Die neuen Bremer Stadtmusikanten – der Esel zahlt die Zeche des BAMF-Skandals – Eine Glosse

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Der Bremer BAMF-Skandal um Ulrike Bremermann erreicht nun das Anklageniveau und wird vor Gericht ausgetragen werden. Die Anklageschrift der Staatsanwaltschaft fasst nun zusammen, was immer bestritten wurde: organisierte, mutwillige und zielgerichtete Erstellung falscher/ungenügender Asylbescheide bei Vorteilsnahme. – Und am Ende zahlt der Esel die Zeche. Immerhin ein Tier, das mit der alten Hansestadt durchaus verbunden ist…

Das Märchen von den „Bremer Stadtmusikanten!“ ist alt und der Spruch „komm mit, denn etwas was Besseres als hier finden wir allemal“, im Gedächtnis verankert. Neben dem Roland ist es wohl das Stadtzeichen von Bremen schlechthin. Und wird es wohl auch bleiben. Vielleicht etwas moderner gesehen…Und in der traditionsreichen Hansestadt Bremen spielt auch diese Geschichte.

Der Dukatenesel Michel, zwar keine eierlegende Wollmilchsau, aber nah dran, ist in die Jahre gekommen. Seine Nutznießer haben erkannt, dass das ausgezehrte Tier am Rande dessen ist, was noch Gewinn verspricht. Junges Blut muss her. Esel, die auch so nett arbeiten können, Dukaten schei… und dabei stets glücklich lächeln, während andere die goldenen Dukaten einsacken. Glücklich lächelnde Esel, weil sie auch zu naiv – OK: auch zu dämlich  – sind, um zu merken, was gespielt wird.

Und während der Esel weiter Dukaten produziert, sind dem Ruf der goldenen Dukaten neben anderen Eseln auch die ersten Hunde gefolgt. Das wurde dem Esel Michel als Sicherheit verkauft. Hunde sind bekanntlich wachsam, schützen die Herde und das ist für alte Esel nicht unwichtig. Der Esel Michel lächelte, kaute Gras, schi… weiter Dukaten und war glücklich. Selbst dann noch, als erste Füchse sich auf ihm einnisteten. Dann Kojoten, Schakale und schließlich der Wolf.

Der Wolf, nennen wir ihn mal mit „urgermanischen“ Namen Irfan, darf dem dummen Esel natürlich nicht sagen, was er ist, weil selbst der glücklichste Esel mit einem Wolf nichts Nettes zu verbinden vermag. Schon gar nicht in einem Alter, wo der Esel Michel sich schon etwas langsamer bewegt. Letztlich so langsam, dass er gar nicht merkt, wie die Dukaten zunehmend in andere Bahnen und Taschen verschwinden.
Daher versucht der Wolf Irfan nun die Tarnung als Rechtsanwalt und hantiert mit Paragraphen, Eingaben und Klagen bis der Esel Michel schielt. Das hat Vorteile, denn er sieht seine Dukaten nun zweimal und denkt sich nichts dabei, dass eine „der Hälften“ nun verschwindet.

Dabei hilft die einäugige Ratte, die aufgeplustert aussieht wie eine nette Miezekatze. Immerwährend klagt sie ihr Leid auf dem linken Auge blind zu sein und hofiert den guten Wolf, da sie ihn ja braucht, um nicht runterzufallen…
Doch der Wolf passt schön auf, dass da nichts ins Wanken gerät, da die knuffig aussehende Ratte ihn ja unterstützt. Letztlich auf den Dukatenregen aufmerksam gemacht hat. Ihn sogar eingeladen hat. Sogar dafür gesorgt hat dass, Germania – Pardon: Justizia!! – Dank Augenbinde schon lange nicht mehr mitbekommt, dass ihre Waage nicht mehr geeicht ist. Das TÜV-Siegel ihres Handwerkzeugs genauso gut ist, wie das Roulette eines Hinterhofcasinos, wo in roter Plüschatmosphäre um immer höhere Dukatenbeträge gespielt wird, die der Esel Michel gefälligst pünktlich zu schei… hat.

‚So lässt sich leben‘, denkt sich der Wolf Irfan. ‚Jetzt fehlt nur noch ein wenig Musik…‘
Der Wolf schaut sich um und sagt sich, dass es nett wäre jemanden zu haben, der gewinnträchtig von sich aus bereit ist ihm bei seinem edlen Tun zu unterstützen. Jemanden, der einsichtig erkennt wie nötig es ist, dem Esel Michel jemanden zur Seite zu stellen, der ihm einen neuen Schwung gibt weiter Dukaten zu schei…, damit Wolf und Ratte möglichst unbemerkt von Michel weiter ihr bescheidenes Auskommen haben. Und wenn dieser jemand wie ein Vogel flöten oder blasen kann, wäre das doch nett.

