Mann wird nach Bedrohung mit Anscheinswaffe in die Psychiatrie eingewiesen

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(ots)Stadtgebiet Kassel:

Nur ein Beispielbild

Am Samstagnachmittag bedrohte ein Mann mehrere Passanten in der Fußgängerzone mit einer sog. „Anscheinswaffe“ und muss sich nun u.a. wegen Bedrohung verantworten. Zudem musste der verhaltensauffällige Mann später in die Psychiatrie eingewiesen werden.

Samstagnachmittag gegen 14.15 Uhr wurde die Polizei in Kassel von Passanten darüber in Kenntnis gesetzt, dass im Bereich Stern eine männliche Person mit einer Waffe umherlaufen soll, welche die Waffe wahllos sowohl auf Fußgänger, als auch auf vorbeifahrende Fahrzeuge richte.

Aufgrund der schwer einschätzbaren Lage nahmen gleich mehrere Streifen der Kasseler Polizei die Fahndung nach der unbekannten Person auf, die letztlich im Bereich Schäferstraße angetroffen und einer Kontrolle unterzogen werden konnte.

Wie sich herausstellte, hatte der aus Nieste kommende 22-jährige Mann mit somalischer Staatsangehörigkeit aber lediglich ein Spielzeuggewehr aus Kunststoff dabei, mit dem er die Fußgänger und Autofahrer bedroht hatte, so dass hier zu keinem Zeitpunkt eine ernsthafte Gefahr bestand.

Im Besitz des Mannes fanden die Beamten dann noch geringe Mengen von Marihuana, was dem Tatverdächtigen neben der Anzeige wegen Bedrohung mit einer sog. Anscheinswaffe noch eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz einbrachte.

Aufgrund seiner massiven psychischen Verhaltensauffälligkeit und seinen vorangegangenen wahnhaften Drohgebärden, überstellten die eingesetzten Beamten den 22-Jährigen aus Gefahrenabwehrgründen später der Psychiatrie.

Polizeipräsidium Nordhessen


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