Tier der Woche


Skippys Geschichte ist besonders traurig. Er wurde als Welpe adoptiert und hatte fast acht Jahre lang ein Zuhause.

Dann wurde er völlig herzlos wieder ins Tierheim gebracht, weil seine Familie umgezogen ist und Skippy nicht mit ins neue Zuhause sollte.

Wie ein altes, unpassendes Paar Schuhe wurde er weggebracht. Der kleine Hundemann verstand die Welt nicht mehr und leidete sehr. ? 

 

Der 9-jährige Rüde versteht die Welt plötzlich nicht mehr! Es war doch alles gut.

Das soll ihm natürlich nicht nochmal passieren, deswegen sucht er Menschen, bei denen er sein Leben lang bleiben darf.

Der kleine Skippy ist freundlich und aufgeschlossen, bleibt gerne in der Nähe seiner Menschen und ist eigentlich eine wirklich coole Socke!  ? 

Sollte ein ruhiger und passender Hundekumpel im neuen Zuhause auf ihn warten, dann bleibt Skippy auch schon über längeren Zeitraum alleine.

Was Ihr als künftige Skippy-Menschen wirklich unbedingt und dringend wissen müsst: Er schläft gerne unter der Decke!  

Hast Du ein Körbchen auf Lebenszeit?

Dann lerne den Burschen doch kennen:
➡ https://shelta.tasso.net/Hund/255531/SKIPPY Tierschutz Pfote & Co e. V., 51503 Rösrath

 

 





Die Borgia in Kiel (Glosse)


Lesedauer: 3 min

Rodrigo Borgia als Pabst Alexander VI

Spätestens nach der Serie „Die Borgias“ wissen wir Deutsche nun, dass die besagte Familie in Rom sehr originelle Ideen hatte, wenn es um Rechtsstaatlichkeit, Moral und Familiensinn ging. Intrigen, Betrug, Mord und Inzest gehörten da genauso zum Bild wie eben auch Familienangehörige als Kardinäle einzusetzen. Gern auch schon vor dem Priesterseminar, das man auch als Ausbildung zur berufsbefähig heranziehen könnte. Rein theoretisch zu verstehen. Für den Normalbürger.

Inwieweit nun Mord und Inzest oder die „besondere Lieben von katholischen Geistlichen zu Kindern“ in die Kieler Regierungsgeschäfte Einzug halten wird ist zumindest noch vom Tisch. Das mag aber nicht im Prinzip zu suchen sein, sondern weil amoralische Menschen in aller Regel auch ausgemachte Feiglinge sind und unser Rechtssystem noch (i.e.S. von noch!) Bedenken hat.

Doch zur Sache. In Schleswig-Holstein regiert ein Mann der CDU, Daniel Günther, der schon öfters mit tollen Ideen auffiel. Neuerdings findet er es auch gut, wenn sein Gesinnungskollege aus Thüringen Mike Mohring mit der Linken anbändelt.

Hier zeigt sich schön, dass das „christlich“ im Namen seiner Partei doch sehr deutliche moralische und rechtliche Richtungshinweise aufzeigt, die man gemeinhin o.g. Papstfamilie unterstellen würde.

Beispielsweise diente Ceasare Borgia seinem Zeitgenossen Nicolo Machiavelli als Inspiration und Vorbild für sein berühmtes Werk „Der Fürst“, das so mancher Diktator auch heute noch als den Handlungsfaden für seine Regierung ansieht. Das Buch sei also Herrn Ministerpräsident Günther sehr ans Herz gelegt…
In Sachen Familienpolitik ist er zumindest schon mal in die Fußstapfen der berüchtigten Borgias getreten…

Sein geliebtes Bruderherz wurde an allen Regeln vorbei in eine B5-Stelle (100.000 Jahresgehalt) befördert. Gern auch an allen anderen Bewerben vorbei und gleich um zwei Rangstufen nach oben. Wie Caesare Borgia, der noch Theologie studierte und Kardinal wurde.

Und nun auch Niclas Herbst. Er wurde in der Staatskanzlei Leiter einer Stabsstelle für politische Koordinierung. Ganz klar: eine Vertrauensstellung, die nur gegen alle Regeln besetzt werden kann.
Die Mutter von Günthers Patenkind stieg auch beruflich auf: Kristina Herbst wurde nach Günthers Wahlsieg Staatssekretärin und Amtschefin im Innenministerium. Vorher arbeitete sie als Projektleiterin für die Sanierung der Uni-Klinik Schleswig Holstein.
Und nein, die Nachnamen sind nicht überraschend. Die beiden sind verheiratet und daher zusammen die Paten des Kindes. Von Papst Günther I., dem neuen Borgia von Kiel.

Ist das nicht schön, wenn man so Karriere machen kann, Herr und Frau Herbst? Moralisch integer, charakterfestigend und nur den eigenen (beruflichen!!) Fähigkeiten geschuldet. Abseits von Filz, Intrigen und Rechtsbruch. Einfach nur weil man gut ist? Sich gegen alle Bewerber fair und sachlich nachvollziehbar durchsetzen konnte? Der Beste (oder auch die Beste) gewonnen hat? Ist das nicht ein schönes der Demokratie zur Ehre reichendes Bild? Genderkonform? Und auch vegan? Gar auch noch klimafreundlich? Besser geht es nicht.

