Patrick Klöpper kehrt zu den Huskies zurück – Stürmer kommt aus Crimmitschau

 

Kassel – Bereits in der Saison 2017/18 spielte er für die Kassel Huskies, nun kehrt er wieder nach Nordhessen zurück. Die Rede ist von Patrick Klöpper. Der 25-Jährige kommt vom Ligakonkurrenten aus Crimmitschau zurück an die Fulda. Bereits beim heutigen Heimspiel gegen die Lausitzer Füchse könnte der Rückkehrer sein Debüt geben, wenn die Lizenzierung bis dahin abgeschlossen ist.
Der gebürtige Duisburger spielte in der Jugend beim Krefelder EV und durchlief auch die Nachwuchsteams des DEB. In diesem Zuge nahm er auch an einigen U-Weltmeisterschaften teil. Über Bremerhaven, Hamburg und Duisburg kam der Linksschütze 2017 zu den Huskies. In 55 Spielen für die Schlittenhunde gelangen ihm 23 Punkte (11 Tore, 12 Vorlagen). In den letzten anderthalb Jahren schnürte Klöpper dann die Schlittschuhe für die Eispiraten Crimmitschau. In der aktuellen Saison kommt der schnelle Stürmer auf sieben Punkte in 15 Spielen.
Bei den Nordhessen wird Klöpper, wie auch bei seinem letzten Engagement, mit der Rückennummer 7 auflaufen. Die Huskies bedanken sich in diesem Zuge bei Sponsor Matthias Eisenbach für seine Unterstützung.

Patrick Klöpper: „Der Kontakt nach Kassel ist nie abgebrochen und als nun die Option kam wieder zu den Huskies zurückzukehren habe ich die Chance natürlich gerne genutzt. Ich will mich bei den Verantwortlichen in Crimmitschau bedanken, dass alles reibungslos verlaufen ist. In meinem ersten Jahr hier habe ich mich auf dem Eis und auch daneben sehr wohlgefühlt. Ich bin jetzt hier, um der Mannschaft noch die nötige Verstärkung zu bieten und freue mich auf mein Debüt heute Abend.“

Huskies-Trainer Tim Kehler: „Wir sind sehr froh Patrick nun in unserer Mannschaft zu haben. Er kennt die Huskies bereits durch ein Jahr hier. Als neuer Trainer vom Patrick, habe ich viel Gutes über ihn und seine Arbeitseinstellung, Arbeitsrate und seine Vorrausetzungen ein wichtiger Spieler für uns zu werden, gehört. Durch den Abgang von Mark Ledlin haben wir einen freien Platz im Kader, den wir nun mit Patrick wieder gefüllt haben.“

Huskies-Geschäftsführer Joe Gibbs: „Wir haben Patrick immer im Blick behalten und freuen uns nun, ihn wieder nach Kassel zurückgeholt zu haben. Mit ihm bekommen wir einen erfahrenen Spieler, der die Huskies und auch die DEL2 schon bestens kennt. Durch Patrick haben wir mehr Energie auf dem Eis und haben auch mehr Tiefe in der Mannschaft.“

 




Jeder dritte Erwachsene ist psychisch erkrankt.


 SCHULEWIRTSCHAFT Waldeck-Frankenberg informierte sich bei Vitos Haina
 

SCHULEWIRTSCHAFT zu Gast bei einem der größten Arbeitgeber in Waldeck-Frankenberg, Vitos Haina.

Haina. Über kaum eine andere Berufsgruppe wird aktuell so viel gesprochen wie über die Pflege. Denn einerseits fehlen in vielen Gesundheitseinrichtungen Fachkräfte. Andererseits wird der Hilfebedarf immer größer. Das gilt auch für die Psychiatrie, erfuhren die 15 Teilnehmer des Arbeitskreises SCHULEWIRTSCHAFT Waldeck-Frankenberg bei einem Besuch bei Vitos Haina. In Deutschland ist jährlich fast jeder dritte Erwachsene von einer psychischen Erkrankung betroffen. Allein in Nordhessen sind gegenwärtig etwa 50 000 Menschen an einer Depression erkrankt.

 

„Unsere Branche hat Zukunft. Berufseinsteigern und Fachkräften bieten wir hervorragende Perspektiven“, erläuterte Klinikmanager Sören Asboe. Mit rund 1.000 Mitarbeitern ist Vitos Haina einer der größten Arbeitgeber in Waldeck-Frankenberg. Während die Vitos Haina gGmbH erst seit elf Jahren besteht, hat der Klinikstandort Haina eine lange Tradition. Seit 1533 werden auf dem Kloster-Gelände kranke Menschen behandelt. Das Unternehmen in öffentlich-rechtlicher Trägerschaft gliedert sich heute in vier Betriebsstätten. In der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie werden psychisch kranke Erwachsene behandelt. Die Klinik für forensische Psychiatrie und die Forensisch-psychiatrische Ambulanz Hessen behandeln psychisch kranke Menschen, die straffällig geworden sind. Und die begleitenden psychiatrischen Dienste betreuen chronisch psychisch kranke Menschen.

 

„Natürlich wird Haina mit Psychiatrie assoziiert“, sagte Arbeitskreis-Sprecher Wolfgang Werth, Gesamtschule Battenberg. „Und doch wissen wahrscheinlich die wenigsten Menschen in Waldeck-Frankenberg, dass Vitos Haina ein großer Arbeitgeber mit einem so großen Leistungsspektrum ist.“

 

Personalreferentin Madeline Rustemeier erläuterte den Arbeitskreis-Mitgliedern die in diesem Jahr gestartete „Ausbildungsoffensive“. Im Herbst haben 24 Azubis bei Vitos Haina begonnen, darunter 23 in der Pflege. Vier werden binnen eines Jahres zu Krankenpflegehelfern ausgebildet, 17 streben nach der dreijährigen Ausbildung den Abschluss als Gesundheits- und Krankenpfleger an. In der Verwaltung haben ein Fachinformatiker für Systemintegration sowie zwei Kaufleute im Gesundheitswesen ihre berufliche Laufbahn begonnen.

 

Für den Ausbildungsstart 2020 weitert Vitos Haina das Angebot noch einmal aus. In Kooperation mit dem Bildungszentrum der Werner-Wicker-Klinik Reinhardshausen und der DRK-Schwesternschaft Marburg wird die einjährige Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpflegehelfer organisiert. Die dreijährige Ausbildung zur Pflegefachkraft findet in Kooperation mit dem Schulzentrum für Pflegeberufe des Kreiskrankenhauses Frankenberg und der Vitos Schule für Gesundheitsberufe Oberhessen statt.

 

Nicht jährlich, aber regelmäßig, werden außerdem Ausbildungsplätze zum Bauzeichner, Tischler und Elektroniker sowie zum Fachinformatiker und Kaufmann im Gesundheitswesen angeboten.

