Klares Bekenntnis gegen Antisemiten – Partnerverband aus Israel zu Gast im Hessischen Städtetag

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„Damit Fremdenfeindlichkeit und Rassismus keine Chance haben, ist es notwendig, extremistische Meinungen und Aktivitäten auf allen Ebenen zu bekämpfen und Demokratie zu stärken. Das ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, an der die Städte aktiv mitwirken“, sagt Stephan Gieseler, Geschäftsführender Direktor des Hessischen Städtetages. „Die Städte in Hessen stehen zur Zusammenarbeit mit dem israelischen Partnerverband bereit.“

Diese klare Position konnte der Hessische Städtetag heute bei einem Besuch des Präsidenten des israelischen Partnerverbandes, Haim Bibas, im Haus der kommunalen Selbstverwaltung in Wiesbaden zum Ausdruck bringen.

Einerseits wollen die beiden Verbände sich im Bereich ’smart city‘ stärker vernetzen und für eine enge Zusammenarbeit zwischen israelischen und hessischen Kommunen werben.

Andererseits soll der Jugendaustausch intensiviert werden, um die Völkerverständigung voranzubringen und Ressentiments von Anfang an zu verhindern.
„Die unmissverständliche Botschaft, jegliche Form von Antisemitismus zu bekämpfen, eint das ganze Land Hessen: Land, Städte, Landkreise und Gemeinden“, sagt der Antisemitismusbeauftragte des Landes Hessen, Frankfurts Bürgermeister und Stadtkämmerer Uwe Becker.

„Es ist an der Zeit, dem wachsenden Antisemitismus in Europa entschiedener entgegenzutreten als bisher.

Nicht nur der Staat und seine Institutionen sind hier gefordert, konsequent zu handeln.

Vielmehr ist jeder Einzelne dazu aufgerufen, sich einer wachsenden Judenfeindlichkeit entschieden entgegenzustellen.“


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