Studie: Altersarmut in Deutschland droht deutlich zu wachsen


Es klingt beunruhigend:

Mehr als jeder fünfte Rentner könnte in 20 Jahren

ins Armutsrisiko rutschen, haben Forscher analysiert.

 

Wäre die umstrittene Grundrente ein geeignetes Mittel dagegen?

 

 




Verwässerter Meeresschutz

 

Ein neuer WWF-Report zeigt erhebliche Mängel beim Schutz der europäischen Meere. Nur 1,8 Prozent der Meeresfläche innerhalb der EU sind sowohl als Schutzgebiete ausgewiesen als auch mit entsprechenden konkreten Schutzmaßnahmen belegt. Von internationalen Meeresschutzzielen ist man weit entfernt: Bis 2020 sollten 10 Prozent des weltweiten Ozeans effektiv geschützt werden, dies ist sowohl im UN Nachhaltigkeitsziel 14 als auch in der Biodiversitätskonvention 11 festgeschrieben. Auch in Deutschland besteht dringender Bedarf zur Stärkung der Schutzbemühungen.

Marine Schutzgebiete sollen helfen, bestimmte Arten oder Lebensräume in den Meeren langfristig vor schädigenden Eingriffen zu bewahren. Um dies sicherzustellen, müssen die Gebiete durch sogenannte Managementpläne wirkungsvoll verwaltet werden. In ihnen werden genaue Maßnahmen zum Schutz oder zur Wiederherstellung der Natur festgeschrieben, also zum Beispiel die Fischerei eingeschränkt. Der WWF-Report zeigt, dass 12,4 Prozent der europäischen Meere als Schutzgebiete ausgewiesen sind. Formal ist damit das 10-Prozent-Ziel der EU erreicht, die Realität sieht anders aus. „Der Großteil der europäischen marinen Schutzgebiete sind sogenannte „Paper Parks“, deren Schutzwirkung nur auf dem Papier existiert“, warnt WWF-Expertin Carla Kuhmann. „Ohne sofortige Implementierung und Einhaltung von Managementplänen mit wirksamen Maßnahmen wird die EU ihre Ziele zum Schutz der Ozeane verfehlen.“

Im deutschen Meeresschutz klaffen Theorie und Praxis ebenfalls auseinander: Etwa 45 Prozent der deutschen Meeresgewässer sind formal als Schutzgebiete ausgewiesen, dennoch haben auch Jahre nach deren Ausweisung gerade einmal die Hälfte davon Managementpläne. „Seit Jahren hinkt Deutschland darin hinterher, den Schutz in den entsprechenden Gebieten umzusetzen. Dort wo der erste Schritt bereits gemacht ist und entsprechende Pläne vorliegen, kann nicht automatisch von wirkungsvollem Management gesprochen werden. Aussagen über die tatsächliche Qualität der Pläne sind kaum möglich. Wirtschaftliche Nutzung, insbesondere Fischerei, findet weiterhin großflächig in den Gebieten statt und richtet dort enorme Schäden an“, so Kuhmann. Der Nationalpark Wattenmeer stellt beispielsweise eine große Meeresfläche unter Schutz, die allerdings von Krabbenfischern derzeit fast uneingeschränkt befischt werden darf.

Sofern vorhanden beschränken sich Schutzmaßnahmen auf die küstennahen Schutzgebiete, bemängelt der WWF. „Für die geschützten Offshore-Gebiete in deutschen Gewässern gibt es bislang überhaupt keine Managementpläne und Regulierungen der Fischerei. Der WWF fordert, dass im Durchschnitt 50 Prozent der Fläche der Schutzgebiete frei von jeglicher Nutzung sind, dort also auch nicht gefischt werden darf“, erklärt Carla Kuhmann.

Eine aktuelle Entscheidung der EU-Kommission macht Hoffnung darauf, dass sich die Schutzbedingungen in deutschen Offshore-Gebieten in Zukunft verbessern. Deutschland hatte Anfang des Jahres Vorschläge für Fischereimaßnahmen in den Schutzgebieten der offenen Nordsee an die EU übermittelt. Dies geschieht im Rechtsrahmen der Gemeinsamen EU-Fischereipolitik. Unter anderem ging es darum, die Grundschleppnetz- und Stellnetzfischerei zu regulieren. Die EU-Kommission hat die Vorschläge nun abgelehnt, u.a. da sie nicht ausreichen, um den Schutz von Schweinswalen, Seevögeln und empfindlichen Lebensräumen auf dem Meeresboden in den Schutzgebieten sicherzustellen. Unklar ist nun, wie sich der Prozess fortsetzt. „In jedem Fall wird Deutschland hier nacharbeiten müssen, um die Schutzgebiete endlich vor Auswirkungen der Fischerei zu schützen“, so Kuhmann.

 

Original Content von: WWF Deutschland




+++ Aktuell +++ Warnung vor Betrugsanrufen: Enkeltrickbetrüger und falsche Polizeibeamte in der Region am Telefon aktiv


(ots)

Nordhessen: Die Polizei warnt aktuell vor Betrugsanrufen. Als falsche Polizeibeamte und angebliche Enkel rufen Straftäter derzeit Senioren in der Region an und versuchen mit diesen Maschen deren Ersparnisse zu ergaunern. Am heutigen Donnerstag meldeten sich bereits ein halbes Dutzend Betroffene bei der Polizei, die derartige Anrufe erhalten, glücklicherweise aber durchschaut hatten. Die Anrufe waren heute bei Seniorinnen und Senioren in Kassel, Wolfhagen, Ahnatal, Guxhagen, Lohfelden und Gudensberg eingegangen. Und auch schon am späten gestrigen Mittwochabend hatten mehrere Rentner aus verschiedenen Kasseler Stadtteilen Anrufe von falschen Polizeibeamten erhalten. Es ist nach polizeilicher Einschätzung davon auszugehen, dass die Täter eine deutlich größere Anzahl an Menschen in der Region angerufen haben oder Anrufen werden. Aus diesem Grund gibt die Polizei Tipps zum Schutz vor diesen Betrugsmaschen und erklärt kurz den Ablauf solcher Anrufe.