 

Rustemeier wies die Lehrer auf das Angebot für Schüler hin, Praktika bei Vitos Haina zu absolvieren: sowohl in der Pflege als auch in Verwaltungs- und Handwerksbereichen. „Vor allem für an einer Ausbildung in der Pflege interessierte Schüler sind die Praktika ideal, um einen ersten Einblick zu erhalten. Auch ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) ist jederzeit möglich.“ Zudem beschäftigt Vitos kontinuierlich Fachoberschüler.

 

Auch akademische Abschlüsse könnten mit Unterstützung von Vitos Haina erlangt werden. Jeweils als Vollstipendium werden das berufsbegleitende Bachelor-Studium in Psychiatric Nursing sowie das in die Pflegeausbildung integrierte Advanced Nursing Practice-Studium angeboten.

 





Vodafone oder Deutschland ohne Internet – so geht Digitalisierung 2019…


 Lesedauer: 3 min

Vorgestern, am 13.11.2019, hatte Vodafone zunehmend Probleme die Netzzugänge verfügbar zu halten.

Betroffen waren demnach etwa Netflix, Twitter, Yahoo Mail, Amazon, Google, YouTube, Snapchat und auch World of Warcraft. Letzteres eher unwichtig im Vergleich zu all dem, was noch so betroffen war und in der Presse nicht erwähnt wird.

Bei solchen Ausfällen mag es ärgerlich sein, dass Privatleute für private Vergnügungen und Eitelkeiten nicht ins Netz kommen. Freizeitbefindlichkeiten gestört werden. Und klar bringt das Leser, weil jeder auf gut deutsch „angepisst“ war. Da kann man dann auch gut Werbung in den Artikel packen, die sich dann gut verkauft. So die (eigennützige) mediale Seite des Ärgernisses.

Wichtiger ist aber, was nicht gesagt wurde, und wirtschaftlich interessant ist. Oder auch für die ohnehin schon taumelnde Sicherheit all derer, die glauben sicher gewesen zu sein. Doch das stimmt leider nicht.

Kaum jemand weiß, was alles über das Internet und eben diese funktionierende Zugänge ins Netz hinein abhängt. Google, Twitter & Co auch, aber das ist eher nebensächlich.
Hier hängen auch Alarmanlagen, Verbindungen zu Sicherheitszentralen, Videoüberwachung, Notrufmöglichkeiten und andere Befindlichkeiten dran, die besser nicht von instabilen Netzen betroffen sein sollten.

Ein Behinderter oder kranker Rentner vertraut auf die akustische Hilfemöglichkeit per Sprachsteuerung über das Netz? „Siri, Alexa… Notruf! HILFE!!“ Oder das Handy neben dem Bett? – All das war gestern bei Vodafone nicht mehr ganz so einfach. Oder das Vertrauen rechtfertigend…
Aber es war nicht Vodafone alleine. Das gesamte deutsche Netz ging den Bach runter. Mit all dem, was da dran hing.

Vernetzte Produktionssteuerung von Unternehmen? – Weg!
Alternativnetze, zu denen umgeschaltet wurde? – Überlastet und weg!
Homeoffice und Abgabetermin? – Unmöglich!
Digitale Wunschblase – Geplatzt!
Vertrauen? – Zunehmend WEG!

Und nun reden wir mal über selbstfahrende Autos. Autonomen Lieferverkehr. Lieferungen per Drohne.

Führerlose Züge. Also über all das, was unsere Welt der Zukunft so schön und sicher macht. Und so „kundenfreundlich“.

Natürlich wird auch die Stromversorgung digital gesteuert. Und ohne diesen Strom dann sowieso kein Netz oder Kommunikation. Da könnten sich Kaskadeneffekte anbahnen. Liest man aber davon? Nein. Das würde dann doch etwas beunruhigen. Kalt essen zu müssen. Kein Kaffee oder Tee, während es draußen dunkel und … kalt ist. Gemeinhin im Winter ein Problemchen.

Gerade wir Deutschen sind eine Nation von Frostbeulen. Überkandidelt, übernervös und hyperempfindlich. Gerade dann, wenn die Raumtemperatur der Wohnung unter 15 Grad fällt. Was im Winter recht schnell geht. Und gerade ältere Menschen frieren noch schneller. Verbunden mit Rheuma und Gicht sehr schnell nicht mehr allzu lustig.

Aber auch eine nette Erinnerung, dass trotz Klimakrise und Energiewende es Menschen gibt, die das den ganzen Winter haben werden. Weil die Energiekosten inzwischen weit jenseits dessen liegen, was zu viele noch finanzieren können. Und das Internet wäre da das kleinste Problem.
Es waren wieder einmal die Netzzugänge, wird betont. Und der Provider (hier nun Vodafone) ist unschuldig. Selbst Opfer. Klar.

Doch wie passt das alles in die ständig größer werdende Blase dessen, was uns da als digitale Zukunft verkauft wird? Mit all den Wundern von Künstlicher Intelligenz (AI), Kollaboration und New Work? Von grenzenloser Freiheit, ungeahnten Möglichkeiten und rosaroten Visionen, wenn allein schon die Grundvoraussetzung für das Netz an sich offensichtlich eine gewaltige Macke hat. Und das schon mehrmals in diesem Jahr. Und nicht nur bei Vodafone.

War da der „Baer’sche Kobold“ drin? Oder hat die „Haberbeck’sche Konsumentendiktatur“ das Netz mit Unsinn (Beispiele dafür siehe oben) überlastet? Mit privaten Befindlichkeiten? Sollte man diese nun besser auch verbieten oder nur reglementieren? So als digitale „Frauenquote“ für private Internetnutzung mit Monatszeit-/-volumenkonto?

Mit jahrelanger Diskussion ob übertragbar oder nicht und wenn ja in welcher Weise bis zu welchem Termin und ob das nicht auch als Zertifikat an der Börse gehandelt werden kann, darf oder gar sollte! (sic!)

Und wie sich das auch steuerlich als Einnahmequelle nutzen lässt…
Unter dem Strich wird immer offensichtlicher, dass wir hier im Land die falschen Diskussionen, mit den falschen Leuten und wenig verständigen Experten führen. Und das sollte sich ändern. Denn es hängt da mehr dran als „World of Warcraft“. Mitunter aber die Möglichkeit im Winter seine Suppe warm machen zu können.

Darüber sollte man reden! Eine Lieferdrohne, die vorm Fenster schwebt und die Lieferung nicht abgeben kann ist eh überflüssig, oder?

Bildquelle: Yusuf Simsek: „Die Schönheit des Unheils“


 




Punkte statt Pestizide

 

Das Landwirtschaftsprojekt von EDEKA und WWF zum nachhaltigeren konventionellen Zitrusfrüchteanbau schlägt Wurzeln. Jede 4. Orange, die bei EDEKA und Netto Marken-Discount bundesweit angeboten wird, stammt inzwischen aus dem spanischen Anbauprojekt. Dort zeigt sich, wie drängende Umweltprobleme im konventionellen Orangenanbau gelöst werden können. Im Fokus stehen natürliche Schädlingsbekämpfung statt Chemie, mehr Artenvielfalt und ein schonender Umgang mit den Wasserressourcen vor Ort.

