraße (Messung in beiden Fahrtrichtungen)
  • Frankfurter Straße, Höhe Horst-Dieter-Jordan-Straße (Messung stadteinwärts)
  • Steinweg, Höhe Zwehrenturm (Messung in wechselnden Fahrtrichtungen)

 

und trotzdem werden wieder einige geblitzt…Wetten?


 

 




Killerkeime im Visier – Themenschwerpunkt im ZDF


ZDF-Themenschwerpunkt zu Antibiotika-Resistenzen: An Infektionen mit multiresistenten Keimen sterben allein in Deutschland jährlich mehrere Tausend Menschen.
 

ZDF-Themenschwerpunkt zu Antibiotika-Resistenzen: An Infektionen mit multiresistenten Keimen sterben allein in Deutschland jährlich mehrere Tausend Menschen.
Copyright: ZDF/Robert-Koch-Insititut

Gefährliche Keime werden durch Antibiotika in Schach gehalten, doch gegen immer mehr Krankheitserreger erweisen sich Medikamente als machtlos. Am Dienstag, 26. November 2019, ab 20.15 Uhr, beleuchtet das ZDF in vier Sendungen die wachsende Gefahr der Antibiotika-Resistenzen. Los geht es mit der „ZDFzeit“-Doku „Killerkeime – Wenn Antibiotika nicht mehr wirken“, die angesichts der steigenden Zahl von Krankheits- und Todesfällen durch multiresistente Keime darstellt, was beim Ausbruch eines gegenüber allen gängigen Antibiotika resistenten Keims in einem Krankenhaus passieren würde. Anschließend beleuchtet „Frontal 21“ ab 21.00 Uhr das Resistenzen-Thema mit Blick auf Medikamentenrückstände in Abwasser, Flüssen und Seen und stellt fest: Der Kampf gegen diese unsichtbare Gefahr für Mensch und Umwelt könnte teuer werden. Ab 22.15 Uhr begleitet „37°“ in „Der unsichtbare Feind – Ein Leben mit dem Keim“ zwei Protagonistinnen, die unter multiresistenten Keimen und Infektionen leiden. Im Anschluss daran fragt „Leschs Kosmos“ um 22.45 Uhr: „Wer stoppt die Killerkeime? Neue Wege der Medizin“.

Gemeinsam mit Experten des Robert-Koch-Instituts hat „ZDFzeit“ den Ausbruch eines panresistenten Keims in einem deutschen Krankenhaus durchgespielt – nicht real, aber realistisch. Das Szenario verdeutlicht, welchen Herausforderungen die Medizin in einem solchen Fall gegenübersteht. Welche Behandlungsmöglichkeiten bleiben den Ärzten noch? Wie lässt sich eine Ausbreitung verhindern? Warum ist es wichtig, die Quelle des Keims ausfindig zu machen? Was können Forscher und Pharmaunternehmen tun, um Abhilfe zu schaffen? Und welche Handlungsoptionen haben Politik und Gesellschaft? Die „Killerkeime“-Doku ist am Dienstag, 26. November 2019, ab 9.00 Uhr in der ZDFmediathek verfügbar.

Wenn Medikamente über das Abwasser in die Flüsse gelangen, können Ökosysteme zusammenbrechen. In Deutschland sind nur wenige Klärwerke in der Lage, Arzneimittelrückstände zu eliminieren, was bei Antibiotika gefährlich ist. Wenn sie in die Umwelt gelangen, drohen Resistenzen. „Frontal 21“ begibt sich auf Spurensuche.

„37°“ begleitet zwei Frauen, die am gleichen Schicksal leiden: einer chronischen Infektion, die ihr Leben bestimmt. Bei Manuela zerbrach darüber ihre Familie. Irmtraut hofft, mit einer Phagen-Therapie ihr langes Leiden in den Griff zu bekommen.

Wer kann die „Killerkeime“ im post-antibiotischen Zeitalter stoppen? Forscher suchen fieberhaft nach neuen Wunderwaffen gegen tödliche Erreger – im Regenwald, in Höhlen und in giftigen Tieren. Hunderttausende Menschen werden an einfachen Infektionen sterben, warnen Experten. Die Zeit drängt. Harald Lesch zeigt, welche neuen hoffnungsvollen Wege es im Kampf gegen multiresistente Bakterien in der Medizin gibt.

ZDF

 

 




Verkehrstote im September 2019: 61 Tote weniger als im Vorjahresmonat


WIESBADEN – Im September 2019 sind in Deutschland 277 Menschen bei Straßenverkehrsunfällen ums Leben gekommen.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren das 61 Personen weniger als im September 2018.

Die Zahl der Verletzten ist im September 2019 gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,7 % auf rund 35 900 zurückgegangen.

In den ersten neun Monaten 2019 erfasste die Polizei insgesamt rund 1,96 Millionen Straßenverkehrsunfälle.

Das waren 0,5 % mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Darunter waren rund 225 400 Unfälle mit Personenschaden (-4,0 %), bei denen 2 311 Menschen getötet wurden.

Damit ging die Zahl der Verkehrstoten im Vergleich zu den ersten neun Monaten des Jahres 2018 um 6,6 % beziehungsweise 164 Personen zurück.

Die Zahl der Verletzten im Straßenverkehr sank um 4,3 % auf 287 800.

 





Zeitmangel als Beziehungskiller?!


Unsere Tage sind voll gepackt mit Terminen und Aufgaben, die erledigt werden wollen.

Arbeit, Schul- und Freizeitaktivitäten der Kids, einkaufen, kochen und was musste für die Projektwoche in der Schule noch gleich besorgt werden….

Manchmal ist es spät abends, an dem man sich als Paar noch kurz ein, zwei Sätze, zu dieser oder jener Situation der Kids, der Arbeit, oder Hausratgeschichte (Hast Du den Handwerker angerufen?) bespricht. Dann  werden endlich die Füße hochgelegt, um sich eventuell noch etwas vom Fernseher berieseln zu lassen, oder gleich todmüde ins Bett zu fallen.

Ist die Zeit im Laufe unseres Lebens unser Feind geworden?

Der Feind unserer zwischenmenschlichen Beziehungen, weil scheinbar nie genug Zeit und kein Raum mehr da sind für unsere Liebsten?

Jeder von uns kennt sicherlich Situationen in denen sich die Dauer von einer Stunde, völlig unterschiedlich anfühlt, mal vergehen diese 60 Minuten wie im Flug, während in einer anderen Situation, eine volle Stunde zäh wie Kaugummi ist und nicht zu vergehen scheint.

Sogar das Gefühl, dass die Zeit scheint, als würde sie stehen bleiben ist eine alltagstaugliche Beschreibung, die wohl fast jeder in unserer Gesellschaft nachvollziehen kann, da er oder sie es schonmal so erlebt hat.

Wie kannst du also die Zeit in deinem Alltag anhalten?

Es ist ein total einfacher Trick und bedarf nur etwas Übung.

Lasst uns wieder mehr wie die Kinder werden.

Kinder leben im Hier und Jetzt!

Nun sagst du vielleicht: „Na, toll, wenn ich wie meine Kinder werde, versinkt meine Welt im Chaos, wenn ich nicht auf die Zeit achte, kommt mein Kind weder pünktlich in die Schule noch sonst wohin!“

Doch, dass meine ich damit nicht.

Ist es nicht häufig so, dass ein Großteil der Menschen durch den Tag rennt, wie das weiße Kaninchen aus Alice im Wunderland, immer den Blick auf die Uhr geheftet, um von Termin zu Termin zu hetzen, während das Leben dabei an Ihnen vorbei rast.

Hast du nicht auch hin und wieder diesen „Kaninchen Modus“ an, der sich anfühlt, als seiest du im Hamsterrad gefangen?

Wenn dir das beim nächsten Mal im Alltag auffällt, halte kurz inne und atme.

Atme, ganz tief in deinen Bauch hinein!

