In der dunklen Jahreszeit: Auf richtige Beleuchtung an Fahrrad und E-Scooter achten


Auf Fahrrad, E-Scooter oder zu Fuß: Helle Kleidung schützt im Dunkeln
TÜV Rheinland: Reflektoren sorgen für mehr Sicherheit
Beleuchtung muss bei Rad und E-Scooter funktionieren

Helle Kleidung auf E-Scooter. Foto: TÜV Rheinland

Köln (ots) Sehen und gesehen werden – so muss in der dunklen Jahreszeit die Devise der Verkehrsteilnehmer lauten. „Gerade Radfahrer und Fußgänger sind in der Dämmerung schlecht zu sehen. Sie sollten deshalb möglichst helle, am besten mit reflektierenden Materialien versehene Kleidung tragen, um von Autofahrern frühzeitig wahrgenommen zu werden“, sagt Thorsten Rechtien, Kraftfahrtexperte von TÜV Rheinland. „Alle, die in den kommenden Monaten mit dem E-Scooter unterwegs sind, sollten ebenfalls helle und möglichst reflektierende Kleidung nutzen“, ergänzt Rechtien mit Blick auf die seit Mitte des Jahres für den Straßenverkehr in Deutschland zugelassenen „Elektrokleinstfahrzeuge“.

Auf richtige Beleuchtung an Fahrrad und E-Scooter achten

Bei Fahrrad und E-Scooter sollte die Beleuchtungsanlage vorschriftsmäßig und intakt sein. „Wer beim Fahrrad eine Dynamoanlage für die Beleuchtung nutzt, sollte darauf achten, dass sie eine Standlichtfunktion bietet. Damit ist man beispielsweise an einer Ampel besser für andere Verkehrsteilnehmer sichtbar“, so TÜV Rheinland-Fachmann Rechtien. Außerdem müssen am Fahrrad die vorgeschriebenen Reflektoren vorne (weiß), hinten (rot) sowie in den Pedalen und zwischen den Speichen (gelb) angebracht sein. Ähnliches gilt für die E-Scooter: Hier sind neben Reflektoren vorne und hinten ebenfalls seitliche Reflektoren vorgeschrieben, wobei auch weiße ringförmige Reflektoren auf den Rädern erlaubt sind.

Warnwesten und Helme mit reflektierenden Elementen

Neben der richtigen Beleuchtung und heller Kleidung bieten Warnwesten ein weiteres Plus an Sicherheit. Warnwesten für Erwachsene und Kinder gibt es in jeder der 220 TÜV Rheinland-Prüfstellen in ganz Deutschland für 3,20 Euro. Außerdem empfiehlt TÜV Rheinland, auf Fahrrad und E-Scooter einen Helm zu tragen. „Viele dieser Helme haben inzwischen reflektierende Elemente, die gute Dienste leisten“, sagt Rechtien. Der Handel bietet zudem Reflektoren in verschiedenen Formen als Aufnäher oder Anstecker an. Für bessere Sichtbarkeit sorgen auch Schuhe mit Reflexstreifen.

TÜV Rheinland AG





Hessen baut Schulden ab – in 200 oder 400 Jahren sind wir fertig


SCHARDT-SAUER ( FDP) zu den Bemerkungen 2018 des Rechnungshofs
  • Schuldenabbau im Schneckentempo
  • Landesregierung hat nichts gelernt

WIESBADEN – „Hessens Schuldenabbau läuft nicht mehr nur im Schneckentempo – jetzt ist die Schnecke sogar zum Stillstand gekommen“, sagt Marion SCHARDT-SAUER, finanzpolitische Sprecherin der Fraktion der Freien Demokraten im Hessischen Landtag. Schardt-Sauer nimmt Bezug auf die Bemerkungen des Landesrechnungshofs zur Haushalts- und Wirtschaftsführung im Jahr 2018, wonach Hessens Schulden nach derzeitigem Stand erst in mehr als 200 Jahren getilgt wären. Und wenn die Landesregierung nunmehr plant, die Tilgung auf 100 Millionen zu halbieren, würden es sogar 400 Jahre werden.

Bestätigt sieht sich Schardt-Sauer durch die Aussage des Rechnungshofs, dass in finanziell guten Zeiten mit dem Schuldenabbau begonnen werden solle. „Die Landesregierung hat nichts aus Schuldenkrisen der Vergangenheit gelernt“, kritisiert die Finanzpolitikerin. „Es wird Politik zu Lasten künftiger Generationen gemacht, anstatt verantwortungsvoll hauszuhalten.“

Die Freien Demokraten fordern einen vernünftigen Dreiklang aus Konsolidierung, sinnvollen Investitionen –  zum Beispiel in Bildung und digitale Infrastruktur – sowie Vorsorge. „Der Rechnungshof hat zu Recht darauf hingewiesen, an zukünftige Verpflichtungen zu denken und Versorgungsrücklagen zu stärken“, meint Schardt-Sauer mit Blick auf entstehende Pensionsansprüche. „Das zeigt, dass der Personalbestand des Landes nicht unnötig aufgebläht werden darf, wie es die Landesregierung leider auch mit dem Haushalt 2020 plant“, betont Schardt-Sauer.

 

 

Marion Schardt-Sauer

Sprecherin für Haushalt und Finanzen

 




Extra-Service des NVV: Buslinie 500 startet täglichen Stundentakt bereits zum 1. Adventswochenende – jetzt täglich stündlich zwischen Bad Wildungen und Kassel unterwegs


Der NVV weitet das Angebot der Linie 500 im Rahmen der nordhessenweiten Angebotsoffensive bereits zum 30. November auf einen täglichen Stundentakt aus.

Ab dem 30. November sind die Busse der Linie 500 dauerhaft auch am Wochenende stündlich und damit doppelt so häufig wie bisher zwischen Kassel und Bad Wildungen über Gudensberg, Fritzlar und Edertal-Wellen unterwegs. Der Stundentakt gilt samstags ab etwa 6 Uhr und Sonntag ab 7 Uhr bis jeweils 21 Uhr.

Die Linie eignet sich ideal für Einkäufe oder einen Besuch der Weihnachtsmärkte entlang der Linie. Zwischen Bad Wildungen, Fritzlar, Gudensberg und Kassel fährt stündlich ein Bus in beide Richtungen. Damit bietet sich eine gute Gelegenheit, flexibel, preiswert und ohne Parkplatzsuche zum Einkaufen zu fahren.

Wer eher die beschaulicheren Momente des Advents schätzt, kommt mit diesem Angebot ebenfalls voll auf seine Kosten: Entlang der Linie finden sechs verschiedene Weihnachtsmärkte statt. Wer mit dem Bus anreist, kann dort völlig entspannt ein Glas Glühwein genießen. Und auch für den Heimweg ist gesorgt, denn die letzte Abfahrt in Kassel, Bahnhof  Wilhelmshöhe ist erst um 23.06 Uhr, in Bad Wildungen Bahnhof um 21.36 Uhr.

Weitere Informationen und Fahrplanauskünfte gibt es nicht nur im Internet www.nvv.de , sondern auch beim gebührenfreien NVV-ServiceTelefon unter 0800-939-0800.N





Weihnachtsmarkt Bochum – ein Schildbürgerstreich in Sachen Sicherheit!



Lesedauer: 3 min

Wir haben uns schon lange – also spätestens seit 2015 – daran gewöhnt, dass Weihnachtsmärkte nicht mehr das sind, was sie einmal waren. Allein schon die Benennung folgt inzwischen jedem Ressentiment, was man sich auch nur auszudenken vermag. Von „Wintermarkt“ über „Jahresabschlussmarkt“ bis hin zu „festlichem Treffen“. Doch all das stört schon keinen mehr. Auch nicht, dass auf solchen Märkten nun Helene Fischer & Co aus den Lautsprechern plärren, um stimmungsvolle Musik zu machen. Und es stört keinen mehr, dass das „Oh, du Fröhliche,…“ nun etwas ins Hintertreffen gekommen ist.

Damit wie in Berlin nicht ein paar Unglückliche während all der Fröhlichkeit durch geneigte Lkw-Fahrer auf das Pflaster gequetscht werden und diese nun gekünstelte Fröhlichkeit – marketingtechnisch als Kauflaune bezeichnet – nicht im Blutbad endet, wurden auch hier Neue Werte geschaffen, die die ehemals vorweihnachtliche Zeit absichern soll.
Dazu rüstete man massiv auf. Möblierte die Innenstädte mit diversen bis dato nie bekannten Gegenständen aus. Von ehemals unschönen aber inzwischen farblich und designmäßig gestalteten sog. „Merkellegos“ über praktische und militärtaugliche Zaunverhaue bis hin zu optisch nett und bedarfsgerecht versenkbaren Pollern aus teurem Edelstahl. Ja, man sparte an fast nichts, während unsere Grenzen offen waren und noch sind.

Natürlich braucht so eine Planung auch ein Sicherheitskonzept. Nichts ohne dann auch mit rechtlich abgesicherter Idee, wie so ein besinnliches Fest organisatorisch und verantwortungstechnisch abzusichern ist. Die Loveparade in Duisburg hat hier bei Verantwortlichen nachhaltig gewirkt. Also nicht nur die Spazierfahrt eines vom Staatsschutz hofierten Terroristen in Berlin allein. Das wäre selbst ganzjährig bloße Propaganda.


Nur in Bochum kam nun, ähnlich einem Schildbürgerstreich, noch ein anderer Aspekt hinzu. So nach ein paar Jahren ohne Anschläge setzte sich der Kommerz wieder durch. Also für ein paar Talerchen mehr wurde am vormals bewährten Konzept geschraubt.

Die Skizze zeigt das Dilemma des Weihnachtsmarktes an sich. Auch auf Google-Maps zu bewundern (HIER).

Abb.: Prinzipskizze Weihnachtsmarkt Innenstadt Bochum 2019


Eigentlich ist die direkte Verbindung zwischen Rathaus und Hauptbahnhof für die drei dort verkehrenden Buslinien sicherheitstechnisch tabu. Das leuchtet ein. Schließlich bildet die gut befahrbare Straße ein vorzüglich zu nutzendes Einfalltor für Menschen mit Ideen und Elan. Daher war sie auch mal für den durchgehenden weihnachtlichen Busverkehr gesperrt. Dieser wurde unter Auslassung der Haltestelle Bongardstrasse über die B226 umgeleitet. Außen vorbeigeführt. Das galt anno 2016 bis 17.
Das passte nicht jedem, da diese zentrale Haltestelle natürlich auch andere Begehrlichkeiten weckt. Autofreie, klimabegeisterte Stadt und so…
Daher wurde auch schon mal eine Bimmelbahn (anno 2017) angemietet, die dann zwischen den Haltestellen Rathaus und Bahnhof für 1,70 Euro pro Kopf pendelte. Die Idee war gut, rentierte sich aber für diese 600m nicht, da die Auslastung… unterdurchschnittlich war. Gelinde gesagt. Ergo ließ man das besser.


Nun musste eine neue Idee her, die weniger kostete, ortsansässige Geschäftsleute begünstigte und das schöne bunte Bild nicht störte.
Man ließ also wieder ab 2018 die Busse durch den Weihnachtsmarkt fahren. Wie vor 2015. Hat ja damals gut funktioniert. Kann also nur gut sein.

Dennoch musste man das optisch aufpeppen. Den komischerweise vermehrt besorgten Bürgern das Gefühl geben, dass alles gut ist. Täglich besser wird. Gerade auch zu Weihnachten. Ergo mussten die von Merkellegos nun freigeräumten Zufahren mit speziellen israelischen Überollhindernissen abgesichert werden. Diese halten sogar Kettenfahrzeuge bis hoch zu Kampfpanzern auf. Müssen dafür aber für jeden ein- und ausfahrenden Bus weggeräumt werden. Bei drei Buslinien und 20-Minutentakten ein herrliches Arbeitsbeschaffungsprogramm für die dort vorgeschriebenen Doppelbesetzungen von Schließerposten. Das hätte selbst Till Eulenspiegel nicht besser hinbekommen. Respekt!

Bild: Zugangssperre Haltestelle Rathaus


Und es kommt noch besser. Die Fahrer der BoGeStra (Bochumer und Gelsenkirchener Strassenbahn AG) werden auch von Kollegen in orangen Westen unterstützt (i.e.S. von bewacht!), die selbst auch Busfahrer sind und all ihre hunderte Kollegen persönlich kennen. Das ist Teil des Sicherheitskonzeptes. Jeder diese Zone befahrende Bus bekommt eine Fahreraufsicht mit, die eingreifen soll, sollte der Kollege auf Abwege kommen. Das ist im o.a, Bild auch zu sehen.
Der Wächter soll ins Lenkrad greifen oder den Motornotausknopf drücken, falls ein Kollege doch ein Attentäter ist. Oder es ihm schlecht wird… Klar.
Nur müssen diese Wächter aus verkehrstechnischen Sicherheitsgründen im Bus hinter der Schranke zum Fahrer stehen… Logisch. (Verkehrs-)Sicherheit ist wichtig.
Letztlich so die Auskunft der BoGeStra AG, war sie selbst in dieses Konzept nicht involviert und folgt nur einer Vorgabe der Polizei…


Vor Ort nachgefragt, wie denn die Ausbildung der BoGeStra-Mitarbeiter für diese ehrenvolle Aufgabe ist, die den Bürger schützen soll, wurde gelacht. Immerhin, bei ständigen Nieselregen und unüberdachtem Warten herrschte eine gute Arbeitsatmosphäre unter den Kollegen. Allerdings dauert dieser Markt noch ein paar Wochen…
Auf Anfrage hieß es auch, dass die Mitarbeiter der BoGeStra keine allg. Sicherheitsfunktion ausüben sondern lediglich die Fahrer begleiten würden. Damit wäre dann die Sicherheitsfunktion auf das „Danebenstehen mit sichtbarer Weste“ beschränkt. Wie nett anzusehen. Ungemein beruhigend.