„Das Zitrusprojekt ist Aushängeschild und Erfolgsbeispiel unserer Partnerschaft mit dem WWF. Vor vier Jahren begonnen, konnte EDEKA 2016 erstmals eine begrenzte Menge an Orangen und Mandarinen aus dem Projekt anbieten. Inzwischen haben sich zwölf andalusische Fincas mit fast 1.000 Hektar Fläche angeschlossen und diese Orangen sind bundesweit erhältlich“, so Rolf Lange, Leiter Unternehmenskommunikation der EDEKA-Zentrale. Vor allem aber zeigt das Projekt: Durch den Einsatz für mehr Nachhaltigkeit auf dem Feld gewinnen alle – Landwirte, Kunden und Umwelt. „Während das Zitrusprojekt zu Anfang kritisch beäugt wurde, interessieren sich mittlerweile immer mehr Orangenbauern dafür – aus sehr gutem Grund: Denn das Projekt belegt, dass im konventionellen Anbau große Spielräume existieren und genutzt werden können, um nachhaltiger zu produzieren – und das ohne Ertragseinbußen“, so Dr. Marina Beermann, Leiterin der Partnerschaft auf Seiten des WWF.  

Die Zahlen sind überzeugend: 800 Millionen Liter Wasser konnten die Fincas in einem Jahr einsparen, ein in Andalusien sehr wichtiger Erfolg. Denn schon jetzt kämpft die Region mit Wasserknappheit, die sich mit dem Klimawandel verschärfen wird. Dazu nutzen die Bauern beispielsweise Bodensonden und Tröpfchenbewässerung. Hinzu kommt ein übergreifendes Konzept, das die Wassersituation der gesamten Region berücksichtigt und zum Ziel hat, sich für eine gerechtere und nachhaltigere Wassernutzung zu engagieren. „Das wiederum soll dazu beitragen, die Region und insbesondere den andalusischen Nationalpark Coto de Doñana als wichtiges Rückzugsgebiet für seltene Tiere und Pflanzen sowie als Rastplatz vieler Zugvögel zu erhalten“, unterstreicht Dr. Marina Beermann vom WWF.

Auch der Einsatz von Pestiziden konnte drastisch reduziert werden. So gelang es, die Verwendung von Fungiziden um fast 60% zu verringern und bei Herbiziden um 86% und Insektiziden um 93% zu vermindern. Zu Anfang war dies eine Umstellung, aber der Kampf gegen Pflanzenschädlinge lässt sich auch mit sanften Methoden führen: Statt Chemie einzusetzen, werden Nützlinge gefördert, wie zum Beispiel Marienkäfer gegen Blattläuse. Auch die Begrünung zwischen den Bäumen und an den Wegen und Rändern der Plantagen sowie die Anlage von Schwimminseln auf den Wasserspeichern zeigen Wirkung. Mittlerweile gibt es zum Beispiel 21 statt anfangs sieben Arten von Marienkäfern auf den Fincas. Auch sonst nimmt die Vielfalt an Tieren und Pflanzen auf den Flächen der Projektfincas deutlich zu: Sogar der seltene und scheue Fischotter wurde wieder gesichtet.

 

Original Content von WWF Deutschland präsentiert vom Nordhessen Journal




Eine neurowissenschaftliche Studie zeigt: Physisch-digitale Spielkonzepte wie LEGO® Hidden SideTM machen Kinder kreativer

 

Digitalkompetenz ja, aber bitte nicht auf Kosten der Kreativität und Fantasie. Gerade Eltern ist das Streben ihrer Kinder ins Digitale oft alles andere als recht. Die Sorge, dass zu viel Screentime negative Folgen hat und zulasten des „guten alten“ Spielens mit Tiefgang geht, treibt sie um. Eine vom Forschungsinstitut Goldmedia im Auftrag von LEGO® Hidden SideTM durchgeführte neurowissenschaftliche Untersuchung* zeigt nun, dass gerade die Kombination aus physischem und digitalem, also das „phygitale“ Spiel positive Auswirkungen auf Sensorik und Motorik hat und die Kreativität von Kindern fördern kann.

Eltern sind seit jeher mit Veränderungen im Kinderzimmer konfrontiert. Waren Zauberwürfel oder Discman für frühere Generationen noch greifbar, ist durch die Digitalisierung vieles undurchsichtiger geworden. Als Folge davon sind Eltern heute besonders bei digitalen Spielangeboten oft zurückhaltend. Dem Play Well Report der LEGO Gruppe von 2018 zufolge bezweifeln 41 Prozent der befragten Eltern den positiven Einfluss des digitalen Spielens. Doch eine von LEGO® Hidden SideTM in Auftrag gegebene neurowissenschaftliche Studie zeigt nun die positiven Effekte des phygitalen Spielens.

„Das phygitale Spielen mit LEGO® Hidden SideTM, also die Kombination von physischem und digitalem Spiel, zeigt mentale Muster, die auf erhöhte kreative Prozesse im Gehirn schließen lassen“, so Dr. Florian Kerkau, Studienleiter bei Goldmedia. „Die Ergebnisse der Untersuchung legen zudem nahe, dass durch die unterschiedlichen Anforderungen des virtuell-physischen Spiels positive Auswirkungen sowohl auf grundlegende als auch auf spezifische kognitive Fähigkeiten zu erwarten sind. Es trainiert beispielsweise die Konzentration oder das Gedächtnis, aber auch Fertigkeiten wie logisches Denken und planvolles Handeln sowie Prozesse von Aufmerksamkeit und Erkennen“, so Kerkau weiter.

Die neurowissenschaftlichen Ergebnisse der Untersuchung im Überblick

   - Das physische Spielen erzeugt vor allem analytische, kognitive 
     Hirnaktivitäten und trainiert insbesondere Fertigkeiten wie 
     logisches Denken, das Gedächtnis oder die Feinmotorik.
   - Das digitale Spielen aktiviert dagegen in erster Linie 
     Emotionen, Spontaneität und Reaktionstempo. Zudem werden 
     Fähigkeiten wie Orientierung, Aufmerksamkeit und Wahrnehmung 
     sowie Erkennen gefördert.
   - Beim phygitalen Spielen zeigten die Studienteilnehmer insgesamt 
     ein besonders hohes Maß an Fokus und Konzentration. Die Messung 
     der Hirnaktivitäten lassen außerdem auf erhöhte Kreativität 
     schließen.

Phygitales Spielen regt unterschiedliche Gehirnareale an

Das zentrale Ergebnis der neurophysiologischen Analyse: Die Spielarten „physisch“ und „digital“ unterscheiden sich in ihren kognitiven Anforderungen bedeutsam voneinander und ergänzen sich optimal. Werden beim rein physischen Spielen vor allem analytische und motorisch genaue Anforderungen an die Kinder gestellt, bei denen räumliches Vorstellungsvermögen gefragt ist, erfordert das Spielen unter Einbeziehung der Augmented-Reality-App ein komplett anderes Set an kognitiven Fertigkeiten. Hier muss die Informationsverarbeitung sehr schnell vonstattengehen, motorische Reaktionen erfolgen spontan, was unter anderem eine räumliche Orientierung über Augmented Reality fördern und die Kreativität und Aktivität des Kindes positiv beeinflussen kann.

