Der Motzkopf: CO2 Steuer, wer soll das noch bezahlen

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So jetzt muss sich mal der Motzkopf wieder zu Wort melden. Klimaschutz muss sein das steht außer Frage, doch man muss auch mal die Kirche im Dorf lassen, denn da gehört sie auch hin.

Die Grünen planen eine CO2 Steuer bei der die Bürger zur Kasse gebeten wird, wie immer.

Da soll dann pro Tonne CO2, die das Auto ausstößt – auf 5000 km 40 Euro kosten.

Ja cool, was macht dann ein Pendler, der jeden Tag mit dem Auto 35 Kilometer fahren muss, um an seine Arbeit zu kommen?

Den kostet es im Monat dann 40 Euro mehr.  Ja da sagt dann jeder: Das kann einem das Klima auch wert sein.

Zzgl. soll der Sprit um 10 Cent ansteigen, das macht dann nochmal eine zusätzliche Belastung. Ja das sollte uns das Klima wert sein.

Im Monat sind dann die Ausgaben fast 50 Euro mehr. Theoretisch verkraftbar wird jeder sagen, aber die Realität sieht anders aus.

Als Bsp.: Die Tabelle beläuft sich auf eine Wohnung mit Miete auf dem Land für eine Wohnung von 50 qm und einem Single, der in dieser Wohnung wohnt.

Er pendelt jeden Tag zur Arbeit und hat einen Mittelklasse Wagen der ca. 5.5 Liter verbraucht.

Ausgaben Ausgaben ohne Erhöhung Ausgaben mit CO2 Steuer
Miete 400 400
Nebenkosten 120 120
Benzin 125 175*
Lebensmittel 400 400
Summe 1025 1071

*40 Euro eingerechnet für CO2 Abgabe

Jetzt kommt es drauf was ein Mensch verdient. Gehen wir mal von dem Beispiel aus, was einige Menschen leider betrifft, dass unser Mensch ein Leiharbeiter zum Mindestlohn ist, mit dem Standard Mindestlohn, der gezahlt wird.

Dieser Leiharbeiter geht jeden Tag an seine Arbeit und muss mit dem Auto fahren, weil die Wohnungen in der Stadt zu teuer sind oder er sie, weil er ja Großverdiener ist, nicht bekommt.

Somit verdient ein Leiharbeiter, ca. 1030 bis 1060 Euro netto. Das ist echt nicht viel. Legen wir die Tabelle zu Grunde, dann kann er gerade so überleben. Natürlich kann man argumentieren, er spart bestimmt bei den Lebensmitteln ein. Wenn man nachrechnet stehen im 13,33 pro tag zur Verfügung. Da ist das mit dem Einsparen schon fast unmöglich außer er ernährt sich tgl. von Nudeln und Tomatensoße. Er braucht aber auch Hygiene Artikel. Er fährt auch nicht wie von den Grünen angeführt, ein modernes Auto was wenig verbraucht, weil das kann er sich nämlich nicht leisten. Daher verbraucht sein Auto nicht die angenommenen 5.5 Liter, sondern vermutlich mehr.

So dieser Mensch kämpft am untern Existenzminimum und kann sich diese Steuer Erhöhung nicht leisten. Geschweige denn einen Internetanschluss oder ein Handy. Das betrifft leider sehr viele Menschen in der Republik. Aber auch für den Handwerker wird es nicht unbedingt leicht, wenn er nicht in der Stadt wohnt.

Gehen wir jetzt mal von diesem aus. Er verdient 1700 Euro netto. Wir ziehen auch da die 1071 Euro ab, dann bleiben ihm, wenn er keinen sonstigen Belastungen hat, 629 Euro zum Leben über. Dieser kann natürlich von den Zahlen her die Kosten tragen, solange er keine Familie hat. Denn dann wird auch für Ihn diese Erhöhung nicht mehr tragbar sein. Seine Lebenshaltungskosten müssten dann höher berechnet werden.

Warum meckere Ich eigentlich fragt ihr euch jetzt. Man kommt mit solchen Schüssen, die aus der Hüfte kommen, nicht wirklich weiter, denn ein Elektro Auto kann sich kaum einer leisten, denn diese sind sehr teuer und liegen meist an der 30.000 Euro Grenze. Für einen Leiharbeiter ein Traum und für einen Handwerker ist es nur mit starken Einschränkungen möglich sich solch ein Fahrzeug zu leisten.

Wo man ansetzen muss, ist bei uns bekloppten Menschen. Wir wehren uns gegen Windkraftanlagen, Solarparks und Wasserkraftwerke obwohl wir auf der anderen Seite verlangen, dass die Kohleverbrennung aufhören muss. Wir steigen eher aus der Atomenergie aus, als dass wir die Kohle an den Nagel hängen. Durch eine höhere Besteuerung machen wir es doch nicht besser. Die Leute werden weiter an die Arbeit fahren wie bisher, weil sie es müssen. Es füllt nur die Löcher im Bundeshaushalt auf, denn kein Cent wird im Endeffekt in den Umweltschutz fließen und kein Gramm CO2 wird dadurch weniger ausgestoßen.

Daher kann ich nur sagen, helft mit den CO2 Ausstoß zu verhindern indem Ihr euch Solaranlagen auf Dach setzt und euch gegen Initiativen wehrt, die einen Bau von Windparks verhindern. Denn nur wenn wir diese Ausbauen können wir die Kohle in die ewigen Jagdgründe schicken und endlich CO2 neutraler werden.

Zuletzt noch etwas, wenn Ihr einen Garten habt, dann solltet Ihr Bäume pflanzen, damit mehr CO2 auch abgebaut wird.

 

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