Zeit sich diese Haltestelle Bongardstrasse einmal genauer anzusehen. So um 1700h. Wenn sich Berufsverkehr und Weihnachtsmarktgäste treffen.

Bild: Haltestelle Bongardstrasse Richtung Hauptbahnhof siebzehn Uhr…


Und nein, die dunkle Masse sind nicht Wartende. Das sind Tannenbäume! Da wartete NIEMAND. Und in Gegenrichtung waren das vier einsame Gestalten, die verbissen im Regen ausharrten.
Natürlich freut sich die BoGeStra auch die Bongardstrasse anfahren zu können. Allein schon wegen ihren Fahrgästen. Service ist seit je her ihr Kerngeschäft. Antwortet aber eher verkniffen auf die Frage, wie diese Zusatzkosten denn nun getragen werden. Die Bochum Marketing sagt klar, dass von ihr die BoGeStra nicht bezahlt wird. Eine Straßenbahngesellschaft als Philanthrop. Wie schön…


Der Autor Sascha Rauschenberger

Sascha Rauschenberger, geboren 1966 in Wattenscheid, ging nach dem Abitur zur Bundeswehr, wo er als Panzeraufklärer und Nachrichtenoffizier Dienst tat. Er diente, unter anderem als Reservist, in vier Auslandseinsätzen, zuletzt als Militärberater in Afghanistan.

Seit 2000 ist er als Unternehmensberater im Bereich Projektmanagement und Arbeitsorganisation (Future Work) tätig.


 




Absurder Vorwurf: Brasiliens Präsident attackiert Leonardo DiCaprio


Wegen einer Spende gibt Brasiliens Präsident Bolsonaro

Hollywood-Star Leonardo DiCaprio eine Mitschuld

an den verheerenden Bränden im Amazonas.

Das Gegenteil ist vielmehr der Fall.

 

 





„Gesehen werden!“ –Bürgermeisterin Friedrich übergibt Kunstwerk an Kinderkrebsstation des Klinikums Kassel


Gesehen werden“. Übergabe des Kunstwerks an die Kinderkrebsstation im Klinikum Kassel (v. l.) Suna Yildiz, Ehrenamtskoordinatorin, Bürgermeisterin Ilona Friedrich, Künstler Dustin Schenk, Prof. Dr. Michaela Nathrath, Direktorin der Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie im Klinikum Kassel, Carola Müller, stellvertretende Stationsleiterin F 71.

Ein Kunstwerk der Ausstellung „Gesehen werden!“, die im Zusammenhang mit dem Ehrenamtsfest „Kassel sagt DANKE“ stattfand, hat Bürgermeisterin Ilona Friedrich jetzt an die Direktorin der Klinik für Pädiatrische Hämato-Onkologie, Psychosomatik und Systemerkrankungen, Prof. Dr. med. Michaela Natrath, übergeben. An dem Termin nahmen die Künstlerin Sarah Menze sowie die Künstler Dustin Schenk und Stefan Gebhardt teil.

„Die Arbeit soll für die jungen Patientinnen und Patienten und ihre Eltern nicht nur etwas Farbe und Freude in den harten Klinikaufenthalt bringen, sondern auch deutlich machen, dass auch sie gesehen werden und in unserer Mitte geborgen sind“, sagte Bürgermeisterin Friedrich bei der Übergabe. Auch Frau Professor Dr. Michaela Nathrath, Direktorin der Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie, Psychosomatik und Systemerkrankungen, freut sich über dieses Kunstwerk: „Neben der medizinischen und pflegerischen Versorgung in der Klinik spielt auch die Umgebung eine große Rolle. Kunst inspiriert, gibt Anregungen und Denkanstöße. Es freut mich sehr, dass wir mit diesem Werk Ablenkung schaffen und den Blick für eine kurze Zeit auf etwas anderes richten können.“

Entstanden war das Werk im Zusammenhang mit dem Ehrenamtsfest „Kassel sagt DANKE“, das im September ausgerichtet wurde und aus Anlass der fünfjährigen Jubiläumsfeier durch eine Kunstausstellung unter dem Titel „Gesehen werden!“   (gesehen werden für das Engagement, die Ehrenamtlichkeit, den Einsatz und den Teamgeist), begleitet wurde. KolorCubes e.V. hatte die Ausstellung auf der Grundlage von zwei Workshops gemeinsam mit den Künstlern und gemischten Gruppen von Jugendliche, Seniorinne und Senioren, ehrenamtlich –sowie hauptamtlich Tätigen, mit Menschen mit und ohne Flucht- und Migrationshintergrund geplant und organisiert. So konnten einheimische und geflüchtete Bürgerinnen und Bürger die Ausstellung aktiv mitgestalten. Aus einzelnen Teilen entstand so ein Kunstwerk, das in seiner Vielfalt der aus vielfältigen Menschen bestehenden städtischen Gesellschaft von Kassel entsprach.

Als Dank wurden einige der Kunstwerke den Trägern gespendet, die bei der Suche nach Ehrenamtlichen und Menschen mit Flucht- und Migrationsgeschichte geholfen hatten.

Hintergrund

Sehr viele Bürgerinnen und Bürger engagieren sich in Kassel ehrenamtlich. Dieses ehrenamtliche Engagement der Bürgerinnen und Bürger in Vereinen, Initiativen, bei der Feuerwehr, in der Gewerkschaft, der Rechtspflege oder in den Beiräten ist ein zentraler Beitrag zum Gelingen eines solidarischen und einträchtigen Miteinanders in Kassel.

Die Stadt Kassel hat sich auch dieses Jahr mit einem Ehrenamtsfest bei freiwillig Engagierten bedankt. Das Ehrenamtsfest „Kassel sagt DANKE“ wird im Rahmen des Förderprogramms „Ehrenamtliche Flüchtlingshilfe“ der Hessischen Staatskanzlei gefördert und in diesem Jahr Kooperation mit der von der Sozialplanung moderierten Arbeitsgruppe Bürgerschaftliches Engagement am 3. September 2019 ausgerichtet.





Rückenwind für die Bildungsregion Kasseler Osten: Startschuss für Pilotprojekt Campus Waldau


Sie pflanzen einen Apfelbaum zum Auftakt des Pilotprojekts Campus Waldau (v.l.): Schuldezernentin Ulrike Gote, Stadtbaurat Christof Nolda, Marina Kotulla (Leiterin Grundschule Waldau), Ortsvorsteher Joachim Bonn und Bernd Köthe (Leiter Kinderhaus Waldau)

Kassel erhält als eine von zehn hessischen Städten eine Förderung in Höhe von 900.000 Euro aus dem Investitionspakt ‚Soziale Integration im Quartier‘. Das Bund-Länder-Förderprogramm bezuschusst einzelne, quartiersbezogene Bauprojekte, die den sozialen Zusammenhalt und die Integration stärken, mit 90 Prozent der förderfähigen Gesamtausgaben.

In Kassel werden die Mittel dem Pilotprojekt „Campus Waldau“ zugutekommen.

Ziel des geplanten Vorhabens ist es, in der Verbindung von Bildung und Stadtentwicklung einen baulich-räumlichen und bildungsbezogenen Mehrwert für den Stadtteil Waldau und den Kasseler Osten insgesamt zu erreichen.

Das Konzept sieht eine Bündelung verschiedener Nutzungen und Einrichtungen am Grundschulstandort Waldau vor. Gemeinsam mit der ganztägig arbeitenden Schule soll sich auf diesem Wege im Laufe der Zeit ein integrierter Bildungsort, der Campus Waldau, entwickeln. Erster Baustein im Rahmen des Gesamtkonzeptes ist nun die Errichtung eines Familienzentrums, für das die gewährten Fördermittel eingesetzt werden.

„Wir freuen uns über die Anerkennung aus Wiesbaden. Die Förderung ermöglicht uns innerhalb des umfassenden Stadtentwicklungsprozesses Kasseler Osten einen großen Schritt nach vorn“, so Stadtbaurat Christof Nolda. Bildungsdezernentin Ulrike Gote zeigte sich erfreut, „dass durch den Campus Waldau ein partizipativer Lernort entsteht, der Bildung und Stadtentwicklung auf vorbildliche Weise verbindet und durch den sich die Bildungszugänge und Bildungschancen für alle Kinder und Familien in Waldau verbessern“.

Der erfolgreichen Bewerbung des Projektes war ein breit angelegtes Beteiligungsverfahren vor Ort vorangegangen, bei dem sich eine Vielzahl von Akteuren aus Stadtteil und Verwaltung in verschiedenen Workshops mit Vorschlägen und Ideen eingebracht hatten. „Die umfängliche Beteiligung war sicherlich ein wesentlicher Faktor für eine erfolgreiche Bewerbung“, so Stadtbaurat Christof Nolda bei der Vorstellung des Vorhabens. „Der Stadtteil hat seine Kompetenzen in das Konzept eingebracht und identifiziert sich bereits heute stark mit dem Projekt. Das innovative Campusmodell ist auch ein Ergebnis der guten und langjährig erprobten Zusammenarbeit in der Bildungsregion Waldau, die jetzt auch eine baulich-räumliche Unterstützung findet. Sie ist damit auch ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Entwicklung der Bildungsregion Kasseler Osten“, betonte Stadträtin Ulrike Gote abschließend.

documenta-Stadt Kassel





Starkes Powerplay sichert Sieg über den amtierenden Meister


Kassel, 29. November, 2019. Die Kassel Huskies sind zurück in der Erfolgsspur.

Am Freitagabend kam es zum Aufeinandertreffen mit dem amtierenden DEL2-Meister aus Ravensburg (präsentiert von Conduent). In einem packenden Spiel zweiter Top-Teams stand es nach 60 Minuten 3:1 – im Zwinger der Huskies erlebten 2854 Zuschauer den elften Heimsieg im zwölften Heimspiel.
Die Tore für Kassel erzielten Lois Spitzner (2) und Denis Shevyrin.

Bei den Huskies fehlten die verletzten Ryon Moser und Mario Scalzo und der kurzfristig erkrankte Justin Kirsch.

Starkes Powerplay sorgt für Spitzners Tor
Das Spiel startete direkt mit einem „Hallo-Wach“ auf Seiten der Huskies: Keine halbe Minute war gespielt, da versuchte es Jakub Svoboda aus Kurzdistanz, verpasste aber den frühen Führungstreffer. Die Huskies dagegen traten wie gewohnt auf: Schnell, spielfreudig und mit Zug zum Tor. Nur, wirkliche Chancen blieben aus. Stattdessen setzte der Meister die erste Duftmarke: Thomas Brandl und Yannick Drews wirbelten vor Jerry Kuhn im Huskies-Tor und Drews war es, der zur Führung der Gäste einnetzte (8.).

Ein kleiner Nackenschlag war das, der die Huskies jedoch nicht aus dem Konzept brachte. Alexander Karachun testete in der 12. Minute Marco Wölfl im Towerstars-Gehäuse, scheiterte jedoch. Doch der Ausgleich, er kam: Ravensburgs Justin Volek hatte gerade auf der Strafbank Platz genommen, da zogen die Huskies über die rechte Seite energisch in die Angriffszone der Gäste. Der Schuss Austin Carrolls passte noch nicht, doch den Abpraller knallte Lois Spitzner an Wölfl vorbei ins Tor. Neun Sekunden Powerplay genügten dem Special-Team der Huskies. Mit diesem 1:1 ging es in die erste Pause.

Traumtor bringt die Führung – erneut im Powerplay
Aus der Pause kamen beide Teams ähnlich schwungvoll, wie sie das Spiel begonnen hatten. Svobodas Schuss nach 28 Minuten wurde von Kuhn pariert, dann wirbelten die Huskies wie entfesselt. Denis Shevyrin hatte in der der 31. Minute binnen Sekunden zwei gute Chancen auf die Führung, doch beide Schlagschüsse wurden entschärft. Ebenso wie die Chance Karachuns nach toller Richie-Mueller-Vorarbeit (32.). Also musste ein Powerplay her, damit der Puck den Weg über die Linie fand. Pawel Dronia hatte es sich in der Kühlbox bequem gemacht, da kombinierten sich Carroll und Duffy durch
die Defensive der Gäste, Carroll legte den Puck Spitzner auf und der Förderlizenzler traf aus kürzester Distanz elegant zur 2:1-Führung (37.). Das zweite Powerplay-Tor der Huskies an diesem Abend und der zweite Treffer der Nummer 18. Mit einer knappen Führung und reichlich Spannung ging es in den finalen Abschnitt.