 

Original-Content von: LEGO GmbH, übermittelt durch das Nordhessen Journal




Ein neuer Musical-Hit feiert weltweit Erfolg: TINA – DAS TINA TURNER MUSICAL kommt 2020 nach Stuttgart

 

Erstes und einzig autorisiertes Musical der „Queen of Rock“. Umjubelte Vorstellungen im Londoner West End, Standing Ovations nach der Deutschlandpremiere in Hamburg, und nur wenige Tage nach ihrer Premiere in New York überschüttet der Broadway die Produktion bereits mit Lobeshymnen wie „elektrisierend, herzzerreißend, atemberaubend und wegweisend“. Mit großer Vorfreude kündigt Stage Entertainment die beeindruckende Produktion TINA – DAS TINA TURNER MUSICAL für Herbst 2020 in Stuttgart an, der Kartenvorverkauf ist ab sofort geöffnet.

Uschi Neuss, Geschäftsführerin von Stage Entertainment Deutschland, betont die Bedeutung der persönlichen Beteiligung der Ausnahmekünstlerin bei der Entstehung des Musicals: „Tina Turner und ihr Mann Erwin Bach sind von Anfang an in die Produktion involviert. Nun sind sie beide begeistert, dass wir den großen Erfolg in Hamburg mit einer Premiere im nächsten Jahr in Stuttgart fortsetzen können. Noch nie wurde Tina Turners Leben so greifbar für das Publikum. Das Musical erzählt eine wahre und zugleich unglaubliche Erfolgsstory.“

„TINA – DAS TINA TURNER MUSICAL“ enthüllt die bislang noch nie erzählte Geschichte der Frau, die es wie keine zweite Künstlerin wagte, die Grenzen von Alter, Geschlecht und Hautfarbe zu sprengen. Von ihren bescheidenen Anfängen in Nutbush, Tennessee, über ihre Verwandlung bis zu ihrem Aufstieg zur international gefeierten und geliebten Rock-Ikone.

Mit Songs wie „What’s Love Got To Do With It“ und „The Best“ sang sich Tina Turner an die Spitze des Musik-Olymps. Pünktlich zum 80. Geburtstag der „Queen of Rock“ öffnet Stage Entertainment den Vorverkauf für „TINA – DAS TINA TURNER MUSICAL“ in Stuttgart. Die Premiere findet im Herbst 2020 im Stage Palladium Theater statt. Nie zuvor war das Leben der einzigartigen Künstlerin so authentisch, bewegend und kraftvoll und mit unzähligen Welthits auf einer Bühne zu sehen.

„Es war mir von Anfang an sehr wichtig, meine ganze Geschichte authentisch auf die Bühne zu bringen.“ (Tina Turner)

Nach kräftezehrenden Jahren im Showbusiness schafft Tina Turner die Trennung von ihrem Mann Ike, bricht auf nach London und findet dort ihr Glück mit dem Deutschen Erwin Bach. Mit nichts weiter als ihrem Namen und ihrer einzigartigen Stimme avanciert sie gegen alle Widerstände zum Weltstar. Die Zuschauer erleben Einblicke in den Menschen hinter der öffentlichen Tina Turner, verwoben mit den persönlichsten Songs und größten Hits aus unterschiedlichen Lebensphasen des Weltstars.

Tina Turner 2018 in Hamburg (Foto: Hugo Glendinning). obs/Stage Entertainment Stuttgart

Tina Turner – eine Legende wird 80!

Am 26. November feiert Weltstar Tina Turner in der Schweiz ihren 80. Geburtstag. Jahrzehntelang prägte sie mit ihrer unverkennbaren Stimme und ihrer energiegeladenen Bühnenperformance eine musikalische Ära.

Mit 180 Millionen verkauften Tonträgern gehört sie heute zu den erfolgreichsten Musikerinnen weltweit.

Ausgezeichnet wurde die „Queen of Rock“ mit zwölf Grammys.

Sie bestritt 1988 einen Weltrekord in Rio de Janeiro mit einem Live-Konzert vor 188.000 Zuschauern. Die Konzerte ihrer Abschiedstournee in 2009 wurden in Deutschland aufgrund der hohen Ticket-Nachfrage von sieben auf 16 erhöht.

Das Kreativ-Team

Katori Hall, die preisgekrönte Autorin des Stücks, erzählt die Lebensgeschichte der gebürtigen US-Amerikanerin einfühlsam und ereignisgetreu. Die Regie führt die Hollywood-erfahrene Regisseurin Phyllida Lloyd. Sie drehte unter anderem den Film „Mamma Mia!“ mit Oscar-Preisträgerin Meryl Streep und führte Regie beim gleichnamigen Musical, das weltweit bereits 54 Millionen Zuschauer begeisterte. Der Expertin für Inszenierungen starker Frauenfiguren gelang mit TINA – DAS TINA TURNER MUSICAL eine mitreißende Show über den unbändigen Lebenswillen, den harten Kampf um die eigene Existenz und die wahre Liebe.

 

Original-Content von: Stage Entertainment Stuttgart, übermittelt durch das Nordhessen Journal




Jetzt gemeinsam für zukunftsfähige Landwirtschaft kämpfen

 

Hamburg/Berlin – Zur heutigen Protestkundgebung des Deutschen Bauernverbands in Hamburg erklärt NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger:

 

„Die Sorgen der protestierenden Landwirte können wir gut nachvollziehen. Preisdruck, fehlende Anerkennung, steigende Umweltanforderungen: Viele Landwirte fühlen sich dem kaum gewachsen. Seit der Jahrtausendwende musste zudem jeder dritte Hof in Deutschland schließen. Doch der Deutsche Bauernverband lässt die Großzahl der Landwirte bei diesen Herausforderungen im Stich. Den offensichtlichen Problemen der Klima- und Artenkrise begegnet er mit Vogel-Strauß-Taktik – ohne Lösungsvorschläge. So verspielt er die Zukunft von Landwirtschaft und Natur.“

 

Krüger rief die protestierenden Landwirtinnen und Landwirte auf, sich nicht in einer Abwehrschlacht gegen die unvermeidlichen Umweltauflagen zu verrennen – und stattdessen gemeinsam einen Neubeginn von Politik, Handel und Konsumenten einzufordern. Notwendig seien jetzt höhere gesetzliche Umweltstandards bei verlässlicher Förderung und besseren Preisen.

 

„Wir Umweltschützer und Landwirte sollten jetzt gemeinsam von der Bundesregierung einfordern, dass sie den Rahmen setzt für faire Preise und Wettbewerbsbedingungen, umweltfreundliche Produktion und mehr Artenvielfalt“, so Krüger.