Dann, sage vielleicht das Wort: „JETZT!“ oder einen Satz, wie: „Ich vertraue dem Leben und bin zur richtigen Zeit, am richtigen Ort.“

Wichtig ist, dass du dir mit diesem Wort, oder Satz, einen sogenannten Anker wirfst, um dich aus deiner Gedankenschleife, denn mehr ist dein Hamsterrad nicht, heraus zu holen.

Wenn du dann auch gedanklich im Jetzt angekommen bist, nimmst du bewusst wahr, was um dich herum geschieht und somit nimmst du auch deine Mitmenschen besser wahr.

Es geht garnicht immer darum viel Zeit mit deinen Liebsten zu verbringen, doch bewusste Zeit miteinander zu verbringen, das hat Qualität.

Schau deinem Mann, deiner Frau, tief in die Augen und nehmt Euch wahr, das dauert keine fünf Minuten, doch verändert alles.

Lasst uns doch bei all den Zielen, die wir haben und verfolgen, bitte nicht vergessen den Weg dorthin zu genießen und hin und wieder die Zeit anzuhalten, indem wir einfach im Moment versinken.

Je öfter, umso schöner.

Herzlichst Miriam Welteken (Beziehungscoach für Männer und Paare)


Mehr über Miriam Welteken und ihre Arbeit findest du unter: www.facebook.com/MiriamWelteken

Komm auch gerne in die kostenfreie facebook Gruppe, „Einfach Liebe – Führe die Beziehung, die Dich glücklich macht! https://www.facebook.com/groups/1459529854195546/

Kontakt per Mail: miriam.welteken@gmx.de





Autokauf: Rückabwicklung des Kreditvertrags

Autokauf: Rückabwicklung des Kreditvertrags

Ravensburg/Berlin (DAV). Viele Autofahrer finanzieren ihren Autokauf mit Hilfe eines Kredits. Dabei müssen die Käufer über die Widerrufsmöglichkeiten richtig belehrt werden. Ist dies nicht der Fall, kann der Autokreditvertrag widerrufen werden. Dabei erhält man sämtliche gezahlten Raten zurück. Auch muss man weder Wertersatz noch eine Nutzungsentschädigung für die gefahrenen Kilometer zahlen. Dies ergibt sich aus einer Entscheidung des Landgerichts Ravensburg vom 7. August 2018 (AZ: 2 O 259/17). Ein Widerruf ist auch nach einem längeren Zeitraum, wie hier nach etwa knapp zwei Jahren, möglich, erläutert die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV).

Der Mann hatte einen Škoda gekauft. Über seinen Händler schloss er im Juni 2015 einen Verbraucherdarlehensvertrag mit einer Bank ab. Das Autohaus fungierte dabei als Darlehensvermittler. Der Käufer leistete eine Anzahlung von 3.460 Euro und zahlte 30 Raten zu je 114,87 Euro. Im Mai 2017 widerrief er den Darlehensvertrag und verlangte von der Bank die gezahlten Beträge von insgesamt rund 6.900 Euro zurück.

Seine Klage war erfolgreich. Nach Auffassung des Landgerichts Ravensburg war er nicht wirksam über seine Widerrufsmöglichkeiten informiert worden. Zwar könne man üblicherweise einen Darlehensvertrag nur innerhalb von zwei Wochen widerrufen, hier habe der Ablauf der Frist jedoch noch nicht begonnen. Die vertragliche Widerrufsinformation hinsichtlich der Rückabwicklung des Vertrags sei nicht ordnungsgemäß gewesen. Es habe eine Abweichung hinsichtlich der Darlehensbedingungen und der Widerrufsinformation des Autokaufs gegeben. In den Darlehensbedingungen selbst sei nicht darüber informiert worden, wann kein Wertersatz bei Widerruf gezahlt werden müsse. Die Widerrufsinformationen müssten auch in den Darlehensbedingungen enthalten sein, was hier nicht der Fall gewesen sei. Daher sei die Frist nicht in Gang gesetzt worden.

Die fehlenden Informationen könnten Käufer davon abhalten, einen Widerruf zu erklären. Es fehle der Hinweis, dass unter bestimmten Umständen kein Wertersatz für den Wertverlust geleistet werden müsse. Die Bank habe auch keinen Anspruch auf Wertersatz für den Wertverlust des Fahrzeugs. Dies setze voraus, dass der Käufer über die Rückabwicklung des Vertrags bei einem Widerruf belehrt worden sei. Wegen der von der Widerrufsinformation abweichenden Darlehensbedingungen sei dies hier allerdings nicht der Fall gewesen. Der Käufer müsse also weder Wertverlust noch Nutzungsentschädigung zahlen und könne seine geleisteten Beträge komplett zurückverlangen.

Information: www.verkehrsrecht.de





Raser-Unfall in München: Wann ist eine Dashcam legal?


Ein 14-jähriger Junge wurde in München bei einem Raser-Unfall getötet.

Den Beweis liefert eine Videokamera an der Windschutzscheibe:

Eine sogenannte Dashcam.

Doch die Verwendung ist nicht immer legal:

 

 





Die Fachwelt warnt vor einem Sexkaufverbot


(ots) Debatte über Prostitution: Verbände und Beratungsstellen informieren über Gefahren einer Kriminalisierung und sinnvolle Alternativen (Gemeinsame Pressemitteilung)

Anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen am 25.11. haben Fachverbände und Beratungsstellen heute ein Positionspapier zur beginnenden Diskussion über ein so genanntes Sexkaufverbot vorgestellt. Sie zeigen darin anhand internationaler Studien: Jede Form der Kriminalisierung der Prostitution schadet den Menschen, die in der Sexarbeit tätig sind.

Die Organisationen reagieren mit dieser Expertise auf die Absicht einiger Bundestagsabgeordneter aus verschiedenen Parteien, die Inanspruchnahme sexueller Dienstleistungen unter Strafe zu stellen. Ein entsprechender Antrag wird auch auf dem kommenden SPD-Bundesparteitag erwartet.

Prostituierten drohen neue Gefahren

Die Behauptung, Prostituierte könnten so vor Zwang und Menschenhandel geschützt werden, weisen die Fachleute zurück. Ganz im Gegenteil: Gerade Prostituierte in prekären und gefährlichen Lagen würden besonders geschädigt, weil sie weiter marginalisiert und sichere Arbeitsbedingungen verhindert würden. Der Zugang zu Hilfe und Beratung würde enorm erschwert.

Wissenschaftliche Evidenz

Die Studien sind eindeutig: Eine Kriminalisierung erhöht das Risiko der Betroffenen, Opfer von Gewalt und anderen Straftaten zu werden oder sich sexuell übertragbare Infektionen wie HIV zuzuziehen. Wer wirklich etwas für Menschen in der Sexarbeit tun will, muss ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen verbessern. Das gilt ganz besonders für Frauen mit aufenthaltsrechtlichen Problemen und ohne Krankenversicherung.

Sichere Arbeitsbedingungen erhalten

Das Sexkaufverbot hingegen würde außerdem auch Verbote des Betriebs von Bordellen und Zimmervermietungen nach sich ziehen – und damit den Aufbau sicherer Arbeitsbedingungen illegalisieren.