Drittes Tor ebenfalls in Überzahl
Und in diesem zeigten die Huskies, dass sie Überzahl spielen sehr wohl richtig gut können: In der 47. Minute musste Max Kolb auf die Strafbank und mit dem Extra-Platz auf dem Eis wusste Denis Shevyrin richtig viel anzufangen: Er packte an der blauen Linie einen lehrbuchmäßigen Schlagschuss aus und der Puck sauste zum 3:1 ins Netz. Die Vorentscheidung? Ja. Die Gäste bekamen die stabile Defensive der Huskies nicht geknackt, Kassel spielte weiter munter nach vorne und war dem 4:1 näher, als die Gäste dem Anschluss – und das obwohl sie die letzten Minuten in Überzahl spielten, da sie den Torwart vom Eis nahmen und Schlittenhund Spencer Humphries auf der Strafbank schmorte.
Tim Kehler zum Spiel: „Heute hat die Überzahl den Unterschied gemacht – und es ist schön darüber im Positiven zu sprechen. Wir haben gekämpft und gearbeitet und gerade das erste und dritte Drittel haben mir wirklich gut gefallen.“
Weiter geht es für die Schlittenhunde am Sonntag: Dann steht das Auswärtsspiel in Kaufbeuren an. Spielbeginn ist um 17 Uhr.
In der Eissporthalle geht es am Sonntag, 8. Dezember, weiter mit dem Heimspiel gegen Bad Tölz. Spielbeginn ist um 18.30 Uhr.

Autogrammstunde am Dienstag – Blutspendetag am Donnerstag
Für die Fans heißt es aufpassen: Am kommenden Dienstag, 3. Dezember, sind die Huskies zur Autogrammstunde in der Spardabank, Friedrich-Ebert-Straße 4, ab 16.30 Uhr zu Gast.

Und noch eine Möglichkeit gibt es, die Spieler zu treffen: Am kommenden Donnerstag, 5. Dezember, findet beim Blutspendezentrum in der Mönchebergstraße 57 die große Blutspendeaktion statt: Ab 15 Uhr wird die Mannschaft in zwei Gruppen bis 19 Uhr vor Ort sein und den Spendern für ihre Blutspende danken. Dazu gibt es einen Imbiss, die Möglichkeit an Autogramme zu kommen und Selfies zu knipsen, sowie für alle Spender die Chance eine von drei Dauerkarten für die kommende Saison zu gewinnen. Jeder Spender erhält als Dankeschön eine Karte für ein Spiel der Huskies.






Autofahrer gerät mit Fußgänger aneinander: Führerschein nach Körperverletzung sichergestellt


(ots) Kassel-Wehlheiden: Am Donnerstagabend kam es auf der Elfbuchenstraße in Kassel zu einer Auseinandersetzung zwischen einem Autofahrer und einem Fußgänger, der für den Fußgänger mit Hämatomen und vermutlich mit einem gebrochenem Arm endete. Die zum Tatort gerufene Streife des Polizeireviers Mitte leitete aufgrund der Angaben mehrerer Zeugen ein Strafverfahren wegen Körperverletzung gegen den Autofahrer ein. Darüber hinaus stellten sie den Führerschein des Mannes vorläufig sicher, da sie aufgrund des mutmaßlich gezeigten Verhaltens Zweifel an dessen geistiger Geeignetheit zum Führen von Kraftfahrzeugen bekamen.

Wie die Beamten des Innenstadtreviers berichten, wurden sowohl sie als auch Rettungskräfte von einer Zeugin gegen 19 Uhr zum Ort des Geschehens gerufen. Zum Grund der Auseinandersetzung machte die beiden Beteiligten unterschiedliche Angaben. Der 25 Jahre Fußgänger aus Kassel hatte die Elfbuchenstraße in Höhe der Breitscheidstraße überquert, während der 37-Jährige dort mit seinem Pkw in Richtung Breitscheidstraße unterwegs gewesen. Aus ungeklärten Gründen hatte er dann angehalten und war mit dem 25-Jährigen in Streit geraten. Dabei soll er den Fußgänger heftig geschubst und bei einem Gerangel geschlagen haben, sodass dieser die schweren Verletzungen erlitt. Der 25-Jährige musste anschließend in ein Krankenhaus gebracht werden. Der 37-Jährige hatte bei dem Vorfall ebenfalls leichte Verletzungen davongetragen.

Die weiteren Ermittlungen wegen Körperverletzungen werden beim Polizeirevier Mitte geführt.

Polizeipräsidium Nordhessen





Künstliche Intelligenz bietet der Region neue Chancen


VL: Prof. Dr. Christoph v.d. Malsburg Oliver Bracht Lukas Gehner Prof. Dr. Klaus David Dr. med. Dirk Czesnik

Spannende Impulse prägten das Herbstevent von Pro Nordhessen e.V.

Es ist seit Jahren etabliert und bildet im Reigen der Termine fast den Jahresabschluss: das Herbstevent des Fördervereins Pro Nordhessen e.V. als große Informations- und Netzwerkveranstaltung. Im Foyer des Energieversorgungsunternehmens EAM fanden sich über 200 Teilnehmer ein, um unter dem Titel „KI Künstliche Intelligenz – neue Chancen für die Region?“ einem für die Region wichtigen und aktuellen Thema auf den Grund zu fühlen.

EAM-Geschäftsführer und Hausherr Georg von Meibom griff in seiner Begrüßung auch gleich den Faden auf und nahm die Furcht vor KI als drohender Übermacht der Technik.

Gefragt sei ein unternehmerisches Abwägen und ein offener Blick. Die EAM setzt KI z. B. in der Cyber-Security als Schutz vor Angriffen ein. Dr. Jürgen Spalckhaver, Vorstandsvorsitzender von Pro Nordhessen e.V., nannte positive Problemlösungen durch den Einsatz von Algorithmen in Produktionsabläufen oder Verkehrssteuerungen, gab aber auch den Hinweis, dass Künstliche Intelligenz gegenwärtig noch von jedem Kleinkind in den Schatten gestellt wird.



Was man unter Künstlicher Intelligenz versteht, wieweit KI das Leben bereits verändert und künftig gestalten wird, beantwortete Prof. Dr. Christoph von der Malsburg in seinem Einführungsvortrag „Was kann Künstliche Intelligenz heute – und in Zukunft?“. Das menschliche Gehirn ist der KI natürlich weit überlegen, Künstliche Intelligenz ist jedoch derzeit die treibende Kraft für wirtschaftliches Wachstum und unausweichlich. Allerdings sollte man sich die Frage stellen „Was wollen wir?“, denn dies hat Auswirkungen auf den Stil unseres Lebens. Der Physiker und Hirnforscher ist nicht nur Spezialist auf dem Gebiet der „Neuronalen Netze“, als Professor für Informatik, Neurowissenschaften und Physik pendelte er zwischen den Universitäten Los Angeles und Bochum und gründete erfolgreich zwei Wirtschaftsunternehmen; seit 2007 lehrt und forscht er als Senior Fellow am Frankfurt Institute for Advanced Studies, FIAS.

Moderator Claus-Peter Müller von der Grün bat im Anschluss weitere Gesprächspartner auf die Bühne:

  • Lukas Gehner, B.L.&P. / vonübermorgen,
  • Oliver Bracht, eoda GmbH,
  • Prof. Dr. Klaus David, Universität Kassel, und
  • Dr. med. Dirk Czesnik von der Klinik und Rehazentrum Lippoldsberg GmbH.

Nun gab es Beispiele der praktischen Anwendung aus der Region, aber auch kritische Fragen. Es wurden Chancen und Risiken aufgezeigt sowie ein aktueller Stand gegeben, wie gut Nordhessen in der IT- und KI-Branche aufgestellt ist. Prof. David wies in diesem Zusammenhang auf das Wissenschaftliche Zentrum für Informationstechnik-Gestaltung (ITeG) hin, einer Forschungseinrichtung der Universität Kassel, deren Fokus auf der interdisziplinären Gestaltung gesellschaftlich wünschenswerter Informations- und Kommunikationstechnik aus einer soziotechnischen Perspektive liegt und eine Alleinstellung darstellt. Einig waren sich die Podiumsgäste in der Einschätzung, dass sich alle Berufsbilder verändern werden und ein digitales Grundwissen erforderlich sein wird. Dennoch muss nicht alles technisch Machbare angewandt werden, oder wie Prof. Dr. von der Malsburg abschließend mahnte: „Wir schießen gerne mal übers Ziel hinaus. Es fehlt dann der Sinn des Lebens“.

Wer Mitglied werden möchte, findet hier weitere Informationen und den Aufnahmeantrag:

http://www.regionnordhessen.de/regionalmanagement/pro-nordhessen-ev.html

 





Polizei bietet Probesporttest am 28. Januar 2020 in Kassel an


Kassel (ots) Die Einstellungsberatung des Polizeipräsidiums Nordhessen bietet am Dienstag, 28. Januar 2020 einen Probesporttest in Kassel an.

Junge Menschen, die sich für ein Studium bei der Polizei Hessen interessieren und die Voraussetzungen für eine Bewerbung erfüllen oder sich sogar schon beworben haben, haben an diesem Tag die Möglichkeit, den Sporttest, der Teil des Eignungsauswahlverfahrens sein wird, schon vorher zu proben.

Was müssen Interessierte tun?

Interessierte müssen sich vorher bei der Einstellungsberaterin des Polizeipräsidiums Nordhessen, Yvonne Winter, melden, um mit ihr oder einem ihrer Kollegen zuvor einen Beratungstermin zu vereinbaren.

Was genau von Interessierten für eine Teilnahme am Probesporttest im Vorfeld benötigt wird oder wann und wo man sich dazu einfinden soll, wird dann besprochen.

Erreichbarkeiten der Einstellungsberatung:

Kriminalhauptkommissarin Yvonne Winter, Tel. 0561 – 910 1045 oder Email: einstellungsberatung.ppnh@polizei.hessen.de.

Weitere Infos zu den Einstellungsvoraussetzungen oder was im Sporttest auf einen zukommt, gibt es unter folgendem Link: www.polizei.hessen.de/karriere.

DAS TEAM DER EINSTELLUNGSBERATUNG DES POLIZEIPRÄSIDIUMS NORDHESSEN FREUT SICH AUF VIELE INTERESSIERTE!

Polizeipräsidium Nordhessen





Zwischen verrückt und visionär: automobile Kunstwerke und Studien auf der Essen Motor Show

 

Essen (ots) Ein Pop-Art-Kunstwerk im James-Bond-Stil, ein exklusiver Sportwagen und eine elektrische Studie, inspiriert von einem der berühmtesten Gelehrten aller Zeiten: Das sind nur einige der Crazy Cars und Design Cars auf der diesjährigen Essen Motor Show vom 30. November bis zum 8. Dezember (Preview Day: 29. November) in der Messe Essen. Neben dem Angebot der mehr als 500 Aussteller präsentiert das PS-Festival in Halle 3 automobile Kunstwerke und zukunftsweisende Studien. Die Bandbreite der Modelle reicht von reinen Spaßmobilen bis zu anspruchsvollen Entwürfen für die Mobilität von morgen.

Filmfreunde schauen bei diesem Fahrzeug mindestens zwei Mal hin: Der Leipziger Pop-Art-Künstler Michael Fischer präsentiert in Essen einen Rolls Royce in James-Bond-Optik. Die Grundlage für Fischers Schöpfung ist ein Silver Shadow II aus dem Jahr 1978, seinerzeit eines der absoluten Top-Modelle der Luxus-Klasse. Fischer schuf mit seinem prägnanten comicartigen Mal-Stil ein verrücktes Gemälde auf vier Rädern, das fahrbereit ist. Das Thema der Bemalung ist der Film Goldfinger aus dem Jahr 1965. So ist der gedrungene nordkoreanische Söldner Oddjob auf der Kofferraumhaube mit einem radioaktiven Atomkoffer dargestellt, genau wie die mit Gold überzogene Jill Masterson an der Fahrzeugseite verewigt ist.

Vorsicht, Schlange! Dieser Buick Riviera ist mehr als ein Coupé

Zu den weiteren Blickfängen auf der Essen Motor Show zählt der Buick Riviera Rivtile von Jürgen Book aus Münster. Als Ursprungsauto für das Crazy Car diente ein Buick Riviera aus dem Jahr 1972. Book machte daraus ein Unikat, das an ein Reptil erinnert und zeigt, was mit wasserbasierenden Lacken möglich ist. Stolze 5,52 Meter und 2,2 Tonnen Gewicht misst der Bolide, er verfügt über etwa 350 PS. Der Buick Riviera Rivtile wurde in acht Jahren aus Teilen von etwa 2,5 Autos zusammengebaut. Insbesondere die Individuallackierung von Gerd Müller, Europameister der Custom-Painter des Jahres 2007, macht den Wagen zu einem Meisterwerk. Das Interieur trägt den Namen „Boa Constrictor Limone Metallic“.

Beim nächsten Ausstellungsstück ist nicht nur das Interieur metallisch: Als Skulptur aus Altmetall in Originalgröße und einmaliger Detailtreue ist auf der Essen Motor Show ein F1-2000 zu sehen, zusammengeschweißt aus tausenden von Einzelteilen. Beim Material handelt es sich um recyceltes Altmetall aus Auto-, Motorrad- und LKW-Teilen. Die Fertigungszeit betrug zwei Monate. Die Autoskulptur wiegt 1,2 Tonnen und ist im Auftrag des Kart-und Eventcenters von Michael Schumacher in Kerpen entstanden. Der F1-2000 ist in der Motorsport-Geschichte von Ferrari einer der wichtigsten Rennwagen, denn mit diesem Typ gewann die italienische Marke im Jahr 2000 nach über 20 Jahren wieder einen Fahrertitel in der Formel-1-Weltmeisterschaft – am Lenkrad saß Michael Schumacher.

