Piroch wechselt in die Schweiz – andere MT-Talente jetzt mit neuer Pespektive


Zwei Jahre lang hat er in der A-Jugend der mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen gespielt und sich angesichts seiner guten Entwicklung einen Perspektivvertrag im Team der MT-Profihandballer verdient. Nun hat sich Tomas Piroch aber überraschend und sehr kurzfristig anders entschieden: Der 19-jährige Tscheche, der auch im erweiterten Auswahlkader seines Heimatlandes geführt wird, bat um Vertragsauflösung, um sich dem schweizerischen Erstligisten HC Kriens-Luzern anzuschließen. Die MT Melsungen entsprach diesem Wunsch und gab nach der Einigung um die fällige Ablösesumme Grünes Licht für den sofortigen Wechsel.

“Das ist einerseits schade, denn es war mit dem Spieler und seinem damaligen Berater eingehend der weitere Werdegang bei der MT besprochen und mit einem Vertrag über drei Jahre auch formal eine sehr aussichtsreiche Perspektive dokumentiert. Andererseits eröffnen solche personellen Veränderungen mitunter neue Möglichkeiten im Verein. In diesem Fall wird zum Beispiel früher der Weg frei für weitere vielversprechende Talent aus den eigenen Reihen”, erklärt Axel Geerken.

Der MT-Vorstand spielt damit auf David Kuntscher und Malvin Haeske an. Kuntscher wurde in der zurückliegenden Saison mit der B-Jugend Hessischer und Deutscher Meister und erhielt daraufhin im Sommer eine Einladung vom Deutschen Handballbund für die Jugendnationalmannschaft. Haeske, zu dieser Saison vom SC Magdeburg zur MT gekommen, ist nun Kuntschers direkter Konkurrent  – sowohl im Verein, als auch um einen Platz in der DHB-Auswahl. Beide sind ein Jahr jünger als Piroch und demzufolge jetzt noch in der A-Jugend der Melsunger Spielgemeinschaft im Einsatz.


 




„Green Washing“ auf See

 

Der Marine Stewardship Council (MSC) hat einem Verbund aus deutschen, holländischen, dänischen und schwedischen Fischern eine Zertifizierung für Nachhaltigkeit erteilt. Und das trotz des Einspruchs der Naturschutzorganisation WWF. Diese kritisierte die Entscheidung in einer Stellungnahme als „Green Washing auf Hoher See“. Der fragwürdig arbeitende Fischerei-Verbund ist laut WWF mit insgesamt über 950 Booten in der Nordsee unterwegs, zu großen Teilen in Naturschutzgebieten wie der Doggerbank.

„Die Zertifizierung droht das Vertrauen in das MSC-Zertifikat zu untergraben. Wirklich nachhaltig arbeitende Fischereien, die sich an geltende Regeln halten, bringt sie in Misskredit“, warnt WWF-Fischereiexperten Philipp Kanstinger.  Vor allem der Einsatz von bodenzerstörenden Fanggeräten in Meeresschutzgebieten ist ihm ein Dorn im Auge. Außerdem würden die Behörden in den betroffenen Ländern die geltende Anlandepflicht nur mangelhaft kontrollieren. Bisher sei der Entsorgung von unerwünschtem Beifang auf Hoher See im großen Stil „Tür und Tor geöffnet“, so Kanstinger.  

Erst vor wenigen Wochen hat der MSC den Kabeljaufischereien in der Nordsee das Zertifikat entzogen, weil der Bestand kollabiert ist. Warum kurz darauf eine so große Flotte, die vor allem Kabeljau im Visier hat, neu zertifiziert wird, ist Kanstinger unerklärlich. „Der Kabeljaubestand ist unter anderem auch deswegen zusammengebrochen, weil viele Fischer den Wissenschaftlern geschönte Daten geliefert haben und kleine Fische illegalerweise auf See entsorgt und nicht gemeldet haben. Diesen Hinweisen auf einen systematischen Verstoß gegen die Anlandepflichten sind der MSC und der beauftragte Zertifizierer nicht ausreichend nachgegangen.” Es sei auch unverständlich, dass die Fischerei mit ihrem Trick durchgekommen ist, ihre Flotte mit 950 Schiffen in kleinere Einheiten aufzuteilen und deren ökologische Fußabdrücke isoliert voneinander zu bewerten. „Der MSC muss dringend seine Richtlinien nachbessern und die unabhängige Kontrollen verstärken, um in Zukunft glaubwürdig zu bleiben“, fordert Kanstinger.

 

Original Content von WWF Deutschland präsentiert vom Nordhessen Journal




590 Millionen für Hessens Bundeswehrstandorte


Mit großer Freude hat man bei der CDU in Nordhessen – der Teil Hessens mit den meisten Bundeswehrstandorten – vom 590 Millionen Euro Investitionsprogramm der Bundeswehr, in Zusammenarbeit mit dem Hessischen Finanzministerium für hessische Standorte erfahren.