Jürgen Drews sag einmal in seiner Residenzstadt „Ich bin der König von Mallorca, der Fürst von Arenal…“. In Kiel wird nun auch gesungen. In Gedenken an Jürgen Möllemann (FDP), der zurücktreten musste, als er einen Chipanhänger für Einkaufswagen für eine „pfiffige Idee“ hielt und der Hersteller aus seinem privaten Dunstkreis kam…

Nun heißt es in Kiel: „Wir sind die Borgia des Norden, die Schweine von Kiel…“

Warum? Ganz einfach. Orwell (Farm der Tiere) zeigt uns hier den Weg: „All animals are equal, but there exist animals, who are more equal than other!“

Das war die letzte Regel der Tiere, die nach der Revolution auf der Farm an der Parlamentswand – pardon: Scheunenwand – stand. Über Nacht klammheimlich geändert…

 

Hinweis: Die Nahrungsmittelverordnung existiert noch. Schweinefleisch kann nach wie vor konsumiert und gegessen werden. Hannibal Lecter (Das Schweigen der Lämmer) würde vermutlich dazu einen Rotwein empfehlen.
Piranhas-Schwärme kommen aber sehr wahrscheinlich auch ohne aus…

Alle Beteiligten dürfen nachher beten, beichten und bereuen. Vergebung ist christlich. Nicht für alles – oder für JEDEN, aber immerhin… Die Chance besteht.

Ausnahmen sollten „Dante’s Inferno“ genauestens lesen, Eure (Schein)Heiligkeiten!

Bildquelle: Yusuf Simsek: „Gefahr aus dem Schatten“


Der Autor Sascha Rauschenberger

Sascha Rauschenberger, geboren 1966 in Wattenscheid, ging nach dem Abitur zur Bundeswehr, wo er als Panzeraufklärer und Nachrichtenoffizier Dienst tat. Er diente, unter anderem als Reservist, in vier Auslandseinsätzen, zuletzt als Militärberater in Afghanistan.

Seit 2000 ist er als Unternehmensberater im Bereich Projektmanagement und Arbeitsorganisation (Future Work) tätig.

 





Vorerst letzter Spieltag vor Länderspielpause steht bevor


Kassel, 29. Oktober, 2019.

Die heimische Eissporthalle gleicht nach zuletzt acht Heimsiegen einer wahren Festung: Auch im achten Heimspiel blieben die Kassel Huskies am vergangenen Wochenende auf eigenem Eis ungeschlagen und siegten über Freiburg – trotz 1:3-Rückstandes – noch 5:3.

Am kommenden Wochenende stehen die letzten beiden Spiele vor der Länderspielpause auf dem Plan: Freitag auswärts in Crimmitschau (20 Uhr) und am Sonntag dann zur gewohnten Zeit um 18.30 Uhr in der heimischen Halle gegen den EV Landshut.

Huskies reisen nach Crimmitschau
Spiele gegen die Sachsen sind den Huskies-Fans noch in schlechter Erinnerung: In der vergangenen Saison schieden die Huskies in den Pre-Playoffs gegen die Eispiraten aus. Diese Saison läuft es da allerdings besser. Bereits am dritten Spieltag gastierte das Team von Trainer-Routinier Danny Naud in Kassel, 4:2 siegten die Schlittenhunde damals. Die Kasseler Spieler, die auch in der vergangenen Saison bereits an der Fulda spielten, trafen auf reihenweise bekannte Gesichter: 13 Profis verlängerten in Crimmitschau ihre Verträge, bildeten so ein eingespieltes Gerüst, welches um punktuelle Neuzugänge ergänzt wurde. Doch: So richtig in Tritt sind die Jungs aus Sachsen in dieser Saison noch nicht gekommen. 60 Gegentore in 15 Spielen und dabei 14 geholte Punkte sorgen dafür, dass der wiederholte Einzug in die Pre-Playoffs dieses Jahr ein hartes Stück Arbeit werden wird. Anfang der Woche gab es zudem eine Vertragsauflösung: Julian Talbot und die Eispiraten haben sich auf ein vorzeitiges Ende der Zusammenarbeit geeinigt.

Heimspiel gegen Landshut am Sonntag
Am Sonntag steht das vorerst letzte Spiel vor der Länderspielpause auf dem Spielplan. Um 18.30 Uhr gastiert der EV Landshut in der Eissporthalle. Es ist das erste Aufeinandertreffen in dieser Spielzeit zwischen Huskies und dem Aufsteiger aus Süddeutschland. Dieser hat erst kürzlich seine erste Phase der Sanierung des Stadions am Gutenbergweg abgeschlossen und konnte bis dahin keine Heimspiele absolvieren. Folglich hat der EVL erst elf Saisonspiele absolviert, in diesen elf Punkte erkämpft und steht vor dem Wochenende auf Rang 13 der Tabelle. Unter der Woche wurde mit Jeff Hayes ein Spieler von Liga-Konkurrent und Meister
Ravensburg verpflichtet – der Stürmer soll dem bisher mit 36 Toren noch ausbaufähigem Angriff mehr Tiefe verleihen.
Erstes Bully in der Eisporthalle ist um 18.30 Uhr.