Edel-Tuner Brabus kommt mit kraftvollem Geländewagen nach Essen

Tuning-Spezialist Brabus aus Bottrop im nördlichen Ruhrgebiet präsentiert auf Basis des Mercedes-Benz G500 den B40S-550. Der 4,0 Liter große V8-Biturbo wird per Software-Update in der Leistung von 422 PS auf 550 PS gesteigert, das Drehmoment von 610 auf 800 Newtonmeter. So erreicht der Geländewagen bei einer Beschleunigung von nur 5,5 Sekunden auf Tempo 100 eine Höchstgeschwindigkeit von 220 km/h. Damit ist er in beachtlichen 0,2 Sekunden schneller auf 100 km/h als der serienmäßige Mercedes-Benz G500 – und in der Spitze sind es 20 km/h mehr. Die Firma Brabus wurde 1977 gegründet und erlangte schnell Bekanntheit als globaler Edeltuner von Mercedes-Benz-Modellen.

In eine ganz andere Richtung geht der neue Wurf von Italdesign. Im fünfhundertsten Todesjahr von Allround-Genie Leonardo da Vinci zeigen die Italiener ihre neueste Designstudie. Der DaVinci ist ein viersitziger Gran Turismo mit Elektroantrieb. Der Wagen kann zwei Elektromotoren aufnehmen, für die Batterien ist Platz im Boden. Im Cockpit gibt es drei Bildschirme: einer als Ersatz für die Instrumente, einer vor dem Beifahrer und ein dritter im Mitteltunnel. Mit dem mittigen Display steuert der Nutzer das Infotainment, die Klimatisierung und mehr. Die Studie könnte mit wenigen Anpassungen in Serie gehen.

Rinspeed präsentiert zukunftsweisendes Elektromobil

Eine weitere Studie präsentiert der Schweizer Frank Rinderknecht. Der Automobil-Designer hat seine im letzten Jahr vorgestellte Kreation Snap, die aus zwei trennbaren Teilen besteht, weiterentwickelt und verkleinert. So ist das Fahrgestell des jetzt Microsnap genannten Gefährts nur noch 2,62 m lang und 1,33 m breit. Der Microsnap ist als kleines Transportsystem aus Fahrgestell und Aufbau am besten in der Stadt einsetzbar – quasi als Spediteur für die letzte Meile. In Kombination mit einer Passagierkabine können aber auch bis zu zwei Personen befördert werden. Als Antrieb dient ein 13 kW und 57 Nm starker Elektromotor. Die Reichweite beträgt rund 95 Kilometer, die Höchstgeschwindigkeit 75 km/h.

Die Manufaktur RUF aus Pfaffenhofen bringt ihren neuen Sportwagen namens CTR Anniversary nach Essen. 2017 präsentierte der Automobilhersteller einen Prototyp, der erstmals auf einem komplett bei RUF entworfenen und gefertigten einteiligen Kohlefaser-Fahrgestell (Monocoque) basierte. Sein Typenkürzel CTR erinnerte an den legendären „Yellow Bird“, das erste RUF-Biturbo-Coupé, das vor 30 Jahren die Welt der Supersportwagen in staunende Begeisterung versetzte. Dieser Prototyp wurde weiterentwickelt und wird jetzt in Kleinserie hergestellt. Die Eigenkonstruktion ähnelt optisch einem Porsche 911 der Serie 964. Der flache Sechszylinder-Boxermotor mit 3,6 Litern Hubraum im Heck leistet 710 PS. Das Auto ist 360 km/h schnell und wiegt 1200 kg.

 

 




Alkohol schadet – ein (Kinder)Leben lang


 (ots)Die Bandbreite von Behinderungen ist groß. Was viele jedoch nicht wissen oder bedenken: Die meisten Babys, die mit einer geistigen Behinderung auf die Welt kommen, hätten gesund sein können. Sie leiden an FASD. „FASD ist keine Erkrankung; unter dem Begriff FASD, fetale Alkoholspektrumstörung, sind die Folgen von Alkoholkonsum in der Schwangerschaft zusammengefasst“, erklärt Kirsten Kramer, Ergotherapeutin im DVE (Deutscher Verband der Ergotherapeuten e.V.). Sie wünscht sich mehr Aufklärung. Alle Frauen sollen wissen: Jeder Tropfen Alkohol kann dem Ungeborenen schaden und eine Behinderung hervorrufen.

Es gibt viele Gründe, weshalb werdende Mütter Alkohol trinken. Aus Leichtsinn, wegen fehlendem Wissen oder aufgrund einer bestehenden Abhängigkeit. Oder weil es eine ungewollte Schwangerschaft ist, was meist auf sehr junge Schwangere zutrifft. „In diesem Alter ist es besonders wichtig, „cool“ zu sein, dazuzugehören – trotz oder gerade wegen der Schwangerschaft“, weiß die Ergotherapeutin Kirsten Kramer. Dennoch: Verständnis ist hier nicht angebracht, mehr Aufklärung hingegen schon. Alkoholkonsum ist während der gesamten Schwangerschaft schädlich; abhängig vom Entwicklungsstand des Fötus kann bereits ein Glas Sekt eine Behinderung verursachen. Gerade die Zeit, wenn sich das Gehirn entwickelt, ist besonders problematisch – schon geringste Mengen Alkohol wirken schädlich. Der Fötus baut den Alkohol sieben Mal langsamer ab als die Mutter und hat deshalb das Zellgift des Alkohols so viel länger im Organismus.

Wichtig für die Diagnose „FASD“: Ehrlichkeit

Wie zeigt sich FASD? Die Auswirkungen sind vielschichtig. „Es ist ein Symptomkomplex, der sich in Form von Behinderungen wie körperlichen und psychischen Störungen oder Lernschwierigkeiten zeigt“, so die Ergotherapeutin. Sie führt weiter aus: „Kinder mit FASD kommen oft schon zu klein oder zu leicht zur Welt. Sie sind häufig in ihrer geistigen, sozialen, emotionalen, körperlichen und motorischen Entwicklung verzögert. Verhaltensauffälligkeiten bis hin zu Schwerstmehrfachbehinderungen – das Spektrum möglicher Folgen von Alkoholkonsum in der Schwangerschaft ist breit“. FASD eindeutig zu diagnostizieren, ist daher oft schwierig, zumal die Mütter ihren Alkoholkonsum meist aus Scham verschweigen. Doch Ehrlichkeit und Offenheit sind besonders wichtig, um frühzeitig Hilfe und Förderung zu erhalten. Und die sind dringend nötig, allem voran durch Ergotherapeuten. Die zeichnen sich durch ihre besonderen Heran- und Vorgehensweisen und alltagsbezogene Förderung bei Menschen mit Behinderungen jeglicher Form aus.

Schritte eins und zwei bei Kindern mit FASD: Vertrauen bilden …

Nahezu jedes Kind mit FASD erlebt eine überforderte Mutter, die nicht mit den Besonderheiten, Schwierigkeiten oder Behinderungen, die ihr Kind zeigt, zurechtkommt. Manche Mütter sind alleinerziehend oder noch sehr jung und unerfahren und kämpfen mit ihrer eigenen Lebenssituation oder (Alkohol-)Sucht. Auch sind nicht wenige Kinder in Pflegefamilien untergebracht, weil die Verhältnisse in der Ursprungsfamilie so schwierig sind. All das berücksichtigen Ergotherapeutinnen wie Kirsten Kramer, wenn ein Kind mit FASD das erste Mal zu ihnen kommt. Kinder mit FASD haben in ihren ersten Lebensjahren auch in puncto Beziehung – gerade zur Mutter – oft schlechte Erfahrungen gemacht. „Neben einer gründlichen Befunderhebung, bei der wir herausfinden, in welchem Bereich der größte Förderbedarf besteht, ist es daher besonders wichtig, eine stabile Beziehung zu den Kindern mit Alkohol-bedingten Behinderungen aufzubauen. Das ist die Voraussetzung für ihre körperliche und seelische Entwicklung und die Fähigkeit, zwischenmenschliche Beziehungen auch außerhalb der Familie zu schaffen“, betont die Ergotherapeutin.

…und Grenzen setzen

Doch wie geht das? Mütter wollen das doch auch. „Konsequentes Handeln und Reagieren sind maßgebliche Parameter, um Kindern, auch denen mit einer Behinderung, Verlässlichkeit zu zeigen. Kinder mit FASD tanzen gerne aus der Reihe, provozieren oder laufen davon um zu testen, wie weit sie gehen dürfen oder ob man hinterherkommt“, beschreibt die Ergotherapeutin ein Bild vom Alltag mit diesen Kindern. Da hilft nur Klarheit: Immer eindeutige Stoppzeichen setzen, was darf das Kind, was darf es nicht. Nicht einmal etwas zulassen, das andere Mal nicht. So lernen auch Kinder mit FASD den Rahmen für angemessenes Verhalten kennen.

Schritte drei bis hundert bei Ergotherapeuten: positiv verstärken

Kirsten Kramer wendet verhaltenstherapeutische Ansätze ebenso an wie andere, für das jeweilige Kind passende ergotherapeutische Konzept. Das Prinzip bei all diesen Methoden: Die positiven Eigenschaften und Verhaltensweisen des Kindes erkennen und konsequent loben. Ein Kind mit FASD lebt vom Lob – so wie jedes andere im Übrigen auch. „Das ist meist eine völlig neue Erfahrung für das Kind. Es ist häufig der Sündenbock in der eigenen Familie, denn es sprengt mit seinem Verhalten immer wieder den Rahmen“, verdeutlicht die Ergotherapeutin Kramer, warum und wie sie eine Verhaltensänderung herbeiführt. Da wird nicht etwa das Negative gesehen. Statt dem Kind vorzuwerfen, dass es sich gerade wieder falsch verhält, ist es besser, das Positive zu spiegeln und immer auszusprechen, wenn etwas gut klappt.

Bei Ergotherapeuten immer beteiligt: das Umfeld

Es ist ein ergotherapeutisches Selbstverständnis, das Umfeld einzubeziehen. Denn erst, wenn alle an einem Strang ziehen, informiert und instruiert sind, kann es zum bestmöglichen Resultat der Intervention kommen, so die Überzeugung und Erfahrung von Ergotherapeuten. „Niemand kann sich vorstellen, wie unglaublich schwierig und anstrengend das Zusammenleben mit einem Kind mit FASD ist; man sieht ihm seine Behinderung nicht unbedingt an“, sagt Kramer. Gleichzeitig weist sie darauf hin, dass nur mit dem Wissen und dem Verständnis, warum diese Kinder so sind wie sie sind, ein erträglicheres Miteinander möglich ist. Denn bei aller Förderung, positiven Veränderungen und verbesserten Selbstregulation: FASD ist nicht rückgängig zu machen. Diese Kinder leiden ein Leben lang an den Folgen des Alkohols in der Schwangerschaft.

Informationsmaterial zu den vielfältigen Themen der Ergotherapie gibt es bei den Ergotherapeuten vor Ort; Ergotherapeuten in Wohnortnähe auf der Homepage des Verbandes im Navigationspunkt Service und Ergotherapeutische Praxen, Suche.

Deutscher Verband der Ergotherapeuten e.V.





Eisbär ohne Eis

 

Dem Eisbären geht es in einigen Regionen deutliche schlechter, als noch vor einigen Jahren. Davor warnt der WWF Deutschland angesichts neuer Daten der Weltnaturschutzunion IUCN. So leben beispielsweise in der nördlichen Hudson Bay mit 842 Tieren etwa 18% weniger als 2011.  In der südlichen Hudson Bay gibt es noch etwa 780 Tiere.  Diese Population ist damit seit 2011 auch um 17 % geschrumpft.  In beiden Populationen gibt es auch wesentlich weniger Nachwuchs. Schuld daran ist vor allem die Klimakrise. Insgesamt könnte ein Drittel der globalen Population bis 2050 verschwinden. Noch 2016 war nur eine Eisbär-Population abnehmend.

„Die aktuellen Ergebnisse verdeutlichen einmal mehr, dass wir das Tempo beim Klimaschutz drastisch erhöhen müssen. Nur dann haben die Arktis und die Eisbären eine Chance“, warnt Dr. Sybille Klenzendorf vom WWF Arktis-Programm. „Wenn der Klimawandel nicht gestoppt wird, droht das Packeis weiter abzunehmen. Die Eisbären verlieren ihre Heimat.“ Die durchschnittliche Lufttemperatur in der Arktis stieg in den vergangenen 100 Jahren um fünf Grad Celsius. Als Folge schmilzt das Packeis und damit auch der Lebensraum des Eisbären. Die Tiere sind auf das arktische Eis zur Robbenjagd angewiesen. Die Veränderungen ihres Ökosystem gehen derart schnell vonstatten, dass den Tieren kaum genügend Zeit bleibt, um sich anzupassen. Immer öfter müssen Eisbären auf dem umliegenden Festland oft mehrere Monate auf das wieder zufrierende Eis warten. Durch den verengten Lebensraum an den Küstenstreifen kommt es zu Konflikten zwischen Mensch und Tier.