Insgesamt sollen 1300 neue Unterkünfte für Soldatinnen und Soldaten in einer kostensparenden Modulbauweise mit hohem Vorfertigungsfaktor aus diesem Förderprogramm entstehen.
Das Programm wird Mitte 2020 am Standort Knüllkaserne, Schwarzenborn im Schwalm-Eder-Kreis mit dem Errichten von Unterkünften für 400 Soldatinnen und Soldaten beginnen. Die anderen Standorte in Hessen, wie die Burgwaldkaserne in Frankenberg, die Hessenkaserne in Stadtallendorf oder die Georg-Friedrich-Kaserne in Fritzlar, werden dann in den Folgejahren in Angriff genommen.

Dank der Trendwende Bundeswehr wird wieder in den Standort Stadtallendorf investiert und nicht mehr darüber gesprochen ihn zu schließen. Rund 160 Millionen Euro fließen an den Standort und in die Region. Ein klares Bekenntnis der Bundeswehr an Hessen und umgekehrt.

„Als Nordhessen freuen wir uns über das Investitionsprogramm der Bundeswehr und des Hessischen Finanzministeriums. Mein besonderer Dank gilt Verteidigungsstaatssekretär, Dr. Peter Tauber und dem Hessischen Finanzminister, Dr. Thomas Schäfer, die hier wieder neue, innovative Wege gehen, um die Bundeswehr noch attraktiver zu machen und die Standorte zu stärken“, so der Vorsitzende der CDU Kurhessen-Waldeck, Bernd Siebert (Gudensberg).

Siebert saß von 1994 bis 2017 im Deutschen Bundestag und hat über diese Zeit schwerpunktmäßig im Verteidigungsausschuss die Interessen der Soldatinnen und Soldaten, insbesondere die der nordhessischen Männer und Frauen in Uniform vertreten.

cdu-schwalm-eder@t-online.de





Urlaubstipp: Weihnachten in New York erleben

 

Ho, ho ho…. Es Weihnachtet bald wieder. Die Tage bis Weihnachten werden immer kürzer und das Wetter leider immer schlechter. Da zieht es einen dann doch schonmal in die Ferne, aber das Shoppen zu Weihnachten darf natürlich auch nicht fehlen. Daher habe ich einen merkwürdigen Urlaubstipp im Gepäck, nämlich New York!

In Deutschland dauert es immer bis man in Weihnachtsstimmung kommt und meistens ist das Wetter dann auch nicht da beste. Bei uns dauert alles immer länger und wird dann mehr als rasant erledigt.

Warum dann nicht einfach mal wegfahren und seine Weihnachtseinkäufe in New York erledigen. Was daran so großartig sein soll fragt Ihr euch jetzt bestimmt?

Ganz einfach. In New York wird Weihnachten regelrecht Zelebriert. Es gibt eine Weihnachtsparade am vierten November Wochenende. Der Festzug ist eine Mega Attraktion und mit keiner Weihnachtseröffnung in Deutschland zu vergleichen.

Wo könnt ihr am besten Zuschlagen, wenn es um die Geschenke geht

Das ist sehr schwer zu sagen wo man am besten einkaufen kann, denn der ganze Broadway ist eine einzige Glitzerbombe und jedes Geschäft wird euch bestimmt ein „Ahhh“ und „Ohhh“ entlocken wie Ihr es als Kinder bestimmt auch gemacht habt.

Trotzdem, auch wenn es nicht grade die günstigsten Läden sind, solltet Ihr einen Besuch bei Tiffany und Co machen. Oder springt einmal bei Macy´s rein und lasst euch ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

New York ist zur Weihnachtszeit ein Abenteuer Spielplatz und lässt Herzen höherschlagen. Passt aber auf eueren Geldbeutel gut auf, denn sonst ist schnell ein Loch drinne.

Den Weihnachtsmann gibt es nicht? Dann wart Ihr aber nicht im  Santa Land

Wenn Ihr nach New York fliegen solltet, um Weihnachten Mal anders zu erleben, dann müsst Ihr dringend ins Santa Land doch Obacht, bitte meldet euch vorher bei Santa an, denn sonst dürft Ihr nicht rein.

Auch solltet Ihr am Rockefeller Center vorbeigehen und den Riesigen Weihnachtsbaum bewundern. Die Riesigen Kugeln glitzern und funkeln wie ein Meer von vielen kleinen Feen, wenn es abends dunkel geworden ist.

Wenn Ihr Schlittschuhe dabei habt dann nichts wie ab in den Central Park und eine Runde auf der Natureisbahn drehen.