Dann kommt die Länderspielpause, danach der „Regenbogentag“
Nach diesem Spiel ruht in der Liga wegen der Länderspielpause erstmal der Betrieb.

Weiter geht es in der Eissporthalle dann am Freitag, 15. November, um 19.30 Uhr gegen die Lausitzer Füchse.

An diesem Tag werden die Huskies erstmals einen Regenbogentag durchführen und zu Toleranz und Offenheit aufrufen.
Tickets gibt es unter www.kassel-huskies.de





30 Jahre Mauerfall: Arzneimittelversorgung ist gleichermaßen gut


aber Gesundheitsverhalten unterscheidet sich erheblich in Ost und West

Berlin (ots) Dreißig Jahre nach dem Mauerfall im Herbst 1989 gibt es in der Qualität der Arzneimittelversorgung keine Unterschiede mehr zwischen Ost- und Westdeutschland. Die Apothekendichte ist im Osten mit 24 Apotheken pro 100.000 Einwohnern vergleichbar zu der im Westen (23). Im Jahr 1990 war die Apothekendichte im Westen mit 29 Apotheken pro 100.000 Einwohnern noch mehr als doppelt so hoch wie im Osten (13). Im Gesundheitsverhalten – gemessen am Umgang mit rezeptpflichtigen Arzneimitteln – lassen sich dagegen weiterhin deutliche Unterschiede erkennen: Im Osten werden relativ betrachtet mehr Grippeimpfstoffdosen, mehr Antidiabetika sowie mehr Verhütungsmittel an Frauen unter 20 Jahren auf Rezept abgegeben. Im Westen dagegen werden mehr Antibiotika und mehr individuelle Rezepturen für gesetzlich Versicherte verordnet und in Apotheken abgegeben. Auffällig ist auch, dass in der Nachwendegeneration der 20- bis 30-Jährigen die Westdeutschen mehr Arzneimittel als die Ostdeutschen einnehmen, während sich dieses Verhältnis in ihrer Großelterngeneration der 70- bis 80-Jährigen umkehrt. Diese Zahlen basieren auf Berechnungen durch das Deutsche Arzneiprüfungsinstitut (DAPI) im Auftrag der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände.

„Drei Jahrzehnte nach friedlicher Revolution und Wiedervereinigung ist die Versorgung der Menschen mit Arzneimitteln gleichermaßen gut in Ost und West“, sagt ABDA-Präsident Friedemann Schmidt. „Auch wenn das Versorgungsnetz allmählich ausdünnt, garantieren die Apotheken doch immer noch eine flächendeckende Arzneimittelversorgung. Nacht- und Notdienst, Rezeptsammelstellen und Botendienste sind drei Beispiele dafür, wie die Versorgung gesichert wird.“ Schmidt weiter: „Bei der Anwendung von Impfstoffen, Antibiotika oder Antidiabetika gibt es allerdings immer noch große Unterschiede. Demografie und abweichende Krankheitsprofile sind nicht die einzigen Gründe für diesen Unterschied. Hier wirkt auch immer noch die Sozialisation aus unterschiedlichen Gesundheitssystemen nach. Entscheidend ist aber, dass jeder Patient überall gleich gut versorgt wird. Das muss der Anspruch unserer Gesellschaft an ein solidarisches Gesundheitswesen bleiben.“

ABDA Bundesvgg. Dt. Apothekerverbände

Faktenblatt_30_Jahre_Mauerfall





Albaniens Ministerpräsident Rama zu EU und Asylsuchenden


Euronews World News
 
Geht der Glaube an den EU-Beitritt verloren, droht ein Rückfall
in den Nationalismus. Russland und China wollen das Vakuum füllen.
 
EU – Erweiterungskommissar Johannes Hahn nannte die Ablehnung
der Balkanländer nicht umsonst „katastrophal“.
 
 

 




Der 30. Oktober 1961


 
Es war eine leise, pragmatische Vereinbarung – mit ungeahnten und bis heute prägenden Folgen für die deutsche Gesellschaft.In einem zweiseitigen Dokument regelte das Auswärtige Amt in Bonn mit der türkischen Botschaft am 30. Oktober 1961 die Entsendung von Arbeitskräften aus der Türkei nach Deutschland: das sogenannte Anwerbeabkommen.Nach den Abkommen mit Italien, Spanien und Griechenland konnten sich nun auch türkische Arbeiter für eine Stelle in Deutschland bewerben.Es kamen Schreiner und Maschinenschlosser, Bauern und Bauarbeiter, Ungelernte und Ausgebildete, Männer und Frauen.Heute bilden Menschen mit türkischer Herkunft eine der größten ethnischen Minderheiten in Deutschland.