Dazu sagt Johanna Thie, Fachreferentin „Hilfen für Frauen“ der Diakonie Deutschland – Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e. V.: „Die aufflammende Diskussion erfüllt uns mit tiefer Sorge. Sie geht in die völlig falsche Richtung und verkennt die Realität in Prävention und Sozialarbeit. Gerade bereits marginalisierte Gruppen wie Migrantinnen, Trans* oder Drogen konsumierende Menschen würden geschädigt. Was die Menschen in der Prostitution schützen soll, könnte ihnen am Ende zum Verhängnis werden.“

Claudia Zimmermann-Schwartz, Vizepräsidentin des Deutschen Juristinnenbundes e.V., erläutert: „Ein Sexkaufverbot würde auch die Rechte derjenigen berühren, die diese Tätigkeit ausüben. Laut Bundesverfassungsgericht fällt Prostitution unter die verfassungsrechtlich geschützte Berufsfreiheit. Der Anspruch, Menschen schützen zu wollen, rechtfertig nicht die Verletzung von Grundrechten. Dies gilt umso mehr, als ein Sexkaufverbot nicht geeignet ist, Menschenhandel zu verhindern.“

Susanne Kahl-Passoth, Stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Frauenrates, erklärt: „Prostitution und Menschenhandel oder Zwangsprostitution müssen getrennt betrachtet werden. Es gibt Frauen, die selbstbestimmt mit Prostitution ihr Einkommen verdienen. Menschenhandel hingegen ist eine Verletzung der Menschenrechte. Heute können Polizei und Sozialarbeit in gewerblichen Räume zeigen, dass sie ansprechbar sind. Mit einem Sexkaufverbot würde Prostitution in nicht kontrollierbare Räume verlagert, wo die betroffenen Frauen noch weniger als heute erreicht werden könnten.“

Sven Warminsky, Vorstand der Deutschen Aidshilfe, berichtet: „Alle Erfahrungen in der HIV-Prävention zeigen: Grundlage, um Menschen zu erreichen, sind Akzeptanz und Respekt. Wer Menschen ins Verborgene drängt, sorgt dafür, dass sie keine sicheren Arbeitsbedingungen aufbauen können und dass sie für Prävention und Hilfsangebote nicht mehr erreichbar sind. Die Vorstellung, das älteste Gewerbe der Welt durch Verbote beenden zu können, ist dabei gleichermaßen naiv wie bevormundend.“

Andrea Hitzke, Leiterin der Dortmunder Mitternachtsmission e.V. – Beratungsstelle für Prostituierte, Ehemalige und Opfer von Menschenhandel: „Eine repressive Gesetzgebung würde das Vertrauensverhältnis der Prostituierten zu den Anlaufstellen zerstören und so den Zugang zum Hilfesystem drastisch erschweren. Statt einer Zerschlagung brauchen wir den Ausbau des etablierten Hilfesystems. Ziel der sozialen Arbeit muss stets sein, Selbstbestimmung und Selbstbehauptung zu stärken.“

Claudia Rabe, Koordinatorin von contra – Fachstelle gegen Frauenhandel in Schleswig-Holstein im Frauenwerk der Nordkirche betont: „Zweifelsohne müssen Betroffene von Menschenhandel, Ausbeutung und Gewalt besser geschützt werden. Nötig sind zum Beispiel umfassende Schutzrechte unabhängig von Aufenthaltsfragen, ein Zeugnisverweigerungsrecht für Beratende und flächendeckende Verfügbarkeit von Fachberatungsstellen.“

Differenzierte Angebote absichern

Das Positionspapier nennt viele weitere sinnvolle Ansatzpunkte und macht deutlich: Prostitution mit Gewalt gleichzusetzen, verhindert letztlich wirksame Maßnahmen.

Die Lebenssituation und die Arbeitsbedingungen von Sexarbeiter_innen in Deutschland sind sehr vielfältig. Allen gemein ist eines: So lange sie ihrer Tätigkeit nachgehen, brauchen sie gesetzliche Rahmenbedingungen, um dies möglichst sicher tun zu können. Sie brauchen Zugang zu medizinischer Versorgung und differenzierten Präventions-, Beratungs- und Hilfsangeboten, die in der individuellen Situation passende Hilfe anbieten, die natürlich auch Unterstützung zum Ausstieg beinhalten kann.

Deutsche Aidshilfe // Deutscher Frauenrat e.V. // Deutscher Juristinnenbund e.V. // Diakonie Deutschland – Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e.V. // Dortmunder Mitternachtsmission e.V. – Beratungsstelle für Prostituierte, Ehemalige und Opfer von Menschenhandel // contra e.V. Kiel – Fachstelle gegen Frauenhandel in Schleswig-Holstein

Mehr Informationen:

Gemeinsames Positionspapier: 
http://ots.de/TRyjuC
Deutsches Institut zu "Prostitution und Sexkaufverbot": 
http://ots.de/NC6F5x

Deutsche Aidshilfe





Kirchen und kommunale Spitzenverbände legen gemeinsame Vorschläge für mehr Erzieher*innen in Hessen vor


Die Evangelischen Kirchen in Hessen, Katholische Bistümer in Hessen sowie die drei kommunalen Spitzenverbände Hessischer Städtetag, Hessischer Landkreistag und Hessischer Städte- und Gemeindebund haben ein gemeinsames fachpolitisches Eckpunktepapier vorgelegt, mit dem sie gemeinsam dem Land, sich selbst und allen anderen Beteiligten ein Arbeits- und Prüfprogramm vorschlagen, um noch mehr junge Menschen für den Erzieherberuf zu begeistern (Anhang).

Hessen braucht bis zum Jahr 2030 rund 17.000 neue Erzieher*innen. Kirchen und kommunale Spitzenverbände wollen sich gemeinsam dieser Herausforderung stellen und andere Beteiligte ermutigen, an diesem Prozess mitzuwirken. In den Blick genommen werden daher die drei großen Handlungsfelder Berufszugang/Berufsorientierung, die Berufsausbildung sowie die Attraktivität des Arbeitsplatzes.
Kirchen und kommunale Spitzenverbände werden die Vorschläge gemeinsam u.a. in die Gremien des Landesjugendhilfeausschusses und in die Beratungen zur Fachkräfteoffensive des Landes einbringen. Sie tun dies in der Gewissheit, dass mit einem gut abgestimmten Plan das Ziel erreicht werden kann, die bisherige Qualität der Fachkräfte in der frühkindlichen Förderung sowie im Bereich Betreuung, Bildung und Erziehung für Kinder über 3 Jahren zu halten und fortzuentwickeln.

Fachpolitische Eckpunkte
ERZIEHER*INNEN IN TAGESEINRICHTUNGEN FÜR KINDER IN HESSEN
Kirchen und kommunale Spitzenverbände sind sich einig, dass in Hessen bis 2030 mehr als 15.000 Arbeitsplätze für Erzieher*innen unbesetzt sein werden und dass ohne die Besetzung dieser Arbeitsplätze die notwendige Betreuung sowie die Bildungs- und Erziehungs qualität nicht gewährleistet werden können. Die hohe Fachkompetenz der Erzieher*innen wird anerkannt. Ihre Anerkennung in der Gesellschaft ist zu befördern.
Kirchen und kommunale Spitzenverbände schlagen daher allen Beteiligten ein sofortiges Maßnahmenbündel in den Bereichen Gewinnung/Zugang, Ausbildung/Berufseinstieg
und Verbleib/Arbeitsplatz vor, um das Berufsfeld Erzieher*in in Tageseinrichtungen für Kinder noch attraktiver zu machen.

1. Das Interesse an Berufen in Tageseinrichtungen für Kinder steigern

Eine rege Beteiligung der allgemeinbildenden Schulen an der beruflichen Orientierung der jungen Menschen ist dringend erforderlich. Dazu sind die Curricula zu den Themen berufliche Orientierung und Praktika entsprechend anzupassen. Wir regen ein bezahltes Schnupperprojekt „KiTa auf Zeit“ an, in dem Menschen auch ohne Fachkraftstatus für sich prüfen können, ob das Berufsfeld in Tageseinrichtungen für Kinder eine Option für ihren beruflichen Weg ist.
Die Berufsorientierung und Praxiserfahrungen während und nach der Fachschulausbildung müssen fortentwickelt und besser mit- und aufeinander abgestimmt werden. Das Berufsfeld Tageseinrichtungen für Kinder ist von allen Beteiligten (Land, Kommunen, Kirchen, Agentur für Arbeit etc.) bei allen denkbar möglichen Gelegenheiten zentral zu platzieren.
Auf Zugangs-, Förder- und Entwicklungsmöglichkeiten soll dabei stärker hingewiesen werden. Träger, Fachschulen, Jobcenter, Jugendhilfeträger und Kita-Träger müssen hierzu ihre Zusammenarbeit intensivieren.