Weihnachten in New York ist einfach Wunderbar und man ist für eine kurze Zeit in einer Märchenwelt gefangen. Daher sputet euch, denn es düsen sehr viele Menschen dorthin. Noch sind die Flüge günstig und die Hotels nicht ausgebucht.

Ich wünsche euch wunderbare Tage in New York und grüßt Santa Claus wenn Ihr ihn seht und dreht eine Runde mit der Eisenbahn am Fuße des Rockefeller Centers und am Ende noch ein Weihnachtsfoto von Liberty Island und Ihr hattet den perfekten Weihnachtsurlaub mit tollen Geschenken für die liebsten zu Hause, die man hier möglicherweise so noch nie gesehen hat.

 




Das Erscheinungsbild der #GroKo bei der Rentenreform ist grottenschlecht.


Eine Analyse von Uwe-Matthias Müller.

Bundesbank und Beratungs-Unternehmen warnen: wenn sich nichts ändert, kollabiert die Rente in Deutschland. Die Groko diskutiert – ohne Ergebnis.

 

Zeile 4229 (!) ist der Beginn des „Renten-Abschnittes“ im Koalitions-Vertrag der #GroKo vom 12. März 2018. Ab Zeile 4254 befasst sich das Dokument mit dem Thema Grundrente. Stand heute und jetzt hat die Bundesregierung kein konsensfähiges Konzept zur Grundrente entwickelt.

Das ist umso bemerkenswerter, als der offizielle Streitpunkt – die Bedürftigkeitsprüfung für Leistungen der Grundrente – klar geregelt ist: „Voraussetzung für den Bezug der Grundrente ist eine Bedürftigkeitsprüfung entsprechend der Grundsicherung.“ Ob man das für angemessen oder falsch hält – es ist geregelt. Warum die CDU, SPD und CSU darüber jetzt endlos und ohne Ergebnis streiten, bleibt unverständlich.

Die Grundrente ist wichtig. Sie ist aber nur ein vergleichsweise kleiner Teil einer umfassenden, alternativlosen Reform des Renten-Systems in Deutschland.

Das Renten-System in Deutschland ist vom Zusammenbruch bedroht. Der „Generationen-Pakt“ funktioniert nicht mehr, er fällt dem demografischen Wandel zum Opfer.

Was aber tut die Bundesregierung seit nunmehr 599 Tagen?

Nichts.

Sie versucht sich bis zum Ende der Legislatur-Periode zu retten.

Dann wird man weitersehen, weiterwursteln.

Der Wähler hat das Wort!

 

Eine Analyse von Uwe-Matthias Müller in DNEWS24TV.



2018-03-14-koalitionsvertrag-data




Streife stoppt betrunkenen Fahrer ohne Führerschein und ertappt ihn beim Identitätsschwindel


(ots)Kassel:

Gleich wegen mehrerer Straftaten muss sich ein 25-Jähriger aus Kassel nach einer Verkehrskontrolle durch die Polizei am gestrigen Donnerstagnachmittag verantworten.

Der junge Mann

  • lenkte nicht nur alkoholisiert einen Audi
  • und besitzt keinen Führerschein,
  • er versuchte darüber hinaus noch vergeblich die Polizisten mit einem fremden Ausweis über seine Identität zu täuschen.
  • Zu guter Letzt fanden die Beamten in dem Audi eine Schreckschusswaffe. Weil der Fahrer keinen hierfür erforderlichen kleinen Waffenschein hat, muss er sich nun zusätzlich wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten.

Wie die Polizisten des Reviers Ost mitteilen, fiel ihnen der vor ihnen fahrende Audi gegen 18:40 Uhr auf, da er Wagen leichte Schlangenlinien fuhr und mehrfach nicht blinkte.

Sie hielten das Auto schließlich in der Leipziger Straße im Bereich des Platzes der Deutschen Einheit an. Bei dem 25-jährigen Fahrer stellten die Kontrollierenden sofort Alkoholgeruch fest. Er gab den Beamten seinen vermeintlichen Ausweis und beteuerte, seinen Führerschein vergessen zu haben.

Ein Atemalkoholtest bei dem jungen Mann, der offenbar auch unter Drogeneinfluss stand, ergab einen Wert von rund 1,8 Promille.

Die Polizisten nahmen ihn mit auf die Dienststelle, wo er sich einer Blutprobe unterziehen musste. Auf dem Revier konnten die Beamten nach ersten Zweifeln dann bei einer Überprüfung im polizeilichen System auch die wahre Identität des bereits polizeibekannten 25-Jährigen feststellen. Der Ausweis, mit dem er sich zuvor ausgegeben hatte, war nicht sein eigener. Der tatsächliche Eigentümer hatte das Dokument bereits im März dieses Jahres verloren gemeldet.

