Thema Enteignungen -Stärkung des ländlichen Raumes statt Neubau von Wohnungen in der Stadt

 

Die Zahlen des Bundesamtes für Statistik passen so ganz und gar nicht zur Torschlussdebatte, über Enteignungen eines grünen Bundespolitikers.

Wenn man die Zahlen verfolgt und dazu müsste auch ein Politiker grundsätzlich fähig sein, so ergibt sich eine Steigerung von 9,1 Prozent mehr Wohnungen als im letzten Jahr.

Dies ist ein deutliches Zeichen, dass was passiert in Deutschland.

Unsägliche Debatten von Politikern, denen im eigenen Lager bereits widersprochen wird, sind daher nicht besonders konstruktiv und verhindern ggf. das eine oder andere Engagement von Investitionswilligen.

Dies widerrum schädigt die Baubranche und wirkt sich widerrum auf die Arbeitsplätze aus.

Die neuen Arbeitslosen widerrum benötigen dann günstigeren Wohnraum, den es nicht gibt, wegen solcher Debatten. 


Richtig spannend wird die gesamte Aufrechnung, wenn man Faktoren wie den demograpahischen Wandel mit einbezieht.

Demnach haben wir trotz der starken Wanderungsbewegungen im Jahr 2015, weiterhin einen massiven Bevölkerungsrückgang zu vermelden.

Es sterben nach wie vor mehr Menschen als neue geboren werden.

Auch starker Zuzug von Personen kann dies aktuell nicht aufhalten.

Dem zur Folge, werden statistisch mehr Wohnungen frei.

Der demographische Wandel ist auch hier spannend zu beobachten, denn bereits in den nächsten 30 Jahren, wird die Fertilitätsrate der heutigen 20jährigen bereits stark abgesunken sein.

Gleichzeitig sinkt die Bevölkerungsanzahl, somit wird es zu massivem Wohnungsleerstand kommen, was sich widerrum negativ auf die Wirtschaft auswirken wird.

Ein weiterer Faktor den der Politiker nicht berücksichtigte:

                                 Es gibt gar keinen Wohnungsmangel!

Fahren sie mal durch die Dörfer und schauen sie mal den Wohnungsleerstand an.

Es gibt dort genug freie Wohnungen – aber eben nicht in den Ballungsgebieten, sondern man muss ggf. mit seinem neuen CO² neutral produzierten Elektrofahrzeug – in die Stadt reinfahren oder nutzt die Leider-kommt-es-aktuell-zu-Verspätungen-Bahn.

Eine Umkehr des Denkens müsste also stattfinden und eine Stärkung des ländlichen Raumens, statt dieser unsäglichen Debatte über neuen Wohnraum in der Stadt, der bald leer stehen wird.

Kümmern sie sich mal um die Infrastrukturprobleme der Landbevölkerung, die sogar viel ökologischer leben als die Stadtmenschen lieber Herr Habeck. 

Das wäre echte grüne Politik.

 

Lesen sie hier die letzte Statistik des Bundesamtes:


WIESBADEN – Im Januar 2019 wurde in Deutschland der Bau von insgesamt 27 100 Wohnungen genehmigt.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das 9,1 % oder 2 300 Baugenehmigungen mehr als im Vorjahresmonat.
Die Genehmigungen galten sowohl für neue Gebäude als auch für Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden.

Die Zahl der Baugenehmigungen ist für alle Gebäudearten gestiegen.
In neu zu errichtenden Wohngebäuden wurden im Januar 2019 rund 23 700 Wohnungen genehmigt.

Dies waren 9,1 % oder 2 000 Wohnungen mehr als im Vorjahresmonat.

Die Zunahme der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser lag bei 5,6 %, für Zweifamilienhäuser bei 6,6 % und für Baugenehmigungen von Mehrfamilienhäusern bei 6,3 %.

Bei den neu zu errichtenden Nichtwohngebäuden, die im Januar 2019 genehmigt wurden, verringerte sich der umbaute Raum gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,7 Millionen Kubikmeter auf 15,1 Millionen Kubikmeter (-15,0 %).

DESTATIS | Statistisches Bundesamt


 

 

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