Eine neurowissenschaftliche Studie zeigt: Physisch-digitale Spielkonzepte wie LEGO® Hidden SideTM machen Kinder kreativer

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Digitalkompetenz ja, aber bitte nicht auf Kosten der Kreativität und Fantasie. Gerade Eltern ist das Streben ihrer Kinder ins Digitale oft alles andere als recht. Die Sorge, dass zu viel Screentime negative Folgen hat und zulasten des „guten alten“ Spielens mit Tiefgang geht, treibt sie um. Eine vom Forschungsinstitut Goldmedia im Auftrag von LEGO® Hidden SideTM durchgeführte neurowissenschaftliche Untersuchung* zeigt nun, dass gerade die Kombination aus physischem und digitalem, also das „phygitale“ Spiel positive Auswirkungen auf Sensorik und Motorik hat und die Kreativität von Kindern fördern kann.

Eltern sind seit jeher mit Veränderungen im Kinderzimmer konfrontiert. Waren Zauberwürfel oder Discman für frühere Generationen noch greifbar, ist durch die Digitalisierung vieles undurchsichtiger geworden. Als Folge davon sind Eltern heute besonders bei digitalen Spielangeboten oft zurückhaltend. Dem Play Well Report der LEGO Gruppe von 2018 zufolge bezweifeln 41 Prozent der befragten Eltern den positiven Einfluss des digitalen Spielens. Doch eine von LEGO® Hidden SideTM in Auftrag gegebene neurowissenschaftliche Studie zeigt nun die positiven Effekte des phygitalen Spielens.

„Das phygitale Spielen mit LEGO® Hidden SideTM, also die Kombination von physischem und digitalem Spiel, zeigt mentale Muster, die auf erhöhte kreative Prozesse im Gehirn schließen lassen“, so Dr. Florian Kerkau, Studienleiter bei Goldmedia. „Die Ergebnisse der Untersuchung legen zudem nahe, dass durch die unterschiedlichen Anforderungen des virtuell-physischen Spiels positive Auswirkungen sowohl auf grundlegende als auch auf spezifische kognitive Fähigkeiten zu erwarten sind. Es trainiert beispielsweise die Konzentration oder das Gedächtnis, aber auch Fertigkeiten wie logisches Denken und planvolles Handeln sowie Prozesse von Aufmerksamkeit und Erkennen“, so Kerkau weiter.

Die neurowissenschaftlichen Ergebnisse der Untersuchung im Überblick

   - Das physische Spielen erzeugt vor allem analytische, kognitive 
     Hirnaktivitäten und trainiert insbesondere Fertigkeiten wie 
     logisches Denken, das Gedächtnis oder die Feinmotorik.
   - Das digitale Spielen aktiviert dagegen in erster Linie 
     Emotionen, Spontaneität und Reaktionstempo. Zudem werden 
     Fähigkeiten wie Orientierung, Aufmerksamkeit und Wahrnehmung 
     sowie Erkennen gefördert.
   - Beim phygitalen Spielen zeigten die Studienteilnehmer insgesamt 
     ein besonders hohes Maß an Fokus und Konzentration. Die Messung 
     der Hirnaktivitäten lassen außerdem auf erhöhte Kreativität 
     schließen.

Phygitales Spielen regt unterschiedliche Gehirnareale an

Das zentrale Ergebnis der neurophysiologischen Analyse: Die Spielarten „physisch“ und „digital“ unterscheiden sich in ihren kognitiven Anforderungen bedeutsam voneinander und ergänzen sich optimal. Werden beim rein physischen Spielen vor allem analytische und motorisch genaue Anforderungen an die Kinder gestellt, bei denen räumliches Vorstellungsvermögen gefragt ist, erfordert das Spielen unter Einbeziehung der Augmented-Reality-App ein komplett anderes Set an kognitiven Fertigkeiten. Hier muss die Informationsverarbeitung sehr schnell vonstattengehen, motorische Reaktionen erfolgen spontan, was unter anderem eine räumliche Orientierung über Augmented Reality fördern und die Kreativität und Aktivität des Kindes positiv beeinflussen kann.

 

Original-Content von: LEGO GmbH, übermittelt durch das Nordhessen Journal

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