„Rate mal, wer dran ist“ & angeblich Einbrecherbande festgenommen

Kurz und bündig gesagt sollte man ein Anruf beenden, wenn der Anrufer nicht von sich aus seinen Namen nennt und Fragen wie: „Rate mal, wer dran ist?“ oder „Erkennst Du mich denn nicht?“ stellt. Der echte Enkel wird es Oma oder Opa sicherlich nicht übel nehmen, wenn aufgelegt und zurückgerufen wird. Auch wenn angeblich die Polizei anruft, von Festnahmen berichtet und sich nach Wertsachen im Haus oder Geld auf der Bank erkundigt, darf gerne einfach aufgelegt werden. Denn die echte Polizei erkundigt sich nicht am Telefon nach Wertsachen oder dem Vermögen.

Tipps der Polizei

   - Sprechen Sie mit Angehörigen, die Opfer werden könnten, über 
     diese Betrugsmaschen.
   - Die Polizei erfragt am Telefon keine Details zu Kontodaten oder 
     Wertgegenständen im Haus.
   - Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen oder 
     familiären Verhältnissen preis.
   - Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie 
     einfach auf.
   - Informieren Sie sofort die Polizei über die 110, wenn Ihnen ein 
     Anruf verdächtig vorkommt.
   - Wenn Sie Opfer geworden sind: Wenden Sie sich an die Polizei und
     erstatten Sie Anzeige.
   - Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der 
     die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie die Telefonnummer 
     der Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die 
     Telefonauskunft geben. Wichtig: Beenden Sie das Gespräch mit dem
     Anrufer unbedingt zuvor.
   - Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.

Polizeipräsidium Nordhessen





Jugendfeuerwehr Mühlhausen gewinnt Hessenmeistertitel beim 50. Landesentscheid

 

Homberg Efze – Die Jugendfeuerwehr Mühlhausen konnte bei der Hessenmeisterschaft in Hünfeld bei der 29. Teilnahme an einem Landesentscheid den 13. Hessenmeistertitel gewinnen. Diesmal in der Staffelwertung. Schon um 4:30 Uhr morgens starteten die Mädchen und Jungen mit Betreuern und Fans nach Hünfeld. Neben dem gezielten Training mit den Jugendlichen ist es eine logistisch anspruchsvolle Aufgabe für das Betreuerteam einen solch wichtigen Tag zu organisieren. Pavillons zum Schutz gegen die Sonne oder Regen, Bierzeltgarnituren, Frühstück und Getränke für ca. 30 Jugendliche und Betreuer sind erforderlich, um sich für den Tag im Sportgelände einzurichten. Jugendwartin Nathalie Vogtmann, die beiden Stellvertreter Lisa Ziegler und René Uloth und einige weiteren Betreuer hatten die Mannschaft wochenlang intensiv auf die Hessenmeisterschaft vorbereitet. Bei den hochsommerlichen Temperaturen war das oft kein leichter Job, insbesondere der Staffellauf.

Doch das Training zahlte sich aus. Mit fehlerfreien Übungen und einer Tagesbestzeit im Staffellauf von 60 teilnehmenden Mannschaften, gewann die Mühlhäuser Staffel den Titel mit 1.435 Punkten. Dabei war Insbesondere der Staffellauf mit feuerwehrtechnischen Aufgaben wieder die Disziplin, in der die Mühlhäuser besonders stark waren. Es ist schon etwas Besonderes, wenn man 32 Jahre zu den Besten in Hessen gehört. Umso größer war die Freude und der Jubel aller Mitgereisten Mühlhäuser, als bei der 50. Hessenmeisterschaft der Titel gewonnen wurde. Zu den ersten Gratulanten gehörte Stadtjugendfeuerwehrwart. Karsten Stein, der auch diesmal die Jugendfeuerwehr Mühlhausen um Landesentscheid begleitete. Traditionell war in Mühlhausen eine Grillfete organisiert worden, bei der alle den Tag entspannt ausklingen lassen konnten.

 




Meningokokken-Sepsis – Wie Eltern ihre Kinder bestmöglich schützen können

 

München (ots) –September 2019 – Zum Welt-Sepsis-Tag am 13. September soll es neben der Aufklärung über die gefährliche Erkrankung vor allem um die möglichen Schutzmaßnahmen gehen. Denn vor einigen Ursachen und den schwerwiegenden Folgen der Blutvergiftung können Impfungen schützen.

Blutvergiftungen sind die dritthäufigste Todesursache in Deutschland. Oft entstehen sie infolge schwerer Erkrankungen.(1) Es gibt jedoch auch seltene Auslöser, die jeden treffen können, wie beispielsweise Meningokokken-Bakterien. Die 21-jährige Justina ist eine der Betroffenen. Dass sie heute wieder gehen kann, verdankt sie zwei Prothesen. Ihre beiden Unterschenkel mussten in Folge einer Meningokokken-Sepsis 2017 amputiert werden. Und doch hatte Justina Glück im Unglück, denn sie hat die schwere Erkrankung überlebt.

Besonders häufig von Meningokokken-Erkrankungen betroffen sind Babys und Kleinkinder.(2)  Mittlerweile gibt es bereits seit einigen Jahren Impfungen, mit denen Eltern ihre Kinder bestmöglich schützen können. Eine aktuelle Studie(3)  zeigt jedoch, dass viele Eltern den Impfstatus ihrer eigenen Kinder nicht genau kennen. Einem Großteil ist außerdem nicht bewusst, dass es verschiedene Meningokokken-Typen gibt.

Meningokokken B sind mit ca. 60 Prozent für die meisten Fälle in Deutschland verantwortlich – gefolgt von Y und C.(4) Von der Ständigen Impfkommission (STIKO) wird aktuell nur die Meningokokken-C-Impfung allgemein empfohlen. Diese Impfung allein schützt jedoch nicht vor den anderen Typen. Impfungen gegen diese Typen müssen meist beim Arzt angefragt werden. Gegen Meningokokken B kann schon ab dem zweiten Lebensmonat geimpft werden. Außerdem gibt es einen Kombinationsimpfstoff gegen Meningokokken A, C, W und Y. Dieser wird vor allem bei Reisen in Risikogebiete empfohlen.(5) Somit können Kinder vor den häufigsten Meningokokken-Typen in Deutschland bestmöglich geschützt werden.

Eltern sollten ihren Kinder- und Jugendarzt frühzeitig auf die Schutzimpfungen ansprechen und sich vorab informieren. Zum Beispiel unter www.meningitis-bewegt.de.

(1)https://www.sepsis-stiftung.eu/sepsis, Juni 2019.