 

Die laufende Reform der EU-Agrarpolitik biete jetzt die Chance, allen Betrieben Planungssicherheit für die nächsten zehn Jahre zu geben, die Bewirtschaftung an die Herausforderungen der Klimakrise anzupassen und gleichzeitig die Artenvielfalt besser zu schützen. Bereits am kommenden Montag könne sich Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner für einen solchen Kurswechsel in Brüssel einsetzen.

 




Sportflitzer oder Familienkutsche? Hauptsache sicher und nachhaltig!

 

Was macht ein Fahrzeug zum echten Traumauto? Diese Frage beantworteten die deutschen Autofahrer im Rahmen einer aktuellen repräsentativen forsa-Studie im Auftrag von CosmosDirekt. Mit 83 Prozent ganz vorne bei den unbedingten Wunscheigenschaften: eine umfassende Sicherheitsausstattung, gefolgt von einer hohen Umweltverträglichkeit des Autos (66 Prozent). Eine weniger wichtige Rolle spielen hingegen Innenausstattung, Design und Motorleistung.

Die Sonne scheint, wenig Verkehr und ein bisschen freie Zeit – genau das richtige Szenario für eine Spritztour im persönlichen Traumauto. Nur leider stehen davon nur wenige in den deutschen Einfahrten. Das ist das Ergebnis der repräsentativen Studie „Einstellungen zum eigenen Auto“ des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von CosmosDirekt, dem Direktversicherer der Generali in Deutschland. Denn auf die Frage, ob sie ihr derzeitiges Auto als „Traumauto“ bezeichnen würden, antworteten nur fünf Prozent der Teilnehmer mit „Ja“. Für die meisten deutschen Autofahrer, nämlich 62 Prozent, ist das Auto ein reines Fortbewegungsmittel.

Träumen erlaubt

Was aber, wenn sie die freie Entscheidung hätten? Dann steht auf der Liste, die einen Wagen zum Traumauto werden lässt, ganz oben eine umfassende Sicherheitsausstattung. 83 Prozent der befragten Autofahrer legen hierauf besonderen Wert. Mit ein wenig Abstand auf Platz zwei liegt eine hohe Umweltverträglichkeit (66 Prozent). Immer noch gut die Hälfte, also 53 bzw 52 Prozent, freuen sich über hohen Komfort und umfassende Assistenzsysteme.

Individualität ist jedoch keine Eigenschaft, die für die Befragten unbedingt zu einem Traumauto dazugehört. Gerade einmal ein gutes Drittel (36 Prozent) legt Wert auf eine Farbe bzw. Lackierung, die zu ihnen passt. Und Ledersitze gehören nur noch für 11 Prozent der deutschen Autofahrer unbedingt ins persönliche Traumauto.

Rundum abgesichert

Unabhängig davon, wie das eigene Traumauto tatsächlich aussieht – auch eine passende Kfz-Versicherung gibt vielen Autofahrern das Gefühl von Sicherheit. Denn neben der gesetzlich vorgeschriebenen Haftpflichtversicherung können mit einer Teil- oder Vollkaskoversicherung Schäden am eigenen Wagen abgesichert werden. Es gibt jedoch große Unterschiede in der Leistung: Die Teilkaskoversicherung reguliert üblicherweise Schäden, die durch Sturm, Blitzschlag oder Hagel sowie Brand, Explosion, Diebstahl, Glasbruch, Marderbisse oder Zusammenstöße mit Haarwild (je nach Anbieter auch mit Tieren aller Art) entstanden sind. Die Vollkaskoversicherung übernimmt darüber hinaus beispielsweise auch Schäden, die durch Vandalismus, Fahrerflucht oder einen (auch selbstverschuldeten) Unfall verursacht wurden. „Jeder sollte für sein Fahrzeug individuell prüfen, welcher Leistungsumfang der passende ist“, rät Frank Bärnhof, Experte für Kfz-Versicherungen bei CosmosDirekt. Dabei muss eine leistungsstärkere Vollkaskoversicherung nicht unbedingt teurer sein als eine Teilkaskoversicherung. „Unfallfreie Fahrer sichern sich in der Vollkaskoversicherung einen Schadenfreiheitsrabatt. Da es einen solchen Rabatt in der Teilkaskoversicherung nicht gibt, kann ein Vollkaskoschutz unter Umständen sogar günstiger sein als eine Teilkaskoversicherung.“ Wenn Sie detaillierte Informationen zu der forsa-Studie „Einstellungen zum eigenen Auto“ benötigen, wenden Sie sich gerne an den Pressekontakt. Alles Wissenswerte über den Kfz-Versicherungsschutz von CosmosDirekt gibt es unter www.cosmosdirekt.de/kfz-versicherung/ratgeber-kfz-versicherung/.

 

Original-Content von: CosmosDirekt, übermittelt durch das Nordhessen Journal




Karnevalgesellschaft „Pääreschwänze“ eröffnen Session


Garde der Pääreschwänze – Marcus Leitschuh (nh)

Kassel. Am Samstag, 23. November 2019, eröffnet um 19.11 Uhr der Karnevalsverein „Die Pääreschwänze“ die närrische Session mit der Eröffnungssitzung. Ein neues Programm mit viel Tanz, Musik und Humor erwartet die Besucher im Hermann-Schafft-Haus, Wilhelmshöher Allee 19. Rund 60 Aktive geben ihr Bestes um den Zuschauern einen vergnüglichen Abend zu bereiten. Speisen und Getränke gibt es zu kleinen Preisen. Alle Interessierten sind in normaler Abendgarderobe eingeladen. Der Eintritt beträgt 6 Euro.

Karneval wird nicht erst am Rosenmontag gefeiert. „Dass man in Kassel einen abwechslungsreichen Saalkarneval feiert, beweisen unsere Aktiven“, so Leif Honisch, Präsident der traditionsreichen Karnevalsgesellschaft. Neben der Show der „Haubies“, präsentiert das Männerballett ihren neuen Beitrag. Im Mittelpunkt steht natürlich viel karnevalistischer Tanz. In blau-weißen Uniformen und liebevoll geschneiderten Kostümen schwingen Kinder- und Jugendlichen das Bein. Auf die Jüngsten sind die Trainerinnen besonders stolz, denn Nachwuchsarbeit wird groß geschrieben. Marsch- und Schautänze werden von Tänzerinnen und Tänzern unterschiedlicher Altersgruppen aufgeführt. Wie es sich für eine Eröffnungssitzung gehört, sind unter diesem Darbietungen zahlreiche Premieren. Büttenredner sind u.a. Esther Kalveram, Marcus Leitschuh als „FulleFischer“ und zwei Nachwuchsrednerinnen mit ihren Erlebnissen in der ersten eigenen Wohnung. Für die Musik sorgt Manni Schmelz.

