KSV bleibt Zuhause unbesiegt, doch der Aufstieg scheint in weite Ferne zu rücken

 

Nach dem Debakel in Fulda fand der KSV zwar wieder in die Spur zurück doch kahm leider nicht über ein Unentschieden hinaus.

Der KSV gab von der ersten Sekunde an Gas und hatte eine Riesenchance, die leider ungenutzt blieb. Im direkten Gegenzug bekamen die Gäste aus Waldgirmes einen Freistoß zugesprochen, welchen Tolga Duran einnetzte. Nicht schon wieder dachten sich die Spieler von Trainer Cramer bestimmt. Doch die Mannschaft kämpfte sich zurück in die Partie.

Den Ausgleich erzielte in der 18. Minute Marco Dawid nachdem Mahir Saglik den Ball mit der Hacke an Jan Phillip Brandner weiterleitete. Er brauchte den Ball nur noch querlegen auf d en Einschussbereiten Marco Dawid der den Ball gegen die Laufrichtung von Torhüter Alpsoy ins Tor beförderte.

Danach spielte nur noch der KSV und erarbeitete sich eine Vielzahl von Torchancen, doch der Fußballgott war nicht mit den Löwen. So ging eine Chance nach der anderen verloren. Das 2:1 hätte Adrian Bravo Sanchez erzielen können (24.), doch er kam leider einen Schritt zu spät und der Ball segelte ins aus.

Den nächsten Rückschlag musste der KSV in der 34. Minute hinnehmen. Durch das Pressing rückten die Löwen weit auf. Die Gäste aus Waldgirmes eroberten den Ball und leitenden einen Mustergültigen Konter ein. Lucas Hartmann lief allein auf Niklas Hartmann zu. Niklas Hartmann hatte die Hände am Ball und Lucas Hartmann fädelte geschickt ein, so dass es für jeden so aussah, als wäre es ein Elfmeter. Den daraus folgenden Elfmeter versenkte Volkan Öztürk zum 2:1 für die Gäste und die Löwen mussten erneut einem Rückstand hinterherlaufen.

Nach der Pause gaben die Löwen richtig Gas und setzten den SC Waldgirmes mehr und mehr unter Druck. Mit Leidenschaft und kämpferischem Einsatz erarbeiteten sich die Löwen eine Vielzahl von Chancen. Nach Schüssen von Bravo Sanchez und Brandner war es am Ende Sebastian Schmeer der den Ball nach einem Pass von Bravo Sanchez ins Tor beförderte.

Der frühe der Ausgleich war genau das was der KSV brauchte, denn nach dem Ausgleich spielten nur die Löwen. Eine Chance nach der anderen produzierten die Angriffsreihen des KSV doch die Chancen blieben ungenutzt, was den schlechten Platzverhältnissen zuzuschreiben ist, denn normalerweise machen die Stürmer des KSV diese Chancen im Schlaf rein. Manchmal sind so genannte Vorteile am Ende doch Nachteile. Nach dem Platzverweis von Karl Cost nach einem üblen Foul an Brandner spielte der KSV ab der 61. Minute mit einem Mann mehr. Doch die Gäste verstanden es die Räume eng zu machen und einen guten Catenaccio anzurühren. Die Löwen versuchten alles um noch ein Tor zu erzielen, aber entweder war Torhüter Alpsoy auf dem Posten oder ein Bein war dazwischen und lenkte den Ball ab. So bleiben die Löwen am Ende Zuhause weiterhin unbesiegt. Bitter ist dieses Unentschieden am Ende dann doch, denn man hätte mit einem Sieg zwei Punkte aufholen können, denn der SC Bayern Alzenau spielte in Hünfeld nur 1:1.

KSV: Hartmann – Najjar, Evljuskin (84. Mitrou), Häuser, Brandner – Brill, Schwechel – Dawid (62. Mogge), Saglik, Bravo Sanchez – Schmeer

Waldgirmes: Alpsoy – Cost, Lang, Schmidt – Siegel, Golafra, Schneider (88. Azizi), Duran, Öztürk (64. Fries) – Ciraci, Hartmann (77. Hinz)

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