2. Vergütete Ausbildung sicherstellen/Ausbildungsort KiTa anerkennen
Die duale Ausbildung und das duale Studium müssen weiter ausgebaut und inhaltlich reformiert sowie Ausbildungsplätze erhöht werden. Die  Ausbildung sowie das Studium und die Praxis müssen besser verzahnt werden. Die Curricula sind entsprechend anzupassen. Mitarbeitende aus der Praxis sind stärker in die Lehre einzubinden. Die Träger bekennen sich zu einer Vergütung während der Ausbildung und sehen die Tageseinrichtung für Kinder als wesentlichen Ausbildungsort. Außerdem sollte die Möglichkeit einer Stipendienvergabe geprüft werden.

3. Fachkarrieren vorsehen
Die Tarifpartner sind gefordert, Aufstiegsmöglichkeiten im Sinne von Fachkarrieren von Erzieher*innen nach entsprechender Qualifizierung und Fortbildung sowie für bestimmte Funktionen vorzusehen.



4. Anschlussfähigkeit der Ausbildung ermöglichen
Auf die Durchlässigkeit von Aus- und Weiterbildungen ist zu achten. Mit der Qualifizierung muss den Absolventen auch die Möglichkeit zustehen, ihren Abschluss auf Abschlüsse mit Fachkraftstatus anrechnen zu lassen (z.B. Anschlussfähigkeit der Qualifizierung und Eignungsprüfung Kindertagespflege  Fachkraft).

5. Ausländische Qualifikationsabschlüsse schneller anerkennen
Die Anerkennungs- und Gleichstellungsverfahren ausländischer Qualifikationsabschlüsse müssen beschleunigt und entbürokratisiert, das Ausmaß der geforderten Praxiszeiten überdacht werden.

6. Multiprofessionelle Teams ermöglichen
Wir sprechen uns dafür aus, dass in jeder kreisfreien Stadt, jeder Sonderstatusstadt und in jedem Landkreis unter besonderer Beachtung der Trägervielfalt ein landesgefördertes Modell eines multiprofessionellen Teams unter fachlicher Begleitung zur Erprobung vorgesehen wird, um einerseits die Lebenswelt der Kinder zu bereichern, andererseits das Berufsfeld in den Tageseinrichtungen lebendig auszugestalten, um eine Grundlage
für eine generelle Weiterentwicklung der Teams zu schaffen.

7. Attraktives Arbeitsfeld sicherstellen
Wir regen an, z.B. über folgende zusätzliche Maßnahmen und Leistungen für Erzieher*innen sowie für einen attraktiven Arbeitsplatz nachzudenken:

8. Gesundes und sicheres Arbeiten ausbauen
Wir bekennen uns zu einem gesunden und sicheren Arbeiten in Tageseinrichtungen für Kinder durch Präventionsmaßnahmen und Gesundheitsmanagement.

9. Öffentlich präsent sein
Eine Werbekampagne des Landes soll unter Ausnutzung auch der umfassenden Socialmedia-Möglichkeiten Hand in Hand mit Maßnahmen von Kirchen und Kommunen durchgeführt werden (z.B. Ausbildungstage, Ausbildungsmessen). Das Bewerben des Berufsfeldes ist uns dabei besonders wichtig.





Unbekannte entsorgen Reifen neben Waldweg: Polizei sucht Zeugen


(ots) Naumburg (Landkreis Kassel):

50 alte Reifen unterschiedlicher Hersteller und Größen, die Unbekannte offenbar dort entsorgt hatten, konnte eine Streife der Polizeistation Wolfhagen am gestrigen Donnerstagnachmittag gegen 16 Uhr nach der Mitteilung eines Spaziergängers neben einem Waldweg bei Naumburg-Altenstädt auffinden.

Wann genau die Reifen dort entsorgt wurden, ist bislang noch ungeklärt. Sie lagen, wie die eingesetzten Polizisten berichten, auf einer Länge von etwa 300 Metern verteilt rechts und links eines Waldwegs, der zwischen Naumburg-Altenstädt und Bad Emstal-Balhorn nördlich der Landesstraße 3215 in ein kleines Waldstück führt.

Die Beamten der Ermittlungsgruppe der Polizeistation Wolfhagen suchen im Zuge der eingeleiteten Ermittlungen wegen eines Umweltdelikts Zeugen, die Hinweise geben können, wann und durch wen die Reifen dort entsorgt wurden. Hinweisgeber melden sich bitte bei der Polizeistation Wolfhagen unter Tel.: 05692- 98290 oder der Kasseler Polizei unter Tel.: 0561- 9100.

Polizeipräsidium Nordhessen





ROCK (FDP) ZUR IAA


 

·       IAA muss in Frankfurt bleiben

·       Freie Demokraten nehmen Bouffier in die Pflicht

·       Wichtiger Wirtschaftsfaktor

WIESBADEN – „Die IAA muss in Frankfurt bleiben“, sagt René ROCK, Fraktionsvorsitzender der Freien Demokraten im Hessischen Landtag, und fordert von der Landesregierung Vollgas, damit die  Internationale Automobil-Ausstellung in Hessen bleibt.  Für die Sitzung des Wirtschafts- und Verkehrsausschusses des Landtags am kommenden Mittwoch, 27. November, haben die Freien Demokraten daher einen Berichtsantrag gestellt und 21 Fragen zum  Einsatz des Landes für diese Messe und zu deren wirtschaftlicher Bedeutung formuliert. „Dann muss die Landesregierung Farbe bekennen und offenlegen, was sie bislang in Sachen IAA unternommen hat“, erklärt Rock. „Wir erwarten klare Antworten.“

Hintergrund: Seit den Protesten von Klima-Aktivisten bei der jüngsten Auflage der IAA wird über einen Weggang der Messe aus Frankfurt, zum Beispiel nach Berlin oder Köln, gesprochen.

Die Liberalen nehmen nicht nur den zuständigen Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) in die Pflicht, sondern auch Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU). „Die IAA findet seit 1951 in Frankfurt statt und ist Symbol für die Leistungsfähigkeit und Innovationskraft der Automobilindustrie. Diese namhafte Leitmesse in unserem Land zu halten, muss Chefsache sein“, sagt der FDP-Fraktionsvorsitzende.

Rock erinnert daran, dass in Hessen mehr als 53000 Menschen in der Autoindustrie arbeiten und die Automobilwirtschaft mehr als 17 Milliarden Euro Umsatz im Jahr erzielt. „Die Automobilindustrie ist ein wesentlicher Faktor für den Wohlstand in unserer Region“, sagt Rock. „Für uns Freie Demokraten hat das Auto Zukunft – mit neuen Antrieben und sauberen Kraftstoffen. Die IAA, die im Übrigen auch für Hotellerie und Gastronomie im Rhein-Main-Gebiet von Bedeutung ist, muss die Messe für die Mobilität der Zukunft sein.“

 

René Rock

Fraktionsvorsitzender




„Glas Hof“ und Konzerte – Markthallennutzung soll um Kulturkonzept ergänzt werden


Blick in die Zukunft: Unter einem Glasdach auf der Freifläche vor der Markthalle können das Marktgeschehen und Kulturveranstaltungen witterungsunabhängig stattfinden.

Der historische Marstall soll künftig Markttreiben auf einer Ebene sowie herausragende Kultur- und Konzerterlebnisse im Herzen der Stadt unter einem Dach vereinen. Das sieht der Entwurf der Firma SPRENGWERK Architektur und Sanierung vor, den Oberbürgermeister Christian Geselle und Stadtbaurat Christof Nolda gemeinsam mit SPRENGWERK heute vorstellten. „Das Nutzungskonzept von SPRENGWERK hat das Auswahlgremium überzeugt. Am 9. Dezember soll die Vorlage in der Stadtverordnetenversammlung abschließend behandelt werden“, erklärt Oberbürgermeister Geselle.

Im März 2019 hatte die Stadtverordnetenversammlung der beabsichtigten Bestellung eines Erbbaurechts an einen Investor auf der Grundlage eines Konzeptverfahrens zugestimmt. Das Bieterverfahren endete nun mit einem eindeutigen Votum des Auswahlgremiums. „Die Markthalle mit ihrer besonderen Atmosphäre wird nach Umbau und Neuorganisation ein noch schönerer und beliebterer Treffpunkt zum Genießen, Bummeln und Einkaufen werden“, ist Geselle überzeugt.