Die Beamten fertigten gegen den Audifahrer neben den Anzeigen wegen Trunkenheit im Verkehr und Fahrens ohne Fahrerlaubnis auch eine Anzeige wegen des Verdachts der Fundunterschlagung, da er den offenbar aufgefundenen Ausweis nicht abgegeben hatte. Außerdem muss er sich wegen des Missbrauchs von Ausweispapieren verantworten.

Die weiteren Ermittlungen gegen den 25-Jährigen werden bei den Beamten der Ermittlungsgruppe des Polizeireviers Ost geführt.

Polizeipräsidium Nordhessen


Anmerkung der Redaktion: Fehlt eigentlich nur noch die Leiche oder die Illegalen im Kofferraum.





Werra-Meißner-Kreis will flächendeckenden Einsatz von Gemeindeschwestern – Antrag beim Land Hessen gestellt


„Der Werra-Meißner-Kreis plant den flächendeckenden Einsatz von Gemeindeschwestern als mobile Fallmanagerinnen, die insbesondere die ältere Bevölkerung der Region zu Hause aufsuchen sollen. Einen entsprechenden Antrag zu Förderung durch das Land Hessen haben wir nun gestellt und hoffen auf Unterstützung durch das Land“, teilte Landrat Stefan Reuß jetzt mit.

Unterstützt wird der Kreis bei dem Vorhaben durch das Ärztebündnis Werra-Meissner e.V., das neugegründete Netzwerk Gesunder Werra-Meißner-Kreis GmbH, sowie das interkommunale Gesundheitsversorgungszentrum Sontra (iGVZ).

Die Gemeindeschwestern im Werra-Meißner-Kreis sollen im Sinne eines „sozialen Kümmerers“ die soziale Teilhabe und die Mobilität der Klienten sichern bzw. wiederherstellen und gesundheitlichen Risiken vorbeugen. Dabei sollen insbesondere psycho-soziale oder gesundheitliche Problemlagen frühzeitig erkannt und gegengesteuert werden. Diese neue Gemeindeschwester 2.0 füllt damit eine Versorgungslücke bei der Versorgung von Klienten, die noch keine regelmäßige medizinische Versorgung beispielsweise durch einen Pflegedienst benötigen, aber durch die fehlende altersgerechte Infrastruktur unterversorgt sind.

Die Aufgaben einer solchen Gemeindeschwester 2.0 umfassen:

  • Präventive Hausbesuche beim Klienten.
  • Analyse der medizinischen, pflegerischen und psycho-sozialen Versorgungsbedarfe der Klienten
  • Planung der Versorgungs- und Unterstützungsleistungen gemeinsam mit dem Klienten und den an der Versorgung beteiligten Akteuren, u.a. Hausärzten und Angehörigen aber auch soziale Einrichtungen.
  • Aktivieren bzw. Einsteuern des Klienten in die vorhandenen regionalen Hilfs- und Unterstützungs-systeme, u.a. Medizinischer Sektor, ggfs. Pflege oder Soziales.
  • Schnittstellenmanagement in den verschiedenen Versorgungsebenen, u. a. ambulant-stationär.
  • Monitoring und Nachhalten der geleisteten Versorgungs- und Unterstützungsleistungen.
  • Wahrnehmung der Interessen des Klienten gegenüber Dritten, z. B. bei Arztbesuchen.

 

Die Hausbesuche einer Gemeindeschwester 2.0 sollen in der Regel anlassbezogen erfolgen. Anlässe können unter anderem physische oder psychische Erkrankungen, alters- bzw. behinderungsbedingte Funktionseinschränkungen wie abnehmende Mobilität oder beginnende demenzielle Veränderungen, psycho-soziale Krisen wie Todesfälle oder soziale Auffälligkeiten wie Verwahrlosung sein.

Im Rahmen der Erstbesuche soll die Gemeindeschwester 2.0 mithilfe eines Gesprächsleitfadens und/oder weiterer Screening-Instrumente, die Alltagskompetenzen sowie den somatischen und emotionalen Zustand der betreuten Bürger einschätzen. Ferner werden die Menschen zu ihrer sozialen, häuslichen und finanziellen Lage sowie zur Inanspruchnahme von Hilfs- und Unterstützungsleistungen, z. B. medizinische Fußpflege, Essensservice, ambulanter Pflegedienst, befragt. Der Vorteil des Einsatzes standardisierter Tests ist im einheitlichen Vorgehen und in der Reproduzierbarkeit, im Sinne von Verlaufskontrollen, zu sehen. Aus den Ergebnissen der Tests werden entsprechende Maßnahmen geplant und priorisiert.