Auf der Basis dieses Abkommens bewarben sich zwischen 1961 und 1973 mehr als zweieinhalb Millionen Menschen aus der Türkei um eine Arbeitserlaubnis in Deutschland; jeder Vierte wurde genommen. Die Arbeiterinnen und Arbeiter aus der Türkei sollten ein, zwei Jahre in Deutschland bleiben. Später wurde die Aufenthaltsdauer verlängert: Als die deutschen Fabriken feststellten, dass sie es sich nicht leisten konnten, ständig neue Kräfte anzulernen.

Der beidseitige Nutzen dieser Vereinbarung lag auf der Hand: Die Wirtschaft in der Bundesrepublik boomte, aber es gab nicht genügend Arbeitskräfte. In der Türkei hingegen waren viele junge Menschen arbeitslos. Also schickte man sie nach Deutschland, und sie gingen bereitwillig. Ähnliche Abkommen waren zuvor mit Italien (1955), Spanien und Griechenland (1960) geschlossen worden. Weitere Beschlüsse mit Marokko, Portugal, Tunesien und Jugoslawien sollten folgen.

Die Menschen, die aus der Türkei nach Deutschland kamen, hatten zwei Dinge gemeinsam: Sie besaßen einen Arbeitsvertrag für Deutschland – und sie waren türkische Staatsbürger. Ansonsten einten sie mehr Unterschiede als Gemeinsamkeiten: Es waren Frauen, Männer, Kurden, Tscherkessen, Lasen, Griechen, Armenier, Christen, Juden, Sunniten, Aleviten, Kommunisten, Junge und Alte, meist ungebildet, einige erwähnten bei der Prüfung in der Istanbuler Verbindungsstelle gegenüber den deutschen Beamten lieber nicht, dass sie eine Ausbildung in der Tasche hatten. Das war nicht gewünscht. Gesund und kräftig sollten sie sein. Das wurde in medizinischen Untersuchungen geprüft. Auch ihre Motive, nach Deutschland zu gehen, waren vielfältig. Viele sahen darin eine Chance, der Arbeitslosigkeit in ihrem Land zu entfliehen. Manche nutzten die Gelegenheit, um ein unabhängigeres Leben zu führen, die Fesseln traditioneller Familienstrukturen abzustreifen, mehr von der Welt zu sehen. Oder sie gingen mit der Hoffnung, in Europa studieren zu können. Für andere war es eine Flucht – vor Armut oder Repressionen und Verfolgung.

In den 1960er Jahren war die Türkei ein wirtschaftlich armes, politisch instabiles Land mit rund 29 Millionen Einwohnern. Vor allem nicht-sunnitische und nicht-türkische Bevölkerungsgruppen erfuhren immer wieder Repressionen und Gewalt. Mehrmals riss das Militär durch Putsche gegen die Regierung die politische Macht an sich (1960, 1971 und 1980). Etwa 17.000 Menschen, vornehmlich Kurden, Aleviten, Armenier, Kommunisten und Linksintellektuelle, fielen bis heute, aber vor allem in den 80er- und 90er-Jahren, der Praxis des „Verschwindenlassens“ zum Opfer. Seit den 80er Jahren wird der Konflikt zwischen der kurdischen Bevölkerung und den türkischen Sicherheitskräften vor allem im Südosten des Landes mit Waffen ausgetragen und hat bereits über 30.000 Todesopfer gefordert.

Zuwanderer erinnern sich

Als das Anwerbeabkommen mit der Bundesrepublik 1961 in Kraft trat, hatten die Menschen in der Türkei mehrere Wirtschaftskrisen hinter sich und erlebten erneut eine Zeit, die vor allem in den ländlichen Regionen von Armut und Arbeitslosigkeit geprägt war. In Istanbul seien der Boden und die Steine aus Gold, hieß es in Anatolien. Ähnliche Geschichten erzählte man sich über Deutschland.

Die Gastarbeiterinnen und Gastarbeiter aus der Türkei kamen in eine deutsche Gesellschaft, die noch unter dem Schock des Zweiten Weltkriegs stand und der Erinnerung an die Deportation und Ermordung von Millionen Juden aus ganz Europa, Sinti und Roma und anderer von den Nazis als „lebensunwert“ eingestufter Menschen, wie etwa Homosexuelle oder geistig Kranke.

Zuwanderer erinnern sich

Ein Großteil derer, die den Krieg überlebt hatten, war traumatisiert; zahllose Menschen hatten ihre Freunde und Familien, ihren Besitz, Haus und Heimat verloren. Der Wiederaufbau und das Wirtschaftswunder der 1950er und 1960er Jahre waren Balsam für die wunde deutsche Seele – und die helfenden Kräfte aus der Türkei hieß man dankend willkommen.

In Deutschland nannte man die Arbeitskräfte aus der Türkei und anderen südeuropäischen Ländern „Gastarbeiter“. Im Türkischen wurde das Wort „Gurbet“ (die Fremde, das ferne Land) zum Synonym für Deutschland – jenem fernen Land, in dem seit Beginn der Arbeitsmigration nach Europa fast jeder in der Türkei mindestens ein Familienmitglied wusste. Aus dieser Fremde berichteten die Fortgegangenen von Wohlstand und Freiheit, aber auch von Heimweh, Sehnsucht und Einsamkeit, harter Arbeit, von Rassismus und Diskriminierung. Ihre Erzählungen prägen bis heute das Bild, das sich die Menschen in der Türkei von Deutschland machen. Ebenso wie die angeworbenen Arbeiter über die Jahrzehnte hinweg das Türkei-Bild der Deutschen prägten.