(2)RKI Epidemiologisches Bulletin 03/2018, https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2018/Ausgaben/03_18.pdf?__blob=publicationFile, Juni 2019.

(3)GSK meningitis parent vaccine awareness survey 2018 (Ref.2019N402242_00).

(4)Robert Koch-Institut: SurvStat@RKI 2.0, https://survstat.rki.de, Stand Epid. Jahrbuch 2018 Fallzahlen gemäß Referenzdefinition; Meldepflicht gemäß IfSG; IME mit Angabe der Serogruppen A, B, C, W

und Y 2018, abgerufen am 04.06.2019

(5)RKI-Ratgeber Meningokokken: Verfügbar unter: https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Merkblaetter/Ratgeber_Meningokokken.html#doc

2374538bodyText7, Juni 2019.

 

Original-Content von: GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG




Bayern: Taxifahrer kollidiert mit „Riesenhamster“


Ein Taxifahrer aus Bayern ruft die Polizei nach einem

Wildwechsel-Unfall.

Der Mann behauptet eine Kollision mit einem Riesenhamster

gehabt zu haben.

Die Beamten staunen nicht schlecht, als sie den „großen Hamster“ identifizierten,

denn natürlich gibt es keine Riesenhamster bei uns und vermutlich auch

anderswo nicht.

Der Mann wurde übrigens überprüft und war komplett nüchtern.

 

 

 





NABU veröffentlicht neue Studie zur Müllverbrennung

 

Berlin – Deutschland verbrennt zu viele Abfälle, die eigentlich gut recycelt werden könnten.  Das sind die Erkenntnisse einer neuen Studie des Öko-Instituts und Alwast Consulting im Auftrag des NABU, die am heutigen Mittwochabend in Berlin vorgestellt wird.

Würden wir unsere Abfallgesetze vollständig umsetzen, Müll konsequent trennen und geltende Recyclingquoten einhalten, müssten wir anstatt aktuell über 26 Millionen Tonnen nur noch 21 Millionen Tonnen Abfälle jährlich verbrennen. Von einem Entsorgungsnotstand, von dem aktuell häufig zu hören ist, wäre dann keine Rede mehr. Über ein Fünftel der derzeitigen Verbrennungskapazitäten deutscher Müllöfen könnte so reduziert werden. Im ehrgeizigsten Szenario der Studie sinken die Abfälle zur Verbrennung sogar um mehr als ein Drittel auf 17 Millionen Tonnen. Die Kreislaufwirtschaft kann somit ihren Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz leisten, wenn die Müllverbrennung  eine kleinere Rolle spielt als bisher. Vor allem wird immer noch zu viel Bioabfall verbrannt, statt diesen für die  Strom- und Wärmegewinnung zu nutzen.

„In Deutschland haben wir ein riesiges ungenutztes Recyclingpotenzial, das wir ohne gravierende Gesetzesänderungen heben könnten. Dafür brauchen wir aber mehr Kommunen, welche die Biotonne für alle Haushalte einführen und mehr Kreise, die den Gewerbetreibenden bei der Mülltrennung genauer auf die Finger schauen. Außerdem darf die Verbrennung von Plastikabfällen, also von fossilen Energieträgern, nicht länger steuerfrei bleiben. Das sollte auch im geplanten Klimaschutzgesetz festgeschrieben werden“, sagt  NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.

Gäbe es eine flächendeckende Biotonne in Deutschland, könnten fast vier Millionen Tonnen des Bio- und Grünguts zu Biogas vergärt und zu Kompost verwandelt werden, statt in den Verbrennungsöfen zu landen. Ähnliches gilt für  Verpackungsabfälle: Wenn die Recyclingvorgaben des Verpackungsgesetzes eingehalten würden, könnten eine Viertelmillion Tonnen Verpackungsabfälle als Recyclingmaterial ein zweites Leben erhalten. Mit einer flächendeckenden Wertstofftonne, in der neben Verpackungen auch Produkte aus Kunststoffen und Metallen gesammelt werden, würden knapp eine Millionen Tonnen Verpackungen in das Recycling geschleust statt in Verbrennungsanlagen. So ließen sich über 3,3 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr einsparen. Bei Gewerbeabfällen gibt es gesetzliche Vorgaben für mehr Recycling, die jedoch aufgrund fehlender Kontrollen der Gewerbetreibenden und Behandlungsanlagen nicht eingehalten werden. Durch Umsetzung der Gewerbeabfallverordnung könnte man somit weitere 1,7 Millionen Tonnen Abfälle jährlich der Verbrennung entziehen und 3,5 Millionen Tonnen CO2 einsparen.

Die Studie zeigt außerdem, dass 49 der 66 Müllverbrennungsanlagen in Deutschland bis zum Jahr 2030 modernisiert werden müssen. Diese Modernisierungen, die aufgrund von Materialverschleiß etwa alle 25 Jahre erfolgen müssen, betreffen über 60 Prozent der heutigen Gesamtkapazitäten. Anstatt Hunderte von Millionen Euro in die Sanierung alter Anlagen zu stecken, sollten Bund, Länder, Städte, Kreise und Betreiber auf bessere Getrenntsammlung setzen und gemeinsame Konzepte für den räumlich sinnvollen Rückbau der Verbrennungsanlagen erarbeiten. „Das Geld wäre viel besser aufgehoben, würde man es in eine effektive Entsorgungsinfrastruktur mit mehr Sortierung und Recycling, mehr Abfallberatung und Maßnahmen zur generellen Reduzierung unserer Müllmengen stecken,“ so NABU-Abfallexperte Michael Jedelhauser. www.NABU.de/muellverbrennung-studie

 




London: Brexit-Zeitplan – Was als nächstes ansteht


 
Rund sieben Wochen vor dem geplanten EU-Austritt
 
Großbritanniens am 31. Oktober geht das Ringen
 
um den Brexit in die heiße Phase.
 
Diese Termine lassen sich absehen.
 
 

 




Unser Besuch der E-IAA in Frankfurt


Elektro, Elektro und nochmals Elektro

Ach ja eines haben wir vergessen, das wollen wir ihnen nicht vorenthalten, nämlich Elektro.

So etwa könnte man die ehemals größte Automobilausstellung der Welt bezeichnen.

In sehr abgespecktem Umfang, dreht sich alles um das Thema – sagten wir es schon? Elektro.

Die Vielfalt vergangener Jahre scheint nun endgültig da hin zu sein.