Das beabsichtigte Nutzungskonzept basiert auf drei Säulen: Die Konzentration des Marktes auf der Ebene der Straße „Graben“, Kultur-und Veranstaltungsräume auf Ebene Marställer Platz/Tränkepforte sowie einem optionalen Neubau am Graben – dort soll die vorhandene Baulücke geschlossen werden.

Zwischen dem beabsichtigten Neubau und dem Eingang „Graben“ der Markthalle soll die jetzige Freifläche im Einvernehmen mit dem Denkmalschutz mit einem „Glas Hof“ vollständig überdacht werden. Witterungsunabhängig können dort weiterhin mobile Marktstände aufgestellt und Veranstaltungen sowie besondere Märkte durchgeführt werden. Das gesamte Marktgeschehen wird sich nach dem Umbau auf dem jetzigen Obergeschoss und dem neuen „Glas Hof“ barrierefrei abspielen. Technische Ausstattung, Gebäudetechnik und festinstallierte Verkaufsstände sollen auf den modernsten Stand gebracht werden, um für Betreiber und Gäste noch mehr Qualität und Genuss zu bieten.

Im jetzigen Untergeschoss auf Höhe des Marställer Platzes und der Tränkepforte werden Räume für Kultur und Kreativität entstehen. Mit einem Veranstaltungs- und Konzertsaal für bis zu 600 Gästen und den dazugehörigen Nebenräumen kann der Marstall eine Lücke schließen, da es in der Kulturszene in Kassel großen Bedarf nach einem Veranstaltungsort mittlerer Größe gibt.

Schließlich sollen auch die Freiflächen um den Marstall neugestaltet werden. „Das Konzept von SPRENGWERK erfüllt alle von der Stadt Kassel festgelegten Kriterien und wird städtebaulich und gestalterisch einen wichtigen Impuls für die weitere Entwicklung des Entenanger-Quartiers setzen“, so Stadtbaurat Christof Nolda. Man sei zuversichtlich, das Projekt in den weiteren Verhandlungen mit dem Investor auf einen guten Weg zu bringen und dass der Investor die nun anstehenden Gespräche mit den Marktbeschickern und den Nutzern des Marstalls erfolgreich führen wird.
documenta-Stadt Kassel

Neues Konzept für Marstall und Markthalle
©Grafik: SPRENGWERK Architektur + Sanierung


 

 




„Neun Leben zwischen den Welten“


Buchrezension

„Neun Leben zwischen den Welten“

Hans-Jürgen Kuhn erschienen im Selbstverlag

Um es vorweg zu nehmen, die „Fortsetzung“ (Band 2) des nachfolgend rezensierten Erstlings Werks  liegt in ausgewählten Buchhandlungen bereits vor. Der dritte Band ist in Arbeit und wenn der Hund die Katze nicht verjagt, werden weitere folgen.

Der Autor gibt einen Einblick aus seinem Leben und das auf nahezu 300 Seiten geschilderte, ist in einfacher Sprache gehalten und hat sich so oder nahezu so abgespielt. So gut sich der Protagonist halt eben nach all der vergangenen Zeit, seiner Erinnerungen bedienen konnte. Unabhängig dessen, was noch kommen möge, beginnen die niedergeschrieben Episoden im Süden Nordhessens.Nahe der  Borkener Seenplatte, dem längst untergegangenem Braunkohlerevier.

Eine Mischung aus „Lausbubengeschichten“ und Erlebnissen, die sich nicht immer um die Konformen der Legalität scheren. Stets mit dem Bestreben, die zeitlichen Geschehnisse/Episoden möglichst so darzulegen, wie geschehen, wenn da auch ab und an zu viel Rauch um Nichts ausgeBREITet wird. Teils mit Geschichten, die ausgedacht nicht besser sein könnten.

Jugend auf dem Lande, zu einer Zeit, in der man sich noch selbst überlassen war im real live, ohne INTERNET zu SEIN. 

Einblicke in ein Leben, das definitiv abwegig von dem „Üblichen“ ist und nicht nur über Landesgrenzen führt, sondern auch die Fantasie des ein oder anderen Lesers bemüht.

Auffällig, dass bei soviel Freunden, Kumpels, Wegbegleitern und Bekannten, dies konsequent namenlos geschieht, bei der sonstigen Offenheit des Autors.

Bei soviel Abenteuern und Erlebnissen u.a. im Umfeld von Drogen jeglicher Art,  verwundert es nicht, das der ein oder andere dabei sein Leben gelassen hat. Das beim kramen in seinen eigenen Erinnerungen, in der zeitlichen Abfolge Dinge durcheinandergeraten, wird schon im Vorwort vom Autor angeführt.

Bei allem stets im Vordergrund, das das Erlebte, so in etwa stattgefunden hat, mit all seinen Konsequenzen und der Ehrlichkeit seiner Selbst. Kurzweilig, wenn auch die ein oder andere Passage sich ein wenig zu weit vom Ufer entfernt,  teils ausufert.

Irgendwie auch ein Buch für Menschen, die sich schwer mit einem Leben abseits, des so manifestierten  „bürgerlichen Lebens“ (was immer das heißen mag!) tun.

Genau so, wie für jene, die auf mäandernden Wegen durchs Leben wandeln/schreiten.. Es ist nicht immer der gerade Weg, der Rom zum Ziel hat.

Neugierig geworden, dann beim Autor selbst bestellen oder aber über die Buchhandlungen, die im plakativen Bild zu sehen sind.

p.brauer





Die eigenen Stressquellen aufspüren


(ots) Ob durch hohe Arbeitsbelastung, den Spagat zwischen Beruf und Familie oder psychische Faktoren – für viele Menschen gehört Stress zum Alltag. Damit unter dem Druck nicht die Gesundheit leidet, ist es wichtig, die eigene Stresssituation zu analysieren. Hilfreich kann dabei laut dem Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ sein, zwei Wochen lang ein Stressprotokoll zu führen. Darin sollte man alle beruflichen und privaten Termine und Tätigkeiten eintragen, aber auch Fahrten mit dem Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln. Auszeiten sollten ebenfalls ihren Platz finden, beispielsweise die Tasse Tee am Morgen oder die Yogastunde nach Feierabend. Dabei empfiehlt es sich, den eigenen Alltag auch auf oft unbemerkte Stressquellen zu überprüfen – zum Beispiel Lärm, Ablenkung und Reizüberflutung: Läuft beim gemeinsamen Abendessen der Fernseher, kommen ständig neue WhatsApp-Nachrichten rein, dröhnt Straßenlärm im Arbeitszimmer? Hält der Stress über eine längere Zeit an, kann das die Gesundheit negativ beeinflussen. Ursache sind die beiden Hormone Adrenalin und Cortisol, die unser Körper in Stresssituation ausschüttet. Durch den ständig erhöhten Cortisolspiegel begünstigt Dauerstress Übergewicht und Typ-2-Diabetes. Es kann auch zu Muskelverspannungen, Kopfschmerzen, Herz-Kreislauf-Problemen, Depressionen und Schlafstörungen kommen.

Die neue Präventionsserie der „Apotheken Umschau“ will dabei helfen, wirksame Gegenstrategien zu entwickeln. Begleitend dazu gibt es auf Instagram und Facebook täglich Tipps, wie man in der Vorweihnachtszeit einen Gang herunterschalten kann.

Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 11/2019 B liegt aktuell in den meisten Apotheken aus.

Wort & Bild Verlag – Gesundheitsmeldungen





Gigantische neue Wüsten-Zeichnungen: Forscher entdecken weitere Nasca-Linien


buzzroom
In Peru haben Wissenschaftler eine riesige Zahl neuer Bodenbilder
der Nasca-Kultur gefunden.
 
Über 140 neue Zeichnungen mit teils enormen Ausmaßen
fanden japanische Forscher im Wüstenboden.
 
