Wacken XXX: Grandioser dritter und finaler Tag endet mit Powerwolf, Parkway Drive und Saxon

image_pdfimage_print

 

Moin meine Festivalfreunde. Ja was soll man noch sagen, aber das beste hebt man sich für den Schluss auf. Der dritte Tag auf Wacken war ein geniales Feuerwerk der Abwechslung. So gab es irischen Folk Rock, Death Metal, Classic Metal, Epic Metal und noch vieles mehr. Eine Entscheidung wo man als erstes hingehen sollte wurde einem nicht leicht gemacht.

Viele Besucher feierten zuerst Subway to Sally die schon morgens den Acker zum Beben bringen ließen. Eine wahnsinnige Show und das anschließende Meet an Greet war auch Mega besucht. Sie nahmen sich für jeden Fan Zeit. Ein echtes Highlight am frühen Morgen.

Danach sollte es auf der Wackinger Stage mit einer Runde Irisch Folk Rock weitergehen, denn die O’Reillys and the Paddyhats eroberten die Stage. Der Platz vor der Wackinger Stage glich einer irischen Armee, denn dort waren ungefähr 3000 Fans angetreten, um zu feiern. Bei „Green Blood“ gingen dann die Wackinger so richtig ab und jede Zeile wurde mitgesungen. Einfach genial was da auf der Wackinger Stage passierte.

Uriah Heep, die Alt-Meister des Hardrocks, betraten dann die Louder Stage und geschätzte 15.000 Wackinger begrüßten die Mannen aus Großbritannien frenetisch. Die Jungs zeigten ganz deutlich, dass sie kein Alt Metal sind und noch locker mit den Newcomern mithalten können. Es war einfach ein genialer Auftritt.

Mit Power Metal der geilsten Art, ging es mit Powerwolf feurig zur Sache. Mit beeindruckender Art und Weise zelebrieren sie den Metal. Harte Riffs gemischt mit Orgelsounds machen Powerwolf zu etwas besonderem. Das wussten auch die Wackinger und so war es auch weniger verwunderlich, dass geschätzte 30.000 Metalheads vor der Bühne jeden Shout von Atila Dorn erwiderten. Das nutzen Dorn und Schlegel, um einen kleinen Wettbewerb auszumachen welche Fans geiler sind, Schlegel oder Dorn. Eine geniale Show die seines gleichen sucht.

Was danach kommen sollte, war eine geniale Show. Zur Bekanntgabe der Bands des nächsten Jahres betraten Parkway Drive die Bühne, durch die Menge hindurch. Die Fans waren den Jungs sehr nahe und konnten auf Tuchfühlung gehen. Als sie die Bühne betraten explodierte diese im wahrsten Sinne des Wortes in einem Musikfeuerwerk der Superlative. Leider konnte Bassist Jia O´Conor nur im Rollstuhl auf der Bühne sein, denn vor der Abreise hat er sich das Kreuzband gerissen. Trotz des Handicaps zeigte er was in seinen Fingern drin steckt. Ein wahnsinnig genialer Auftritt den die Jungs aus Downunder auf die Harde Bühne zauberten.

Am Ende muss man einfach sagen, Wacken ist Wacken nämlich einfach genial. Kein Festival ist so außergewöhnlich wie Wacken. Aufgrund er Größe von Wacken müssen wir uns entschuldigen, dass wir nicht mehr Bands abbilden konnten, aber dieses würde den Rahmen deutlichste sprengen. Wir hoffen, dass auch ihr zu den Metalheads gehört die nächstes Jahr auf dem Holy Ground sind, wenn es wieder heißt „See ya in Wacken – Rain or Shine

 

 

 

NordHessen-Journal Nachrichten und Berichte von NordHessen für NordHessen