Bereits am Bahnhof in Frankfurt am Main(Ja wir sind umweltfreundlich angereist) erwarteten uns eine Vielzahl von Elektrorollern, mit denen wir direkt zum Messegelände hätten fahren können.

 

Alle Möglichen Hersteller dieser Welt  präsentieren ihre Elektro-Autos. Für anderes ist kaum mehr Platz und findet allenfalls in Nischen statt.

Kleinfahrzeuge mit Elektroantrieben, die das Fahrzeug unter günstigsten Umständen 140 km weit tragen.

Dabei versteht es sich selbst, dass man keine Verbraucher( Heizung, Licht, Radio, Klimaanlage) angeschaltet hat.

Die schöne neue Welt hat uns eingeholt und den Autoherstellern fällt nichts anderes dazu ein als ELEKTRO.

(Was ist mit noch umweltfreundlicherem Erdgas, oder Flüssiggas oder Wasserstoff ?) Nein es kann und wird nur Elektro geben, so jedenfalls ist mein Eindruck der IAA.

Zugegeben, der neue Porsche – natürlich komplett mit Elektroantrieb (war irgendwie klar oder?) sieht schon schick aus und seine Leistungswerte sind beachtlich, bei einer Reichweite von rund 450 km. Das ist immerhin schonmal etwas und nicht 140 km, die es einem schwer machen, am Sonntag mal an den Edersee zu fahren von Kassel und natürlich zurück.

Das Gleiche gilt natürlich für den ohnehin leidgeplagten Frankfurter der am WE mal in den Taunus will und wenn es geht auch zurück. Ladestationen gibt es aber oben auf dem Taunusplateau oder am besagten Edersee natürlich zu Hauf, so dass die Rückfahrt kein Problem darstellt. Hüstel.

Das Thema Kälte und Winter habe ich mal bewusst ausgespart bei einem Auto mit 140 km Reichweite.

Bei all diesen wunderbaren ELEKTRO-Fahrzeugen frage ich mich aber ernsthaft, wie der Mieter im 3. Stock oder gar im 18. Eigentlich sein Auto des Nächtens aufladen will? Vorstöße wie mehr Ladeeinrichtungen in Parkhäusern sind da eher weltfremd.

Wir auf dem Land haben es da gut, wir kommen zwar nicht bis in die Stadt und zurück aber immerhin laden wir das Auto in der eigenen Garage (zumindest theoretisch, wenn die Stromversorgung passt)

Konzeptionen für Ladeeinrichtungen vermisste ich irgendwie auf der IAA. Sowas wie Ladesäulen in groß oder klein oder Bunt hätte man schön auf der Außenfläche hinstellen können. (Hat man aber nicht)

Stattdessen gab es auch dort Elektro.Das einzige was derzeit wirklich Sinn macht, sind selbstladende Hybridfahrzeuge. Dort muss nach und nach die Batteriekapazität und Ladefähigkeit ausgebaut werden, so dass wir dann wenn die Infrastrukturellen Probleme gelöst sind – irgendwann ganz auf Benziner verzichten könnten.

Übrigens fährt auf der IAA auch ein interessanter Hybrid der Marke Mercedes herum, nämlich Wasserstoff+Elektrisch.

Allerdings wüsste ich persönlich keine einzige Tankstelle für Wasserstoff.



( -) Negativ aufgefallen ist mir die Firma VOLKSWAGEN. Dort wird in einer ganzen Halle die Produktpalette des Konzerns dargestellt.  Um die neuen Fahrzeuge zu präsentieren,  wurden auch mal die elektrischen, natürlich automatischen Türen präsentiert. Aber eben nicht für jeden. Auf meine Bitte, diese nochmals zu öffnen wurde einfach mit einem NEIN geantwortet und man drehte sich weg. Es scheint, als hätte  man es bei Volkwagen nicht mehr nötig. (Und das am ersten Tag der IAA vor Journalisten-  die praktisch kostenloses Marketing machen)

( +) Positiv aufgefallen ist mir die Marke Mercedes, hier gab man sich wirklich viel Mühe die Marke darzustellen. Alles aber auch alles wurde geduldig, notfalls auch in Englisch erklärt. Auch lud man mich ein im Maybach Platz zu nehmen um mir das beeindruckende Soundsystem der Marke #Burmester vorzuführen.  So funktioniert nämlich Werbung, Begehrlichkeiten wecken, dass müsste man den Mitarbeitern der Firma oben mal deutlich machen.

supercarblondie

(+) In einer separaten Halle (Sollten die Fahrzeuge dort versteckt werden wegen Umweltaktivisten ? ) fanden sich dann einige Oldtimer. Noch niemals habe ich so viele Mercedes SL Flügeltürer auf einmal gesehen. Ein herrlicher Anblick jedoch absolut umweltfeindlich. Dem Aktivist/in  gruselt es bei diesem Anblick . Auch auf einem deutlich reduziertem Areal fand ich eher zufällig die Firma Brabus. Der Brabus 900 und natürlich auch die G-Klasse als Brabus 800 finden sich dort.

Ein Auto mit dem es Spaß machen würde mal durchs Gelände zu fahren. Ein Auto für Gegenden, in denen Elektroautos die nächsten 2000 Meilen keine Ladestation finden.

Auch fanden sich dort ganze zwei Wohnmobile, jedoch der absoluten Oberklasse. In einer der beiden war tatsächlich ein SL in der Pkw Garage unten drin.

 (+) Eine recht bekannte Person hatte sich am gestrigen Tag unter die Journalisten gemischt, Es handelte sich um #Supercarblondie die bei Instagram recht bekannt ist und auch schon im deutschen Fernsehen zu sehen war. Natürlich fanden wir sie vor dem neuen Lambo – wo auch sonst? Greetings to you from your German Followers.




Nun wollen wir das Thema Elektroantriebe nicht verteufeln, es ist gut und richtig, dass wir neue Konzeptionen finden, jedoch stimmt gerade in Europa die Gesamtkonzeption noch nicht. Es fehlt an Ladeeinrichtungen an Induktionsschleifen, die das Laden vereinfachen könnten, denn niemand dürfte ein wirkliches Interesse daran haben, die ganze Gegend vollzupflastern mit Ladesäulen.

Auch das Thema Auto gänzlich zu verbannen wird scheitern, denn bei alledem muss man berücksichtigen, dass das Leben nicht nur in der Stadt stattfindet, sondern gerade auch auf dem Land mit weiten Entfernungen und mangelndem ÖPNV.