 

 




Auf Fahrrad, E-Scooter oder zu Fuß: Helle Kleidung schützt im Dunkeln


TÜV Rheinland: Reflektoren sorgen für mehr Sicherheit
Beleuchtung muss bei Rad und E-Scooter funktionieren

(ots)

Sehen und gesehen werden – so muss in der dunklen Jahreszeit die Devise der Verkehrsteilnehmer lauten. „Gerade Radfahrer und Fußgänger sind in der Dämmerung schlecht zu sehen. Sie sollten deshalb möglichst helle, am besten mit reflektierenden Materialien versehene Kleidung tragen, um von Autofahrern frühzeitig wahrgenommen zu werden“, sagt Thorsten Rechtien, Kraftfahrtexperte von TÜV Rheinland. „Alle, die in den kommenden Monaten mit dem E-Scooter unterwegs sind, sollten ebenfalls helle und möglichst reflektierende Kleidung nutzen“, ergänzt Rechtien mit Blick auf die seit Mitte des Jahres für den Straßenverkehr in Deutschland zugelassenen „Elektrokleinstfahrzeuge“.

Auf richtige Beleuchtung an Fahrrad und E-Scooter achten

Bei Fahrrad und E-Scooter sollte die Beleuchtungsanlage vorschriftsmäßig und intakt sein. „Wer beim Fahrrad eine Dynamoanlage für die Beleuchtung nutzt, sollte darauf achten, dass sie eine Standlichtfunktion bietet. Damit ist man beispielsweise an einer Ampel besser für andere Verkehrsteilnehmer sichtbar“, so TÜV Rheinland-Fachmann Rechtien. Außerdem müssen am Fahrrad die vorgeschriebenen Reflektoren vorne (weiß), hinten (rot) sowie in den Pedalen und zwischen den Speichen (gelb) angebracht sein. Ähnliches gilt für die E-Scooter: Hier sind neben Reflektoren vorne und hinten ebenfalls seitliche Reflektoren vorgeschrieben, wobei auch weiße ringförmige Reflektoren auf den Rädern erlaubt sind.

Warnwesten und Helme mit reflektierenden Elementen

Neben der richtigen Beleuchtung und heller Kleidung bieten Warnwesten ein weiteres Plus an Sicherheit. Warnwesten für Erwachsene und Kinder gibt es in jeder der 220 TÜV Rheinland-Prüfstellen in ganz Deutschland für 3,20 Euro. Außerdem empfiehlt TÜV Rheinland, auf Fahrrad und E-Scooter einen Helm zu tragen. „Viele dieser Helme haben inzwischen reflektierende Elemente, die gute Dienste leisten“, sagt Rechtien. Der Handel bietet zudem Reflektoren in verschiedenen Formen als Aufnäher oder Anstecker an. Für bessere Sichtbarkeit sorgen auch Schuhe mit Reflexstreifen.

TÜV Rheinland AG





Senior lässt falschen Polizeibeamten vor der Tür stehen


Kripo erbittet Hinweise auf beschriebenen Täter

 

(ots) Kassel-Harleshausen:

Die dreiste Masche von bislang unbekannten Betrügern, die sich am Donnerstag gegenüber einem Senior als Polizeibeamte ausgegeben hatten, scheiterte glücklicherweise. Nachdem die Täter den hochbetagten Mann mit ihrer Masche zunächst am Telefon unter Druck gesetzt und so zur Abholung von 30.000 Euro von seiner Bank bewegt hatten, bekam er Zweifel, als ein vermeintlicher Kriminalbeamter an seiner Haustür klingelte und das Geld abholen wollte. Er gab das Geld nicht heraus und verständigte die „richtige“ Polizei. Die Beamten der EG SÄM der Kasseler Kripo sind mit den weiteren Ermittlungen in dem Fall betraut. Sie erhoffen sich, Hinweise durch Zeugen, die insbesondere den beschriebenen „Geldabholer“ sowie ein möglicherweise genutztes Fahrzeug im Bereich des Buchenwegs und angrenzender Straßen gesehen haben, zu erhalten.

Dreiste Täter täuschen Senior am Telefon

Wie der im Buchenweg in Kassel-Harleshausen wohnenden Senior den Beamten des Kasseler Kriminaldauerdienstes später berichtete, hatte der Betrüger am gestrigen Donnerstag das erste Mal gegen 11:30 Uhr bei ihm angerufen. Der Mann gab sich als Kriminalbeamter aus und erklärte dem Angerufenen ausführlich, dass bei einem Überfall auf eine Frau, der in der Nähe stattgefunden habe, zwei Täter festgenommen wurden. Einer der Täter sei aber noch flüchtig und habe es gezielt auf das Vermögen des Seniors abgesehen. Als der betagte Mann dem Anrufer sagte, dass sein Geld auf der Bank liege, betonte der dreiste Betrüger mit einer Lüge, dass das Geld auch dort nicht sicher sei. Der verängstigte Senior fuhr daraufhin zu seiner Bank und holte dort die in Gefahr geglaubten 30.000 Euro ab. Als der gleiche Betrüger kurze Zeit später wieder anrief und auf einmal erklärte, dass es sich bei dem Geld möglicherweise um Falschgeld handelt, dass nun ein Kriminalbeamter abholen kommt, kamen dem betagten Mann die ersten Zweifel.

Falscher Kriminalbeamter an der Haustür

Gegen 17:10 Uhr klingelte es schließlich am Haus des Seniors im Buchenweg. Vor der Haustür stand ein Mann, der sich als Kriminalbeamter ausgab. Der zweifelnde Bewohner schloss allerdings schnell wieder die Tür, während gleichzeitig erneut der Betrüger anrief und ihn aufforderte, das Geld vor dem Haus zur Abholung bereitzulegen. Der betagte Mann wählte nun den Notruf der Polizei und es bestätigte sich, dass seine Zweifel berechtigt waren. Trotz einer sofort eingeleiteten Fahndung fehlte von den Tätern bereits jede Spur. Der Betrüger, der sich an der Haustür als Kriminalbeamter ausgab, wird wie folgt beschrieben:

Etwa 40 bis 50 Jahre alt, normale Statur, 1,65 bis 1,70 Meter groß, schwarzer Dreitagebart, schwarze Haare, gebräunte Haut, ungepflegtes Erscheinungsbild, trug eine rote Kappe auf dem Kopf, bekleidet mit einem dunklen Blouson mit einem rot-weiß gestreiftem Emblem auf Brusthöhe, sprach Deutsch mit Akzent.

Zeugen, die am Donnerstag verdächtige Wahrnehmungen im Bereich des Buchenwegs gemacht haben oder den Ermittlern der EG SÄM Hinweise auf die Täter oder ein durch sie genutztes Fahrzeug geben können, werden gebeten, sich bei der Kasseler Polizei unter Tel.: 0561- 9100 zu melden.

Polizeipräsidium Nordhessen


 




MT mit 140 Fans zum EHF Cup-Spiel nach Piräus


Die MT Melsungen kann am Sonntag im griechischen Piräus den nächsten Schritt im Europapokal machen. Zum Rückspiel gegen Olympiacos SFP haben die Nordhessen einen Vier-Tore-Vorsprung im Gepäck. Darüber hinaus werden sie von 140 heimischen Fans begleitet, die sogar gemeinsam mit der Mannschaft im eigens gecharterten Flieger nach Athen sitzen. Der Tross bricht am Samstagmorgen vom Heimatflughafen Kassel Richtung Griechenland auf. Gespielt wird am Sonntag um 17:00 (+01:00 GMT), zu sehen im Livestream auf www.ehftv.com.

Der 32:28-Sieg am vergangenen Samstag aus dem ersten Aufeinandertreffen der MT Melsungen mit Olympiacos SFP ist nicht gerade ein beruhigendes Polster für das am Sonntag stattfindende Rückspiel. Umso wichtiger ist die Rückenstärkung in Piräus durch eine stattliche Fankolonie. Die Mannschaft startet gemeinsam mit rund 140 Anhängern im Charterflieger am Samstag nach Athen. Nicht nur dieser beeindruckende Anhang, sondern auch die Tatsache, dass die MT vom Heimatflughafen Kassel aus startet, machen dieses Ereignis gleich zu einer doppelten Premiere.