Gegen den Trend ist der Eisbärbestand in der Region Kane Basin  angewachsen. Auch hier aufgrund der Klimakrise: Das Eis der Meerenge war vorher teilweise zu dick. Es gab weniger Eislöcher, an denen die Bären Robben jagen konnten. Durch die Erderhitzung hat sich das verändert. Das Eis wird dünner. Die Möglichkeiten zur Robbenjagd werden besser.  Die Folge: der Eisbären-Bestand im Kane Basin ist in den letzten Jahren gestiegen. „Eine Ausnahme – und letztlich ein kurzfristiger Trend. Denn steigt die Temperatur in der Arktis weiter, wird auch dort bald das Eis zu dünn für die Bären sein“, warnt Klenzendorf.

 

Original Content von WWF Deutschland präsentiert vom Nordhessen Journal




SCHULEWIRTSCHAFT Waldeck-Frankenberg zu Gast bei der Siepe GmbH & Co. KG


Unternehmen wächst kontinuierlich und baut die Geschäftsfelder Fördertechnik, Stahl- und Maschinenbau aus.

Der Leiter der Elektrotechnik, Christian Schäfer (r.), erklärte, wie eine Anlage funktioniert, die gegossene Aluminiumräder entgratet.

Hallenberg. „Wir haben uns darauf spezialisiert, individuelle Kundenanforderungen zu realisieren in der Fördertechnik und im Sondermaschinenbau. Zukünftig wollen wir die industrielle Automation ausbauen, um insbesondere für die Herausforderungen der digitalen Transformation gewappnet zu sein“, informierte Patrick Siepe, Juniorchef der Siepe GmbH & Co. KG in Hallenberg, die 16 Teilnehmer des Arbeitskreises SCHULEWIRTSCHAFT Waldeck-Frankenberg.

Das Familienunternehmen, das aktuell 120 Mitarbeiter und neun Auszubildende beschäftigt, entwickelt und fertigt hochwertige Produkte für den Stahlbau, Aufzugsbau, Sondermaschinenbau sowie für die Förder- und Lagertechnik. Bei dem Firmenrundgang erklärte Horst Halbig, Leiter Maschinenbau, hochmoderne Fachbett- und Rohrlaseranlagen ebenso wie die Herstellung komplexer Fördersysteme, die dann in Betrieben der ganzen Welt von Mitarbeitern montiert und gewartet werden. Von den zukünftigen Auszubildenden wünscht sich das Unternehmen insbesondere Ehrgeiz und Flexibilität. Horst Halbig betonte: „Auszubildende sind unsere Zukunft. Deshalb legen wir bei uns im Unternehmen sehr viel Wert auf eine gute Ausbildung, die unsere Auszubildenden nicht nur auf die Abschlussprüfung, sondern auch auf anspruchsvolle Situationen im realen Berufsalltag vorbereitet.“

Hintergrund

SCHULEWIRTSCHAFT Nordhessen existiert seit 60 Jahren und besteht aus sechs regionalen Arbeitskreisen, die ehrenamtlich von Pädagogen geleitet werden. SCHULEWIRTSCHAFT bringt Schulen und Unternehmen zusammen, damit Jugendlichen der Übergang in die Berufswelt und Unternehmen die Nachwuchssicherung gelingt.

Organisatorisch ist SCHULEWIRTSCHAFT beim „Arbeitgeberverband HESSENMETALL Nordhessen“ sowie der „Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände e. V. (VhU)“ angesiedelt. Die hauptamtliche Geschäftsführung wird von der Pressestelle der Arbeitgeberverbände in Kassel wahrgenommen.


 




Filmbericht: Seit 21. November im Programm „Bernadette“


Als gefeierte Star-Architektin hatte sie die pulsierende Stadt der Engel im Griff. Jetzt sitzt Bernadette in einem kleinen Vorort fest und streitet sich mit der Nachbarschaft. Ein Leben, das sie zu ersticken droht. Voller Abenteuerlust stürzt sie sich ins Leben und beginnt, ihre Flucht in die Antarktis mit einem gewagten Sprung aus dem Toilettenfenster.

Schon der Inhalt von Richard Linklaters neuester Tragikomödie „Bernadette“, der aktuell im Bali-Kino in Kassel läuft, klingt nach einem absurden Stück, dass zum Schmunzeln und Nachdenken gleichermaßen einlädt. Hauptfigur Bernadette hat ihr Leben scheinbar fest im Griff, doch eckt aufgrund ihrer Andersartigkeit in der gediegenen Nachbarschaft in Seattle immer wieder an.

Ehemann Elgie und Tochter Bee wissen zwar, wie man mit der exzentrischen Bernadette umgeht, doch können sich Nachbarin Audrey und andere Stadtbewohner nur schwer damit anfreunden. Voll neurotischer Sorgen und Platzangst verlässt Bernadette kaum das Haus. Ihre noch laufenden Geschäfte übernimmt ein virtueller Assistent für sie. Dennoch ruft eine Stimme in ihr, der sie folgen muss. Ohne Hinweise und Ankündigung flieht sie aus dem beengten Leben und bricht zu einer Expedition in die Antarktis auf. Was sie dort findet, übertrifft ihre eigenen Erwartungen.

Neue Wege für Linklater

Basierend auf dem gleichnamigen Bestsellerroman, verfilmte Regisseur Richard Linklater die Tragikomödie mit viel Herzblut. Allerdings ist die Grundprämisse des Filmes spitz erzählt, was die Empathie und Annäherung an die Hauptfigur anfangs eher schwierig macht. In seinem Vorgängerfilm „Boyhood“ geschah dies deutlich leichter. Bernadette, die extrovertierte Hausfrau, die eigentlich alles besitzt, aber mit ihrem Leben nicht zurechtkommt, ist so wesentlich schwere in die Empathiekette einzuordnen.

Dennoch kann Richard Linklater mit Witz und Humor einen Zugang zu Bernadette schaffen, der ihre Reise zur großen Unterhaltung macht. Auch für den Regisseur eine neue Erfahrung: War es zuvor ein heranwachsender Mann, so beschäftige sich seine „Before“-Trilogie mit Ethan Hawke und Julie Delpy, einem Pärchen. Das Seelenleben einer einzigen weiblichen Hauptfigur zu beleuchten, bringt den texanischen Regisseur so an neue Erfahrungen.   

Quelle: Pixabay.com

Konkurrenz schläft nicht

Neben „Bernadette“ dreht bereits ein anderer Anwärter auf die goldene Statue seine Runden im deutschen Kino. James Mangolds Rennfahrer-Drama „Le Mans 66 – Gegen jede Chance“ mit Matt Damon und Christian Bale steht als weiterer Favorit hoch im Kurs. In dem auf wahren Begebenheiten basierenden Film, wird die Geschichte der Rivalen Ford und Ferrari betrachtet, die in Le Mans den besten Wagen ihrer Art präsentieren wollten. Zumindest in den aktuellen Rennen der Formel 1 hat Ferrari klar die Nase vorn. Auf den Strecken des Abu Dhabi Grand Prix kann sich Charles Leclerc derzeit den Titel als vielversprechendster Ferrari-Fahrer für sich beanspruchen. In der Gesamtsiegerwertung auf bet365 wird er derzeit mit einer Wettquote von 3,75 (Stand 27. 11.) gehandelt. Die Chancen auf einen der vorderen Ränge scheinen in den ausstehenden Runden nicht unmöglich. So ist viel Spannung garantiert. Ob durch diesen Erfolg vielleicht sogar noch mehr Besucher in die Kinosäle gelockt werden?

Wie sich Linklaters „Bernadette“ und Mangolds „Le Mans 66“ schlagen werden, darüber können Filmfreude noch bis zum Februar diskutieren. Bis dahin bleibt allen Kinogängern noch ausreichend Zeit, sich die beiden außergewöhnlichen Filme in den Kinos anzuschauen.


 




NABU zur Klimakonferenz: Bisherige Maßnahmen reichen nicht aus – Jetzt Weichen stellen für ambitionierten Klimaschutz

 

Berlin/Madrid – Am kommenden Montag, den 2. Dezember, beginnt unter chilenischem Vorsitz die 25. Weltklimakonferenz in Madrid. NABU und NAJU werden die Verhandlungen bis zum 13. Dezember vor Ort begleiten. Wichtigstes Ziel der Konferenz wird sein, das Regelwerk für die Handelsmechanismen des Pariser Klimaabkommens auszuarbeiten.

 

„Wir wissen schon seit Paris, dass die bisherigen Klimaschutzmaßnamen nicht ausreichen, um die Erderhitzung auf 1,5 Grad zu begrenzen. Im Jahr 2020, wenn das Pariser Klimaschutzabkommen in Kraft tritt, müssen alle Staaten dringend ihre Klimaschutzambitionen steigern – und dafür bei der COP 25 die Weichen stellen“, so NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger.

 

Die Handelsmechanismen im Kyoto-Protokoll hätten gezeigt, dass man viel falsch machen könne, so der NABU. „Es wurden viele Treibhausgaszertifikate gehandelt, die keinen Nutzen für den Klimaschutz hatten. Das muss im Paris Agreement besser werden. Die Regeln dazu müssen undurchlässig, die Bilanzierung so ausgestaltet sein, dass Schlupflöcher für Emissionen geschlossen sind“, so Krüger.

 

Um den Druck auf die deutsche Delegation zu erhöhen, ruft der NABU kurz vor dem Auftakt der Klimakonferenz gemeinsam mit Fridays for Future und vielen Umwelt- und Sozialverbänden zum globalen Klimastreik am 29.11. in vielen Deutschen Städten auf. „Die Bundesregierung hat den Ernst der Lage noch nicht verstanden. Die Klimakrise lässt sich nicht mit einer höheren Pendlerpauschale und einem CO2-Preis von zehn Euro pro Tonne aufhalten. Es müssen möglichst viele Menschen dieser Regierung klar machen, wie wichtig es ist, das Klimapaket nachzubessern“, sagte Sebastian Scholz, NABU-Klimaexperte. „Seine Glaubwürdigkeit ist das wichtigste Pfund, das Deutschland in der internationalen Klimadiplomatie hatte – die Bundesregierung ist drauf und dran, sie vollends zu verspielen“, so Scholz.

 




Wien: Joboffensive 50Plus wird verdoppelt – 500 Jobs mehr für ältere Arbeitslose


Insgesamt 1.000 Jobs für ältere Arbeitslose durch Initiative von Stadt Wien und AMS Wien – Stadt Wien, Private Unternehmen und gemeinnützige Einrichtungen nehmen Teil

Insgesamt 1.000 Jobs für ältere Arbeitslose durch Initiative von Stadt Wien und AMS Wien – Stadt Wien, Private Unternehmen und gemeinnützige Einrichtungen nehmen Teil
Das Interesse an der Mitte September gestarteten Joboffensive 50plus ist ungebrochen hoch – sowohl von Seiten der Betriebe, die Stellen anbieten, als auch von Seiten arbeitssuchender WienerInnen über 50 Jahre. Nach gut zwei Monaten Laufzeit konnte bereits mehr als die Hälfte der ursprünglich 500 neuen Jobs besetzt werden. Die Joboffensive 50plus läuft bis Ende 2020.

Das Interesse an der Mitte September gestarteten Joboffensive 50plus ist ungebrochen hoch – sowohl von Seiten der Betriebe, die Stellen anbieten, als auch von Seiten arbeitssuchender WienerInnen über 50 Jahre. Nach gut zwei Monaten Laufzeit konnte bereits mehr als die Hälfte der ursprünglich 500 neuen Jobs besetzt werden. Die Joboffensive 50plus läuft bis Ende 2020.

Stadt Wien nimmt 4,5 Mio. Euro zusätzlich in die Hand

„Damit noch mehr arbeitslose Wienerinnen und Wiener über 50 Jahre die Chance auf einen neuen Job bekommen, stocken wir die Joboffensive 50plus jetzt um weitere 500 Stellen auf,“ kündigt Bürgermeister Michael Ludwig an. „Dafür nehmen wir nochmals 4,5 Millionen Euro in die Hand. Insgesamt schaffen wir damit neue Jobchancen für 1.000 ältere arbeitsuchende Wienerinnen und Wiener,“ ergänzt Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke. Darüber hinaus fällt bei privaten Unternehmen eine Einschränkung weg: Ab sofort müssen geförderte Personen keine Mindestsicherung mehr beziehen. Das bringt noch mehr Chancen sowohl für ältere arbeitsuchende WienerInnen als auch für die Unternehmen.

Ludwig: „Die erfolgreiche Zusammenarbeit von Stadt Wien, AMS Wien und Betrieben, die Jobs anbieten, ist der Schlüssel zum Erfolg der Joboffensive 50Plus“.

