„Sich einbringen“

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Am gestrigen Tag besuchten wir die Konferenz der Ghana-Union Deutschland, die in diesem Jahr in Kassel stattfand.

Anwesend war auch der stellvertretende Botschafter des Landes Ghana Herr Dwamena-Yeboah, sowie die Delegierten aus allen Teilen Deutschlands.

Ebenfalls anwesend waren die Bürgermeisterin der gastgebenden Stadt Kassel, Frau Friedrichs, sowie der Migrationsbeauftragte der Stadt und die Migrationsbeauftragte der Polizei.

Die Konferenzsprache war nicht eindeutig, jedoch für uns Mitteleuropäer nachzuvollziehen,

denn entweder sprachen die Redner in Deutsch oder in gutem verständlichen Englisch, da Englisch die Amtssprache in Ghana ist. 

Vorgestellt wurde unter anderem ein interessantes Founding-Project für Afrika namens widu.africa. 


„WiDu“ steht für die Vogelfamilie des Wiedehopfes und ist eine vom BMZ und GIZ ins Leben gerufene Initiative, die die Finanzierung von Kleinst- und Kleinunternehmen in Afrika neu definiert. Ziel ist private Gelder, so genannte Remittances, der afrikanischen Diaspora in Deutschland durch öffentliche Zuschüsse zu multiplizieren, um gemeinsam Möglichkeiten und Arbeitsplätze in Afrika zu schaffen. Es sollen mehr Mittel in Investitionen und weniger in den Konsum fließen.


Im weiteren ging es um die vielfältigen Probleme dunkelhäutiger Menschen in Deutschland.  Ja es ging auch um Rassismus und Ausgrenzung und um das:“ Alle in einen Topf schmeissen“. 

Ein Schlussredner aus dem Publikum fasste es sehr gut zusammen, denn er erzählte, dass er Vater und Opa wäre und in seiner Wohnortgemeinde sehr gut integriert sei, denn er würde sich einbringen. Das sei für ihn das Zauberwort.

Dadurch wäre er vollständig integriert. 

Diese Ansicht machte eigentlich alles aus, was Integration bedeutet, nämlich „Einbeziehung, Eingliederung in ein größeres Ganzes“.

Die Teilnehmer dieser Konferenz, so erfuhr man im Gespräch, lebten zum Teil schon 40 Jahre hier in unserer und ihrer neuen Heimat und die Integration ist ihnen ein echtes Anliegen.

 


 


 

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