Während der fortlaufenden Hausbesuche sollen der Erfolg der Maßnahmen und die Einschätzung der aktuellen Lage, im Sinne eines Monitorings, überprüft beziehungsweise neu eingeschätzt werden. Aus diesem Grund ist die Dokumentation der Testergebnisse und der Gesprächsinhalte wichtig. Hierfür würde eine Dokumentationsvorlage für die Gemeindeschwestern entwickelt werden.

Bei der Planung der Unterstützungsleistungen legt die Gemeindeschwester 2.0 die individuellen Ressourcen des Klienten und die sozialräumlichen Ressourcen der Region zugrunde. Dem Bürger soll eine Hilfe zur Selbsthilfe an die Hand gegeben werden. Es erfolgt eine aktivierende Begleitung, bei der der Betroffene selbstbestimmt mitwirkt. Sofern die persönlichen Ressourcen nicht ausreichen, kann eine Betreuungsanregung in Betracht kommen.

An der gesundheitlichen aber psycho-sozialen Versorgung, insbesondere älterer Menschen, sind viele Berufsgruppen des Sozial- und Gesundheitswesens beteiligt. Die Gemeindeschwester 2.0 kann als Fallmanagerin Schnittstellen- und Abstimmungsproblematiken bei den beteiligten Akteuren und Institutionen sowie Versorgungsdiskontinuitäten vermeiden und für eine sektorübergreifende Koordination der erforderlichen Maßnahmen sorgen.

Für den Werra-Meißner-Kreis mit seinen rund 100.000 Einwohnern sollen insgesamt sechs Gemeindeschwestern 2.0 als Vollzeitstellen zum Einsatz kommen.

Die Zahl der beim Land beantragten Stellen folgt eigenen räumlichen Analysen, unter anderem für die ambulante medizinische Versorgung. Der Verantwortungs- und Wirkungsbereich der Gemeindeschwestern liegt jeweils in einem definierten Sozialteilraum. Die Teilräume umfassen zwischen ca. 13.000 bis ca. 30.000 Einwohner.

Der Bedarf an sechs Gemeindeschwestern erklärt sich auch aus der gegenwärtigen und künftigen Altersstruktur der Bevölkerung des Werra-Meißner-Kreises: Das Durchschnittsalter der Bevölkerung im Werra-Meißner-Kreis wird von 47,0 Jahren (2017) auf 49,9 Jahren (2030) steigen und der Anteil der ab 65-Jährigen wird bis 2030 auf über 32,3 Prozent der Gesamtbevölkerung ansteigen. Heute ist bereits gut jeder vierte Bewohner im Werra-Meißner-Kreis älter als 65 Jahre.

Die Anzahl der sechs Stellen ist weiterhin begründet durch die Größe der zu versorgenden Region und die damit verbundenen Wegstrecken sowie die geringe ausgebaute Infrastruktur in einer ländlichen Region. Eine Teamlösung mit sechs Gemeindeschwestern 2.0 ergibt sich auch funktional, hierzu zählen die Notwendigkeit der gegenseitigen Urlaubs- und Krankheitsvertretung der Gemeindeschwestern und der Anspruch einer hohen Versorgungsqualität ihrer Arbeit mittels gegenseitigen Austauschs und Lernens.

Zudem steigt der Bedarf an Hausarzt ergänzenden Hilfen, die die Gemeindeschwestern im Werra-Meißner-Kreis erbringen können.

Es ist abzusehen, dass in Zukunft nicht alle freiwerdenden Hausarztsitze nachbesetzt werden. Der Nachbesetzungsbedarf bei Hausärzten ist weiterhin immens, denn das Durchschnittsalter der Hausärzte im Werra-Meißner-Kreis ist mit 56 Jahren landesweit leicht überdurchschnittlich hoch.

Der Werra-Meißner hat aus diesen Gründen nun den Förderantrag für die geplanten sechs Gemeindeschwestern 2.0 beim Land gestellt. Die nichtgeförderten Kosten, insb. die Koordination, Kommunikations-Infrastruktur und laufenden Fahrtkosten der sechs Gemeindeschwestern 2.0 werden durch Eigenmittel durch den Landkreis und den beteiligten Leistungspartnern getragen.

„Wir hoffen, dass wir mit diesem innovativen Konzept Unterstützung beim Land Hessen finden, eine Förderung durch das Land wäre eine sehr wirksame Stärkung des ländlichen Raums“, unterstreicht Landrat Stefan Reuß.


 




Toyota e-Care


Die Toyota Motor Corporation (Toyota) hat an ihrem Stand auf der 46. Tokyo Motor Show 2019

einen „Mobilitäts-Themenpark“ für das Erleben der Zukunft ins Leben gerufen.

Erleben Sie eine medizinische Untersuchung der Zukunft mit einer Gesichtsversion des bekannten Spieles „Rock Paper“ -Schere‘.