BILDER IAA

ngg_shortcode_0_placeholder


FAZIT:

Wüsste ich das vorher, so würde ich mir diese IAA ersparen.

Langfristig, so sagten es mir auch mehrere Standbetreiber, wird sich wohl alles weg von der IAA zur Genfer Automobilwoche verlagern, da diese wohl die neue Leitmesse ist.

Wenn sie doch hinfahren wollen nach Frankfurt hier mein Tipp:

Halle 4 ist also die einzige Halle die ich so richtig gut fand.

Passen sie auf, dass sie diese nicht verpassen, denn nur hier kommt man dem Thema Auto wirklich nahe.

Hier steht alles was nach Öl und Benzin sowie nach Leder riecht.

Hier gibt’s noch Auto pur. Nur hier finden sie automobile Träume. Alles andere ist dem Zeitgeist geschuldete voreilige Schüsse aus der Hose.

Jemand sagte mir im Gespräch, es wird noch die Zeit kommen, in der Besitzer von großen Autos angegriffen werden.

Ich persönlich kann mir das bei der momentanen Hysterie auch gut vorstellen.

 


Bilder IAA Halle 4

ngg_shortcode_1_placeholder



 


 

 

 

 

  

 




Bad Arolsen/Volkmarsen – Sonderkontrollen der Polizei mit dem Schwerpunkt Alkohol und Drogen: Fünf Autofahrer unter Drogeneinfluss



(ots)

Am Montag in der Zeit von 14.30 bis 22.00 Uhr führten Polizeibeamte aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg in Bad Arolsen-Mengeringhausen und Volkmarsen Schwerpunktkontrollen mit dem Thema „Alkohol- und Drogen im Straßenverkehr“ durch. An den Sonderkontrollen waren sachkundige Polizeibeamte aller vier Polizeistationen des Landkreises Waldeck-Frankenberg beteiligt.

Während die Polizisten bei den Kontrollen keine alkoholisierten Verkehrsteilnehmer feststellten und nur relativ wenig Verkehrsordnungswidrigkeiten ahnden mussten, war das Ergebnis bei drogenberauschten Autofahrern eher erschreckend:

Insgesamt fünf Autofahrer standen unter Drogeneinfluss und stellten damit auch eine Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer dar.

Um 15.35 Uhr fiel der erste Autofahrer in Volkmarsen auf. Ein 19-Jähriger aus Breuna wurde angehalten und kontrolliert. Da sich bei der Kontrolle Hinweise auf Drogenkonsum ergaben, führten die Polizisten einen freiwilligen Drogenschnelltest durch. Dieser bestätigte den Verdacht, der Test reagierte auf THC. Da nun davon auszugehen war, dass der Autofahrer Cannabisprodukte konsumiert hatte, durchsuchten die Polizisten sein Auto. Dabei fanden sie eine geringe Menge Marihuana. Bei der Polizeistation Bad Arolsen führten die Beamten die weiteren polizeilichen Maßnahmen durch, unter anderem auch eine Blutentnahme. Danach konnte der 19-Jährige nach Hause, allerdings nicht mit seinem Auto: Die Weiterfahrt wurde ihm untersagt. Gegen ihn leiteten die Polizisten Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und Fahrens unter Drogeneinfluss ein.

Der zweite Autofahrer kam um 18.10 Uhr in die Kontrollstelle im Stadtgebiet von Volkmarsen. Auch bei dem 30-Jährigen aus Bad Arolsen reagierte ein Drogentest auf THC positiv.

Innerhalb von nur 50 Minuten kontrollierten die Polizisten in Mengeringhausen gleich drei unter Drogeneinfluss stehende Autofahrer:

Um 20.10 Uhr hielten sie einen 23-jährigen Korbacher an, gegen 20.30 Uhr einen 20-Jährigen aus Volkmarsen und um 21.00 Uhr traf es einen 35-Jährigen aus Kassel. Wie bei den vorher kontrollierten Autofahrern ergab sich bei allen drei der Verdacht auf Fahren unter Drogeneinfluss. Nachdem die Drogenvortests allesamt auf THC (Cannabisprodukte wie Haschisch oder Marihuana) positiv reagiert hatten, wurden Blutentnahmen durchgeführt. Anschließend durften die berauschten Autofahrer nicht weiterfahren.

Gegen alle Fahrer leitete die Polizei Ermittlungsverfahren wegen Fahrens unter Drogeneinfluss und Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz ein. Entscheidend für die weitere Strafverfolgung und die Fahrerlaubnisse werden auch die Ergebnisse der Untersuchungen der Blutproben sein.

Die Polizei weist im Zusammenhang mit dem Kontrollergebnis nochmal auf Folgendes hin:

Die Dauer der Wirkung von Alkohol und Drogen wird oft unterschätzt. Nach einer feuchtfröhlichen Feier ist man am nächsten Morgen häufig nicht fahrbereit. Es besteht die Gefahr von Restalkohol.

Auch nach der Einnahme von verbotenen Drogen darf man tagelang kein Fahrzeug führen. Diese Substanzen sind nachweisbar, wie auch die Sonderkontrollen vom Montag belegen: Einige Autofahrer gaben nach den Drogenvortests zu, dass sie einen oder mehrere Tage vorher Haschisch oder Marihuana konsumiert hatten.

Da die Polizei davon ausgeht, dass deutlich mehr Fahrzeugführer unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen auf Waldeck-Frankenbergs Straßen unterwegs sind, als die, die bei den Verkehrsunfällen oder alltäglichen Kontrollen auffallen, wird es auch zukünftig im Landkreis weitere Sonderkontrollen zur Bekämpfung von Alkohol- und Drogendelikten im Straßenverkehr geben.

Polizeipräsidium Nordhessen
Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg





Ordnungsamt und Polizei führen Geschwindigkeitsmessungen an Schulen und Kindertagesstätte durch; 174 Fahrzeuge mit Verstößen


(ots)

Stadt und Landkreis Kassel: Das Radarkommando der Wachpolizei des Polizeipräsidiums Nordhessen, sowie die Ordnungsämter der Stadt Vellmar und der Gemeinde Kaufungen haben in enger Absprache am heutigen Mittwoch zwischen 07.00 Uhr und 13.30 Uhr Geschwindigkeitskontrollen an drei Schulen und einer Kindertagesstätte durchgeführt. Unter den insgesamt 1820 gemessenen Fahrzeugen waren 174 mit Verwarngeld oder Bußgeld zu beanstanden.