Auch wenn die Karnevalsstimmung in Nordhessen auf den Straßen erst rund um die „Tollen Tage“ aufkommt, die Eröffnungssitzung der „Pääreschwänze“ vermittelt schon jetzt einen unterhaltsamen Ausblick und entspannt für ein paar Stunden.
Infos unter www.diepaeaereschwaenze.de und www.facebook.de/paeaereschwaenze

 

Link zum FB-Event:

https://www.facebook.com/events/367747114158362/


 

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Natur zum Anziehen – bei Kaufland gibt es nur noch Bio-Baumwolle

Bei Kaufland erhalten Kunden ab sofort Baumwolltextilien der Eigenmarken ausschließlich aus zertifizierter Bio-Baumwolle. Sämtliche Eigenmarken-Baumwollartikel sind nach dem Öko-GOTS-Standard (Global Organic Textile Standard) zertifiziert, bei dem umweltfreundliche Prozesse und sozialverträgliche Bedingungen höchste Beachtung finden.

„Wir achten sehr genau darauf, unsere Produkte unter nachhaltigen Arbeits- und Produktionsbedingungen herzustellen. Besonderen Wert legen wir dabei auch auf die Transparenz. Deshalb endet die GOTS-Zertifizierung bei uns nicht beim Lieferanten. Auch Kaufland selbst ist nach dem GOTS-Standard zertifiziert. Das ist in der Branche nicht selbstverständlich“, sagt Stefan Bachmann, Geschäftsleitung Einkauf Nonfood bei Kaufland.

Die Vorteile des „Global Organic Textile Standard“

GOTS steht für „Global Organic Textile Standard“ und ist der weltweit führende Standard für die Verarbeitung von Textilien aus biologisch erzeugten Naturfasern, der gleichzeitig die Einhaltung strenger Sozialkriterien einfordert. Damit ein Produkt das „GOTS Organic-Label“ tragen darf, müssen mindestens 95 Prozent der Fasern aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft stammen. Bei dem GOTS-Siegel „Made with…“ sind es mindestens 70 Prozent.

Auf hohem Niveau definiert der Standard umwelttechnische Anforderungen entlang der gesamten textilen Produktionskette und gleichzeitig strenge einzuhaltende Sozialkriterien. Von der Gewinnung der biologisch erzeugten, natürlichen Rohstoffe über eine umwelt- und sozialverträgliche Fertigung bis hin zur transparenten Kennzeichnung. Hierbei werden keine chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmittel sondern nur natürliche Dünger eingesetzt.

Der Wasserverbrauch ist grundsätzlich geringer als bei herkömmlichen Anbau-Methoden und Landwirte müssen Fristen der Anbauflächen zur Schonung einhalten. Außerdem ist der Einsatz gentechnisch veränderten Pflanzenmaterials nicht erlaubt. Um eine lückenlose Einhaltung der Kriterien sicherzustellen, stützt sich der Standard auf ein duales System aus Inspektionen vor Ort und Rückstandsanalysen. Um das GOTS-Siegel zu erhalten, muss ein Unternehmen ausnahmslos alle Kriterien des Standards erfüllen.

Kauflands Textilengagement

Die GOTS-Zertifizierung gliedert sich bei Kaufland in eine Reihe von Maßnahmen des nachhaltigen Textilengagements ein. So hat sich das Unternehmen bspw. im Rahmen des freiwilligen Detox-Commitments dazu verpflichtet, gemeinsam mit seinen Lieferanten die Wasserverschmutzung und den Einsatz kritischer Chemikalien zu reduzieren und so die Belastung für Mensch und Natur zu verringern. Zudem setzt Kaufland auf über gesetzliche Standards hinausgehende Zertifizierungen wie Ökotex und hat die Textilproduktverpackungen gänzlich von Plastik auf FSC-zertifizierte Pappe umgestellt. Kaufland ist zudem als eines der ersten Unternehmen beim staatlichen Siegel für nachhaltige Textilien, dem „Grünen Knopf“, dabei und hat seine Baumwolltextilien komplett nach diesem Standard zertifizieren lassen.

 

Original-Content von: Kaufland, übermittelt durch das Nordhessen Journal




Knapp aber verdient: MT siegt 29:27 in Minden

 

Die MT Melsungen erwischte ohne den erkrankten Regisseur Lasse Mikkelsen einen guten Start und lag nach knapp neun Minuten mit 6:1 in Front. Den einzigen Treffer der Gastgeber hatte bis dahin Marian Michalczik per Strafwurf erzielt. In den folgenden zehn Minuten aber schlichen sich gehäuft Fehler ins Angriffsspiel der Nordhessen ein, die die Gastgeber immer wieder zu einfachen Toren nutzen konnten. Beim 10:10 (22.) war alles wieder offen. Dank einiger guter Szenen –  unter anderem von Danner und Maric am Kreis – gelang der MT eine Zwei-Tore-Führung zum Halbzeitpfiff (13:15). Im zweite Durchgang blieb es lange beim engem Spielverlauf, in dem die Rotweißen den Gegner aber meist mit zwei, drei Toren auf Distanz halten konnte. Spannend wurde es dann doch noch einmal kurz vor Schluss – nicht zuletzt dank des erst in der zweiten Halbzeit hereingekommenen Christoffer Rambo. Der Norweger traf sechs Mal und ließ 138 Sekunden vor dem Abpfiff mit dem Ausgleich zum 27:27 die Hausherren wieder hoffen. Weil anschließend aber Tobias Reichmann die Nerven an der Siebenmeterlinie behielt und Domagoj Pavlovic die nun offene Mindener Deckung düpierte, wurde die MT ihrer Favoritenrolle gerecht und nahm beim 25:27 beide Punkte verdientermaßen mit nach Nordhessen. Beste Torschützen vor 2.314 Zuschauern in der Mindener Kampa Halle waren Christoffer Rambo (6) und Marian Michalczik (6/2) für die Gastgeber und Kai Häfner (9) für die MT. Am Samstag, also nur 48 Stunden nach dem Abpfiff in Ostwestfalen, empfängt das Grimm-Team den griechischen Meister Olympiacos Piräus zum EHF Cup-Hinspiel in der Kasseler Rothenbach-Halle (19:00 Uhr – es gibt noch Karten).

Erster Angriff, erster Treffer nach exakt 39 Sekunden durch Julius Kühn – ein perfekter Auftakt der MT Melsungen in das Match dieses 13. Spieltages bei GWD Minden. Bei dem Gegner also, den die MT traditionell als “unangenehm zu spielen” einstuft. Die Hausherren antworteten zwar kurz darauf mit einem durch Marian Michalczik verwandelten Strafwurf, aber das schmerzte die Gäste, die ohne ihren Regisseur Lasse Mikkelsen (Mittelohrentzündung) angereist waren, nur kurzzeitig.