Bürgermeister Michael Ludwig: „Mit der Joboffensive 50plus wollen wir nicht nur älteren arbeitslosen Wienerinnen und Wienern jene Wertschätzung zurückgeben, die sie nach einem langen Arbeitsleben verdient haben. Das Wiener Modell, das wir jetzt erweitern, leistet auch einen Beitrag dazu, Altersarmut zu verhindern. Ich bin davon überzeugt, dass die Zusammenarbeit von Stadt Wien, AMS Wien und waff sowie den Betrieben, die die Jobs für ältere Arbeitsuchende bereitstellen, auch weiterhin so hervorragend funktioniert. Das ist gelebte Solidarität, auf die wir zu Recht stolz sein können.“

Hanke: „Wir übernehmen Verantwortung gegenüber älteren Menschen, die ihren Job verloren haben. Die Wiener Joboffensive ist Vorbild für den Bund.“

Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke unterstreicht: „Ich freue mich sehr, dass sich schon bisher Magistratsabteilungen, gemeinnützige Einrichtungen und auch Unternehmen so zahlreich an der Joboffensive 50plus beteiligt haben. Ältere Arbeitslose haben nach wie vor schlechte Karten am Arbeitsmarkt. Wir in Wien nehmen daher die Verantwortung gegenüber älteren Menschen, die ihren Job verloren haben, sehr ernst. Die Aufstockung der Joboffensive 50plus ist die einzig richtige Antwort darauf. Die künftige Bundesregierung sollte sich die Wiener Joboffensive 50plus jedenfalls zum Vorbild nehmen.“

Draxl: „Ob Beschäftigung bei der Stadt oder bei privaten Betrieben: Am Ende ist allen geholfen, Arbeitgebern und Beschäftigten.“

AMS Wien-Landesgeschäftsführerin Petra Draxl: „Wir arbeiten bei der Joboffensive 50plus eng und erfolgreich mit der Stadt Wien zusammen, um älteren Menschen auf Jobsuche zu ermöglichen, wieder in Beschäftigung zu kommen. Dass wir jetzt noch mehr Arbeitsuchende unterstützen können, freut uns natürlich. Ob Beschäftigung bei der Stadt oder bei privaten Betrieben: Am Ende ist allen geholfen, Arbeitgebern und Beschäftigten.“

Meißl: „Jeder Euro, der zusätzlich in die Joboffensive 50Plus investiert wird, ist wichtig und richtig.“

Waff Geschäftsführer Fritz Meißl: „Dass so viele Betriebe an der Joboffensive 50plus teilnehmen und damit neue Jobchancen für ältere Arbeitslose schaffen, hat wirklich positiv überrascht. Danke an die Stadt Wien, die sofort mit der Aufstockung um weiter 500 geförderte Job für arbeitslose Wienerinnen und Wiener über 50 Jahre reagiert hat. Jeder Euro, der hier zusätzlich investiert wird, ist wichtig und richtig!“

Schon 264 Anstellungen – die Palette an Jobs ist breit

Von den 264 älteren arbeitslosen WienerInnen, die im Rahmen der Joboffensive 50plus schon eine Anstellung gefunden haben, arbeiten bereits 183 im neuen Job, 81 weitere stehen kurz davor. Davon sind 82 im kommunalen Bereich, 13 bei Unternehmen und 169 bei gemeinnützigen Einrichtungen beschäftigt, wie etwa Volkshilfe Wien, Caritas, Hilfswerk, Rotes Kreuz und andere.

Sie sind dort unter anderem als Heimhilfen, SozialarbeiterInnen, AlltagsbetreuerInnen, im Besuchsdienst, oder in der Verwaltung sowie im IT Bereich tätig. Auch SchulwartInnen und SchulsekräterInnen haben bereits ihre neuen Jobs in der Wiener Schulverwaltung aufgenommen. Wie breit die Palette an Jobs ist, zeigen zum Beispiel auch die im Tierquartier der Stadt Wien beschäftigten TierpflegerInnen.

Insgesamt wurden im Rahmen der Joboffensive 50plus bis dato 2.378 Stellen gemeldet, davon 812 aus dem kommunalen Bereich, 502 von gemeinnützigen Einrichtungen und 1.064 von Unternehmen der Stadt Wien und privaten Unternehmen. Die Gesamtkosten (Stadt Wien und AMS Wien) für die Joboffensive 50plus inklusive der Aufstockung um 500 Stellen betragen rund 24 Mio. Euro.

Mit der „Joboffensive 50plus“ stellt die Stadt Wien gemeinsam mit dem AMS Wien seit Mitte September ein eigenes Angebot für über 50-jährige arbeitslose WienerInnen, die schon länger erfolglos Arbeit suchen, bereit.

Durch die Joboffensive 50plus erhalten ältere arbeitssuchende WienerInnen neue Beschäftigungschancen im Bereich der Gemeinde Wien, in gemeinnützigen Einrichtungen, die mit der Stadt Wien kooperieren, aber auch in der privaten Wirtschaft. Die Wiener Joboffensive 50plus läuft bis Ende 2020. Hauptziel ist es, dass möglichst viele, die in diesem Rahmen einen neuen Job bekommen haben, auch über diesen Zeitraum hinaus weiter beschäftigt werden.


Der Artikel erschien zuerst auf unserem Partnermagazin:  https://dnews24.de/ 





Wird Robocop Realität? US-Polizei testet Roboterhund Spot


Die Polizei des US-Bundesstaates Massachusetts

hat den Roboterhund „Spot“ des Unternehmens

Boston Dynamics getestet.

Das geht aus Unterlagen hervor,

die Bürgerrechtlern zugespielt wurden.

 

 





Einführungskurs Sütterlin und Kurrent ausgebucht


Der Kurs zum Erlernen von Grundkenntnisse im Lesen alter Handschriften des 18. bis 20. Jahrhunderts,

den das Stadtarchiv und das Archiv des Landeswohlfahrtsverbands (LWV) Hessen gemeinsam

ab 16. Oktober, wöchentlich jeweils mittwochs im Stadtmuseum veranstalten, ist ausgebucht.

documenta-Stadt Kassel

 

 





MT zeigt in Berlin zwei verschiedene Halbzeiten – und verliert


Die MT Melsungen hat ihr erstes von zwei Aufeinandertreffen mit den Füchsen Berlin innerhalb von nur fünf Tagen auswärts mit 22:28 (15:15) verloren. Dabei waren die Nordhessen in den ersten 25 Minuten klar spielbestimmend, verloren dann aber völlig ihre Linie. Eine Viertelstunde ohne jeden Torerfolg brachte Berlin in einen Vorteil, den die Hauptstädter sich nicht mehr nehmen ließen. Überschattet wurde die Begegnung vom Tod eines Berliner Anhängers im Vorfeld der Partie, was zu einer Verzögerung des Anwurfs um 35 Minuten führte. Schon am Dienstag stehen sich beide Kontrahenten erneut gegenüber. Dann geht’s in Kassel um den Einzug ins DHB Pokal-Final Four.

Der tragische Beginn – zuvor war ein Füchse-Fan im öffentlichen Cateringbereich der Max-Schmeling-Halle tödlich zusammengebrochen – machte sich bei beiden Mannschaften mit Nervosität bemerkbar. Lasse Mikkelsens Versuch eines Schlagwurfes landete abgefälscht am Pfosten, den Gegenstoßpass von Fabian Wiede vermochte Hans Lindberg nicht unter Kontrolle zu bringen. Erst Kai Häfner brachte das Leder nach etwas mehr als zwei Minuten erstmals im Netz unter. Und der Vorteil blieb trotz einer frühen Strafe gegen Felix Danner zunächst bei den Gästen. Erst als Dejan Milosavljev beim dritten Versuch Häfners erstmals Sieger blieb und sich Mijajlo Marsenic am Kreis durchsetzte, führten die Füchse mit 4:3 (6.).

Am weiter engen Spiel änderte das nichts, zumal Michael Allendorf den Vorteil per Gegenstoß zum 5:6 zurückholte (9.). Julius Kühn erhöhte gar auf 5:7 und Kai Häfner mit seinem schon dritten Treffer nach Parade von Nebojsa Simic auf 5:8 (11.). Ebenso viele verbuchte auch Paul Drux nach dem sechsten Tor für Berlin trotz zwischenzeitlicher Zeitstrafe gegen Jakov Gojun und nach der nächsten Parade von Milosavljejev gegen Häfner war Berlin wieder dran (7:8, 13.).

Zwei Volltreffer von Julius Kühn führten zum frühen Torhüterwechsel bei den Hauptstädtern. Der künftige Melsunger Silvio Heinevetter war nach Lasse Mikkelsens Traumpass auf Michael Allendorf allerdings auch machtlos. Die MT führte mit vier und Velimir Petkovic bat zur Auszeit (16.). Mit dem Resultat, dass Michael Müller gegen seine alten Kameraden ran durfte.

Die Grün-Weißen Tore machten jedoch andere. Tim Matthes verkürzte für die mittlerweile mit zwei Kreisläufern agierenden Berliner auf 10:12 (17.). Auch wenn Hans Lindberg zwischenzeitlich das 12:13 glückte, zogen die Nordhessen noch einmal weg, denn Timm Schneider traf doppelt vom Kreis. Jacob Holm schaffte allerdings den nächsten Anschluss zum 14:15 (28.), Fabian Wiede nach Michael Allendorfs Hinausstellung, bereits der vierten gegen Melsungen, sogar den 15:15-Gleichstand noch vor der Halbzeitsirene.

Den besseren Start in den zweiten Durchgang erwischten die Gastgeber. Obwohl Nebojsa Simic gleich zwei Mal zur Stelle war, ging der erste Torerfolg auf das Konto von Fabian Wiede. Timm Schneider musste wegen eines „Schubsers“ runter, nachdem auf der anderen Seite ein ungleich härteres Einsteigen gegen ihn unbestraft blieb; Lindberg traf per Siebenmeter. Nun lief überhaupt nichts mehr für die Gäste. Heinevetter hielt, Johan Koch traf und erhöhte gar auf 18:15 (37.).

Die Auszeit von Heiko Grimm war folgerichtig nach nunmehr zwölfeinhalb torlosen Minuten seiner Mannschaft. Sie brachte jedoch keine Änderung der Lage. Im Gegenteil wiederholte sich die Abfolge: Parade Heinevetter, im Gegenstoß Siebenmeter für Berlin und Lindberg verwandelt. Erst nach rekordverdächtigen fünfzehn Minuten ohne Torerfolg traf mit Roman Sidorowicz wieder ein Rot-Weißer (19:16, 40.).

Die Füchse hatten längst Lunte gerochen und zogen ihr Programm insbesondere in der Deckung knallhart durch. Die Folge: Ballgewinne in Reihe und durch das blitzschnelle Umschalten nach vorn meist schon der erfolgreiche Abschluss, noch bevor sich die Gäste auch nur halbwegs wieder sortiert hatten. Das führte geradewegs zum 22:16 durch Tim Matthes und der letzten möglichen Auszeit von Heiko Grimm schon nach 45 Minuten.

Mit dem siebten Feldspieler als taktischer Option zwangen die Melsunger ihren Gegner in eine defensivere Deckungsvariante. Was Julius Kühn nach langer Zeit mal wieder den nötigen Raum zum Abschluss gab – 22:17 (47.). Doch schon sein nächster Versuch landete klar neben dem Gehäuse und der Überraschungseffekt war schnell verpufft. Auch dass Simic erst überragend gegen Michael Müller sowie Hans Lindberg im Tempogegenstoß hielt und Johan Sjöstrand einen Siebenmeter von Lindberg mit den Fingerspitzen über die Latte lenkte, gereichte nicht zum Vorteil der Nordhessen.

Im Vorwärtsgang wurden die Bälle in Serie verloren und Berlin musste nicht einmal jede sich bietende Chance nutzen, um den Vorsprung weiter auszubauen. Nach Johan Kochs Treffer stand achteinhalb Minuten vor Spielende ein 25:19 auf der Anzeigetafel – die Vorentscheidung. Zumal auch der nächste Pass auf Schneider am Kreis schiefging und Matthes ins verwaiste Melsunger Tor traf. Da nutzte es nichts, dass der in die Nahkampfzone gerückte Felix Danner doppelt traf. Die Berliner hatten die Weichen längst auf Sieg gestellt und ließen sich das in der verbleibenden Spielzeit auch nicht mehr nehmen.

Stimmen zum Spiel

MT-Trainer Heiko Grimm: Wir sind gut in das Spiel hineingekommen, haben auch insgesamt in der ersten Halbzeit eine gute Leistung gezeigt. Besser geht natürlich immer. In der zweiten Halbzeit hatten wir große Probleme mit der Berliner 5:1-Abwehr, haben zu viele schlechte Entscheidungen getroffen und darüber die Linie verloren. Wir werden das Spiel analysieren, unsere Schlüsse daraus ziehen, nach vorne schauen und uns noch besser auf das Pokalspiel am Dienstag vorbereiten. Dazu muss sich jeder einzelne Spieler klarmachen, dass er Teil eines Systems ist – sei es in der Abwehr oder im Angriff, und sich diszipliniert an die Absprachen halten muss. Werden zum Beispiel im Angriff die Laufwege nicht eingehalten, führt das meist zum Durcheinander und der Angriff verpufft. Das kann dann auch ein Spielmacher nicht mehr in den Griff bekommen. Aber es hilft jetzt kein Jammern, sondern wir müssen schnell wieder nach vorne schauen und im Pokalspiel mit viel Disziplin und Konzentration und natürlich gemeinsam mit unseren Fans eine viel bessere Leistung erreichen.

MT-Linksaußen Michael Allendorf im sky-Interview: Wir machen nach 16 Minuten in der zweiten Halbzeit erst unseren ersten Treffer im zweiten Durchgang. Das kann einfach nicht sein. Da müssen wir uns für den Angriff etwas anderes einfallen lassen. In der Defensive waren wir gar nicht so schlecht, aber nach vorne war es eine Katastrophe. Uns sind keine Lösungen eingefallen und wir haben das Angriffsspiel so gut wie eingestellt.   

