Das eigene Unvermögen einfach ins neue Kleidchen verpackt

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Die Freie- und Hansestadt Hamburg cachiert die eigene, verfehlte Sozialpolitik, in einem ganz neuen image trächtigen Gewand.

Erschreckenderweise sieht man in den Städten immer mehr Menschen, die im Abfall der anderen wühlen.

Seien es Essensreste oder Pfandflaschen.

Vorwiegend sind dies zumeist ältere Personen, denen das Geld ganz einfach nicht mehr zu Leben reicht.

Die Tafeln Deutschlands haben Hochkultur, dort reicht das Essen oftmals nicht aus.
Gleichzeitig wird noch gutes Essen in Deutschland zu Massen weggeschmissen.

Früher wurden die Essensreste der Hotels und Gaststätten in große Bottiche getan um sie an die Schweine zu verfüttern.
Das wurde durch Gesetz untersagt.

Also wird das Essen einfach weggeworfen.
Daraus entstand das sogenannte Containern.

Menschen die für zum Teil völlig unversehrte Nahrungsmittel noch Verwendung haben, durchforsten die Container der Hotels um diese zu ergattern.
Nun galt dies als Diebstahl, da die Lebensmittel faktisch noch dem Hotel gehörten.

In Hamburg regieren die SOZIALdemokratische Partei Deutschlands und die Grünen gemeinsam.

Anstatt nun diese Zustände zu beseitigen, werden die armen Menschen der Stadt kurzerhand zu Aktivisiten erklärt, die gegen Lebensmittelverschwendung aktiv sind.

Ziemlich einfach und es wirft ein ganz neues Licht auf die Regierung in Hamburg und die Armen.

Da Hamburg ein großes Herz hat für Aktivisten, will man diese natürlich auch nicht länger kriminalisieren.

Der Hamburger Justizsenator Till Steffen (Grüne) hat einen entsprechenden Antrag für die Konferenz der Justizminister der Bundesländer in der kommenden Woche (5. und 6. Juni) vorbereitet.

„Containern betreiben sowohl Obdachlose als auch Aktivisten, die damit gegen Auswüchse der Überflussgesellschaft protestieren heißt es aus dem Rathaus.“

Alternativ schlägt Steffen vor, dem „Containern“ die faktische Grundlage gleich ganz zu entziehen, indem für Supermärkte ein Wegwerfverbot geschaffen wird.

Anstatt also dafür zu sorgen, dass sich die Zustände für die Menschen ändern, cachiert man das eigene Unvermögen damit.

Sozial ist dies aber keineswegs, denn das Wort sozial bedeutet nicht weniger als: Gemeinnützig, Hilfsbereit, Barmherzig


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