Zuwanderer erinnern sich

Niemand, weder Deutsche noch Türken, ging davon aus, dass die befristet angeworbenen Arbeiterinnen und Arbeiter aus der Türkei in Deutschland bleiben würden. Während sie in den Fabriken arbeiteten, waren sie in wenig komfortablen Baracken in Mehrbettzimmern untergebracht. Ihre Familien erwarteten in der Türkei ihre Rückkehr. Niemand sorgte sich darum, dass sie Deutsch lernten oder wie sie ihre Religion ausübten. Niemand machte sich Gedanken darüber, wie sie ein Teil der deutschen Gesellschaft werden könnten.

Als die Wirtschaft in der Bundesrepublik Anfang der 70er-Jahre in eine Rezession geriet, verhängte die Bundesregierung unter Willy Brandt 1973 einen Anwerbestopp. Die laufenden Arbeitsverträge der Gastarbeiter blieben bestehen, aber es wurden keine weiteren geschlossen. Das Ausländergesetz von 1965 gewährte den Arbeitern aus der Türkei eine befristete oder unbefristete Aufenthaltsgenehmigung und die Möglichkeit, ihre Familien zu sich zu holen.

Zuwanderer erinnern sich

Es folgten Höhen und Tiefen des deutsch-türkischen Zusammenlebens. Der Fall der Berliner Mauer 1989 veränderte die politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse und damit auch das deutsch-türkische Verhältnis. Anstelle eines wirtschaftlichen Aufschwungs stiegen in den Jahren nach der deutschen Wiedervereinigung von 1990 Arbeitslosigkeit und Unzufriedenheit. Zwischen 1991 und 1992 kam es in Deutschland zu einer Welle rechtsradikaler Gewalttaten gegen Ausländer. Vorausgegangen waren den Brandanschlägen und Morden in Solingen, Mölln und anderen deutschen Städten hetzerische Kampagnen populistischer Politiker und der Boulevardmedien.

Die Entscheidung, zu bleiben, beschreiben fast alle türkischen Einwanderer als einen mehrere Jahre dauernden Prozess. Häufig endete dieser damit, dass die für die geplante Rückkehr jahrelang in Kellern und Vorratskammern gelagerten Möbel und technischen Geräte aus den Originalverpackungen genommen und in der Wohnung aufgestellt wurden. Ebenso lange brauchten viele Deutsche, um anzuerkennen, dass Deutschland ein Einwanderungsland geworden war.

Im Deutschland des 21. Jahrhunderts gehören Türkeistämmige zu den erfolgreichsten Filmemachern, Ärzten, Unternehmern. Sie moderieren Sendungen in den öffentlich-rechtlichen deutschen Medien, spielen in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft, gründen Theater, gewinnen Literaturpreise, machen wissenschaftliche Karrieren und vertreten Deutschland im Europaparlament. Pionierarbeit hierfür leisteten die Gastarbeiterinnen und Gastarbeiter, die über das von 1961 bis 1973 gültige Anwerbeabkommen nach Deutschland kamen.


Originaltext von der Bundeszentrale für politische Bildung  L I N K


 




Anachronismus oder Appell? Weltspartag im Zinstief


 
Steigende Gebühren und Negativzinsen – Banken und Sparkassen
 
locken ihre Kunden derzeit nicht unbedingt.
 
Fürs Sparen wird dennoch tapfer geworben – aus guter Tradition.
 
 

 




Anklage gegen zwei mutmaßliche Mitarbeiter des syrischen Geheimdienstes wegen der Begehung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit u.a. erhoben


Karlsruhe (ots) Die Bundesanwaltschaft hat am 22. Oktober 2019 vor dem Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichts Koblenz Anklage gegen den syrischen Staatsangehörigen Anwar R. und den syrischen Staatsangehörigen Eyad A. erhoben.

Der Angeschuldigte Anwar R. ist hinreichend verdächtig, mittäterschaftlich ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen zu haben (§ 7 Abs. 1 Nr. 1, Nr. 5 und Nr. 9 VStGB, § 25 StGB). Im Zusammenhang hiermit wird ihm darüber hinaus Mord in 58 Fällen (§ 211 StGB), Vergewaltigung und schwere sexuelle Nötigung (§ 177 Abs. 1 Nr. 1, Abs. 2 Nr. 1, Abs. 3 Nr. 1 StGB in der bis zum 9. November 2016 gültigen Fassung) zur Last gelegt.

Hinsichtlich des Angeschuldigten Eyad A. besteht der hinreichende Tatverdacht der Beihilfe zu einem Verbrechen gegen die Menschlichkeit (§ 1, 7 Abs. 1 Nr. 5 und Nr. 9 VStGB, § 27 StGB).