Dieser Mobilitätsservice ermöglicht es einem Passagier, unterwegs mit einem Arzt zu sprechen und sich

auf dem Weg zum Krankenhaus einer medizinischen Untersuchung zu unterziehen.

Dieses Fahrzeug fährt dorthin, wo es benötigt wird, einschließlich des Hauses eines Kunden oder anderer Ziele.

 

 





DR. H.C. HAHN (FDP) ZUR HEIMATABGABE


 
  • Landesregierung stiehlt kommunales Geld und verkauft es als Landesgeld
  • Kommunen werden gegängelt und bevormundet
  • Kein anderes Land traut sich seine Kommunen so zu behandeln

WIESBADEN – „Der Finanzminister stiehlt den Kommunen das letzte Hemd und reist dann mit kleinen Bonbons durchs Land. Dadurch nimmt die Landesregierung gegenüber den Kommunen eine faktische Enteignung über 400 Mio. Euro vor und feiert sich darüber hinaus noch für die Umverteilung dieser Gelder als großer Gönner. Dabei gehören die Gewerbesteuereinnahmen den Kommunen, und dort sollten sie auch bleiben. Kein anderes deutsches Bundesland traut sich so mit seinen Kommunen umzugehen, wie die hessische Landesregierung. Es ist wieder die Methode Thomas Schäfer, der schon bei der Hessenkasse die Kommunen für seine Vorstellungen hat zahlen lassen“, erklärt der kommunalpolitische Sprecher der Freien Demokraten im Hessischen Landtag, Dr. h.c. Jörg-Uwe HAHN.

Dr. h.c. Hahn weiter:

„Der Finanzminister gängelt mit dem „Starke-Heimat-Gesetz“ die hessischen Kommunen und macht sie zu Almosenempfängern der Landesregierung, die den Kommunen noch die Bereiche vorgibt, in welche die Mittel zu investieren sind. Damit verplant das Finanzministerium die Gelder der Kommunen – dabei wissen die Kommunen viel besser, in welchen Bereichen es Investitionsbedarf gibt. Insoweit scheint der Finanzminister die Kommunen für unfähig zu halten, eigene Entscheidungen hinsichtlich der Verwendung ihrer Einnahmen zu treffen. Nicht umsonst laufen Bürgermeister und Landräte auch der CDU Sturm gegen die geplante Regelung. Wir Freie Demokraten lehnen die Gängelung der Kommunen grundsätzlich ab. Wir sind außerdem nach wie vor nicht von der verfassungsrechtlichen Zulässigkeit eines zweiten Kommunalen Finanzausgleichs überzeugt.“

 

Dr. h.c. Jörg-Uwe Hahn

Sprecher für Kommunales




Zoll am Frankfurter Flughafen verhindert mutmaßlichen Schmuggel eines hochwertigen Fingerrings


Frankfurt am Main (ots)

Am 25. Oktober kontrollierte der Zoll am Frankfurter Flughafen das Gepäck eines Reisenden, der bei seiner Einreise aus Südafrika dieses durch den grünen Ausgang für anmeldefreie Waren transportieren wollte. Die Frage nach mitgebrachten anmeldepflichtigen Waren hatte dieser zunächst verneint. Bei der genaueren Überprüfung fanden die Beamtinnen und Beamten eine leere, für Schmuck übliche Papiertüte in der Umhängetasche des Passagiers. Auf Nachfrage, was sich denn ursprünglich in dieser Papiertasche befunden hat, holte der Mann aus der selben Tasche unter der Kleidung ein Etui mit einem augenscheinlich hochpreisigen Ring hervor. Gemäß der mitgeführten Rechnungskopie hatte dieser einen Wert von ca. 7.000,- Euro.

Gegen den mutmaßlichen Schmuggler wurde ein Steuerstrafverfahren eingeleitet. Der verhinderte Steuerschaden beträgt 1.548,- Euro.

Zusatzinformation: Bei der Rückreise mit dem Flugzeug aus einem Drittland haben Reisende die Wahl zwischen dem grünen und dem roten Ausgang. Der grüne ist zu benutzen, wenn ausschließlich Waren für den persönlichen Bedarf innerhalb der Höchstmengen und Wertgrenzen mitgebracht werden. Der rote, wenn sich darüber hinausgehende Waren oder solche, die nicht ausschließlich privat genutzt werden, im Gepäck befinden. Denn diese sind beim Zoll anzumelden. Nähere Informationen hierzu sind auf der Internetseite www.zoll.de bzw. in der App „Zoll und Reise“ zu finden. Die Nichteinhaltung von Zollvorschriften kann verschiedene Folgen nach sich zie-hen. Besonders im Reiseverkehr müssen häufig Zolldelikte wie z.B. Nicht- oder Falschanmeldung durch Reisende in Steuerstraf- und Bußgeldverfahren geahndet werden. Im Jahr 2018 wurden beim Hauptzollamt Frankfurt am Main insgesamt 1.225 Steuerstrafverfahren gegen Reisende eingeleitet und ein Steuerschaden von 1,2 Millionen Euro verhindert.

