Vertikaler Pflanzenanbau: “ planet e.“ im ZDF über Hightech-Farmen

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Der Anbau von Nahrungsmitteln in mehreren Stockwerken wird als „Vertical Farming“ bezeichnet.
„obs/ZDF/Hartmut Idzko“

(ots) Rasantes Bevölkerungswachstum, zunehmende Verstädterung, Klimawandel und ausgelaugte Böden – um die Weltbevölkerung zu ernähren, muss die Landwirtschaft ihren Ertrag in den kommenden 30 Jahren verdoppeln. Doch die Ackerflächen sind knapp. Können senkrechte Farmen eine Lösung sein? Das fragt am Sonntag, 24. November 2019, 16.30 Uhr im ZDF, die Umwelt-Doku-Reihe „planet e.“ in „Wenn die Nahrung knapp wird – Hightech-Farmen für die Zukunft“. Die Umwelt-Doku stellt vertikal ausgerichtete Gewächshäuser in Japan vor und beschreibt die Erkenntnisse der Wissenschaft über neue Methoden im Anbau von Nahrungspflanzen.

Der vertikale Pflanzenanbau ist eine Möglichkeit, alle Menschen mit Nahrung zu versorgen. Dabei werden unterschiedliche Nutzpflanzen in geschlossenen Häusern senkrecht übereinander in verschiedenen Etagen angepflanzt. Erfunden wurde diese Methode in Japan, wo schon viele dieser Pflanzenfabriken produzieren.

Die Pflanzen wachsen unter Reinraum-Bedingungen auf, das heißt, in steriler Umgebung. Es werden keine Pestizide eingesetzt, die Früchte können ungewaschen verzehrt werden. Der Ertrag in diesen Gewächshäusern ist hundertmal höher als auf der gleichen Fläche im Freien. Diese Hightech-Farmhäuser sind inzwischen ein Exportschlager japanischer Hersteller – sie errichten diese Anlagen sowohl in Wüsten-Emiraten als auch in Asiens Megacitys.

ZDF


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