Notstandsgesetz in Hongkong ausgerufen. Trotz Vermummungsverbot weiter Demonstrationen

image_pdfimage_print

 

In Hongkong halten die Proteste weiterhin an. Die Regierung verhing deswegen das Notstandsgesetzt, was unter anderem die Vermummung verbietet.

Laut Regierungschefin Carrie Lam befindet sich Honkong in einer ernsten Gefahrensituation und daher müsse man zu diesem Mittel greifen. Sollte dies allerdings nicht helfen die Demonstrationen zu unterbinden würden auch drastischere Maßnahmen in Erwägung gezogen werden. Trotz des Vermummungsverbots gingen in Hongkong wieder viele Menschen auf die Straße, um zu demonstrieren und das auch mit Masken im Gesicht. Da aber viele Chinesen Masken tragen wegen der Angst vor Keimen, ist keine klare Abgrenzung zu erkennen,

Seitens der Führung in Hongkong heißt es aber, dass die Demonstranten die Masken trügen, um Ihre Identitäten zu verschleiern und deswegen auch zu den Demonstrationen gingen da sie dort alles machen könnten was sie wollen. Das dieses Verbot für noch mehr Zündstoff sorgt, hat man vermutlich nicht bedacht. So trugen viele Menschen offen die Masken zur Show, um zu zeigen, dass dieses Notstandsgesetz, was seit über 50 Jahren nicht mehr angewandt wurde, nicht mehr in die heutige Zeit passt.

Es ist zu befürchten, dass die Führung in Hongkong mit dieser Maßnahme näher an China rücken und somit die Rechte der Demokratie zu Grabe tragen könnte. Als nächstes könnte das Versammlungsrecht verloren gehen und das wäre dann der nächste Schritt näher an die Volksrepublik China. Das die Proteste weiter eskalieren hängt vermutlich auch mit dem Schuss auf einen jungen Demonstranten am vergangenen Dienstag zusammen.

Ein wenig erinnert das Szenario in Hongkong an den Film V-Wie Vendetta von James McTeigue

 

NordHessen-Journal Nachrichten und Berichte von NordHessen für NordHessen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.