Das Hauptzollamt Frankfurt am Main ist zertifizierter Arbeitgeber nach dem audit „berufundfamilie“. Wir bieten Ausbildungsplätze an. Näheres unter www.zoll.de – Beruf und Karriere.

Hauptzollamt Frankfurt am Main

 




Fin de Siecle Vorab Kostprobenbericht


Kostprobe Donnerstag 31.10.2019

 

Zu Halloween, vor dem dia de muertes die Generalprobe mit lediglich dem ersten des zweiteiligen Stückes.

Gekostet und als gut befunden. Anklänge von Variete, männliche Tänzer die sich im Hintergrund halten auch wenn sie bis zum Bühnenrand agieren.

Schlichte Bühne mit Vorhängen, die golden schweigen und doch genialer Weise sich zum „Ankleiden“  vorzüglich eignen. „Laubbläser“ die einem jedesmal während sie draußen Laub zusammen rechnen, ins Ohr steigen, daran erinnern,  zu welch nützlichem diese Dinger taugen!

 Absolut sehenswert die Choregrafie zu dem was alles geht, wenn es weht.

Aus relativ wenig, ganz großes enstehen lassen. Macht Lust auf MEHR.

Wer wird man  sein, wenn das Ende naht. „Dekadent, degeneriert, Gourmet, Kanibale…“

Für alle die jetzt neugierig geworden, scih angetickert fühlen es gibt noch Karten zur Premierenvorstellung am Samstag dem 3. November im Schauspielhaus zu Kassel.

Soviel Kasseler Freiheit sollte sein!

Beginn 19:30 mit sich anschließender PREMIERENFEIER


 

 

  1. brauer



Willingen – Drei Männer von sechs jungen Männer grundlos zusammengeschlagen- Zeugen gesucht


Korbach (ots) Am Freitagmittag erstattete ein 53-jähriger Mann Anzeige bei der Polizei in Korbach: In der vorherigen Nacht war er mit zwei Freunden von sechs jungen Männern grundlos zusammengeschlagen worden. Die Polizei sucht Zeugen.

Die Männer aus Westfalen wollten ein geselliges Wochenende in Willingen verbringen. Am Donnerstagabend gegen 23.30 Uhr verließen sie eine Gastwirtschaft in der Briloner Straße. Auf dem Weg zu einem Taxistand begegnete ihnen auf der gegenüber liegenden Straßenseite der Waldecker Straße eine Gruppe von sechs jungen Männern. Aus dieser Gruppe wurden die Westfalen beleidigt und angepöbelt, unter anderem mit den Worten „Was wollt ihr alten Säcke hier in unserem Willingen“.

Kurz darauf wechselten die jungen Männer die Straßenseite und begannen ohne Vorwarnung auf die Westfalen einzuschlagen. Der 53-Jährige erhielt Schläge gegen das Jochbein und in sein Gesicht, er fiel dabei zu Boden und verlor seine Brille. Einer seiner Begleiter wurde sogar am Boden liegend getreten, er erlitt dadurch erhebliche Verletzungen, die in einem Krankenhaus behandelt werden mussten.

Da die der Polizei bisher vorliegende Täterbeschreibung nur sehr dürftig ist, erhoffen sich die Ermittler der Polizeistation Korbach durch die Veröffentlichung Hinweise von möglichen Zeugen. Die Täter sollen zwischen 17 und 19 Jahre und überwiegend dunkelhaarig gewesen sein.

Hinweise bitte an die Polizeistation Korbach, Tel. 05631/9710.

Polizeipräsidium Nordhessen
Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg





4:1 Auswärtssieg in Crimmitschau – Huskies wieder Tabellenführer


Kassel, 1. November 2019. Durch einen verdienten 4:1 (2:0/1:1/1:0) Erfolg bei den Eispiraten Crimmitschau am Freitagabend setzten sich die Kassel Huskies wieder an die Tabellenspitze der DEL 2. Nach zuletzt drei Auswärtsniederlagen in Serie, nahm die Mannschaft von Trainer Tim Kehler erstmals seit Anfang Oktober wieder Punkte mit nach Nordhessen.

Bei den Huskies fehlten neben den länger verletzten Alexander Heinrich und Mario Scalzo auch Nathan Burns und Richie Mueller. Dafür waren vom Kooperationspartner aus Wolfsburg Valentin Busch und Eric Valentin mit an Bord. Zwischen den Pfosten stand Jerry Kuhn.