Füchse-Rückraumspieler Michael Müller im sky-Interview: Wenn man sechs Jahre bei Melsungen gespielt hat und dann etwas unglücklich verabschiedet wurde, will man natürlich beweisen, dass man Handball spielen kann. Wir haben nun die Punkte hier in Berlin gelassen. Unsere Abwehr stand vor allem im zweiten Durchgang sehr gut und es war zwar kein schönes Spiel, aber das interessiert morgen niemanden mehr. Im Pokal wird es nochmals ein heißer Kampf, denn jeder will eine Runde weiterkommen.

Statistik

MT: Simic (9 Paraden / 28 Gegentore), Sjöstrand (bei einem Siebenmeter, 1 P. / 0 G.); Maric, Kühn 5, Lemke, Reichmann, Ignatow, Kunkel, Mikkelsen 1/1, Danner 2, Schneider 3, Allendorf 4, Sidorowicz 1, Häfner 6, Salger, Pavlovic – Trainer Heiko Grimm.

FB: Milosavljev (2 P. / 10 G.), Heinevetter (8 P. / 12 G.); Wiede 7, Holm 2, Struck, Mandalinic, Gojun, Lindberg 5/2, Simak, Müller, Matthes 6, Kopljar, Koch 2, Marsenic 3, Drux 3 – Trainer Velimir Petkovic.

Schiedsrichter: Tobias Tönnies / Robert Schulze (Magdeburg)

Zeitstrafen: 10 – 4 (Danner 2:08 16:34, Häfner 7:05, Allendorf 28:33, Schneider 34:51 – Gojun 11:02, Wiede 57:05)

Strafwürfe: 3/2 – 1/1 (Lindberg scheitert an Sjöstrand 48:17)

Zuschauer: 7.428 in der Max-Schmeling-Halle, Berlin.

Das nächste Spiel:
Di., 03.12.19, 19:00 Uhr, DHB-Pokal Viertelfinale, MT Melsungen – Füchse Berlin, Rothenbach-Halle Kassel





SPENDENAUFRUF: Fuldaer Verein sammelt für Erdbebenopfer in Albanien


Kinder nach der Erdbebenkatastrophe

Der in Fulda ansässige Albanische Verein Kosova, organisiert eine Spendenaktion für die Opfer der Erdbebenkatastrophe in Albanien.

Besonders die betroffenen Regionen Durrës und Thumanë sollen finanziell unterstützt werden.

Hierzu reist der 1. Vorsitzende des Vereins Uke Blakaj persönlich in das Katastrophengebiet, um im Gespräch mit den politisch verantwortlichen Personen, unter anderem der Bürgermeister von Krujë Herr Artur Dushi in Thumanë, vor Ort dafür Sorge zu tragen, dass die Spendengelder den Menschen zu Gute kommen, die aktuell in Zelten notdürftig untergebracht worden sind.

Hierzu fand am gestrigen Donnerstag eine Versammlung in der Weichselstraße 25, 36043 Fulda um 19 Uhr statt.

Spendengelder können auf folgendes Bankkonto überwiesen werden:


Albanischer Kulturverein Kosova

IBAN: DE70 5306 0180 0130 4187 90

 


Auf den nachfolgenden Bildern sehen sie, wie schlimm die Erdbeben die Region getroffen haben. Jeden Tag sind weitere Nachbeben in der Region zu spüren und die Menschen leben in Angst.

 

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EHF Cup: MT-Gegner der Gruppenphase stehen fest

 

Am Donnerstag wurden in der Zentrale der European Handball Federation (EHF) in Wien die Paarungen für die Gruppenphase des Men’s EHF Cup 2019/20 ausgelost. Die MT Melsungen, die sich dafür nach zwei Siegen gegen den griechischen Vertreter Olympiacos Piräus qualifiziert hat, trifft im Februar und März nächsten Jahres auf Bjerringbro-Silkeborg aus Dänemark, KPR Gwardia Opole aus Polen und wie schon bei der letzten Teilnahme in diesem Wettbewerb in 2017 auf S.L. Benfica aus Portugal.

„Das ist eine sehr interessante Mischung mit Gegnern, die wir nur schwer einschätzen können. Einziger Verein, mit dem wir in diesem Wettbewerb schon mal Bekanntschaft gemacht haben, ist Benfica. Aber auch diese Mannschaft hat sich inzwischen sicherlich deutlich verändert. Wir freuen uns auf jeden Fall auf diese ambitionierten Herausforderungen“, so die erste Reaktion von MT-Vorstand Axel Geerken, der persönlich die Auslosungszeremonie vor Ort verfolgte.

Die Gruppenphase mit vier Gruppen à vier Teams – die MT als gesetztes Team ist in der Gruppe A platziert – wird ausgetragen vom 8. Februar bis zum 29. März 2020. Gespielt wird jeweils in Hin- und Rückspiel, sodass jedes Team sechs Partien austrägt. Die Gruppensieger und Gruppenzweiten sind dann für die Viertelfinals qualifiziert.

Die Abfolge der Gruppenspiele ist ebenfalls bereits festgelegt: So spielt die MT – vorbehaltlich der Bestätigung durch die EHF – am Wochenende 08./09.02.20 zuhause gegen KPR Gwardia Opole (POL), am 15./16.02.20 in Portugal gegen SL Benfica (POR), am 22./23.02.20 in Dänemark gegen Bjerringbro-Silkeborg (DEN), am 29.02./01.03.20 zuhause gegen Bjerringbro-Silkeborg, am 21./22.03.20 in Polen gegen KPR Gwardia Opole und am 28./29.03.20 zuhause gegen SL Benfica.

Aropos Benfica: Die Erinnerungen an die Spiele gegen S.L. Benfica aus dem EHF Cup-Wettbewerb 2016/17 sind sowohl positiv als auch negativ behaftet. Im Hinspiel am 11. Februar 2017 gewann die MT vor eigenem Publikum mit 32:22 und verlor am 25. März in Lissabon mit 24:26. Bei Benfica stehen im aktuellen Aufgebot übrigens nur noch drei Spieler, die auch schon in 2017 gegen die MT aufliefen. Der portugiesische Traditionsclub – natürlich in erster Linie bekannt durch seine Profifussballer – hat sukzessive aufgerüstet. Neben Petar Djordic (Sohn des ehemaligen MT-Keepers Zoran Djordic), der als Jugendlicher als eines der größten Handball-Talente in Deutschland galt und später bei der SG Flensburg-Handewitt spielte, sind mit René Toft Hansen (THW Kiel), Kevynn Nyokas (VfL Gummersbach), Borko Ristovski (Rhein-Neckar Löwen) und Carlos Molina (SC Magdeburg) weitere, aus der Bundesliga bekannte klangvolle Namen bei Benfica vertreten.

Alle Paarungen und Ansetzungen in der Gruppenphase des Men’s EHF Cup finden Sie hier.

 




Diebstahl in Dresden: 500 000 Euro Belohnung für Hinweise


Der Juwelendiebstahl im Dresdner Grünen Gewölbe

hat für Polizei und Justiz höchste Priorität.

Nun soll eine hohe Belohnung helfen,

die Täter oder die kostbare Beute zu finden.

 





LKA-HE: SOKO Liemecke – Ermittler finden eine „Datensammlung zu Personen und Objekten“


(ots) Nach Abstimmung mit dem Generalbundesanwalt (GBA) teilt das Hessische Landeskriminalamt mit:

Im Mordfall des Kasseler Regierungspräsidenten, Herrn Dr. Walter Lübcke, haben die Ermittler der SOKO Liemecke bei der Auswertung der sichergestellten Datenträger des beschuldigten Stephan E. unter anderem Aufzeichnungen über etwa 60 Personen und Objekte gefunden.

Nach derzeitigem Kenntnisstand wurden von dem Beschuldigten verschiedene Informationen, über zum Teil Personen des öffentlichen Lebens bzw. Objekte, überwiegend aus dem Großraum Kassel, erhoben und gespeichert. Diese Erhebung der Daten durch den beschuldigten Stephan E. liegt überwiegend mehr als 10 Jahre zurück, im Schwerpunkt im Zeitraum von 2001 bis 2007.

Unmittelbar nach Bekanntwerden wurde seitens des Hessischen Landeskriminalamtes zunächst eine Bewertung des Sachverhaltes durchgeführt, um festzustellen, ob für die dort genannten Personen und Objekte eine Gefährdung besteht. Bei der einzelfallbezogenen Prüfung haben sich derzeit keine Anhaltspunkte für eine konkrete Gefährdung ergeben, die polizeiliche Maßnahmen erforderlich machen würden.

Alle aufgeführten Personen und Objektverantwortlichen werden dennoch seit heute Morgen im Rahmen dieser Gefährdungsbewertung persönlich durch die hessische Polizei kontaktiert und über den Sachverhalt informiert.

Grundsätzlich gilt: Bei polizeilichem Bekanntwerden solcher Daten mit eventuell gefährdeten Personen, die ihren Wohnsitz in oder Bezüge nach Hessen haben, erfolgt immer eine intensive, zum Teil auch länderübergreifende Überprüfung des Sachverhaltes in Verbindung mit einer sich anschließenden Gefährdungsbewertung.

Das Hessische Landeskriminalamt führt laufend eine aktualisierte Recherche hinsichtlich aktueller Gefährdungshinweise durch. Sofern sich Anhaltspunkte für eine konkrete Gefährdung für einzelne Personen oder Personengruppen ergeben, werden diese durch das Hessische Landeskriminalamt oder die ortszuständige Polizeibehörde kontaktiert und entsprechende Schutzmaßnahmen eingeleitet.

Hessisches Landeskriminalamt





Waldeck-Frankenberg: Versuchte Sprengung eines Geldautomaten in Korbach.


(ots) Zwei unbekannte Täter haben heute Morgen gegen 04.00 Uhr in der Bahnhofstraße in Korbach versucht einen Geldautomaten zu sprengen.

Die Täter wurden bei der Tatausführung gestört und sind vom Tatort mit einem silberfarbenen BMW Kombi der 5´ er Reihe geflüchtet.

Die beiden Täter sind ca. 170 cm – 180 cm groß und schlank. Beide haben dunkle kurze Haare und waren bei Tatausführung mit olivfarbenen Overalls bekleidet. Ein Täter trug über dem Overall einen schwarzen Kapuzenpullover. Beide Personen trugen bei Tatausführung Faschingsmasken.

Zeugen, die Hinweise zu der Tat oder den flüchtenden Tätern machen können, werden gebeten, sich bei der Polizeistation in Korbach unter der Telefonnummer 05631/971-0 zu melden.

Die Ermittlungen werden durch die Kriminalpolizei in Korbach geführt.

Polizeipräsidium Nordhessen





Abendnachrichten 28.11.2019


SAT.1 Nachrichten
Unter Druck: Nach dem Maut-Debakel muss sich Verkehrsminister Scheuer
einem Untersuchungsausschuss stellen.
Unter Stress: Eine internationale Wohnstudie zeigt,
vor allem Deutsche leiden zu Hause unter Lärm.
 

 





Auf der faulen Haut liegen war gestern: Diese 5 Sportgeräte stärken den Rücken von zuhause aus!


(ots) Radfahren und Joggen gehören zu den beliebtesten Sportarten unter Hobbysportlern. Was bei diesen Bewegungsformen häufig auf der Strecke bleibt, ist das Training der tieferliegenden Muskulatur. Um Rückenbeschwerden vorzubeugen, sind nämlich genau diese Muskelschichten regelmäßig zu fordern. Kleine Helfer für das eigene Zuhause unterstützen dabei, sie gezielt zu mobilisieren. Die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. stellt fünf zertifizierte Hilfsmittel vor.

Im Gleichgewicht bleiben: luftgefüllte Balancekissen

Ein fester Untergrund ist bei den meisten Gymnastikübungen die Regel. Wer aber spielerisch neue Trainingsreize setzen möchte, kann auf luftgefülltes Zubehör als instabile, dynamische Unterlage zurückgreifen. Sitzen und etwa einbeiniges Stehen auf sogenannten Balancekissen trainieren Gleichgewicht, Koordination und Reaktionsvermögen. Außerdem werden die kleinen Muskeln, die die Gelenke stabilisieren, aktiviert. Wichtig ist eine ausreichend große Stand- bzw. Sitzfläche der beweglichen Unterlage. Außerdem darf sie nicht verrutschen. Interessierte finden unter www.agr-ev.de/balancekissen Übungen und weiteres Infomaterial.

Komfort und Schutz: weiche Gymnastikmatten

Ob bei bewegungsintensiven Rücken- oder Yogaübungen oder einer entspannten Meditation – eine komfortable Gymnastikmatte ist unerlässlich. Eine hautfreundliche, weiche und geschmeidige Unterlage sorgt dafür, dass Gesäß und Hinterkopf angenehm aufliegen und Bewegungen gedämpft werden. Neben einer hohen Halt- und Belastbarkeit ist es wichtig, dass der ganze Körper auf der Matte Platz findet. Sie sollte deshalb mindestens 58 cm breit und 120 cm lang sein. Ebenso wichtig ist eine leichte Handhabung beim Rollen oder Falten. Um Verletzungen zu vermeiden, sollte die Matte außerdem rutschfest sein. Während des Workouts hält eine hochwertige Unterlage die vom Boden aufsteigende Kälte gut ab. Nach dem schweißtreibenden Training ist es wichtig, dass die Matte leicht zu reinigen ist. Idealerweise besitzt sie eine antibakterielle Beschichtung. Unter www.agr-ev.de/gymnastikmatten gibt es weiterführende Informationen und Übungen.

