Fertighausbau auch in Hessen auf dem Vormarsch

image_pdfimage_print

Der Leitzins bleibt niedrig, die Baubranche gibt sich bemüht – immer mehr Menschen denken auch in Hessen zunehmend über den Bau eines Eigenheimes nach.

Während sich der Deutsche noch traditionell nach Ziegel und Beton umsieht, gibt es immer mehr junge Bauherren die zunehmend nach Technologien und Baustoffen suchen, deren Umweltverträglichkeit deutlich höher liegt.

Dieser Drang nach besseren Werkstoffen hat aber nicht nur eine Auswirkung auf Kosten beim Bau und spätere Kosten bei der Erhaltung des Hauses. Vielmehr sind es bei diesen neuen Materialien auch Aspekte wie Wohnklima, mit der sich immer mehr Menschen befassen. Wo man vor zehn Jahren kaum noch Baustellen für Fertigteilhäuser finden konnte, innovierte die Branche unentwegt weiter und lies sich von sinkenden Branchenanteilen und düsteren Prognosen nicht beeindrucken.

Während Initiativen für Pläne für mehr Platz für Grün und Gemeinschaft vielerorts bereits mehr Bewusstsein für Bauökologie und Wohnqualität schaffen, sind es aber auch die vielfältigen Innovationen auf dem Fertigteilmarkt, die den Anteil von Fertighäusern im Einfamilienanteil seit einigen Jahren konstant wachsen lassen – mit einer Tendenz deutlich Richtung 30 % aller neugebauten Häuser. Seitdem Fertigungsanlagen immer präziser Außen- und Innenwände in Rekordzeit an eigene Wünsche anpassen und fertigen können – und dies selbst bei Fertigteilen aus Beton – fällt es immer mehr Leuten schwer, die Klischees der Bauarten aufrecht zu erhalten. Wo einst der Ziegelbau als Maxime der Selbstverwirklichung galt, ist es heute auch Bauherren der Fertigteilvariante möglich, ihre Eigenheime zu Unikaten zu machen.

Dementsprechend fiel die Quote von Fertigbauten im Raum Hessen zuletzt auch deutlich positiv aus. Von insgesamt 6796 Bauten im Jahr 2018 – was allerdings auch Einheiten mit mehreren Wohneinheiten beinhaltet – waren es 1640 davon bereits in Fertigteilbauweise.

Eine Thematik, mit der das Fertighaus immer mehr Anklang findet, ist der des Wohnklimas und der Energiekosten. Nachdem auch für das Jahr 2020 kein Heizkostenzuschuss beschlossen wurde, sind Energiekosten nach wie vor ein belastendes Streitthema bei vielen Familien. Spätestens hier bieten viele Anbieter dank innovativen Produkten wie Hanf- oder Schilfdämmungen eine echte Alternative, die nicht nur bauökologisch wertvoller ist, sondern auch für ein deutlich besseres Wohnklima sorgen kann. Letzteres ist sicher ein Umstand, der für jeden interessierten ein wesentlicher Faktor sein sollte.


NordHessen-Journal Nachrichten und Berichte von NordHessen für NordHessen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.