makro: Ausgefischt – Die Nordsee und der Brexit

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(ots)

Freitag, 29. November 2019, 21.00 Uhr 
Erstausstrahlung

Der Brexit bedeutet für die Fischerei diesseits und jenseits der Nordsee Ungewissheit für die Zukunft. Wie können deutsche und britische Fischer, Verarbeiter und Händler ihre Unternehmen auf Kurs halten? Dieser Frage geht die „makro“-Dokumentation „Ausgefischt – Die Nordsee und der Brexit“ am Freitag, 29. November, um 21.00 Uhr nach.

Schon im März 2019 waren die Filmautoren Markus Böhnisch und Roman Mischel für „makro“ in Großbritannien und haben sich dort ein Bild von der Stimmung der englischen Fischer zum Brexit gemacht – denn diese zählten zu den stärksten Brexit-Befürwortern. Ein halbes Jahr nach ihrer ersten Dokumentation sind die beiden Filmautoren wieder an der Nordsee unterwegs um herauszufinden, ob und wie sich die Haltung der Betroffenen verändert hat. Welche Hoffnungen haben sie, und welche Unterstützung fordern sie von der Politik?

Der Chef der letzten rein deutschen Hochseefischereiflotte „Kutterfisch“ bereitet sich auf eine unsichere Zukunft vor. Er kann zwar verstehen, dass die Briten die Hand auf ihrem Fisch haben und mehr Geld verdienen wollen. Aber er fragt sich auch, wohin sie die 200.000 Tonnen Hering verkaufen wollen, die bislang auch von deutschen und niederländischen Fischern gefangen werden. Gerade hat sein Unternehmen eine millionenschwere Investition getätigt und zwei neue, hochmoderne Schiffe in Dienst gestellt.. Wie können sie künftig ausgelastet werden, wenn der Zugang zu britischen Gewässern nicht mehr möglich ist?

Im schottischen Peterhead ist die Brexit-Euphorie gedämpfter als noch vor ein paar Monaten: Sehr viel Fisch geht von Schottland aus auf den europäischen Kontinent. Doch wird dies weiter so möglich sein? Die Forderung „Raus um jeden Preis“ wollen die Fischer nicht mehr so einfach unterschreiben. Denn zunächst müssten alternative Märkte erschlossen werden wie zum Beispiel Asien oder die USA.

Zweites Deutsches Fernsehen


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