Das zeigte der anschließende fast makellose 5:0-Lauf, bei dem je zweimal Kai Häfner und Michael Allendorf und einmal Julius Kühn zum 1:6 (9. Min.) vollstreckten. Nur “fast makellos” deshalb, weil es bei optimaler Chancenverwertung sogar 1:8 hätte heißen können. Aber Nebojsa Simic hatte mit seinem Wurfversuch übers ganze Spielfeld Pech und verfehlte knapp des verwaiste Mindener Gehäuse,  danach scheiterte Tobias Reichmann von der Strafwurflinie aus an Espen Christensen.   

Dann berappelten sich die Grünweißen. Erst in Person von Christoph Reissky, der aus dem Rückraum erfolgreich war. Danach trafen Kevin Gulliksen per Gegenstoß und Marian Michalczik ebenfalls aus 6 Metern – jeweils nach vorangegangenen Fehlpässen von Julius Kühn. So stand es plötzlich 4:6 (12.). MT-Trainer Heiko Grimm verordnete darauf hin dem Rückraumspieler eine Verschnaufpause und schickte Roman Sidorowicz auf die Platte. Wofür sich der Schweizer prompt mit dem Tor zum 4:7 bedankte.

In der Folge nahm jedoch die Fehlerquote auf Seiten der MT – meist Abspiele, die keinen Empfänger fanden – wieder zu und eröffneten den Hausherren leichte Torgelegenheiten. So hefteten sich die Mindener dank Kreisläufer Lucas Meister, Linksaußen Mats Korte und Halbrechts Savvas Savvas nun noch dichter an die Fersen der MT.  Und als Roman Sidorowicz ein Fehlpass unterlief, nutze Korte per Tempogegenstoß die Gelegenheit, um zum ersten Mal nach dem 1:1 wieder auszugleichen (10:10, 22.).

Grund genug für MT-Trainer Heiko Grimm, seine Schützlinge per Timeout neu zu instruieren. Die SKY-Mikrofone übertrugen seine Ansprache (“Jetzt wird es hektisch, wir kriegen nur Tore durch Undiszipliniertheiten”), die mit der Vorgabe konkreter Spielzüge endete. Die Spieler hatten verstanden und stellten innerhalb von nur drei Minuten über Tore allesamt aus der Nahwurfzone (Allendorf, Reichmann, Maric) wieder einen kleinen Vorsprung her (10:13, 25.). Zum Zunge schnalzen übrigens war das Anspiel von Häfner auf Maric, indem der den Ball kompliziert um zwei Abwehrspieler herum zum Kreisläufer gedreht hatte. Kurz darauf verdiente sich Maric selbst eine Bestnote, als er zwei Gegner per Blitzdrehung nach einer Finte aussteigen ließ. Damit besiegelte der Kroate gleichzeitig den 13:15-Hlabzeitstand.

Den zweiten Durchgang begann die MT in derselben Besetzung, wie zum Start. Das heißt erneut mit Allendorf, Kühn, Pavlovic, Häfner, Reichmann, Maric und im Tor Simic. Für die Abwehr kamen jeweils Danner und Lemke. Dennoch gehörten der erste Treffer nach Wiederanpfiff den Ostwestfalen, Michalczik verkürzte zum 14:15. Was aber blitzschnell (nach nur 12 Sekunden!) von Allendorf mit dem 14:16 quittiert wurde.

Wie wertvoll Kai Häfner für die MT ist, zeigte der Halbrechte, der eigentlich schon seit Wochen auf konstant hohem Niveau spielt, in der Folge mit zwei herrlichen Toren: Erst lässt er den Gegner mit einem starken Eins-gegen-Eins aussteigen, um dann einen Angriff später per Sprungwurf einzunetzen. Der führte zum 15:19 und so war nach knapp 37 gespielten Minuten aus Sicht der Nordhessen wieder alles im Grünen Bereich.  

Warum sie diesen Vorsprung nicht halten oder gar ausbauen konnten und es mit fortschreitender Spieldauer immer knapper wurde, die Gastgeber sogar wieder ausgleichen konnten, lag in erster Linie an einem Mindener, den keiner so richtig auf dem Zettel zu haben schien. Christoffer Rambo, in Halbzeit 1 noch gar nicht auf dem Spielfeld, trumpfte kurz nach seiner Einwechslung groß auf. Zunächst kaufte ihm zwar Simic seinen ersten geworfenen Ball ab, aber dann kam der Norweger und zwar gewaltig. Mit Würfen, für die er eigentlich einen Waffenschein gebraucht hätte. Vorwiegend von seiner Stammposition im rechten Rückraum hämmerte er die Bälle an den jeweiligen Abwehrspielern – egal ob Kühn oder Maric – unhaltbar für Simic ins Netz. Das sollte dem zwei Meter großen Linkshänder zwischen der 41. und 58. Minute gleich sechs Mal gelingen. Dabei hätte die MT gewarnt sein müssen, da der Blondschopf beim letzten Auftritt den Nordhessen in der vergangenen Saison an gleicher Stelle gar 11 Mal eingeschenkt hatte. Was damals übrigens in einer 27:32-Niederlage mündete. Sollte sich Geschichte also wiederholen?

Aus MT-Sicht zum Glück diesmal nicht. Denn selbst als das Spiel beim 27:27 zwei Minuten und 18 Sekunden vor dem Abpfiff auf des Messers Schneide stand – natürlich durch Rambo als Schütze des Ausgleichstores – behielt das Grimm-Team die Nerven. Erst in Person von Tobias Reichmann, der von der Siebenmeterlinie aus Espen Christensen keine Chance ließ. Und dann bei noch 11 zu spielenden Sekunden und inzwischen als Manndeckung formierter Mindener Abwehr durch Domagoj Pavlovic. Der zweikampfstarke Kroate überlief seinen Gegner und stellte die Anzeigentafel mit dem 27:29 endgültig auf Sieg. Der übrigens absolut in Ordnung geht, da die MT den Gastgeber kein einziges Mal in Führung gehen ließ und auch auf knappste Spielstände jeweils Antworten zu geben wusste.

Mit diesem Sieg sind die Nordhessen nach zwei Niederlagen rechtzeitig vor dem Auftritt auf europäischer Bühne in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Nun sollen am Samstag in Kassel – also nur 48 Stunden nach dem Auftritt in Minden – gegen den griechischen Meister Olympiacos Piräus die Weichen für einen erfolgreichen Auftakt in den EHF Cup gestellt werden.

Heiko Grimm: Ohne respektlos sein zu wollen muss ich sagen, dass wir heute die deutlich bessere Mannschaft waren, da wir das Spiel fast über die gesamte Zeit kontrolliert haben. Es war ein sehr gute Leistung der Mannschaft, auch wenn uns derzeit etwas die Leichtigkeit fehlt.  Minden hat teilweise offensiv agiert, zudem musste durch den Ausfall von Lasse Mikkelsen Domagoj Pavlovic durchspielen. So passieren einfach auch Fehler – erst recht, wenn es auf dem Spielfeld hektisch wird. Letztendlich sind wir sehr froh, heute dieses schwere Auswärtsspiel gewonnen zu haben und das meiner Meinung nach völlig verdient. Jetzt werden wir uns einen Tag lang regenerieren und dann gezielt auf den Start in den Europapokal vorbereiten.   