Bei der durch die Stadt Vellmar betreuten Kontrollstelle im Bereich der Grundschule Obervellmar wurden insgesamt 800 Fahrzeuge einer Geschwindigkeitsmessung unterzogen. Von diesen müssen 59 Verkehrsteilnehmer mit einem Verwarnungsgeld rechnen, bei einem Verkehrsteilnehmer lag die Überschreitung mit gemessen 54 km/h in der 30-er Zone sogar im Anzeigenbereich.

Die Gemeinde Kaufungen, die bei der Grundschule in Niederkaufungen tätig war, wurden 550 Fahrzeuge einer Messung unterzogen, von denen 63 Verkehrsteilnehmer mit einem Verwarngeld zu beanstanden waren. Die Höchstgeschwindigkeit eines Verkehrsteilnehmers in der dortigen 30-er Zone lag hier bei 46 km/h.

Bei einer zweiten Kontrollstelle der Gemeinde Kaufungen im Bereich der Kindertagesstätte in Nieste, waren bei 10 von insgesamt 40 Messungen Verstöße zu registrieren, wo auf die Verkehrsteilnehmer nun ein Verwarnungsgeld wartet. Am schnellsten war hier ein Verkehrsteilnehmer mit 44 km/h, anstatt der erlaubten 30 km/h, unterwegs.

Durch das Radarkommando der Wachpolizei wurde eine Geschwindigkeitsmessung im Bereich der Waldorfschule in Kassel-Wilhelmshöhe durchgeführt. Insgesamt wurden an dieser Örtlichkeit 430 Fahrzeuge gemessen, von denen 41 Verkehrsteilnehmer mit einem Verwarngeld rechnen müssen. Spitzenreiter war ein Verkehrsteilnehmer mit 52 km/h, anstatt der dort zulässigen 30 km/h.

Als Fazit bleibt festzuhalten, dass kontrollstellenübergreifend die Überschreitungsrate mit 9,6% etwa 4,5% höher lag, als bei der letzten, ähnlich gelagerten, Geschwindigkeitsmessaktion.

Polizeipräsidium Nordhessen





MT vor spannendem Heimspiel – nicht nur, weil der Tabellenführer kommt

 

Am fünften Spieltag der LIQUI?MOLY Handball-Bundesliga steht der MT Melsungen wieder ein ganz dicker Brocken ins Haus. Spannung liegt aber nicht nur deshalb in der Luft, weil mit dem SC Magdeburg der aktuelle Tabellenführer kommt. Die Frage ist auch, wie präsentiert sich die Mannschaft um Kapitän Finn Lemke im “Spiel 1” nach dem Desaster in Balingen? Anwurf am Donnerstag in der Kasseler Rothenbach-Halle ist um 19:00 Uhr. Es gibt noch Karten im Vorverkauf und an der ab 17:30 Uhr geöffneten Hallenkasse.

Die MT Melsungen empfängt den aktuellen Tabellenführer SC Magdeburg. Ist das nun das schwerste Spiel des Jahres oder das leichteste? Was hat die MT zu verlieren, was hat sie zu gewinnen? – Wer wie die Rotweißen mit einem bösen Auswärtserlebnis im Rücken als nächstes einen Gegner empfängt, der dem engeren Kreis der Titelkandidaten zuzurechnen ist, hat gefühlt nichts zu verlieren. Andererseits aber auch wieder sehr viel.

Fakt ist, die Nordhessen sind nach der 23:36-Schmach beim Aufsteiger Balingen gegen den SCM eindeutiger Außenseiter, könnten also unbelastet aufspielen. Allerdings weiß wohl jeder im MT-Team, dass es am Donnerstag vor allem darum geht, die eigene Reputation wieder herzustellen.

Es wird deshalb noch nicht einmal so sehr im Vordergrund stehen, welches Ergebnis die MT am Ende gegen die “Mannschaft der Stunde” erzielt, sondern einzig und allein die Performance, die sie während der 60 Spielminuten auf dem Parkett abliefert. So ist dieses Kräftemessen von der Tabellenkonstellation her betrachtet – der Zwölfte gegen den Ersten – wohl das leichteste Spiel, hingegen von der Vorstellung am letzten Sonntag ausgehend, das vielleicht schwerste Spiel des Jahres.

Wie auch immer, die Mannschaft ist hochmotiviert, mit einer entsprechenden Leistung den Blick wieder in eine positive Richtung zu lenken. “Dafür”, sagt Finn Lemke, “werden wir am Donnerstag das Maximale tun”.

Gut möglich, dass der MT-Kapitän sogar den größten Anreiz von allen hat, eine Top-Vorstellung abzuliefern. Schließlich geht es gegen den Club, dessen Trikot er vor seinem Wechsel nach Nordhessen zwei Jahre lang getragen hat.  

Was macht den SC Magdeburg so stark? Der erste deutsche Champions League Sieger ist aktuell in einer beeindruckenden Form. Vor allem dessen Erste Sieben. Daraus wiederum hervorstechend sind die beiden Rückraum-Asse Michael Damgaard (RL) und Marko Bezjak (RM), das Rechtsaußen-Gespann Daniel Pettersson und Tim Hornke und auf der anderen Seite der letztjährige Liga-Torschützenkönig Matthias Musche. Das Tor vernagelt in der Regel Jannick Green.

Die ersten Saisonspiele gegen die beiden Aufsteiger Balingen und Nordhorn sowie gegen Lemgo haben die Grünroten offenbar zum Aufwärmen genutzt und sich damit so viel Sicherheit geholt, dass mit dem THW Kiel auch der erste Hammergegner in dieser Saison bezwungen werden konnte.

Was wäre es also für eine Sensation, wenn sich am Donnerstag die MT als zweiter schwerer Brocken für den SCM erweisen würde? Zumindest beim diesjährigen Sparkassen-Cup hat es ja geklappt. Da war die MT am Ende dank der treffsichereren Schützen beim Siebenmeterwerfen obenauf.