In Piräus muss sich die rotweiße Delegation aus Nordhessen auf eine heiße Atmosphäre einstellen. Beim Gastgeber geht man davon aus, dass die nur 1.600 Zuschauer fassende Melina Mercouri Halle ausverkauft sein wird. Durch das relativ knappe Ergebnis sind die Griechen voller Hoffnung, den Rückstand in diesem zweiten und entscheidenden Kräftemessen wettmachen zu können. Die Mannschaft von Trainer Giorgos Zaravinas tritt sehr wahrscheinlich in der gleichen Besetzung an, wie vor einer Woche in Kassel. Das hieße, auch der angeschlagene Ex-MT’ler Grigorios Sanikis wäre wieder mit von der Partie. Ebenso Patrick André Toniazzo Lemos. Der brasilianische Rückraumspieler hat im Hinspiel mit der MT-Abwehr förmlich Samba getanzt – dem 23-jährigen gelangen satte 11 Tore.

“Das Gute an dem Hinspielergebnis ist, dass wir jetzt noch konzentrierter nach Piräus fliegen und das ist ja durchaus wünschenswert”, sagt Heike Grimm. “Wir müssen in der Abwehr zulegen und deshalb bin ich froh über die guten Ansätze zuletzt im Spiel gegen Göppingen. Hier haben wir außer der 6:0-Formation auch die 5:1-Alternative erfolgreich angewandt. Die Angriffsleistung war absolut in Ordnung, mit 30 oder mehr Toren haben wir in jedem Spiel gute Chancen, es zu gewinnen”, so der MT-Coach.


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Apropos: In der Offensive haben gegen Göppingen auch die Außen aufhorchen lassen und mit diversen Gegenstößen geglänzt. Zum Beispiel Dimitri Ignatow. Der Youngster musste Tobias Reichmann ersetzen, der tags zuvor im Training umgeknickt war. Weil Reichmanns Einsatz auch am Sonntag noch fraglich ist, kann sich Ignatow darauf gefasst machen in Piräus erneut längere Einsatzzeiten zu bekommen.

Die engere Vorbereitung auf das EHF Cup Spiel wird übrigens nicht viel anders ablaufen, als die zu einem Bundesligaspiel mit etwas weiterer Anreise. Auch da macht sich die Mannschaft am Tag zuvor auf den Weg und absolviert am Spielort noch ein leichtes Abschlusstraining. Das findet am frühen Samstagabend in Piräus schon direkt in der Halle statt, in der am nächsten Tag auch das Match steigt. Wenn die Fans am Sonntag zur Sightseeingtour durch Athen aufbrechen, werden Lemke, Kühn & Co. noch einen lockeren Spaziergang Richtung Hafen unternehmen, sich nach dem Mittagessen eine letzte Videoanalyse gönnen und dann kann es auch schon bald losgehen.

Nach dem Match heißt es, schnell die Siebensachen zu packen und Richtung Flughafen aufzubrechen. Der Charterflieger soll mit Mannschaft und Fans nämlich pünktlich um 22:00 Uhr in Athen abheben – dann hoffentlich mit zwei Punkten im Gepäck und der Gewissheit, bei der im Februar beginnenden Gruppenphase des EHF-Cup wieder dabei zu sein.
 
Schiedsrichter in Piräus:
Mihai Marian Pirvu / Radu Mihai Potirniche (ROM), EHF Delegierter: Leopold Kalin (SLO)

Gegnerinfos:

https://www.olympiacossfp.gr/en/taxonomy/term/62

Liveübertragungen MT Melsungen – Olympiacos SFP:

TV: https://www.ehftv.com/us/livestream/olympiacos-sfp-mt-melsungen/1811995
Ticker: http://ticker.ehf.eu/

Alle Infos zum EHF Cup:
http://europeancup.eurohandball.com/ehfc


 




Nach Fehlstart: Huskies unterliegen im Heimderby mit 2:3


Kassel, 22. November, 2019. Im elften Heimspiel hat es die Kassel Huskies erwischt: Trotz einer beeindruckenden kämpferischen Leistung haben die Schlittenhunde zum ersten mal in dieser Spielzeit das heimische Eis nicht als Sieger verlassen und 2:3 gegen Hessen-Rivale Bad Nauheim verloren (präsentiert von Nöchel Hygieneservice). 4256 Fans erlebten einen frühen 0:3-Rückstand und kein glückliches Ende einer Aufholjagd. Für Kassel trafen Austin Carroll und Ben Duffy.

Zu früh deutlich hinten
Das Spiel ging ganz nach dem Geschmack der 4256 Zuschauer los. Kassel wirkte wach, spritzig und bereit, den elften Heimsieg in Serie einzufahren. Die ersten Aktionen des Spiels fanden vor Bad Nauheims Goalie Felix Bick statt. Doch entweder waren die Abschlüsse zu ungenau oder der Torhüter war auf dem Posten.

Mitten in den starken Auftakt-Drang der Huskies schlugen die Teufel aus der Kurstadt gnadenlos zu – und das im Minuten-Takt: Ex-Husky und Teufel-Neuzugang Mike Card bugsierte den Puck mit der Rückhand an Leon Hungerecker vorbei ins Tor – 0:1 nach acht Minuten. Nach neun Minuten war es Andrej Bires, der einen Konter der Teufel aufs Eis legte, abschloss, Hungerecker parierte, doch im Nachsetzen traf Cody Sylvester zum 0:2. Der Fehlstart war da bereits perfekt, wurde aber noch bitterer. Drei Minuten später fuhren die Gäste einen ihrer gefürchteten Konter, Zach Hamill auf Bires und diesmal traf die Nummer 81 der Gäste selbst. 0:3 nach zwölf Minuten. Mit diesem Rückstand ging es ins Mitteldrittel.

Zweiter Durchgang bringt wieder Hoffnung
In dem wollten die Huskies unbedingt den Anschluss herstellen. Sie kämpften, passten, schossen – und verzweifelten am bärenstarken Nauheimer Torhüter. Als in der 25. Minute Steve Slaton auf Seiten der Gäste in der Kühlbox saß, schossen Alex Karachun, Justin Kirsch und Denis Shevyrin. Doch entweder Bick war zur Stelle, ein Nauheimer Schläger dazwischen, der Pfosten im Weg oder es rettete die Latte. Es war in diesem Mitteldrittel zum verzweifeln. Selbst eine Videoüberprüfung ergab kein Tor für Kassel. Erst die 37. Spielminute brachte die Erlösung. Shevyrin auf Duffy, der auf Carroll und der mit dem hochverdienten Anschlusstreffer zum 1:3. Umgehend skandierten die Fans „Jetzt geht’s los!“, die
stimmungsvolle Halle bebte. Kassel wollte noch mehr, traf aber nicht mehr. Also ging es mit dem 1:3 in die zweite Pause.