GWD Minden – MT Melsungen 27:29 (13:15)

GWD: Christensen (1. – 26. Min., ab 47. Min.; 1 Tor, 8 Paraden / 14 Gegentore), Semisch (26. – 47. Min.; 2 P. / 11 GT) – Meister 5, Kranzmann, Nowatzki, Savvas 1, Rambo 6, Korte 3, Padshyvalau, Strakeljahn, Gullerud, Michalczik 6/2, Staar, Reissky 2, Gulliksen 3 – Trainer Frank Carstens.

MT: Simic (1. – 60. Min.; 11 Paraden / 25 Gegentore), Sjöstrand (n.e.) – Maric 2, Kühn 4, Lemke 1, Reichmann 4/1, Ignatow, Kunkel, Danner 2, Schneider, Allendorf 4, Sidorowicz 1, Häfner 9, Salger, Pavlovic 2, Gruber – Trainer Heiko Grimm.

Schiedsrichter: Jannik Otto (Syke-Barrien) / Raphael Piper (Kiel)

Zeitstrafen: 6 – 4 Min. (Meister, Gullerud, Michalczik – Reichmann, Pavlovic)

Strafwürfe: 2/3 – 1/3 (Savvas wirft über das Tor 24. Min. – Reichmann scheitert an Christensen, 8. Min., Allendorf scheitert an Christensen, 55. Min.)

Zuschauer: 2.314, Kampa Halle, Minden

Das nächste Spiel:

Sa, 16.11.19, 19:00 Uhr, EHF Cup: MT Melsungen – Olympiacos Piräus (GRE), Rothenbach-Halle Kassel

 




EC Kassel Huskies – Freitag Heimspiel gegen die Füchse aus der Lausitz

 

Kassel, 14. November, 2019. Die Pause ist vorbei, es ist Heimspielzeit in der Kasseler Eissporthalle. Am morgigen Freitag, 19.30 Uhr, kommt es zum ersten Spiel nach der Länderspielpause und Gast in der Eissporthalle sind die Füchse aus der Lausitz. Gleichzeitig ist dieser Spieltag der erste „Regenbogentag“ der Kassel Huskies, an dem sich verschiedene Organisationen, die unter dem „Regenbogen Netzwerk Kassel“ zusammengeschlossen sind, in der Halle präsentieren und gegen Homophobie und für Toleranz werben. Präsentiert wird das Spiel von Kassel Marketing.
Eissporthalle ist bisher ein Ort der Heimsiege

Neun Spiele, neun Siege – das ist die aktuelle Bilanz in der Eissporthalle Kassel. In bisher keinem einzigen Heimspiel haben die Kassel Huskies Punkte abgegeben. Dazu steht eine beeindruckende Heimbilanz von 50:22 Toren im Raum – kein DEL2-Team konnte zu Hause mehr überzeugen. Kapitän Alexander Heinrich freut sich, dass er nach langer Verletzung nun wieder Teil des Kaders sein wird. Nach erfolgter Genesung kann er nun seinem Rudel wieder auch auf dem Eis helfen. „Klar freue ich mich darauf, wieder spielen zu können“, so der Routinier. „Am Ende war es eine lange Zeit und ich bin heiß, wieder zu spielen.“

Noch nicht dabei sein werden Mario Scalzo, der zwar bereits mit dem Team trainiert, jedoch noch nicht spielen kann und Richie Mueller. Mit Eric Valentin kommt Verstärkung aus Wolfsburg dazu.

„Toll, dass Alex wieder dabei ist. Als Kapitän ist er wichtig und er ist ein super Verteidiger“, ist auch Trainer Tim Kehler froh, wieder mehr Alternativen auf der Bank zur Verfügung zu haben. So soll die Serie der Siege in der Eissporthalle auch gegen Weißwasser erhalten bleiben.
Doch die Huskies sind gewarnt: Die Füchse aus der Lausitz sind das viertbeste Auswärtsteam der Liga. „Sie spielen schnelles Eishockey, machen Druck. Gegen sie ist es immer ein gutes Spiel“. Und nicht nur Tim Kehler kann sich freuen: „Ich denke, dass es auch für die Fans ein gutes Spiel werden wird.“
Regenbogentag in der Halle-

Im Vorfeld des Spiels werden sich die Fans an Ständen über unterschiedliche Lebensentwürfe, sexuelle Vielfalt und Toleranz informieren können. Das Kasseler Regenbogen Netzwerk wird in der Halle präsent sein und an Info-Ständen über ihre Arbeit aufklären und Anreize für Gespräche liefern. Die Kassel Huskies zeigen sich bunt, weltoffen und tolerant und kommen so auch ihrer sozialen Verantwortung in Nordhessen nach.

 




Knüllwald-Rengshausen – Durchsuchung bei Beschuldigten eines Raubes mit Spezialeinsatzkräften der Polizei

 

Knüllwald-Rengshausen – Mittwoch Morgen um 06:00 Uhr wurden in Rengshausen Durchsuchungsbeschlüsse bei zwei Beschuldigten eines Raubes durch die Kriminalpolizei Homberg und Spezialeinsatzkräfte der Polizei vollstreckt. Die beiden Beschuldigten stehen im Verdacht, am 04.05.2019, um 23:30 Uhr, in der Gemarkung Knüllwald-Rengshausen einem 26-jährigen Mann ein Mobiltelefon im Wert von 80,- EUR geraubt zu haben.

Die beiden 36 und 47 Jahre alten beschuldigten Männer aus Knüllwald-Rengshausen sollen nach Angaben des 26-jährigen Opfers in der Gemarkung Knüllwald-Rengshausen den 26-Jährigen aus Waldbrül von hinten überfallen haben, ihn mit den Fäusten niedergeschlagen und ihm anschließend das Mobiltelefon aus der Jacke entwendet haben. Ermittlungen der Kriminalpolizei Homberg führten schließlich zu einer Pension in Rengshausen, in der die beiden Beschuldigten wohnen. Hier wurden gestern Morgen die beiden Durchsuchungsbeschlüsse des Amtsgerichtes vollstreckt und die zwei Beschuldigten vorläufig festgenommen. Alle drei am Raub beteiligten Personen sind bzw. waren Angehörige einer sogenannten „Drückerkolonne“, die an Haustüren u. a. Zeitschriften-Abonnements verkaufen.

Spezialeinsatzkräfte der Polizei waren neben Beamten des Kriminalkommissariates 10 der Kriminalpolizei Homberg im Einsatz, da es im Rahmen der Ermittlungen Hinweise auf eine scharfe Schusswaffe gab. Bei der Durchsuchung konnte das entwendete Mobiltelefon beschlagnahmt werden. Eine scharfe Schusswaffe wurde nicht gefunden. Auf Grund des Mangels an Haftgründen wurden die beiden Beschuldigten wieder auf freien Fuß gesetzt.

 

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