Die Gartenrowdys: Flammenblumen

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Moin moin, meine Freunde der Gartenkunst, wir gehen heute mal wieder ins Beet und um genau zu sein in den Steingarten. Dort kommt es drauf an, dass Ihr geeignete Blumen einpflanzt, die mit den etwas kargeren Bedingungen umgehen können. Daher habe ich euch heute die Flammenblume mitgebracht.

Standort

Das schöne an der Flammenblume ist, dass Sie sehr lange in vollster Blütenpracht blüht. Anfangs ist Sie nur ein kleiner Fleck, aber wenn man Ihr etwas Freiraum lässt dann wird sie einen Farbenteppich bilden, der im Vordergrund des Steingartens einfach ein muss, ist, denn die Flammenblume rankt über die Steine. Was man daher beim Standort beachten muss, denn die Flammenblumen sind Sonnenanbeter, die zwar den Halbschatten vertragen, aber dort nicht zur Geltung kommen, ist ein sonniger Platz im Steingarten.

Sie bevorzugt einen recht kieshaltigen Boden, damit Sie keine Nassen Füße bekommt, denn das mögen Flammenblumen ganz und gar nicht.

Pflege

Die Flammenblume ist, was die Pflege anbelangt eine sehr dankbare Pflanze. Es reicht, wenn man sie ab und an mal gießt, wenn es längere Zeit trocken bleibt und Ihre wilden Triebe etwas eindämmt. Da sie zur Staudengattung gehört, ist sie sehr robust und übersteht den Winter auch sehr gut. Haben die Flammenblumen einmal Fuß gefasst, muss man Sie begrenzen, denn sonst überwuchern diese auch mal gerne alles. Daher schneidet Sie ruhig zurück, dass macht Ihnen sehr wenig aus. Wollt Ihr die schönen Blumen mit einem Blütendurchmesser von ca. einem Zentimeter in einem anderen Teil eures Steingartens ansiedeln, dann nutz Ihr einfach ein paar Stecklinge, denn diese wurzeln sehr schnell an und Ihr erfreut euch an anderer Stelle über diese Blume.

Ein Tipp am Rande: Wenn Ihr Wegumrandungen habt und die hässlichen Platten euch stören, dann nutzt diese Blume, um eure Wege zu verschönern. Aber auch hier gilt, begrenzt sie damit Ihr keine Flammenblumenwiese habt.

 

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