In der nunmehr zugestellten Anklageschrift ist im Wesentlichen folgender Sachverhalt dargelegt:

Spätestens seit Ende April 2011 ging das syrische Regime dazu über, sämtliche regierungskritischen Aktivitäten der Opposition flächendeckend mit brutaler Gewalt zu unterdrücken. Den syrischen Geheimdiensten kam dabei eine wesentliche Rolle zu. Das Ziel war es, mit Hilfe der Geheimdienste die Protestbewegung bereits zu einem möglichst frühen Zeitpunkt zu unterbinden und die Bevölkerung einzuschüchtern. Die beiden Angeschuldigten gehörten dem syrischen Allgemeinen Geheimdienst an, konkret der für die Sicherheit im Raum Damaskus zuständigen Abteilung 251.

Anwar R. leitete deren sogenannte Ermittlungseinheit mit einem daran angeschlossenen Gefängnis. In dem Zeitraum von Ende April 2011 bis Anfang September 2012 mussten dort mindestens 4.000 Gefangene bei ihrer Vernehmung brutale und massive Folter durch Mitarbeiter des Angeschuldigten über sich ergehen lassen. Mindestens 58 Personen verstarben in Folge der Misshandlungen.

Bei den Vernehmungen kam eine Vielzahl von Foltermethoden zum Einsatz:

  • Neben Schlägen mit Fäusten, Stöcken, Rohren, Kabeln, Peitschen und Schläuchen stand auch die
  • Verabreichung von Elektroschocks auf der Tagesordnung.
  • Außerdem wurden einzelne Inhaftierte an den Handgelenken so an der Decke aufgehängt, dass ihre Zehenspitzen gerade noch den Boden berührten, wobei die Opfer auch in dieser Position weiter geschlagen wurden.
  • Auch Androhungen, nahe Angehörige zu misshandeln,
  • und gewaltsamer Schlafentzug über mehrere Tage wurden als Folterinstrumente eingesetzt.
  • Darüber hinaus kam es zumindest in jeweils einem Fall zu einer Vergewaltigung und einer schweren sexuellen Nötigung.

 

Die systematischen brutalen physischen und psychischen Misshandlungen dienten dazu, einerseits Geständnisse zu erzwingen und andererseits weitere Informationen zu der Oppositionsbewegung zu erlangen. Auch außerhalb der Vernehmungen waren die Inhaftierten willkürlichen körperlichen Misshandlungen der Wärter ausgesetzt. In dem Gefängnis herrschten zudem unmenschliche und erniedrigende Haftbedingungen. Den Häftlingen wurde durchgängig jegliche medizinische Versorgung vorenthalten. Des Weiteren wurden sie in stark überfüllte Zellen eingesperrt, wodurch es ihnen oftmals nicht möglich war, sich hinzusetzen oder hinzulegen. Der Angeschuldigte Anwar R. bestimmte und überwachte als Leiter der Ermittlungseinheit die Arbeitsabläufe in dem Gefängnis und hierbei auch den Einsatz der systematischen und brutalen Folterungen. Ihm war auch bewusst, dass Häftlinge aufgrund der massiven Gewalteinwirkungen verstarben.

Der Angeschuldigte Eyad A. war in einer Unterabteilung beschäftigt, die der Ermittlungseinheit des Anwar R. zuarbeitete. Im Herbst 2011 ermöglichte er die Folterung und Freiheitsberaubung von mindestens 30 Menschen. In der Stadt Douma fand zu diesem Zeitpunkt eine Demonstration statt, die von den Sicherheitsbehörden mittels Waffengewalt aufgelöst wurde. Im Anschluss hieran verfolgten Eyad A. und andere Geheimdienstmitarbeiter die fliehenden Demonstranten. Diejenigen, die nicht entkommen konnten, wurden festgenommen und unter anderem in das von Anwar R. geleitete Gefängnis verbracht. Eyad A. begleitete den Transport in einem der Busse. Die so dem Gefängnis zugeführten mindestens 30 Zivilisten waren im Verlauf ihrer Inhaftierung schweren Misshandlungen ausgesetzt, wobei Eyad A. bereits vor der Festnahme der Demonstranten Kenntnis von den in der Haftanstalt praktizierten systematischen und brutalen Foltermethoden gehabt hatte.

Anwar R. verließ Syrien Ende 2012 und reiste im Juli 2014 in die Bundesrepublik Deutschland ein. Eyad A. kam im April 2018 nach Deutschland. Er hatte Syrien bereits im Februar 2013 verlassen.

Die Angeschuldigten befinden sich derzeit in Untersuchungshaft (vgl. Pressemitteilung Nr. 8 vom 13. Februar 2019).