 

So fand man den komischen Vogel Ulrike, der auch schon in die Jahre gekommen war und endlich die Gelegenheit fand eine Flöte zu blasen. Nicht für Geld, sondern für das Konzerterlebnis und die gute Laune, wie sie und ihr aktueller Anwalt nun verkünden. Man fragt sich instinktiv, was so alles Bestandteil dieser neuen Anwaltsrechnung sein… könnte, zumal Ulrike l nun schon wieder ohne Flöte dasteht…

Der Wolf Irfan weinte zwar nicht gerade vor Glück bei seinem Engagement in Sachen Zuwanderungsbewilligungen, aber die Dukaten kamen nun schneller. Es herrschte auch nicht gerade Konzertstimmung bei den anderen Teilnehmern des Ensembles, aber der komische Vogel Ulrike vervollständigte es von außen freiwillig und engagiert.
Die Ratte sah es, war froh zumindest halbblind zu sein und kraulte dem Wolf voller Mitgefühl den Pelz, während der den Mond anheulte und sein „musikalisches“ Opfer pries…
Natürlich wurden Wolf und Ratte immer reicher. Das war aus beider Sicht alternativlos.
Letztlich genauso wie der Esel Michel immer älter wurde, was Alternativen nötig machte. Daher sagte man dem Esel, dass er noch ein wenig länger Dukaten zu schei… hat, damit die „Neuen Werte“ auch unter Zuwanderern wachsen könnten. Sie wären gut für die Weide…

Dass Wolf und Ratten nicht vor Lachen vom Esel fielen, war nur ihren Krallen zu verdanken, die festen Halt garantierten.

Da stellte Irfan der Ratte die Frage, während Ulrike seine Flöte blies, was denn passiert, wenn der Esel Michel mitbekommt, wie er um seine Dukaten gebracht wird, zumal schon auffällig viele Schakale, Kojoten und Füchse sich um den Esel tummelten.
Da sagte die Ratte, dass es nicht opportun wäre solche Fragen zu stellen, zumal die Esel besser nicht aufhören sollten glücklich zu sein.
Daher entsandten sie das rattige Schweinchen Peterle, der das damals so koordinieren sollte, dass das vielfältige Flötenspiel der exotischen Vögel als Konzert verstanden wird. Auch und gerade für den Esel Michel, der weiter glücklich sein soll. Und muss. Letzteres ist wirklich und unangefochten alternativlos. Solange der Esel nur ruhig die Zeche für Wolf und Ratte in goldenen Dukaten zahlt.
Daher, als Experte in Sachen Rattenqualifikation und Wolfsdiplomatie, ist das Schweinchen Peterle nun auch für Arbeit an sich zuständig. Nicht für die Ratten, Füchse und Wölfe, wohl aber für den Esel Michel, der das alles bisher klaglos geduldet, akzeptiert und vor allem auch gezahlt hat.

 

So endet das Märchen der neuen Bremer Stadtmusikanten aber nicht. Nun geht es vor Gericht, wo ein weiser Uhu in den rattenfreien Hallen von Justizia nun Recht sprechen soll. Unabhängig von Politik und wölfischen Ansichten darüber entscheiden soll, wie die blasend musizierende Ulrike so lange mit Irfan & Co unbemerkt Konzerte geben konnte, ohne dass ihre falschen Notenblätter auffielen. Ihr verqueres Spiel um Dukatenzuteilungen Kraft Beurkundung von Zutrittsberechtigungen im Land der Esel sogar noch honoriert wurde, weil sie zusätzlich bestrebt war Fälle von Entscheidungen ganz von sich aus an Land zu ziehen. Freiwillig und unentgeldlich mehr gearbeitet hat. Aus gutem Herzen heraus und wachsender musikalischer Begabung.
Wolf Irfan könnte davon ein Liedchen heulen, schweigt aber nun doch. Auch er hat einen Anwalt. Wen wundert es. Den Esel Michel schon lange nicht mehr.

Dass neben unseren Musikfreunden nun auch noch gegen drei Mitarbeiter von der musikalischen Ulrike ermittelt wird ist wohl zu erwarten gewesen. Man weiß gar nicht, was an musikalischer Genialität in so einer Bremer Behörde schlummert. Es könnte wohl Konzertsäle füllen.

Es steht für den treuen Esel Michel zu hoffen, dass der politikblinde Uhu vor Gericht ein Urteil findet, dass es der blasefreudigen Ulrike ausschließlich(!) ermöglicht, Musik zu machen. Möglichst ohne zukünftige Arbeitsbelastung und der süßen Notwendigkeit musizierend ihre dann wegfallende Pension zu ersetzen. Vielleicht auch mit der Haftbarmachung dafür, ständig mit den armen wohlmeinenden Wölfen sowie mit falschen und nicht genehmigten Noten musiziert zu haben.

 

Der Autor wünscht, wie viele andere Esel namens Michel wohl auch, Frau Ulrike Bremermann, der ehemaligen Leiterin der Bremer BAMF, von Herzen alles Gute für ihre zukünftigen Blaskonzerte in trauter Zweisamkeit mit Wölfen aller Art. Gern auch in gesiebter und damit klimaoptimierter Luft.

Und ja, das neue Künast-Urteil ist echt super. Da kann man endlich „sprachlich pointiert“ und mit dem Stilmittel der Glosse „sachgerecht“ endlich das sagen und schreiben, WAS IST. Der Traum von Rudolf Augstein ist näher als gedacht. Die Revolution frisst ihre Kinder. – DANKE!

Und im Hintergrund läuft AC/DC: „Highway ton Hell“…

Fotoquelle: Yusuf Simsek: „Die neuen Bremer Stadtmusikanten“ und „Der geschröpfte Bürger“,  http://simsek.ch/


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