Für eine starke Mitte: dynamische Gymnastikbälle

Ähnlich wie Balancekissen sorgen Gymnastikbälle etwa beim Sitzen für eine instabile Unterlage und trainieren dabei Rücken- und Rumpfmuskelt auf einfache Weise. Dafür stehen je nach Körpergröße unterschiedliche Ballgrößen zur Auswahl. Entscheidend ist, dass der Ball nicht wegrollt und bei Kontakt mit scharfen Kanten nicht platzt. Ein sogenannter Pendelball mit leicht ovaler Form bietet durch die größere Auflagefläche mehr Sicherheit und fördert zum Beispiel am Schreibtisch das aufrechte und dynamische Sitzen. Weitere Informationen sowie passende Übungen finden Sie hier: www.agr-ev.de/gymnastikball.

Schwungvoll die Muskulatur stärken: flexible Schwingstäbe

Hochelastische Schwingstäbe sind das optimale Zubehör, um die tiefliegende Muskulatur im Körper zu trainieren. Der Stab trägt an seinen Enden Gewichte, wird mit einer Hand umfasst und in Schwingung versetzt. Anschließend soll er durch kurze Impulse in Bewegung gehalten werden. Auf diese Weise werden je nach Übung Muskeln in Rumpf, Rücken, Armen, Beinen und Schultern trainiert. Außerdem verbessern sich bei regelmäßiger Wiederholung Muskelkoordination und Haltung. Die Schwingfrequenz sollte bei Schwingstäben ohne Frequenzregler ca. 4,6 Hertz betragen, weil dadurch der Stab optimal in Schwingungen versetzt werden kann. Zudem wird bei dieser Frequenz eine bestmögliche Reaktion der Rumpfmuskulatur erreicht. Wichtig: Der Stab sollte leicht zu handhaben und die Bewegung leicht zu erlernen sein. Dafür ist eine gute Anleitung notwendig. Die Enden der Stäbe sind weich und gepolstert, um Verletzungen zu vermeiden und außerdem austauschbar – so lassen sich neue Trainingsreize setzen. Ein ergonomischer, hautfreundlicher Griff sorgt für guten Halt und ist im besten Fall gut zu reinigen. Umfassende Informationen und Übungen finden Sie auch hier: https://www.agr-ev.de/schwingstab.

Wasser marsch: wassergefüllte Trainings- und Therapierollen

Die mit Wasser gefüllten Kunststoffrohre muten nicht nur futuristisch an, sie fordern den Körper auch ganz schön heraus. Die Rohre werden an zwei Schlingen gegriffen und etwa im Stehen, Sitzen und Liegen vor dem Körper gehalten. Ziel: Das Wasser im Rohr sollte sich möglichst ruhig verhalten. Die Muskulatur muss die Fließbewegungen des Wassers ausgleichen. Dazu ist eine schnelle Reaktion von Muskeln und Nerven entscheidend. Bei regelmäßigem Training verbessert sich das Muskel-Nerv-Zusammenspiel und auch das Gleichgewicht wird trainiert. Üblicherweise sind die Rohre 1,20 bis 2 Meter lang, haben unterschiedliche Durchmesser und können der Körpergröße entsprechend ausgewählt werden. Zusätzliche Infos und Übungen sind hier zu finden: www.agr-ev.de/trainingsroehre.

Über die AGR

Seit über 20 Jahren widmet sich die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. der Prävention und Therapie der Volkskrankheit Rückenschmerzen. Wichtiger Teil der Arbeit ist die Vergabe des AGR-Gütesiegels „Geprüft & empfohlen“, mit dem besonders rückenfreundliche Alltagsgegenstände ausgezeichnet werden können. Weiterführende Informationen zum Gütesiegel gibt es unter www.ruecken-produkte.de.

Kurz & Bündig

Balancekissen, Schwingstab und Co. sprechen Muskeln an, die im Alltag und bei den üblichen Ausdauersportarten nicht oder kaum gefordert werden. Mit einfachen Hilfsmitteln lässt sich der ganze Körper und insbesondere der Rücken effektiv trainieren und das Risiko für Rückenschmerzen senken. Wichtig: Bei der Auswahl sollte stets die Sicherheit der verwendeten Geräte im Fokus stehen. Beim Verrutschen von Matte, Ball oder Kissen drohen ansonsten schmerzhafte Verletzungen. Mit AGR-zertifizierten Produkten steht einem ganzheitlichen und abwechslungsreichen Training nichts mehr im Wege.  /Geschäftsführer Aktion Gesunder Rücken e. V.





Schurwolle gegen Streß

 

Dinkelsbühl (ots) 30 Prozent aller Büro-Angestellten werden so stark durch akustische Reize abgelenkt, dass sie 15 Prozent weniger produktiv sind.* Betroffene verlieren somit jeden Tag über eine Stunde an produktiver Arbeitszeit. Aber nicht nur in Großraumbüros oder Konferenzräumen ist Lärm ein Stör- und Stressfaktor. Der puristische Einrichtungsstil führt dazu, dass dieses Problem vermehrt auch in den eigenen vier Wänden auftritt. Die Baur Vliesstoffe GmbH hat Akustikpaneele mit dem Namen Woopies entwickelt, die eine klare Formensprache sprechen und sich in jede moderne Innenraumgestaltung einfügen. Aufgrund ihres natürlichen Rohstoffs Schafschurwolle punkten sie mit nachweisbaren Vorteilen gegenüber synthetischen Produkten.

Wolle als Multitalent nutzen

Schafschurwolle besitzt natürliche Eigenschaften, die mit innovativer Technologie nicht nachzuahmen sind. Sie absorbiert Schall, reduziert den Nachhall und mindert somit den vorherrschenden Pegel in einem Raum. Außerdem baut Schafwolle Schadstoffe ab, z.B. Formaldehyd in der Luft, bindet und neutralisiert Gerüche, ist anti-allergen und reguliert die wechselhafte Luftfeuchtigkeit im Raum. Die Akustikpaneele mit dem Namen Woopies bestehen zum Großteil aus Schweizer Schafschurwolle und kommen, im Gegensatz zu den meisten anderen Akustikprodukten auf dem Markt, gänzlich ohne Rahmen aus. Im Portfolio sind über 40 Farben und unterschiedliche Formate für Wand, Decke, Schreibtisch oder um sie als Raumtrenner einzusetzen. Individuelle Lösungen und Designs werden ebenfalls angeboten.

Im Hallraum getestet

Die Akustikpaneele bestechen nicht nur durch ihre zeitlose Ästhetik sondern auch durch ihre Funktionalität über ein breites Frequenzspektrum. Das liegt am Rohmaterial Wolle und an der rahmenlosen Verarbeitung. Die aufbereitete Wolle wird in unterschiedlichen Lagen thermisch und mechanisch verpresst, so dass sie ihre schallabsorbierende Wirkung optimal entfalten kann. Die fertigen Elemente sind im Hallraum getestet und vom TÜV Rheinland zertifiziert. „Erst durch den messtechnischen Nachweis im Hallraum zeigt sich das wahre Potential eines Absorbers. Hier stellt sich heraus, wie effizient und in welchem Frequenzbereich er Schall absorbiert!“, weiß Michael Fuchs, Bauphysiker und Geschäftsführer der Fuchs Raumingenieure GmbH. Die vormontierten Woopies lassen sich an der Wand einfach mit Magneten befestigen.

Nachhaltige Produktion

Schafschurwolle ist ein ressourcenschonender, weil nachwachsender Rohstoff. Unter der initiative swisswool kauft Baur Vliesstoffe sie den Schafbauern direkt an über 20 Sammelstellen in der Schweiz zu fairen Preisen ab. Im fränkischen Dinkelsbühl erfolgt die Verarbeitung unter der „zero waste“-Philosophie. Jeder Abfall, der bei der Fertigung entsteht, wird in die Produktion zurückgeführt. Damit sorgen die Woopies nicht nur für weniger Lärm, für das Wohlbefinden der Bewohner oder die Produktivität von Mitarbeitern. Sie leisten auch einen Beitrag für unsere Umwelt.

 




Die MT in Berlin – same procedure as last year?


MT Melsungen

Der 15. Spieltag in der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga beschert der MT Melsungen ein besonderes Match: Am Donnerstag geht es zum Hauptstadtclub Füchse Berlin. Anwurf beim Tabellennachbarn ist um 19:00 Uhr in der Max-Schmeling-Halle. Dort werden die Nordhessen von einem ehemaligen und einem künftigen MT-Spieler erwartet. Die TV-Vorberichterstattung auf SKY startet um 18:30 Uhr, u.a. mit einem Interview mit Kai Häfner. SKY-Experte ist übrigens Ex-Bundestrainer Heiner Brand, das Spiel wird kommentiert von Karsten Petrzika.

Eigentlich hat die MT Melsungen gleich drei gute Gründe, optimistisch nach Berlin zum dortigen Duell mit den Füchsen zu fahren. A: Das Weiterkommen im EHF Cup mit zuletzt dem Auswärtssieg in Piräus hat das Selbstvertrauen gestärkt. B: In der vergangenen Saison gelangen den Nordhessen gleich zwei Siege gegen den Hauptstadt-Club. Dabei erkämpften sich Lemke & Co zunächst in Berlin ein 26:24 und dann zuhause ein 26:22. Somit ist aus MT-Sicht natürlich “The same procedure as last year” gar nicht so abwegig.

Eigentlich hat die MT Melsungen gleich drei gute Gründe, optimistisch nach Berlin zum dortigen Duell mit den Füchsen zu fahren. A: Das Weiterkommen im EHF Cup mit zuletzt dem Auswärtssieg in Piräus hat das Selbstvertrauen gestärkt. B: In der vergangenen Saison gelangen den Nordhessen gleich zwei Siege gegen den Hauptstadt-Club. Dabei erkämpften sich Lemke & Co zunächst in Berlin ein 26:24 und dann zuhause ein 26:22. Somit ist aus MT-Sicht natürlich “The same procedure as last year” gar nicht so abwegig.

Oder doch? Heiko Grimm kann nämlich sehr wahrscheinlich nicht die volle Kapelle aufbieten. Tobias Reichmann, der zuletzt wegen einer Bänderdehnung zwei Spiele aussetzen musste, ist zwar wieder einsetzbereit. Aber mit den beiden grippal angeschlagenen Marino Maric und Domagoj Pavlovic drohen gleich zwei Akteure aus der “Starting Seven” auszufallen. Um im Bus, der sich am Mittwochmittag gen Berlin in Bewegung setzt, die Mannschaftskameraden nicht anzustecken, reisen beide im PKW hinterher.

Auf der anderen Seite haben die Berliner keinen Grund sich vor der Mannschaft zu verstecken, die derzeit aufgrund der mehr absolvierten Spiele einen Punkt Vorsprung in der Tabelle hat. Im Gegenteil: Die Mannschaft von Trainer Velimir Petkovic blickt jetzt auf eine kleine Serie mit fünf Erfolgen hintereinander zurück und kann natürlich den Heimvorteil in die Waagschale werfen. Vom Papier her dürfen sich die Fans auf ein packendes Duell zweier Kontrahenten freuen, die sich auf Augenhöhe begegnen.

Und für das “Salz in der Suppe” ist auch gesorgt. Denn mit Michael Müller und Silvio Heinevetter stehen ein ehemaliger und ein künftiger Spieler in den Reihen der Gastgeber. Die beiden sind als Heißsporne bekannt und werden sich gerade gegen die MT mächtig ins Zeug legen. So ist zumindest Müllers Zitat in einer dpa-Meldung zu deuten: “Der Abgang war jetzt auch nicht so, wie man sich das gewünscht hat. Wenn man jahrelang alles für den Verein getan hat. Deswegen würde ich mich natürlich extrem freuen, wenn wir gewinnen”.

Kurios: In nur fünf Tagen treffen beide Clubs erneut aufeinander. Am 3. Dezember geht es in Kassel im DHB-Pokal um den Einzug in die Endrunde (Restkarten im Vorverkauf). Welches von beiden Spielen das wichtigere ist, ist schwer zu sagen. Wenn die MT in der Liga – wie angepeilt – am Saisonende an der 50-Punkte Marke kratzen will, muss natürlich jeder Zähler, der ergattert werden kann, auch mitgenommen werden. Das Pokalduell hingegen ist ein bekanntlich ein KO-Spiel. Wer das gewinnt und damit ins Final Four einzieht, hat die große Chance, einen nationalen Titel zu erwerben.    
   
Schiedsrichter in Berlin:
Robert Schulze / Tobias Tönnies (beide Magdeburg); DHB-Spielaufsicht: Lars Schaller

Bisherige Bundesligavergleiche MT – Berlin
24 Spiele, davon 12 Siege Berlin, 8 Siege Melsungen, 4 Remis.
Letze Saison:
14.03.2019, MT Melsungen – Füchse Berlin 26:22
15.11.2018, Füchse Berlin – MT Melsungen 24:26

Gegnerinfos:
www.fuechse.berlin


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