Mit Elan in den finalen Durchgang.
Auch im finalen Drittel kämpften die Huskies. Einzig der starke Torhüter machte den Kasseler Angriffsbemühungen immer wieder einen Strich durch die Rechnung. Bick entschärfte was es zu entschärfen gab und so langsam rannte Kassel die Zeit davon. Dass sich das Spiel hauptsächlich in der Zone der Gäste abspielte brachte den aufopferungsvoll kämpfenden Kasselern nichts, denn der Puck wollte nicht über die Linie. Bis zur 53. Minute. Da saß Nauheims Robin Palka gerade die letzten Sekunden seiner Strafe ab und Ben Duffy kam zentral vor Bick völlig frei an die Scheibe. Schuss – Tor. Nur noch 2:3. Ging da noch was? Die Sekunden vergingen, doch Kassel kämpfte. Von Nauheim kam kaum noch was. Auch als Trainer Tim Kehler Hungerecker vom Eis nahm und einen weiteren Spieler brachte, wollte kein Tor mehr fallen. Die erste Heimniederlage der Saison war perfekt.
Gästetrainer Christof Kreutzer nach dem Spiel: „Ich bin natürlich zufrieden. Es war das Spiel, was die Tabelle hergibt. Es ging hin und her. Vor dem Spiel haben wir uns gefragt, ob wir schon bereit sind gegen Kassel – die momentane Top-Mannschaft – zu gewinnen. Daher habe ich großen Respekt vor meiner Mannschaft.“

Huskies-Trainer Tim Kehler: „Am Dienstag in Landshut haben wir auch früh 0:3 zurückgelegen und das Spiel noch gedreht. Ich dachte wir hätten die Lektion gelernt. Das haben wir aber erst heute. Wir haben ein gutes Spiel in der Angriffszone gemacht, aber leider auch Eins-gegen-Eins-Fehler. Hinten haben wir nicht genug mit dem Kopf gespielt. Insgesamt mochte ich 40 Minuten meiner Mannschaft in einem sehr unterhaltsamen Spiel. Gratulation an Bad Nauheim.“ / ECK


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Lichterweihnacht in Bad Zwesten

 

Bad Zwestener Lichterweihnachtsmarkt lädt zum Bummeln und Verweilen ein! Im herrlichen Lichterglanz erscheint auch in diesem Jahr wieder, der Bad Zwestener Weihnachtsmarkt. Pünktlich zum 1. Advent – von Freitag, dem 29. November bis Sonntag, den 01. Dezember – öffnet er ein ganzes Wochenende lang seine Pforten.

Bei jetzt fallenden Temperaturen, kann man sich am „Platz an der Sandkaute“ bei Glühweingenuss und Mandelduft vom vorweihnachtlichen Flair verzaubern lassen und die festliche Stimmung so richtig genießen.

Viele weitere dekorierte Stände auf den romantisch beleuchteten Plätzen des Ortes laden zum gemütlichen Bummeln und Verweilen ein.

Weihnachtstombola

In vielen Geschäften gibt es ab dem 8. November die Lose für die große Weihnachtstombola, wie z. B.: der Wolltruhe, Raiffeisenbank eG Borken, der Tourist – Info, Fleischerei Löffler, Einwohnermeldeamt, Bäckerei Stübing, Hallen-Bewegungsbad und in der Gaststätte „Kamineck“. Während des Lichterweihnachtsmarktes findet an allen Tagen eine große Verlosung mit attraktiven Preisen statt. Als Hauptpreise hat die Hardtwaldklinik I, 300 Euro, die Raiffeisenbank eG Borken Nordhessen 200,00 Euro und der Kur- und Verkehrsverein 100 Euro gesponsert. Weitere acht Gutscheine werden für einen herrlichen Gänsebraten verlost, die im „REWE Markt Kehr“, Tegut sowie bei „Edeka Eichhorn“ eingelöst werden können. Natürlich gibt es auch viele tolle Sachpreise zu gewinnen.

Christmas-Rock und Weihnachtslieder

Auch das Rahmenprogramm kann sich mit vielen Attraktionen für Groß und Klein sehen und hören lassen. Am Freitag bringt „Honestly“ mit ehrlichem Akustischen Rock und Pop, der zum Feiern, Tanzen, mitsingen und relaxen einlädt die Besucher in Stimmung.

„Honestly“ ist ein unplugged Trio, bestehend aus 2 Gitarristen und einem Bassisten, das immer Spaß an der Musik hat und diesen auch immer aufs Publikum überträgt. Das Repertoire reicht von ruhigen Balladen bis hin zu Rockigen Songs der der letzten Jahrzehnte.

Am Samstag können Sie sich vom jungen und dynamischen DJ aus Nordhessen, der schon so einige Veranstaltungen zum Beben gebracht hat und mittlerweile nicht mehr aus der Partyszene wegzudenken ist.

Die Rede ist von keinem geringerem, als dem Mann, mit dem roten Anzug – DJ Julian! Überall wo er aufschlägt, überzeugt er mit seinen musikalischen Qualitäten, mit seinem Charme, seiner Spontanität und mit seiner unfassbaren positiven Energie! Egal ob Tanz-, Stimmungs- oder Volksmusik, die 80er und 90er Jahre, Neue Deutsche Welle, Mallorca- oder Partyhits sowie Pop- oder Rockmusik.

Wer DJ Julian schon einmal Live gesehen hat, weiß, dass ein stilles rumstehen hinter dem DJ-Pult für ihn nicht in Frage kommt! Er ist ein absoluter Entertainer und Publikumsmagnet, der die Gäste springen, hüpfen, grölen und feiern lässt, bis das Dach wegfliegt!

Am Sontag überzeugt zum Abschluss des Marktes Alleinunterhalter „Andy Sommer“ der nur mit seiner Gitarre unterwegs ist. Er spielt Folk, Blues, Rock und Balladen auf seine ganz eigene, unverwechselbare Weise. Rau und erdig, sanft und einfühlsam: So wird seine wandlungsfähige Stimme gern beschrieben. Seine Fans lieben manche seiner Cover-Versionen mehr als die Originale. Handgemachte Musik zum Zuhören und mitmachen.

Das Programm der Lichterweihnacht in der Übersicht:

Freitag, 29. November 2019, 16:00 – 22:00 Uhr
Buntes Markttreiben und Losverkauf am Tombola-Stand, Nähe der Bühne

Weihnachtsmarktbühne:

17:00 Uhr – 17:30 Uhr:                  Offizielle Eröffnung des Bad Zwestener Lichterweihnachtsmarktes

17:30 Uhr – 17:45 Uhr:                  Programmeröffnung mit den Kindergartenkindern

17:45 Uhr – 18:15 Uhr:                  Programmeröffnung mit den Schulkindern

18:15 Uhr – 18:30 Uhr:                  Weihnachtstombola – Ziehung der ersten Gewinner

18:30 – 22:00 Uhr:                          Live-Musik mit „Honestly“

 

Samstag, 30. November 2019, 14:00 – 22:00 Uhr

14:00 Uhr Buntes Markttreiben, Losverkauf am Tombola-Stand Nähe der Bühne

Heimatmuseum:

15:00 Uhr – 17:30 Uhr, Öffnung des Heimatmuseums, Kaffee & Kuchen werden angeboten

Weihnachtsmarktbühne:

15:30 Uhr – 16:10 Uhr: Fr. Lauer mit Gitarrengruppe

17:30 Uhr – 17:45 Uhr: Weihnachtstombola – Ziehung von weiteren Preisen

18:00 Uhr– ca. 22:00 Uhr: „DJ Julian“

Evangelische Kirche:

15:00 Uhr – 16:00 Uhr:  Offenes Singen für Jedermann

Gaststätte „Zum Waldecker“:

Ab 22:00 Uhr: Live-Musik mit „Dezibel – Rock Tribute“

Authentischer, druckvoller und energiegeladener Rocksound aus Hildesheim. Seit mehr als 10 Jahren bieten fünf routinierte Musiker Rock-Klassiker von z.B. AC/DC, Green Day, Guns N‘ Roses, Die Toten Hosen, Metallica, Motörhead u.v.m. originalgetreu und mitreißend dar. Jeder kommt bei unseren Konzerten auf seine Kosten.

Sonntag, 1. Dezember 2019, 11:30 Uhr – 19:00 Uhr:

Heimatmuseum:

14:00 Uhr – 18:00 Uhr:                  Museum geöffnet – Kaffee & Kuchen werden angeboten

Weihnachtsmarktbühne:

15:15 Uhr – 16:00 Uhr:                  CJD Schulband

16:15 Uhr – 16:45 Uhr:                  „Wir warten auf den Nikolaus“

17:00 Uhr – 17:15 Uhr:                  Weihnachtstombola – Ziehung der 3 Hauptpreise aus der Weihnachtstombola und der restlichen Sach- und Trostpreise“

17:00 Uhr – 19:00 Uhr                   Live-Musik mit Andy Sommer 

 

Änderungen vorbehalten!

Weitere Informationen erhalten Sie in der Tourist – Information Bad Zwesten unter der 05626/773 oder per E – Mail unter: tourismus@badzwesten.de

 

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