 

Der Start ins Spiel verlief für die Schlittenhunde nach Maß. Ganze 37 Sekunden waren gespielt, da zappelte es das erste Mal im von Michael Bitzer gehüteten Eispiraten-Tor. Nach einem Dinger Schuss von der blauen Linie stand Justin Kirsch goldrichtig und verwertete den Abpraller zum 1:0 aus Kasseler-Sicht. Nur drei Minuten später erhöhten die Huskies auf 2:0. Alexander Karachun wurde Sekunden nach Ablauf der ersten Überzahl bei einer Kontersituation mustergültig vor dem Tor freigespielt und traf trocken in den Winkel. Im weiteren Verlauf des ersten Abschnitts kamen die Gastgeber aus Westsachsen besser ins Spiel und hatten unter anderem durch Grygiel die Chance auf den Anschlusstreffer. Doch Jerry Kuhn verhinderte diesen mit einer sehenswerten Parade. In der 13. Minute verpassten dann Lois Spitzner und Michi Christ mit einer Doppelchance den dritten Kasseler Treffer. Michael Bitzer konnte zweimal mit seinen Schonern parieren. Kurz vor der ersten Drittelsirene verfehlte dann Valentin Busch eine scharfe Hereingabe von Bettahar.

Zu Beginn des zweiten Drittels verflachte die Partie etwas. Für die Huskies hatten Kirsch (25.), Moser bei vier gegen vier (26.) und Spitzner nach längerer Druckphase (29.) die besten Gelegenheiten auf den dritten Treffer. In der 31. Minute fanden dann die Eispiraten zum ersten Mal den Weg auf die Anzeigetafel. Einen drei auf zwei Konter schloss Patrick Pohl flach zwischen Kuhns Schoner zum 1:2 ab. Genau sechs Minuten später war die zweite Überzahlsituation der Huskies gerade abgelaufen, da zappelte der Puck erneut im Eispiraten-Gehäuse. Nach schönem Duffy-Querpass traf Spencer Humphries per Direktabnahme. Humphries hat damit in den letzten drei Spielen mindestens einem Treffer erzielt.

Im Schlussabschnitt neutralisierten sich beide Teams zunächst. Beste Chance auf einen Treffer hatte Noureddine Bettahar. Der Flügelstürmer scheiterte aber am Pfosten (48.). Zwei Minuten später hatten die Eispiraten eine Doppelchance, doch der gut aufgelegte Jerry Kuhn machte auch diese Chance zunichte. Das erste Powerplay der Eispiraten gut fünf Minuten vor dem Ende verteidigten die Huskies stark. Genau anderthalb Minuten vor dem Ende setzte Spencer Humphries mit seinem zweiten Tor am Abend den Schlusspunkt. Aus dem eigenen Drittel traf der Verteidiger ins verwaiste Eispiraten Tor.



Durch die Niederlage der Heilbronner Falken in Landshut setzten sich die Huskies mit dem Sieg in Crimmitschau wieder an die Tabellenspitze der DEL 2. Im letzten Spiel vor der Deutschland Cup Pause am nächsten Wochenende treffen die Huskies am Sonntag ab 18:30 Uhr nun auf eben diesen EV Landshut. Tickets für das Heimspiel gibt es HIER





Folgemeldung zum Raubüberfall auf Supermarkt: Kunde als wichtiger Zeuge gesucht


(ots)

Kassel-Oberzwehren: Nach dem bewaffneten Raubüberfall auf einen Discounter in der Brückenhofstraße in Kassel am gestrigen Donnerstag suchen die zuständigen Ermittler des Kommissariats 35 nun einen Kunden, der ein wichtiger Zeuge sein könnte. Wie sich bei den weiteren Ermittlungen herausstellte, hatten sich zur Tatzeit zwei Kunden, eine Frau und ein Mann, in dem Supermarkt aufgehalten. Die Kundin hat sich zwischenzeitlich bei der Polizei gemeldet. Der besagte Mann ist den Ermittlern bislang allerdings noch nicht bekannt. Er wird dringend gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Der Raubüberfall hatte sich am gestrigen Donnerstagabend, gegen 20:50 Uhr, ereignet. Zwei maskierte Täter hatten die 26-jährige Kassiererin mit Schusswaffen bedroht und Bargeld aus der Kasse geraubt. Anschließend flüchteten die Räuber in unbekannte Richtung.

Die Ermittler des K 35 bitten den noch unbekannten Kunden, der sich zur Tatzeit in dem Mark aufhielt, oder weitere Zeugen, die Hinweise zur Tat oder auf die Täter geben können, sich unter Tel. 0561 – 9100 bei der Kasseler Polizei zu melden.

Polizeipräsidium Nordhessen



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