Feierliche Ausstellungseröffnung im Sepulkralmuseum – mit Anwesenheit der Botschafterin

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Am Freitagabend fand die vielbeachtete Eröffnung der neuen Ausstellung im Museum für Sepulkralkultur statt.

Das Museum, mit dem weltweit einzigartigen Schwerpunkt befindet sich in Kassel, neben der Grimmwelt.

An diesem Abend stand nun alles im Zeichen der Ausstellung und deren Herkunftsland GHANA.

 

Bei der Eröffnungsfeier sprachen zunächst der Direktor des Museums Dr. Dirk Pörschmann und übergab das Mikrofon dann an den Ehrengast des Abends:

Ihre Exzellenz, Botschafterin der Republik Ghana Frau Gina Ama Blay.

Diese begrüßte das Publikum auf Deutsch, hielt ihre Ansprache aber auf Englisch.

Anwesend war auch der stellvertretende Botschafter Herr Dwamena-Yeboah.

Die Kulturdezernentin der Stadt Kassel Frau Völker hielt ebenfalls eine Ansprache und betonte die Dankbarkeit über ein solch tolles Geschenk.

 

 

Untermalt wurde der Abend von der Musik und den Darbietungen der Ghana-Union aus Kassel. 

Der Gruppe gelang es auch, einige der anwesenden Gäste zum Mitmachen zu animieren, so setzte sich Frau Völker sogar auf den Fußboden. Chapeau.

Deren Sprecherin Frau Biritwum, erzählte den Gästen etwas über die Kultur und eben jene Beerdigungszeremonien aus ihrem Land.

Sie erzählte auch ein wenig über die Integrationsarbeit die die Ghana-Union übernimmt. 

Am Schluss der Veranstaltung berichteten die beiden Kuratoren der Ausstellung( Frau Neurath und Herr Eppler) , über ihre eigenen Erfahrungen in Ghana bezüglich dieses Themas und des Dilemmas indem die Familien dort zum Teil stecken, denn diese Beerdigungen sind noch um einiges teurer als hierzulande bei einem wesentlich niedrigerem Einkommen.
Sämtliche in der Ausstellung zu sehene Fotografien stammen von der Ethnologin Dr. Regula Tschumi.

Nach der Veranstaltung wurden die anwesenden Gäste in der Cafeteria von allerlei Ghanaischen Spezialitäten überrascht.

LINKS:

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Ghana

https://www.sepulkralmuseum.de/47/Ausstellungen.html


 

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Bei einem anschließenden Gespräch mit der Botschafterin, zeigte sich diese sehr aufgeschlossen der Kultur und der Region gegenüber.

Sehr erstaunt war sie zu erfahren, dass dies die Heimat der Grimmschen Märchen sei, die sie natürlich kannte. 

Ob es gelang , unsere Heimat etwas anzupreisen und sie etwas neugierig zu machen, auf die vielen Schauplätze der Grimmschen Märchen in unserer Region muss man sehen.



 

 


 

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