Der Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof (GBA)





Gelber Radlader in Baunatal von Baustelle gestohlen: Kripo sucht Zeugen


(ots) Baunatal (Landkreis Kassel):

Mögliches Vergleichsmodell von Komatsu

 

Den Diebstahl eines Radladers musste der Mitarbeiter einer Baufirma am heutigen Dienstagmorgen in Baunatal feststellen. Offenbar im Laufe der Nacht hatten Unbekannte das Fahrzeug von einer Baustelle in der Kirchbauner Straße, nahe der Leisel, gestohlen. Trotz der durch die Polizei sofort eingeleiteten Fahndung nach dem Fahrzeug im Wert von etwa 40.000 Euro haben sich bislang keine Hinweise auf den Verbleib des Radladers ergeben. Die zuständigen Ermittler des Kommissariats 21/22 der Kasseler Kriminalpolizei suchen Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen in der Nacht zum heutigen Dienstag gemacht haben oder Hinweise auf die Täter sowie den Verbleib des Radladers machen können.

Die Tatzeit des Diebstahls lässt sich bisher auf den Zeitraum zwischen dem gestrigen Montagnachmittag, 16 Uhr, und dem heutigen Morgen, 06:30 Uhr, eingrenzen. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Täter im Schutz der Dunkelheit agierten. Wie die Diebe vorgingen, ist bislang noch unklar. Der gelbe Radlader vom Hersteller Komatsu ist etwa 3 Jahre alt und hat kein Kennzeichen.

Zeugen, die den Ermittlern des K 21/22 der Kasseler Kripo Hinweise geben können, melden sich bitte unter Tel.: 0561- 9100 bei der Kasseler Polizei.

Polizeipräsidium Nordhessen





78 100 Tonnen Speisekürbisse wurden 2018 geerntet


WIESBADEN – Gut 78 100 Tonnen Speisekürbisse wurden 2018 in Deutschland geerntet. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) zu Halloween am 31. Oktober mit, wenn wieder viele geschnitzte Kürbisse als Dekoration dienen.

Die Rekordernte des Jahres 2017 mit rund 92 200 Tonnen Speisekürbissen wurde damit um gut 15 % unterschritten. Auch die Fläche, auf der Speisekürbisse angebaut wurden, reduzierte sich von 4 480 Hektar um gut 7 % auf 4 150 Hektar im Jahr 2018.

Die Anbaufläche von Speisekürbissen war in den Jahren zuvor stetig gestiegen. Im Jahr 2008 betrug die Anbaufläche noch 1 640 Hektar.

 


 

 




Abgabe von Brennholz aus dem Stadtwald der Hansestadt Warburg


Brennholzverkauf bei der Hansestadt Warburg

Wie in jedem Jahr wird bevorzugt für Bürger der Hansestadt Warburg Brennholz geschlagen.

Das Brennholz liegt in den Revierteilen Scherfede, Nörde, Welda, Jägerpfad und Asseler Wald/Leuchte für Sie zur Abholung bereit.

Die Kosten für Buchenholz und anderes Laubholz belaufen sich pro Raummeter inklusive Mehrwertsteuer auf 45,00 €. Zusätzlich ist aufgrund der Sturm- und Käferkalamitäten Fichtenholz zu 50 % der Bestellmenge für einen Preis in Höhe von 15,00€ pro Raummeter inklusive Mehrwertsteuer abzunehmen.

Wenn Sie Interesse an geschlagenem Brennholz haben, können Sie sich ab sofort bis zum 13.12.2019 an die zuständigen Förster wenden. Ausführlichere Informationen finden Sie auf der Homepage der Hansestadt Warburg www.warburg.de unter Jetzt aktuell.

Zuständigkeiten:

Reviere Scherfede, Nörde, und Welda = Herr Müller, Tel.: 05642/6171 oder 01715575101

Reviere Jägerpfad und Asseler Wald/Leuchte = Herr Engemann, Tel.: 01715575100

 





Ex-Verfassungsrichter Hans-Jürgen Papier warnt vor „Ökodiktatur“ „Der Rechtsstaat zieht sich hier schon bedenklich zurück“


Hamburg (ots)

Der frühere Präsident des Bundesverfassungsgericht Hans-Jürgen Papier hat vor einer Erosion und einem Versagen des Rechtsstaates auf vielen Ebenen gewarnt. In einem Gespräch in der neuen Ausgabe des Hamburger Magazins stern, das in dieser Woche bereits am Mittwoch erscheint, äußert sich Papier unter anderem kritisch dazu, dass die Polizei beispielsweise nicht gegen die Blockadeaktionen der Klimabewegung „Extinction Rebellion“ in Berlin eingeschritten sei.

„Der Rechtsstaat zieht sich hier schon bedenklich zurück“, sagt Papier im stern. Damit könne sich diese Gruppe „praktisch als über dem Gesetz stehend ansehen“. Selbst die Verfolgung eines noch so hehren Zieles – „und sei es die Weltenrettung“ – erlaube es nicht, sich über die Rechte anderer hinwegzusetzen, argumentiert Papier. „Wenn man das zuließe, und wenn das alle machten, landete man im Chaos.“ In seinem neuen Buch „Die Warnung“, das in der kommenden Woche erscheint (Heyne-Verlag), warnt Papier vor einer „Ökodiktatur“.

Papier moniert, dass zu viele Ermittlungsverfahren in Deutschland eingestellt und Haftbefehle vielfach nicht vollzogen würden. Die Justiz sei unterfinanziert. „Die Politik hat lange Zeit über alle Parteigrenzen hinweg die Justiz schlicht vernachlässigt“, so Papier.