 




Zwei Kracher zum Auftakt – Huskies zu Hause gegen Frankfurt und in Bietigheim


Kassel, 11. September 2019. Das lange warten hat endlich ein Ende: Am kommenden Freitag startet die neue DEL2-Saison 2019/2020. Nach über sechs Monaten ohne Pflichtspiel beginnt die neue Spielzeit für die Kassel Huskies gleich mit einem Kracher. Zum ersten Saisonspiel erwarten die Schlittenhunde den ewigen Rivalen aus Frankfurt. Am Freitagabend ab 20 Uhr kommt es zu einer neuen Auflage des Hessenderbys Huskies gegen Löwen. Auch der zweite Spieltag hat es für die Mannschaft von Trainer Tim Kehler in Sich. Die ambitionierten Bietigheim Steelers warten am Sonntag ab 17 Uhr auf die Nordhessen.

25 Jahre Kassel Huskies
Das Derby der Huskies gegen Frankfurt steht unter dem Motto „25 Jahre Kassel Huskies“. Denn seit der Saison 1994/95 gibt es die Kassel Huskies. Dafür hat die Championsbar bereits ab 18 Uhr geöffnet und bietet Getränke zum Happy-Hour-Preis an. Außerdem gibt es Live-Musik, organisiert vom Spieltagssponsor Schloss Orangerie Kassel. Von 19 – 19:20 Uhr werden dann Huskies-Legenden in der Championsbar vor Ort sein und von 25 Jahren Kassel Huskies und auch den Duellen gegen Frankfurt berichten. Zudem bieten die Schlittenhunde ein neues T-Shirt zum 25-jährigem Jubiläum an. Besitzer einer Karte des ersten Heimspiels der Huskies in 1994 gegen Mannheim oder der Dauerkarte aus dieser Saison, erhalten das T-Shirt umsonst.

Keine Parkmöglichkeiten an der Halle
Aufgrund des an diesem Wochenende stattfindenden Kassel Marathon werden am Freitag an der Eissporthalle Kassel leider keine Parkplätze zur Verfügung stehen. Die Huskies bitten daher um
frühzeitige Anreise oder Nutzung der Öffentlichen Verkehrsmittel bis Haltestelle „Auestadion“. Als Ausweichparkmöglichkeiten bieten sich am besten die Parkplätze Giesewiesen, rund um die
Kunstrasenplätze am Sportareal an. Der Fußweg zur Halle beträgt ab dort kaum 5 Minuten.

Scalzo fällt zwei Monate aus
Huskies-Trainer Tim Kehler steht am Wochenende fast der gesamte Kader zur Verfügung. Nur Tryout-Spieler Mario Scalzo fehlt wegen einer Knieverletzu ng aus dem letzten Testspiel gegen Tilburg. Scalzo wird rund zwei Monate ausfallen, er bleibt aber in Kassel und wird von den Huskies Mannschaftsärzten versorgt. Austin Carroll und Michi Christ, die beide noch am letzten Wochenende gefehlt hatten kehren somit wieder in den Kader zurück.


EC Kassel Huskies – Löwen Frankfurt (Fr., 13. September, 20 Uhr, Eissporthalle Kassel)
Fast 200 Mal spielte schon eine Eishockeymannschaft aus Kassel gegen ein Team aus Frankfurt. Seit der Saison 1994/15 gab es 127 Mal das Duell Huskies gegen Löwen. Mehr Tradition, mehr Leidenschaft und mehr Spannung in Eishockey-Hessen geht nicht. Der Saisonauftakt der DEL2 hat mit dem Hessenderby Nordhessen gegen Südhessen einen echten Knaller zu bieten.
Nach der Vizemeisterschaft 2019 wollen die Löwen Frankfurt auch in der neuen Saison wieder oben mitspielen. Über den Sommer hinweg wurde das Team der Löwen auf einigen Positionen verändert, teils gewünscht und teils unerwünscht. So verließ zum Beispiel das Torhüter-Duo der vergangenen Saison, Ilya Andryukhov und Bastian Kucis, komplett die Mainstadt. Neu zwischen den Pfosten in Frankfurt sind die beiden Ex-Huskys Patrick Klein und Jimmy Hertel. Klein kam vom neuen Frankfurter DEL-Kooperationspartner Krefeld, Hertel spielte das letzte Jahr in Freiburg. Auch vor den beiden neuen Torhütern hat sich bei den Löwen einiges getan. So sind zum Bespiel alle vier Importstellen neu besetzt worden. Ihren letztjährigen Import-Verteidiger Dan Spang hätten Löwen-Sportdirektor Fritzmeier zwar gerne gehalten, eine schwere Verletzung zwang den Kanadier aber zum Karriereende. Neue Import-Verteidiger sind der Schwede David Suvanto und Kanadier Steven Delisle In der Offensive verstärkten sich die Löwen mit Liga-Top-Scorer Roope Ranta (Finnland) aus Heilbronn und Stephan MacAuley (Kanada) aus Bad Tölz.

Junge Verteidigung und DEL-erfahrener Stürmer
Die Defensive der Löwen ist neben den Imports Suvanto und Delisle sehr jung aufgestellt. Mit Daniel Wirt (Jahrgang 2000) und Thomas Gauch (Jahrgang 1998) haben die Löwen zwei talentierte junge Verteidiger noch dazu geholt. Trotzdem könnte die junge Frankfurter Hintermannschaft ein Problem in der kommenden Saison werden. Im Sturm gelang den Südhessen mit der Verpflichtung des DELerfahrenen Martin Buchwieser ein Coup. Der 30-Jährige spielte die letzten zehn Jahre im deutschen Oberhaus und soll den Löwen Stabilität in der Offensive bringen.

In der letzten Saison gingen die ersten beiden Aufeinandertreffen an den Main, ehe die Huskies die letzten zwei Duelle für sich entscheiden konnten. Mit Trainer Tim Kehler an der Huskies-Bande sind die Schlittenhunde somit noch ungeschlagen gegen die Südhessen. Erstmals seit der ersten DEL2-Saison beider Clubs in 2014/15 sah man sich nicht in den Playoffs. Bereits zweimal gab es das Hessenderby zum Ligaauftakt – 2015 verloren die Huskies mit 1:3 in eigener Halle, ein Jahr später siegten die Nordhessen beim Summer Game in der Commerzbank-Arena mit 5:4 nach Verlängerung. Wer sich den ersten Saisonsieg im prestigeträchtigen Derby sichert, zeigt sich am Freitag ab 20 Uhr in der Kasseler Eissporthalle.
Karten für das Hessenderby gegen die Löwen gibt es online unter www.huskies-heimspiele.reservix.de 
oder an der Abendkasse, die ab 18:30 Uhr geöffnet hat.

