KSV verspielt Führung und erzittert sich ein 2:2

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Quo Vadis KSV! Zwar sind die Löwen zu Hause weiter ungeschlagen, doch das Spiel gegen Rot-Weis Hadamar war eine gefühlte Niederlage. Der KSV führte souverän mit 2:0 zur Halbzeit und war in allen Belangen überlegen. Doch am Ende sollte, das alles nicht zählen.

Trainer Dietmar Hirsch musste Personell umstellen, denn Marco Dawid und Jon Mogge waren nicht einsatzbereit doch „Siggi“ Merle war wieder fit. In der Defensive durfte Alexander Mißbach als rechter Außenverteidiger fungieren. Von der Spielanlage deutlich defensiver eingestellt als Nael Najjar.

Trotz der personellen Umstellung war der KSV die Spiel bestimmende Mannschaft. Zwar klemmte es noch an der ein oder anderen Ecke, doch sie nutzten die Schwächen der Gäste perfekt aus. Lukas Iksal war in der ersten Hälfte viel unterwegs und sprintete die Seitenlinie rauf und runter. So war auch er es, der mit seinen Spurtfähigkeiten einen Rückpass abfing, Torhüter Strauch umspielte und den Ball im Tor versenkte. Die 1:0 Führung war nicht unverdient doch wer die letzten Spiele kennt, der weiß das solch eine Führung trügerisch sein kann.

Doch die Löwen machten einfach weiter und spielten die Gäste förmlich an die Wand. Diese kamen nur zu einem einzigen Torschuss in der ersten Hälfte. Auf der anderen Seite produzierten die Hausherren eine Torchance nach der anderen.

So hatten Alban Meha und Sergej Evljuskin beide die Chance die Löwen weiter in Front zu bringen. In der 21, Minute drang Tim Phillip Brander in den Strafraum ein und hatte die Chance auf das 2:0. Doch Gegenspieler Matthias Neugebauer hatte es dagegen. Er rauschte in Brander und brachte Ihn zu Fall. Logische Konsequenz ein Elfmeter für den KSV. Ein Fall für „Siggi“. Er lief an und versenkte den Ball im Tor. Eine souveräne 2:0 Führung.

Der KSV ließ Hadamar nun etwas mehr kommen und Verlegte sich aufs Kontern. Chancen über Chancen produzierten die Löwen, doch sie bleiben vor dem Tor erfolglos. Auch in der zweiten Halbzeit ging das Spiel der Löwen so weiter. Eine Chance nach der anderen doch ohne Erfolg und jeder weiß es, das rächt sich meist am Ende. So war es dann auch. Nach einer Ecke war es David Semble der den Anschlusstreffer in der 71. Minute erzielte und nur drei Minuten später war des Dimter der den Ausgleich zum 2:2 erzielte. Die Gäste hatten kurz drauf sogar die Chance auf 3:2 zu erhöhen, doch Niklas Hartmann war zur Stelle.

Alle harte Arbeit und die Hoffnung auf die Wende wurden in nur drei Minuten von Hadamar vernichtet. Zwei Punkte verloren nach einem guten Spiel. Die Fans stehen immer weniger hinter Trainer Ditmar Hirsch, was am Ende auch die Pfiffe belegten. Man kann nur hoffen, dass am kommenden Sonntag die Mannschaft die Wende schafft, denn sonst wird es nichts mit dem Traum des Aufstiegs.

KSV Hessen: Hartmann – Najjar, Allmeroth (84. Bravo Sanchez), Brill, Mißbach, Brandner – Merle, Meha, Evljuskin, Iksal (66. Zukorlic) – Saglik (66. Saglik) 

Hadamar: Strauch – Matt. Neugebauer (46. Aschenkewitz), Sembene, Dimter, Gschwender – Mark. Neugebauer, Kröner (46. Pandza) – Rücker, Herdering, Zey (66. Sedy) – Burggraf 

SR: Dücker (Nüsttal), Z: 1250

 

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