Ein Versagen des Rechtsstaates sieht der ehemalige Verfassungsrichter auch in dem Umstand, dass im Görlitzer Park in Berlin Drogendealer weitgehend unbehelligt ihren Geschäften nachgehen können. Papier: „Ein Staat, der geltendes Recht in so offenkundiger Weise nicht durchsetzen kann, entzieht den Bürgern das Vertrauen in die Handlungsfähigkeit des Rechtsstaates.“

Im stern spricht sich der frühere Verfassungsrichter auch für eine sogenannte Klarnamenpflicht in den sozialen Medien aus. Es gebe kein Grundrecht, seine Meinung anonym zu äußern, sagt Papier, „eine Klarnamenpflicht wäre eine Art Vermummungsverbot im Internet.“ Empört zeigt sich Papier über den Berliner Richterspruch, der die Beschimpfung der Grünen-Politikerin Renate Künast als „Schlampe“ und „Fotze“ als zulässige Meinungsäußerung hat durchgehen lassen. Papier: „Wenn das keine Beleidigung ist, weiß ich nicht, wie ich jemanden beleidigen soll.“

Gruner+Jahr, STERN





Rock am Stück 2020 – Viele Neue Bands bestätigt

 

Moin meine Festival Freunde. Nach dem Festival ist immer vor dem Festival und die Uhren ticken unaufhaltsam Richtung dem lang ersehnten Termin. Die Tage werden immer weniger und die Tickets sind meist wahnsinnig schnell vergriffen obwohl noch kaum Bands bestätigt sind. So auch beim Rock am Stück.

Die „Early Bird Tickets“ waren verdammt schnell vergriffen. Bei den aktuellen Kartenverkäufen geht es auch immer schneller dem Ende zu, daher müsst Ihr euch da auch schon sputen, denn Rock am Stück ballert einen Hochkaräter nach dem anderen raus. Jüngst wurden Oomph! In Sanity und Janus Stark bestätigt.

Zu Ihnen gesellen sich Combichrist, Kärbholz, Kissin‘ Dynamite, Alles mit Stil, Broken Resitance, Sodom u.v.m. Noch sind nicht alle Bands bestätigt, doch wer bei dem Billing nicht jetzt schon zuschlägt ist selbst ein Narr. Wir halten euch natürlich auf dem laufenden, wer sich noch in die Band Liste einträgt und das RaS 2020 zu einem wahrlichen Genuss für jeden Rock und Metal Fan machen wird. Natürlich werden wir euch im nächstes Jahr auch mit Live Berichten vom Rock am Stück auf dem laufenden halten. Eurem Rock und Metal Opi bleibt nun nur noch zu sagen, keep calm, rock up your life and bang your head.

 




Die FDP bleibt dran: KNELL ZU VERTUSCHUNGSVERDACHT IM FALL WILKE


 
  • Ministerin Hinz muss Bericht des Landrates veröffentlichen
  • Versuch der Vertuschung eigener Verantwortung beenden
  • Verbraucher können immer noch nicht sicher sein, dass Wilke-Produkte aus dem Verkehr sind

WIESBADEN – Anlässlich der Verweigerung von Ministerin Hinz den Bericht des Landrates des Kreises Waldeck-Frankenberg den Abgeordneten zugänglich zu machen, erklärt die verbraucherschutzpolitische Sprecherin der Freien Demokraten im Hessischen Landtag, Wiebke KNELL: „Ministerin Hinz hat immer noch nicht die Brisanz des Wilke-Skandals erkannt. Sie hat nicht nur dem Parlament eine Regierungserklärung verweigert. Auch auf unsere Bitte den Bericht des Landrates den Abgeordneten zugänglich zu machen, schickt sie nun ihre Staatssekretärin mit einer fadenscheinigen Absage vor und verweigert den Zugang der Abgeordneten zu den lang erwarteten Informationen aus Waldeck-Frankenberg. Das Ministerium verweist darauf, dass man den Bericht zunächst selbst auswerten wolle. Im Sinne der Verbraucherinnen und Verbraucher wäre es aber geboten, dass auch die Abgeordneten nicht erst eine „interpretierte“ Version des Ministeriums bekommen – gerade weil das Thema am Donnerstag im Landtag auf der Tagesordnung steht. Das Vorgehen ist die übliche Nicht-Kommunikation von Ministerin Hinz, die das Parlament und die Öffentlichkeit offenbar lieber im Unklaren lassen will.“

Knell weiter:

„Nach Aussage des Ministeriums vom Wochenende können sich Verbraucherinnen und Verbraucher immer noch nicht sicher sein, dass nicht noch Wilke-Produkte in Fertigwaren im Verkauf sind. Gerade im Bereich der Lebensmittelversorgung ist das Vertrauen der Menschen aber ein unschätzbarer Wert. Dieses Vertrauen setzt die Ministerin mutwillig aufs Spiel. Nicht nur wir Freie Demokraten verlieren zunehmend die Geduld mit Ministerin Hinz.“

  Wiebke Knell

Stellvertretende Fraktionsvorsitzende

 

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