 





Erste Zeugenaussage: Beifahrer fuhr wegen Instagram mit


Der erste Prozesstag geht zu Ende.

Unser Gerichtsreporter George Stavrakis war dabei und fasst die brisanten Details zur ersten Zeugenaussage zusammen:

„Der Angeklagte muss in den 50 Sekunden auf ein wahnsinniges Tempo geschossen sein.“

Nach einem schweren Unfall mit zwei Toten im vergangenen März in der Rosensteinstraße in Stuttgart muss sich am

Mittwoch der Fahrer des Unfallfahrzeugs wegen Mordes vor dem Stuttgarter Landgericht verantworten.

Es handelt sich um einen zum Unfallzeitpunkt 20-Jährigen, der einen 550 PS starken Jaguar geliehen

und auf der Rosensteinstraße die Kontrolle über das Fahrzeug verloren hatte.

Er prallte gegen einen Kleinwagen, dessen Insassen, ein 25-Jähriger und dessen

22-jährige Freundin, bei dem Unfall ums Leben kamen.

 

 





92-jährige Frau wird Opfer von Enkeltrick-Variante; Täter erbeuten 8.000 Euro Bargeld und Schmuck


Polizei sucht Zeugen

(ots)Kassel-Waldau: Am Dienstagnachmittag wurde ein 92-jährige Frau aus Kassel Opfer von Betrügern. Eine unbekannte weibliche Person hatte sich zuvor am Telefon gegenüber der 92-Jährigen als vermeintliche Enkelin einer Bekannten ausgegeben. Die Seniorin fiel leider auf den Schwindel herein und händigte später gutgläubig 8.000 Euro Bargeld und Schmuck an einen Komplizen der Anruferin aus. Bezüglich der Geldübergabe an den unbekannten Komplizen erhofft sich die Polizei in Kassel jetzt auch Hinweise aus der Bevölkerung.

Dienstagnachmittag erhielt die 92-jährige Kasselerin gegen 14.00 Uhr zunächst den Anruf einer Frau, die durch eine geschickte Gesprächsführung bei der Seniorin den Anschein erweckte, dass es sich bei ihr um die „Eli“, die Enkelin einer bereits verstorbenen Freundin der älteren Dame, handele. Die besagte „Eli“ gab in dem Telefonat glaubhaft vor, dass sie für den Kauf einer Immobilie Geld benötige und fragte die 92-Jährige dann gezielt, ob sie ihr finanziell unter die Arme greifen und vorübergehend 10.000 Euro leihen könne.

Schließlich sagte die Seniorin der Anruferin im guten Glauben zu, ihr etwa 8.000 Euro leihen zu können. Da die besagte „Eli“ dann vorgab, das Geld selbst nicht in Empfang nehmen zu können, solle die 92-Jährige das Geld später an einen ihrer Bekannten aushändigen.

Die ältere Frau wurde nach dem Telefonat dann auch bei ihrer Hausbank vorstellig und ließ sich dort den entsprechenden Bargeldbetrag ausbezahlen. Im Anschluss traf sich die Frau dann etwa gegen 15.00 Uhr an dem zuvor telefonisch verabredeten Ort, in dem Fall die „Bushaltestelle Breslauer Straße“, mit einem unbekannten Mann, der als vermeintlicher Bekannter der „Eli“ das Geld in Empfang nehmen sollte.

Die ältere Dame händigte dem Mann dann auch gutgläubig sowohl ihr zuvor abgehobenes Bargeld, als auch darüber hinaus noch mehrere Schmuckstücke (1 Armband, 2 Halsketten, 2 Ringe und 1 Brosche) aus.

Als die 92-Jährige sich später zu Hause telefonisch bei der echten Eli rückversichern wollte, ob das Geld bzw. der Schmuck auch angekommen sei, musste die Frau leider feststellen, dass sie Betrügern aufgesessen war. Die echte Eli war hier tatsächlich nicht die eigentliche Anruferin gewesen und wusste von der ganzen Sache natürlich nichts.

Wie das Opfer später angeben konnte, soll es sich bei dem Komplizen der Anruferin, dem sie das Geld und den Schmuck ausgehändigt hat, um einen ca. 22-Jährigen Mann gehandelt haben, der ca. 175 cm groß und von schlanker Statur gewesen sei. Der Mann habe zudem kurze, dunkle Haare und sei weder Bart- noch Brillenträger. Insgesamt sei der Mann gut gekleidet gewesen. Unmittelbar nach der Geldübergabe habe der unbekannte Täter von der „Bushaltestelle Breslauer Straße“ dann einen Bus der Linie 10 in Richtung Stadtmitte genommen. Weitere Angaben waren der Frau leider nicht möglich.

Folgende Tipps gibt die Polizei bei Enkeltricks:

-Seien Sie misstrauisch, wenn sich Personen am Telefon als Verwandte oder Bekannte ausgeben, die Sie als solche nicht erkennen. Erfragen Sie beim Anrufer Dinge, die nur der richtige Verwandte/Bekannte wissen kann.

-Geben Sie keine Details zu Ihren familiären und finanziellen Verhältnissen preis.

-Lassen Sie sich von einem Anrufer nicht drängen und unter Druck setzen. Vereinbaren Sie frühestens für den kommenden Tag einen Gesprächstermin und überprüfen Sie die Angaben.

-Halten Sie nach einem Anruf mit finanziellen Forderungen bei Familienangehörigen Rücksprache.

-Lassen Sie sich vom Anrufer die Telefonnummer geben und überprüfen Sie diese mit bereits bekannten Nummern.

-Rufen Sie die jeweilige Person unter der lange bekannten Nummer an und lassen Sie sich den Sachverhalt bestätigen.

-Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.

-Informieren Sie sofort die Polizei, wenn Ihnen eine Kontaktaufnahme verdächtig vorkommt: Notrufnummer 110 und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.

Weitere Informationen erhalten Sie auch unter www.polizei-beratung.de

Hinweise in dem Fall des vollendeten Enkeltricks erbitten die ermittelnden Beamten vom Fachkommissariat K 23-24 in Kassel unter der Nummer 0561/9100.

Polizeipräsidium Nordhessen


Diese Seite verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Mit der weiteren Verwendung stimmst du dem zu. Datenschutzerklärung